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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:57 Uhr   


nacht nightrose

Boss
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geschrieben am: 13.03.2003    um 23:02 Uhr   
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 13.03.2003    um 23:08 Uhr   


Nacht Bossi schlaf gut und Sweet Dreams :-)

Die Sterne leuchten super hell und das Sandmännchen fliegt extra schnell! Denn heute muss es daran denken dir den schönsten Traum zu schenken!
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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geschrieben am: 14.03.2003    um 07:04 Uhr   


Ich wär so gern Dein Teddybär,
Dein Kuscheltier zum schmusen
und stell mir vor, wie schön es wär,
drückst mich an Deinen Busen.

Denn Teddybären sind ganz toll,
man kann sie an sich binden.
Und ist das Herz mal übervoll
bei ihnen Trost stets finden.

Ein Teddybär hört immer zu,
er stellt nie dumme Fragen.
So bringt er Sonne dann im Nu,
Dir auch an grauen Tagen.

Ich wär so gern Dein Teddybär,
Dein allerbester Freund.
Ich stell mir vor, wie schön das wär,
auf stets mit Dir vereint.

Nun bin ich doch Dein Teddybär.
Du hast mich auserkoren.
Und mir, es fiel Dir gar nicht schwer,
die ewig' Treu geschworen

Du drückst mich ganz fest an Dein Herz.
Erzählst von Deinen Sorgen.
Auch wenn Dein Drücken manchmal schmerzt,
ist alles gut bis morgen.

Doch manchmal möcht auch so ein Tier
ein wenig Liebe spüren.
Die zarten Hände fehlen mir,
die heute mich berühren.

Auch Teddybären werden alt
und von den vielen Schmerzen,
die es zu spüren für sie galt,
verkümmern ihre Herzen.

Doch Teddybären weinen nicht
und wenn, dann nur ganz leise.
Hör ihm ganz still und heimlich zu,
er brummt auf Bärenweise.

Ich wär so gern Dein Teddybär,
Dein allerbester Freund.
Und stell mir vor, wie schön das wär,
auch jetzt mit Dir vereint.

Ein neues Plüschtier wird auch alt,
verliert vielleicht die Haare.
Und ohne Pelzchen ist es kalt.
Das braucht nicht mal zwei Jahre.

Ich weiß, ich bin Dein Teddybär.
Dein Kuscheltier zum lieben.
Hol aus dem Eck mich zu Dir her,
ich kann nur MIT DIR leben.

Ich laß mich drücken, sag kein Wort,
hab ich auch manchmal Schmerzen.
Nur - geh' nie wieder von mir fort.
Das wünsch' ich mir von Herzen.

Ich bin so gern Dein Teddybär,
Dein "Wuscheldrück" und Freund.
Ich stell mir vor, wie schön das wär,
mit hundert noch vereint.


von Herbert
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geschrieben am: 14.03.2003    um 07:20 Uhr   


Ein kleiner, brauner Teddybär tappte durch den Winterwald. Es war einer von sehr hellem Braun, ein ganz lieber, zotteliger Genosse mit dicken Tatzen und großen, runden Ohren. Wenn du nun denkst, dass das nicht möglich ist, weil ein Teddybär nur ein Teddybär ist, also ein lebloser Gegenstand, der nur irgendwo herumliegen kann und deshalb gar nicht durch einen Wald zu tappen vermag, weil Teddybären nun mal nicht über ihr Teddybärenimage hinauskönnen, dann irrst du dich! Ein Teddybär kann sehr wohl durch den Wald tappen (selbst einer von sehr hellem Braun) und zwar dann, wenn es Menschen gibt, die niemals sagen würden, dass es sowas nicht gibt. Es auch nicht so denken oder empfinden. Der kleine Teddybär (von sehr hellem Braun) tappte also gemütlich vor sich hin, während der Tag sich seinem Ende zuneigte.

Die Schneeflocken fielen sehr dicht und die Bäume waren schon über und über bedeckt von einer flauschig-weißen Schicht. Der kleine Bär war traurig, doch wusste er nicht, dass das, was er verspürte, von den Menschen Traurigkeit genannt wurde. Er steckte eine Tatze tief in den Schnee und zog sie gleich darauf entsetzt wieder zurück, als er feststellte, dass die weiße Masse nicht so warm und kuschelig war, wie sie aussah. "Brumm", sagte er und schüttelte die Flocken, die sofort kalt durch sein Tatzenfell drangen, ab. Ihm war nicht bewusst, dass er brumm gesagt hatte und auch nicht, dass ihm jemand dabei zuhörte. Doch nun sah er ihn, den großen, schwarzen Raben, der vor ihm auf einem Baumstumpf saß, den Kopfschräggelegt hatte und ihn bewegungslosbeobachtete.
"Brumm", sagte der kleine Bär wieder, doch diesmal bewusst und um den Raben - von dem er nicht wusste, ob er gefährlich für ihn war oder nicht - zu begrüßen.

