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Nutzer: brokensoul
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geschrieben am: 03.11.2003    um 01:34 Uhr   
sich die Tränen wegwischt...viel kann ich nicht schreiben denn all diese worte bringen mich zum schweigen.Euer Schmerz berührt mich zutiefst...
Ich wünsche euch einfach nur alle Kraft dieser Welt



brokensoul
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 03.11.2003    um 10:42 Uhr   
Danke Dir brokensoul. Ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft.
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 03.11.2003    um 16:27 Uhr   
Zeit für Tränen

Wenn Trauer den Körper befällt, und die Zeit die Linderung versagt.
Wenn Fäuste gegen Wände schlagen und man vom Dunkel betört.
Wenn aus Liebe Angst wird und Schmerz in Wut umschlägt
Wenn man mit Gewalt versucht zu halten, was schon längst zerstört.
Wenn Kummer von Hass verdrängt wird, die Seele dunkel von der Last die es trägt.
Wenn niemand da der die Zeichen der Trauer versteht und hört.
Dann ist es Zeit
Zeit für Tränen!

lula

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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 05.11.2003    um 07:05 Uhr   
Du warst ein Kind der Hoffnung, unsere Liebe um hüllte dich, unsere Fantasie schmückte dein Leben aus.
Du warst ein Kind der Freude. Wie eine Blüte ging unser Herz auf, denn wir erwarteten dich voller Sehnsucht.
Du warst ein Kind des Lebens. Wir wollten Leben weitergeben und uns selbst beschenken lassen.
Du bleibst unser Kind. du bist ein Kind der Sehnsucht, das zu einem Kind der Trauer wurde.
Du hast sie nicht gesehen, den Sonnenglanz und die Mondsichel.
Du hast nicht in unsere leuchtenden Augen geschaut.
Nun aber siehst du das Licht, das strahlende, wärmende Licht der Liebe Gottes.
Auch du wohnst im Hause Gottes, wo viele Wohnungen sind.
Du bist gesegnet du Kind der Hoffnung, der Freude und des Lebens.
Und mit dir ist gesegnet unsere Trauer um dich, du Kind bei Gott.

aus "Segen strömt aus der Mitte" von Hanne Straeck
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 05.11.2003    um 08:25 Uhr   
Eine Kerze für meine kleine Prinzessin anzünde..... mir die Tränen weg wisch ....und traurig wieder gehe....



CELINE MARIE 28.10.01 - 05.06.03


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geschrieben am: 05.11.2003    um 23:52 Uhr   
Meine kleine süsse Maus,

wie versprochen war ich heute bei Dir am Grab obwohl ich sagen muss da es um 18:00 Uhr ja bereits schon duster ist, war mir nicht grad wohl auf dem Friedhof. Ich habe Dir einen schönen Straus Blumen und eine kleine Diddel Figur mit der Aufschrieft "ich vermisse Dich" auf Dein Grab hinterlegt. ich hoffe Du freust Dich immer über dir geschenke die ich Dir auf Dein garb lege. Manschmal wenn ich so durch die Läden stöbere und Kindersachen anschaue würde ich am liebsten alles was mir gefällt und wo ich weiss es gefällt Dir bestimmt auch kaufen!! Ich war heute auf der Arbeit innerlich so taub. Ich hatte einfach das Gefühl von Leere und Taubheit in mir. Ich weiss nur es kann mit mir nicht mehr so weiter gehen. Ich habe meine gefühle nicht mehr unter Kontrole. Mir geht es super mega gut und eine Sekunde später muss ich so weinen und weiss nicht einmal warum aufeinmal. Ich habe nun einen termin bei meiner Therapeutin gemacht. ich will mich nicht fallen lassen, ich weiss das Du dies nicht wollen würdest. das weiss ich, ich spüre es irgendwie!!

Ich liebe Dich!!

In Liebe Deine Mama
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geschrieben am: 06.11.2003    um 08:35 Uhr   
Das Würmchen

von Marita B.
Ein Würmchen im Wald, namenlos und klein,
wollte so gern etwas besonderes sein.
Es sprach mit seinem kleinen Mund :
"Die Welt ist ja so groß und bunt !"


So möcht ich werden : "Bunt und groß !
Ach, ich bin klein und ahnungslos !
Und meine Farbe ist nur grau ! Wie werd ich bunt ?
Wer macht mich schlau ?"


Der Regen kam, der Boden wurde nass.
Das Würmchen schwamm und wurde blass !
Ja, das Grau verblasste schnell.
Welche Farbe kriegt nun das Fell ?


