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Uriziel...ein Spiel...

Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 16.01.2003    um 14:17 Uhr   
Vor aller Zeit oder
Vom Anfang allen SEINS und
vom WERDEN der Welt
Am Anfang war das Chaos. Es war nicht DUNKEL -- es war nicht Hell es war nur das NICHTS.
Das Chaos in sich war nicht leer --- in IHM waren die Urgötter die Geister und die Urwesen.
Alles wartete auf den Anfang ... langsam nur ein kleines rötliches Glimmen dann immer mehr und mehr
es war der Anfang --- der Beginn der Schöpfung...



Einst, als die Sterne, gerade geboren und die Sonne zum ersten mal zu scheinen begann, versammelte sich der Rat der Götter im weit entfernten Ferion.
Sie feierten das Werk ihrer glorreichen Schaffung und übertrumpften sich dabei gegenseitig mit Eigenlob über ihre Ideen und dem von ihnen Geschaffenem.
Überdrüssig dieser Heucheleien, die dem obersten der Götterboten Cairon bei diesem Feste zu Ohren kamen ging er ihn den Raum in dem sich das Auge Ammrons, eine magische Kristallplatte, gebettet auf den weichen Federn der züngelnden Zwietracht, befindet, wo er wieder dem Verbot das eben geschaffene neue Reich betrachtete.
Hin und wieder blickte er sich nervös nach den Göttern um, da er ihren Zorn fürchtete, doch diese schenkten ihm keine Beachtung.
Nach einiger Zeit des ungerichteten Betrachtens entdeckte Cairon einen kleinen grün-blauen Planeten, der ihn alle Sinne zu rauben schien, obgleich er noch so klein und unscheinbar war. Seine Augen glänzten, als er leise „Terra“ säuselte.
Wie in Trance wendete er sich dann von der geschliffenen Kristallplatte ab und begab sich zu den Göttern. Er musste sie einfach davon überzeugen, Ferion zu verlassen, um sich einen neuen Standort für den Olymp zu suchen, speziell wollte er die Aufmerksamkeit eben auf Terra lenken. Doch wusste er nicht, wie er ihnen den Vorschlag unterbreiten sollte, ohne dass sie bemerkten, dass er durch Ammron blickte. Nervös und sichtbar von Schweiß gebadet, rannte er Stunde um Stunde in verworrenen Gedanken versponnen die Hallen des Olymps auf und ab und zerbrach sich den Kopf über „Terra“, den Planeten den ER entdeckte und die Götter eher nebenbei schufen.
Sein komisches Verhalten blieb nicht lange unbemerkt.
Athene beobachtete ihn geraume Zeit lang schmunzelnd und befragte ihn nach seinen Sorgen, da er offensichtlich Gewissensbisse hat. Durch diese gespielte Sorge schaffte sie es schließlich, dass Cairon sich ihr anvertraute. Froh darüber, sich mit jemanden austauschen zu können, dem er wohl vertrauen konnte, erzählte Cairon Athene auch von „Terra“ und seiner Idee den Olymp auf diesen Planeten zu verlegen. Es stellte sich jedoch bald heraus, dass dies ein großer Fehler war.
Athene lachte, schickte Cairon eine Aufgabe für sie zu erledigen und begab sich selbst zu Zeus und unterbreitete ihm den Vorschlag den Olymp, auf den kleinen, blühenden wundervollen Planeten „Terra“ zu verlegen. Zeus grübelte einige Zeit über diesen Vorschlag nach und begutachtete schließlich „Terra“ und was er sah begeisterte ihn schlichtweg. Er lobte Athene ob ihrer Mühen diesen Planeten für die Götter ausfindig gemacht zu haben.
Der Olymp wurde folglich auf „Terra“ verlegt, man schuf neue Wesen und vor allem die Menschen und genoss es, bevor Zwietracht und Hass die Menschen entzweite, von ihnen verehrt zu werden.
Cairon aber kochte und war außer sich vor Wut. Gefühle umklammerten sein sonst so reines Herz, die er vorher nicht kannte und die ihm Anfangs Angst machten.
So begab er sich eines Tages zu Zeus, um ihm die Wahrheit über „Terra“ und deren Entdecker zu berichten.
Doch Zeus lachte nur über Cairon und verbannte ihn auf Grund seiner schamlosen Lügen auf ein ewig tristes Leben unter den Menschen aus dem Olymp. Nur seine Kräfte durfte Cairon behalten, was letztendlich Zeus Verhängnis werden sollte.
Die war der Anfang vom Ende des bisher sorg- und gefahrlosen Leben der Götter.

Geändert am 17.01.2003 um 10:13 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 22.01.2003 um 18:59 Uhr von Die_Geschichte

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Geändert am 16.03.2003 um 10:57 Uhr von Die_Geschichte
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geschrieben am: 16.01.2003    um 14:18 Uhr   
Viele elende Jahre, geprägt von Hungersnöten und der Pest, dem schwarzen Tod für die Menschheit, wandelte Cairon verbittert und leer, in seinem Herzen bereits tot durch die Wiesen und Felder, Städte und Länder von „Terra“, dem Planeten den er einst so liebte. Doch dieses Gefühl kennt er nicht mehr. Einzig und allein Rache und Hass regieren sein Dasein.
Eines trüben regnerischen Tages, als er gerade zum abertausendstenmal das Meer überquert hatte und wieder den festen Boden Griechenlands unter den Füßen hatte, fasste Cairon einen kühnen Entschluss, der bis zu diesem Tage schon Jahre in seinem Kopf wuchs und gedieh. Er war sich sicher, diese Entscheidung in seinem verdunkelten, kalten Herzen niemals zu bereuen.
Er flehte bei den Höhlen von Siria die Gunst Hecates an, sie möge ihm wohlgesonnen sein und ein Vorhaben unterstützen. Er flehte um ihre Hilfe und Hecate, die Göttin der Unterwelt erhörte den klagenden Ruf ihres Schützlings. Sie erschien ihm am eingan zu den Höhlen von Siria in der Gestalt einer Furie.
Cairon bat sie, ihm den Weg zu weisen, den Weg zum Götterschmied der Unterwelt, Hersus genannt. In der Hand der Furie erschien daraufhin ein Rabe mit nur noch einem Auge, das glitzerte und schimmerte wie ein Diamant. Dann verschwand Hecate so schnell als sie erschien. Cairon folgte dem gefiederten Wegweiser bis zum Berg Saratros.



