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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 20.05.2001    um 11:05 Uhr   
@ Tiger-Lee
ich drücke alle daumen die ich habe, also zwei! halte ihn fesr solange du kannst!!! Semper Fidelis
@ Falcon
In meinem beitrag müssen die gedichte nicht selbst geschrieben sein. hier noch eines das mir gefällt:#
Wie du geküßt werden solltest

Nirgends hin als auf den Mund;
Da sinkts in des Herzen Grund;
Nicht zu frei, nicht zu gezwungen,
nicht mit gar faulen Zungen.

Nicht zu wenig, nicht zu viel:
Beides wird sonst Kinderspiel.
Nicht zu laut und nicht zu leise:
Bei der Maß ist rechte Weise.

Nicht zu nahe, nicht zu weit:
Dies macht Kummer, jenes Leid.
Nicht zu trocken, nicht zu feucht,
wie Adonis Venus reichte.

Nicht zu harte, nicht zu weich,
bald zugleich, bald nicht zugleich.
Nicht zu langsam, nicht zu schnelle,
nicht ohne Unterschied der Stelle.

Halb gebissen, halb gehaucht,
halb die Lippen eingetaucht,
nicht ohne Unterschied der Zeiten,
mehr alleine denn bei Leuten.#

Küsse nun ein jedermann,
wie er weiß, will, soll und kann!
Ich nur und die Liebste wissen,
wie wir uns recht sollen küssen
Paul Fleming (1609-1640)


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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 20.05.2001    um 14:38 Uhr   
Lieb grüßt mit den Worten von Friedrich Halm ...

"Mein Herz, ich will dich frage;
Was ist denn Liebe, sag?"
"Zwei Seelen und ein Gedanke,
zwei Herzen und ein Schlag!"

"Und sprich, woher kommt Liebe?"
"Sie kommt und sie ist da!"

"Und sprich, wie schwindet Liebe?"
"Die warŽs nicht, derŽs geschah!"

"Und was ist reine Liebe?"
"Die ihrer selbst vergißt!"

"Und wann ist Lieb am tiefsten?"
"Wenn sie am stillsten ist!"

"Und sprich, wie redet Liebe?"
"sie redet nicht, sie liebt!"

Licht und Sonne und einen wunderschönen Tag ...

P.S.
Noch mal reinschaut und protestiert ...
Ähem semper, sag mal ...
willst du hier mit Gewalt den Eindruck erwecken, mich zu kennen ...*grummelz*...
das ist aber ziemlich unfair, denn die Kriegerin hat KEINE Ahnung WER du bist ...
Geändert am 20.05.2001 um 14:47 Uhr von Aoifa
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 20.05.2001    um 15:48 Uhr   
Mal semper sagt, daß das Gedicht von Heinrich Heine ist ...
Der Text kam der Kriegerin doch gleich so bekannt vor ...*zwinker*...
denn er gehört neben Hermann Hesse zu ihren Favoriten ...

Wünsche dir noch einen schönen Tag ...
man sieht sich ...
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 20.05.2001    um 16:29 Uhr   
an aoifa!
wieso habe ich den eindruck erweckt dich zu kennen? bitte hilfe und erläuterung! *unwissendschau*
SemperFidelis
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Nutzer: DarkFrippi
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geschrieben am: 20.05.2001    um 17:48 Uhr   
Ein gutes Wort sagt mehr als Tausend gedichte!!!
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 20.05.2001    um 19:00 Uhr   
Sorry semper, aber ich bin mir bezüglich deiner Identität ziemlich unsicher ...*zwinker*...
manchmal denke ich, hinter dem Nick verbirgt sich jemand den ich kenne :-) andererseits kann es nicht sein :-(

Die Kriegerin ist wohl doch ein Fall für die FreudŽsche Couch ...*grins*...
tja, wie heißt es so schön; "Jeder Mensch hat einen Vogel! Der EINE im Käfig, der ANDERE im Kopf!"

Hüüülfe KD stell mal ne Prognose ...*lach*...
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 20.05.2001    um 19:15 Uhr   
An Aoifa:
Du kannst sicher sein, das wir uns definitiv nicht kennen!
Und ich glaube kaum, das du ein Fall für die Couch bist!!!

CU SemperFidelis
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 20.05.2001    um 20:16 Uhr   
Bedankt sich artig bei semper mit einem Gedicht von Marie, Freifrau von Ebner-Eschenbach ...

