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geschrieben am: 22.09.2002 um 13:43 Uhr
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Es ist leicht, einen netten Menschen zu finden,
Doch ungleich schwerer wirds, sich mit ihm zu binden,
Sich verstehen, einander wirklich vertrauen,
Gemeinsam etwas größeres aufzubauen.
Ist er gefunden, in der großen, weiten Welt,
Du lernst ihn richtig kennen, doch ob das Band hält?
Zufriedenheit, im puren Glück ein warmes Bad,
Ungewissheit, Angst vergessen, die Zeit weiß Rat.
Sie alle zu kennen, die Schwächen und Stärken,
Hilflosigkeit, Angst und Sorge zu bemerken,
Des Anderen Freude zur Eigenen machen,
Gemeinsam, über allerhand Witze lachen.
Das Gefühl der Freude, gewinnt die Oberhand,
Du wirst entführt, in ein gar fremdes, fernes Land,
Gemeinsam durch zukünftige Welten schweben,
Gedanken und Träume gemeinsam erleben.
Doch durch all dies Glück wird oft verpasst zu sehen,
Das die meisten Dinge auch zuende gehen.
Geblendet von der Liebe unheimlichem Bann,
Auf den Abgrund zu, an dem man nicht wenden kann.
Der Sturz in die Tiefe scheint gar endlos zu sein,
Dunkel ist der Boden, kein Lichtstrahl schaffts hinein.
Kein Seil, keine Leiter reichen bis nach unten,
Unerträglich schmerzen zugefügte Wunden.
Gefühle können gnadenlos und schmerzhaft sein,
Das Herz beginnt zu brennen, nun ist man allein.
Nur ein Mensch besitzt die Macht, Dich zu befreien,
Er ist nicht bereit, Dir seinen Arm zu leihen.
Was nun auch kommen mag, muss die Zeit entscheiden,
In der Dunkelheit, wirst du noch lange leiden.
Einen Menschen zu vergessen, ist wirklich schwer,
Denn Träume und Gedanken schweben noch umher |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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