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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 11:07 Uhr   
Hm... Welche Regierung, welche Firma, welcher Mensch stellt denn bei einer Entscheidung, egal welcher Art, nicht immer auch den wirtschaftlichen Faktor zur Diskussion?

Das ist nunmal kein Problem der USA, sondern ein Problem der Spezies Mensch.

"Was habe ich davon, wenn ich es mache? Was bringt es mir?"

Wenn dabei noch etwas herausspringt, was der Allgemeinheit nützt habe ich kein Problem damit.

Mutter Theresa hat sich ihren Platz als Heilige ja auch mit einer Menge guten Taten "erkauft"... Wenn man es mal rein ökonomisch betrachtet.

Sollen die Amerikaner sich doch das Öl sichern, ist mir reichlich egal, wenn als "Kollateralschaden" ein menschenverachtender Massenmörder verschwindet.

Das es aus der Momentansicht mehr nach einem Wirtschaftskrieg aussieht, OK, kauf ich, aber im Gesamtzusammenhang der Ereignisse seit 1991 nicht. Da bin ich froh, daß dort unten endlich mal ein Brandherd mehr auf dieser Welt beruhigt werden soll.


Uziel
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Nutzer: welpe
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geschrieben am: 25.01.2003    um 11:27 Uhr   
wenn frauen nicht mehr weiter wissen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich ehrlicher als euer scheiss trio, celeste und das böhschen.

uziel, ich stimm dir zu. :-)
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 25.01.2003    um 11:45 Uhr   
das
(zitat)"wenn frauen nicht mehr weiter wissen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich ehrlicher als euer scheiss trio, celeste und das böhschen."(/zitat) fällt wohl unter das motto: wenn dackel nicht weiterwissen!?
@uziel
- es wird wohl kaum so laufen, dass die amis sich das öl sichern und hussein eliminieren, sondern es wird ein ganzes volk zu leiden haben.
- hinzu kommt, dass dadurch die gesamtsituation im nahen osten weiter destabilisiert wird, weswegen auch der rest der welt eben nicht der meinung von bush und konsorten folgt.
- sind den amis terroristen an der regierung solange lieb und teuer, solange sie sich als vasallen der amis gebrauchen lassen. von daher hat die us-position in keiner weise etwas mit "befreiung" zu tun, sondern ausschließlich mit wirtschaft.
und vielleicht auch noch einmal überlegen: dieser konflikt hat sich nicht durch taten husseins aktuell verschärft, sondern einfach nur durch die definition als "Achsenstaat des bösen" durch bush. naheliegender aber wäre doch ein konflikt mit saudiarabien gewesen, weil das gesamte terrorgeld für bin ladn schließlich von dort kam - nur das hätte bush niemandem verkaufen können, nicht mal seinem schoßhund blair!
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Nutzer: das_boehse_ich
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geschrieben am: 25.01.2003    um 12:09 Uhr   
1. zum welpen, wie ich feststellen muss ist dein name sehr gut gewählt, da du auch geistig und vom niveau her ein welpe geblieben bist, dahingehend werde ich nicht weiter zu deinen äusserungen stellung nehmen weil jede weitere minute die ich damit verschwende ist eine zu viel

2. danke tiroxxx du sprichst mir aus der seele

3. @uziel
meinst du dass ein brandherd verschwindet?

