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Nutzer: bluemchenpuzzel
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geschrieben am: 26.10.2003    um 21:23 Uhr   


... Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserm Leben.
Drum wird dies Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

[Unbekannt]

bluemchenpuzzel
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"Autor"  
Nutzer: lula21
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geschrieben am: 27.10.2003    um 11:22 Uhr   
Hallo bluemchenpuzzel,

danke Dir für Deine Lieben Zeilen......

lula
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"Autor"  
Nutzer: lula21
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geschrieben am: 27.10.2003    um 22:06 Uhr   
Sternenkindertraumland (Teil 1)

Die Sternenkinder waren heute ein wenig traurig. Da hatten sie so lange darum gebeten einmal einen kurzen Blick auf die Erde werfen zu dürfen und als es Ihnen gewährt wurde konnten sie die von ihnen so sehr geliebten Gesichter ihrer Erdeneltern in solcher Trauer sehen, dass es ihnen ganz schwer um die kleinen Herzen wurde. "Was sollen wir nur machen?" fragte ein kleiner bezaubernder Junge in die Runde! Alle hatten sich unter einen großen, bunt blühenden Schmetterlingsbaum gesetzt und überlegten. "Wir müssen Ihnen irgendwie sagen wie lieb wir sie haben und dass wir sie fest in unseren Herzen tragen" flüsterte ein Mädchen mit einer Stimme wie helles Glockenläuten "und das wir wissen das sie uns immer lieben!". "Aber wie?" fragten sie sich alle "Sie denken so fest an uns und sind mit Ihren Gedanken immer bei uns, aber diese Gedanken und die Trauer nehmen Sie völlig ein so dass kein Platz bleibt unsere Gedanken- und Traumworte zu verstehen." Ein Mädchen, schön wie eine kleine Elfe weinte ein bisschen. "Ich habe meine Mami und meinen Papi doch so lieb und ich möchte so gerne, dass sie wissen das es mir gut geht hier bei euch - meinen Sternengeschwistern - in unserem Sternentraumland." Sie blickte sich um und sagte "Wenn Sie nur sehen könnten wie schön es hier ist! Wenn Sie nur wissen könnten, dass jede Träne die sie um uns weinen eine der wunderschönen, roten Rosen hier wachsen lässt." Die Kleine streichelte liebevoll eine der satten, vollen Rosenblüten "Wenn wir ihnen nur sagen könnten, dass jeder Traum den sie von uns Träumen einen neuen, glitzernden, warmen See entstehen lässt der aussieht wie der reinste Edelstein! Das jeder Gedanke den Sie an uns richten die Sonne ein klein bisschen heller und wärmer scheinen lässt und einen Sonnenstrahl gebärt!" Sie seufzte "das würde ich mir wünschen!" "Doch wie sollen wir es Ihnen sagen" rief ein Junge. Doch dann lächelte er "Ich weiß wie!" und alle rutschten ein klein wenig näher zusammen und er erzählte ihnen von seinem Plan: "Wir müssen jemanden finden der ein offenes Herz für uns hat und der an uns glaubt. Jemanden der uns lieben könnte, obwohl er uns nicht kennt! Dieser Jemand darf aber die schlimme Erfahrung die unsere geliebten Erdeneltern machen mussten, nicht erlebt haben denn sonst überwiegt wieder die Trauer und wir werden nicht gehört! Das ist mein Plan!" Er blickte beifallsuchend in die Runde der Sternenkinder, aber der gewünschte Applaus blieb leider aus. "Das wird aber soooo schwierig!" "Wo sollen wir einen solchen Menschen finden?" "Viele auf der Erde denken doch sogar wir wären noch nicht mal richtige Kinder!" "Die meisten verschließen sich vor den Gedanken an uns und würden am liebsten leugnen dass so etwas sein kann!" "So jemanden finden wir nie!" Alle riefen durcheinander und es war ihnen anzusehen, dass sie nicht ganz an das Gelingen des Plans glaubten! Ein Junge der schon etwas größer war als die anderen und mit seinen himmelblauen Augen, den Sommersprossen auf der Nase und den kreuz und quer verwuschelten Haaren aussah wie der liebste Spitzbub den man sich vorstellen kann rief "Lasst es uns doch wenigstens versuchen! Wir sind doch nicht so wie die vielen Erdenmenschen die an nichts mehr glauben! Wir glauben doch an unsere lieben Eltern! Ich bin sicher wir werden jemanden finden! Ganz bestimmt!" Auch das elfengleiche Mädchen wischte sich die Sternschnuppentränchen aus den Augen und rief "Ja... lasst es uns versuchen!"