Der Aufstieg dauerte Tage. Wäre Cairon nicht so besessen von seinem Vorhaben gewesen, hatte er den beschwerlichen Weg nach einigen Tagen wohl abgebrochen.
Hersus, der Schmied des Todes erwartete ihn bereits. Er fertigte seit je her die gefährlichsten Totbringer aus dem härtesten Stahl, dem Zornstahl an, ein Stahl der ungeschliffen bereits alle anderen Klingen wie Eis zu zerschmettern vermag. Doch nur die Götter und hohe Wesen anderer Welten, nie Menschen bekamen eine solch mächtige Waffe von ihm.
Cairon trug Hersus die Bitte vor, ihm ein Zweihänder zu schmieden, eines wie es die Götterwelt noch nicht sah und er möge in den Stahl ein Pulver mit einarbeiten.
Cairon holte aus einem Beutel den er immer mit sich führt eine Zinndose in der sich der Staub der bis dahin auf der Erde zerfallenen Federn der züngelnden Zwietracht befand und reichte sie Hersus. Zusätzlich möge er den Zweihänder mit bestimmten magischen Runen und Ornamenten verzieren und einen Stein einarbeiten. Hierfür reichte Cairon ihm einen unscheinbaren matten hellblauen Stein und zeichnete ihm die Runen mit einem Stück Kohle auf einen Holztisch in Hersus Hütte.
Hersus arbeitete 30 Tage und 30 Nächte und schuf so ein Schwert, wie es die Götterwelt noch nicht sah.
Dann erschien wieder der einäugige Rabe und Cairon folgte ihm. Ihr weiterer Weg führte den Vogel und ihn auf die Felder des Tarantos. Mit viel Hinterlist, Mut und Verhandlungsgeschick konnte er den Hüter dieser Felder austricksen und gelangte so zum Schlund der Finsternis, wo er das Schwert mit dem ewigen magischen Feuer der Zwischenwelt auflud und ihm so noch mehr Macht verlieh. Dann folgte er wieder dem Raben.
Seine letzten Schritte die er bis zu diesem Tag auf Erden tat, lenkte der Einäugige über die Ebene des Vergessens zum dunklen Magier Zerranus.



Ihm legte Cairon das Schwert in die Hände und ohne dass beide ein Wort verloren, wusste der Magier, was zu tun war. Cairon wurde auf einen Alter gelegt, auf welchen mit dem Blut von sechs Jungfrauen ein rotes Pentagramm gezeichnet war. Auf einem kleineren Sockel neben Cairon lag das Schwert . Er schloss die Augen.
Zerranus hob die Hände und sprach uralte, längst vergessen geglaubte Beschwörungsformeln. Der Rabe saß am Fenster, sein Auge glimmte rot auf.
Der Boden begann zu wackeln und bekam Risse, die Mauern des Burgturmes bröckelten. Ein düsteres Heulen zog durch den Raum, die Luft wurde plötzlich eisig kalt. Blitze kamen durch die Fenster und durchführen Cairons Körper, welcher aufschrie. Sein Körper bäumte sich auf, er riss die Augen auf, welche im zerplatzten wie verfaulte Äpfel. Sein Blut spritzte an die Wände. Aus seinen Augen stieg schwarzer nebelartiger Rauch, der sich auf dem Weg zum Kristall des Schwertes durch das Turmzimmer schlängelte und alles zerstörte, was nicht sein sollte. Der Rabe krächzte laut, man könnte meinen es war ein hämisches Lachen, und flog davon in die Weiten der dunklen Welt.
Die magische Lebensenergie Cairons war nun im Kristall des Schwertes und machte es somit zur mächtigsten Waffe auf Erden, eine Waffe, die es selbst vermag Götter zu töten. Uriziel ward geboren.
Zerranus begrub Cairons Körper, der nie zu Staub zerfallen sollte, in einem Steinsarg unter den Katakomben seiner Burg.
Das Schwert versteckte er an einem geheimen Ort, wo es seit her auf einen würdigen Besitzer wartet.



Geändert am 16.01.2003 um 14:19 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 16.01.2003 um 15:18 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 23.01.2003 um 19:46 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 23.01.2003 um 19:51 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 02.12.2003 um 14:53 Uhr von Die_Geschichte
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geschrieben am: 16.01.2003    um 14:19 Uhr   
Die Charaktere


...vor seiner Verbannung auf Terra

...die Wandlung

Crainos



Der Magier Zerranus

Kapitel 1: Das Licht im Fenster

Es war einem der etwas kühleren Herbsttage im Oktober. Ein normaler Tag wie jeder andere, an dem die Blätter einzeln und trostlos zu Boden fallen. Der ungewohnt kühle Wind an jenem Tag trägt dazu bei, dass sich die meisten umherstreunenden Wesen in die Wärme einer Taverne flüchten. Gute, wie Böse.
In einer rauchig stickigen Taverne am Wegrand, eine wohl bedeutungslose gewöhnliche Gaststube, ist für diese Tageszeit relativ viel los. Einige Söldner gehen den Würfelspielen nach, an anderen betrinken sie sich wie eh und je und grölen dazu ihre schmutzigen, teils barbarischen Lieder.
In einer einsamen Ecke dieser Taverne, nahe eines Fensters sitzt eine unscheinbar wirkende blasse Frau mit langem schwarzen Haar in einen grauen Mantel gehüllt. Ihr monotoner Blick ist aus dem Fenster gerichtet, doch was sie sieht ist noch für kein anderes Auge sichtbar.

