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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 30.01.2003    um 14:52 Uhr   
emotionslos und Kalt ist ihr Gesichtsausdruck, als sie Morcanas Wandlung verfolgt...kein Hinweis auf ihre Gedanken oder ihr weiteres Vorhaben...ein blitzen streift ihre pupillenlosen Augen, wonach jene sofort in einem hellen Blau zu leuchten beginnen...als Morcana ihre Wandlung an bestimmter Stelle stoppt, wenn sie auch nicht sicher weiß warum, merkt sie sehr wohl, dass sie keinen Erfolg haben wird, die Empruse wieder in die Reihen der Untergebenen Hekates einzugliedern...irgendetwas scheint es in morcanas Herzen zu geben, dass sie daran hindert ihre düsteren Gedanken als Taten auszuführen....doch den Grund dafür, das schwört sie sich wird sie heraus finden! Und ihre Rache wird leise, aber grandios sein...als Morcana ihren Arm hebt, beginnen sich ihre Lippen leise wispernd zu bewegen...kalte Worte einer längst verloren gegangenen Zeit entweichen ihrem Munde...ihre Augen leuchten immer greller...dann lacht sie laut schallend und fast ohrenbetäubend, wie es sich für eine Furie eben gehört...
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 30.01.2003    um 15:08 Uhr   
die Worte, die sich ihren Weg an ihr Ohr suchen, treffen die Empruse wie einen Schlag...mit schmerzverzerrtem Gesicht blickt sie Kyrista an...die Wandlung wird rückläufig, ihre Augen fahl und glanzlos....ihre zarten Hände fahren blitzschnell an ihre Ohren, dann schreit sie laut los. Ob aus Schmerz oder um dem Gebrüll der Furie, gegen das sie eh nicht ankommen würde, entgegen zu wirken, belibt dahin gestellt...ihr Körper krümmt sich...ein unbeschreiblicher Schmerz durchfährt ihr Gebein, der nicht in Worte sterblicher gefasst werden kann...sie sackt zusammen wie ein eben erlegtes Tier, ihre Arme umklammern nunmehr ihren Bauch...sie sinkt zu Boden..nein, darauf war sie nicht gefasst...hat Kyrista zweifellos dazu gelernt...Hekate wird sie unterrichtet haben...langsam zieht sie sich zur Tavernentür, durch welche Andariel eben verschwand...je weiter sie sich von der Furie entfernt, desto weniger oft gibt es ihr diesen Stich...als sie sich vor der Taverne befindet, blickt sie nervös zurück...wird sie ihr doch hoffentlich nicht folgen..oder doch....mühsam fast sie nach dem Geländer an der Treppe zur Taverne, verfehlt jenes und fällt hart stöhnend die nassen Treppen hinab.... es begann zu Regnen...es regnete wohl schon länger..der Wind peitscht die Äste der umliegenden Bäume...sie spürt wie das Wasser ihr langes Haar durchweicht...es ist ihr, als würde ihre Umgebung langsam verschwimmen...doch darf sie sich nicht gehen lassen, sie muß hier weg! schon eine Ewigkeit, so scheint es ihr lag sie in dem glibschigen triefenden Schlamm vor der Taverne, doch in der Tat waren es nur Sekundne von ihrem Sturz gezählt, bis zu ihrem Aufprall und der Sekunde, von der an sie es schaffte aufzustehen...klagend blickt sie gen Himmel...mögen die Götter ihr doch beistehen....doch weiß sie genau, dass sie ihr höchstens ein hämisches Lächeln schenken werden, so bittet sie erst gar nicht um Hilfe....ein Schritt vor den anderen...nur nichts überstürzen...langsam...die Schmerzen werden schwächer, je weiter sie sich von Kyrista entfernt...oder aber ihre Macht reicht noch nicht all zu weit, oder lässt von selber nach...wer weiß...
Geändert am 30.01.2003 um 15:12 Uhr von Morcana
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 30.01.2003    um 15:22 Uhr   
in der Zeitspanne, in der all diese Geschehnisse die kleine Taverne ereilten, verließen viele fluchtartig das Haus über den Hinterausgang...der Wirt selbst kauerte sich zusammen und hoffte weiter nur, dass es sein Lebenswerk, sein Arbeitsplatz überleben würde....die Hintertür schlägt auf und zu...der Wind zieht durch die Stube, zersprenkelter Regen lässt sich mit dem Wind treiben. Die vordere Tür aus der Morcana und nur kurz vor ihr Andariel verschwand qietscht in den Angeln...der graue unerfüllte Tag hat sich auf alle, die dem Spektakel folgten, übertragen und wird ihnen wohl noch für längere Zeit den Appetit verderben...viele Fragen bleiben nun mehr offen...der Leser wird wohl in der momentanen Situation etwas verwirrt dreinblicken, doch das Geschehen wird weiter verfolgt...vielleicht können noch einige Antworten im weiteren Verlauf gegeben werden...
Geändert am 30.01.2003 um 15:26 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 30.01.2003    um 19:24 Uhr   
ohne sich auch nur einen Millimeter von der Stelle zu bewegen sieht sie der fliehenden Empruse einfach nur nach...diese Einfältige...glaubte sie doch nicht im ernst, dass sie ihr entwische...die Rache der Götter wird sie einholen und vernichtend zu Boden drücken...doch für heute war es genug des „Guten“. In der Tat hatte Morcana einen eisernen Willen bewiesen und ihr selbst dadurch zu denken gegeben...die kleine Empruse hat gelernt, sich nicht durch andere beeinflussen zu lassen...schön...dann wird es nur noch interessanter und wesentlich triumphaler sie letztendlich zur Vernunft zu bringen, ihr den Willen Hekates aufzuzwingen. Ein listiges Lächeln stellt sich ein, dann erwacht sie aus den Gedanken an die Empruse...die Jagd wird sie heute nicht fortsetzen...mehr als Morcana interessiert sie indes die Frau an ihrem Tisch, jene der die Gabe geschenkt war ihre Vergangenheit zu sehen und zu spüren...sie blickt von ihrem Platz zur Tür...dort entlang ging sie...ihre Spuren dürften bei dem Regen leicht auszumachen sein...vor allem, da ein Pferd sie davon trug...kurz rümpft sie die blasse Nase... Wenig los, in diesem Verschlag wiederum lacht sie schallend...alles eilte hinfort, sie stehet alleine im Raum, doch ist sie das durchaus gewohnt...vorsichtig zupft sie an der Kapuze ihres Mantels und testet den richtigen Sitz...dann geht sie nach draußen, den Spuren am feuchten Waldboden folgend...
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 30.01.2003    um 19:25 Uhr   
...weiter schleppt sie sich...immer weiter, bis sie den Rand des Waldes erreicht, aus welchem sie einige Zeit zuvor kam...verdreckt, hustend und würgend schleppt sie sich ins dichtere Unterholz, wo sie sich sicher fühlt. Dort übergibt sie sich. Schmerz, Hass und Trauer legen sich wie ein fester Knoten über ihren Magen und ihre Innereien...ihre Verfassung scheint recht schlecht zu sein...immer wieder verschwimmen die Farben der Umgebung zu einem dicken Brei, der sich immer und immer wieder um sie dreht...diese hinterhältige Furie...Würgreiz...stetig erbricht sie weiter, bis zu dem Punkt, an dem Sie die Besinnung verliert, zu Boden sinkt und dort, nass bis auf die Knochen liegen bleibt, bis ihr die Götter einen Lichtblick schicken mögen...
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 30.01.2003    um 19:26 Uhr   
Kapitel 2: Die Gräber der ewigen Schuld

