Auf den Beitrag: (ID: 36087) sind "65" Antworten eingegangen (Gelesen: 2511 Mal).
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:07 Uhr   

Danke Big
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:12 Uhr   

Mutter Erde
weich zugedeckt unter einer dicken Schneeschicht.
Tief in der eiskalten Nacht
ein strahlender Stern sich von seinem Platz am Himmel löst.
Mit leuchtendem Schweif
bahnt er sich seinen Weg durch die Dunkelheit.
Auf der kleinen Lichtung im Wald
mitten im silbernen Mondlicht
trotzend dem Schnee und Eis
dort wächst stolz eine schwarze Rose

AM
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:18 Uhr   
zur nightrose schaut

noch nicht alles gelesen hat aber schon
sagen kann gefällt mir super der Thread

dir ein gibtz

Boss
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:26 Uhr   

Danke Dir Bossi und Dir einen zurückgibt
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:38 Uhr   

Ich erinnere mich noch genau
am heiligen Abend
der Baum erstrahlte
im hellem Licht

Als Kind stand ich da
ganz verzückt
hoch oben
fast an der Spitze
dieser Engel
der auf mich blickte
ein Buch in seiner Hand
starrte er mich an

Mutter
deine Worte
hallen heute noch zu mir
Der Engel liest in diesem Buch
all die guten
und all die schlechten Taten
die wir getan

Das kleine Herz
in mir
fing zu pochen an
dieser Engel
er machte mir Angst
und doch liebte ich ihn

Jedes Jahr aufŽs neue
stand ich da
mit großen Augen
blickte ich zu ihm
doch nie passierte etwas
nur dieses zauberhafte Gefühl
in mir

Heute halte ich diesen Engel
in meiner Hand
ein kleiner Plastikengel
häßlich und unscheinbar
und doch ist er von großer Bedeutung
für mich

Er gab mit Glauben
gab mir Licht
verzauberte mich
er war alles für mich

Mutter
eines habe ich erkannt
den Glauben an Engel
den gabst du weiter an uns
doch der wahre Engel
im Leben
der bist Du
ich sehe ihn heute Lächeln
in deinem Gesicht

Mutter
Danke das es noch Engel gibt

AM
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:56 Uhr   

Winter ist hereingebrochen;
Schon erstarrt das ganze Land.
Leise hör ichŽs Herze pochen,
zeiht mich hinaus mit kühler Hand.

Eiswinde wehŽn so rauh,
doch Wärme durchfährt die Glieder.
Und durchs frostige Himmelsblau
schweben sanfte Flocken hernieder.

Weissglitzernde Behutsamkeit
bedeckt nun Wald und Flur.
Erfüllt von kalter Friedfertigkeit
die schlafende Natur.


( Irena Elisabeth Varga)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 12.12.2002    um 22:58 Uhr   

Endlich ist es nun soweit,
es beginnt die Winterzeit.
Der Himmel hat uns über Nacht
den ersehnten Schnee gebracht.

Ein Leuchten in den Kinderaugen,
sie werden einen Schneemann bauen
und bei einer Schneeballschlacht
wird gejubelt und gelacht.

Dort hilft ein Kind beim Schneewegräumen,
das andere rüttelt Schnee von Bäumen,
jeder verbringt halt seine Zeit,
wie es ihn am meisten freut.

Müde kehren sie dann voll Glück
zu ihrem warmen Herd zurück,
ein heißer Tee bringt sie auf Schwung
und lang lebt die Erinnerung.
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.12.2002    um 22:28 Uhr   

Wo sind sie hin,wo sind sie geblieben,die warmen Tage,
wohin ist die Sonne entschwunden,ich stelle mir diese frage,

warum wird es kalt,warum sind die Tage so kühl,
nur weil die Sonne entschwindet,deshalb dieses Gefühl?

Da ist noch mehr,ich fühle es,das ist es nicht allein,
Die gesichter der andren,fahl und trist,dass muss es sein.

