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Gedichte

Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 14:40 Uhr   
Gutmütigkeit
Wir nennen einen Menschen gut,
der,..was wir von ihm möchten,...tut.
Und drum-erbost zwar oft im stillen-
verzichtet auf eigenen Willen.
Es sind gerade die Gefälligen,
die wir mit jeden dreck behelligen.
Sie werden,weich und ungeschützt,
von jeden scharmlos ausgenützt.
Sie wähnen sich geheilt für immer,
oft nach Erfahrung,allzu schlimmer;
ja,sie bekennen selber frei,
daß ihre Dummheit sträflich sei.
Und doch:sehn sie auch alles klar-
Gutmütigkeit ist unheilbar!
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 14:47 Uhr   
Gewissenserforschung
Ein Mensch,statt daß er sich beklagt
dadrüber,daß kein Mensch ihn mag,
prüf,als Gerechter,vorher sich:
>>Genaugenommen-wen mag ich?!<<
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 14:57 Uhr   
Verwandlung
Ein Mensch erzählt uns,leicht verschwommen,
daß er sich einwandfrei benommen,
das heißt,benehmen hätte sollen.
Nun wissen wir an dessen statt,
daß er sich schlecht benommen hat.
Doch seltsam:auch wir selber möchten,
daß Wunsch und Wahrheit sich verflöchten
und jener so,wie ers wohl wüßte,
daß sich ein Mensch benehmen müßte,
sich in der Tat benommen hätte...
und leicht erliegen wir der Glätte
der immer kühneren Rednergabe:
Wie gut er sich benommen habe.
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 15:05 Uhr   
Denker
Ein Mensch ist sonst ein Denk-Genie.
Nur eins:an andre denkt er nie!
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 15:10 Uhr   
Ahnungslos
Ein Mensch hört staunend und empört,
daß er,als Unmensch,alle stört:
Er nämlich bildet selbst sich ein,
der angenehmste Mensch zu sein.
Ein Beispiel macht Euch solches klar:
Der Schnarcher selbst schläft wunderbar.
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 15:20 Uhr   
Vorsicht
Ein Mensch,der-weil ers längst erprobt-
den Tag nie vor dem Abend lobt.
Lernt selbst am Abend noch zu zittern:
Denn oft kommts auch zu Nachtgewittern.
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:18 Uhr   
Das Bessere
Ein Mensch denkt logisch,Schritt für Schritt.
Jedoch,er kommt nicht weit damit.
Ein anderer Mensch ist besser dran:
Er fängt ganz schlicht zu glauben an.
Im Staube bleibt Verstand oft liegen-
Der Glaube aber kann auch fliegen!
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:23 Uhr   
Leider
Ein Mensch sieht schon seit jahren klar:
Die Lage ist ganz unhaltbar.
Allein-am längsten,leider,hält
das Unhaltbare auf der Welt.
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:35 Uhr   
Immer dasselbe
Ein Mensch vor einer Suppe hockt,
die ihm ein Unmensch eingebrockt.
Er löffelt sie,gewiß nicht froh-
der Unmensch,der ist wer weiß wo
und hofft,man würd auf ihn vergessen,
kommt er zurück von ungefähr,
als ob er ganz wer andrer wär,
und brockt,bescheiden erst und klein,
die nächste Suppe ein.
Der Mensch,machts auch der Unmensch plump,
sieht nicht:Es ist der alte Lump!
Bis ihm vom Auge fällt die Schuppe,
sitzt er vor einer neuen Suppe!
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Nutzer: fratzmausi
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:49 Uhr   
welch weise Worte! ;-)

Wahrscheinlich schmerzt es zu sehr, der Wahrheit ins Auge zu blicken..

