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geschrieben am: 22.01.2003 um 21:56 Uhr
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(zitat)der irak hat vor dem konflikt seit ewigkeiten keine / bzw. geringfügige drohungen ausgesprochen(/zitat)
stimmt, derzeit hat er auch echt schlechte karten, wenn er drohen wollte! als zerstörer all dessen was er nicht haben kann (kuweit) und als massenmörder (z.B. an Kurden) gehört er für mich, wie sagtest du doch, tatsächlich zu den "goldmember der achse des bösens".
so wie du sagst: (zitat)man sollte hussein weiter machen lassen und das embargo aufheben(/zitat) meint das, ihn weiter morden lassen? denn sowohl kurden als auch die derzeit aus taktischen gründen umworbenen schiiten werden wieder opfer und zahlreich sterben dürfen, wenn man tatsächlich, deinem wunsche entsprechend, hussein frei agieren läßt.
und was deine zu beweisende blindheit angeht, so darf ich dir verraten, das einäugige nicht blind sind :-) na, ist das nicht mal aufmunternd? |
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geschrieben am: 23.01.2003 um 00:18 Uhr
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tja, wenn das für dich ein argument ist eine regierung zu stürzen dann kannst demnächst russland wegen tschetschenien
niedermachen, in afrika kannst auch richtig loslegen, etc.
(ich glaub ich hab dir genügend beispiele aufgezählt)
und übrigens die türken sind auch nicht grade zimperlich was
kurden anbelangt und was ist mit den israelis und den
palästinensern?
wie gesagt, dass sadam ein humanist ist hab ich nie
behauptet, nur dass die usa jetzt auf einmal ganz spontan
die initiative ergreifen und noch so nebenbei die verbrechen
und vergehen anderer staaten aufgrund deren internationalen
status übersehen, ist meiner meinung nach ein wenig ein-
seitig und unfair dem irak gegenüber....
zudem sind die staaten an den giftgasmorden von sadam mit-
schuld da sie diesen damals (nach dem zweiten golfkrieg)
nicht abgesetzt haben und den putschversuch der opposition
nur geringfügig unterstützten.
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geschrieben am: 23.01.2003 um 01:10 Uhr
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immer mehr länder "verweigern den usa den blinden gehorsam". ich wünsche den usa einen deftigen tritt in den popo... nicht daß ich ein freund von hussein bin, aber die kriegsgeilheit von bush braucht einen dämpfer.
schaun wir mal :-) |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 00:53 Uhr
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Ich bin auch kein Freund von Saddam Hussein und beschönige den Krieg gegen den Irak auch nicht.Am besten er dankt freiwillig ab und die Amerikaner ersparen sich das Gemetzel wie damals im Vietnam-Krieg.
Es wird nur noch mehr leid geben und noch einen vergrößerten Haß auf den Westen duch islamische Fundamentalisten. |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 01:12 Uhr
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wer ist denn schon ein freund von sadam, und von alleine abdanken, ist, wie soll ichs sagen utopisch...
zu dem thema erdöl, möchte ich noch was sagen...
rumsfeld hat den franzosen angedroht, falls sie nicht so spuren sollte wie die amerikaner sich das vorstellen, werden
diese von der ausbeute des irakischen erdöls ausgeschlossen,
was? erdöl, hey, des haben wir doch bis dato gar nicht erwähnt, gibts sowas auch da unten und nicht nur geisteskranke psychopathisceh minih...ers die alles abschlachten was nicht bei 3 auf den bäumen ist(und man bedenke im irak gibt es vorwiegend wüste)? Geändert am 24.01.2003 um 10:52 Uhr von das_boehse_ich |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 10:21 Uhr
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| das ganze ist doch an den haaren herbeigezogen....man darf nicht vergessen, das die usa schon einmal warnten, das saddam hussein weitermachen würde, dals hiess es, er würde es nicht...und nun? |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 10:55 Uhr
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>immer mehr länder "verweigern den usa den blinden gehorsam". ich wünsche den usa einen deftigen tritt in den popo... nicht daß ich ein freund von hussein bin, aber die kriegsgeilheit von bush braucht einen dämpfer.
beleuchte mal die gründe:
in hessen und niedersachsen droht der spd ein debakel. um das blatt zu wenden, zieht kanzler schröder den pazifismus-joker. -und hofft auf wählerstimmen.
kennt man ja schon.
und frankreich. kein wunder die wirtschaft fürchtet um ihre geschäfte mit dem irak. allen voran totalfinaelf.
