Auf den Beitrag: (ID: 22885) sind "80" Antworten eingegangen (Gelesen: 8725 Mal).
"Autor"

ich bin deutschland?

Nutzer: KidNicki
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 28.05.2001
Anzahl Nachrichten: 2904

geschrieben am: 29.09.2005    um 21:08 Uhr   
Link

ist alles, was fuer deutschland gut ist, auch gut fuer mich? sind meine interessen auch die deutschlands?
was genau will mir denn diese kampagne sagen? dass mit ein wenig pathos und patriotismus schon alles gut wird. dass alles gut wird, wenn ich nicht meckere. wenn ich mein faehnchen schwenke?

das manifest finde ich unsagbar peinlich.
(Link
und - was wohl keine absicht war, mich aber nervt: "Gib Gas für Deutschland."
dazu faellt mir ein wahlspot der npd ein: blonde frau, kerl, porsche. und beim gasgeben erscheint der schriftzug: “npd - gasgeben für deutschland”.
(man beachte die historische korrektheit ...)
dann der spiegel, der sich vor der wahl in schwarzmalerei uebte - aber jetzt seine leser zu optimismus anhaelt.
außerdem riecht es nach selbstzweck, wenn ich die vielen logos unter "partner" sehe und es riecht nach verantwortung loswerden, nach "macht's doch selbst besser".

alles in allem kotzt die kampagne mich an.
sicher, endlich mal etwas, was bewegen will, einen ruck durch deutschland gehen lassen. aber

ich will gar nicht deutschland, haesslich und unregierbar sein!!
in the future
no one will be famous
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_RudiRuepel
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.07.2005
Anzahl Nachrichten: 1043

geschrieben am: 29.09.2005    um 22:53 Uhr   
watt is los?
Auch ein Schmetterling kann durch seinem Flügelschlag nen Tornado auslösen!
  Top
"Autor"  
Nutzer: Menolly
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2002
Anzahl Nachrichten: 727

geschrieben am: 29.09.2005    um 22:58 Uhr   
Negativismus macht ja so einen Spass....Der Spot ist naja aber die Aussage dahinter soll ja eigentlich mehr dazu anhalten das nicht alles so negativ ist wie alle glauben....

Die Deutschen reden ja alles so gern kaputt....uns geht es ja so beschissen usw usw usw.......

und ja jeder von uns ist Deutschland....ob es dem einzelnen passt oder nicht, wir machen das Wohlgefühl oder nicht aus...


ohne weitere Worte

Meno
Geändert am 29.09.2005 um 22:59 Uhr von menolly
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 29.09.2005    um 23:29 Uhr   
(zitat)watt is los?
Auch ein Schmetterling kann durch seinem Flügelschlag nen Tornado auslösen! (/zitat)

... wenn schon, dann Taifun. - So zumindest wirds im Spot im TV gesagt. ... und ja, das stimmt. Einfach mal unter Chaostheorie nachgoogeln.

@ Menolly ... sehr schön. :-)
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top
"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 30.09.2005    um 02:00 Uhr   
geht es den deutschen wirklich so beschissen ? @ menno *grinseltz
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_sweety0018
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.07.2003
Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 30.09.2005    um 09:35 Uhr   
(zitat)dann der spiegel, der sich vor der wahl in schwarzmalerei uebte - aber jetzt seine leser zu optimismus anhaelt. außerdem riecht es nach selbstzweck, wenn ich die vielen logos unter "partner" sehe und es riecht nach verantwortung loswerden, nach "macht's doch selbst besser". (/zitat) Jau, es mutet schon seltsam an wenn dieselben Institutionen Deutschland unisono jahrelang schlechtreden um nun plötzlich den Optimismus heraufzubeschwören.

Schon merkürdig, wer sich alles für dies Aktion hergibt. Das läuft igendwie so unter dem Motto, dass Einkommensmillionäre beim gemeinsamen Champagnertrinken predigen:

"Auch du als 1-Euro-Jobber kannst bei der Arbeit grinsen wie Schröder"

oder

"Los, pack' es an du Hartz4 Schmarotzer!" --Oliver Kahn

Also, auf gehts! TSCHAKA!
  Top
"Autor"  
Nutzer: HeavenSeven
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.07.2005
Anzahl Nachrichten: 109

geschrieben am: 30.09.2005    um 20:27 Uhr   
"Du bist Deutschland!"

Ach, das heisst also ich bestimme wo es lang geht? Ich bestimme das Soziale, die Wirtschaft und die Politik?

