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geschrieben am: 05.02.2004    um 18:52 Uhr   

Das Tränenkrüglein

Es lebte vor Jahren eine junge Frau, der war das einzige Kind gestorben. Sie weinte bitterlich und konnte sich gar nicht trösten. Jede Nacht lief sie hinaus auf das Grab und jammerte, dass es die Steine hätte erbarmen mögen.

Nun sah sie einmal in der Nacht einen Zug von Kindern vorbei ziehen. Ganz hintendrein aber lief ein ganz kleines Ding mit einem ganz durchnässten Hemdchen angetan. Das Kindlein trug in der Hand einen Krug mit Wasser. Es war ganz matt geworden und konnte den anderen Kindern nicht folgen. Ängstlich blieb es vor dem Zaun stehen, über den die anderen Kinder kletterten.

Die Mutter erkannte in diesem Augenblick ihr Kind, eilte hinzu und hob es über den Zaun. Während sie es so in den Arm hielt, sprach das Kind: “Bitte, liebe Mutter, lass das Weinen. Du weinst mir meinen Krug sonst so schwer und voll. Da sieh, ich hab schon mein ganzes Hemdchen damit beschüttet.”

Da weinte sich die Mutter noch einmal herzlich aus und dann nie wieder.

Verfasser unbekannt

Ich hab Dich ganz doll lieb Celine!!!!

Geändert am 05.02.2004 um 19:04 Uhr von lula21
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geschrieben am: 05.02.2004    um 19:05 Uhr   

Von Wasserkäfern und Libellen

Tief unten, unter der Oberfläche des stillen Sees lebte eine kleine Kolonie Wasserkäfer. Zufrieden und glücklich waren sie in dieser Kolonie, fern der Sonne.
Vielbeschäftigt eilten die Käfer monatelang auf dem weichen Grund des Sees umher. Nur gelegentlich merkten sie, dass einer der Käfer plötzlich das Interesse am geschäftlichen Treiben mit seinen Freunden verlor. Am Stamm einer Wasserrose kletterte er außer Sichtweite und wurde nicht mehr gesehen.


“Schau!”, sagte einer der Wasserkäfer zu einem anderen, “einer unserer Freunde klettert den Stamm hinauf, wo denkst du, geht er hin?” Langsam klettert er weiter, immer weiter, rauf, rauf, rauf. Und als die anderen ihm zusahen, verschwand der Wasserkäfer. Seine Freunde warteten und warteten, aber er kam nicht mehr zurück.

“Das ist aber drollig!” sagte ein Käfer zum anderen. “War er nicht glücklich bei uns?” fragte ein zweiter Wasserkäfer. “Wo meint ihr, ging er hin?” wunderte sich ein Dritter. Keiner hatte eine Antwort, sie waren doch sehr verblüfft.
Schließlich sammelte einer der Käfer, ein Anführer der kleinen Kolonie, seine Freunde um sich. “Ich hab eine Idee. Der nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, muss versprechen zurückzukommen, um den anderen zu erzählen, wo er oder sie hinging und warum.” “Das versprechen wir.” erklärten die anderen feierlich.

Nicht lange danach, an einem schönen Sommertag kletterte der Käfer, der diesen Vorschlag gemacht hatte, auf einmal selbst die Wasserrose hinauf. Rauf, rauf, immer weiter. Bevor er sich versah, brach er durch die Wasseroberfläche und fiel auf ein breites, grünes Blatt der Wasserrose.
Als er erwachte, schaute er sich voll Erstaunen um. Er glaubte nicht, was er sah. Sein Körper hatte merkwürdige Veränderungen vorgenommen. Vier silbrige Flügel und ein langer Schwanz waren auf einmal da. Schon bald hatte die Sonne die Nässe besiegt. Wieder bewegte er die Flügel und fand sich plötzlich hoch über dem Wasser. Aus dem Käfer war eine Libelle geworden. Er flog durch die Lüfte, kreiselnd und tauchend. Überglücklich fühlte sich die Libelle in der neuen Umgebung.