(wobei frankreich wohlwissend offen lässt)
pazifismus ist ein wunderbares gefühl, doch es spielt nur einem in die hände: saddam
warum meint ihr, das juden in aller welt lieber auf die US-armee vertrauen als auf friedensbewegungen.
amerika, du machst es besser Geändert am 24.01.2003 um 10:57 Uhr von welpe |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 10:56 Uhr
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meinst du dass es nicht um öl geht???
Unruhe im Pentagon: Die Amerikaner befürchten, dass der Irak seine Ölfelder abbrennen könnte, wenn
das Regime Saddam fällt. Um eine Wiederholung der Geschehnisse von 1991 zu vermeiden, hat das
US-Militär offenbar detaillierte Pläne zum Schutz der Ölvorräte erstellt
Washington - Einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" zufolge soll das
US-Außenministerium der irakischen Opposition seine Ideen bei einem Treffen zur
Zukunft des Irak unterbreitet haben. Beim Sturz des Diktators Hussein habe der
Schutz der milliardenschweren Ölvorkommen oberste Priorität.
Der Irak verfügt über die zweitgrößten weltweit bekannten Ölreserven. Der marode
Staat produziert gegenwärtig circa 1,5 Millionen Barrel pro Tag. Expertenberichten
zufolge könnte sich die Ölproduktion allerdings leicht auf rund sechs Millionen Barrel pro
Tag steigern lassen.
Ein Teilnehmer des Treffens habe verraten, berichtet der "Guardian", dass
Spezialeinheiten im Falle eines Krieges die wichtigsten Ölfelder blitzartig erobern und
militärisch sichern sollten. Dazu eine Quelle aus dem weißen Haus: "Viel wird davon abhängen, wer zuerst da ist. Es
ist wichtig, eine Umweltkatastrophe zu verhindern."
Doch nicht nur die Sorge vor den verheerenden Umweltschäden scheinen die USA zu motivieren. Mehrere
internationale Ölgesellschaften haben bereits Untersuchungen zu den irakischen Rohstoffreserven vorgenommen,
oftmals im Verborgenen. Keinesfalls wollen die westlichen Regierungen den Eindruck erwecken, dass ihr
Hauptinteresse am Irak eigentlich seinen reichen Ölvorkommen gilt.
Die USA benötigen jedoch dringend Zugang zu neuen Ölreserven. Bereits im Jahr 2001 überraschte das
Energieministerium mit einer Studie, die unter dem Name "Cheney Report" bekannt wurde. Wie Präsident Bush und
viele seiner Mitarbeiter kommt auch Dick Cheney aus der Ölbranche. Vor seiner Ernennung zum Vizepräsidenten
stand er der Halliburton Oil Services Group vor. Der Bericht prophezeite, dass die USA ihren Öl-Import von derzeit
10.4 Millionen Barrel pro Tag auf fast 17 Millionen Barrel im Jahr 2020 steigern müssten. "Eine signifikante
Einschränkung der weltweiten Ölversorgung könnte unsere Wirtschaft empfindlich treffen sowie unseren außen-
und wirtschaftspolitischen Handlungsspielraum maßgeblich einschränken", heißt es im "Cheney Report".
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Ölunternehmens Mobil fand gegenüber dem Guardian
drastischere Worte für diese Einschätzung: "Die Amerikaner haben nichts gegen das
irakische Volk aber unser Lebensstil hängt von 20 Millionen Barrel pro Tag ab und die
Hälfte davon wird eben importiert. Wir sind wie ein Patient bei der Öl-Dialyse. Das ist
hier eine Frage von Leben und Tod."