Dann schien drei Tage die goldene Sonne,
das Würmchen räkelte sich mit Wonne
und strahlte : "Wie ist das Leben schön!"
An der goldenen Farbe könnt ihr es seh'n !


Ein Stein lag im Weg. Ich muss drüber weg!
Wie mach ich das nur ? Es nimmt sein Gepäck,
zieht sich den blauen Arbeitsanzug an.
Es sagt : "So, du Stein, nun bist du dran!"


Es strengte sich an und wurde ganz heiß,
kroch und rutschte und tropfte vor Schweiß.
War vor Anstrengung schon in Not.
Zog den Anzug aus und .... war ganz rot !!!
Die rote Farbe gefiel ihm schon gut.
Es wanderte weiter mit frohem Mut
bis zu einer Wiese.
Es fraß grüne Blätter, da wurde es grün!
Oh, Donnerwetter!


Jetzt sah es sich den Körper mal ganz genau an
sah, es waren ganz viele Farben dran !
"Ich bin kunterbunt!" rief es fröhlich aus.
Und kunterbunt sah es auch wirklich aus.


So konnte es sich auch gut verstecken,
wenn andere Spaß daran hatten, es zu necken !
Nun sagte es sich : "So viele Farben sind fein !
KUNTERBUNT soll nun mein Name sein !"

Für meine Prinzessin von Deiner Mama die Dich über alles liebt!!
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 07.11.2003    um 07:03 Uhr   
Ein russisches Volksmärchen
Teil 1 des Märchens

or Zeiten lebte ein Zar, der hatte drei Söhne. Als sie ein mannbares Alter erreichten, rief er sie zu sich und sprach: "Meine liebwerten Söhne, solange ich noch nicht alt bin, möchte ich euch gern verheiraten, um mich an euren Kindern, meinen Enkeln, zu erfreuen."

Die Söhne erwiderten:
"Es sei, Väterchen, gib uns deinen Segen. Wen hast du für uns erwählt?" "Hört zu. Nehmt jeder einen Pfeil, geht hinaus aufs Feld und schießt ihn ab. Wo der Pfeil hinfällt, dort wartet euer Schicksal." Die Söhne verneigten sich vor dem Vater, nahmen jeder einen Pfeil, begaben sich aufs Feld, spannten die Bögen und schossen ihre Pfeile ab.



er Pfeil des ältesten Sohnes fiel auf einen Bojarenhof, die Tochter des Bojaren hob ihn auf. Der Pfeil des zweiten Sohnes fiel auf den weitläufigen Hof eines Kaufherrn, seine Tochter hob ihn auf. Der Pfeil des jüngsten Sohnes, des Zarewitschs Iwan, schnellte in die Luft und flog davon, wer weiß wohin. Nun machte sich Zarewitsch Iwan auf, den Pfeil zu suchen. Er wanderte und wanderte und gelangte schließlich an einen Sumpf. Dort sah er einen Frosch sitzen, der seinen Pfeil hielt.

Zarewitsch Iwan sprach:
"Fröschlein, Fröschlein, gib mir meinen Pfeil zurück." Der Frosch aber antwortete: "Nur wenn du mich heiratest!" "Wo denkst du hin! Wie kann ich einen Frosch zur Frau nehmen?" "Nimm mich, so will es dein Schicksal."
Zarewitsch Iwan war sehr bestürzt, aber was blieb ihm übrig? Er nahm also den Frosch und trug ihn heim. Der Zar richtete drei Hochzeiten aus: Den ältesten Sohn vermählte er mit der Bojarentochter, den mittleren mit der Tochter des Kaufherrn und den unglücklichen Zarewitsch Iwan mit dem Frosch.
Eines Tages rief der Zar abermals die Söhne zu sich.

"Ich möchte wissen, welche von euren Frauen am geschicktesten mit der Nadel umzugehen versteht. Bis morgen soll mir jede ein Hemd nähen." Die Söhne verneigten sich und gingen.

Zarewitsch Iwan kam nach Hause, setzte sich und ließ den Kopf hängen. Der Frosch hüpfte auf dem Fußboden herum und fragte: "Was betrübt dich, Zarewitsch Iwan? Hast du Kummer?" "Mein Vater will bis morgen ein Hemd von dir genäht haben."