Einen Menschen wissen,
der dich ganz versteht,
der in Bitternissen
immer zu dir steht,
der auch deine Schwächen liebt
weil du bist sein;
dann mag alles brechen
du bist nie allein.
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 21.05.2001    um 08:40 Uhr   
Wünscht semper und allen anderen, mit nachfolgendem Gedicht von Goethe, eine wunderschöne Woche ...

Neue Liebe, neues Leben

Herz, mein Herz, was soll das geben?
Was bedränget dich so sehr?
Welch ein fremdes, neues Leben!
Ich erkenne dich nicht mehr.
Weg ist alles, was du liebtest,
Weg, warum du dich betrübtest,
Weg dein Fleiß und deine Ruh –
Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,
Diese liebliche Gestalt,
Dieser Blick voll Treu und Güte
Mit unendlicher Gewalt?
Will ich rasch mich ihr entziehen,
Mich ermannen, ihr entfliehen,
Führet mich im Augenblick,
Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,
Das sich nicht zerreißen läßt,
Hält das liebe, lose Mädchen
Mich so wider Willen fest;
Muß in ihrem Zauberkreise
Leben nun auf ihre Weise.
Die Verändrung, ach, wie groß!
Liebe! Liebe! laß mich los!

Licht und Sonne ...
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 21.05.2001    um 20:34 Uhr   
Auch ich wünsche dir, Aoifa, eine recht schöne Woche!!!
Den anderen natürlich auch!


Willst du dein Herz mir schenken?

Willst du dein Herz mir schenken,
so fang es heimlich an,
dass unser beider Denken
niemand erraten kann.
Die Liebe muss bei beiden
Allzeit verschwiegen sein,
Drum schließ die größten Freuden
In deinem Herzen ein.

Behutsam sei und schweige
Und traue keiner Wand,
Lieb innerlich und zeige
Dich aussen unbekannt.
Kein Argwohn musst du geben,
Der Treu versichert bist.

Begehre keine Blicke
Von meiner Liebe nicht.
Der Neid hat viele Tücke
Auf unsern Bund gerichtet!
Du musst die Brust verschließen,
halt deine Neigung ein,
die Lust, die wir genießen,
muss ein Geheimnis sein.

Zu frei sein, sich ergehen,
hat oft Gefahr gebracht.
Man muss sich wohl verstehen,
weil ein falsches Auge wacht.
Du musst den Spruch bedenken,
den ich vorher getan:
Willst du dein Herz mir schenken,
so fang es heimlich an.









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Nutzer: Gast_Mystica
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geschrieben am: 21.05.2001    um 23:31 Uhr   
4 semper

Ich träume

Ich träume daß ich lebe
Ich träume daß ich dich kennengelernt habe
(ganz plötzlich ganz unerwartet als wäre das möglich)
Ich träume daß wir uns lieben

Ich träume daß wir uns noch immer lieben
Ich träume daß du einen anderen Mann kennenlernst
Ich träume daß du ihn liebst aber daß du ihm sagst
daß du auch mich weiter liebhaben willst
Ich träume daß er sagt er versteht das
und wir können uns weiterhin lieben
(als wäre das möglich)

Ich träume daß er sagt er erträgt das nicht gut
(nicht ganz plötzlich und nicht ganz unerwartet)
Ich träume daß du sagst du willst versuchen
unsere Liebe in bloße Freundschaft zu verwandeln
aber daß du die Freundschaft weiterhin haben willst
Ich träume er sagt er versteht das
(als wäre das möglich)

Ich träume daß ich mich damit abgefunden habe
Ich träume daß das Leben weitergeht und die Arbeit
Ich träume daß du mit ihm über alles sprichst
und er mit dir über alles so wie du das haben wolltest
Ich träume daß er unsere Freundschaft gut erträgt
und daß wir alle wenn wir nicht gestorben sind
noch heute so weiterleben
(als wäre das möglich)

Diese wundervollen Worte stammen aus der Feder von Erich Fried
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 21.05.2001    um 23:57 Uhr   
Liebe Mystica!
Da ich morgen wieder um 5 Uhr in die Kaserne muß, werde ich jetzt ins Bett gehen. Ich werde aber für dich ein ganz besonderes Gedicht finden, versprochen!!!!!

Ich wünschen allen, die meinen Thread besucht sowie was hineingeschrieben, ganz besonders Aoifa und Mystica, eine gute und traumreiche Nacht!!!!

Euer Semper Fidelis!!!!!
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 22.05.2001    um 08:05 Uhr   
Grüßt semper und alle die die Kriegerin kennen, mögen oder auch nicht ...*zwinker*... mit den Worten von Goethe ...