Bislang bezogen die USA ihre Öllieferungen vornehmlich aus Saudi-Arabien und
Venezuela. Doch seit den Attentaten vom 11. September sind die Amerikaner ihrem
ehemaligen arabischen Verbündeten gegenüber misstrauisch geworden und die Importe
aus Venezuela fallen der dortigen angespannten politischen Lage zum Opfer. Zwar versucht Washington nun, sich
Öllieferungen aus Russland und Afrika zu sichern, doch am einfachsten wären die Ölprobleme mit dem billigen
Rohstoff aus dem Irak zu lösen: Er ist besonders leicht zu fördern, weil er direkt unter dem Wüstensand liegt.
Offiziell führen die Befürworter eines Irak-Krieges indes ganz andere Motive an. Der britische Außenminister Mike
O'Brian betont: "Der Vorwurf, dass unser Motiv die Gier ist, die irakischen Ölvorräte zu kontrollieren ist schlicht und
ergreifend Blödsinn. Es geht hier nicht um Gier, es geht um die Angst vor der Verbreitung von
Massenvernichtungswaffen". |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 10:58 Uhr
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uch US-Außenminister Colin Powell bekundete kein primär wirtschaftliches Interesse seines Landes an den
irakischen Ölfeldern. Gegenüber dem "Boston Globe" spekulierte er aber zumindest über eine vorübergehende
amerikanische Kontrolle der irakischen Ölförderung. Das Öl im Irak gehöre allerdings dem irakischen Volk. Wie auch
immer die US-Aufsicht aussehen möge, "es wird für die irakischen Menschen benutzt. Es wird nicht für die Zwecke
der USA gefördert." Auf die Frage, ob US-Firmen die irakischen Ölfelder denn zunächst bedienen würden, hatte
Powell keine konkrete Antwort: "Wenn wir zur Besatzungsmacht werden, wird es zum Wohle des irakischen Volkes
verwahrt und verwandt."
Ganz einig scheinen sich die Mitglieder der US-Regierung in dieser Frage allerdings nicht zu sein. Aus den Büros
führender Pentagon-Mitarbeiter wurden Forderungen laut, den Irak-Einsatz wenigstens teilweise durch die Gewinne
aus der Förderung des irakischen Öls zu bezahlen. Zumindest die täglich anfallenden Kosten des geplanten
18-monatigen Einsatzes, der zur Errichtung eines demokratischen Systems im Irak führen soll, sollten auch nach
Meinung von Vizepräsident Cheney verrechnet werden. Außen- und Justizministerien bestehen indes darauf, dass
das Geld für den Irak verwahrt wird.
Zwei unvereinbare Ansprüche stünden sich hier gegenüber, so Andrew Krepinevich vom "Center for Stretegic and
Budgetary Assessments", das eine Studie zum Thema für das Pentagon durchführte: Zum einen das Bedürfnis nach
einer angemessenen Finanzierung des möglichen Irak-Einsatzes, zum anderen die Notwendigkeit, den irakischen
Staat auf Vordermann zu bringen, und "dem irakischen Volk wirkliche Resultate und eine Verbesserung der
Lebensumstände zu zeigen".
Vergangene Woche berichtete das "Wall Street Journal", dass der Stab von Vizepräsident Cheney bereits im
Oktober 2002 ein Treffen mit namhaften Ölgesellschaften zu den zukünftigen Ölförderungsmöglichkeiten im Irak
abgehalten habe. Sowohl die US-Regierung als auch die Benzinmagnaten streiten dies jedoch ab. |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 11:48 Uhr
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@welpe
um das boehse mal kuz zusammenzufassen:
meinst du, den amis geht es nicht nur um das öl? etwas anderes anzunehmen wär wirklich schon sehr naiv! also lenke deine leuchte auch einmal in dieser richtung!