Der Frosch antwortete : "Gräm dich nicht, Zarewitsch Iwan, leg dich besser schlafen, der Morgen ist klüger als der Abend".
Zarewitsch Iwan legte sich zur Ruhe, der Frosch aber hüpfte auf die Vortreppe, warf die Froschhaut ab und verwandelte sich in Wassilissa die Weise, eine Jungfrau von solcher Schönheit, dass es nicht einmal im Märchen zu beschreiben ist.
Wassilissa die Weise klatschte in die Hände und rief: "Ihr Mägde und Frauen, herzu im Nu! Näht mir bis morgen früh ein Hemd, wie ich es bei meinem Väterchen gesehen."


ls Zarewitsch Iwan am nächsten Morgen erwachte, hüpfte der Frosch wieder auf dem Fußboden herum, das Hemd aber lag schon fertig auf dem Tisch, säuberlich in ein Tuch eingeschlagen. Da freute sich Zarewitsch Iwan, nahm das Hemd und brachte es seinem Vater. Derweil nahm der Zar die Gaben der beiden älteren Söhne entgegen. Der älteste Sohn breitete das mitgebrachte Hemd aus, der Zar sah es an und sagte: "Ein solches Hemd taugt nur, um es in einer schmutzigen Kate zu tragen." Der zweite Sohn breitete sein Hemd aus, und der Zar sagte: "Das taugt höchstens, um ins Bad zu gehen."

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geschrieben am: 07.11.2003    um 07:04 Uhr   
Nun breitete Zarewitsch Iwan das Hemd aus, das war kunstvoll mit Gold und Silber gemustert. Der Zar warf nur einen Blick darauf und rief:
"Wahrlich ein Hemd, das man an Festtagen tragen kann."

Die beiden älteren Brüder gingen nach Hause und sprachen miteinander:
"Wir hätten doch nicht über Zarewitsch lwans Frau spotten sollen, mit ihr scheint's nicht recht geheuer zu sein, vielleicht ist sie gar kein Frosch."

ach einiger Zeit rief der Zar seine Söhne abermals. "Eure Frauen sollen mir bis morgen jede ein Brot backen. Ich möchte wissen, welche am besten kocht und backt." Zarewitsch Iwan ließ den Kopf hängen und ging betrübt nach Hause. Der Frosch fragte: "Was macht dir Kummer? " Er antwortete: "Du sollst bis morgen für den Zaren ein Brot backen."

"Da mach dir keine Sorgen, Zarewitsch Iwan, leg du dich nur schlafen, der Morgen ist klüger als der Abend."

Zuerst hatten die Schwägerinnen über das Fröschlein gespottet, jetzt dagegen schickten sie eine alte Hofmagd aus, die sollte heimlich beobachten, wie der Frosch backen würde. Das Fröschlein aber war gewitzt und ahnte das. Es rührte den Teig an, brach den Backofen oben auf und schüttete den aufgegangenen Teig ins Loch. Die alte Hofmagd eilte flugs zu den Schwägerinnen, berichtete, was sie erspäht, und die verfuhren nun ebenso.

Das Fröschlein aber hüpfte vors Haus, verwandelte sich in Wassilissa die Weise und klatschte in die Hände. "Ihr Mägde und Frauen, herzu im Nu! Backt mir bis morgen früh ein Brot, schön weich und weiß, wie ich es bei meinem Väterchen gegessen."



ls Zarewitsch Iwan am nächsten Morgen erwachte, sah er das Brot bereits auf dem Tisch prangen, kunstvoll verziert und geschmückt, rundherum gepresste Muster, obenauf eine ganze Stadt mit Türmen und Zinnen. Da freute sich Zarewitsch Iwan, schlug das Brot in ein Leinentuch und brachte es dem Vater. Der empfing schon die beiden älteren Söhne. Ihre Frauen hatten den Teig in den Ofen geschüttet, wie sie es die alte Hofmagd geheißen, und herausgekommen war nichts als angebrannter Dreck. Der Zar nahm das Brot des ältesten Sohnes entgegen, betrachtete es und schickte es in die Gesindestube. Dann nahm er das Brot des zweiten Sohnes und ließ es ebenfalls dorthin bringen. Aber als Zarewitsch Iwan sein Brot überreichte, rief der Zar: "Wahrlich ein Brot, um es an Festtagen zu verzehren!"
un gebot der Zar seinen drei Söhnen, am nächsten Tag mit ihren Frauen
zu einem Festmahl bei ihm zu erscheinen. Wiederum kam Zarewitsch Iwan niedergeschlagen nach Hause, der Kopf hing ihm schier auf die Brust herab. Das Fröschlein hüpfte auf dem Boden. "Quak - Quak, warum so betrübt, Zarewitsch Iwan, oder hat dir Väterchen Zar unfreundliche Worte gegeben ?