Dann und wann landete die Libelle zufrieden auf einem Wasserrosenblatt und ruhte sich aus. Zufällig fiel der Blick auf den Grund des Sees.
Na sowas, er befand sich genau über seinen alten Freunden, den Wasserkäfern! Da waren sie alle, wie eh und jeh eilten sie umher, so wie er es vor einiger Zeit tat. Da erinnerte sich die Libelle an das Versprechen: “Der nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, wird zurückkommen und den anderen erzählen, wo er oder sie hinging und warum.”

Ohne lange zu überlegen, tauchte die Libelle nach unten. Doch plötzlich traf sie auf die Oberfläche und wurde zurückgeworfen. Jetzt, da er eine Libelle war, konnte er nicht mehr ins Wasser. “Ich kann nicht zurück!” rief er überrascht. “Wenigstens hab ich es versucht, aber mein Versprechen kann ich nicht einhalten. Selbst wenn ich zurück könnte. Nicht einer der Wasserkäfer würde mich in meinem neuen Körper erkennen. Ich muss wohl warten, bis auch meine Freunde zu Libellen werden. Dann werden sie verstehen, was mit mir geschah und wohin ich ging.”

Und die Libelle startete fröhlich in die wunderschöne und neue Welt voll Luft und Sonnenschein.

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geschrieben am: 05.02.2004    um 19:09 Uhr   


Die Parabel von den Zwillingen


Es geschah, dass im Schoß einer Mutter Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen und die Knaben wuchsen heran. In dem Maß, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg ihre Freude. “Schau, ist es nicht großartig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?”

Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: “Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!”

Als aber die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. “Was soll das heißen?” fragte der eine. “Das heißt,” antwortete ihm der andere, “dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht.” “Aber ich will gar nicht gehen.” erwiderte der eine, “ich möchte für immer hier bleiben.”

“Wir haben keine andere Wahl”, antwortete der andere, “aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt!” “Wie könnte dieses sein?” fragte zweifelnd der erste, “wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, dies ist das Ende!”

So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: “Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem.”
“Aber sie muss doch existieren”, protestierte der andere, “wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?”

“Hast du je unsere Mutter gesehen?” fragte der eine. “Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können.”

Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. Und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume..

Verfasser unbekannt

Geändert am 05.02.2004 um 19:10 Uhr von lula21
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geschrieben am: 05.02.2004    um 19:12 Uhr   


Silberblick, ein indianischer Weiser

“Geschichte”

Silberblick, ein indianischer Weiser, hat Eltern, die ein Kind betrauern, einmal diese Botschaft übermittelt:

Weine nicht, weil du meinst du habest für immer die schönste Blume in deinem Garten verloren. In Wahrheit ist die Blume in einen weit schöneren Garten versetzt worden. Wo sie größeren Duft verbreitet und weit lieblicher und schöner ist, als sie es je auf Erden hätte sein können. Ihr sind viele der traurigen und kummervollen Geschehnisse auf Erden erspart geblieben, manche Grausamkeiten und viele, viele verderbliche Einflüsse. Dein Kind wird all das nie kennen lernen.

Freu Dich, dass einer jungen Seele die Freiheit geschenkt wurde, die durch das Elend, das deine Welt heimsucht, nie bekümmert werden wird. Trauere nicht um dein Kind, gräme dich, wenn du willst, um deinen eigenen Verlust, denn dir wird das kleine strahlende Gesicht fehlen, das kindliche Plappern, die so eine kleine Gestalt.

Wenn deine Augen es auch nicht sehen, deine Ohren es auch nicht hören können, dein Kind ist immer gegenwärtig. Wenn du aufhörst, Tränen zu vergießen, die vor deinen Augen einen Schleier ziehen, wirst du die Wahrheit erkennen, dass es in Gottes großem Reich keinen Tod gibt, und alle unter weit besseren Verhältnissen weiterleben in einer Welt, die reicher und lieblicher ist, als alles was du jemals erträumt hast.

Trauere nicht um Dein Kind. Wisse, dass ein liebender Gott dem Kind Engel geschenkt hat, die es schützen werden und dein Kind wird, wenn die Zeit sich erfüllt hat, mit dir wieder vereint werden.