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"Autor"  
Nutzer: lula21
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geschrieben am: 27.10.2003    um 22:08 Uhr   
Sternenkindertraumland (Teil 2)

Die Sternenkinder flogen mit den großen, bunten Schmetterlingen zu Ihren Sternen und schickten sich an die Menschen zu beobachten um jemanden zu finden der auf sie hören würde und Ihren Eltern eine Botschaft von Ihnen überbringen könnte! Sehr lange saßen sie auf ihren Aussichtsplätzen und beobachteten die Welt! Was sie sahen machte sie mehr als einmal mutlos! "Es scheint als wäre die Erde von ignoranten, gefühllosen Menschen ohne jegliches Gespür bevölkert" dachte sich der süße Spitzbub der die Idee verteidigt hatte "vielleicht hatten die anderen doch recht?" seufzte er. "Aber es muss doch noch einen Menschen geben der außer unseren Eltern, Omis und Opis und Geschwistern an uns denkt" Sein Blick folgte einem Sonnenstrahl bis er auf der Erde auftraf und sein Herz hüpfte vor Freude! Der Sonnenstrahl fiel direkt durch ein Bürofenster und an einem Schreibtisch sah er eine junge Frau an ihrem Computer sitzen. Der Junge fühlte sich sofort zu ihr hingezogen, wollte sie aber noch eine Weile beobachten, bevor er es den anderen sagen wollte um sicher zu gehen, dass sein Gefühl richtig war. Die Frau schaute mit tränenblindem Blick auf den Monitor und der Junge rutschte auf dem fünften Zacken seines Sterns ganz nach vorne um sehen zu können was die Frau so traurig machte. Was er sah ließ ihn erschauern, die Frau schaute sich ein Bild eines Babys an! Und - das war unglaublich - das Baby war er! Die Frau schaute sich gerade seine Homepage an, die die Erdeneltern des Jungen liebevoll für ihn angefertigt hatten. Er sah wie sie immer noch weinte und mit dem Zeigefinger vorsichtig über sein Bild am Monitor strich, er konnte Ihre Berührung spüren wie sie ihm leicht an der Nase stupste und sein Gesicht streichelte. Er merkte, dass die fremde Frau ihm ganz nahe war. "Das ist sie!" jubelte er "Ich habe Sie gefunden! Sie ist genau die Richtige!" Aufgeregt schickte er seinen Sternenschmetterling zu allen den kleinen leuchtenden Sternchen um die anderen Kinder zu benachrichtigen und so trafen sie sich kurz darauf wieder unter dem großen Schmetterlingsbaum, der niemals seine Blüten verlor und der Junge erzählte den Sternenkindern von der Frau und dass er ganz deutlich spüren konnte dass sie liebevoll an ihn und alle Sternenkinder dachte, obwohl sie sie nicht kannte! "Das ist ja wundervoll! Sie muss es sein" rief ein Mädchen und lachte ein glockenhelles Lachen, so glücklich war sie! Plötzlich war alles ganz einfach und jeder wusste was er zu tun hatte! Sie setzten sich alle im Kreis und fassten sich an den Händen! Da lagen kleine in großen Händen, weiße Hände in schwarzen und Mädchenhände in denen der Jungen! Ein Gefühl der Ruhe und der großen Freude durchdrang sie als sie die Augen schlossen und alle Ihre Gedanken, Ihre Träume und Ihre Worte an die geliebten Eltern an die fremde Frau schickten!