lieben Gruß
fratz
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:56 Uhr   
Unerwünschter Besuch
Ein Mensch,der sich zuhause still
was Wunderschönes dichten will,
sucht gerad auf Lenz sich einen reim,
als in das sonst so traute Heim
ein Mann tritt,welchen er zu treten
in keiner Weise hat gebeten.
Ich seh,sagt dieser,daß ich störe.
Sie schreiben gerad-nun,ich schwöre,
sie garnicht lange aufzuhalten,
ich weiß,man will ein Werk gestalten,
ist just an einer schweren Stelle-
da tritt ein Fremdling auf die Schwelle.
Ich komm nicht,sie zu unterbrechen,
ich will nur knapp zwei Worte sprechen.
Nur keine Bange-fünf Minuten,
ich denk nicht,ihnen zuzumuten,
mir mehr zu opfern.Zeit ist Geld,
und Geld ist rar heut auf der Welt.
Der Mann der noch weiterhin bekräftigt,
er wisse,wie der Mensch beschäftigt,
und sei drum von ganzer Seele
bedacht,das er nicht Zeit ihm stehle.
Der Mensch wird,etwa nach drei Stunden,
zerschwätzt an seinem Tisch gefunden.
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 17:59 Uhr   
dank dir fratz..
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 19.10.2002    um 18:13 Uhr   
Lebensgefühl
Ein Mensch weiß aus sich selbst nicht gleich,
was heiß und kalt,was hart und weich.
Doch schon bei einiger Bejahrung
hat er die nötige Erfahrung.
Er lernt dann oft mit Hilfe Dritter,
das Hoffnung süß,Enttäuschung bitter,
das Arbeit sauer,Alltag fade,
kurz,des Geschmackes höhere Grade.
Doch wie schlechthin das Leben schmeckt,
hat bis zum Tod er nicht entdeckt.
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Nutzer: Angel255
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geschrieben am: 19.10.2002    um 22:30 Uhr   
*sich fratzi anschließt*
ja, es sind wirklich weise Worte Boss und leider zum großen Teil nur allzu wahr, obwohl dem in vielen Fällen besser nicht so wäre...
Ich frage mich, an welche Menschen deiner Umgebung du gedacht hast, als du diese Zeilen schriebst...
Und eins fällt mir auf...das alles, alles was du geschrieben hast stimmt, nur wo sind die positiven Dinge geblieben?
Dinge, die uns nicht resignieren lassen, Dinge, die uns Kraft geben, Gefühle, die uns stark machen?
Menschen, zum Beispiel, die uns stützen, die an uns denken, die mit uns fühlen, die eben nicht nur an sich denken?

Ich finde, du hast das sehr gut geschrieben Boss und ich würd mich freuen, noch mehr von dir hier lesen zu können *smile*

Wir lesen uns
Tun wir das nicht immer? :-))
Tun wir und darüber bin ich froh.*lächel*

Fühl dich umarmt,

Angel
Geändert am 19.10.2002 um 22:31 Uhr von Angel255
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 20.10.2002    um 09:34 Uhr   
Dank dir Angel
Wir lesen uns...öhm tun wir das nicht immer..lächelt ja das tun wir...grinst!
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 20.10.2002    um 17:41 Uhr   

Schöne Zeilen Boss
Aber auch traurige eben wie oft das Leben ist
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 20.10.2002    um 18:43 Uhr   
Du sagst es nightrose aber wenn ich dich wieder lese dann bin ich wieder glücklich lächelt
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.10.2002    um 15:20 Uhr   

Du zeigst mir ein strahlendes Gesicht,
doch ich sehe deine Tränen rollen.
Dein helles Lachen ist zu hören,
doch ich höre auch die Traurigkeit.
Du zeigst deinen schönsten Tanz,
doch ich spüre an dir eine Bremse.
Du liegst glücklich in meinem Arm,
doch du bist nicht du.
Du sagst," es geht mir gut,"
doch ich kenne dich besser.
Leg deinen Kopf an meine Schulter
und gib mir schweigend die Hälfte
von deinem Kummer.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.10.2002    um 15:26 Uhr   

GrüssŽ mir die Sonne und grüssŽ mir das Meer
fühlŽ meine Stimmung und weine mit mir
schauŽ mein Gesicht an und weine nicht mehr
lassŽ mich mein Inneres teilen mit Dir.

Tief in der Seele, da ist was in mir
ich kann es nicht sagen, ich fühlŽ wie es zehrt
spielŽ unsere Melodie auf diesem Klavier
ein Lied, von dem meine Seele sich nährt.

Manchmal bin ich gefangen so tief in mir selbst
und gehe auf Suche nach dem Dunkel dort unten
was habe ich in mir für eine Welt
von Nacht auf den Tag ist das Lachen verschwunden.

Dann sage ich immer, es geht mir doch gut
wie oft belog ich dabei schon die Seele
hervorkeimt in mir eine innere Wut
und ich hasse mich dafür, dass ich mich so quäle.

Ich möchte den Tag zur Nacht für mich machen
will dämmernd beenden den Zustand in mir
in meinen Träumen fange ich an zu lachen
und ein Schmetterling fliegt wieder zu Dir.