Verfasser unbekannt
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geschrieben am: 06.02.2004    um 06:23 Uhr   
Liebe Celine

mir ist gestern Abend klar geworden das gestern garnicht der 5te war, er war am Mittwoch. Und am Mittwoch ging es mir nicht schlecht, weil ich ja dachte das wir Donnerstag(gerstern) denn 5ten hatten. Ich bin darüber total verwirrt. Dazu kommt auch noch das es mir Mittwoch so gut ging , habe viel gelacht und Scherze gemacht. Aber wie kann eine Mutter den 5ten mit dem 6ten verwächseln? Was für meine Mutter muss ich sein ?

Es tut mir leid Celine, bitte verzeih!!

Deine Mama
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geschrieben am: 06.02.2004    um 16:10 Uhr   
Meine liebe kleine prinzessin,

wie ich ebend bemerkt habe ist heute doch der 6ste, also war gestern doch der 5te. Ich weiss echt nicht was mit mir los ist das ich so durcheinander bin. Also ich komme irgendwie nicht mehr wirklich klar. Aber Maus weiss DU was? Ich weiss nicht mit welchen Worten ich es sagen soll, doch ich bin froh das gestern nicht der 6te war, denn dann hätte ich ja tatsächlich vergessen wann der 5te nun ist/war.

Ich liebe Dich meine Süsse.

Deine Mama


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geschrieben am: 28.02.2004    um 18:24 Uhr   
Meine liebe kleine Fee,

ich war heute nach längerer Zeit wieder an Deinem Grabe.
Ich weiss das ich nun schon eine etwas längere Zeit nicht bei Dir war,
aber bitte Du musst verstehen ich schaff es nicht immer.
Ich rede nich davon das ich nicht die Zeit dafür hätte.
Du kennst mich, wenn es um Dich geht nimm ich mir die Zeit einfach, denn nichts ist wichtiger in meinem Lieben wie Du
und ich hoffe das Du das weisst. Ich würde es mir wünschen von tiefsten herzen. Ich meine das ich es einfach nicht seelich schaffe. Es ist so eis kalt draussen und Du liegst dort mit deiner Hülle in deinem Sag unter der Erde. Ich kann Dich einfach noch nicht für tod erklären mein Liebes, darum denke ich immer das dort unten wo Du liegst , Dir kalt ist. Ich weiss das dies schwachsinning ist. Ich weiss das ich mal endlich kapieren muss das Du tod bist und nie wieder , niemals, nie wieder zu mir zurück kehren wirst, das wird mir ja immer schön eingetrichtert hier zu Hause. Doch ich will es nicht glauben. Wir haben nun schon fast März und dann noch drei Monate meine kleine ist es ein Jahr her das Du verstorben bist, das kann ich einfach nicht wahr haben. Nein, das kann nicht sein!!

An meinen geburtstag diese Woche hast Du mir mal wieder ganz besinders gefellt. Ich habe ihn nicht gefeiert. ich ging ganz normal zur Arbeit und kam auch ganz normal wieder nach Hause.

Prinzessin, wie Du sicher weisst ist Dein Halbgeschwisterchen nun auch oben im Sternenengelhimmel pass gut auf ihn auf ja?

Ich Liebe Dich und werde Dich niemals nie vergessen.

Du bist hier in meinem herzen.

Deine Mama
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:31 Uhr   
Abschied

Ich sehe dich schwächer werden,
du ringst um Luft,
schnappst nach meinem Leben,
lechzst nach meinem Blut.

Ich sehe dich verenden,
so stark, wie du mal schienst
wirkst du längst nicht mehr;
so groß, wie du mir vorkamst,
warst du nie.

Ich sehe dich qualvoll sterben,
sehe dich,
wie du nach mir greifst,
mich mit dir in die Tiefe reißen willst.

Ich sehe mich
mit schlechtem Gewissen
dich nicht mehr haben zu wollen,
wo wir doch so viel Zeit zusammen verbracht haben.
Aber auch mit erleichterter Seele,
dich bald nicht mehr ertragen zu müssen.

Ich sehe dich, mein altes Leben, ... meine Vergangenheit...
Stehe allein in der Gegenwart.
Und reiche der Zukunft die Hand.

26.Feb.04

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:32 Uhr   
An eine Mutter

Öffne die Augen,
sieh genau hin,
denn das was du sehn willst
ist nicht dein Kind.

Öffne die Augen,
hast du schon entdeckt,
dass sich hinter dem Lachen
ein Weinen versteckt?