Andariel, Morcana und Kyrista mögen im weiteren Verlauf nun getrennte Wege beschreiten, doch wird sie das Schicksal und äußere Begebenheiten immer wieder zusammen führen, so mal die neugierige Furie sich bereits auf den Weg macht, um nach der geheimnisvollen Lady_Andariel zu suchen, die ihrer Meinung nach einfach zu viel weiß und Eingebungen hatte, die womöglich nicht für sie oder ihresgleichen bestimmt waren und Kyrista selbst in Schwierigkeiten bringen könnten, da sie beauftragt wurde ihre Zunge im Hinblick auf Geschehenes zu hüten, oder sie werde fortan ohne jegliches Sprechinstrument auskommen müssen...wahrlich keine rosigen Aussichten...
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Nutzer: SireDorall
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geschrieben am: 01.02.2003    um 11:50 Uhr   
Vielleicht war es nur ein Zufall, aber vielleicht war es auch das Schicksal, dass ihn in dieser dunklen Zeit in die Stille der Wälder horchen liess. Der Natur stand er nie nah, mit ihr verbunden waren meist nur seine Gegener. Doch jetzt, gerade jetzt, lauschte er. Etwas - oder jemand - war in diesem Wald. Und es weckte sein Interesse. Langsam und nachdenklich legte er einen wenig Feuerholz nach.
Geändert am 01.02.2003 um 11:52 Uhr von SireDorall
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 02.02.2003    um 14:57 Uhr   
ein leiser, flüchtiger Sonnenstrahl streift ihr kaltes, leblos erscheinendes Gesicht, obwohl es doch eigentlich regnet...der Strahl kitzelt ihre Nase...dann blinzelt sie und versucht die Augen zu öffnen, doch sind sie schwer wie Blei...so schwer...der Regen fällt immer noch hart zu oden und hindert sie am Aufstehen...all ihre Kraft, die sie sich all die Jahre seid ihrer Verbannung aufgesparrt hatte ist wie weggeblasen...dann schluckt sie hart und kloßig...aus benebelt verschwommenen Augen sieht sie sich um...der Sonnenstrahl, oder Lichtstrahl, so genau kann sie es nicht sagen, tanzt weiter umher...vor ihr...es scheint, als wolle er ihr den Weg weisen...den Weg...doch wohin? Allmählich spürt sie ihren Körper wieder, ihre Arme, Beine und versucht sich vom Boden hoch zu drücken, was ihr allerdings erst nach einer halben Ewigkeit gelingt...doch als sie es schafft, glaubt sie im ersten Moment nicht, was sie sieht...dies kann unmöglich sein...sollten die Götter ihre Bitte erhört haben? Jene, denen jedes Leben außer ihres egal ist und sich nicht um belanglose Dinge auf "Terra" kümmern? ungläubig reibt sie mit ihrem schlammigen Handrücken über die Augen...doch, es gab keinen Zweifel! Die Gärten Ephenias!