Apropos Politik. Da fällt mir wieder dieser eine CDU-Politiker ein, der nach den NRW-Wahlen so überheblich vor den Kameras meinte "Wir wissen besser als das Volk was gut für das Volk ist!"

Wenn die Damen und Herren Politiker also sowieso alles besser wissen wollen, warum soll ich dann Deutschland sein?

Wenn ich wirklich Deutschland wäre, hätte unser Land u.a. auch nicht soviel Schulden.

Dieser Spot, der höchstwahrscheinlich aus der Staatskasse bezahlt wurde und auch garantiert nicht gerade preiswert war, sorgt wieder einmal für einen Schub der Staatsverschuldung und legt damit mal wieder die Unfähigkeit der Politiker offen.
  Top
"Autor"  
Nutzer: KidNicki
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 28.05.2001
Anzahl Nachrichten: 2904

geschrieben am: 30.09.2005    um 22:56 Uhr   

(typisch ..)
es ist nicht nur ein spot, es sind viele.
sie werden nicht aus der staatskasse, sondern von diversen firmen finanziert. wahrscheinlich haben politiker nicht wirklich etwas damit zu tun. und zu guter letzt finde ich es so ueberheblich gar nicht, dass politiker meinen, es besser zu wissen als das volk.

ich rede nichts schlecht, was gut ist, sicher nicht. aber diese kampagne ist doch leeres gerede und imagepflege der vielen firmen. WAS genau soll mir denn der spot vermitteln? was soll ich tun? haetten die firmen von den 30 millionen, die das ganze kostet, nicht lieber ein paar kindergaerten bauen koennen?
in the future
no one will be famous
  Top
"Autor"  
Nutzer: HeavenSeven
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.07.2005
Anzahl Nachrichten: 109

geschrieben am: 30.09.2005    um 23:43 Uhr   
(zitat)finde ich es so ueberheblich gar nicht, dass politiker meinen, es besser zu wissen als das volk. (/zitat)
Nicht? warum schaffen wir dann nicht die Wahlen ab, dann können sich die Parteien selbst so in die Regierung wählen wie es ihnen gerade so passt!
Und was ist mit den Plänen der CDU zu den Arbeitnehmerrechten? Ich werde mich nicht zum bezahlten Sklaven und Hampelmann für einen Arbeitgeber machen. Da werde ich lieber arbeitslos und kassiere ALG2.
(zitat)WAS genau soll mir denn der spot vermitteln? (/zitat)
Dem Bürger ein schlechtes Gewissen einreden und ihm den Glauben eintrichtern, er könne alles ändern.
(zitat)haetten die firmen von den 30 millionen, die das ganze kostet, nicht lieber ein paar kindergaerten bauen koennen? (/zitat)
Wozu das ganze schöne Geld für was sinnvolles ausgeben wenn man es doch mit vollen Händen zum Fenster rausschmeissen kann.
Natürlich wird danach wieder ein Preisaufschlag für die verschiedenen Produkte erhoben, aber das kann man ja dann wieder auf die wirtschaftliche Misere schieben.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Menolly
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2002
Anzahl Nachrichten: 727

geschrieben am: 01.10.2005    um 00:11 Uhr   
(zitat)geht es den deutschen wirklich so beschissen ? @ menno *grinseltz(/zitat)
Zumindest wenn man die Leute so hört geht es ihnen gaaanz fürchterlich beschissen...aber wie gesagt niederreden kann man alles auch das es einem doch eigentlich recht gut geht...
Es geht nicht allen perfekt, aber doch gut....

griez
Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
  Top
"Autor"  
Nutzer: tiroxxx
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.11.2001
Anzahl Nachrichten: 1197

geschrieben am: 01.10.2005    um 01:56 Uhr   
Ich habe eine wunderbare Familie, einen sicheren Arbeitsplatz und gesund bin ich dazu. Sicherlich habe ich kein Recht, zu klagen.
Dennoch halte ich es für entweder überheblich oder aber ignorant, echte Probleme und deren Äusserung von mehreren Millionen Menschen abzutun als Marotten oder Negativismus.
Natürlich ist Deutschland ein Land, in dem bestimmt die Mehrheit der Menschheit gern leben würde - und ich lebe auch gern hier. Allerdings habe ich auch die Angst von Leuten kennengelernt, die um ihren Arbeitsplatz fürchten und damit um ihre Existenz. Und dass sind, wenn ich mich recht an eine kürzliche Umfrage erinnere, so etwa 30 % der arbeitennden Bevölkerung. Und zur Bewältigung deren Angst wirds nicht reichen, zu erzählen, dass sie im Falle eines Falles ja nicht Verhungern müssen und sogar gutes Arbeitslosengeld und danach immerhin auch noch ALG2 bekommen.
  Top
"Autor"  
Nutzer: HeavenSeven
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.07.2005
Anzahl Nachrichten: 109