Geändert am 16.01.2003 um 14:20 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 21.01.2003 um 13:09 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 21.01.2003 um 18:48 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 21.01.2003 um 18:50 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 21.01.2003 um 19:26 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 21.01.2003 um 19:54 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 26.01.2003 um 14:55 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 28.01.2003 um 23:30 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 28.01.2003 um 23:53 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 28.01.2003 um 23:55 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 30.01.2003 um 13:20 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 30.01.2003 um 13:28 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 18.01.2003    um 22:40 Uhr   
(interessiert wohl nicht wirklich jemanden....)
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Nutzer: DraculVanSkree
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geschrieben am: 20.01.2003    um 13:24 Uhr   
off: Ich finde das bestimmt ein gutes play ... kannst du mit einem Vampir was anfangen??
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Nutzer: JuvenimResun
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geschrieben am: 20.01.2003    um 16:34 Uhr   
Auf seinem üblichen Weg, denn auch heute galt es wieder sich das Brot für den nächsten Tag zu "verdienen", wandert er vom Wind gebeugt an jener Taverne entlang. Der eisige Odem der Luft bläst unbarmherzig durch seinen dünnen, durchgewetzten Mantel und auch das graue Hemd hält nicht viel davon ab. Durch den Wind zerzaust liegen seine braunen Haare wirr um den schmalen Kopf. Ja im allgemeinen scheint dieser Mann kein Kämpfer zu sein, so lässt es sein schmaler Körperbau doch leicht erraten. Und doch ist jener noch jung, denn seine Augen sind wachsam und zeugen vom gegenteil seines Äußeren. Nach kurzer Überlegung, ist es doch ach so kalt an diesem Tag, tritt er in die Taverne ein. Somit musste er wohl oder übel seine Pläne vorerst einmal ändern. Blitzschnell funkeln die Augen, zu einem kleinen Schlitz verängt über die Gäste jener Schenke. Und so treffen sie auch jene Frau am Fenster, doch scheint sie kein Ziel für ihn zu sein. Denn nur wenige Augenblicke später schlendert er, als würde er jene Söldner kennen, die sich dem Wein hingeben als sei es Wasser, auf diese Menschgruppe zu. Er setzt sich auf einen freien Stuhl, bestellt sich bei der Schankmagd ebenfalls ein Glas Wein und beginnt sofort lautstark mit den Männern zu flachsen und zu gröhlen. Doch kaum vergeht die Zeit, dass er bis zur Hälfte seines Glases kam, als er auch schon vier Beutel gefüllt mit Münzen jener Söldner in seinen Taschen verschwinden lässt. Mehrere Male schaut er sich dabei aus den Augenwinkeln, prüfend ob jene Tat jemand gesehen hat, um.
Geändert am 20.01.2003 um 16:48 Uhr von JuvenimResun
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 20.01.2003    um 18:58 Uhr   
als die immer lauter werdenden Gäste keine Gedankenfindung mehr zulassen und der immer dickere Rauch bereits in den Augen brennt, wendet die dürre blasse Frau ihren Blick der Menge zu, doch scheint dieser Blick ausdruckslos, kalt, vielleicht auch etwas traurig...kurz ruhen ihre wachsamen Augen auf dem Dieb...hatte er nicht eben einen Beutel unter seinem Mantel verschwinden lassen, der nicht der seine ist? Kurz blitzen die dunklen Augen auf, eisblau...doch könnte dies in der eigentlich düsteren Taverne auch ein Trugbild gewesen sein...


geheimnisvolle Frau in der Taverne...Kyrista...

Geändert am 30.01.2003 um 13:30 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 30.01.2003 um 13:34 Uhr von Die_Geschichte
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geschrieben am: 20.01.2003    um 19:00 Uhr   
(wollte diese Geschichte als reines Forumsplay laufen lassen, weil es in zu viel Aufwand für einen alleine wäre...jeder kann mitspielen, ob gut oder böse...)
Ich glaube es ist anzumerken, dass sich das Spiel doch Inplay verläuft...langsam aber stetig...