dass bezweifle ich ernsthaft...
bush will im irak eine demokratie erschaffen, nur, dass es in der gesamten arabischen welt keine demokratie gibt und dass im irak zwangsläufig ein bürgerkrieg entstehen wird, weil sich die die einzelnen ethnischen gruppen über ihren werdegang und ihre einzelnen positionen im zukünftigen "irak" nicht gerade grün sind. und im falle eines bürgerkriegs werden die staaten höchstwahrscheinlich nicht eingreifen, als bestes beispiel kann man dazu afghanistan aufführen, weil sie dort auch nichts anderes gemacht haben als die regierung zu stürzen und "böse" terroristen mit geringem erfolg zu jagen.
ok, sie haben die scharia abgeschafft, und? was war als die jungs da unten diese art der rechtsprechung wieder eingeführt haben, hats die amerikaner gekratzt oder habe sie etwas dagegen gesagt, nein!, weils ihnen im afghanistankrieg nur um ihre eigenen belange ging und nicht um die menschen an sich.
ausserdem würde ich sagen dass die tollen "warlords" mit denen die unsere "transatlantischen partner" sooo dolle zusammengearbeitet haben, was verbrechen und unterdrückung anbelangt ihren vorgängern nicht viel nachstehen.

ach ja, nochmal zum thema, brandherd löschen und beseitigen zitiere ich aus dem von mir angeführten interview:

"SPIEGEL ONLINE: Wird das in Washington nicht bedacht?

Salameh: Die Falken in Washington, die unbedingt einen militärischen Erfolg gegen Saddam erzielen wollen, den sie ohne Zweifel erreichen würden, sind meiner Meinung nach kurzsichtig. Auch wenn sie dies nicht beabsichtigen, sie könnten mit einer Invasion den gesamten Nahen Osten in Instabilität stürzen und zu einem perfekten Rekrutierungsgebiet für al-Qaida und ähnliche Terrorgruppen machen. "
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 13:45 Uhr   
Also, ihr müsst Euch schon festlegen was ihr wollt...

a) Eine Weltpolizei, die jedes abweichende Staatssystem entmachtet und den betreffenden Staat dann komplett und ohne Eigenbestimmungen nach den Grundsätzen der freien Marktwirtschaft wieder errichtet.

b) Eine Welt in der jedes Land nur in den eigenen Grenzen und ohne internationale Bündnisse tun und lasse kann was es will. Und natürlich auch jeder Diktator in seinem Land wüten kann und nebenher noch eine Bedrohung für die Welt darstellt.

c) Eine internationale Staatengemeinschaft, die sich auch um die Sicherheit ihrer Mitglieder in der Zukunft kümmert und nicht nur auf widrige Umstände (Terror, etc.) reagiert. Aber es an der mangelnden Voraussicht fehlen lässt.

Alles zusammen geht nicht, und auch nicht das "An den Tisch setzen und ausdiskutieren".

Ich spreche Euch nicht Eure Ideologien ab, nein, sie zeigen Wege die wünschenswert wären. Was ich aber einzig und alleine klarmachen will: Es wird nie so sein und kann nie so sein. Es sei denn, der Mensch erreicht die nächste Evolutionsstufe... Und danach sieht es seit einiger Zeit ja nicht mehr aus. Ich versuche nur klarzustellen, was die Realität ist. Mehr nicht...

Zu dem Zitat aus dem Spiegel:

Es gibt sich hier die Meinung eines Einzelnen wieder. Egal welche Reputation er hat, es steht nicht für Unfehlbarkeit oder das derjenige uneingeschränkt harte Fakten wiedergibt.

Bei all den Protesten gegen den drohende Krieg im Irak, wo sind denn die Proteste der Anrainerstaaten? Warum verhindert die OPEC nicht die Destabilisierung der Region? Warum nutzt sie nicht die Macht des Öl's um den Krieg zu verhinden und sich so ihre eigenen Ölpreise zu sichern? Das diese Staaten damit genug Macht haben, zeigten sie schon Mitte des letzten Jahrhunderts. Und jetzt bitte nicht mit dem Waffendruck der USA kontern. Mit dem gesamten nahen Osten können auch die es nicht aufnehmen...