Öffne die Augen,
hast du schon gesehen,
dass viele Gedanken
das kleine Herz quälen?

Öffne die Augen,
hast du keinen Verdacht,
welch' schlimme Erfahrung
das Kleine durchmacht?

Öffne die Augen,
merkst du denn nicht,
wie vor deiner Nase
eine Seele zerbricht?

Öffne die Augen,
sei bitte nicht blind!
Die zerbrochene Seele
gehört deinem Kind!

(An meine Mutter)

Okt.2000

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:35 Uhr   
Eiskönigin

Ich habe das Lächeln, das niemals vergeht,
ich habe ein Rückgrat, das gerade steht,
ich wirke gefasst, so stark wie ich bin,
doch bin ich nicht mehr, als eine Eiskönigin.

Ich habe den Mut, den andere bestaunen,
ich habe ein Wort, auf anderer Launen,
ich wirke sehr klug, find auf alles den Sinn,
doch bin ich nicht mehr, als eine Eiskönigin.

Ich habe den Witz, der andere freut,
ich habe Ideen, die niemand bereut,
ich wirke erfahren, reagiere geschwind,
doch bin ich nicht mehr, als eine Eiskönigin.

Ich habe ein Herz, das für wenige schlägt,
ich hatte Vertrauen, doch schon ewig verweht,
ich wirkte naiv, als glaubte ich blind,
doch das tat ich nie, als Eiskönigin.

Ich hatte Gefühle, schon längst erfroren,
ich hole sie wieder, hab ich mir geschworen,
ich werde ich selbst sein, bevor ich ergreis,
doch Teile von mir bleiben der Königin aus Eis.

Dez.03

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:36 Uhr   
Kurz Mama sein

Es ist schon ein paar Jahre her,
dochŽs ist, als wennŽs erst letztens wär,
die Tage, an denen ich dein Leben gefühlt,
dich nie gesehn, und dennoch geliebt.
Ich habe die Schmerzen der Wehen ertragen,
dich zur Welt gebracht, mein Leid erfahren,
einen Sohn zu haben, der bald engelsgleich war,
dennoch fühlte ich mich dir so grenzenlos nah.
Ich durfte dich nicht halten, es ging so geschwind.
Sie nahmen dich weg – ich war doch selbst noch ein Kind.
Die Qualen waren unvorstellbar...
und trotzdem bin ich dankbar,
das Glück zu kennen,
mich kurz Mama zu nennen...

Juni.1997

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:38 Uhr   
Leichter

Es wäre wohl leichter,
wenn ich ein talentierter Maler wäre.
Dann könnte ich alle meine Gefühle
mit einer Zeichnung ausdrücken.

Es wäre wohl leichter,
wenn ich ein begabter Dichter wäre.
Dann könnte ich alle meine Gedanken
mit meinen Worten formulieren.

Es wäre wohl leichter,
wenn ich ein geistreicher Künstler wäre.
Dann könnte ich alles, was sich in mir verbirgt,
nach außen tragen und mich öffnen.

Es wäre um so vieles leichter,
wenn ich ganz einfach nicht mehr ich wäre.

Jan.04

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:41 Uhr   
Mein Wunsch

Ich wünsche mir nur Arme,
die mich halten,
nicht schlagen.

Ich wünsche mir nur Augen,
die mich ansehen,
nicht durchdringen.

Ich wünsche mir nur Nähe,
die mich warm hält,
nicht sterben läßt.

Ich wünsche mir nur Worte,
die ehrlich sind,
nicht grundlos schmerzen.

Ich wünsche mir nur Ruhe,
die mich entspannt,
nicht einsam werden läßt.

Ich wünsche mir nur ein Leben,
dass ich führen darf,
und kann,
und will.

Ich wünsche mir nur...

...zu leben...

Aug.04

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:42 Uhr   
Meine Rache?

Eigentlich möchte ich mich nicht mehr hassen.
Mein Hass hat schon so viel zerstört.
Eine Zerstörung, die du erschaffen hast.
Eine Zerstörung, die dir gebührt.

Eigentlich möchte ich mich nicht mehr verletzen.
Meine Verletzungen haben mich so sehr gequält.
Eine Qual, die du heraufbeschworen hast.
Eine Qual, die dir gebührt.