Meine Haut fühlt sich warm an doch drinnen istŽs kalt
ich weiss nicht, warum dieser Frost dort erwacht
die Seele macht vor den Qualen nicht halt
sie kann nicht mehr sehen, es ist tiefdunkle Nacht.

Die Zeit scheint gekommen, ich muss wieder ans Licht
will finden die innere Ruhe in mir
ein Sonnenstrahl hat meinen Abgrund erwischt
und meine Gedanken sind wieder bei Dir.

GrüssŽ mir die Sonne und grüssŽ mir das Meer
fühlŽ meine Stimmung und lache mit mir....
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.10.2002    um 16:41 Uhr   
Dank dir nightrose,für dein wunderschönen beitrag,
wie immer extraklasse,aber was du machst hier im forum
ist ja immer eine klasse für sich!!
Mal ein lieben gibt weil ich dich besonders gut leiden mag!!!
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.10.2002    um 16:43 Uhr   

Lächelt zu Boss bitte
und weil ich Dich auch leiden mag ;-)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 19:04 Uhr   

Das Leben mit seinen bunten Farben,

verführerisch und geheimnisvoll zu gleich.

Einnehmend Alle die sich fallen lassen,

hinfort tragend zum Ungewissen hin.



Man lässt sich allzu gerne einlullen,

von der süssen Verführungen der Zeit.

Nur entfliehen dem grauen Alltag,

hinweg in das bunte immerwährend Neue.



Ist es verwerflich? Solche Wünsche zu haben?

Oder hilft es nicht vielmehr, das Leben zu ertragen?

Die Angriffe und Sticheleien zu überstehen,

um für Momente wirklich glücklich zu sein?



Jeder für sich seinen ureigensten Tanz erlebt,

ausgemalt in den schönsten, wärmsten Farben.

Nicht sich mehr stören muss an den Äusserlichkeiten,

sondern eins werden mit sich und seinem Körper.



Loslassen, sich fallen lassen und frei fühlen,

wenn auch nur für einen kurzen Augenblick.

Die Süsse zu verspüren, das sanfte prickeln,

bis, dass der Alltag alles wieder ins graue zieht.



Am Schluss bleiben oft nur noch die Erinnerungen,

da ein scheues Lächeln, dort eine sanfte Berührung.

Und die Sehnsucht einem auf dass neue befällt,

bald den Lebenstanz, erneut zu erleben.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 19:05 Uhr   

Erst noch hat man von der ersten Liebe geträumt,

hat sie erfahren und auch bitterlich darüber geweint.

Der erste scheue Kuss fast unglaublich er war,

das Halten und das sich gegenseitig verstehen.



Nichts scheint in der Jugend unmöglich zu sein,

keine Berge zu hoch um sie nicht zu übersteigen.

Alle Schwierigkeiten mit seiner jugendlichen Kraft,

aus dem Wege schafft, sie behände überwindet.



In den Träumen man stets der Held oder die Heldin ist,

dabei leider all zu oft vergisst, dass das Reale anders ist.

Im vorwärts stürmen dem ewigen, das will ich auch,

die Jahre unbemerkbar zerrinnen wie der Sand in der Hand.



Aus dem verspielten und kindlichen Gedankenwesen,

plötzlich eine junge Frau oder ein starke Mann entstanden ist.

Die Träume sind geblieben, doch das reale Leben sich ändert,

der Kampf scheinbar ums Überleben mächtiger geworden ist.



Die Erfahrungen und das Erleben prägen uns alle immer neu,

und lassen uns langsamer und vorsichtiger ans Werk gehen.

Die Gedanken oft zurück schweifen an die Jugendzeit,

wo scheinbar Alles einfacher und leiser von sich ging.



Die Zeit der wahren Jugend niemals vorbei geht,

nur das Empfinden ändert sich mit den Jahren.

Die vielen kleinen Wünsche sich wandeln,

zu dem dankbaren Empfangen und geniessen
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 19:23 Uhr   

Vermissen, oft nur ein Wort ist,

dass man zu einem Menschen sagt.

Vermissen ist mehr als nur ein Gedanke,

ist mehr als nur ein Augenblick.



Vermissen tun wir im Leben,

so oft mehr als wir verstehen.

Mehr als wir erfassen vermögen,

mehr als wir begreifen.