Uziel
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 13:52 Uhr   
"Die Welt" am 23.01.03

Ein Krieg gegen den Irak ist gerecht
Pazifismus ist ein wunderbares Gefühl, doch es spielt nur einem in die Hände: Saddam Hussein
von John Keegan
Die Wucht des Widerstands gegen den geplanten Irak-Krieg spottet jeder Erklärung. Im vergleichbaren Stadium der ersten Irak-Krise von 1990/91, also fünf Monate nach der Invasion Kuwaits, hatte George Bush sen. eine weltumspannende Koalition geschmiedet. Die Verbündeten unterstützten eine Militäraktion und entsandten Kampfverbände. Diesmal gibt es keinen Konsens über den Krieg, die Ablehnung eines militärischen Vorgehens scheint zu wachsen. Warum ist der Krieg so unpopulär?
Washington ist es bisher nicht gelungen, eine Verbindung zwischen dem islamischen Terrorismus und Saddams Politik der Auflehnung gegen die UNO und die USA nachzuweisen. Tatsächlich ist dieser Nachweis schwer zu erbringen. Aus diesem Grund haben die Amerikaner auch Mühe, andere davon zu überzeugen, dass die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen im Irak gestoppt werden muss. Saddam steht nicht für den Islam. Sein Irak ist ein säkularer Staat, den die strenggläubigen Fanatiker der Al Qaida sogar verachten. Washington hat wahrscheinlich trotzdem Recht, wenn es behauptet, der Irak unterstütze den islamischen Terror. Ein Beweis steht bislang jedoch aus.
Die Rechtfertigung für einen Krieg gegen den Irak hängt demzufolge davon ab, ob Saddams Beharren auf seine Waffenprogramme eine Bedrohung für den Frieden darstellt. In diesem Punkt befindet sich Washington auf sichererem Boden. UN-Resolutionen, die bis ins Jahr 1991 zurückreichen, scheinen die Vereinigten Staaten dazu zu ermächtigen, unilateral gegen den Irak vorzugehen. Die Berechtigung dazu wurde durch die Verabschiedung der Resolution 1441 bekräftigt. Unterdessen hat Saddam die Angelegenheit dadurch verkompliziert, dass er sich der Resolution unterwarf und Waffeninspekteure ins Land ließ. Diese haben bisher keinen unwiderlegbaren Beweis dafür erbracht, dass die Waffenprogramme fortgesetzt werden. Vieles spricht jedoch dafür, dass dies der Fall ist.
Die meisten Gegner des Krieges scheinen anzuerkennen, dass Saddam mit der UNO Katz und Maus spielt. Nur die durch und durch antiamerikanisch eingestellten unter ihnen bestreiten, dass das Verhalten des Diktators Anlass zum Argwohn gibt. Die Befürworter eines Aufschubs berufen sich hingegen auf legalistische Erwägungen. Ehe Truppen in den Irak einmarschieren, verlangen sie, solle es eine weitere UN-Resolution geben, die eine Militäraktion legitimiert. Dies ist eine moralisierende Einstellung. Gleichzeitig dient sie der Sache Saddams, indem sie wertvolle Zeit vergeudet. Die UN-Inspekteure können nichts anderes tun, als Inspektionen durchführen. Sie können Saddam nicht davon abhalten, Massenvernichtungswaffen zu entwickeln. Was sie schon gar nicht können, ist, Saddam daran zu hindern, dass er Amerika bis zum Ende seiner Tage die Stirn bietet, sobald er über solche Waffen verfügt.
In den internationalen Beziehungen leidet eine legalistische Position an einer bekannten Schwäche: Beschlüsse supranationaler Organisation bleiben wirkungslos, wenn sie nicht umgesetzt werden. Nur souveräne Staaten – in diesem Fall die USA – haben die Macht, dem Völkerrecht Geltung zu verschaffen. Die Legalisten argumentieren daher am Kern der Sache vorbei, wenn sie eine UN-Resolution nach der anderen zur Rechtfertigung militärischer Gewalt verlangen. Manche in den Reihen der Antikriegsbewegung scheinen dieses Dilemma erkannt zu haben. Daher wählen sie eine Ausflucht: Sie klagen den Krieg selbst an und erklären, das unweigerliche Leiden, welches ein Krieg heute hervorruft, wiege schwerer als der vermeintliche Schaden, der entsteht, wenn Saddam in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangt.
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 13:54 Uhr   
Nach wie vor kursieren unfassbare Horrorgeschichten, vor allem was den Blutzoll auf der „Straße des Todes“ von Kuwait nach Bagdad anbelangt. Tatsächlich wurde auf der „Straße des Todes“ vorwiegend militärisches Gerät, nicht menschliches Leben vernichtet. Die meisten irakischen Soldaten waren klug genug davonzurennen. Ebenso sind Schätzungen von „Millionen von Toten“, die diesmal zu befürchten seien, reine Hirngespinste.
Eine Antikriegshaltung ist ein bewundernswertes Gefühl, das die meisten Menschen teilen. Ihm sollte jedoch ein rationales Kosten-/Nutzen-Kalkül zur Seite gestellt werden. Die amerikanischen und britischen Soldaten, die einen Marschbefehl für den Golf erhalten haben, wollen nicht sterben. Sie haben auch nicht den Wunsch, einen einzigen irakischen Soldaten mehr zu töten, als absolut notwendig ist, um ein bösartiges Regime zu stürzen und die Bedrohung aus der Welt zu schaffen, dass im Nahen Osten eine aggressive Nuklearmacht heranwachsen könnte.
Es existiert übrigens keine Zwangsläufigkeit, dass der Aufmarsch westlicher Streitkräfte an der irakischen Grenze zum Krieg führt. Es ist möglich, die Truppenkonzentration als Versuch zu deuten, Saddams Abdankung zu erzwingen. Der Versuch mag durchaus Erfolgschancen haben. Die Situation ist derzeit höchst prekär, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Irak.
Falls Saddam sich entschließt, ins Exil zu gehen, wird ein weltweites Aufatmen zu vernehmen sein. Falls er darauf besteht, den Konflikt auszutragen, wird er sehr schnell eine Niederlage erleiden und nur wenigen außer sich selbst Schaden zufügen. Hieraus sollten schwache Gemüter Trost schöpfen. Davon abgesehen sollten sie aufhören, Präsident Bush dabei zu stören, wie er in ihrem ureigensten Interesse handelt.
Der Autor ist Militärhistoriker und Autor zahlreicher Bücher über den Krieg.
A. d. Engl. von Daniel Eckert