geschrieben am: 01.10.2005    um 02:46 Uhr   
(zitat)Dennoch halte ich es für entweder überheblich oder aber ignorant, echte Probleme und deren Äusserung von mehreren Millionen Menschen abzutun als Marotten oder Negativismus. (/zitat)
Genau das tun die Politiker. Und genau aus diesem Grund ist dieser Spot so lächerlich.
(zitat)die Angst von Leuten kennengelernt, die um ihren Arbeitsplatz fürchten (/zitat)
Denen wird ja noch extra Salz in die Wunden gestreut: "Wollen Sie sich etwa lieber zu den Arbeitslosen gesellen?". Genau so wird dem Arbeitnehmer gedroht. Kenn ich aus eigener Erfahrung. Meine Antwort auf diese Frage ("Wenn das eine Drohung sein soll war das eine ziemlich schwache!") hat zwar eine Abmahnung nach sich gezogen aber das war es mir wert.
(zitat)Und zur Bewältigung deren Angst wirds nicht reichen, zu erzählen, dass sie im Falle eines Falles ja nicht Verhungern müssen und sogar gutes Arbeitslosengeld und danach immerhin auch noch ALG2 bekommen. (/zitat)
Klar, wenn das Management versagt gibt es hohe Abfindungen, wenn der Arbeitnehmer nicht pariert gibt es eine feuchten Händedruck und einen Tritt in den Allerwertesten.

  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 01.10.2005    um 08:54 Uhr   
(zitat)... ich rede nichts schlecht, was gut ist, sicher nicht. aber diese kampagne ist doch leeres gerede und imagepflege der vielen firmen. WAS genau soll mir denn der spot vermitteln? was soll ich tun? haetten die firmen von den 30 millionen, die das ganze kostet, nicht lieber ein paar kindergaerten bauen koennen? (/zitat)

Sicher hätte man von dem Geld, dass diese Kampagne kostet, auch etwas anderes machen können. Doch dann gäbe es diese Kampagne ja nicht. ;-) Stellt sich also die Frage: Ist sie sinnvoll?
Ich bin der Meinung: ja, das ist sie.

Ich halte sie weder für leeres Gerede, noch für Imagepflege von Firmen oder Prommies. - Dabei fällt mir ein, den Kritikern hier im Forum ist zwar aufgefallen, dass viele Prommies bei den Spots mitwirken, aber die Nonames, die ebenfalls mitwirken, werden schlichtweg nicht wahrgenommen. - typisch! Man pickt sich etwas raus, dass gottseidank beschissen ist und hackt darauf rum, um sich dem eigentlichen Sinn des ganzen aus Protest verschließen zu können. ...aber lassen wir das.

Warum halte ich sie für sinnvoll? Weil unser Staatssystem aus dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg und den sich daran anschließenden Wirtschaftswunderjahren wurzelt. Damals waren die Bürger dieses Landes um einen schnellen Wiederaufbau bemüht. Das Einführen der sozialen Sicherungssysteme war und ist ein Segen für viele gewesen, denen es nicht möglich war, am damaligen Boom partizipieren zu können. Sie waren entweder zu alt, Kriegsversehrt oder schieden wegen Krankheiten und Unfällen aus dem Arbeitsleben aus. Betrachtet man sich aber den relativ kleinen Anteil, den diese Gruppe im Gesamtbild der Bevölkerung ausmachte einerseits und auf der anderen Seite die brummende Wirtschaft, versteht man leicht, dass die sozialen Sicherungssysteme keine Probleme hatten, die Versorgung der Arbeitslosen und Rentner zu sichern.

Im Verlauf der nachfolgenden Generationen setzte dieser "Generationenvertrag" Maßstäbe für die ganze Welt. Doch schon damals (Mitte bis Ende der 60er) war abzusehen, dass die Geburtenraten einbrachen. Der Generationenvertrag war also zum Scheitern verurteilt. Die Politik reagierte nach dem Prinzip: Hoffen und Bangen.





Geändert am 01.10.2005 um 09:07 Uhr von Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 01.10.2005    um 08:55 Uhr   
Ende der 80er kam dann die Wiedervereinigung. Kohl und Co. verkannten die wirtschaftliche Lage der DDR völlig. Ein volkswirtschaftliches Desaster begann, dass aus blindem Aktionismus und arroganter Überheblichkeit ("Das zahlen wir aus der Portokasse." T.Waigel) unseren Sozialstaat in den Ruin trieb.

