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geschrieben am: 10.11.2000 um 09:11 Uhr
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Nun, Feuerpferd es tut mir leid, wenn ich Dir dann sage, daß Du offensichtlich einiges verwechselst... Du machst die Menschen von heute für den Machtmißbrauch von damals mitschuldig und das geht leider nicht... Denn dann müßtest Du auch sagen, daß jeder Deutsche ein Nazi ist, weil in Deutschland Nazis herrschten ist kein Deutscher in der Lage einen Ausländer zu mögen, wie kann man dann in Deutschoand überhaupt Asyl anbieten, das ist doch alles scheinheilig [b]Dese Aussage ist doch wohl definitiv falsch...[/b]
Bitte entschuldigt meine provokative Antwort, aber um zu zeigen, daß die Menschen von heute nicht mitschuldig sind, nur weil sie die gleiche Nationalität tragen, benutzte ich diese überspitzte Darstellung. Feuerpferd, wenn ich das richtig sehe, dann redest Du hier von soetwas, wie Erbschuld, was es aber leider nicht gibt, in meinen Augen, denn jeder Mensch ist für seine eigenen Fehler verantwortlich und nicht für die Fehler seiner Vorgänger... Sicher, er muß danach Mißverständnisse und Vorurteile ausräumen... aber dies ist ein anderes Thema.
Ich stimme Dir voll zu, daß die großen Kirchen heftige Fehler gemacht haben. Sie hatten biblisch gesehen kein Recht Hexen zu verbrennen, Kreuzzüge zu führen, Reichtümer anzuhäufen... Damit haben sie gegen die eigentliche kirchliche Verfassung, die Bibel verstoßen und sind damit folglich Verbrecher, denn sie haben ohne jede biblische Grundlage gehandelt. Denn in der Bibel steht nichts von Anordnungen zur Hexenverbrennung, usw.
Diese Verbrecher im biblischen Sinne werden sich vor Gott verantworten müssen, das kannst Du mir glauben.
Die gläubigen Menschen heute leiden immernoch, weil sie sehen, welchen Machtmißbrauch es dort gab... Doch kannst Du die Gläbigen nicht richten, weil es in ihren Reihen schwarze Schafe gibt, die außerhalb ihres Dürfens gehandelt haben und folglich eindeutig schuldig geworden sind. Denn dann müßtest Du jeden Menschen richten, weil ich denke, daß bestimmt jeder in seinem Familienstammbaum ein schwarzes Schaf hat... Die Menschen jetzt, sie sind nicht ohne Fehler, denn es sind leider nur Menschen. DAs gilt für Christen, wie für jeden anderen Menschen auch, doch sollten Christen versuchen diese Fahler auszuräumen und an sich zu arbeiten... Wie schon gesagt, kein Christ ist besser als ein anderer Mensch, aber auch nicht schlechter...
Was das freie Denken innerhalb der Kirche angeht:
Es gibt das Phänomen der sogenannten Freikirchen: Das sind Kirchengemeinschaften, die versuchen zum Urchristlichen Glauben zurückzufinden ... Ein wirkliches "back to the roots". Sie orientieren sich an der Bibnel und befreien sich von religiösen Fesseln, also von Zeremonien, die ohne großen Sinn ud Zweck sind... Diese Gemeinden treffen sich nicht in prunkvollen Kirchen sondern, in schlichten Gemeindehallen die keinen goldenen Schnickschnack usw. haben...
Diese Menschen denken sehr wohl über ihren Glauben nach und besinnen sich ganz und gar auf die Bibel, als Grundlage i hres Glaubens, denn sie wollen sich auch gezielt von diesen alten Maßstäben und Gedankenmustern trennen... Wenn Du die Programme solcher Freikirchen durchliest dann wirst Du bei vielen ein sehr klares abgegrenztes und in genaue Strukturen gefaßtes Programm finden... wobei ich auch hier zur Vorsicht mahnen muß, denn auch in Freikirchen gibt es schwarze Schafe... So, daß man auch hier kein allgemeines Urteil treffen kann...
Warum habe ich mich so einer Freikirche angeschlossen?! Ganz einfach, weil ich es alleine nicht schaffe, an solchen Dingen wie den 10 Geboten festzuhalten... Wie schnell ist eine kleine Lüge ausgesprochen, wie schnell ist man auf jemanden stinksauer, nur, weil er einen auf dem flaschen Fuß erwischt hat... Ich brache meine Freunde innerhalb der Gemeinde zur gegenseitigen Ermutigung... Dazu, daß sie mir zeigen, wo zum Teil ich gegen die Bibel und andere Glaubensgrundsätze verstoßen habe und ich brauche meine Freunde in der Gemeinde, weil ich denke jeder Mensch gerne Gleichgesinn |
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