"Ach, Fröschlein, Fröschlein, wie sollte ich mich nicht grämen! Väterchen befiehlt uns beide morgen zum Festmahl, bloß - wie soll ich mich mit dir den Leuten zeigen? "
Das Fröschlein erwiderte: "Gräme dich nicht, Zarewitsch Iwan, geh du allein zum Mahl, ich komme nach. Und wenn du es poltern und donnern hörst, so erschrick nicht. Und sollte man dich fragen, so antworte: "Da kommt mein Fröschlein in einem Kästchen gefahren!"

o ging Zarewitsch Iwan allein zum Festmahl. Die älteren Brüder fanden sich mit ihren Frauen ein, die waren geputzt und geschmückt, geschminkt und gepudert. Sie stellten sich hin und lachten Zarewitsch Iwan aus. "Warum bist du denn ohne Frau gekommen? Hättest sie doch leicht in einem Schnupftuch mitbringen können. Wo hast du bloß so was Schönes aufgetrieben? Hast bestimmt alle Sümpfe danach abgesucht? "
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 07.11.2003    um 07:05 Uhr   
Ein russisches Volksmärchen
Teil 2 des Märchens

er Zar setzte sich mit seinen Söhnen, Schwiegertöchtern und Gästen an die eichenen Tafeln, an die linnenen Tücher, die reichgedeckten, um zu schmausen. Plötzlich erhob sich ein Poltern und Donnern, dass das Schloss in seinen Grundfesten wankte. Die Gäste erschraken, sprangen von ihren Sitzen auf, Zarewitsch Iwan aber sprach:

"Ängstigt euch nicht, liebwerte Gäste, es ist bloß mein Fröschlein, das in einem Kästchen gefahren kommt."
Von sechs Schimmeln gezogen, brauste schon eine goldene Kutsche heran, und heraus stieg Wassilissa die Weise, das himmelblaue Kleid mit Sternen besät, auf dem Haupt einen schimmernden Mond. So herrlich schön, wie man's nie gesehn, nicht zu beschreiben, nicht zu erdichten, nur im Märchen zu berichten.

ie nahm Zarewitsch Iwan bei der Hand und führte ihn zu den eichenen Tischen, zu den Tüchern von Linnen, den erlesenen Speisen.
Die Gäste schmausten, tranken und waren guter Dinge. Wassilissa die Weise hob den Becher an die Lippen, die Neige schüttete sie jedoch in ihren linken Ärmel, aß vom Schwanenbraten, steckte jedoch die Knöchlein in den rechten Ärmel. Den Frauen der älteren Söhne entging das nicht, und sie taten es ihr nach.

Nach dem Trinken und Schmausen wurde getanzt. Wassilissa die Weise nahm Zarewitsch Iwans Arm und tanzte und kreiste, wirbelte und schwang sich, dass alles staunte. Auf einmal schüttelte sie den linken Ärmel, und schon entstand ein See; dann schüttelte sie den rechten, da schwammen weiße Schwäne auf der Flut. Der Zar und die Gäste wussten sich nicht zu fassen vor Staunen.



Nun begannen die älteren Schwiegertöchter zu tanzen. Sie schüttelten die Ärmel, bespritzten jedoch nur die Gäste, schüttelten abermals, da flogen die Knochen durch die Luft und einer dem Zaren ins Auge. Der Zar ergrimmte und jagte die beiden hinaus.

erweil hatte sich Zarewitsch Iwan nach Hause davongestohlen, und dort fand er die Froschhaut, warf sie in den Ofen und ließ sie verbrennen. Als Wassilissa die Weise heimkehrte, suchte sie vergeblich nach der Froschhaut, sank bekümmert auf die Bank und sprach niedergeschlagen zu Zarewitsch Iwan: "Ach, Zarewitsch Iwan, was hast du angerichtet!

Hättest du nur noch drei Tage gewartet, wäre ich auf ewig dein gewesen. Jetzt aber lebe wohl.
Willst du mich finden, so suche hinter dreimal neun Ländern im dreimal zehnten Reich bei Kostschej, dem vorm Tode Gefeiten." Damit verwandelte sich Wassilissa die Weise in einen Schwan und flog zum Fenster hinaus.

Zarewitsch Iwan vergoss bittere Tränen, verneigte sich nach allen vier Himmelsrichtungen und zog in die weite Welt, sein Weib, Wassilissa die Weise, zu suchen. Er wanderte in die Kreuz und Quere, so manchen Tag, vertrat die Stiefel, zerschliss den Kaftan, der Regen verdarb ihm die Mütze. Einmal traf er ein uraltes Männlein.

"Grüß Gott, wackerer Gesell! Wohin des Wegs?"
Zarewitsch Iwan erzählte ihm von seiner Not. Das uralte Männlein antwortete: "Ach, Zarewitsch Iwan, warum hast du die Froschhaut verbrannt? Nicht du hast sie ihr gegeben, nicht du hattest sie ihr nehmen sollen. Wassilissa die Weise war klüger und gewitzter als ihr Vater, und aus Zorn darüber verwandelte er sie für drei Jahre in einen Frosch.