Der kleine Sonnenstrahl, oder Lichtstrahl, was auch immer es war, tänzelt nervös vor ihr her. Es scheint, als wäre es eine Aufforderung, im zu folgen...ihre zerkratzten eisig kalten Hände greife nach umliegenden Sträuchern und Geäst...langsam zieht sie sich am moosigen Grunde des Bodens entlang...ihre Augen richtet sie nach vorne...dort scheint die Sonne, dort wird sie sicher sein vor Kyrista, zumindest eine Zeit lang...sie muß dort hin...jede einzelne Faser ihrer Muskeln schmerzt bei der Anstrengung...sie muß sich beeilen...die Pforten zu den Gärten der Göttin Adrasteia, der Unentfliehbaren, Göttin der ewigen Gerechtigkeit und die Rächerin alles Unrechts
werden nicht immer für sie offen stehen...schneller...

Geändert am 02.02.2003 um 15:11 Uhr von Morcana

Geändert am 02.02.2003 um 15:19 Uhr von Morcana

Geändert am 10.02.2003 um 14:14 Uhr von Morcana
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Nutzer: Morwenna
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geschrieben am: 02.02.2003    um 16:02 Uhr   
lautlos, mit stockendem Atem steht eine zierliche Gestalt am rande der Gärten.Der Blick, welcher von der Kapuze ihres Umhangs verdeckt ist, hängt sichtlich an dieser Oase des Friedens und des Grüns.Ganz gefangen von diesem Anblick scheint sie die Umgebung um sich herum anscheinend vergessen zu haben und sich nur der Pracht jener Blüten und Bäume hinzugeben welche dort in farbenprächtigter Vielfalt blühen.Ein seufzen entweicht ihrer Kehle....ein Seufzer der Trauer und des Verlangens,solch wunderschönen Garten ebenenfalls pflegen und vergrössern zu können.Dann wendet sie sich ab, bevor sie ihren Blick nie mehr abwenden könnte und schiebt die Kapuze zurück, woraufhin ein junges blasses gesicht mit schwarzen Augen zutage kommt, welches von schneeweissem haar umrahmt wird.
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 02.02.2003    um 20:33 Uhr   
Die fremde Frau, die in der Nähe der Gärten steht, sieht sie nicht...noch nicht...folgt sie lediglich dem Lichtstrahl, denn ihre getrübten Augen nehmen nicht viel mehr als ihn und die Gärten Ephenias wahr...immer weiter schleppt sie sich, dem Ziel schon so nahe und hofft nur, dass Kyrista sie nicht einholt, bevor sie sich in Sicherheit wiegen darf...wenigstens für kurze Zeit, den die Gnade der Götter ist kurzlebig und ganz von ihrer Laune abhängig
Geändert am 02.02.2003 um 20:39 Uhr von Morcana
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 04.02.2003    um 22:30 Uhr   
KAPITEL II

- = > Die Gräber der ewigen Schuld< = -


Düster ist die Umgebung in tiefschwarzer Nacht. Dicker Nebel liegt in der Luft und vereinzelt sieht man hier und da die Grabsteine der weit auseinanderliegenden Gräber. Mit einem lauten Krächzen lässt sich ein Rabe auf einen von ihnen nieder, seine Blicke umhergleiten zu lassen. Umschlungen vom dichten Nebel, wandelnd eine Gestalt, nur langsamen Schrittes. Auf ihrer rechten Schulter ruhend eine Krähe, deren schwarzen Augen so tief scheinen, wie die Ewigkeit. So nimmt sie an einem der Gräber verharrend ihre Kapuze vom Haupt. Der Rabe erhebt sich wieder in die Luft und landet vor ihren Füßen. Er ist nicht besonders groß, kleiner als gewöhnliche Tiere seiner Art. Still sieht Andariel zu dem schwarzen Raben hinab, während ihre Krähe lautlos auf ihrer Schulter verharrt. Kurz schaut der Rabe zu jener Krähe hinauf und ihre Krähe entgegnet den Blick mit ihren tiefschwarzen Augen, bald als würde sie den Raben auf den Grund der Seele sehen, erhebt sich dann, um sich ein paar Meter weiter weg wieder auf einem Grabstein zu landen.
Lautlos, so lässt sie sich nieder, lediglich das leise übereinander legen des Stoffes der Robe und des Umhangs sind zu hören, als sie eine Hand zum Grabe ausstreckt. Eine Rose legt sie auf jenes Grab und eine Träne läuft nun ihre Wange hinab. Sie senkt ihr Haupt um ihre Augen zu schließen im kurzen Gedenken.
Kurz plustert sich die Krähe auf und ein lautes Krächzen erschallt in der Dunkelheit, um in der Ferne wieder zu verklingen, erhebt sich dann, um neben dem Raben wieder seinen Platz zu finden, welcher der Krähe entgegenblickt und hohe Töne des Grußes erklingen in dessen Kopf. Sollte die Krähe eine der Seelenführer sein, würde sie die Reinfolge der Töne als einen Gruß erkennen und so wie die Krähe es ist und auch den selbigen Namen trägt, entgegnet sie mit einem leiseren Krächzen, während ihre Augen auf dem Raben ruhen, schien sie jenen Gruß schon durch Blicke zu erwidern. Kaum versag man zu sagen, woran man es sehen oder erkennen mag, denn weder regten sie sich noch gaben sie Laute von sich und doch spürte man gerade zu, dass sie scheinbar auf ihre ganz eigene Art und Weise zueinander sprechen. Nach einiger Zeit krächzt der Rabe laut in die Nacht und breitet seine schwarzen Flügel aus, um sich in den Nachthimmel zu erheben. Ohne jede Regung verharrt die Krähe auf dem Grabstein, jedoch für den Raben deutlich, dass sie seine letzten Worte vernommen hatte. Hoch in der Luft angekommen löst sich der Rabe in schwarzem Rauch auf.