Eigentlich möchte ich mich nicht mehr weghungern.
Mein Hunger hat mich so sehr ruiniert.
Ein Ruin, den du vorbereitet hast.
Ein Ruin, der dir gebührt.

Eigentlich möchte ich diesen Körper nicht mehr entweihen.
Meine Entweihungen haben mich so viel gekostet.
Die Kosten, die du mir übertragen hast.
Die Kosten, die du tragen müsstest.

Eigentlich möchte ich dich endlich dafür bezahlen lassen.
Eine Rechnung, die nie aufging, für mich.
Doch das einzige Mittel an dich ranzukommen,
ist der Körper, den wir schon so lange teilten.
Der Körper, den ich bewohne.
Mein Körper – Mein Ich.

Ist es da nicht logisch, dass ich mich zerstöre,
und mir dabei einrede, es wäre meine Rache an DIR?

Nov.02

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:43 Uhr   
Nie wieder

Nie wieder
will ich auf Arme angewiesen sein,
die mich schlagen.

Nie wieder
will ich Berührungen ertragen müssen,
die mich quälen.

Nie wieder
will ich Worte hören müssen,
die mich erniedrigen.

Nie wieder
will ich von der Liebe
verbrannt werden.

Nie wieder
will ich Kind sein müssen!

Sep.98

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:45 Uhr   
So wie ihr

Ich sehe euch weinen, gegenüber von mir.
Bin stolz zu wissen: ich bin stärker als ihr!
Ich brauch keine Tränen, halt mit mir Schritt.
Ich kenne die Trauer, nur als schmerzenden Schnitt.

Ich sehe euch lachen, gegenüber von mir.
Bin stolz zu wissen: ich bin ernster als ihr!
Ich sehe die Welt nicht mit rosa Blick.
Ich kenne das Schwarze - vor dem gibt's kein Zurück.

Ich sehe euch fürchten, gegenüber von mir.
Bin stolz zu wissen: ich bin mutiger als ihr!
Ich ängstig' mich nie, traue mich viel.
Ich kenne das Grauen, doch nur als ein Spiel.

Ich sehe euch leben, weit weg von mir.
Bin stolz zu wissen: funktioniere besser als ihr!
Doch tief in mir drin, denk ich leise zu mir:
Ich wäre so gerne... genauso... wie ihr...

Jan.99

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:46 Uhr   
Teufelskreis?

Ich schau mich kurz im Spiegel an - an mir ist zu viel Fett noch dran.
Muß versuchen abzuspecken. WürdŽs Essen nur nicht so gut schmecken.
Ich denk nun Tag und Nacht daran, wie ichŽs wohl schnell erreichen kann,
das Fett aus mir herauszutreiben. Möglichst ohne viel zu leiden.

Die Diät wird fürchterlich. Noch mehr Tage pack ich nicht.
Ich stürz mich wild aufs Mittagessen. Selten hab so viel gefressen.
Beim Mittagessen ist nicht Schluß, such mehr, was in den Magen muß.
Hab mich dann endlich vollgestopft, schlechtes Gewissen an mir klopft.

Da steh ich mit dem vollen Magen. Der Hass auf mich kaum zu ertragen.
Noch ein bisschen passt noch rein, dann renn ich schon die Klotür ein.
Hab doch viel zu viel gegessen, spuck es raus, als wärŽs besessen.
Halt meine Hände vorŽs Gesicht... verdammt nochmals! Das wollt ich nicht!

Am nächsten Tag siehtŽs anders aus. Geh motiviert aus unserem Haus.
Klapper viele Läden ab, und merk, dass ich keinŽ Hunger hab.
Doch werde ich mir nicht erlauben, es diesem Körper ganz zu glauben.
Denn später noch in dieser Nacht, hat der Hunger wieder Macht.

Ich fress und fress und stopf hinein, das Essen für alle, fress ich allein.
Und leider, das war auch schon klar, der nächste Gang zum Klo dann war.
Dann wieder dieses Scheißgefühl, der Körper macht nur was er will.
Von wegen etwas Selbstbeherrschung, was ich erschaff, ist nur Enttäuschung.