Nicht nur die Sonne mit ihren hellen strahlen macht sich rar,
der Himmel stets grau in grau,verhangen,dunkel,nicht mehr klar,

Alle Farben des Sommers,des Herbstes,verschwinden,verbleichen,
und auch des Menschen Herzen scheint die Wärme zu entweichen,

Nicht nur die Blumen gehn zugrunde,die Bäume verlieren ihr Blätterkleid,
auch ich fühle wie meine Farben verblassen,in mir wächst das kalte Leid,

Ich sehe wie die Natur erstirbt,sich verkriecht das Getier,
die Vögel'gen Süden zieh'n,kein kleiner sänger bleibt hier,

Oft habe ich ihrem Gesang gelauscht,mich erfreut daran,
gewünscht mir wie sie zu sein,zu fliegen ab und an.

mit sanften Flügelschlag mich über die Bäume erheben,
hinaufzugleiten zur Sonne,über den Wolken schweben.

Nun sind sie fort,der Sonne gefolgt,Stille kehrt ein,
der Winter komt,Schnee und kälte brechen über uns herein,

Zugedeckt wird das schon matte grün der Wiesen vom Schnee,
die kahlen Äste ragen in den Himmel,mein Herz tut weh.

Kalt weht der Wind,bringt Eiskristalle,die alles bedecken,
die Sonne,klein am Horizont,kann das Leben nicht mehr wecken.

Alles ist weiss,stumm und still,glitzernd vor Frost erstarrt,
Dies alles zu sehen,das vergehen des Lebens,das ist hart.

Nur eines tröstet mich in dieser kälte,in dieser Stille,
der Frühling wird kommen,alles erwecken,so ist es Wille.

Seit Anbeginn der Zeiten ist es so,und es wird so bleiben,
Die Sonne kommt wieder,wird den Winter verjagen,vertreiben.

Der Schnee wird schmelzen,erste Blumen durchbrechen das Eis,
Blätter die kahlen Bäume schmücken,vergehn das kalte Weiss.

Grünen und Blühen wird es bald wieder überall,das Leben neu erwachen,
die Herzen werden tauen,ich höre Menschen-und mich-wieder lachen......

AM
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 17.12.2002    um 14:49 Uhr   

Die Natur wird ganz still
deckt sich zu mit einem weißen Mantel
Die stolzen Bäume schmücken sich mit Schneekronen
Der kleine See knirscht leise unter seiner glänzenden Schicht aus Eis.
Kaum ein Stern zeigt sich
Schwarz und undurchdringlich scheint die Nacht
Der Mond hält sich versteckt hinter dicken Wolkenbergen
Kein Laut, keine Vogelstimme.....
Stilles Gedenken an ein fast gegangenes Jahr.


AM
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 12:11 Uhr   

Blumen des Winters
filigran und zart
ihre Formen nicht berechenbar
gewachsen in Kälte
froststarrendes Eis
in warmen Sonnenstrahlen
sie wieder vergehen

Big
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 25.01.2003    um 13:52 Uhr   
Lächelt zu Big schön geschrieben
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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"Autor"  
Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 25.01.2003    um 15:37 Uhr   
noch lange nicht
wenn ich aus meinem Fenster sehe schau ich auf eine weiße Wiese

Big
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"Autor"  
Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 26.01.2003    um 03:12 Uhr   
Erhardt, [Erhard] Heinz (1909-1979)

~*Winter*~

Wenn die Blätter von den Bäumen stürzen,
die Tage täglich sich verkürzen,
wenn Amsel, Drossel, Fink und Meisen
die Koffer packen und verreisen,
wenn all die Maden, Motten, Mücken,
die wir versäumten zu zerdrücken,
von selber sterben - so glaubt mir:
es steht der Winter vor der Tür!

Ich lass ihn stehen!
Ich spiel ihm einen Possen!
Ich hab die Tür verriegelt
und gut abgeschlossen!
Er kann nicht 'rein!
Ich hab ihn angeschmiert!
Nun steht der Winter vor der Tür ---
und friert!

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 26.01.2003    um 10:01 Uhr   
smile zu Lili
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Nutzer: Bigmoon
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geschrieben am: 29.01.2003    um 20:10 Uhr   

Weiße Landschaft, klare Luft
knirschender Schnee
unter meinen Schritten
lautloses Schneegestöber
durch das ich gehe
wunderbar ist so ein Wintertag

Big
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