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geschrieben am: 11.02.2005 um 18:11 Uhr
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Ein Augenblick, ein kurzer Moment,
ein Weltuntergang, du hast ihn verpennt
die Welt läuft so schnell, ohne stehen zu bleiben,
der Tot ist so nah, du wirst drunter leiden.
Die Zeit läuft weiter schritt für schritt,
Unaufhörlich, wir halten nicht mit,
versuchen es doch, versagen...
und am Ende müssen andere unsere Lasten tragen.
Ist es das was ich denke zu sein,
bin ich denn wirklich am Ende allein,
nein, es gibt etwas hinter dem denken
und die zeit allein wird es mir schenken
Wir werden glauben hoffen doch nie verstehn
Wir werden zusammen am Ende untergehn,
eines das macht uns weiter verrückt,
denn der Augenblick kommt niemals zurück
ja Barock ist eine Literarische Zeitepoche. allerdings hat diese nicht viel mit Romantik zu tun, ist nämlich die zeit nach dem 30er krieg und da waren die Leute alle sehr deprimiert und haben nur oder oft über den tot, aber auch über die Lebenslust geschrieben. Zu den Wörtern:
mementes mori = Gedanke des Todes
vanitas mundi = Alles auf der Welt vergeht
so mehr fällt mir nicht ein ..
Geändert am 11.02.2005 um 18:16 Uhr von Tachion Geändert am 10.03.2005 um 18:40 Uhr von Tachion |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2005 um 21:35 Uhr
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der weg stimmt - und die frage : Frage mich, was wohl das beste wär
frage *dich* was das beste wäre .. und hör der leisen stimme mal zu, die nicht geraubt werden will. ist zwar schwer bei dem trubel um einen rum, lohnt aber ab und an ;-)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2005 um 15:32 Uhr
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Danke für die Feedbacks Leute, ich freue mich immer riesig, wenn ich was lese von Menschen die sich das auch noch durchlesen!
Aber, sag mal Tachion, war der 30j. Krieg... ne warte, der 100 jährige Krieg war die französische Revolution oder?
Endweder hatte ich während der Zeit in Geschichte, die Schule geschwänzt oder wir hatten es noch nicht behandelt...
Ich musste leiden, sehr viel,
um meinen Weg zu entdecken,
und dann mein Leben fiel
und es ließ sich nach dem Aufprall nicht mehr wecken.
Nun stehe ich hier,
weiß nicht woran ich bin,
deshalb schreibe ich auf dieses Papier,
wo liegt denn bei dem der verdammte Sinn.
Ich geb es auf,
laß mein Leben liegen,
gebe den Dingen ihren Lauf,
sie werden eh über mein Dasein siegen!
Mika! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.02.2005 um 18:54 Uhr
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Gib nicht auf,
du wirst sonst verlieren,
nimm selbst großen Schmerz in kauf,
es ist zu einfach zu entfliehen
Steh auf, schon wieder,
lass dich nicht mehr treiben,
verschließe nicht die Augenlieder,
du wirst trotzdem leiden.
Du kannst es nehmen wie es ist,
es wird dir jeder danken
und wenn man dich dann doch vermisst
dann weil sie zuviel tranken.
Kämpfe weiter auf dem letzten Posten,
lass dir nicht alles nehmen,
denn du trägst deine Kosten,
und am Ende, wenn du gar nichts hast, bleibt dir immer noch dein Leben.
So zur Geschichte also:
Der hundertjährige Krieg war ein Krieg zwischen England und Frankreich 1338-1453 (mit Unterbrechungen). Er begann, als der englische König Eduard III. den französischen Königstitel annahm; zeitweise beherrschten die englischen Könige ganz Frankreich. Nach dem Friedensschluss 1475 behielt Großbritannien noch Calais bis 1558 und die normannischen Inseln. In diesem Krieg entstand auch die Figur Jeanne d'Arc die am 6. Januar 1412 geboren wurde.