Geändert am 04.02.2003 um 22:30 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 04.02.2003 um 22:50 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 04.02.2003    um 22:32 Uhr   
Ein Fremder, seinem Gefühle folgend, erscheint bei den Gräbern. Er bleibt eine Weile regungslos stehen, sieht und hört sich um, nur seine langen Haare wollen nicht völlig ruhig bleiben. So tief der Schmerz welchen sie empfindet und welchem er folgt, ihn spürend auf seine ganz eigene Weise. Weiter lässt er seinen Blick von einem Grab zum anderen wandern, weiter dem Schmerz entgegen schreitend. So sieht er vor einem der vielen Gräber sie sitzen, ihren Kopf in Trauer gesenkt, die Augen zum Gedenken geschlossen und vor ihr eine Rose auf dem Grabe liegend. Tränen benetzen das junge Gesicht, rinnen hinab, fallen wie für den Hauch einer Ewigkeit, ehe sie in der Erde versickern. Ihre blauen Augen glänzen im tiefen Schmerz des Leides und der Trauer, als sie jene wieder öffnet.
Langsam kommt der Fremde näher und betrachtet das Grab genauer. "Misara Ledora" ist auf dem Steine zu lesen, scheinbar verstorben im jungen Alter. Eine ungeheure Welle geht von ihm aus, kein Ton ist zu hören, er regt sich kaum, und doch breitet sich eine fast massive Wut und Trauer von ihm aus, die jedes fühlende Wesen streift, als sie ihr Haupt im leichten Schrecken umwendet, hatte sie wohl nicht erwartet zu solcher Zeit jemanden hier anzutreffen. Langsam kniet er sich neben das Grab, streicht mit einer Hand am Rand über die Erde, ohne sie zu berühren, wendet dann seinen Blick von dem Grab ab, zu Andariel, sein Blick voller Trauer, die Wut scheint verschwunden. Und wie seine Blicke auf ihr ruhen, vermag sie doch kein Wort hervorzubringen, ihn nur schweigend anzusehen und er seufzt leicht. Leise fragt er nach eine Weile:
„Wer war sie?“ „Ein junges Mädchen...“ antwortet sie leise, dann wendet sie sich wieder ab, konnte sie seinen Blick scheinbar nicht ertragen.
Sein Blick ruht noch eine Weile auf ihr, sanft und nachdenklich. Schwer atmet sie und mit zitternder Hand streift sie sich eine lange Haarsträhne aus dem Gesicht, welche von den Tränen schon ganz feucht war. Nach einer Weile des Schweigens sagt er schließlich leise:
„Es weckt Erinnerungen.“ Sie sieht weiter starren Blickes nach vorn, dennoch seinen Worten wohl ihre Aufmerksamkeit schenkend. Vielleicht spürt er es, vielleicht auch nicht, doch schweigt sie weiterhin. „Es erinnert mich an jemanden, dem ich nicht helfen konnte...“ murmelt er leise. Dann sieht sie zu ihm und erneut fließen die Tränen.
Geändert am 05.02.2003 um 18:13 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 04.02.2003    um 22:34 Uhr   
„Es...“, beginnt sie leise stockend, als er ihr langsam wieder den Blick zuwendet. Doch als er dies tut, weicht sie ihm aus und so wendet auch er seinen Blick wieder ab, doch setzt er sich neben sie. „Ich habe das alles nicht gewollt.“, beginnt sie auf einmal leise zu wispern. Kurz plustert sich die schwarze Krähe auf, ihr Blick der schwarzen Augen ruhen auf den beiden Wesen am Grabe. Der Fremde unterdrückt es, zu ihr zu sehen, ein wenig wandert sein Blick vielleicht, nicht weit, und leise wartet er ab. „Es war alles meine Schuld!“ Dann nimmt sie ihre Hände vors Gesicht und beginnt bitterlich zu weinen. „Ich trage die Schuld an ihrem Tod.“, spricht sie weiter, obgleich man kaum zu erkennen mochte an wem die Schuld wirklich war. Sanft legt er mit einem Lächeln den Arm um sie: „Selbst wenn es so war. Ihr hattet Schuld, vielleicht. Doch ihr solltet die Schuld nicht mit euch tragen.“