ich denke, dass das für viele nationen das problem ist: die meisten (auch arabische staaten) wären froh, saddam los zu sein, nur möchte keiner, dass damit der irak zu einer us-amerikanischem ölförderstelle verkommt. |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 12:06 Uhr
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lol, welpe, man sieht du hast deinen sinn für humor noch lange nicht verloren...
blick einfach mal auf die gründe für den einsatz der usa im irak und warum gerade im irak und nicht für friede in verschiedensten afrikanischen ländern sorgen????
oder in tschetschenien wo bereits 1000e zivilisten von den russen (allerdings auch von den tschetschenen) grausamst ermordet wurden, wird putin deswegen abgesetzt?????
und ich kann nicht oft genug wiederholen,
warum gerade jetzt und nicht schon jahre vorher, warum haben die staaten sadam nicht gleich abgesetzt und dadurch die massaker an der zivilen bevölkerung zugelassen?
warum drohen die usa frankreich mit dem faktor öl?
weshalb den irak und nicht pakistan, jemen, die saudis, die vereinigten arabischen emirate. wie wärs mit algerien, da tanzt auch die geisel des islamischen fundamentalismus.
reicht die liste, oder soll ich dir noch mehr bedeutende menschenrechtsverletzungen aufzählen???
ach ja, der wahlkampf mag auch noch eine kleine nebenrolle spielen, allerdings muss gabriel fast ganz ohne schröders hilfe auskommen und zudem ist die cdu in den besagten ländern vorne und wenn diese den "pazifismustripp" mitgehen würde wäre sie nicht sonderlich im nachtei.
und zu dem thema frankreich möchte ich nur sagen dass es frankreich besser gelegen wäre dem krieg zu zustimmen weil sich die großen französischen erdölkonzerne auf kosten des irak leichter bereichern könnten.
zum thema juden sag ich hier lieber gar nichts weil ich nur missverstanden werden würde und der schnitt der leser den einfachen weg gehen würde und mich als etwas abstempeln würde was ich bestimmt nicht bin.
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geschrieben am: 24.01.2003 um 12:35 Uhr
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wie sagte rumsfeld doch so schön? "deutschland un frankreich seien ein problem!"
da spricht sich jemand für eine friedliche lösung aus und schon haben wir ein "problem"...
versteht das jemand?
p.s. natürlich geht es um viel öl! die usa hat eigentlich genug eigenes erdöl, kauft aber erst mal den bestand der restlichen welt auf, damit sie dann später sagen können "tja... wir haben ja noch öl..."
was dann mit den erdölpreisen passiert, kann sich ja jeder vorstellen.
NO WAR IN IRAQ! |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 14:06 Uhr
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Öl, öl, ehrlich gesagt, ihr seid zu blöd für solch ein thema. :-))
>lol, welpe, man sieht du hast deinen sinn für humor noch lange nicht verloren...
grinselt, nein den werd ich auch nicht. :-)
denkt ihr überhaupt noch nach? Ich fürchte nicht.
wer blind, lafontine’s dumme rufe glaubt, "es geht um öl." Wer jürgen todenhöfer’s worte glaubt "rohstoffpolitische kolonisierung"
wer, wer, wer....es ist an der zeit aufzuwachen. geht einwenig selbstkritischer mit euch um.
es stimmt, der charme der öl-krieg-theorie besteht darin, das er so einleuchtend wirkt.
es mag sich ja keiner lächerlich machen, und behaupten es ginge nicht um öl.
und die nordkorea-kriese verleiht dem öl-argument neuen aufwind.
es schallt "dort gibt es ja kein öl."
bush wird klar sein das er zwei kriege nicht riskieren darf. deshalb die gespräche mit nordkorea. hat er einmal saddam verjagt, wird wohl auch nordkorea nicht mit konzilianz rechnen dürfen. in beiden fällen geht es nicht um öl. öl ist nur ein zusätzliches erpressungspotenzial von saddam. mit der planung für den irak-krieg wurde genau sechs tage nach den anschlag von NY begonnen. glaubt jemand ernsthaft, das damals ein rohstoff-krieg in aussicht genommen wurde?