Nähe des Geliebten

Ich denke dein,
wenn mir der Sonne Schimmer vom Meere strahlt;

Ich denke dein,
wenn sich des Mondes Flimmer in Quellen malt.

Ich sehe dich,
wenn auf dem fernen Wege der Staub sich hebt;

In tiefer Nacht,
wenn auf dem schmalen Stege der Wandrer bebt.

Ich höre dich,
wenn dort mit dumpfem Rauschen die Welle steigt.

Im stillen Haine,
geh ich oft zu lauschen wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir,
du seist auch noch so ferne, du bist mir nah!

Die Sonne sinkt,
bald leuchten mir die Sterne. O wärst du da!

Licht und Sonne ...
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 22.05.2001    um 21:05 Uhr   
Hallo Mystica!

Heute löse ich mein Versprechen ein. Das folgende Gedicht ist für dich.

Sinne

Ich roch deinen Duft
im Frühlingswind
und berauste mich an ihm.

Ich schmeckte deinen Kuß
in der Frische des Quellwassers
und nahm es in mich auf.

Ich sah dein Licht
in deinem Sternenhimmel
und öffnete meine Seele.

Ich fühlte deine Berührung
in der Wärme der Sonnenstrahlen
und gab mich ihnen hin.

Ich hörte deine Stimme
im Rauschen des Flusses
und lauschte ihm.

Ich fand dich
mit meinem sechsten Sinn
und fühlte, roch und schmeckte
deine Liebe, bis mir
Hören und Sehen verging.
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 22.05.2001    um 21:46 Uhr   
Ähem ... widmet semper ebenfalls ein Gedicht ...*lach*...

An sich von Paul Fleming

Sei dennoch unverzagt! Gib dennoch unverloren!
Weich keinem Glücke nicht, steh höher als der Neid,
vergnüge dich an dir und acht es für kein Leid,
hat sich gleich wider dich Glück, Ort und Zeit verschworen.

Was dich betrübt und labt, halt alles für erkoren;
nimm dein Verhängnis an. Laß alles unbereut.
Tu, was getan muß sein, und eh man dir's gebeut.
Was du noch hoffen kannst, das wird noch stets geboren.

Was klagt, was lobt man noch? Sein Unglück und sein Glücke
ist ihm ein jeder selbst. Schau alle Sachen an:
dies alles ist in dir. Laß deinen eitlen Wahn,

und eh du fürder gehst, so geh in dich zurücke.
Wer sein selbst Meister ist und sich beherrschen kann,
dem ist die weite Welt und alles untertan.

Wünscht allen Licht und Sonne ...
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Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 22.05.2001    um 22:02 Uhr   
Hallo Aoifa! Na wie ist bisher für dich die Woche verlaufen?

Brandstiftung

Auf dich war
ich nicht vorbereitet.
Wie ein Blitz
aus heiterem Himmel
hast du mein Herz getroffen
und in Brand gesteckt -

ein Feuer,
in das du
deine Hände legen kannst.
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 22.05.2001    um 22:56 Uhr   
Hereinschaut und mal wieder Goethe das Wort übergibt ...

Worte sind der Seele Bild

Worte sind der Seele Bild -
Nicht ein Bild! sie sind ein Schatten!
Sagen herbe, deuten mild,
Was wir haben, was wir hatten. –
Was wir hatten, wo ists hin?
Und was ists denn, was wir haben? –
Nun, wir sprechen! Rasch im Fliehn
Haschen wir des Lebens Gaben.

Licht und Sonne ...
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 22.05.2001    um 23:10 Uhr   
Geh jetzt schlafen und wünsche allen (und ganz besonders Aoifa und Mystica) eine gute Nacht!!


Semper Fidelis!
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 22.05.2001    um 23:36 Uhr   
Wünscht semper eine gute Nacht und süße Träume ...
grüßt ihn lieb mit einem Gedicht von Hermann Hesse ...

LIEBE

Wieder will mein froher Mund begegnen
deinen Lippen, die mich küssend segnen,
deine lieben Finger will ich halten
und in meine Finger spielend falten,

Meinen Blick an deinem dürstend füllen,
tief mein Haupt in deine Haare hüllen,
will mit immerwachen jungen Gliedern
deiner Glieder Regung treu erwidern

Und aus immer neuen Liebesfeuern
deine Schönheit tausendmal erneuern,
bis wir ganz gestillt und dankbar beide
selig wohnen über allem Leide,

Bis wir Tag und Nacht und Heut und Gestern
wunschlos grüßen als geliebte Schwestern,
bis wir über allem Tun und Handeln
als Verklärte ganz im Frieden wandeln.