So leise, das man es unter dem Schluchzen kaum zu hören vermag, fügt sie hinzu: „Wäre ich nicht gewesen, wären sie alle noch am leben.“ und ihre Stimme erstickt. „Wäre ich nicht gewesen, ...“, seine Worte werden leiser. „Es gibt keine Vorstellung was dann gewesen wäre. Aber so ist es nicht.“ „Ich wollte niemals das so etwas geschieht.“ Er nickt ihr: „Ich glaube euch, auch wenn ich nicht weiß, was geschehen ist.“ Ihre Krähe erhebt sich, um sich auf einem nahen Aste niederzulassen, ein lauter Krähenschrei entrinnt ihrer Kehle, um in der dunklen, nebligen Ferne zu verklingen, beinahe unheilvoll, würde Andariel sie jene schreckliche Bilder niemals vergessen. Der schwarz gefiederte Vogel rückt ein wenig näher zum Stamm, seine Blicke lassen nicht von den beiden ab. Der Fremde sinkt ein wenig zurück, sieht nach dem Aufschrei kurzeitig in Richtung der Krähe, doch wendet er den Blick dann wieder von ihr ab. Für jenen kurzen Moment schien es, als würde die Krähe mit ihren tiefschwarzen Augen dem Fremden bis auf den Grund der Seele sehen.
Fest umschließt sie mit ihrer Hand einen Stein welchen sie aufnahm.
„Was bringt mir das Wissen, wenn ich es nicht zu nutzen weiß?“ noch fester fasst sie den Stein. Ein wenig Mut mischt sich zur Trauer. In einer schnelleren Bewegung erhebt sie sich, ein kleines Rinnsal von Blut fließt über die Finger ihrer Linken, so fest hielt sie ihn, nimmt ihn in ihre Rechte und wirft ihn mit gestautem Hass weit nach hinten. Der Fremde sieht dem Stein kurz nach, dann auf ihre Hand. Er lächelt und sieht zu der Rose auf dem Grab, nimmt jene vorsichtig auf und riecht daran, legt sie dann anschließend wieder zurück.
Ihre Hände hat sie Fäuste geballt, den Blick dem Steine nach in die Ferne gerichtet, war er schon längst im Nebel versunken und gelandet, während er ein Stück weiterrollte. Warum sie wütend war, wusste sie nicht. Er lächelt leise für sich und steht auf, sieht sie mit einem seltsamen Blicke in ihre Richtung. Noch ehe seine Stimme erklingt, gibt sie ihm Antwort ohne sich dem Fremden zuzuwenden:
„Nein. Ich denke ich werde noch bleiben.“ Ihre Krähe erhebt sich und lässt sich auf ihrer Schulter nieder, mit einem erneuten lautem Kreischen, als die Gestalt des Fremden durchscheinend wird und verblasst.
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 04.02.2003    um 22:34 Uhr   
Ein leiser, jedoch kalter Windhauch weht durch die Wipfel der Bäum, .der jedoch ebenso schnell vergeht, wie er erschien. Schwarzer nebelartiger Rauch schlängelt sich den moosigen nassen Waldboden entlang. Es scheint, als käme er direkt aus der erde empor. Langsam manifestiert sich der Nebel und scheint eine Gestalt aus Fleisch und Blut zu formen, doch mag der Schein wohl trügen. Nach kurzer Zeit entschwindet der restliche Nebel nach hinten weg und gibt den Blick auf eine Frau frei, gehüllt in einen schwarzen Mantel aus Samt. Leicht legt sich Andariels langes, weinrotes haar mit dem Wind. Kurz blitz ein goldener, verzierter Schwertknauf hervor, in welchem ein roter Stein gefasst ist, schimmernd wie roter, wandelnder Nebel, ehe sich der schwere, schwarze Umhang wieder über die weiße Klinge legt. Jene Richtung, in welche sie die ganze Zeit geblickt hatte, zeigt auf einmal diese Fremde Frau. Was geschieht hier nur?
Kyristas Blick wandert skeptisch von Grab zu Grab, dann erblickt sie Andariel. Ihre Augen funkeln kurz blau auf. Still und mustert sie jene keine, Regung geht von ihrem Körper aus. Nur der böhenhafte Wind hebt ihre schwarzen Haare und die Kapuze ihres Mantels kurz an. Ihr Blick fällt starr auf den Vogel auf ihrer Schulter. Kurz lächelt sie kalt, doch ihre Stimme erhebt sie nicht. Was führte sie hierher? Das Licht? Die Dunkelheit? Oder der Lauf der Geschichte?
Ohne jede Regung, sieht Andariel der Fremden entgegen. Warm pulsiert der Anhänger auf ihrer Brust. Stellt sich der Fremden gegenüber die gleichen Fragen. Was führte sie hierher? Das Licht? Die Dunkelheit? Oder gar eine andere Macht?
Dann zieht der Nebel wieder auf, der sie zu verschlingen scheint, und es scheint, als öffne sich die Erde und nehme sie auf. Wer war sie? ... Und warum war sie hier? ... Andariel schließt ihre Augen, versucht ihre Aura zu erfassen, doch nichts. Sie war so schnell verschwunden, wie sie gekommen war.