in wahrheit würde der irak-krieg nicht wegen, sondern trotz des öls geführt. schon jetzt lastet auf dem barrel-preis eine betrachtliche "angstprämie". ein krieg wäre er kurz, kostete konjunkturdämpfende 1oo milliarden dollar. zöge er sich hin, gäbe es im irak nichts mehr zu verteilen, und eine globale rezession wäre unausweichlich. die ökonomischen risiken des krieges sind unabsehbar und auch schwer kalkulierbar. ginge es nur darum, den ölpreis niedrig zu halten, wäre es risikoloser, das ölembargo aufzuheben und saddam zu rehabilitieren. im auskömmlichen umgang mit diktatoren hat amerika ja erfahrung.
leider ist der öl-vorwurf gegen fakten weitgehend resistent.
"blut für öl" so war der schlachtruf 1990 im protest gegen den golfkrieg.
diesen vorwurf vermochte nicht einmal der kriegsverlauf zu erschüttern: die amerikaner, angeblich des öls wegen gekommen, haben iraks ölfelder gar nicht eingenommen.
1993 als sich die amerikaner, anschickten, im öllosen somalia gegen hunger und warlords anzugehen. prompt findet sich im "stern" das gerücht, us-ölkonzerne hätten dort die "reichsten ölfelder des arabischen-afrikanischen tales" entdeckt. leider ist aus der erschliessung trotz us-truppen nichts geworden, sonst wäre somalia heute reich.
nein, bushs riskante nahost-politik hat eine schlagkräftigere kritik verdient, eine die nicht auf zwei buchstaben reduziert ist.
das problem ist der krieg als mittel. einen krieg zu beginnen ist einfacher, als den frieden zu gewinnen.
>p.s. natürlich geht es um viel öl! die usa hat eigentlich genug eigenes erdöl, kauft aber erst mal den bestand der restlichen welt auf, damit sie dann später sagen können "tja... wir haben ja noch öl..."
was dann mit den erdölpreisen passiert, kann sich ja jeder vorstellen.
es ist wohl jedem bekannt das erdöl nicht unendlich ist.
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geschrieben am: 24.01.2003 um 14:38 Uhr
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welpe, nur mal zum niveau deiner argumentation:
(zitat)"blut für öl" so war der schlachtruf 1990 im protest gegen den golfkrieg. diesen vorwurf vermochte nicht einmal der kriegsverlauf zu erschüttern: die amerikaner, angeblich des öls wegen gekommen, haben iraks ölfelder gar nicht eingenommen.(/zitat)
der krieg, der nach ablauf eines un-ultimatums begann am 17.01.1991, war in keiner weise auf die besetzung iraks ausgerichtet, sondern auf die befreiung kuweits (und kuweitischer ölfelder) von irakischer besetzung.
und damit haben die usa sehr wohl eigene ölinteressen geschützt.
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geschrieben am: 24.01.2003 um 15:06 Uhr
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tiroxxx les es doch bitte nochmal.
>"blut für öl" so war der schlachtruf 1990 im protest gegen den golfkrieg. diesen vorwurf vermochte nicht einmal der kriegsverlauf zu erschüttern: die amerikaner, angeblich des öls wegen gekommen, haben iraks ölfelder gar nicht eingenommen.
:-) |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 17:09 Uhr
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und welpe, versuchs einmal, ja? ich meine, die verbindung von lesen mit denken:
die amiŽs sind wegen des öls dahin, aber natürlich nicht wegen des irakische, weil es doch gar nicht um irakisches öl ging. es ging um kuweitisches öl!
und für dich, zur verdeutlichung:
es ging damals nicht um irakisches öl
aber damals waren meiner erinnerung nach so ziemlich alle dafür, den irak aus kuweit zurückzudrängen. also, wen meinst du, wer hat denn protestiert (ausser reinblütigen pazifisten)? |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 17:36 Uhr
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Welche Rolle spielt das Öl bei einem Feldzug gegen Saddam Hussein? Der britische Energieexperte und Weltbank-Berater Mamdouh Salameh warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview vor den hohen Risiken einer amerikanisch-britischen Invasion im Irak.