Der Dreißigjährige Krieg ist eine Sammelbezeichnung für mehrere Kriege um die Vorherrschaft in Europa von 1618 bis 1648. Die Verschärfung der konfessionellen Gegensätze seit dem Augsburger Religionsfrieden 1555 führte 1608/09 zu einer Verhärtung der Fronten zwischen den Reichsständen (1608 protestantische Union, 1609 katholische Liga) sowie zwischen ihnen und dem Kaiser. Der krieg begann auf Konfessioneller Ebene(auf der Ebene der gespaltenen Religionen durch Luther, die sich seither bekriegten, da es dem schwachen Kaiser nicht möglich war eine Religion zu bestimmen). Am Ende hatte dieser Krieg folgen für ganz Europa und trug maßgeblich zur Verwüstung und Zerstückelung Deutschlands bei.
Die Französische Revolution war die politisch-geistig-soziale Freiheitsbewegung in Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts. Die Verbindung von liberalen und nationalen Gedanken zerstörte die Welt des Ancien régime in Europa innerlich, indem sie die wesentlichen Voraussetzungen für die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts schuf, äußerlich, indem sie dem Gedanken des Nationalstaats zum Durchbruch verhalf. Die Epochen: die konstitutionelle bis zum Sturz des Königtums (1789 -1792), die sog. Schreckensherrschaft bis zur Auflösung des Konvents (1792 -1795) und das Direktorium bis zum Staatsstreich Napoleons (1795 -1799).
Ich habe vom Barock geredet und der war etwa 1600 bis 1750 also im bzw nach dem Dreißigjährige Krieg und wenn ich schon mal so schlau tue(gebe es ja zu musste auch einiges nachschauen), kann ich auch gleich mal ein Gedicht von Andreas Gryphius(1616-1664) zum besten geben.
Menschliches Elend
Was sind wir Menschen doch! Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen,
Ein Ball des falschen Glücks, ein Irrlicht dieser Zeit,
Ein Schauplatz herber Angst, besetzt mit scharfem Leid,
Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.
Dies Leben fleucht davon wie ein Geschwätz und Scherzen.
Die vor uns abgelegt des schwachen Leibes Kleid
Und in das Totenbuch der grossen Sterblichkeit
Längst eingeschrieben sind, sind uns aus Sinn und Herzen.
Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinfällt
Und wie ein Strom verscheusst, den keine Macht aufhält,
So muss auch unser Nam, Lob, Ehr und Ruhm verschwinden.
Was itzund Atem holt, muss mit der Luft entfliehn,
Was nach uns kommen wird, wird uns ins Grab nachziehn
Was sag ich? Wir vergehn wie Rauch von starken Winden.
Fuh..fertig.
Geändert am 18.02.2005 um 18:56 Uhr von Tachion Geändert am 18.02.2005 um 18:57 Uhr von Tachion Geändert am 10.03.2005 um 18:38 Uhr von Tachion |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.02.2005 um 17:42 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.02.2005 um 14:56 Uhr
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Tag um tag, Nacht für nacht,
ich liege auf dem Rücken,
hab viel zu viel gedacht
Still träume ich und sehe nichts,
Gedanken kreisen voll entzücken,
um des namenlosen Lichts
Der Traum verliert sich,
kanns nicht unterdrücken,
ich vermisse dich
und das aus vollen Stücken.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.02.2005 um 16:50 Uhr
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Nettes Gedicht, für wenn ist das denn?
Jetzt kommt ein Song, denn ich von Glashaus habe, seit meiner Kindheit begleitet er mich durch mein Leben:
Eines Tages werd ich mich freuen.
Eines Tages werd ich Jubeln und Schreien,
denn eines Tages wird wie in meinen Träumen,
weder Tod noch Haas mehr sein.
Doch bis dahin, leid ich unter Qualen,
bis dahin, verzehr ich mich nach dir,
bis dahin, werd ich keinen Frieden haben.
Denn einsam bin ich hier.