Wie Du siehst, böhses Ich, gibt es auch in anderen renommierten Blättern Artikel dazu, und noch dazu sind sie konträr. Deswegen kann jetzt aber niemand seinen Wahrheitsanspruch darauf stützen. Diese Artikel sind nur Äusserungen von Einzelnen und was diese zu Ihrer Entscheidungsfindung gebracht hat, beleibt uns verborgen...


Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 14:20 Uhr   
Das als weiterer "Kollateralschaden" eine Menge Leute ins Gras beißen, die alles andere als menschenverachtende Massenmörder sind, ist dann wohl eher Nebensache, oder?

Was mich an dem ganzen Firlefanz (stürzt euch auf dieses Wort, ich schenke es euch!)stört ist, daß er als Dienst an der Menschheit verkauft wird. Wenn die Amis sagen würden "Wir wollen sichergehen, daß wir auch weiterhin die irakischen Ölreserven nutzen können, wann immer wir wollen"....bitteschön. Aber stattdessen verkaufen sie die Leute für doof....das mag ich nicht.

Kein Mensch wird bestreiten, daß Saddam ein größeres psychisches Problem mit seiner Existenz hat. Aber mich wundert es schon, daß im 21. Jahrhundert nur die gleichen Möglichkeiten wie zu Özzis Zeiten zur Verfügung stehen sollten, nämlich Keule raus und immer drauf auf die Birne.