Geändert am 20.01.2003 um 19:04 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 28.01.2003 um 23:05 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: JuvenimResun
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geschrieben am: 20.01.2003    um 19:43 Uhr   
Und so treffen ihn diese Augen und obgleich seiner guten "Ausbildung", die ihm sein Onkel angedeihen lies, bilden sich kleine Schweißperlen auf seiner Stirn. Sofort wendet er seinen Blick ab, wuchtet seine Hand förmlich an sein Weinglas. Würgt unter Aufregung ein Lachen hervor, als einer der Söldner mal wieder einen seiner schlechten Witze reißt und trinkt schnell und hastig jene rote Flüssigkeit aus. Hat sie mir etwa dabei zugesehen? Was hat sie gesehen? Wird sie mich verraten? Zuviele Gedanken, die seinen sonst so klaren Verstand trüben. Im Lachen und Geschrei der Männer über alte Waffentaten, willige Weiber und den guten Wein (der in ihren Augen trotzdem zu teuer sei) winkt der junge Mann mit schnellen Handbewegungen die Schankmagd zu sich. Er greift in seine Manteltasche und reicht jener Frau ein paar Stücke seines Geldes. Lächelt ihr kurz zu und steht sogleich auf. Leicht neigt er den Söldner seinen Kopf entgegen. Meine Herren.. vielen Dank für diese tollen Geschichten, dieser Abend wird mir in Erinnerung bleiben. er legt ein schelmisches Grinsen auf seine Gesichtszüge als er sich nach jenem Satz von ihnen abwendet. Kaum bemerkten die angetrunkenen seinen Abschied, nur ein kurzes Brummen schallt ihm von ihnen entgegen. Doch bevor er nach den wenigen Schritten aus der Schenke treten will haftet sich sein Blick noch einmal auf die blasse Frauengestalt in der Ecke. Was wird sie jetzt wohl tun? Schießt es durch seinen Kopf
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 20.01.2003    um 19:57 Uhr   
ihre Augen verfolgen ab dem Moment, als er ihr auffiel, jeden seiner Schritte. Als der Dieb zur Türe schleicht und sich nach ihr umwendet, treffen ihn ihre Blicke wie ein Schlag ins Gesicht...ein komischer Blick, der alles zu durchlichten scheint...dann kann er eine seltene Regung in ihrem Gesicht vernehmen, ein verzerrtes, kaltes Lächeln umschmeichelt ihre Lippen, ein Lächeln, welches wohl ahnen lässt, dass sie seine taten nicht verraten wird....überdies hinaus hat sie ganz andere Sorgen, Sorgen die jedes Maß füllen...da sind solche Kinkerlitzchen schon eine gefundene Abwechslung...genauso schnell, als das Lächeln auftauchte, verschwindet es auch wieder...trotzdem starrt sie ihn an, da es sie interessiert, was er tun wird...sich heimlich davon machen, sein Spiel erneut fortsetzen, oder einen anderen Weg einschlagen...die Geschichte wird so und so ihren Lauf nehmen...
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Nutzer: JuvenimResun
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geschrieben am: 20.01.2003    um 21:11 Uhr   
Und so soll es sein, dass ihn dieser Blick beinahe von den Füßen zieht. Ein harter Aufprall jener Augen in den seinen und doch zeigt sich jener Schlag in keinerlei Regung seines Körpers. Es ist ein geistlicher Tritt in die Eingeweide, lässt ihn das Gesicht kurz verziehen. Doch so schmerzlich es war so interessant ist jenes Wesen, dass ihn so eindringlich anstarrt. Jegliches Lächeln ist bei diesem Anblick aus seinem Gesicht gewichen. Die schweißtröpfchen, die eben noch seine Stirn nässten, trockneten in die helle Haut ein. Eine innere Stimme zwingt ihn zu verschwinden. Bald würden die Söldner seinen Raub bemerken und so nötig war doch dieses Geld für ihn... doch kaum einer Regung möglich verharrt er vor der Türe, die Hände in den Manteltaschentaschen.
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 21.01.2003    um 10:38 Uhr   
hinter dem Dieb wird die Tür der Taverne aufgestoßen, und weitere Söldner treten ein. Einer von ihnen, ein ziemlich hochgwachsener, muskolöser bleibt hinter dem Dieb stehen und tippt ihm auf die Schulter Kann ich da mal eben vorbei? Geh zur Seite, du versperrst den Weg, oder brauchst du erst eine Einladung bis du deinen Hintern aus der Tür schiebst? der Söldner für sich wirkt sehr gereizt und ist wohl für keinerlei Späße offen Setz dich an einen Tisch oder verschwinde! grimmig ist der Blick des Söldners, während er auf eine Reaktion des Diebes wartet....indes beobachtet die blasse Frau, die zwar das Aussehen eines Menschen hat, aber keineswegs das natürliche Verhalten jener die Szene gespannt...ein leichtes schmunzeln ziert kurz ihre Lippen, doch dann wird ihr Blick erneut starr und monoton. Sicher, gespannt ist sie darauf, wie der Fremde Langfinger sich aus dieser Situation winden wird...
Geändert am 21.01.2003 um 10:43 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 21.01.2003    um 12:42 Uhr   
Als sie ihres Weges an jener Taverne kommt und sich vom Rücken des freien schwarzen Hengstes gleiten lässt, welcher weder gesattelt noch gezäumt gewesen war, bemerkte sie schon die Söldner und ihre lustvollen Blicke. Mit einem nahezu hämischen Lachen während die Blicke der Söldner auf ihr ruhten, während sie darüber redeten, was man nicht alles mit einer wie ihr anstellen könne. Ein kühles, aber auch gequältes Lächeln, während sie sich noch einmal ihrem Hengst zuwendet, leise etwas zuwispert. Dann wendet auch sie sich der Taverne zu, wobei sie den Blick hebt, zu sehen, welch Taverne dies wohl war.
In eben jenem Momente spielten sich so viele Schreckensbilder vor ihren Augen ab, etwas was sie niemals vergessen würde. Wie ein Fluch lag es auf ihr, sah sie stets das Leben aus so vielen Augen weichen im letzten Atemzug, oder schmerzenden Todesschrei. Wie ein Schlag ins Gesicht zeigte sich ihr dieses Bild von schwarzem, nebelartigen Rauch. Was es wohl damit auf sich hatte? Warm pulsierte ihr Anhänger auf ihrer Brust. "Er" hatte ihr jene Vision zukommen lassen, was auch immer sie bedeuten sollte. Zieht ihre Kapuze nach jenen schrecklichen Bildern nur umso weiter ins GEsicht, auf dass man die Träne, welche nun ihre Wange hinablief, nicht sehen könne und beschreitet die Taverne durch die noch offenstehende Türe, während sie schon die harten Worte des Söldners vernahm, welcher scheinbar nicht bester Laune war und auch gewiss keinen Spaß verstand. "Setz dich an einen Tisch oder verschwinde!" vernahm sie, während er finster den Blick auf eine ihr Fremde Gestalt warf.
So vermag man augenscheinlich eine Gestalt in schwarzer Robe sehen, um ihrer Schultern einen eebnso schwarzen schweren Umhang geschwungen, wobei sie die Kapuze so tief im Gesicht trägt, dass man nicht mehr zu erkennen vermag als ihre feingeschwungenen, zarten Lippen. Ihr weinrotes Haar, welches so lang, das es bald den Boden berührt, hängt frei unter der Kapuze hervor, um mit jeden ihrer Bewegungen gleich mitzuschwingen. In ihrer Rechten hält sie einen schwarzen, in sich geschwungenen Naturstab, auf ihrer linken Schulter verharrt eine Krähe, deren Augen so tief scheinen, wie die Ewigkeit.
Und eben jene Gestalt hatte genug gesehen, um zu wissen, dass jene angespannte Situation nicht ausarten durfte im Stursinn. Langsamen Schrittes nähert sie sich dem Söldner, als sie den Blick zu ihm hebt, obgleich er jenen nicht erwiedern konnte, waren ihre Augen unter der Kapuze des Umhangs ja nicht zu sehen. Kurz regen sich stumm ihre Lippen, als sie mit ihrer Linken durch die Robe ihren Anhänger fasst, einen Gedanken in ihm zu wecken welcher ihm wie sein eigener scheinen sollte: Nimm Platz und widme dich dem Trunk und Spiele. Als sie offen mit weicher Stimme zu ihm spricht