"Warum bist du so traurig, kleiner Bär", krächzte der Rabe, und der kleine Bär ballte seine kleinen Tatzen zu Fäusten und rieb sich damit sein Bärenschnauzi, schaute den Raben an und fragte leise: "Was ist traurig?".

Der Rabe schien zu überlegen, verdrehte die Augen zum Himmel und stieg auf seinen Rabenfüßen hin und her. "Traurig ist, wenn man so dreinschaut wie das kleine Mädchen, das mir jeden Tag Nüsse aufs Fensterbrett gestreut hat. Sie hat immer mit mir gesprochen, mich ihren lieben schwarzen Raben genannt. Ihr Lächeln war für mich das Schönste auf der Welt. Glaub mir, kleiner Teddybär, wenn einem das Schönste, das man auf der Welt hat, genommen wird, weiß man, was Traurigsein heißt.
Ja, auch ich bin traurig, genau wie du und genau wie das kleine Mädchen, das mein Ein und Alles war".
Der kleine Bär, der sich immer noch sein Schnauzi rieb, um seine Tatzen plus Schnauzi warm zu halten, hatte die Ohren gespitzt und hörte dem Raben aufmerksam zu.

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geschrieben am: 14.03.2003    um 07:22 Uhr   



"Eines Tages kam das kleine Mädchen wieder ans Fenster, doch ihre Wangen waren nicht mehr so rosig wie sonst, auch ihre Augen, die sonst immer wie Sterne strahlten waren auf einmal matt und glanzlos. Doch das Schlimmste war, dass ihr Lächeln verschwunden war. Wenn sie mit mir sprach, war ihre Stimme nur noch leise und dumpf, nicht mehr hell und klingend wie vorher. Dicke Tränen rollten über ihr Gesicht und mein ganzes Rabendasein schien mir auf einmal nur noch rabenschwarz und nicht mehr lebenswert zu sein, als ich sie so sah."

Der Rabe schüttelte sein Gefieder und man sah, dass ihm kalt war, doch in seinen Augen glühte etwas, das der Schnee und die Kälte nicht abzukühlen vermochte.

" 'Brummel ist fort', hatte das Mädchen gesagt, 'Papa hat ihn weggenommen. Es war doch so schön, dass Mama endlich wieder gelacht hat, wir haben zusammen gelacht und Mama hat gesagt, dass nun alles anders wird und wir viele schöne Dinge machen werden. Doch auf einmal war da Papa mit Brummel unterm Arm und hat meinen lieben Teddy auf den Boden geworfen und auf ihm herumgetrampelt. Ich habe noch geschrien und gefragt, was Brummel ihm denn getan hat, doch Papa trampelte immer weiter auf ihm herum und warf ihn irgendwann böse aus dem Fenster...'.
Sie hat bitterlich geweint und wenn ich Hände gehabt hätte, hätte ich sie gestreichelt. Doch da ich eben nur ein Rabe bin, habe ich gekrächzt und gehofft, dass sie versteht, wie ich es meine. Ein wenig hatte ihr Weinen auch wirklich abgeebbt und hoffte ich, dass alles wieder gut werden könnte, doch da sah ich den Besen, mit dem jemand nach mir schlug und flatterte um mein Leben....".
Und wieder flatterte der Rabe, diesmal so heftig, dass ein paar schwarze Federn sich lösten und durch die Luft flogen, bis sie im frischen, strahlenden Schnee liegenblieben.