Ich saß gestern nach einem Tag voller Gedanken an die Sternenkinder zu Hause und beobachtete meine Sternenkinderkerze die ich gerade in liebevollem Gedenken an Kinder die ich nicht kannte angezündet hatte. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Leichtigkeit und des Glücks. Ich schloss die Augen und überließ mich diesem Gefühl völlig und wünschte das es nie aufhören möge! Ich hörte Kinderstimmen rein und klar wie ein Bergsee, ich hörte Kinderlachen das glockenhell in meine Seele drang und ich hörte zu! Lange hörte ich zu und heute schreibe ich die Geschichte auf! Liebe Sternenkindereltern, Eure Kinder sind immer in und um Euch und sie lieben Euch von ganzem Herzen! Sie spielen auf blühenden, bunten Wiesen fangen! Die schwimmen in silbernen Seen und essen die süßesten Früchte! Sie haben den Regenbogen für Ihre Rutschpartien und sie jagen den Sonnenstrahlen nach! Jede Eurer Tränen lässt eine rote Rose erblühen die Eure Kinder mit ihrer Schönheit und ihrem Duft erfreut! Jeder Traum den Ihr von Euren Kindern träumt erschafft einen klaren, im Sonnenlicht funkelnde See in dem Eure Kinder die Füße baumeln lassen und Papierschiffe segeln lassen! Jeder Eurer Gedanken an sie lässt die Sonne für Eure Kinder noch ein wenig wärmer und goldener scheinen und neue Sonnenstrahlen entstehen die sie an den Näschen kitzeln! Die Luft die eure Kinder atmen ist erfüllt von Ihrem glücklichen Lachen! Große, bunte Schmetterlinge sind Ihre Gefährten und tragen sie jubelnd durch die Lüfte! Sie schlafen auf Ihren Sternchen und lassen sich von dem warmen Licht einhüllen und eure Träume sind ihr Schlaflied!

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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 27.10.2003    um 22:13 Uhr   
Kind der Hoffnung

D u warst ein Kind der Hoffnung
unsere Liebe umhüllte dich,
unsere Fantasie schmückte dein Leben aus.

D u warst ein Kind der Freude.
Wie eine Blüte ging unser Herz auf,
denn wir erwarten dich voll Sehnsucht.

D u warst ein Kind des Lebens.
Wir wollten Leben weitergeben
und uns selbst beschenken lassen.

D u bleibst unser Kind.
Doch du bist ein Kind der Sehnsucht,
das zu einem Kind der Trauer wurde.

N un aber siehst du das Licht,
das strahlende, wärmende Licht
der Liebe Gottes.
Auch du wohnst im Hause Gottes,
wo viele Wohnungen sind.

D u bist gesegnet
du Kind der Hoffnung,
der Freude und des Lebens.
Und mit dir ist gesegnet
unsere Trauer um dich, du Kind bei Gott.

W ie ein kleiner Lichtstrahl war
unser Kind
wei eine kleine Sternschnuppe.
Wir bitten dich, lebendiger Gott,
schenke Celine alles Licht
und alles Leben in Fülle,
nimm sie auf
in dein ewiges Licht.
AMEN


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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 28.10.2003    um 07:15 Uhr   
Guten morgen meine kleine Prinzessin,

ich wünsche Dir alles Liebe und Gute zu Deinem 2ten Geburtstag, auch wenn Du von mir gehen musstest und Du nur 19 Monate werden durftest, Du hast für mich trotzdem heute Geburtstag!! Es tut so weh das ich Deinen Geburtstag nicht mit Dir feiern kann wie zum Beispiel Dein erster Geburtstag. Ich würde gerne sowie damals ganz viele Luftbalons für Dich aufhängen und Kuchen machen, aber soll ja nicht so sein. Meine Liebe kleine, ich Liebe und vermisse Dich ganz ganz doll.



In Liebe Deine Mama
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Nutzer: elke72
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geschrieben am: 28.10.2003    um 11:48 Uhr   
hallo


ich bin in gedanken ganz fest bei euch....das weißt du...



liebe celine...


...tanze und springe mit unseren engerln auf den wolken herum....
...und schicke uns traurigen zurückgebliebenen eltern ein paar sonnenstrahlen...damit wir sehen...

...ihr lacht und nicht weint....damit wir sehen...es geht euch gut da, wo ihr seid...




ich schicke euch 100000 luftballons und noch viel mehr küsse und liebe...


eure elke
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"Autor"  
Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 28.10.2003    um 13:46 Uhr   
Liebe Celine,

ich wünsche Dir, einen kleinen Engel der Dich beschützt, eine wunderschöne zarte Blume und ein sanftes Gefühl das Du hier auf dieser Erde niemals ganz vergessen wirst.

und deine Mama, die schließe ich sanft in meine Arme, denn weisst du Celine wenn liebe den Weg zum Himmel gefunden hätte, dann wären Wir schon längst da.