MyLord, lasst ab von ihm und gesellt euch zu den anderen, es wird euch mehr Vergnügen bringen, als der eigenen Laune und den Frevel die Überhand gewinnen zu lassen.

worauf er sich entschließt sem Gedanken nachzukommen. Doch vermochte man nicht zu wissen, dass sie eine Art Zauber auf ihn wirkte, denn ruhig sollte der Tag beginne, welcher ohnehin schon so trüb und kalt gewesen war. Dann nickt sie jenem Fremden und der in der Nähe stehenden Lady mit schwarzem Haar, seicht zum Gruße und nimmt am freien Tische Platz, wo eben jene zuvor gesessen hatte, winkt den Schankwirt heran, bestellt sich einen Wein, der ihr gebracht wird, welchen sie auch sogleich bezahlt und blickt dann nachdenklicher Miene aus jenem benannten Fenster in die Ferne, was auch immer sie sehen würde. Die Gedanken an jene Vision ließen sie nicht los...
Geändert am 21.01.2003 um 12:50 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 21.01.2003    um 12:45 Uhr   

Lady_Andariel

Geändert am 21.01.2003 um 13:04 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 30.01.2003 um 13:31 Uhr von Lady_Andariel

Geändert am 30.01.2003 um 13:33 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: JuvenimResun
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geschrieben am: 21.01.2003    um 16:29 Uhr   
erschrocken vernimmt er jene dunkle Stimme des Söldners in seinem Rücken. Seine Ohren vernahmen keinen Laut, seit er dieses seltsame Wesen von einer Frau in seinen Blick gefasst hatte, doch dieses dunkle Grollen lässt ihn kurz zusammenzucken. Die Augen, als würde er auf einen festen Hieb warten, schließt er. Doch nichts weiter geschieht. Kein Schlag, keine weiteren Worte. So öffnet er die Augen und dreht den Kopf vorsichtig zur Seite. War er nun doch erwischt worden? Aber nein, er ist ein guter Dieb. Noch nie konnte jemand seine schnellen Bewegungen erkennen, die das Geld von seinem Gegenüber in seine Taschen wandern ließen. So wählte er natürlich auch seine "Kundschaft", wie er es liebevoll nannte, gut aus. Betrunkene Söldner können zwar tiefe und schmerzliche Wunden hinterlassen... doch meist sind sie ihrer Fähigkeiten keineswegs mehr bewusst wenn er zuschlägt. Zudem hatte er, wie zu Anfang erwähnt und immer wieder ins Gedächtnis rufend, eine gute "Ausbildung". Und als er nun seinen Blick in Richtung Türe wendet erblickt er jene Frau, die eingehüllt in Robe und Mantel ihm entgegen nickt. Der Mann mit der groben Stimme ging Wortlos an ihm vorbei, schien ihn kaum noch zu beachten. Auch er neigt nun seinen Kopf leicht zum Gruß, folgt darauf ihren Schritten und verharrt noch einen Moment, als sie sich hinsetzt. Das dumpfe Gefühl, dass er ihr etwas schuldet breitet sich in ihm aus. Doch ein anderes wird stärker. Was kann ich ihr schon bieten.. außerdem.. sie hat bestimmt schon alles. Er wendet seinen Grinseblick ab. Sieht noch einmal zu der ungewöhnlichen Erscheinung in jener Ecke. Doch keineswegs will er nun noch länger hier verweilen. Ein Griff in alle Taschen, schnelle gute Beute und ab dafür. Seine Schwester wird es ihm danken, ein gefüllter Magen schläft besser. So nickt auch er ihr, beinahe dankend - sie wird schon wissen warum - zu und entschwindet aus der Tavernentür. Der eisige Wind beginnt wieder sein Spiel in den kurzen Haaren und nur wenige Momente später durchdringt es wieder Mantel und Hemd. Noch ein kurzer Gedanke: Das nächste Mal, soviel, dass ein neuer Mantel herkommt. Dann geht er weiter, gebeugt, den Weg Richtung Osten und nur eine Erinnerung folgt ihm. Augen, so schmerzvoll wie Stahl.
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 21.01.2003    um 19:18 Uhr   
ein merkwürdiges Gefühl macht sich in ihr breit, als die fremde Frauengestalt die Taverne betritt....ein Kitzeln, oder nein, eher ein Stechen...kurz schluckt sie überlegend und beobachtet, ohne sich etwas anmerken zu lassen oder ihre Gefühle nur im geringsten zu offenbaren, wie die Lady den Söldner von eventuellen Gewalttaten abhält, und der vermeindliche Langfinger ohne Schaden von dannen ziehen kann...irgendetwas in der Taverne scheint nicht in Ordnung zu sein...oder mag es nur den Anschein haben? Nein, eine gewisse, fast knistrige Spannung scheint dennoch in der Luft zu liegen...als Lady Andariel auf die blasse Frau am Ecktisch zugeht, welche sie eingehends mustert, wird es leiser in der Taverne....ein Stimmengemunkel und Geflüstert zieht durch die Reihen, wie der Wind durch verdorrte Blätter der Bäume...hatte es, zeitlebens noch niemand gewagt sich zu der stillen, vielleicht auch mysteriösen Frau zu setzen...ihre Blicke allein genügten ja schon immer, um sogar den hartnäckigsten abzuschrecken und ihn auf sicherer Distanz zu halten...kein Wort kommt demnach über ihre Lippen, als die Lady sich zu ihr setzt, doch bemerkt sie skeptisch den Blick der Fremden, aus dem Fenster gerichtet...mag sie wohl das selbe erblicken, was sie sieht? Den Tod, das Leid und das Verderben, das über die Völker kommen wird? Das helle weiße Licht, der Schein des unantastbaren Relikts des Hasses?...oder geht ihr Blick ins Leere? Auch den Gruß erwiedert die schwarzhaarige nicht...entweder scheint sie sehr zurückhaltend zu sein, oder aber auch vorsichtig und auf eine gesisse Art schlau...sollte man schießlich nicht jeden mit seinen Worten beehren, der nicht würdig ist sie zu hören...doch womöglich war die ihr Gegenüber würdig...doch das, wird sich herausfinden lassen...