Das Kotzen wird mich noch vernichten. Fang an, aufs Essen zu verzichten.
Doch füge ich im nächsten Zug, dem Körper wieder Schlimmes zu.
Ich will nur noch enthaltsam leben. Ich will nach dem Perfekt-Sein streben.
So beschloss ich, ohne zu sehen, den Weg des Todes stetig zu gehen.

Hab mich mal als gut empfunden, der letzte Rest davon verschwunden.
Zögernd sehe ich den Spiegel an, der meint, es sei noch zuviel dran.
Und weiter übe ich Verzicht. Mehr als die Waage interessiert mich nicht.
Ich mache nun auch viel mehr Sport. Der nächste Schritt zum steten Selbstmord.

Ich seh nur meinen Wert daran, dass ich auf mich verzichten kann.
Wieder ein paar Kilos ab, schön weiter schaufle ich mein Grab.
Und ohne, dass ichŽs da nur weiß, dreh ich mich ständig nur im Kreis.
Je mehr vor Hunger ich verrecke, desto mehr Kilos ich entdecke.

Doch irgendwann ist da auch Schluß, ich merke, dass ich essen muß.
So denke ich noch ziemlich groß, doch lass vom Hungern ich nicht los.
Ich möchte nicht gleich übertreiben, und mir dann doch mehr Fett aneignen.
Und zuletzt, so wird es sein, sagt der Körper auch mal Nein!

Dann der Kampf ums Wohlbefinden, kann mich selbst nicht daraus winden.
Der Körper braucht noch extra Kraft, weil er es sonst nicht mehr lang schafft.
Und ist das Wissen durchgedrungen, geht der Weg nun ans Gesunden.
So gebe ich dann Stück für Stück, das, was ich nahm, mir selbst zurück.

Langsam kann ich wieder gehen, ohne zu denken, alles würde sich drehen.
Ich kann wieder normales Essen verdrücken, ohne zu glauben, ich würd dran ersticken.
Lerne zu leben, frei von der Waage, ohne zu fürchten, dass ichŽs nicht mehr ertrage.
Doch frage ich den Spiegel dann, schreit er: sieh dich doch endlich an!
Das Fett ist ja schon wieder dran!!!! - Fängt der Scheiß von Vorne an?

Feb.04

~lula~

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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:49 Uhr   
Wer bin ich?

Ich bin ein Kämpfer ohne Mut,
Ich bin ein Opfer ohne Blut,
Bin eine Mutter ohne Sproß,
Bin Tochter ohne Mutters Schoß.

Ich bin ein Läufer ohne Ziel,
Ich steh am Platz und doch nicht still,
Bin Überlebende ohne ein Leben,
Bin Tote ohne aufzugeben.

Ich bin Genie und doch nicht schlau,
Ich bin dumm ohne so auszuschaun,
Bin ein Lügner ohne Geflunker,
Bin die Korrektheit, die stets geht unter.

Ich bin verzweifelt, ohne Tränen zu weinen,
Ich bin stark, ohne kräftig zu erscheinen,
Bin einsam, ohne alleine zu sein,
Bin gern in Gesellschaft, wär nur lieber allein.

Ich bin sicher, ohne Entschlossenheit,
Ich schwanke, ohne Zweifelhaftigkeit,
Bin Masochist, ohne mir Leid zu erlassen,
Bin Sadist, ohne jemand andern zu hassen.

Ich bin voller Gedanken, doch ohne ein Wort,
Ich bin stets zur Stelle, doch am anderen Ort,
Bin unzufrieden, doch nur in mich gefressen,
Bin hingefallen... und hab das Aufstehn vergessen.

März.04

~lula~
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geschrieben am: 01.03.2004    um 18:50 Uhr   
Wie so oft

Und wieder mal, war es soweit,
dass er mich zu sich rüber rief,
Liebkosungen und Zärtlichkeit:
der Schmerz davon sitzt noch sehr tief.

Gerade aus dem Bad gekommen,
schau mich lang im Spiegel an,
Den Schmutz hab ich wohl mitgenommen:
Im Spiegelbild ist er noch dran.

Starre mir fest in die Augen,
seh‘ darin nur Hass und Wut.
Nicht auf ihn, ihm will ich glauben,
dass er mir stets Gutes tut.