~Filiana~
~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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"Autor"  
Nutzer: Filiana
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geschrieben am: 28.10.2003    um 13:54 Uhr   


~...Ihr wart es wert, so sehr geliebt zu werden. Ihr seid es wert, dass so viel Traurigkeit geblieben ist an eurer stelle...~

Meine Sternenkinder Liam und Jolina
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 28.10.2003    um 19:15 Uhr   
Hallo Elke und Filiana,

danke Euch beiden für Eure Lieben Zeilen, es ist schön zu wissen das man sich nicht allein gelassen fühlen muss. Und Filiana, danke Dir für die zanfte Umarmung, sie tat mir gut!!
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Meine Liebe Kleine Prinzessin,

es tut mir so wahnsinnig leid das ich Dich heute nicht besuchen konnte, bitte verzeihe mir dies!! Aber ich muss ja bis 18 Uhr arbeiten und genau da macht der Friedhof zu, wegen dem Herbstanfang! Es tut so weh das ich nicht an Deinem Grabe stehen konnte wo Du doch heute Geburtstag hast! Ich fühle mich so schlecht deswegen. Am 1.11. habe ich um 13 Uhr Arbeitsschluss, da werde ich Dich aufjedenfall besuchen, versprochen!! Schliesslich ist dieser Tag ja auch ein besonderer Feiertag für den Friedhof!! Ich danke Dir für die Sonne die Du heute hast scheinen lassen. Ich bin fest davon überzeugt das sie schien wegen deines Geburtstages!!

Ich habe Dich über alles auf der Welt Lieb!!



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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 30.10.2003    um 07:07 Uhr   
Erinnerung

Der Abend kam. Die Schatten fielen.
Rings an den Fenstern ward es hell.
Die Kleine, müd vom Lauf und Spielen,
lag mir am Fuß im Bärenfell.

Die nackten Beinchen hochgezogen,
hielt sie in kleiner Hand den Stift
und füllte meinen schönsten Bogen
mit Häkchen einer Runenschrift.


Rings war's so still, wie zum Gebete;
der ems'ge Stift nur raschelt leis...
Es schrieb kein Dichter und Prophete
sein Weisheitsbuch mit größrem Fleiß!


Da plötzlich schmeichelnd mit den lieben
Äuglein mein Kindchen zu mir schlich:
"Weißt du, Papa, was ich geschrieben?"
"Ein Briefchen?" - "Ja." - "An wen?" - "An dich!"


"Goldkind, an mich? Was steht darinnen?
Der Abend macht die Augen trüb..."
Und sie, nach lächelndem Besinnen:...
"Daß ich dich lieb hab', furchtbar lieb!"


Es floß ein letzter Sonnenschimmer
ums Köpfchen ihr mit goldnem Hauch -
"Das schreibst du mir im selben Zimmer?
Sag's mir doch laut, dann weiß ich's auch."


Da sah mich an das kleine Wesen
und reicht' das Blatt mir lächelnd hin:
"Behalt's, Papa, dann kannst du's lesen,
wenn ich mal nicht im Zimmer bin..."


.....O bittres Wort aus lieben Zeiten
das du der Sehnsucht Flügel leihst!
Es schlug die Stunde längst zum Scheiden,
und dieses Zimmer ist verwaist.


Von deinem Jauchzen, deinem Lieben,
von all dem, was sie nie vergißt,
ist nur ein Blatt zurückgeblieben,
das wirr und kraus bekritzelt ist.....

(Rudolf Presber)
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 30.10.2003    um 18:45 Uhr   
Du zeigtest mir das Leben ...

Ich wollte dich ein Stück im Leben begleiten,
dir die schönen, aber auch die traurigen Seiten
dieser Erde zeigen.

Ich wollte mit dir die kleinen
und die großen Sorgen teilen
wollte mit dir lachen,
wollte mit dir weinen,
wollte viele Jahre mit dir gemeinsam
auf dieser Welt verweilen.