Geändert am 21.01.2003 um 19:19 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 23.01.2003    um 22:59 Uhr   
Ein seltsames Gefühl, welches sie durchfährt, als ihr Anhänger unter ihrer Robe noch wärmer zu pulsieren beginnt. Plötzlicher Hass und Zwietracht rauben ihr bald die Sinne, als sie ihn durch die Robe erfasst und ihre Augen schließt. „So zeige mir was geschehen!“
und zugleich reißt es sie in tiefste Dunkel.
Dann zeigt sich ihr der Schwarze Tod von seiner grausamsten Seite, Leere und Bitterkeit in einem Herz, welches bereits tot ist, obgleich es so liebte. Rache und Hass, welche das schwache Dasein regieren. So viele unbekannte Orte offenbaren sich ihr, die Höhlen von Siria, der Berg Saratos, die Felder des Tarantos, der Schlund der Finsternis, die Ebenen des Vergessens als alles in schwarze Dunkelheit versiegt. Aus jener Dunkelheit erhebt sich ein Rabe mit nur einem Auge, welcher glitzert und schimmert wie ein Diamant, mit einem lauten kreischen, wieder verschwindend im schwarze der Nacht, als der dunkle Turm sich aus dem Nichts erhebt. Flammen erheben sich züngelnd empor, Flammen des ewigen magischen Feuers der Zwischenwelt.
Ein Pentagramm, geschrieben aus Blut auf einem Altar aus Stein, so wie ein Sockel, auf welchem ein seltsames Schwert zu erkennen war. Alles so schnell. Alte, längst vergessene Worte einer Beschwörung, das Beben der Erde, welches die alten Gemäuer erzittern ließ und das laute Donnern von grellen Blitzen, welche auf dem Altar einschlugen. Dann wieder der schwarze nebelartige Rauch, aus dunklen, ausgebrannten Augenhöhlen emporsteigend und sich seinen Weg bahnend in den blauen Stein des seltsamen Schwertes, dabei alles zerstörend, was nicht sein sollten während ein düsteres Heulen und erdrückende Kälte ihr fast die Sinne raubten. Das helle weiße Licht, der Schein des unantastbaren Relikts des Hasses, als sie wieder zu sich kommt...
Nur unklar dringt das Stimmengemunkel und Geflüster, welches durch die Reihen zog, an ihr Ohr und ein Schleier der Dunkelheit trübte ihre Sicht. Sie spürte den Tod, das Leid und das Verderben, was so nah war. Das die Augen der mysteriösen Fremden auf ihr ruhten, bemerkte sie noch nicht.
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 24.01.2003    um 19:57 Uhr   
mit einem überlegendem, jedoch weiterhin kühlen düsteren Blick, ruhen die Augen der Frau in Menschengestalt auf Andariel....sie funkeln geheimnisvoll in einem mystischen blauem Lichte, das kurz bevor die Fremde gegenüber ihr Amulett berührte und in andere Gefilde entschwand, wie ein Blitz scheinbar ihre Augen erhellte...sie spürt, wie ihr Körper, jede einzelne Muskelfaser sich anspannt, ballt ärgerlich die rechte Hand zu einer Faust und schlägt so wütend auf den Tisch, das sämtliche Getränke den Halt verlieren...so sollte es nicht sein...wer ist sie, das sie das Licht im Fenster wahr nimmt, wie sie es tut? Dass sie einen Teil ihres, ja ihres Lebens, wie das Crainos sieht und fühlt? Das sie sieht, was nie ein Auge zu erblicken vermochte?...oder war es eine sonderbare Gabe, die ihr letztendlich doch noch zugute kommen sollte?...Es wird wahrlich interessant werden, alles zu erfahren...doch ist weiterhin Vorsicht geboten...weiß man shließlich nie, wen man vor sich hat...kurz glühen ihre Augen bei diesen Gedanken hell auf, dann verschwindet das Blau und einzig schwarze Leere bleibt zurück...
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 25.01.2003    um 21:14 Uhr   
Gerade als sie einen einsamen dunklen Weg durch die Wälder des Landes beschreitet, steigt in ihr ein merkwürdiges Gefühl auf...ein kaltes verächtliches bitteres, doch ebenso süßes und anziehendes, welches ihr fast den Atem raubt...wie von geisterhand, so scheint es, weicht sie plötzlich vom Weg ab und schlägt sich durch das Unterolz des Waldes...Dornen zerkratzen ihre blasse Haut, doch scheint dies nur nebensächlich...dann kommt sie nach langer Zeit bei der Taverne an...von ihr scheint dieser Ruf auszugehen...der Mond steht bereits am Himmel...kurz blickt sie zu ihm empor, dann über die weiten Berge, deren Gipfel von Schnee bedeckt sind...ein leises Knurren geht durch die Dunkelheit, als sie die Taverne, wohl etwas wiederwillen betritt...dann bleibt sie in der Tür stehen...einige Söldner, die sich ob der offnene Tür, die eigentlich die kühle Zugluft von draußen abhalten soll aufregen, beachtet sie nicht...ihre violetten Wolfsaugen gleiten prüfend musternd über die Anwesenden...sie verengen sich zu Schlitzen, die blasse Haut wirkt auf einmal fahl und angespannt...dann, als sie die geheimnisvolle Frau erblickt, die auf der Bank des Tisches neben dem Fenster sitz, reißt sie die Augen auf und knurrt leise. Nach enlos erscheinend langer Zeit erhebt sich ein Grollen aus ihrer Kehle und sie schreit durch die Reihen KYRISTA! dann starrt sie die Furie weiter an, und kann es weiterhin einfach nicht glauben...