Öl-Experte Salameh: "Die wichtigsten Ölfelder liegen im Kurdengebiet und im Süden bei den Schiiten"
SPIEGEL ONLINE: Dr. Salameh, wie sind die irakischen Ölreserven beschaffen und welche Bedeutung haben sie für die USA?
Mamdouh Salameh: Die nachgewiesenen irakischen Ölreserven belaufen sich auf 150 Milliarden Barrel, das sind rund 15 Prozent der weltweit nachgewiesenen Reserven. Darüber hinaus verfügt der Irak noch über geschätzte Reserven von 215 Milliarden Barrel. Damit hat der Irak insgesamt rund 50 Prozent mehr Öl als Saudi-Arabien.
SPIEGEL ONLINE: Gleichwohl sprechen Vertreter der US-Regierung, wenn es um die Irak-Krise geht, nicht über Öl.
Salameh: Nein, sie sprechen natürlich viel lieber von Menschenrechtsverletzungen und Massenvernichtungswaffen, obwohl die irakischen Ölreserven ganz ohne Frage für die Strategie und die Sicherheit der USA eine sehr große Rolle spielen, und die derzeitige Irak-Krise ohne die Dimension des Öls gar nicht zu verstehen ist.
SPIEGEL ONLINE: Das müssen Sie genauer erklären.
Salameh: Die USA importieren nahezu 60 Prozent des Öls, das sie verbrauchen, ungefähr die Hälfte davon aus dem Nahen Osten. Aber die Importe werden steigen, und langfristig kann nur der Nahe Osten den gewaltigen Öldurst der Amerikaner stillen.
SPIEGEL ONLINE: Sie gehen davon aus, dass die Abhängigkeit der US-Wirtschaft vom Öl ungebrochen bleibt?
Salameh: Es wird inzwischen intensiv in Sachen erneuerbare Energien geforscht. Dennoch kam ich in einer Studie, die ich für die Weltbank gemacht habe, zu dem Ergebnis, dass - wenn es nicht zu einer schnellen und radikalen Wende in der Energiepolitik kommt, was sehr unwahrscheinlich ist - im Jahr 2050 nur zwölf Prozent des weltweiten Primärenergiebedarfs mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden können, in den USA nur weniger als sechs Prozent.
SPIEGEL ONLINE: Der Zugang zu großen Mengen bezahlbaren Öls ist demnach besonders für die USA eine Überlebensfrage.
Salameh: In der Tat. Und das strategische Ziel der US-Regierung muss es aus diesem Grund sein, die Länder, die über entscheidende Ölreserven verfügen, zu kontrollieren. In Saudi-Arabien sind schon amerikanische Soldaten stationiert, aber die dortigen Reserven reichen nicht aus. Die Amerikaner brauchen Kuweit, die Vereinigten Arabischen Emirate - und den Irak.
SPIEGEL ONLINE: Die Amerikaner können sich ja nicht einmal auf die Saudis verlassen.
DER SPIEGEL
Verteilung der Ölreserven: "Der Irak hat 50 Prozent mehr Öl als Saudi-Arabien"
Salameh: Saudi-Arabien ist ein stabiles Land, allerdings existiert eine tiefe Abneigung im Volk gegen die Stationierung von US-Truppen im Land, die wiederum einen fruchtbaren Boden für al-Qaida bereitet. Deshalb hat die Regierung in Riad auch erklärt, dass sie ihren Luftraum nicht für einen Angriff auf den Irak freigeben wird, und deshalb sind die Beziehungen zurzeit so angespannt.
SPIEGEL ONLINE: Wird angesichts dieser Spannungen der Irak für die US-Regierung nicht noch wichtiger und die Einsetzung eines von Washington kontrollierten Regimes in Bagdad nicht noch verlockender?