Celestine
@Welpe......(gelöscht wegen guter Erziehung)
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 25.01.2003    um 14:30 Uhr   
(zitat)Also, ihr müsst Euch schon festlegen was ihr wollt...(/zitat)
du erlaubst, dass wir verschiedener meinung sind?
nur eben dort, wo blinder "bushglaube" proklamiert wird, da scheinen boehse und ich gleicher meinung zu sein.
wsa das zitieren von meinungen angeht, gebe ich dir vollkommen recht, sie ersetzen keine fakten und stellen nur die auffassung einzelner dar. dabei würd ich aber generell sowieso darauf verzichten, die welt (als verkleidete bildzeitung) zu zitieren ;-).
was was nun deine eingangsfrage angeht, so würde ich eindeutig der dritten variante meine stimme geben, was mir allemal lieber ist, als dem diktat (man bemerke die nähe zur diktatur) einer einzelnen macht zu folgen, insbesondere, wenn diese von möchtegernschauspielern und öllobbyisten regiert wird.

Geändert am 25.01.2003 um 15:58 Uhr von tiroxxx
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Nutzer: das_boehse_ich
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geschrieben am: 25.01.2003    um 15:06 Uhr   
1. leite ich keinen wahrheitsanspruch aus meinen artikeln ab, sondern, benutze die fakten aus dem artikel hauptsächlich um meine argumente zu verstärken

2. ist dein artikel in einzelnen passagen durchaus lückenhaft und einseitig, beweißt nichts neues und formuliert nur die standpunkte der usa um
und ausserdem, die staaten reissen doch immer ihr maul so auf, dass sie beweise haben, dann sollen sie sie doch der weltgemeinschaft vorlegen um ihren standpunkt zur "unangreifbarkeit" auszumauern

3. vor allem was soll das thema nutzen- und kostenfaktor???
sind wir wieder in "guten alten zeiten" angelangt dass wir die leben von vielen tausenden menschen in kosten- nutzenfaktoren berechnen????

4. bei deinen lösungsvorschlägen nehme ich antwort d) eine weltengemeinschaft die erstmal vor der eigenen tür kehrt, ihre eigenen fehler aufarbeitet und angehende probleme mit mehr fingerspitzengefühl als mit einem holzhammer angeht.

5. schaad jetzt hab ich nicht mitbekommen was der böse kleine hund gschriebn hat :(

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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:01 Uhr   
Zu Celeste:

Das beim Verschließen der Augen und Tatenlosigkeit in absehbarer Zeit noch viel mehr unschuldige Menschen durch Saddam sterben werden, als durch einen drohenden Militärschlag nimmst Du dann also billigend als Nebensache in Kauf? Und wenn er sein Waffenprogramm erstmal durchhat, kann man ihn genauso wenig noch zur Raison bringen wie Nord-Korea. 12 Jahre verschenkte Verhandlungs- /Bedrohungstaktik hat er nämlich mit Sicherheit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Die Einstellung des Menschen hat sich noch nie verändert. Nur die Wahl des Werkzeugs ist eine andere geworden. Von der Keule zum Projektil. Und in Zukunft wird das Werkzeug sich wieder verändern. Nur der Mensch nicht...

Zu tiroxx:

Wie ich schon sagte, ich sehe Eure Ansichten und nachvollziehen kann ich sie auch. Auch habe ich sie Euch in keiner Art und Weise abgesprochen. Aber es sind nunmal, leider, nicht durchführbare Methoden. Die Variante die Du bevorzugst hat aber auch einen großen Vorteil: Wenn wir uns nicht mehr um andere Länder kümmern, das spart Geld die wir dann lieber im eigenen Land einsetzen können. Keine humanitäre Maßnahmen mehr, keine Katastrophenhilfe, ach ja, die UNO brauchen wir auch nicht mehr. Hm, da klingelt es in der Staatskasse... Das ein einziges Land in dem es nicht stabil ist, die ganze Welt in Brand setzen kann, haben wir im vergangenen Jahrhundert 2x gesehen. Also sich nicht um andere Länder zu kümmern ist wohl eine Politik die schon 2x zig Millionen Menschenleben gekostet hat. Die anderen Staaten haben auch zu lange gezögert einen Militärschlag gegen H***** auszuführen. Selbst als er schon über die Landesgrenzen hinausging (Österreich). Resultat brauch wohl hier nicht erläutert zu werden.

