Auf den Beitrag: (ID: 34639) sind "65" Antworten eingegangen (Gelesen: 2959 Mal).
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nevermore

Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.07.2002    um 17:18 Uhr   
Ich verbiete mir den Gedanken an Dich
aus dem Wissen heraus,
dass er mich zum Weinen bringen würde
und Du nicht da wärst mich in den Arm zu nehmen
und meine Tränen aufzufangen.

Nie wieder wirst Du mir so nah sein,
doch mein Herz wirst Du nie wieder verlassen.

Doch wenn nachts die Dunkelheit
über mir zusammenschlägt,
dann kann ich die Tränen kaum trocknen,
die ich weine, seit ich Dich verlor.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.07.2002    um 17:20 Uhr   
Mauern errichten
Brücken einreissen
Blick geradeaus
nur nicht zurücksehen

nie wieder verletzen lassen
nie wieder Tränen
nie wieder durchweinte Nächte
nie wieder Schmerz

nie wieder lass ich mich verletzen.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.07.2002    um 17:35 Uhr   
Am Ende aller Tage wandern heimlich, still und sanft
meine Gedanken zu Dir.
Schicke Dir meine Liebe, Sehnsucht, Vertrauen,
mein Verständnis, meinen Respekt.
Will nur Eines: das Gefühl haben, irgendwo zu Hause zu sein.

Bitte verletz mich nicht.

Sei mir nah, auch in der Ferne.
Sei mein Licht, schick mir einen Stern.
Sei der Tag, wie ich die Nacht bin.
Sei die Sonne, wie ich der Mond.

Wir gehören untrennbar zueinander,
ohne den einen könnte der andere niemals existieren,
doch wir scheinen für immer getrennt.

Bitte verlass mich nicht.
Bitte verletz mich nicht.

Bin so viel schwächer, als es den Anschein hat.
Brauche Dich so viel mehr, als Du denkst.
Liebe Dich so viel mehr, als ich es sage.

Bitte verletz mich nicht so,
wie ich mich selbst verletze in der Dunkelheit.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.07.2002    um 17:39 Uhr   
Schneide in mich,
um die Schmerzen vergessen zu machen,
die Du mir zufügst.

Steche in mich,
um die Demütigungen zu verdrängen.

Schlage auf mich,
um die Erlösung zu finden.

Ausweglos
Hoffnungslos
Aussichtslos
Hilflos

Einsam
Verletzt

Bist mir so nah im Traum.

Schneide tief.
Schneide tiefer.

Fang mich auf !
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.07.2002    um 17:58 Uhr   
Du bist die Erfüllung meiner Gebete.
Du bist ein Lied, bist ein Traum, ein Flüstern.

Und ich weiss nicht,
wie ich ohne Dich so lange leben konnte
oder wie ich jemals wieder ohne Dich sein kann.

Und in der sternklaren Nacht
überkommt mich die Sehnsucht.
Unbändige Sehnsucht, die schlimmer ist,
als jeder Schmerz, den ich mir zufügen könnte.

Und ich versuche die Tränen
-die ich nicht zurückhalten kann-
hinter meinen Händen zu verstecken,
von denen noch mein Blut tropft.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:25 Uhr   
Es ist wie es ist
sage ich mit Tränen in den Augen
und lächle Dich an.

Ich merkte erst, was wir hatten
als ich es verschenkte,
ich sah Dich weinen
und Du fragtest "warum?"
doch ich konnte die Antwort nicht finden.

Jetzt sehe ich Dich lächeln
und vor neuem Glück strahlen
und nun bin ich die, die weint.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:28 Uhr   
Durch ein Meer von Tränen
Durch die Steppe der Qualen
Durch die Wüste der Schmerzen
Durch den Himmel der Gedanken
Durch die Hölle
folgte ich Dir stetig
bereit für Dich alles zu opfern,
für Dich zu vergehen.

Und Du nahmst dieses Geschenk
ganz beiläufig
mit einem selbstgefälligen Lächeln.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:33 Uhr   
Du bist etwas Besonderes
sagt er und lächelt mich an.