Erst Ende der 90er Jahre, mit Schröder als Kanzler, begannen erste, zaghafte Reformen des Staatsgebildes. Bis diese Reformmaßnahmen greifen, werden noch Jahre vergehen. - Auch wenn es bei den Krankenkassen schon jetzt wieder Überschüsse gibt, wird es noch einige Jahre dauern, bis aus den jetzt angefangenen Reformen verwertbarer Nutzen für Staat und Bürger hervorgehen werden.

Doch zurück zur Kampagne.
Als der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder liefen, identifizierte sich das Volk mit dem Staat. Doch es bildete sich stetig eine neue Grundströmung aus. - Die Mitnehmermentalität. Daraus resultiert die heutige Grundeinstellung in der Bevölkerung. - Keine Identifikation der breiten Masse mehr mit dem Staat, Egoismus an allen Orten und ein möglichst lautes Klagen über alles Mögliche, um einen Rechtfertigungsgrund für sein bequemes Stubenhockerdasein zu haben.

Viele sind der Meinung, unsere Politiker seien Stümper und können nichts. Aber auf die Idee, dass sie es selber sind, die stümperhaftes Verhalten an den Tag legen, kommen die wenigsten. Die Politiker sind auf die Mitarbeit des Volkes angewiesen. Die können in Berlin lange regieren, wenn der Tag lang ist. - Macht das Volk nicht mit, bringt keine einzige Maßnahme irgendwas. Beispiel? Wenn der Arbeitslose Maler, Maurer, Kaminbauer, Installateuer.... jahrzehntelang die Hand beim Staat aufhält, um Arbeitslosengeld/hilfe oder Sozialhilfe zu kassieren, und dennoch jeden Tag arbeiten geht und mit seiner "Billigarbeit" die regulären Arbeitsplätze seiner Kollegen gefährdet, die weiterhin rechtschaffend arbeiten, ist das nicht nur Schmarotzertum, sondern im höchsten Maße staatszersentzend. Die Folgen aus der Schwarzarbeit am Bau sind, dass deutsche Bauunternehmen Arbeiter aus Billiglohnländern einstellen müssen, um überhaupt noch mal an einen Auftrag herankommen zu können. Während die Geschäfte der Schwarzabeiterkollonnen florieren, das Heer der Schwarzarbeiter vom Staat die Sozialleistungen abkassieren und ihren Arbeitslohn unversteuert in die eigene Tasche fließen lassen, fordern sie auf der anderen Seite mehr staatliche Zuwendung. (Kindergärten bauen z.B.)

Diese Kampagne soll zum Nachdenken anregen. - zum Diskutieren und Streiten. Sie soll deutlich machen, dass es uns allen viel viel besser gehen würde, wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen würden, statt das jeder für sich in die eigene Tasche wirtschaftet. - Was wäre denn so schlimm daran, das "Wir Gefühl" aus der Fankurve hinaus zu tragen aus dem Stadion? - Nicht um zu randalieren und zu zerstören, sondern um endlich mal wieder miteinander etwas zu schaffen, statt gegeneinander zu marodieren.

Wenn nur einer in Deutschland auf Grund von Diskussionen, die er wegen dieser Kampagne führt, zu einer positiven Einstellung zu seiner persönlichen Zukunft gelangt, hat sich die Kampagne schon gelohnt. Denn dieser eine könnte den Mut finden, eine Idee aufzugreifen, die schon lange in ihm schlummert und aus der in wenigen Jahren viele Arbeitsplätze wachsen können - Ich finde, das ist eine gute Perspektive.

Brass
Geändert am 01.10.2005 um 09:14 Uhr von Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top
"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 01.10.2005    um 09:19 Uhr   
(zitat)Ende der 80er kam dann die Wiedervereinigung. Kohl und Co. verkannten die wirtschaftliche Lage der DDR völlig. (/zitat)
unwahr. und es ist unredlich, die schuld dem osten zuzuschieben, - weil diese behauptung den zahlen nicht standhält. kurzum : der westen hat sich bereichert und nicht die neuen bundesländern ;-)

(zitat)Auch wenn es bei den Krankenkassen schon jetzt wieder milliarden Überschüsse gibt, wird es noch ca. 10 - 15 Jahre dauern, bis aus den jetzt angefangenen Reformen verwertbarer Nutzen für Staat und Bürger daraus hervorgehen werden. (/zitat)
auch falsch : der bürger wird gekröpft und nicht die institute und lobbies in schranken gewiesen, welche diese überteuerung des krankensystems zu verantworten haben. (siehe GB)