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geschrieben am: 07.11.2003    um 07:07 Uhr   
Zarewitsch Iwan bedankte sich bei dem uralten Männlein und folgte dem Knäuel. Das rollte voran, er ging hinterdrein. Auf freiem Felde trat ihm ein Bär entgegen. Zarewitsch Iwan zielte, um den Bären zu erlegen. Der Bär aber sprach mit menschlicher Stimme: "Töte mich nicht, Zarewitsch Iwan, eines Tages kann ich dir noch nützlich sein."

Zarewitsch Iwan bedauerte den Bären, er ließ ihn ungeschoren und zog weiter. Nach einer Weile sah er einen Erpel in der Luft. Schon zielte er, da sprach der Erpel mit Menschenstimme: "Töte mich nicht, Zarewitsch Iwan! Ich werde dir noch nützlich sein."

arewitsch Iwan verschonte den Erpel und zog weiter. Da sprang ihm ein Hase über den Weg. Wieder wollte Zarewitsch Iwan das Wild erlegen, aber der Hase sprach mit Menschenstimme: "Töte mich nicht, Zarewitsch Iwan, ich werde dir nützlich sein."

Zarewitsch Iwan verschonte auch den Hasen und zog weiter. So kam er schließlich ans blaue Meer und sah im Sand einen Hecht liegen. Der schnappte jämmerlich nach Luft und sprach: "Ach, Zarewitsch Iwan, erbarme dich meiner, wirf mich ins blaue Meer.'" Zarewitsch Iwan warf den Hecht ins Meer und zog am Strand weiter.

Über kurz oder lang rollte das Knäuel zu einem Wald. Und dort stand eine Hütte auf Hühnerbeinen und drehte sich immer im Kreise.
"Hüttchen, Hüttchen, stehe still, wie das alte Muttchen will. Den Rücken jetzt zum Walde dreh, damit ich durch die Türe geh!"

Das Hüttchen drehte sich mit der Rückwand dem Walde, mit der Tür Zarewitsch Iwan zu. Er trat ein und sah: Oben auf dem Ofen hockte die Hexe Baba-Jaga, das Knochenbein ragte über den Ofenrand, die Nase stieß gegen die Decke.
"Was führt dich zu mir, braver Gesell?" fragte die Hexe. "Kommst du in ernsten Dingen, will dir was nicht gelingen?"
arewitsch Iwan antwortete:
"Ach, du alter Satansbraten, setz mir lieber etwas zu essen und zu trinken vor und richte mir das Bad, fragen kannst du nachher!"
Die Hexe Baba-Jaga bereitete ihm das Bad, setzte ihm Speise und Trank vor, brachte ihn zu Bett und Zarewitsch Iwan erzählte ihr, dass er sein Weib, Wassilissa die Weise, suche.

"Weiß schon, weiß schon", sagte Baba-Jaga. "Dein Weib hält Kostschej, der vorm Tode Gefeite, gefangen. Sie zu befreien wird schwierig sein, denn es ist nicht leicht, mit Kostschej fertig zu werden. Sein Tod hängt an einer Nadelspitze, die Nadel ist in einem Ei verborgen, das Ei in einer Ente, die Ente in einem Hasen, der Hase sitzt in einer steinernen Truhe, die Truhe aber steht auf einem hohen Eichenbaum, und den behütet Kostschej wie seinen Augapfel."



Zarewitsch Iwan übernachtete bei der Hexe, und am nächsten Morgen wies sie ihm den Weg zu der hohen Eiche. Über kurz oder lang fand Zarewitsch Iwan die Stelle, sah die hohe Eiche stehen, hörte sie im Winde rauschen, und in ihrem Wipfel erblickte er die steinerne Truhe. Aber wie sie herunterholen? Plötzlich kam der Bär gelaufen und riss die Eiche mit der Würzel aus. Die Truhe fiel herab und zersprang. Aus der Truhe sprang ein Hase und suchte sogleich das Weite. Aber sogleich setzte ihm der erste Hase nach, überholte ihn und zerriss ihn in Stücke. Aus dem Hasen schwang sich eine Ente in die Luft und stieg immer höher. Doch da nahte schon der Erpel, fiel über die Ente her, und sie verlor das Ei, aber das Ei fiel ins blaue Meer.
ls Zarewitsch Iwan das sah, brach er in Tränen aus. Wie sollte er das Ei im weiten Meer finden? Doch da kam der Hecht zum Ufer geschwommen und hielt das Ei zwischen den Zähnen. Zarewitsch Iwan zerbrach das Ei, holte die Nadel heraus und ergriff die Spitze, um sie abzubrechen. Er bog sie und brach sie, und Kostschej wand und krümmte sich. Wie sehr Kostschej auch um sich schlug, Zarewitsch Iwan brach die Spitze der Nadel ab, und Kostschej musste wohl oder übel sterben.