Licht und Sonne ...
Geändert am 22.05.2001 um 23:49 Uhr von Aoifa
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 23.05.2001    um 18:28 Uhr   
Hallo Aoifa! Danke für das das schöne Gedicht! Wie geht es dir heute so?

Laß uns ein sein

Laß uns nicht über den
Mangel an Liebe
auf der Erde reden,
wenn die Sonne
die Haut streichelt
und uns mit ihrer Wärme liebkost.
Berühr mich lieber.
Und schließe die Augen
und seh dich,
wie du wirklich bist.

Laß uns eins sein,
während alle Welt weiterhin
sinnlose Grenzen verteidigt -
Mauern um Herzen und Seelen,
vor denen die Lebensfreude
nur das Fürchten lernt.
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 25.05.2001    um 20:28 Uhr   
Grüßt semper und hofft, er findet das Gedicht ebenso schön wie sie ...*lach*... bzw. er versteht den Text ;-)

Wos dŽliab ollŽs is von Peter Rosegger

DŽLiab is a Rauba
möcht in Herzerle sein;
und won ma nit aufmocht,
so brichtŽs oan holt ein.

DŽLiab is a Vögerl,
in Mai fliegtŽs daher;
tuas fonga, schau, späta,
do kimts neamamehr.

UndŽs Vögerl is hoamisch,
mei Herz is sei Haus;
hiazt, wo ich ah aufmoch`,
fliagts neamamehr aus.

A hellklingendes Glöckl
In Herzen is dŽ Liab;
gib Ocht, daߎs koan Sprung kriagt,
sist leits nocha trüab!

DŽLiab is a Wasserl,
rinnt unta die Bruck,
und mei Herz is a Schifferl,
kimmt neamamehr zruck.

DŽLiab is a Bleamerl,
Recht guat muaßt es pflegn;
Schau dŽLiab braucht a Busserl,
wiaŽs Bleamerl an Regn.

Wünsche dir Licht und Sonne ...
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 25.05.2001    um 20:56 Uhr   
Gebe zu das ich zuerst ein wenig Probleme hatte den Text zu verstehen, aber wenn man sich Zeit läßt, dann merkt man wie wunderschön er ist. Vielen Dank!

Semper Fidelis!
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"Autor"  
Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 25.05.2001    um 21:17 Uhr   
Wünscht semper mit diesen Worten eine wunderschöne Nacht und süße Träume ...*lach*...

Die LiebŽ ist wieŽs Wetter,
bald stürmisch, bald still,
a Narr, der durchs Bitten, was ausrichten will !

Und dŽ LiebŽ is a Haus, da geht dŽ Freud ein und aus,
und i woaß nit, was sŽ treibt,
daß sŽ nit allweil drin bleibt.

und, daß das Strahlen der Sterne dein Herz betört ...
Geändert am 25.05.2001 um 21:19 Uhr von Aoifa
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Nutzer: Aoifa
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geschrieben am: 26.05.2001    um 11:33 Uhr   
Wünscht semper -mit den Worten von Heinrich Heine- einen glücklichen Start ins Wochenende ...

Aus Neue Gedichte / Neuer Frühling

Sag mir, wer einst die Uhren erfund,
die Zeitabteilung, Minuten und Stund?
Das war ein frierender, trauriger Mann,
er saß in der Winternacht und sann,
und zählte der Mäuschen heimliches Quicken
und des Holzwurms ebenmäßiges Picken.

Sag mir, wer eins das Küssen erfund?
Das war ein glühender, glücklicher Mund;
Er küsste und dachte nichts dabei.
Es war im schönen Monat Mai,
die Blumen sind aus der erde gesprungen,
die Sonne lachte, die Vögel sungen.

Licht und Sonne und möge der Tag dir nur fröhliche Stunden bringen ...
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"Autor"  
Nutzer: Gast_semperfidelis
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geschrieben am: 26.05.2001    um 16:37 Uhr   
Hallo Aoifa!
Ich möchte dir mit diesem Gedicht ebenfalls ein wunderschönes Wochenende wünschen und bin äußerst froh dich getroffen zu haben.

Ein zärtliches Gefühl

Ein zährtliches Gefühl
ist noch nicht Liebe,
doch es genügt mir,
denn es ist tief
und warm genug,
darin ganz einzutauchen,
Momente ohne Zeit zu spüren,
lustvollen Frieden
von Kopf bis Fuß,
ein Lächeln im Herzen.
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