(zitat)Viele sind der Meinung, unsere Politiker sind Stümper und können nichts. Aber auf die Idee, dass sie es selber sind, die stümperhaftes Verhalten an den Tag legen, kommen die Wenigsten. Die Politiker sind auf die Mitarbeit des Volkes angewiesen.(/zitat)

den anderen auf sich zurückweisen ? ich zumindest wähle jemanden, dem ich glaube, was er mir vortönt ;-)

(zitat)Wenn der Arbeitslose Maler, Maurer, Kaminbauer, Installateuer.... Jahrzehnte lang die Hand beim Staat aufhält, um Arbeitslosengeld/hilf oder Sozialhilfe zu kassieren, und jeden Tag dennoch arbeiten geht und mit seiner "Billigarbeit" die regulären Arbeitsplätze seiner Kollegen gefährdet, die weiterhin rechtschaffend arbeiten, ist das nicht nur Schmarotzertum, sondern im höchsten Maße staatszersentzend. (/zitat)
zugegeben, es gibt sie, die schmarotzer, welche gezielt die gesetze ausnutzen. aber würdest du 5 millionen leute deshalb zu recht diffamieren ?

(zitat)Die Folgen aus der Schwarzarbeit am Bau sind, dass deutsche Bauunternehmen Arbeiter aus Billiglohnländern einstellen, um überhaupt noch mal an einen Auftrag herankommen zu können(/zitat)

den hauptanteil machen staatliche bauvorheben aus, gelle ? wobei schwarzarbeit, - gleich jeder form-, verfolgt gehört.

(zitat)Diese Kampagne soll zum Nachdenken anregen. - zum Diskutieren und streiten. Sie soll deutlich machen, dass es uns allen viel viel besser gehen würde, wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen würden, statt jeder für sich in die eigene Tasche(/zitat)
du rufst die solidarität aus ? auweia .. *g

(zitat)Wenn nur einer in Deutschland auf Grund von Diskussionen, die er wegen dieser Kampagne führt, zu einer positiven Einstellung zu seiner pers. Zukunft gelangt, hat sich die Kampagne schon gelohnt.(/zitat)

welchen prozentanteil würde das deines erachtens ausmachen ? (ausbildung, belastungsfähigkeit, gesundheit, ....)

PS : hallo bart, - ich sehe keinen unterschied zu deinem text.
Geändert am 01.10.2005 um 19:14 Uhr von starchaser

Geändert am 01.10.2005 um 19:23 Uhr von starchaser
  Top
"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 01.10.2005    um 09:28 Uhr   
sagen wir es mal annerst : "du bist porsche" ist wohl quark hoch drei. porsche war ein günstling vom adolf und deshalb privilegiert. und die wenigsten heutzutage haben eine ausbildung, welche sich der vom porsche auch nur annähert.

die grundaussage stimmt jedoch : du bist deutschland, repräsentierst es weltweit und wirkst an dessen bild im ausland mit.
ob das mit persönlichen erfolgen zu tun hat, wage ich jedoch zu bezweifeln. so leicht wird kein schuhputzer zum millionär. ob nun glanzleistungen ansporn für die masse sind, wage ich auch zu bezweifeln, - die meisten wollen nur einfach halbwegs leben und haben keine höheren ansprüche.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 01.10.2005    um 10:11 Uhr   
@ chaser, du hast mich zitiert, bevor ich mit dem editieren meines Textes fertig war. Es wäre hilfreich, Du würdest die Zitate, wo ich geändert habe, noch mal neu reinkopieren.
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top
"Autor"  
Nutzer: DerUnhold
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.03.2004
Anzahl Nachrichten: 599

geschrieben am: 01.10.2005    um 10:21 Uhr   
(zitat)
Als der Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder liefen, identifizierte sich das Volk mit dem Staat.

Diese Kampagne soll zum Nachdenken anregen. - zum Diskutieren und Streiten. Sie soll deutlich machen, dass es uns allen viel viel besser gehen würde, wenn wir alle zusammen an einem Strang ziehen würden, statt das jeder für sich in die eigene Tasche wirtschaftet. - Was wäre denn so schlimm daran, das "Wir Gefühl" aus der Fankurve hinaus zu tragen aus dem Stadion? - Nicht um zu randalieren und zu zerstören, sondern um endlich mal wieder miteinander etwas zu schaffen, statt gegeneinander zu marodieren.