Darauf trat Zarewitsch Iwan in Kostschejs Marmorgemächer. Wassilissa die Weise eilte ihm entgegen und küsste ihn auf die Lippen. Zarewitsch Iwan und Wassilissa die Weise kehrten in ihr Reich zurück und lebten noch lange und glücklich bis in ihr hohes Alter.




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geschrieben am: 07.11.2003    um 07:09 Uhr   
Anziehliedchen
von Richard & Paula Dehmel

Wer strampelt im Bettchen?
Versteckt sich wie'n Dieb?
Das ist der Rumpelpumpel,
den haben wir lieb.

Was guckt da für'n Näschen?
Ein Bübchen sitzt dran.
Das ist der Rumpelpumpel,
den ziehn wir jetzt an.


Erst wird er gewaschen
vom Kopf bis zum Zeh.
Er weint nicht, er greint nicht,
denn es tut ja auch nicht weh.

Schnell her mit dem Hemdchen:
Da schlüpfen wir fein
erst rechts und dann links
in die Ärmchen rein.


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geschrieben am: 08.11.2003    um 06:23 Uhr   


Es waren einmal der Alte mit seiner Alten. Eines Tages aßen sie Erbsen und eine Erbse ist auf den Fußboden gefallen. Die Erbse rollte und fiel durch den Fußboden in den Keller. Ob die Erbse dort kurz oder lang lag, sei dahingestellt, auf alle Fälle begann sie zu wachsen. Sie wuchs und wuchs und ist bereits bis zum Fußboden gewachsen. Die alte Frau hat das gesehen und sagt: Hör einmal her, Alter, man sollte ein Loch in den Fußboden hacken, damit sie noch höher wachsen kann. Wenn sie hoch wird, so werden wir die Erbsen direkt im Haus sammeln.

Der alte Mann hat ein Loch in den Fußboden gehackt, aber die Erbsenpflanze wächst und wächst weiter, bis zur Decke. Der Alte hat auch in die Decke ein Loch gehackt und sie wächst weiter und weiter, bis zum Himmel.



un wollten der Alte und die Alte Erbsen probieren. Der Alte holte einen Sack und kletterte auf die Erbsenpflanze hinauf, um Erbsen zu pflücken. Er kletterte und kletterte und erreichte bereits die Wolken. Er sieht dort auf den Wolken einen goldenen Hahn und daneben steht eine gold-blaue Mühle. Der Alte überlegt nicht lange und holt die Mühle und den Hahn und kletterte zurück ins Haus.

Da sagte er der Frau: Schau einmal Alte, das ist ein Geschenk für dich, ein goldener Hahn und eine Mühle. Da antwortet die Alte: Gib sie mir, ich schaue, was das für eine Mühle ist. Sie nahm die Mühle und drehte sie einmal. Plötzlich sind auf den Tisch Eierkuchen und Teigtaschen gefallen. Sie drehte die Mühle noch einmal und immer wieder sind Eierkuchen und Teigtaschen auf den Tisch gefallen. Die Alte und der Alte freuen sich. Seit dieser Zeit leben sie sehr gut.

Eines Tages fährt ein Reicher am Haus vorbei. Er hält die Kutsche an der Tür und fragt: Ich bin sehr hungrig und möchte etwas essen. Da antwortet die Alte: Was können wir dir anbieten? Willst Du wohl Eierkuchen oder Teigtaschen?
ie drehte die Mühle und wiederum fallen Eierkuchen und Teigtaschen heraus. Da wundert sich der Reiche. Nun hat er sich gesättigt und sagt:
Verkaufe mir diese Mühle, Alte. Nein das kann ich nicht, ich benötige sie selber.
Als die Alte und der Alte das Haus für einen Moment verließen, raubte der Reiche die Mühle, sprang in die Kutsche und fuhr weg. Die Alte und der Alte vermissten die Mühle. Sie hatten großen Kummer und weinten beide. Da kräht der goldene Hahn: Weint nicht, Großmutter und Großvater. Ich fliege zu dem Reichen und hole unsere Mühle zurück.