Hass‘ nur mich und bin entsetzt,
kratz mir alle Wunden auf.
Die Haut sieht aus wie durchgewetzt,
es fließt ein wenig Blut heraus.

Dann bin ich plötzlich nicht mehr ich,
die Klinge muß nun auch noch her.
Die Schnitte werden fürchterlich...
Doch mein Kopf wird endlich leer.

Die Versorgung wird notdürftig,
da vorm Haus schon Freunde stehen.
Ich mach mich noch fürs Ausgehn fertig,
den Dreck vertusch ich, darf keiner sehen.

Für and’re und mich nur den Spaßvogel tun,
stets gut gelaunt, bin ich gerne gesehen.
Unmittelbar sollen Probleme dann ruhn,
mir ist ja eigentlich gar nichts geschehen.

Doch in mir drin scheint alles zerstört,
ich hätte am liebsten nur ganz laut geweint,
aber hätte mir jemand dann zugehört,
hätt ich nur gesagt: Er hat’s nicht so gemeint...

Aug.98

~lula~
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geschrieben am: 02.03.2004    um 11:32 Uhr   
Weil du mir nicht egal bist

ich wünsche dir, dass du dich findest
den Teil in dir, den du verlorn
und dass du wieder Glück empfindest
tief drin im Herzen, das erfrorn

ich wünsche dir, dass du erkennst
was wirklich zählt im Leben nur
nicht immer durch den Alltag rennst
mit Volldampf auf der graden Spur

ich wünsch dir auch, dass du begreifst
dass Freundschaft wirklich wertvoll ist
und möchte, dass du es heut weißt
dass du mir noch sehr wichtig bist

ich wünsche mir, wenn du dich findest
dass die Erinnrung dir dann sagt
dass irgendwo ein Mensch noch wartet
dem nicht egal ist, wieŽs dir geht

ich wünsche dir, dass du dich findest
den Teil in dir, den du verlorn
und dass du wieder Glück empfindest
tief drin im Herzen, das erfrorn

~lula~
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geschrieben am: 02.03.2004    um 11:42 Uhr   
...Dieses innere Gefühl...

Jeder neue Tag verbirgt ein Geheimnis,
ein noch fremdes Geheimnis,
dass entdeckt werden will.

Doch sie,
sie diese infamen Personen,
nur Übel strömt durch ihre Körper,
sie brauchen es,
sie wollen es,
sie zerstören meine Würde.

Ich weis nicht mehr wohin,
bin gefangen in mir,
kann nicht fliehen.

Verdammt,
warum musste es nur so kommen.

Tage kommen,
Tage vergehen.
Der Anfang scheint „das Wunder“,
das Ende scheint „das Grauen“.

Es geht immer weiter,
nur ein Ende, weit in der Ferne.
Ich wünsch’s mir jetzt,
nur jetzt gehtÂ’s mir elend,
schon morgen grauenhaft.

Bitte geh, lass mich in ruhe,
komm nie wieder,
du scheußliches Leben.

Ich weis, sie warnÂ’s,
doch gebÂ’ ich dir die Schuld.
Woanders Geboren,
aufgewachsen,
gelebt.

Das Gelächter,
es zerstört mich,
innerlich, wie äußerlich.
Der Ausdruck meines Gesichtes,
Traurigkeit?
Ängstlichkeit?
Seht ihr es nicht?
Warum hört ihr nicht auf?

Ich will noch nicht gehen,
doch mein Körper,
meine Seele,
das Wesen tief in mir,
sagt: „doch, beende es, hör auf.“

Mir bleibt wohl nichts anderes übrig.
Ich will das Geheimnis nicht wissen,
ich will es nicht suchen,
und schon gar nicht finden.

Ich will nur leben,
frei, ohne dieses innere Gefühl,
dass mich Tag für Tag heimsucht,
mich innerlich zerreist,
meine Tränen fließen lässt,
und ich mich immer mehr hasse,
mich verabscheue
und einfach nur fliehen will.
In eine andere Welt.

Dazu kann ich eigentlich nur sagen, dass es echt scheiße ist nicht respektiert zu werden.
Also wenn ihr mal jemanden fertig machen/ auslachen solltet, dann denkt immer daran, das auch dieser Mensch seinen Stolz, seine Würde hat und sie nicht durch Gelächter verlieren will.
Stellt euch nur vor es passiert mal euch!