Und ich lächle zurück
und ich weiss, dass er gar nicht bemerkt,
wie besonders ich bin.

Besonders verletzbar
Besonders zerbrechlich
Besonders einsam
Besonders hilflos
Besonders schutzbedürftig
Besonders empfindlich

Auch, wenn das oft
ganz anders aussieht.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:40 Uhr   
Tränen im Gesicht
aber ich weine nicht um Dich,
nicht um mich,
nicht um uns,
denn ich spüre, meine Liebe
ist für immer gegangen.

Ich weine um das, was wir hatten
und was nun verloren ist.

Ich war da, wo die Liebe wohnt.
Nun weiss ich, wie es ist,
wenn Liebe geht
-still und unbemerkt
bis es zu spät ist.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:43 Uhr   
Warum Mauern?
Ein Lächeln wärmt.
Warum Mauern?
Ein Blick erfreut.
Warum Mauern?
Eine Berührung tröstet.
Warum Mauern?
Mauern schützen,
vor den anderen,
vor mir selber.

Manchmal ist es besser zu gehen,
Fenster und Türen geschlossen zu halten
und zu hoffen,
dass man irgendwann einmal
keine Angst mehr
vor sich selber haben muss.
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geschrieben am: 05.07.2002    um 20:46 Uhr   
Ich sagte, ich hätte Angst,
dass da niemand ist, der mich auffängt,
wenn ich falle.

Du versprachst für mich da zu sein.

Ich vertraute Dir bedingungslos.

Nun bin ich gefalen und Du,
Du warst nicht da um mich aufzufangen.

Wie auch, wo Du selbst es gewesen bist,
der mir ein Bein gestellt hat.
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geschrieben am: 07.07.2002    um 01:55 Uhr   
Sie schaut mich an, meine beste Freundin.
Sie lächelt und scherzt:
"Dich will doch eh keiner, weil Du eine Hexe bist!"

Und ich lächle, doch ich weiss, sie hat recht.
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geschrieben am: 07.07.2002    um 02:02 Uhr   
Halt mich fest in der Dunkelheit.
Wickel mich ein in Deine Haut.
Dunkler als die Nacht selbst.
Kälter als das Eis.

Halt mich fest, bis ich ruhiger werde.
Halt mich fest, wenn ich schreie.
Eingeschlossen von hohen Mauern,
gehalten von deinen stählernen Armen.

Leg mich hin.
Halt mich fest, bis ich schlafe.
Gib mir Deine Kraft, damit ich loslassen kann.
Halt mich, bis ich gehe.

Lass mich gehen.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 07.07.2002    um 02:04 Uhr   
(zitat)du denkst du besitzt irgendwelche fähigkeiten?(/zitat)

in bezug auf was?!
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geschrieben am: 07.07.2002    um 02:07 Uhr   
lächelt

sie hat es eher auf meinen charakter bezogen, sie hätte auch einfach miststück sagen können und in dieser hinsicht hab ich ihr recht gegeben. mit fähigkeiten hat das in diesem falle nichts zu tun.
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geschrieben am: 07.07.2002    um 02:15 Uhr   
wieder lächelt

bin an einem punkt angelangt, an dem ich wirklich von mir glaube, dass ich ein schlechter mensch bin.
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geschrieben am: 07.07.2002    um 23:48 Uhr   
selber schuld? sicher, ich leugne es ja auch nicht. aber es berührt mich auch nicht mehr.




Geändert am 01.08.2003 um 22:30 Uhr von areachne
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geschrieben am: 08.07.2002    um 00:00 Uhr   
.....
Geändert am 11.07.2002 um 21:05 Uhr von areachne
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geschrieben am: 11.07.2002    um 21:10 Uhr   
Ich möchte mich so gerne wieder sicher in meiner eigenen Haut fühlen können.
Ich möchte nur so gerne wieder unbeschwert glücklich sein können.
Ich möchte mich in meine eigene Welt fallen lassen können.
Bin so einsam und doch, wenn ich darüber nachdenke,
dann möchte ich noch nicht einmal mit mir selber alleine sein.