Das Schicksal aber wollte anders,
du solltest mir all diese Dinge zeigen.
Du sollstest mir zeigen,
was kleine und was große Sorgen,
du meine Kleine solltest mich
als Engelchen durchs Leben begleiten.

Du hast mir die Augen geöffnet,
du zeigtest mir was wirklich wichtig.
Du gibst mir die Kraft die ich brauche,
um auf dieser Welt zu existieren.
Du mein Engelchen zeigtest mir das Leben.
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 31.10.2003    um 08:08 Uhr   
Ich will dir sagen, was dir hilft:

Weinen, weil du verlassen bist,
denn du bist es.
Weil dir kalt ist. Es ist wirklich kalt.
Weil dir das Weh das Herz zusammenzieht,
mehr, als irgendeiner von uns ermißt.
Du brauchst nicht unter der Eisdecke zu leben.


Schreien. Auch wenn es jemand hört.
Ich verstehe es, wenn du zornig bist
über das Unrecht, das dich getroffen hat.
Wenn du wütend bist auch auf Gott,
der das zugelassen oder gar gewollt hat.
Auch Hiob klagte Gott mit harten Worten an.


Verstummen, wenn du das Gefühl hast,
der andere könne dich nicht verstehen.
Wenn du zu müde bist, zu reden,
oder wenn du dich, auf eine seltsame
und grausame Weise, schuldig fühlst.


Eines Tages wird es nicht mehr so wichtig sein,
zu weinen oder zu schreien.
Aber jetzt tut es gut.
Und jetzt soll es dir niemand verwehren.


(Jörg Zink)


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geschrieben am: 01.11.2003    um 13:26 Uhr   
„Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig und die, die es sind, sterben nie.
Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.
Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.“
(Ernest Hemingway)


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geschrieben am: 02.11.2003    um 11:17 Uhr   


Mein Engel,
den ich verloren habe.

Zur Erde geschickt,
von Gottes Hand genommen.

Verweilt warst du immer
bei mir,verloren hab ich
meinen Engel zu schnell.

Jeder Regentropfen vom Himmel,
ist wie eine Träne die ich
für dich vergossen habe.

Eine Träne,für ein Stück
meines Herzens.
Und wenn ich mit der Hand
das Fenster berühre,hab ich
das Gefühl deine Hand zu spüren.

Deine Haut,deine Wärme,
die dich immer umgeben hat.

Manchmal,fühle ich mich
als seist du da und lächelst
mich an doch du bist nicht da.

Die Tränen fließen weiter,
bis wir wieder vereint sind.

Und dann,kann uns keiner
mehr trennen,den unser gemeinsames
Leben nach dem Tod wird ewig dauern!



Geändert am 02.11.2003 um 11:19 Uhr von lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 16:24 Uhr   


Weil ein Kind mehr ist als ein Kind
ein Mensch nie vorher gewesen ein Mensch
- unvergleichbar ein Mensch
- unantastbar nenne ergriffen von Rührung seinen Namen seinen unwiderruflichen Namen.
Geändert am 02.11.2003 um 16:27 Uhr von lula21

Geändert am 02.11.2003 um 16:28 Uhr von lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 17:05 Uhr   
Die Trauer um Dich

Mit jedem Haufen Erde, welches in die Grube gestreut wurde, verlor ich ein Stück von Dir. Die Trauerblumen liegen auf ihrem Platz, die Rede ist beendet, die Angehörigen und Freunde sitzen zusammen, reden, essen und trauern ! Nur ich habe mich davongeschlichen, um an Deinem Grabe zu stehen, um bei Dir zu sein ! Doch Du bist weit weg. Ich weine, erzähle von unserer schönen Zeit, und es fängt an zu regnen. Ich bleibe bei Dir, die ganze Nacht! Am morgen, die ersten Besucher sind schon da, mache ich mich auf dem Heimweg, ich habe keine Tränen mehr, ich bin alleine, und mein Herz ist gestorben ! In dieser Nacht habe ich Dir ein 2. Mal mein Herz geschenkt, und es wird immer Dir gehören !!!

Geändert am 02.11.2003 um 17:06 Uhr von lula21

Geändert am 02.11.2003 um 17:06 Uhr von lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 17:16 Uhr   


Du hast das Recht,

deine dunklen Stunden zu durchleben und dich nicht durch billige Sprüche aus ihnen herauslocken zu lassen.