Zu der Medienwahl:
Kein Medium ist geeignet dazu. Auch nicht das doch sehr stark linksliberale "Sturmgeschütz der Demokratie"...

Zu das boehse ich:
Du hast nicht verstanden, was ich mit meinem Artikel zeigen wollte: Nämlich das kein Artikel wirkliche Aussagekraft besitzt. Sondern nur Stimmungsmache. Genauso wie Deiner. Welche Fakten benutzt Du denn aus dem Artikel? Die einzigen Fakten die drin sind, beziehen sich auf Ölvorkommen und Fördermengen. Der Rest sind Mutmaßungen und Spekulationen... Genau das meinte ich nämlich...

Zu dem Kosten-Nutzen Faktor:
Wann war es denn mal anders? Nenn mir mal eine Zeit... Nenn mir eine einzige Entscheidung... Selbst Du triffst 90% Deiner Entscheidungen nach einer Kosten-Nutzen Abwägung. Und wie im Kleinen, so im Großen...

Zu der Wahl Deiner Variante:
Wenn Du eine Rasse / Zivilisation gefunden hast, wo das so ist, sag mir Bescheid. Ich fliege das Raumschiff dorthin...
Nach 12 Jahren Fingerspitzengefühl dürfte wohl bis zum Mittelhandknochen alles abgeschabt sein...


Uziel
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:07 Uhr   
Und für all diejeniegen die rein gar nichts um eine gesicherte Erdölzufuhr auch in Deutschland geben:

- Ausziehen
- Medikamente wegschmeißen
- Auto verkaufen (Fahrad auch)
- Sämtliches Plastik aus dem Haushalt entfernen (Ups... Der PC)
- Sämtliche Farben und Lacke aus der Umgebung entfernen

Die Liste würde endlos werden...

Auch Deutschland ist nur am Öl interessiert, wie im Übrigen jeder andere Staat auch, der nicht über geeignete Vorkommen verfügt...
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:12 Uhr   
(zitat)Das beim Verschließen der Augen und Tatenlosigkeit in absehbarer Zeit noch viel mehr unschuldige Menschen durch Saddam sterben werden, als durch einen drohenden Militärschlag nimmst Du dann also billigend als Nebensache in Kauf(/zitat)das ist nichts als eine behauptung! bis heute behaupten die amis auch nur, dass der irak über massenvernichtungswaffen verfügen! fakt hingegen ist, dass der irak über die letzten 11 jahre durch embargo und durch immer wiederkehrende bombardierungen und extreme kontrolle der usa gar keine chancen dazu hatte, ein "richtiges" programm aufzustellen. wäre da wirklich was, hätten die amiŽs doch gar nicht auf eine un-resolution gewartet. wieso glaubst du eigentlich alles, was die amiŽs behaupten?
und deine behauptungen, was passiert, wenn wir nicht alle dem großen weltpolizisten gehorchen, ist wohl auch ein bisserl weit hergeholt! die staatengemeinschaft ist auch (wenn auch viel zu langsam) mit dem jugoslavienkonflikt fertiggeworden, deutschland hat sich in ruanda engagiert (lange über den konflikt selbst hinaus) und auch in afghanistan sind heute deutsche, um beim aufbau des landes zu helfen. das ist alles gut und sowieso besser, weil über die un eben ein breiter konsens gefundent werden kann...einer, der den usa allerdings nicht immer gefällt.
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 25.01.2003    um 16:47 Uhr   
Zu tiroxxx:

Wenn Du glaubst, daß man mit dem Jugoslawienkonflikt fertig geworden ist:
Fahr mal runter... Ich komme gerade daher und war 6 Monate Teil der internationalen Schutztruppe dort und ich kann dir sagen: Da unten ist noch gar nichts fertig. Man plant intern, daß dieser Einsatz noch ca. 30 Jahre dauern wird.
Afghanistan:
Schön das dort unten Deutsche sind. Wozu nochmal? Um zu helfen das Land aufzubauen? Wohl kaum, das klappt nicht ganz nur von Kabul aus. Aber der Rest des Landes ist auch nicht wirklich gangbar, bei knapp 10 Millionen Minen. Und weil die Afghanen sich so über die Hilfe freuen detonieren auch vor dem Camp Warehouse selbstgebastelte Sprengsätze...