Er schwingt sich in die Luft und fliegt über Felder, Wiesen, Flüsse und Wälder. Er flog zu dem Haus des Reichen und landete auf dem Tor. Schreit:

Ki-ki-ri-ki! Reicher, Reicher, gebe unsere goldene Mühle zurück!
Ki-ki-ri-ki! Reicher, Reicher, gebe unsere goldene Mühle zurück!

er Reiche hört das und befiehlt den Dienern den Hahn ins Wasser zu schmeißen. Die Diener haben den Hahn gefangen und in den Wasserbrunnen geworfen. Der Hahn sitzt im Brunnen und spricht:

Schnabel, Schnabel, trink Wasser.
Schnabel, Schnabel, trink Wasser.

Somit hat er das gesamte Wasser ausgetrunken und den Brunnen verlassen. Er fliegt wieder zum Haus des Reichen und landet auf dem Balkon und schreit:

Ki-ki-ri-ki! Reicher, Reicher, gib unsere goldene Mühle zurück!
Ki-ki-ri-ki! Reicher, Reicher, gib unsere goldene Mühle zurück!

Der Reiche wurde böser und befiehlt, den Hahn in den Ofen zu werfen. Man hat den Hahn gefangen und direkt ins Feuer geworfen. Wiederum spricht er:

Schnabel, Schnabel, gieß Wasser!
Schnabel, Schnabel, gieß Wasser!

So hat er mit dem Wasser das Feuer gelöscht. Der Hahn flog aus dem Ofen zum Haus des Reichen und landete auf dem Fensterbrett und schreit:
Ki-ki-ri-ki! Reicher, Reicher, gib unsere goldene Mühle zurück! Ansonsten picke ich dich in den Kopf!

Der Reiche ruft wieder den Diener, den Hahn zu fangen und mit dem Säbel zu schlagen. Die Diener machen den Säbel scharf, aber der Hahn gibt keine Ruhe. Er setzte sich auf den Kopf des Reichen und begann in den Kopf zu hacken. Der Reiche springt auf und läuft von einem Zimmer zum anderen. Der Hahn verfolgt ihn und pickt ihn wieder in den Kopf. Dann holt er die Mühle und fliegt zu der Alten und dem Alten zurück.

Er landet und schreit:
Ki-ki-ri-ki! Da ist unsere goldene Mühle wieder.
Die Alten freuen sich und leben danach gut in Frieden und schenken die Eierkuchen und Teigtaschen den anderen Menschen.
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geschrieben am: 08.11.2003    um 06:27 Uhr   
Schubladengeister

Kennst Du die Schubladengeister?



Sie sind Meister
im Verkramen von

Schulheften,
Bleistiften,
Ausweispapieren,
können spielerisch
Radiergummis
und anderen Kleinkram
verlieren.



Sitzen als Wachen
über sämtlichen Sachen,
die du gerad suchst.

Und wenn du es wagst
und die Geister
verfluchst,
schwirren sie davon,
als sei nichts geschehen,
und verjubeln dein Zeug
auf Nimmerwiedersehen.



Den Schubladengeistern,
ich sag's im Vertrauen,
kann man gar nicht genug
auf die Finger schauen!

Habe acht, habe acht,
speziell in der Nacht!
Sie haben schon so manches
beiseite gebracht.


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geschrieben am: 09.11.2003    um 01:20 Uhr   
Am Ende des Regenbogens

Ganz weit draußen,
am Ende des Regenbogens,
werde ich warten.
Auf Dich!

Und wenn Du endlich kommst,
werde ich sitzen bleiben
- mit verschränkten Armen
über meinen Knien.

Damit Du nicht zu früh erfährst,
mit welcher Sehnsucht
ich Dich erwartet habe!



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geschrieben am: 09.11.2003    um 11:33 Uhr   
Schwalbenmutters Wiegenlied

Schlafe, mein Schwälbchen, in guter Ruh,
schließ deine blitzblanken Äuglein zu,
Köpfchen steck unter die Flügel.
Bienchen schlafen und Käferlein,
und im Walde die Rehlein fein,
Häschen schlummert am Hügel.



Schlafe, mein Schwälbchen, schlaf ein geschwind,
sagt sonst zur Eule der Abendwind:
Schwälbchen will noch nicht schlafen.
Und mit schauerlichem Geschrei
kommt der böse Uhu herbei,
möchte mein Schwalbenkind strafen.

Schlafe, mein Schwälbchen, und gute Nacht,
schlafe, vom Mütterlein treu bewacht,
süß und sanft in den Kissen.
Väterchen kommt nun bald nach Haus,
bringt dem Kindchen als schönsten Schmaus
köstliche Leckerbissen.
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geschrieben am: 09.11.2003    um 21:55 Uhr   
Sandmännchen
von H.v.d.Knesebeck

Wenn es schon spät am Tage ist - ja, spät -
dann weiß ich, dass ein kleiner Mann
durch unsere Stube geht.