Schon der Versuch ist eine Entwürdigung deiner inneren Wirklichkeit.

Du bist auch deine Dunkelheit. Die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu dir.

Die Schatten geben deinem Leben Tiefe und Menschlichkeit. Wer mit dir in Beziehung tritt, sollte wissen, daß diese Seite zu dir gehört. Wer sie in dir ablehnt, hat nicht das Recht, sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen.

Manche geben dir nicht das Recht auf diese Seite in dir. Sie erwarten, daß du sie unterschlägst und das Glück vorspielst. Vielleicht haben sie weniger Angst für dich als für sich selbst, weil sie durch dich an das Unoffene in sich selbst geraten. Wenn sie darum dir helfen wollen, geschieht es nicht, um Dir zu helfen, sondern sich selbst.

Du hast ein Recht auf deine Trauer. Du darfst dich deinen Verlusten widmen, mußt nicht verdrängen, was dich beschwert.

Du hast ein Recht, das abzutrauern, was dich so tief enttäuscht hat und was du nicht ändern kannst.

Du hast ein Recht auf deine Tränen, auf dein Schweigen, auf deine Ratlosigkeit, auf deine innere und äußere Abwesenheit.

Du mußt nicht den Glücklichen spielen, nicht über den Dingen stehen.

Du hast ein Recht, die wegzuschicken, die dich mit Gewalt aus deiner Trauer herausholen wollen, weil deine Trauer sie selbst bedroht.

Du hast ein Recht auf deine Trauerzeit. Du hast ein Recht, mit denen nicht reden zu wollen, die dir ein schlechtes Gewissen machen für deine Dunkelheit und Trauer. Die mit Sprüchen kommen und dich mit diesen Sprüchen unter Druck zu setzen versuchen.

Du hast ein Recht auf deine Trauerstille.

lula

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geschrieben am: 02.11.2003    um 17:27 Uhr   
Tränen

Ich liege hier und starre die Decke an.
Noch immer spüre ich die salzigen feuchten Spuren,
die meine Tränen in meine Wangen gegraben haben.
Es ist schon lange her,
das ich um jemanden geweint habe und ich hatte schon fast vergessen,
wie es sich anfühlt,
seine Gefühle einfach aus sich heraus zu schluchzen.
Mit jeder Träne ist ein Teil von Dir durch meine Augen aus mir herausgepresst worden,
nur, um noch ein letztes Mal zärtlich über meinen Hals zu streicheln,
schließlich auf meinem Herzen zu vertrocknen und auf diese Weise doch wieder zu einem Teil von mir zu werden.
Neben mir liegt ein Päckchen Taschentücher,
doch ich werde sie nicht benutzen um meine Erinnerungen an Dich einfach von mir abzuwischen.
Ich werde warten,
bis die letzte Träne ihre Reise beendet hat.
Denn nur so kann ich Dich,
wenn auch nicht in meinen Armen,
aber wenigstens in meinen Träumen für den Rest meines Lebens festhalten.

lula




Geändert am 02.11.2003 um 17:30 Uhr von lula21

Geändert am 02.11.2003 um 17:33 Uhr von lula21
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 17:34 Uhr   


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geschrieben am: 02.11.2003    um 22:54 Uhr   
Tod

Ein kahler Baum
auf einem Hügel,
von Nebelschwaden umgeben -
oder von weißen Wölkchen;
ich weiß es nicht.
Das leise Weinen eines Kindes
in der Unbeweglichkeit der Luft -
oder ein Lachen;
ich weiß es nicht.
Ein schmaler Weg,
der an den Wurzeln des Baumes endet -
oder anfängt;
ich weiß es nicht.
Vielleicht
werde ich es niemals wissen



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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 23:01 Uhr   
Traurigkeit

Die mir noch gestern glühten,
Sind heut dem Tod geweiht,
Blüten fallen um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit.

Ich seh sie fallen, fallen
Wie Schnee auf meinen Pfad,
Die Schritte nicht mehr hallen,
Das lange Schweigen naht.


Der Himmel hat nicht Sterne,
Das Herz nicht Liebe mehr,
Es schweigt die graue Ferne,
Die Welt ward alt und leer.