Stellst Du dir UN-Einsätze so hilfreich vor wie seinerzeit der Einsatz in Ruanda? Wo die "Rechte" der UN-Soldaten so gut ausgearbeitet waren durch eine völlig entscheidungsunfähige UNO (was sie im Übrigen heute noch ist: Ein Opfer Ihrer eigenen Satzung), daß genug UN-Soldaten da unten abgeschlachtet oder als Geiseln genommen wurden, oder sollte ein UN-Einsatz dann doch eher wie in Somaila aussehen? Wo, nach dem Abzug der Interventionskräfte (20000 US-Marines) die verbliebenen UN-Soldaten von Mahamed Farrah Aidid einfach zum Abschuß freigegeben wurden?

Ach und zu den Massenvernichtungswaffen:
Sind die Kurden im Irak durch die gute Luft vergast worden, oder doch eher durch S-Lost? Was für ein Programm brauch man denn um B- oder C-Waffen herzustellen? Welches riesen Programm, daß man nicht vor der Weltöffentlichkeit verstecken kann hatte denn die Aum Shinrikyo-Sekte als sie in der Tokioter U-Bahn den Nervenkampfstoff Sarin freisetzte? Gott sei Dank haben sie einen flüchtigen und nicht einen seßhaften Kampfstoff gewählt, denn sonst wäre es wohl nicht bei 18 Toten geblieben. Und der Chefinspekteur Blix, der ja so gar nicht im Sinne der USA ist, sucht immer noch 65.000 Giftgasgranaten, die im Zuge der ersten Inspektionen sichergestellt wurden. Aber irgendwie sind sie nach der Ausweisung der Inspekteure durch Saddam leider verschwunden. Aber gültige Beweise für die Vernichtung dieser Granaten wurden nicht vorgelegt.

Warum wohl?
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Nutzer: SosseSuessSauer
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:45 Uhr   
Hallo

ich denke das man mit Krieg gar nichts erreichen kann, er treibt uns nur noch mehr in den Abgrund.
In einem anderen Forum habe ich gelesen das in den Zeitungen in den USA geschrieben steht das sich die Bevölkerung schon mal auf Kaos vorbereiten soll und zwar weil der Busch Atomwaffen einsetzen will wenn es zum eskalieren kommt.
Das schlimme daran ist das es dan nicht nur die USA und den Irak was angeht sondern die ganze Welt wird davon betroffen sein ich will nicht sagen das ich 100%ig davon überzeugt bin das, dass was ich gelesen hab auch stimmt aber gut vorstellen könnte ich mir das schon.
Wenn das was ich gelesen habe eintreten sollte denke ich auch wir sollten uns auf Kaos vorbereiten hoffe aber das es nie so weit kommen wird.

SosseSuessSauer
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Nutzer: welpe
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geschrieben am: 14.02.2003    um 16:21 Uhr   
Freitag, 14. Februar 2003
Blix vor der UNO
Saddam erlässt Eil-Dekret


Wenige Stunden vor der möglicherweise entscheidenden Sitzung des UNO-Sicherheitsrates hat der irakische Präsident Saddam Hussein am Freitag per Dekret die Einfuhr und Produktion von Massenvernichtungswaffen in sein Land verboten.