Wenn nur einer in Deutschland auf Grund von Diskussionen, die er wegen dieser Kampagne führt, zu einer positiven Einstellung zu seiner persönlichen Zukunft gelangt, hat sich die Kampagne schon gelohnt. Denn dieser eine könnte den Mut finden, eine Idee aufzugreifen, die schon lange in ihm schlummert und aus der in wenigen Jahren viele Arbeitsplätze wachsen können - Ich finde, das ist eine gute Perspektive.

Brass(/zitat)


Anmerkung:Im Nachkriegsdeutschland gab es sicher diese Identifikation und diese Aufbruchstimmung,doch ist diese Zeit tauglich um einen vergleich mit heute zu wagen?
Ich denke es gab/gibt einige wesentliche Unterschiede,die auch für die Staatsidentifikation des Bürgers entscheidend waren/sind.
Da ist zuerst die -heute nicht mehr vorhandene- Erfahrung nach verlorenem Krieg über einige Jahre erstmal nichts weiter als das Überleben sicherstellen zu müssen.Daraus resultierte ein -wie immer in der Geschichte,in Notlagen, zu findendes-erhöhtes Gemeinschaftsempfinden.(Wem es dreckig geht der rückt zusammen-ganz natürlicher Reflex!!) Egal wie man die heutige Situation bewertet, aber ums nackte Überleben kämpft in Deutschland wohl kaum einer.
Zweitens gab es einen ziemlich klar definierten Feind, gegen den man sich Abgrenzen konnte/musste...Ost/West.
Die als real existierende Gefahr empfundene Teilung Deutschlands (siehe die Hauptbegründung damals bei Wegzug aus Berlin " Kriegsgefahr/Einmarsch der Russen in Westberlin")führte sicher zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl.
Zweitens war da ein Staat, der sich noch um seine Bürger kümmerte (nicht vergessen Erhardt's Theorie hiess "SOZIALE Marktwirtschaft")und sich nicht wie heute aus immer mehr Bereichen zurückzog.
Drittens lebten die Menschen noch in einer "Wertegesellschaft" in der das "Abzocken" weitgehend verachtet wurde und nicht als neues gesellschaftliches Ideal gefeiert wurde (so wie es schon seit einiger Zeit hier übliche Praxis ist).Nur ein kleines Beispiel: Wer z.B. 1955 seine Steuererklärung "runtermogelte" galt als "unseriös"und war moralisch ausserhalb der Gesellschaft stehend-jedenfalls in weiten Kreisen. Heute ist der der seine Steuererklärung ehrlich und genau macht der "Dumme Heinrich" der im allgemeinen belächlet wird.
Kleine Versicherungsbetrügereien etc. waren damals noch weitgehend verpönt.
Nachtrag: siehe auch die Bedeutung und den Inhalt des Begriffs:"ordentlicher Kaufmann"....früher/heute.
Diese Reihe liesse sich beliebig fortführen.
Begriffe wie Solidarität waren damals im Gegensatz zu heute noch positiv besetzt.
Jetzt zu der Kampagne: Ich finde es schon merkwürdig, wenn ausgerechnet die Verfechter der "Individualgesellschaft" zu erhöhter Identifikation mit unserem Staat aufrufen.
Erst die Gemeinsamkeiten zerstören und dann sitzen wir alle im selben Boot???????
Es kann doch wohl nicht darum gehen irgendein diffuses "Wir sind Deutschland" zu erzeugen, oder etwa doch??
Insofern lehne ich diese -nach meiner Meinung-inhaltslose Kampagne ab.
Sollten doch noch Inhalte nachgereicht werden, so bin ich gern bereit darüber neu nachzudenken. gg
freundlich
DerUnhold
Geändert am 01.10.2005 um 10:25 Uhr von DerUnhold
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 01.10.2005    um 10:46 Uhr   
@ Unhold

Du hast ja im Grunde nur meine These in andere, für mein Empfinden passendere Worte gekleidet, was die Entwicklung von damals zu heute beschreibt.

Was wäre, wenn man die Prommies mal nicht als "Einkommensmillionäre" sondern als eine Form von Idolen sähe, die Mut machen sollen, positiv in die Zukunft zu blicken, mit verschärftem Gemeinschaftssinn? (Fällt mir natürlich auch schwer bei Maischberger u. Co. ;-) )
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top
"Autor"  
Nutzer: KidNicki
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 28.05.2001
Anzahl Nachrichten: 2904

geschrieben am: 01.10.2005    um 11:25 Uhr   
ich waere gerne bei gespraechen zur planung der kampagne dabeigewesen. ich bin der festen ueberzeugung, dass es nur darum ging, seine werbung gut unterzubringen und nicht darum, menschen zum diskutieren anzuregen ..und selbst wenn - die 30 millionen waeren in kindergaerten, jugendarbeit oder lehrergehaeltern (:P) besser untergebracht gewesen.