Ich vermisse dich, du der du...

immer da bist für mich.

Du wo mich hälst in dunklen Tagen,

du mir aufhilfst, damit ich weiter geh.



Ich vermisse dich, du wo mir immer,

zur Seite stehst in allen meinen Lagen.

Du einfach nur Du....

du wer bist du denn , dass du mir hilfst?



Vermisse schnell den Sonnenschein,

wenn mal ein paar Tage....

Der Regen vom Himmel fällt,

und die Tiere und Pflanzen nährt.



Vermisse schnell die Nächsten,

die mir helfen den Tag zu bestehen.

Die mir sagen wie schön es ist,

gesund auf Erden zu leben und zu sein.



Vermisse dich, ja dich ganz allein,

wer immer du auch bist.

Du der diese Zeilen liest,

du der nachdenkt wie es ist.



Vermisse, die Wärme und das Licht,

dass sich durch die Blätter der Bäume bricht.

Vermisse den Wind der mein Haar zerzaust,

und immer weiter zieht...wohin?



Vermisse deine Streicheleinheiten,

so mannigfaltig sie auch sind.

Vermisse mich selber oft,

merke das ich gehe und steh.



Vermisse manchmal die alten Zeiten,

wo alles scheinbar noch in Ordnung war.

Vermisse das Lachen und das Weinen,

das traurig sein auch in der Freude.



Vermisse das Erkennen und Begreifen,

das ewige immer auf s neue Streiten.

Das Halten und Geborgen sein,

vermisse...vermisse...
Das Sterben der Seele
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Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 19:26 Uhr   

Nicht nur manchmal, sondern oft,

kümmert man sich um die Belange, Anderer.

Als sich um die eigenen Probleme zu bemühen,

sie vor sich hinschiebt wie ein alter Besen.



Sich selber und die Dinge fast verleugnend,

einen Deckmantel über sie einfach nur legt.

Niemand soll was merken, gar was erfahren,

wie es mit einem innen tatsächlich steht.



Das immer Obacht geben, auf der Hut zu sein,

bewirkt eine tiefe dunkle Einsamkeit.

Etwas was man Anfangs selber nicht glaubt,

es auch nicht eingesteht, wie alleine man ist.



Dann das wiederholte, sich aufbäumen wollen,

und trotzdem das in sich selber, zerfallen.

Vielleicht findet man den Mut und die Kraft,

zu einem hinzugehen, der einfach zuhört.



Je länger man die dunklen Seiten seines Lebens,

in seinem Verborgenen am Leben erhält.

Desto schwerer ist es sie sich selber und Anderen,

zu offenbaren, ja sich ganz zu entblössen.



Erst wenn man zerbricht wie ein tönender Krug,

die einzelnen Teile ordnet und nicht wieder klebt.

Wird einem offenbar, dass nicht alles das Eigene ist,

sondern dass viele Teile, des Dunkels anderen gehören.



Diese Teile sind es denn auch, die wir weglegen müssen,

um das zu Erkennen, was uns selber belastet und trifft.

Und so machen wir uns auf, das Dunkel zu durchstossen,

um im hellen Licht, die Wärme neu zu spüren
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 24.10.2002    um 19:30 Uhr   

Morgens früh,

keinen Laut du hörst.

Kein Hauch du spürst,

und doch du sanftes Atmen hörst.





Ein Duft dich umschmeichelt,

der Duft der Geborgenheit.

Wie der Stamm eines Baumes ist,

die glatte Rinde dich betört.





Dein Herz es pocht und klopft,

den einzigen Ton, den du hörst.

In der sonst so stillen Ruhe,

klopf, klopf wie ein Specht.





Und du sprichst zu dir selbst,

mach die Augen auf!

Und ein sanftes Lächeln,

dein Gesicht umspiegelt.





Wie ein Gefangener,

du dir selber vorkommst.

Gefangen in Nichtigkeiten,

und doch zu gleich frei.





Frei zum überwinden nun,

dich aufmachst und weiter gehst.

Frei um den nächsten Schritt zu tun,

dich nicht wundern, sondern fühlen.





Deinen Blick nach oben du richtest,

und erkennst in dir, dich selbst.

Und fängst an dich aufs neu,

zu sichten, ganz wie du bist.





Ein Lächeln auf deinem Gesicht erscheint,

die Wärme du nun selber spürst.

Wie schön, dass ich heute lebe,

mehr noch, dass ich bin

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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