...die ehemals drei Emprusen Hekates...Nyrenia, Selone, Morcana (v. li)


Geändert am 30.01.2003 um 13:36 Uhr von Morcana
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 26.01.2003    um 15:00 Uhr   
die Spannung in der kleinen Taverne steigt stetig an und artet aus in ein unangenehmes Gefühl, die alle sich dort befindlichen Wesen überkommt...einige verziehen sich in die dunkelsten Ecken des gasthauses, andere verschwnden in ein Hinterzimmer...der Wirt versteckt sich hinter seinem Tresen....nach dem Ausruf des Namens der Furie durch Morcana wagt keiner auch nur noch einen einzigen Ton von sich zu geben...besser wäre es wohl, ja auch gesünder die Taverne zu verlassen, jedoch treibt die Neugier, über das was sich noch ereignen mag, ja das mystisch Komplexe dieser Begebenheit die meisten dazu zu verharren, aber nicht aufzufallen...
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Nutzer: Kyrista
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geschrieben am: 26.01.2003    um 15:18 Uhr   
Als ihr Name durch den Raum schallt, ja ihr Name, den kein Wesen dieser Gefilde auch nur vermuten könnte, kümmert sie sich zunächst nicht weiter um Andariel, jedoch ist sie deshalb nicht unaufmerksam gegenüber ihr, beobachtet jede weitere Regung ihrer aus den Augenwinkeln. Ihr Blick wandert zu der Tür der Taverne...als sie dann morcana, die verbannte Götterbotin dort ausmacht, dort in der Tür hinter welcher der eisige Wind Blätter durch die Luft wirbelt und Morcanas Haar zerzaust...eine heftige Windböe zerschneidet die warme Luft der Taverne....sie selbst zieht die blassen Lippen zurück...spitze funkelnde Zähne werden erkennbar und ihr lautes Fauchen lässt die Blicke der Anwesenden auf sich haften....schließlich erhebt sie sich, steht schnurrgerade da und sieht Morcana einfach nur an Empruse entfährt es ihr kalt, die Stimme von einem höhnischen Unterton geprägt Lange ist es her meine gute...nicht wahr? ein leises Lächeln kommt über ihre Lippen Ich dachte, der Tod hätte dich längst ereilt...hier in dieser trostlosen Welt...oder besser du hättest ihn dich ereilen lassen ein Glitzern ziert ihre Augen bei diesen Worten...ihr Blick weiter auf die dunkle Gestalt in der Tür gerichtet...