Irgendwann werde ich mich wohl wieder sicher fühlen können in mir.
Irgendwann werde ich mich wohl nicht mehr verloren und ängstlich fühlen müssen in meiner Haut.

Irgendwann, aber das hier ist nicht irgendwann, es ist das Heute.
Ich hab mich selbst verloren und bin hilflos.

Möchte mich lediglich wieder sicher fühlen können.
Möchte nicht mehr diese Schreckensvisionen sehen im Traum.
Möchte einfach nur wieder glücklich sein.

Auch ohne Dich.
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geschrieben am: 11.07.2002    um 21:14 Uhr   
Halt mich weiterhin in Deinen Armen oder lass mich gehen.
Schenk mir Dein Vertrauen oder lass es ganz bleiben.
Du kennst meine Gefühle nicht einmal ansatzweise.
Du kannst niemals Dinge so sehen, wie ich sie sehe.
Ich wünsche mir, ich könnte wieder fühlen.

Liebe mich oder lass mich endlich gehen,
Du hast nur diese beiden Möglichkeiten,
dazwischen gibt es nur Leere.
Du kannst niemals die Dinge so hören, wie ich sie höre,
hast es nie versucht, zu laut sind Deine eigenen Gedanken.

So muss es wohl sein, nie wieder wir oder uns.

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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 11.07.2002    um 21:21 Uhr   
Meine Tränen verbrennen mich nicht mehr.
Meine Erinnerungen schmerzen mich nicht mehr.
Andere Menschen verletzen mich nicht mehr.
Es gibt nichts, was mich noch erschrecken könnte.

Und doch: diese unglaubliche Gleichgültigkeit, die ich mir selber gegenüber hege, macht mir Angst.
Das ich mir selbst nicht mehr wichtig, nichts mehr wert, nicht mehr bedenkenswert bin, lässt mich schaudern.

Und jetzt ertrage ich jeden Tag vollkommen unberührt,
warte auf das Wort, auf die Geste, den Blick, den Tropfen,
der das Fass zum überlaufen bringen wird.
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"Autor"  
Nutzer: areachne
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geschrieben am: 18.07.2002    um 16:30 Uhr   
Fast tragisch,
das Du noch nicht einmal ahnst,
wie abhängig meine Stimmungen
von Deinen Worten und Gesten sind,
denn sonst würdest Du sicher
nicht so
beiläufig
mit mir umgehen.

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"Autor"  
Nutzer: areachne
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geschrieben am: 21.07.2002    um 15:04 Uhr   
Geh mir unter die Haut.

Schmerz zufügen - Schmerz erdulden.

wir fesseln uns mit dem Band,
das Leiden heisst.

Wir suche nach der Balance
zwischen Licht und Schatten.

Wir verweben unsere Sehnsüchte
in dem Alptraum den wir teilen.

Geh mir unter die Haut.
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Nutzer: areachne
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geschrieben am: 25.07.2002    um 00:15 Uhr   
Manchmal sind meine Wunden Zeichen.
Manchmal ist der Tropfen Blut ein Zeichen.
Manchmal ist der Tropfen Blut das einzige Lebenszeichen,
das ich von mir geben kann.
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"Autor"  
Nutzer: areachne
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geschrieben am: 04.08.2002    um 23:37 Uhr   
zarte handgelenke
freigelegt
so verwundbar.
geöffnet, wie für eine übergrosse blutspende.
es fliesst aus dir heraus, das leben
warum so?

warum versagt manchmal der trieb zu überleben
wenn schon der mut zum leben fehlt?
warum hast du dir das auferlegt?

verzeih, wenn ich es nicht verstehe
aber ich werde mich bemühen.

lehr es mich
lehr mich deine ängste
zeig mir deine dämonen
führ mich in deine hölle.

zarte handgelenke
fest bandagiert
und doch so verwundbar.

bitte, lass mich dich nie wieder so finden müssen.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 05.08.2002    um 01:32 Uhr   

Jeder Mensch ist gut oder schlecht auf seine Weise

schöne traurige aber auch gänsehaut erregende Gedichte ....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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