Salameh: Ja, statt eine friedliche Lösung mit dem Irak zu suchen, in deren Rahmen amerikanische Ölkonzerne neue Ölfelder erschließen könnten, wollen die Amerikaner sich das irakische Öl offenbar mit Gewalt unter den Nagel reißen.
SPIEGEL ONLINE: Sehen Sie die Debatte über die Massenvernichtungswaffen des Irak nur als einen Vorwand für einen Öl-Krieg?
Salameh: Schauen wir uns doch einfach mal die so genannten "Schurkenstaaten" und ihre Massenvernichtungswaffen an. Nordkorea hat eingeräumt, dass seine Nuklearwissenschaftler Atomwaffen entwickeln, dennoch redet George W. Bush nicht von einem Regimewechsel in Pjöngjang. Der Grund dafür ist natürlich, dass Nordkorea kein Öl hat, ebenso wie etwa die Atommächte Indien oder Pakistan keines haben. Und der Irak stellt im Gegensatz zu diesen Nuklearmächten eine Bedrohung für Israel dar, das bekanntermaßen seit den sechziger Jahren über die nukleare Trumpfkarte verfügt.
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geschrieben am: 24.01.2003 um 17:37 Uhr
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SPIEGEL ONLINE: Israel mal ausgeklammert, welche Auswirkungen auf die Ölmärkte könnte eine Invasion des Irak haben?
Salameh: Wenn die USA in Bagdad eine Marionettenregierung installieren, würde diese so schnell als möglich so viel Öl als möglich auf den Markt werfen, um die Opec zu unterminieren.
SPIEGEL ONLINE: Indem der Ölpreise nach unten gebracht wird ...
Salameh: ...und die Opec-Länder die Produktion steigern müssen, um zumindest ihre Einkünfte stabil zu halten.
SPIEGEL ONLINE: Wie schnell könnten die Märkte mit irakischem Öl überschwemmt werden?
DPA
Raffinerie im Irak: "Nur der Nahe Osten kann den Öldurst der Amerikaner stillen"
Salameh: Die irakische Ölindustrie ist auf Grund von Ersatzteilmangel und unterlassenen Investitionen in einem ziemlich jämmerlichen Zustand. Sollten die Amerikaner den Irak erobern, dürfte es mindestens ein Jahr dauern und massiver Investitionen bedürfen, bis die Produktion wieder auf dem Stand von 1990, von vor dem Golfkrieg, angelangt ist. Für eine Verdopplung der Produktion innerhalb von zehn Jahren müssten die großen Ölkonzerne rund 30 Milliarden US-Dollar investieren.
SPIEGEL ONLINE: Dieses Szenario setzt allerdings eine reibungslose Besetzung des Irak voraus.
Salameh: Woran ich erhebliche Zweifel habe. Ich befürchte, dass die Amerikaner bei einer Invasion nicht alle denkbaren Konsequenzen kontrollieren können. Der Irak könnte aufgeteilt werden, auch wenn die Bush-Administration jetzt stets die Wahrung seiner territorialen Integrität beschwört. Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass die wichtigsten Ölfelder des Irak im Kurdengebiet im Norden liegen und vor allem in dem von Schiiten bewohnten Süden an der Grenze zum Iran.
SPIEGEL ONLINE: Wie könnte sich ein Krieg im Irak auf die ölproduzierenden Nachbarstaaten auswirken?
Salameh: Eine Invasion könnte die Königliche Familie und ihre Regierung in Saudi-Arabien in Gefahr bringen, Kuweit und mein Heimatland Jordanien destabilisieren. Und das würde dann den Ölnachschub für die ganze Welt gefährden.
SPIEGEL ONLINE: Wird das in Washington nicht bedacht?
Salameh: Die Falken in Washington, die unbedingt einen militärischen Erfolg gegen Saddam erzielen wollen, den sie ohne Zweifel erreichen würden, sind meiner Meinung nach kurzsichtig. Auch wenn sie dies nicht beabsichtigen, sie könnten mit einer Invasion den gesamten Nahen Osten in Instabilität stürzen und zu einem perfekten Rekrutierungsgebiet für al-Qaida und ähnliche Terrorgruppen machen.