Geändert am 30.01.2003 um 13:37 Uhr von Kyrista

Geändert am 22.06.2003 um 14:56 Uhr von Kyrista
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 27.01.2003    um 13:26 Uhr   
langsam schließt sie die Tür hinter sich, so dass die Luft im Raume wieder zum stehen komm...dann blickt sie mit gemischten Gefühlen an die Decke, dann zu Kyrista Was tust du hier? Ich fühle, dass du etwas unreines im Schilde führst...verengt die Augen und tastet sie mit jenen von oben nach unten ab...Wut und Abneigung steigen in ihr auf, Zorn, den sie so intensiv das erste mal seit ihrer Verbannung wieder spürt, Hass, den sie eigentlich vergessen wollte...eigentlich kann sie sich schon fast denken, was sie sucht...was ihr Vorhaben ist....wen sie will und wofür...dann wendet sie sich um und betrachtet die geschlossene Tür nachdenklich...das beste wäre wohl, so schnell wie möglich zu verschwinden, sich zu verstecken. Doch weiß sie auch, dass man vor der Rache der Götter nirgendwo je sicher sein kann...ihre Füße wollen sich einfach nicht bewegen, so bleibt sie mit den Rücken zu beiden Personen gekehrt, und verhart still, überlegend...
Geändert am 27.01.2003 um 13:27 Uhr von Morcana
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Nutzer: Die_Geschichte
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geschrieben am: 28.01.2003    um 22:51 Uhr   
deutlich sind nervöse Schwingungen in der Luft, ja Vibrationen könnte man fast meinen, zu spüren...niemand wagt auch nur ein Wort zu sprechen, die Stimmung düster, doch voll Spannung....Morcana weiß nicht warum es sie hier her zog...schließlich ist sie auf Wesen, die nach wie vor den Göttern dienen, zudem auch noch hinterlistige, "gute" Bekannte aus längst vergessen geglaubten Tagen, nicht all zu gut zu sprechen....ja sollte sie sich besser von ihnen fern halten, um eventuellen Konflikten aus den Weg zu gehen, in denen sie wahrscheinlich den Kürzeren ziehen würde...denn die Götter werden nicht eher ruhen, bis ihre Gerechtigkeit siegt...und die Götter kennen zudem keine Gnade...zumindest die nicht, denen Morcana, sowie Kyrista dienen oder im ersteren Fall dienten...andere werden ihnen nicht beistehen oder sich in private Angelegenheiten der Götter der Unterwelt einmischen...noch nicht...erst, wenn es um ihr Leben geht, wird ihre Stimme ertönen, wird ihre Macht all gegenwärtig vollkommen sein...doch noch ist die Zeit nicht reif...das Relikt noch nicht gefunden, die Götter weiter sicher...doch eines ist klar: Morcana vernahm den Ruf Kyristas, dem sie als eher "Untergebene", schwächere Dienerin der Götter nicht absagen kann...doch was wil Kyrista von ihr...dachte sie nicht, Morcana wäre tot? Oder waren dass wieder zwiespältige Worte aus dem Mund der Furie, Worte die nicht zu deuten, da sie nicht zum verstehen gedacht sind...noch nicht...wir werden sehen...
Geändert am 28.01.2003 um 22:59 Uhr von Die_Geschichte

Geändert am 28.01.2003 um 23:01 Uhr von Die_Geschichte
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Nutzer: NemesisLeFey
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geschrieben am: 29.01.2003    um 16:23 Uhr   
[ sich als gespannter Leser zu erkennen gibt und der Authorin anerkennend zunickt...

liest sich gut und sehr spannend.. weiter so


Ketzergrüße


Nem ]
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Nutzer: Lady_Andariel
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geschrieben am: 30.01.2003    um 14:11 Uhr   
Während die anderen Gäste des Gasthauses sich in die dunkelsten Ecken verziehen, oder in ihre Zimmer verschwinden und der Wirt seinen Schutz hinter dem Tresen sucht, erhebt sie sich langsam. Nur verschwommen und unklar nimmt sie die Gestalt Morcanas war und jene Worte zwischen ihr und Kyrista wahr. Unbewusst greift sie mit ihrer Rechten nach dem schwarzen, in sich geschwungenen Naturstab. Den Anhänger immer noch mit der Linken durch die schwere, schwarze Robe gefasst. Als einzige sucht sie den Weg nach draußen, während alle anderen verharren, mit langsamen, ungewöhnlich schweren Schritten.
Als sie die Tür öffnet, um nach draußen zu schreiten, wird es ihr wieder schwarz vor Augen für den Hauch eines Augenblicks. Beim streifen Morcanas, spürte sie den Zorn, die Wut und den Hass, welche sie durchfahren. Hinter sich die Türe wieder schließend, lehnt sie sich an selbiger, wenigstens um einmal tief durchzuatmen. Ebenso langsamen und schweren Schrittes, wie auch zuvor, geht sie zu ihrem schwarzen Hengst, ihm leise etwas zuwispernd und steigt auf dessen Rücken. Sie zieht ihren Umhang enger und weist ihm dem Weg und so verfällt jenes Tier anmutig im leichten Schritt seines Weges.
Auf dem Weg zu ihrem Ziel hatte sie nur einen Gedanken. Was war es was sie sah?

Geändert am 30.01.2003 um 16:15 Uhr von Lady_Andariel
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Nutzer: Morcana
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geschrieben am: 30.01.2003    um 14:38 Uhr   
ein Knurren ertönt aus abtrünnigen Tiefen ihrer Seele, als Andariel sie streift...als jene den Raum verlässt, scheint eine Art Verwandlung den Körper der Empruse ansatzweise zu verändern...schnell fährt sie herumm, richtet ihren hassenden schreienden Blick gen Kyrista...ihre zarten Hände formen sich zu Klauen...lange nicht mehr hatte sie diese Gestalt annehmen müssen....konnte bisher immer in Einklang leben, ohne diese schmerzenden, niederträchtigen Gefühle, die nur die eine, diese verdammte Furie in ihr auslöst...auch wenn sie weiß, dass es falsch ist, sie sich in höchste Gefahr begiebt, führen sie ihre Schritte auf Kyrista zu....Auge in Auge stehen sie sich gegenüber, die Blicke geprägt vom dunklen, schamlosen Tod, den jede von ihnen schon so oft erblicken oder herbeiführen mußte...die eine mit Freuden, die anderen mit nagendem Gewissen um die Folgen ihres Tuns. Ihre Augen leuchten in einem tiefen violett, sie spürt jede Muskelfaser ihres Körpers, die sich anspannt, ihre Zähne wachsen und werden spitzer....müßte sie nur ausholen und zuschlagen...doch etwas hindert sie daran....weiter setzt die Wandlung nicht fort...doch scheint dies gewollt....langsam setzt sie an, hebt den mit spizten Krallen bestückten Arm...doch...sie schüttelt den Kopf und macht einen Schritt rückwärts, senkt den Arm...dies will sie doch nur...meinen Hass schüren, damit ich ihr den Weg ebne zu meiner Seele, die sie dann ohne Mühen beherrschen könnte...nein...diesen Gefallen tut sie Kyrista nicht, auch wenn sie es nahe dran gewesen wäre ein kaltes Lächeln auf ihre Lippen zu zaubern....
Geändert am 30.01.2003 um 14:43 Uhr von Morcana
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