dagegen, das wir-gefuehl aus der fankurve zu tragen, spricht, dass in der fan-kurve pathos vorherrscht. was bringen uns aber leidenschaft und emotionen 'hier draußen' außer einem wir-gefuehl? lieber rationales und logisches denken, was uns fußballfans in der fankurve doch (zum glueck) ziemlich fremd ist.

und doch: ich bringe jugendliche zum miteinander etwas schaffen. nicht durch reiche promis und normalverdienende nonames, die davon labern, etwas zu tun, sondern durch taten. auch da erhebt sich ein wir-gefuehl, es wird miteinander diskutiert, etwas auf die beine gestellt. zusammen, aber egoistisch. nur fuer uns wird das jugendzentrum renovier und bemalt, nur fuer uns wird geld fuer einen skatepark gesammelt. das auf die groeße deutschlands anzuheben und ueberzogene, bloed wirkende spots und manifeste zu machen, die diesen inhalt nicht vermitteln ..? :/
in the future
no one will be famous
  Top
"Autor"  
Nutzer: KidNicki
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 28.05.2001
Anzahl Nachrichten: 2904

geschrieben am: 01.10.2005    um 11:33 Uhr   
ich muss mich berichtigen: die eigentlichen kosten fuer das projekt sind "gerade mal zwei Millionen Euro." (Link
die 30 millionen kommen zustande, indem man den wert der anzeigenplätze und sendezeiten addiert, die die beteiligten medienunternehmen kostenlos zur verfügung stellen.
in the future
no one will be famous
  Top
"Autor"  
Nutzer: TomWelles
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 30.01.2003
Anzahl Nachrichten: 5146

geschrieben am: 01.10.2005    um 11:57 Uhr   
Man bräuchte in Deutschland besser mal ein Gemeinschaftsgefühl, wir sollten zusammenhalten, anstatt jeden für sich zu motivieren. Wir alle zusammen sind Deutschland und nicht jeder Einzelne...
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_sweety0018
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.07.2003
Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 01.10.2005    um 12:14 Uhr   

[Allgemeine Mobilmachung der Ärmelaufkrempler]

Für mich macht die Kampagne nur einen Sinn:

Den Wohlhabenden gefällt es nicht wenn das Volk schlecht drauf ist, denn das drückt dann auch auf die eigene Stimmung. Deshalb: "singt, der König will lustig sein" oder so.
  Top
"Autor"  
Nutzer: KidNicki
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 28.05.2001
Anzahl Nachrichten: 2904

geschrieben am: 01.10.2005    um 14:04 Uhr   
josef ackermann ist schweiz :p

Link

wir sind nicht deutschland, wir sind wir selbst. ich arbeite fuer mich und fuer meine freunde. ich erreiche etwas fuer mich. deutschland profitiert eventuell davon. deshalb bin ich weiterhin ich.
in the future
no one will be famous
  Top
"Autor"  
Nutzer: starchaser
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 4935

geschrieben am: 01.10.2005    um 19:30 Uhr   
nachtrag zu brass :

(zitat) .. ist das nicht nur Schmarotzertum, sondern im höchsten Maße staatszersentzend.(/zitat)
hm, arbeiten nicht in der hauptsache leute, die ohnehin arbeit haben auf dem schwarzmarkt ? - also genau die, welche "rechtschaffen" arbeiten. und haben nicht handwerk und gastronomie einen "goldenen boden" (ohne rechnung arbeiten und so zeuchs ..) ?
und ohne die aufträge von seiten der "rechtschaffenen" wäre das problem wohl marginal.

es ist doch wie bei der prostitution und der mafia und kriminalität allgemein : erst wenn ich die ursachen wirksam bekämpfe, dann werde ich das problem besiegen.

um diese gar so unverschämte behauptung etwas zu unterlegen, einen auszug aus einer großen anfrage in berlin :
(zitat)Nach Einschätzung von Prof. Dr. Schneider (Universität Linz) werden zwei Drittel aller illegalen Beschäftigungsverhältnisse von Nebenerwerbsschwarzarbeitern verrichtet, das heißt von deutschen oder legal ansässigen ausländischen Selbständigen bzw. abhängig Beschäftigten. Das verbleibende Drittel verteilt sich zu etwa gleichen Teilen auf deutsche oder legal ansässige ausländische Arbeitslose bzw. Frührentner, die gleichzeitig Sozialleistungen beziehen (15%) und illegal beschäftigte Ausländer(15%). Demnach würde die von Migrantinnen und Migranten ohne legalen Aufenthaltsstatus angebotene Schwarzarbeit im Verhältnis zur insgesamt in Deutschland angebotenen Schwarzarbeit eine untergeordnete Rolle spielen.
[..]Mit repressiven Maßnahmen allein ist der Schwarzarbeit nicht beizukommen.[..]
auch unter Link
(/zitat)

der letzte satz ist die schlichte erkenntnis, daß nicht die wirkung sondern die ursache zu bekämpfen ist.

