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"Autor"  
Nutzer: eshran
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geschrieben am: 21.06.2010    um 14:52 Uhr   
Vor langer, langer Zeit...

...da konnten Tiere noch sprechen und Feen und Elfen lebten auf unserer Welt. Eines der schoensten Dinge, das die Feen besassen, war der Feenstaub.
Begegnete ein Mensch mit Traurigkeit im Herzen einer Fee, so konnte es passieren, dass sie ein wenig jenes glitzernden Staubes in die Luft pustete. Dieses Glitzern brachte ein Leuchten in die Augen des Menschen und liess seine Traurigkeit verschwinden.
Ueber viele Generationen hinweg jedoch wurden die Feen weniger und immer weniger, so dass kaum noch ein Mensch ihnen begegnete. Ja manche Menschen begannen sogar zu behaupten, Feen gaebe es ueberhaupt nicht, sie seien nur eine Legende.

Die Feen wussten, dass Ihre Zeit vorbei war. Als es nur noch wenige Dutzend von ihnen gab, trafen sie sich, um zu beschliessen was mit dem Feenstaub geschehen solle.
Einige waren der Meinung: "Die Menschen verdienen ihn nicht! Sie glauben ja nicht einmal mehr an uns, trampeln durch unsere Wiesen, faellen Baeume in unserem Wald." Andere jedoch entgegneten: "Wenn es nichts mehr gibt, was Strahlen in die Augen der Menschen bringt und sie ihre Traurigkeit vergessen laesst, dann wird es bald vielen anderen Geschoepfen gehen wie uns - sie werden aufhoeren zu existieren."
Wieder andere sagten: "Aber wenn die Grossen den Feenstaub bekommen, dann wird bestimmt einer von ihnen alles fuer sich anhaeufen und nichts davon abgeben."

So berieten sie viele Tage lang, wo Feenstaub gut versteckt und doch zu finden sei, fuer niemanden zu besitzen und doch fuer jeden zu haben. Und wer kuenftig ueber den Glitzerstaub wachen solle, wenn es keine Feen mehr gaebe. Es musste ein Wesen sein, dass den Menschen nahe ist und zugleich doch frei und unabhaengig, ein Wesen das Traurigkeit spueren kann und zugleich doch voller Lebensfreude ist, neugierig und verspielt doch bei Hindernissen und Niederlagen nie aufgibt, ein Wesen... wie eine Katze.

So riefen die Feen Katzen aller Art zusammen und sie alle kamen - schwarz, weiss, gefleckt, getigert und gestreift, jung und alt, wild und gezaehmt.
Als sie versammelt waren flogen die Feen hoch ueber sie und schuettelten den glitzernden Staub ueber ihnen aus - immer und immer wieder, bis aller Feenstaub verbraucht war. Die Katzen spielten mit dem Glitzern in der Luft, versuchten es zu fangen, liessen sich berieseln, waelzten sich darin herum und atmeten es ein.

Die Feen, die sehen wir schon lange nicht mehr. Doch noch heute vermag das Schnurren einer Katze unsere Traurigkeit aufzuloesen und alle Schutzmauern zu durchbrechen, die wir Menschen um uns und unser Herz aufbauen.
Und manchmal, wenn man es schafft, einer Katze in die Augen zu sehen, dann kann man den Feenstaub in ihren Augen sehen.


© Birte Stühler
  TopZuletzt geändert am: 23.06.2010 um 11:06 Uhr von eshran
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 21.06.2010    um 20:48 Uhr   
die geschichte muss ich meinem kater erzaehlen - auf dass er ein bisschen mehr funkeln in den augen bekommt.

*setzt sich ans lagerfeuer, nimmt sich eine tasse tee und laechelt*
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Nutzer: eshran
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geschrieben am: 01.07.2010    um 12:03 Uhr   
Hallo tjane, chön Dich hier zu chehen.
(entchuldigung, ich komme gerade von chahnarcht; ja, er hat gebohrt!)

noch immer neugierig auf xeenie und das mitternachtsblaue Etwas guckt
Was das wohl wird? In der Zeit hätte man ja ein ganzes Zelt nähen können...

Na immerhin scheint's der Möwe wieder besser zu gehen, sie guckt die Spule nur noch selten mißtrauisch an.

Übrigens habe ich letzte Wochen einen "ich brauche was Buntes, Lebendiges, Fröhliches" Koller bekommen und nach einen Baumarkt-Kamikaze-Aktion das Büro sowie den Garten mit Pflanzen bestückt. Gestern habe ich meinem Vermieter gestanden, dass er seit neustem Tomaten und Sonnenblumen in seinem Garten hat. Er hat's gelassen aufgenommen.
Ich habe da noch ein paar Pflänzchen im Kofferraum... hilft mir wer, die hier herzuschleppen?!?
Da hinten am Waldrand ist Platz für ein kleines Beet.

Hey und wieso sind wir so wenige, das Lagerfeuer war doch mal besser besucht?!?
Tee nachkoch und ein Dutzend Tassen hinstellen - wer mag, bediene sich
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Nutzer: schlau
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geschrieben am: 26.07.2010    um 21:25 Uhr   
wie im richtigen leben, hm? ;-)

tässchen tee eingießt
alle menschen sind gleich. gleich doof, gleich hässlich und gleich beleidigt.
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