Etwas perplex und voll von Fragen fixiert sie die Stelle, wo Kyrista verschwand...eine Öffnung..ein Glimmen...vorbei.
Ohne weitere Worte steht sie auf, wendet sich ab und pfeifft in das weite Dunkel hinein
bis ihr schwarzer Hengst herantrabt und sie ihm etwas zuwispert. Dann schwingt sie sich auf den freien Rücken des anmutigen Tieres und trabt langsam bis an den Rand, als sie ein letztes Mal an jene Stelle zurückblickt, an welcher sich die Gestalt Kyristas zeigte, nur einen kurzen Moment verharrend. Immer noch liegt ihr Anhänger warm pulsierend auf ihrer Brust. Ihr Gefühl sagte ihr, sie würde sie wiedersehen, es wäre nur eine Frage der Zeit...

Geändert am 05.02.2003 um 16:26 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 05.02.2003 um 18:17 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 05.02.2003 um 18:19 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 05.02.2003 um 20:36 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 05.02.2003    um 18:19 Uhr   
schlürfend saugt sich der schwarze Nebel hinab in den Schlund der Unterwelt Terras, der sich kurz darauf wieder schließt. Es ist Zeit eine Weile zu ruhen, weshalb sie es bevorzugt ihre fleisch- und formlose Gestalt beizubehalten und so zwischen den wärmenden, glühenden Steinen in den sonst trostlosen kalten Hallen der Verdammnis dahinzieht. Weiter will sie nicht vordringen. Die Hallen bilden eine natürliche Grenze in der Unterwelt selbst....ihre Gestalt nimmt langsam wieder Züge und Formen an...ist sie ihre Menschliche Gestalt schon zu gewohnt, als dass sie sie all zu lange missen könnte...trotz allem...
Bis hier her nur steht sie unter Hekates Schutz. Weiter hinten schon wartet Kerberos, der Höllenhund und wacht über den Eingang zum Hades, der vom gleichnamigen Gott
Hades, dem Unsichtbaren beherrscht wird. Er bevorzugt es zu göttlichen Anlässen auf einem von vier schwarzen Rossen gezogenen Wagen zu erscheinen, die er mit goldenem Zügel lenkt. Sein Helm macht unsichtbar. Die Erinnyen und Charon dienen ihm. Doch nicht alle Erinnyen....Hekate besitz Kyrista, eine von sechsen die Hades nur zu gerne hätte. Doch Hekate, die Entfernte macht sich keine Gedanken um solche Lappalien. Schließlich benötigt die dreigestaltige Nacht- und Unterweltsgöttin, Göttin der Jugend, der Wege und der Zauberei ihre Spukgestalten der Unterwelt um ihre Intrigen eisern vor sich hin zu spinnen...Nein, in den Hades wollte sie wirklich nicht. Dort hätte sie nicht die Ruhe und Zeit um ihren düsteren Gedanken nachzuhängen. Die hat sie nur hier. Es scheint ihr, als wüsste diese Andariel mit ihrer Gabe, bereits Geschehenes im Geiste wieder u erwecken nichts anzufangen, zumindest im Moment nicht. Oder aber sie weiß nicht, welche gefährlichen Informationen sie mit sich herumträgt. Wie dem auch sei, sie wird diese Andariel weiter beobachten und versuchen mehr über sie und ihre Erscheinung herauszufinden...kurz zuckt sie während ihrer Gedankenreise zusammen...das Bellen des Kerberos...eine weitere bemitleidenswerte, aber verdammte Seele, die den Hof des Todes betritt und dort ewige Leiden erfahren wird, ohne eine Rückkehr...Kerberos gibt nicht wieder her, was einmal sein Tor passierte...Hades wird sich freuen...aber vielleicht hat er die Seele auch nur bei einem Glücksspiel unter Göttern, einer Wette verloren...er müsste momentan eh im Olymp sein....
Eine grässliche Sturmdämonin, die Harpyie Okypete, wie ihr scheint, öffnet sich just bei diesem Gedankengang ein Portal zu den Hallen der Verdammnis und verfehlt nur Knapp das Ziel, in welchem sie sich verkrallen wollte, nämlich Kyristas Gesicht...böswillig und hämisch zugleich kreischt die Harpyie und lässt sich von ihren gefiederten Schwingen in den Hades tragen...Kerberos schnappt kurz nach ihr, doch war er diesmal zu langsam...verärgert wirft ihr Kyrista Worte der Verfluchung nach, doch weiß sie nicht, ob sie bei der Sturmdämonin angekommen sind...aber wohl schon, denn Erinnyen sind bekannt für ihr grelles, lautes, bellendes Geschrei....vielleicht sollte sie doch wieder den Ort wechseln....wieder aufwärts...nach oben...an die ebenso verhasste Oberwelt.

Geändert am 05.02.2003 um 18:28 Uhr von Kyrista
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 05.02.2003    um 18:20 Uhr   
indes versucht Morcana weiter mühevoll die Pforten der Gärten Ephenias zu passieren, doch irgendetwas zerrendes, gedankenzermürbendes liegt in der Luft, etwas, das sie nicht recht vorankommen lässt...doch was war es? Ihre Blicke schweifen gehetzt über den Waldboden...sie fühlt die Aura einer, nein zweier Personen...oder dreier? Doch bis jetzt kann sie nur eine zuordnen, nur eine ist ihr völlig bekannt...Sire Dorall...Schmerz...Sehnsucht...weiter...immer voran...
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Nutzer: SireDorall
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geschrieben am: 07.02.2003    um 14:29 Uhr   
In Gedanken verloren stochert eine vermummte Gestallt im Feuer...
Es waren dunkle Zeite. Immer wieder berichtete man von Greul und Untaten. Doch es waren keine besonderen Zeiten. Lange hatte er im Kreise der Dunkelheit gelebt und sich nie unwohl befühlt. "Die Diener des Bösen sind vielseitig und listig" hatte sein Alter Lehrmeister einst gesagt. Und er hatte wohl Recht.
Langsam schweifen die tiefblauen Augen über seine kleine Lichtung. Nichts an diesem Ort hatte sich seit seinem Eintreffen verändert. Immer noch die alten, längst vertrockneten Bäume und die dornigen Büsche. Kein Tier traute sich an diesen Ort - und auch kaum ein Mensch. Immer wieder huschen Schatten durch das dichte Unterholz. Manchmal stieren Fratzen durch das Dickicht, doch verschwinden sie schnell wieder. In manchen Kreisen kannte man sich halt...
Leise murmelnd fasst er einen Entschluss. Nachdenklich erhebt er sich und lässt das leise lodernde Feuer mit einer kurzen Handbewegung erlöschen. Mit sicheren Schritten macht er sich auf den Weg.
Geändert am 07.02.2003 um 14:34 Uhr von SireDorall
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Nutzer: SireDorall
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geschrieben am: 07.02.2003    um 14:40 Uhr   
Der Schritt durch das Portal hatte ihn nicht, wie so oft, in sein Reich geführt, sondern zu einem hellerem Ort. Stumm, fast regungslos, betrachtet er das fliehende Geschöpf. Unsichere Gedanken durchströmen ihn. Ein Teil in ihm scheint sich zu streuben zu ihr zu gehen. Ein Blick aus blauschimmernden Augen tastet die Umgebung ab, scheint nichts auffälliges festzustellen. Langsam löst sich die dunkle Gestallt aus dem Schatten der Bäume
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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 07.02.2003    um 16:51 Uhr   
Nicht unweit von jenen Pforten der prachtvollen Gärten Ephenias entfernt, lauerte sie Morcana bereits auf. Ihr folgend im leichten Schritte, frei und ungezügelt in ihrem Wesen, voller Jagdlust.
Gleich wie lebende Schatten umschlingen die schwarzen, seidenen Tücher ihren schlanken, makelosen Körper, welchen sie nach belieben zu wandeln vermochte. Frei schlängelnd und nicht viel verhüllend, wirkt sie wie eine Rose der Nacht, doch nicht ohne Dorn. Frei wehend blondes Haar im Winde, welcher zärtlich ihre Gestalt liebkosend zu umspielen scheint. Im tiefen blau liegt ein mysteriöses Flackern in ihren Augen, welches bald ein jedes Wesen in seinen Bann zieht.
Verlockend gar klingend ihre Stimme, als sie erklingt:
„Sieh an, sieh an, wen haben wir hier, so ganz allein und gar hilflos und schwach?“ Ein eisiges Lächeln umspielt ihre zarten Lippen, als sie einen gespielten, mitleidigen Blick aufsetzt. „Vielleicht könnte ich ja ein wenig behilflich sein, auf diesem beschwerlichen Weg.“ Unsanft greift sie Morcana, ungeahnter Kräfte, welche man ihr nicht anzusehen vermag, und lässt sie hart gegen den Stamm eines Baumes landen, wo sie mit einem dumpfen Aufprall herabgleitet, den Pforten der Gärten in der Tat ein wenig näher, als vorher.
Verharrend für den Hauch einer Ewigkeit, ehe sie wiedermals in ihre Richtung schreitet.