~lula~
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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 19.04.2004    um 11:23 Uhr   
Adrenalin - Immer nur heiter?

Ich fasse es nicht, spür die Wut drin im Bauch
Schnauf wie ein Stier, doch da pfeife ich drauf
Möcht explodieren, dich schütteln und schrein
Das kann doch wohl nicht Ernst gewesen sein??

Tief versunken in Trübsal so schrieb ich dich an
Und hoffte auf Antwort, die trösten mich kann
Doch du liebst es heiter, magst Trübsal nicht sehn
So kam statt des Trostes ein Satz gar nicht schön!

Der fordert mich auf, nicht immer zu klagen
Und nicht zu weinen mit lästigen Fragen...
Melde dich wieder, wenn besser du drauf –
Dazu forderst gnadenlos du mich nun auf!

Das kann es nicht sein, so gehtÂ’s nicht im Leben
Dass man stets nur Heiterkeit weiter kann geben
Wenn man sich liebt, muss auch Trauer man teilen
Nicht immer und ständig, doch auch mal zuweilen!

Ich hab es so satt, soll stets nur funktionieren
Immer nur lächeln und Frohsinn verspüren
Doch das wäre nicht ICH, das wäre gelogen
Und mein Wesen wär unecht und verbogen!

Ich werfe sie weg, all die unechten Masken
Trag sie viel zu lang schon unter großen Lasten
Möchte Fröhlichkeit zeigen, wenn fröhlich ich bin
Und die Trauer genauso, denn nur so macht es Sinn!

Wer wirklich mich lieb hat, der sieht das auch ein
Denn nur dann liebt er MICH und nicht nur einen Schein
Und wen ICH wirklich liebe, will ich nicht belügen
Doch möchte ich als ich SELBST gern genügen!

Drum denk nochmal nach und bedenk es genau
Möchtest Mich oder Maske... als Freundin, als Frau?
Die Maske, die wird es in Zukunft nicht geben
Nur noch als ich SELBST will mein Leben ich leben!

Lachen und Weinen, Freud und Leid auch teilen
Dann kann man in Freundschaft und Liebe verweilen
Nur dann wächst Vertrauen und kann auch bestehn
Ohne dies alles hat man keinen Gewinn!




Dieses Gedicht kommt direkt *aus dem Bauch*, nachdem ich genau dieses Erlebnis heute hatte, als ich einem Menschen, der mir viel bedeuted, eine frustrierte SMS schrieb. Die tiefe Niedergeschlagenheit, die mich vorher gelähmt hatte, wurde abgelöst durch eine massive Wut...und diese Wut hat wieder Aktivität und Gesprächswillen aktiviert - und außerdem noch diese Zeilen hervorgebracht....

19.04.04

lula


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Nutzer: lula21
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geschrieben am: 23.04.2004    um 01:20 Uhr   

Schlafe sanft.

Deine Mama!
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"Autor"  
Nutzer: lula21
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geschrieben am: 02.05.2004    um 18:10 Uhr   
Du..bist tot!


Der dunkle Himmel über mir
schweigt mich an
Die goldŽnen Sterne des Firmaments
leuchten nicht, wie sonst
Der Wind streicht über die Wiesen
aber heute wispern sie nicht.
Alles still.

Dein schönes Lächeln
ist verblasst
Dein warmes Herz
ist kalt geworden
Deine Freude du behalten hast
doch uns nur nicht zeigen kannst.
Du bist fort.

Meine langen, dunklen Haare
wehen im Wind
Deinen Duft weht er mir entgegen
ich atme ihn tief ein.
Meine Tränen fallen nicht mehr,
wie früher.
Doch..

Der Duft der Erinnerung
vom Wind getragen wird
Ein eiskalter Schauer
lässt mich erzittern.
Mein Herz schweigt
über diesen Tag.
Du..bist tot!

01.05.04
lula
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"Autor"  
Nutzer: Gast_silli
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geschrieben am: 26.04.2005    um 18:05 Uhr   
*nach langer Zeit eine Kerze anzündet und rausschleicht*
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