(zitat)Die Folgen aus der Schwarzarbeit am Bau sind, dass deutsche Bauunternehmen Arbeiter aus Billiglohnländern einstellen(/zitat)
du meinst, die henne kam vor dem ei ? ist das nicht ein mythos, - weil diese maßnahme NICHT mit dem rücken zur wand als schutz sondern zur profitmehrung eingesetzt wurde ? ich halte das für eine schutzbehauptung..

(zitat) fordern sie auf der anderen Seite mehr staatliche Zuwendung. (Kindergärten bauen z.B.)(/zitat)

dies war ein wahlversprechen der SPD, - schon vergessen ? und es ist auch sinnvoll, nicht nur im sinne von multikulti, persönlicher entwicklung, sprachförderung, bildung usw usw, die kinners wegzuholen vom TV und zusammenzubringen.
lesen wir das neue schwarzbuch, wäre das geld in diesem sinne besser investiert worden, eventuell sogar "nachhaltiger". dieses wir-gefühl, nicht das "wir deutsche", welches nicki anspricht wird doch gerade durch die mediendröhnung unterbunden - und solange das gros vor sich hindöst und nur für sich vor sich hinwurschtelt, besteht auch keine gefahr einer änderung.

(zitat)Was wäre, wenn man die Prommies mal nicht als "Einkommensmillionäre" sondern als eine Form von Idolen sähe, die Mut machen sollen, positiv in die Zukunft zu blicken, mit verschärftem Gemeinschaftssinn?(/zitat)

wenn du mir übrigens nur einen benennen kannst, der zum idol gereichte, dann bist du herzlich eingeladen, ihn in der ehrengalerie unterzubringen unter siehe Beitrag

Geändert am 01.10.2005 um 19:33 Uhr von starchaser

Geändert am 01.10.2005 um 19:44 Uhr von starchaser
  Top
"Autor"  
Nutzer: Brass
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 1131

geschrieben am: 01.10.2005    um 23:51 Uhr   
@ starchaser
(zitat)unwahr. und es ist unredlich, die schuld dem osten zuzuschieben, - weil diese behauptung den zahlen nicht standhält. kurzum : der westen hat sich bereichert und nicht die neuen bundesländern (/zitat)
Du bezichtigst mich hier der Lüge, zielst dann aber auf einen, in Bezug zu meiner Aussage, völlig zusammenhangslosen Themenbereich, den ich mit keiner Silbe erwähnt habe. Was soll das?
(zitat)auch falsch : der bürger wird gekröpft und nicht die institute und lobbies in schranken gewiesen, welche diese überteuerung des krankensystems zu verantworten haben. (siehe GB) (/zitat)
So? Dann frag mal Deinen Arzt, welche Auflagen er mittlerweile zu erfüllen hat, bezüglich der Medikamentation seiner Patienten. Wo er früher fleißig Placebos zusätzlich zu den wirklich hilfreichen Medikamenten verschrieb und bei den wirksamen Mitteln grundsätzlich die teuersten Präparate verschrieb um daran kräftig mitzuverdienen, ist er heute verpflichtet, die Medikamente zu verschreiben, die den entsprechende Wirkstoff am billigsten in den Patienten bringen. Keine Beschneidung der Lobby? Dann frage ich Dich, warum Bayer und Co plötzlich so kusch sind.
(zitat) zugegeben, es gibt sie, die schmarotzer, welche gezielt die gesetze ausnutzen. aber würdest du 5 millionen leute deshalb zu recht diffamieren ? (/zitat)
Gegenfrage: Hast Du schon mal probiert, über das Arbeitsamt jemanden einzustellen? Ich probiere das nun seit 7 Monaten erfolglos. Dabei wäre die zu vergebende Arbeit weder unterbezahlt, noch unzumutbar.
Brass
p.s.: Da sieht man mal, wie gründlich Du die Texte liest, die Du zu zitieren versuchst.


Geändert am 02.10.2005 um 00:28 Uhr von Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
  Top