"Niemand kann jemals mehr verlieren als dieses kleine Mädchen, das für schlimme Zeiten immer noch den Freund Brummel hatte, den kleinen, hellbraunen Teddybären, doch auf einmal war auch er nicht mehr da...... Kein Wunder, dass sie so sehr traurig war, niemand kann jemals so viel verlieren wie ........",
auf einmal erstarrte der Rabe und sagte kein Wort mehr. Der Schnee fiel noch lange in dicken, weißen Flocken vom Himmel, bis der ganze Wald in tiefstem Winter lag. Längst war die Nacht hereingebrochen und alle Lebewesen, außer dem Teddybären und dem Raben, schliefen fest. Der Rabe sprach von da an kein Wort mehr, schwieg nur noch sein ganzes Rabendasein lang und keiner weiß, was aus ihm geworden ist. Auch den kleinen Teddybären von sehr hellem Braun hat nie wieder jemand gesehen
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geschrieben am: 14.03.2003    um 07:54 Uhr   


Vor langer Zeit musste in einem kleinen Dorf in Sussex ein Haus abgerissen werden. Der ganze Sperrmüll wanderte auf die Müllhalde, darunter auch ein kleiner brauner Teddybär, dessen Nähte schon platzten und dessen Fell sich ablöste. Viele Wochen lag der Teddy nun zwischen Dosen, Schachteln und allerlei Abfall.

Es war Winter und es war sehr kalt. Seen und Flüsse froren zu und die Menschen suchten Zuflucht in ihrem warmen Häusern. Der kleine Bär wurde von einer Matratze niedergedrückt und konnte sich nicht bewegen. Es wurde ihm kalt. In der Tat sehr kalt.

Dem Teddybär wurde so kalt, dass sein braunes Fell begann grau zu werden und seine kleine braune Nase, sich blau färbte. Er tat sich selbst sehr leid. Niemand hatte ihn lieb. Er war ganz allein auf der Welt und hatte keinen einzigen Freund, der ihm beistand.

Eines Tages, als das Wetter milder wurde, spielte ein kleines Mädchen nahe bei der Müllhalde und entdeckte den Teddy. Sie zog ihn aus dem Müll, staubte ihn ab und gewann ihn sofort lieb. Er besaß ja auch ein gewinnendes Wesen. Sein grau gewordenes Fell und die blaue Nase würden wohl nie wieder braun werden. Das machte ihn einzigartig.

Das kleine Mädchen nahm den Teddybären mit nach Hause und ihre Großmutter nähte ihm Flicken auf, damit seine Füllung nicht mehr herausquellen konnte.

Sie nannte ihn " Tatty Teddy " Viele Jahre später ist Tatty Teddy immer noch ein Symbol für Freundschaft und Liebe.

Tatty Teddys wichtigstes Anliegen ist es, " Menschen zu helfen miteinander zu sprechen. "

(c) bei Mr. Payne
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geschrieben am: 14.03.2003    um 07:59 Uhr   


Der Tanzbär

Ein Bär, der lange Zeit sein Brot hat ertanzen müssen,
entrann und wählte sich den ersten Aufenthalt.
Die Bären grüßten ihn mit brüderlichen Küssen
Und brummten freudig durch den Wald,
Und wo ein Bär den andern sah,
So hieß es: "Petz ist wieder da!"
Der Bär erzählte drauf, was er in fremden Landen
Für Abenteuer ausgestanden,
Was er gesehn, gehört, getan.
Und fing, da er vom Tanzen red'te,
Als ging er noch an seiner Kette,
Auf polnisch schön zu tanzen an.

Die Brüder, die ihn tanzen sahn,
Bewunderten die Wendung seiner Glieder,
Und gleich versuchten es die Brüder;
Allein anstatt, wie er, zu gehn,
So konnten sie kaum aufrecht stehn,
Und mancher fiel die Länge lang darnieder.
Um desto mehr ließ sich der Tänzer sehn;
Doch seine Kunst verdroß den ganzen Haufen.
"Fort", schrien alle, "fort mit dir!
Du Narr willst klüger sein als wir?"
Man zwang den Petz, davonzulaufen.

Sei nicht geschickt, man wird dich wenig hassen,
Weil dir dann jeder ähnlich ist;
Doch je geschickter du vor vielen andern bist,
Je mehr nimm dich in acht, dich prahlend sehn zu lassen.
Wahr ist's, man wird auf kurze Zeit
Von deinen Künsten rühmlich sprechen;
Doch traue nicht, bald folgt der Neid
Und macht aus der Geschicklichkeit
Ein unvergebliches Verbrechen.

(Christian Fürchtegott Gellert)


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geschrieben am: 14.03.2003    um 08:46 Uhr   
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geschrieben am: 14.03.2003    um 08:51 Uhr   
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geschrieben am: 14.03.2003    um 09:13 Uhr   
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