SPIEGEL ONLINE: Sie meinen, ein sicherer, langfristiger Ölnachschub ließe sich am besten mit friedlichen Mitteln erreichen?
Salameh: Ja. Statt irakisches und amerikanisches Blut zu vergießen, sollte Präsident Bush eine friedliche Lösung mit dem Irak suchen. Davon würden alle profitieren, die Ölfirmen, die Menschen im Nahen Osten, die ganze Welt. Letztlich bedürfte es natürlich auch einer Lösung des Palästina-Problems und Friedensverträgen zwischen Israel und allen arabischen Ländern. Aber schon eine Entwicklung in diese Richtung würde der amerikanischen Wirtschaft und der Weltwirtschaft nützen.
SPIEGEL ONLINE: Wie würden die Ölmärkte auf eine Invasion des Irak reagieren?
Salameh: Wenn der Krieg nicht ganz schnell gewonnen wird, könnte der Ölpreis bis auf über 60 Dollar pro Barrel in die Höhe schießen. Das wäre fatal für die Weltwirtschaft und die US-Wirtschaft. Präsident Bush könnte, wie es schon seit Vater vorgemacht hat, einen Krieg gegen Saddam Hussein gewinnen, aber das Vertrauen seiner Landsleute und die nächsten Wahlen verlieren.
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geschrieben am: 24.01.2003 um 17:49 Uhr
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ich frag mich nun ernst, trio das du in der annahme bist.
das die soldaten egal welcher nation mit einen un-beschluss in kuweit waren, des öles wegen.
warum machen die burschen es sich so schwer in der un.
wenn sie schon damals erlaubten wegen dem öl nach kuweit,
- warum den nicht heute nach saddam-hausen?
mach dich nicht lächerlich. :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 18:02 Uhr
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hassu aber fein gemacht. :-)
zeigt mir nur; du hast nicht ein wort von mir verstanden.
>leider ist der öl-vorwurf gegen fakten weitgehend resistent.<
aber das sagte ich ja schon. :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 18:22 Uhr
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leider ist dein verständnis gegen fakten ressistent....
falls es dir aufgefallen sein sollte hat amerika mitte des jahres einen neuen rein rohstoffbezogenen internationalen millitärkurs beschlossen, hey, und prompt ein halbes jahr später klopfen sie beim sadam an und geben als grund humanismus vor, schon ein bisserl auffällig, oder?
und die äusserung seitens der usa was den ausschluss der franzosen bei der ausbeutung des irakischen erdöls anbelangt? nur ein rein humanistisches zwingen?
klar, welpe du bist allwissend, du weisst mehr über den nahen osten, mehr über die fakten und eventuellen beweggründe als so ein unbedeutender britischer energieexperte und weltbank-berater namens mamdouh salameh.
wer sich ein wenig beliest und die entsprechenden schlüsse aus dem gelesenen ziehen kann, was offensichtlich einigen personen nicht gelingt, ist entschieden im vorteil
Geändert am 24.01.2003 um 19:29 Uhr von das_boehse_ich |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 18:54 Uhr
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*seufzt*
also, kleiner hund, dann versuche es doch einmal mit fakten! aber, wie boehse schon anmerkte, müßtest du dich dazu zuvor informieren, ein "faktum", an dem wohl alles scheitern dürfte, hm? :-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.01.2003 um 23:20 Uhr
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Also ich glaube auch nicht, daß es den Amerikanern ums Öl geht. Ich denke, sie haben den Weltfrieden im Sinn dabei.
Aber ich glaube ja auch an den Klapperstorch und daran, daß Mutter Theresa eine kubanische Undercoveragentin war.....
Geld regiert die Welt - immer schon und auch weiterhin
Celestine |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.01.2003 um 00:48 Uhr
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| jetzt wo dus sagst celestine.... ;) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.01.2003 um 01:38 Uhr
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| *lacht* köstlich, celeste :-) |
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