Wer kann sein Herz behüten
In dieser bösen Zeit?
Es fallen Blüten um Blüten
Vom Baum der Traurigkeit
Hermann Hesse
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geschrieben am: 02.11.2003    um 23:04 Uhr   

Klage

Uns ist kein Sein vergönnt. Wir sind nur Strom,
Wir fließen willig allen Formen ein:
Dem Tag, der Nacht, der Höhle und dem Dom,
Wir gehn hindurch, uns treibt der Durst nach Sein.

So füllen Form um Form wir ohne Rast,
Und keine wird zur Heimat uns, zum Glück, zur Not,
Stets sind wir unterwegs, stets sind wir Gast,
Uns ruft nicht Feld noch Pflug, uns wächst kein Brot.

Wir wissen nicht, wie Gott es mit uns meint,
Er spielt mit uns, dem Ton in seiner Hand,
Der stumm und bildsam ist, nicht lacht noch weint,
Der wohl geknetet wird, doch nie gebrannt.

Einmal zu Stein erstarren! Einmal dauern!
Danach ist unsre Sehnsucht ewig rege,
Und bleibt doch ewig nur ein banges Schauern,
Und wird doch nie zur Rast auf unsrem Wege.

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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 23:14 Uhr   
Beschwerde

Liebt man Dich so wie ich Dich liebte auf Erden
und gibt es im Himmel auch Beschwerden?
Dann gehe hin und klage
Deine Mutter sei nicht in der Lage,
es zu verstehen
und Du müsstest noch mal zu den Menschen gehen.
Außerdem wärst Du noch zu klein
um hinter der Mauer der Nacht zu sein.
Die Welt hätte Dir doch so viel zu geben
sag einfach Du wolltest noch mal mit uns leben.
dann könnte ich alles leichter ertragen,
könntest Du bitte nicht einmal fragen?

Es vermisse Dich so sehr
und mir fällt es schwer
hier ohne Dich zu leben
man muss uns doch eine Chance geben
Argumentiere dort gut,
sag ihnen Deine Mutter ist voller Wut
sie will Dich in ihre Arme schließen
und ein Leben nur mit Dir genießen.

Das muss man dort doch einfach verstehen,
vielleicht lässt man Dich doch noch gehen.
Es sei denn du willst es nicht und es ist dort sehr schön
dann will und muss ich es verstehen.

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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 02.11.2003    um 23:21 Uhr   
Erinnerung

Der Abend kam. Die Schatten fielen.
Rings an den Fenstern ward es hell.
Die Kleine, müd vom Lauf und Spielen,
lag mir am Fuß im Bärenfell.

Die nackten Beinchen hochgezogen,
hielt sie in kleiner Hand den Stift
und füllte meinen schönsten Bogen
mit Häkchen einer Runenschrift.


Rings war's so still, wie zum Gebete;
der ems'ge Stift nur raschelt leis...
Es schrieb kein Dichter und Prophete
sein Weisheitsbuch mit größrem Fleiß!


Da plötzlich schmeichelnd mit den lieben
Äuglein mein Kindchen zu mir schlich:
"Weißt du, Papa, was ich geschrieben?"
"Ein Briefchen?" - "Ja." - "An wen?" - "An dich!"


"Goldkind, an mich? Was steht darinnen?
Der Abend macht die Augen trüb..."
Und sie, nach lächelndem Besinnen:...
"Daß ich dich lieb hab', furchtbar lieb!"


Es floß ein letzter Sonnenschimmer
ums Köpfchen ihr mit goldnem Hauch -
"Das schreibst du mir im selben Zimmer?
Sag's mir doch laut, dann weiß ich's auch."


Da sah mich an das kleine Wesen
und reicht' das Blatt mir lächelnd hin:
"Behalt's, Papa, dann kannst du's lesen,
wenn ich mal nicht im Zimmer bin..."


.....O bittres Wort aus lieben Zeiten
das du der Sehnsucht Flügel leihst!
Es schlug die Stunde längst zum Scheiden,
und dieses Zimmer ist verwaist.


Von deinem Jauchzen, deinem Lieben,
von all dem, was sie nie vergißt,
ist nur ein Blatt zurückgeblieben,
das wirr und kraus bekritzelt ist.....

(Rudolf Presber)


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