"Einzelpersonen und Unternehmen im privaten und halbstaatlichen Sektor ist es untersagt, chemische, biologische und atomare Waffen einzuführen und zu produzieren", hieß es in dem Erlass des Präsidenten. Die Vereinten Nationen verlangen seit langem, dass Irak Massenvernichtungswaffen offiziell verbietet.


celeste
>Aber ich glaube ja auch an den Klapperstorch und daran, daß Mutter Theresa eine kubanische Undercoveragentin war.....

tiroxxx
*seufzt*
also, kleiner hund, dann versuche es doch einmal mit fakten! aber, wie boehse schon anmerkte, müßtest du dich dazu zuvor informieren, ein "faktum", an dem wohl alles scheitern dürfte, hm?

das_boehse_ich
leider ist dein verständnis gegen fakten ressistent....

ich kann es nicht verschweigen, es macht mir viel spass euch drei vorzuführen.

dieses einlenken haben wir den amis zu verdanken.
nicht schröders stimmenfang.

ich lass es mir jetzt auch nicht nehmen, euch drei mal richtig auszulachen. :-))
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"Autor"  
Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 16.02.2003    um 03:07 Uhr   
Wenn die Inspektoren was finden würden, dann sicherlich die Teile aus den USA, verbunden mit dem Know-how aus Deutschland.

Im verg. Jahr war ja erst wieder mal Industriemesse im Irak.

Beteiligte Firmen: u.a. Siemens und Benz.



Link - die hessische Bergstrasse und der Wein....
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Nutzer: welpe
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geschrieben am: 16.02.2003    um 10:30 Uhr   
mallet, das mag zwar sein.

so frage ich dich, was hätte es für ein sinn die autohersteller für alle verkehrstote zu verurteilen?

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"Autor"  
Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 16.02.2003    um 10:46 Uhr   
Geht mir nicht um die Toten.

Zum Geldverdienen sind die Irakis gut genug.
Link - die hessische Bergstrasse und der Wein....
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"Autor"  
Nutzer: welpe
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geschrieben am: 16.02.2003    um 11:07 Uhr   
ich habe mal was vom welthandel gehört. :-)
und warum sollte der irak ausgespart werden?
anderer planet?
der handel lebt nunmal vom geldverdienen.

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"Autor"  
Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 16.02.2003    um 11:37 Uhr   
Ach kleines Hündchen...

(zitat)Wenige Stunden vor der möglicherweise entscheidenden Sitzung des UNO-Sicherheitsrates hat der irakische Präsident Saddam Hussein am Freitag per Dekret die Einfuhr und Produktion von Massenvernichtungswaffen in sein Land verboten. (/zitat)

Da freue ich mich aber mit dir ;-). Und die Amis - mit ihren Beweisen so hoch wie der Mount Everest - gehen hin in Frieden, schicken all die vielen Soldaten unverrichteter Dinge wieder nach Hause und glauben ab jetzt Saddam jedes Wort. Amen

Celestine
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Nutzer: Uziel
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geschrieben am: 16.02.2003    um 15:42 Uhr   
Zu Celeste:

Ich glaube nicht, daß welpe ernsthaft daran glaubt, daß sich Saddam an dieses Dekret halten wird.

Er wollte wohl eher, und da stimme ich ihm zu, aufzeigen, daß sich Saddam bis jetzt (und in den vergangenen 12 Jahren) immer nur dann zu Kompromissen oder Verhandlungen bereit gezeigt hat, wenn er sich mit massiver Gewaltandrohung konfrontiert sah. Und das hat er jedesmal zu einem Theater sondergleichen aufgebaut, um sich selbst und den Irak als mißverstandenes, unterdrücktes Land hinzustellen. Und wie es auch in diesen Tagen wieder zu sehen ist, glauben es genug Menschen weltweit. Menschen die sich weder mit der Vergangenheit noch mit der Zukunft beschäftigen... Sondern einfach nur blind in den Tag hinein leben wollen...


Uziel
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"Autor"  
Nutzer: welpe
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geschrieben am: 16.02.2003    um 19:23 Uhr   
danke uziel. :-)

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