Der kleine Mann kommt ungesehn,
ganz leise und huckepack
trägt dieser, leise kleine Mann
dann einen großen Sack.



Zuweilen greift er mit der Hand
in seinen Sack hinein.
In diesem Sack ist lauter Sand,
den streut er sanft mit leichter Hand
euch in die Äugelein.
Wie heißt wohl der kleine Mann?
Wer dies wohl erraten kann?


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geschrieben am: 09.11.2003    um 21:59 Uhr   
Weißt Du's ?
von Georg C. Dieffenbach

Ich kenn zwei kleine Fensterlein
in einem kleinen Haus,
draus guckt den lieben ganzen Tag
ein kleiner Schwelm heraus.



Doch abend's, wenn es dunkel wird
und alles geht zur Ruh,
dann macht geschwind der kleine Schelm
die Fensterläden zu.









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geschrieben am: 10.11.2003    um 09:56 Uhr   
Summ, summ, summ



Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zuleide,
flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!



Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!
Sonne über allen Wegen,
Blütenduft weht dir entgegen!
Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!



Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!
Füll mit süßem Saft die Waben,
wollen uns mit Honig laben!
Summ, summ, summ,
Bienchen summ herum!



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geschrieben am: 11.11.2003    um 18:31 Uhr   


Kommt ein Vogel geflogen

Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein Fuß,
hat ein Zettel im Schnabel,
von der Liebsten einen Gruß



Lieber Vogel, fliege weiter,
nimm ein Gruß mit einem Kuss,
denn ich kann Dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muss.



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geschrieben am: 11.11.2003    um 18:34 Uhr   


Kommt ein Vogel geflogen
(Eine etwas andere Version)

Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein Fuß,
hat ein Brieflein im Schnabel,
von der Mutter einen Gruß.



Lieber Vogel, fliege doch weiter,
nimm ein Gruß mit einem Kuss,
sag der Mutter zu Hause,
das ich hier bleiben muss.



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geschrieben am: 12.11.2003    um 07:51 Uhr   


Wind, Wind blase

Wind, Wind, blase,
im Feld, da sitz ein Hase.
Was macht denn unser Häschen wohl?
Es frisst den schönen, fetten Kohl.

Wind, Wind, brause,
die Maus hockt hinterm Hause
und blinzelt da aus ihrem Loch.
Die böse Katze fängt sie doch.

Wind, Wind, wehe,
im Wald sind zwei Rehe,
das eine groß, das andre klein,
so geht es über Stock und Stein.

Wind, Wind, heule,
im Dach wohnt eine Eule,
die ärgert sich den ganzen Tag,
weil kein Mensch sie leiden mag.

Wind, Wind, leise,
ein Stern geht auf die Reise,
und wer ihn sieht dort überm Baum,
dem schenkt er seinen schönsten Traum.



Wind, Wind, schweige,
der Mond hat eine Geige,
für alle Kinder, die er sieht,
spielt er darauf sein Wiegenlied,
schweig, Wind, schweige.



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geschrieben am: 12.11.2003    um 19:04 Uhr   
Meine Liebe kleine Prinzessin,

ich denke gerade ganz ganz doll an Dich!! Ich vermisse Dich!!

Eine Kerze für Dich anzünde und trauring wieder gehe!!


Ich Liebe Dich!!

Celine Marie 28.10.01 - 05.06.03
Geändert am 12.11.2003 um 19:06 Uhr von lula21

Geändert am 12.11.2003 um 19:07 Uhr von lula21
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geschrieben am: 13.11.2003    um 07:27 Uhr   
Alle meine Entchen

Alle meine Entchen
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in dem Wasser,
Schwänzchen in die Höh.

Alle meine Täubchen
gurren auf dem Dach,
fliegt eins in die Lüfte,
fliegen alle nach.

Alle meine Hühner
scharren in dem Stroh,
finden sie ein Körnchen,
sind sie alle froh.

Alle meine Gänschen
watscheln durch den Grund,
suchen in dem Tümpel,
werden kugelrund.

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geschrieben am: 13.11.2003    um 19:18 Uhr   
Es funkeln am Himmel die Sterne,
es leuchtet silbern der Mond.

Es gibt jemand, der hat mich gerne,
der seit langem bei mir in Herzen wohnt.

Es gibt die Zukunft die keiner kennt,
es gibt das schöne Gefühl, das in mir brennt
wenn ich an Dich denk`.

Es ist die Liebe zu Dir, tief in mir.




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