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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 08.02.2003    um 18:56 Uhr   
fast sich verdattert an den schmerzenden Kopf, der hart auf der rauhen Rinde eines Baumes aufschlug...ihr Blick wirkt für kurze Zeit benebelt...eng kneift sie die Augen zusammen, richtet sie der dunklen Frauengestalt entgegen und versucht krampfhaft mehr zu erkennen als nur Umrisse. Erst als die Fremde ihre Stimme erhebt, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Eine Kere! Verflucht, das konnte nicht wahr sein...es scheint ihr, als wäre der Hades voll gelaufen von düstren Dienerinnen der obersten Götter, da sie alle auf Terra entlassen...zu ihrer Zeit...egal...skeptisch blickt sie der griechischen Schicksals- und Todesgöttin entgegen...der süßliche Duft der Kere, benebelt ihr Gehirn, macht sie schwummrig... Verdammte Kere! Was willst du hier? ist das einzige, was sie zögerlich und abgehackt aus ihrem Munde hervorbringt...dann wendet sie ihren schleirigen Blick zu den Gärten...irgendwie mußte sie jene doc noch erreichen können! Sie mußte einfach...dann schüttelt sie den Kopf...das schlammige Haar wiegt dabei ungleichmäßig hin und her...was hatte Hekate nur vor? Diese Präsenz griechischer Vergangenheit auf Terra zu diesen Zeiten schien ihr bisher unmöglich, doch irgendetwas auf der Oberfläche selbst musste sie anlocken, wie der Honig die Bienen, doch war sie selbst wohl kaum der Grund dafür, aber sie musste wohl eine Rolle spielen. Wieso sonst sollte es Hekate so wichtig sein, sogar ihre Verbannten Schergen wieder zurück in die Unterwelt zu holen? Irgendetwas stimmte nicht...doch jetzt war nicht die Zeit, weiter darüber nachzudenken...sie musste hier weg, und zwar schnell! Mit ihren blutig, verkratzten Händen tastet sie sich langsam an dem Baumstamm hoch und sammelt, als sie steht ihre letzten verfügbaren Kraftreserven zusammen, während sie versucht der Kere ein Gespräch aufzudrängen, welches ihr Zeit verschaffen soll...

Geändert am 08.02.2003 um 19:01 Uhr von Morcana
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Nutzer: SireDorall
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geschrieben am: 08.02.2003    um 19:45 Uhr   
Die lautlosen Schritte der unter der schwarzen Robe verhüllten Gestalt werden langsamer. Kurz leise in fremder Sprache murmelnd verharrt er einige Schritt hinter Morcana. Ein schwacher blauer Schimmer aus den unter der Kapuze verborgenen Augen erhellt das blasse Kinn seines Gesichts. Die völlige Regungslosigkeit lässt ihn fast wie einen Schatten in dem lebendigen Garten wirken. Stumm abschätzend mustert er die beiden Wesen.
Geändert am 08.02.2003 um 19:48 Uhr von SireDorall
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Nutzer: Pyria
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geschrieben am: 09.02.2003    um 16:12 Uhr   


Pyria...eine Kere Hekates
Geändert am 09.02.2003 um 17:02 Uhr von Pyria
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 09.02.2003    um 16:59 Uhr   

Kyristas Aufenthalt in den Hallen der Verdammnis blieb im Hades nicht unbemerkt...lange schon sinnte man darauf in Erfahrung zu bringen, was diese Hekate eigentlich vor hatte...wenige Götter und Eingeweihte konnten nur davon wissen, denn nichts darüber hatte sich herumgesprochen, keine Intrigen Hekates richteten sich mehr direkt gegen Hades selbst, was schon sehr ungewöhnlich war. Demnach lag etwas in der Luft, etwas unaussprechlich bedrohliches. Die Gedanken Kyristas drangen an Ohren, die besser nichts davon gehört hätten, Ohren, die Zwietracht unter den Göttern verteilen...so kam es, dass Hades selbst einige Boten auf die Oberfläche Terras entsandte, um Nachforschungen anzustellen. Er ersuchte sich eine bereits vor langer Zeit aus der Welt geschiedene Amazonenkönigin aus, die ehemalige Tochter des Ares und der Otrera, welche einst von Achilleus getötet wurde. Ihr wollte er Gnade zukommen lassen und sie von ihren unterirdischen Qualen befreien, wenn sie ihm entsprechende Informationen beschaffen kann. Die gelenkig, geschmeidige Amazone, würde dies sicher schaffen, denn wenn sie nicht entdeckt werden will, wird es auch nicht geschehen...so tat sich ein Riss in der Erdoberfläche auf, ein sehr kleiner schmaler nur, durch welchen die Amazonenköngin, eher ihr Geist, der sich an der Oberfläche in ihre ursprüngliche Gestalt manifestierte entwich...langsam schleicht sich sich zu dem Ort, von welchem aus sie diese göttlichen Schwingungen vernahm, immer von Schatten zu Schatten. Vorbei an Sire Dorall, der nicht mehr von ihr bemerkt haben dürfte, als einen kühlen Windstoß, der einsam in den Blättern verschied, vorbei an Morwenna, nebst den Pforten Ephenias. Sie erkennt Morcana, die ehemalige Untertanin Hekates und kneift dabei unweigerlich die Augen zusammen...komisch war das...Morcana schien verletzt...ihre Augen huschten weiter...als plötzlich! Nein! Ihre Hand formt sich zu einer bittren Faust...das darf nicht sein! Pyria! Hekates Kere...sie also auch noch....kurz noch verfolgt sie, wie Pyria Morcana angreift...da stimmt etwas nicht! Man musste dies unterbinden! Hades muss es erfahren! Hekate darf ihren Willen nicht bekommen, sonst würde sie ihre Schmerzen für immer behalten! Dann stampft sie mit den Fuß am Boden auf, ein kleiner Spalt entsteht und ihr Geist fährt hinab in den Hades...sie wird alles genauestens berichten...alles was sie sah wird sie dem Herrn der Unterwelt berichten, alles und dadurch hoffentlich Gnade erhalten...
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 09.02.2003    um 17:24 Uhr   

schnell bewegt sich der Geist der Amazonenkönigin vorbei an Kerberos, den leidenden Seelen der Unterwelt, bis hin zum Thronsaal des Hades...leise schleicht der Geist um Hades herum, wispernd und tuschelnd trägt er sämtliche Informationen weiter und entschwindet sanft durch die Ritzen der Gemäuer, wohl erlöst von ihren Schmerzen...mit einem gewaltigen Donnerblitz, der wohl selbst an der Oberfläche noch zu hören sein dürfte, fährt Hades empor, schlägt mit der Faust auf seinen Thron, dass die Wände nur so zittern...einige griechische Worte des Zorns, Fluches und des Todes bewegen seine spröden alten Lippen. Was bildet sich Hekate nur immer auf sich ein...tz...einige Male wandert er nachdenklich im Kreis und tippt dabei mit seinem Finger auf die Lippen...er überlegt...lange....dann ruft er nach einem Boten und schickt nach Aiakos, dem Richter und Türhüter in der Unterwelt. Ja, ihn wird er entsannen! Er wird Hekate ein Schnippchen schlagen, das wird ein Punkt für ihn bedeuten. Sie wird sich noch wundern, mit wem sie sich da anlegt! Schließlich ist er der einzig wahre Herrscher der Unterwelt, das soll gemerkt sein! Geduldig wartet er dann, während er sich etwas gelassener auf seinem dunklen Thron, benetzt von Spinnweben und Lügen, niederlässt. Ein eisiges Lächeln huscht er sein Gesicht, als Aiakos den Saal betritt und eine ehrerbietende Geste von sich gibt...in Gedanken schickt Hades seine Befehle an Aiakos, verschlüsselt in alter Sprache, auf das sie nicht gehört und falls doch nicht entziffert werden können. Aiakos nickt und lächelt hinterlistig, dann entschwindet er mit lautem Getöse...vermutlich gen Oberwelt...
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Nutzer: _Aiakos_
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geschrieben am: 09.02.2003    um 17:34 Uhr   
Mit Donner und Gloria tut sich ein gewaltiger Riss in der Erde auf, direkt bei den Pforten zu den Gärten, zwischen Morcana und Pyria...ein eisiges Grinsen wäre nun wohl unter dem schweren Stahlhelm zu vernehmen, als er sich gen Pyria wendet Grüße, liebste Kere. Ich dachte so bei mir, wie es wohl einmal wieder wäre, wenn ich dir einen Besuch abstatten würde ein donnernd schallendes Gelächter folgt seinen Worten, dem sogar die Vögel in den Baumwipfeln weichen. Sein Ross stampft hart am Boden auf, kurz scheint die Erde zu beben, dann ist alles still...zu still...




Geändert am 09.02.2003 um 17:36 Uhr von _Aiakos_

Geändert am 09.02.2003 um 17:45 Uhr von _Aiakos_
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