Mika! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.02.2005 um 19:55 Uhr
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Das Gedicht war für meine liebe Shir, die im Moment im Krankenhaus ist und nur dummheiten macht ^^'.. hätte ich geschrieben wenn es noch so wäre *sie ist einfach zu schnell für mich* o.O
Rot erblickt das Licht der Welt,
gedruckt auf Fahnen,
wird es zum Symbol entstellt,
und soll das denken anderer Tarnen.
Doch getarnt wird nicht, nur benutzt,
vernichtet und beschmutzt.
Die Gedanken sind frei
und doch dem willen unterworfen,
auch wenn es nur eine Farbe sei,
sind wir davon betroffen.
Wir stehen auf,
lassen es uns nicht gefallen,
schlagen drauf,
und schreien es hinaus,
Revolution
und es ist aus.
Geändert am 24.02.2005 um 19:55 Uhr von Tachion Geändert am 24.02.2005 um 19:58 Uhr von Tachion |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.03.2005 um 16:24 Uhr
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Tja, ich bin halt schneller als man denkt, und kann manche Menschen sehr leicht Beeinflussen. *in Gedenken an den Arzt grinsen tut*
Neue Zeiten!
Die stürmische Nacht klingt aus,
der Schnee taut endlich auf.
Den Regen schick ich wieder hinaus,
damit mein Gemüt kommt wieder rauf.
Die Sonne soll vom Himmel fallen,
graue Wolken auferstehen,
die Hände sollen sich zu Fäusten ballen,
damit der Krieg kann endlich losgehen!
Doch wenn die Sonne nicht untergeht,
wird der Krieg nicht beginnen,
doch nun, seht!
Können wir doch nicht ganz entrinnen?
Mika! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.03.2005 um 17:58 Uhr
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Schlag um Schlag,
Nacht um Nacht,
Tag Um Tag,
Das Feuer Erwacht.
Es Brennt,
Schlägt sich durch jedes Haus,
sein Wesen das wohl jeder kennt,
vernichtet alles Mann und Maus.
Reißt nieder,
alles, auch die Barrikaden,
Verschließt vor nichts die Augenlieder
und wird an unser Leid sich laben.
Von Gott gegeben,
von Teufel gebraucht,
wir hattenÂ’s zum Leben,
löst alles auf
und wenn du dunkle Wolken siehst
bleib stehn
und wenn du ihnen doch entfliest,
wirst du am Ende untergehn.
das Gedicht hab ich innerhalb von 2 Minuten geschrieben.. *total stolz ist(weilz sonst dafür Stunden braucht) und mal seine Shir knuffelt*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.05.2005 um 20:05 Uhr
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Ich hoffe ich hab das noch nicht hier hineingeschrieben...
Des Streites bin ich mächtig,
habe immer bös gesiegt,
meine finstere Seite wird trächtig,
gebärt bis nichts mir werden blieb.
Hass ist für mich Lob,
Verachtung hilft mir gern,
halte mich nicht an die Regeln, die das Leben gebot,
so etwas liegt mir fern.
Dem Teufel hab ich stets gedient,
Geister hörten nur auf mich,
die Reue hab ich nicht verdient,
das dunkle macht mich glücklich.
MFG
Mika |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2005 um 19:27 Uhr
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| Das Gedicht gefällt mir wie (fast^^) alle deine süße.^^Weiß gar nicht was du dagegen hast. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2005 um 19:45 Uhr
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Du IDIOT! *schlägt*
Mein Planet zerbrach,
ich bin einziger Überlebender,
nun lieg ich jede Nacht wach,
doch finde ich mich nicht mehr.
Suche den Weg,
dem ich trauen kann,
doch er verläuft zu schräg,
dass ich ihm nicht folgen kann.
Seit Ewigkeiten steh ich hier,
nun auch ohne Gewissen,
dass steht nun auf meinem Papier,
dass jetzt wird zerrissen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.05.2005 um 19:52 Uhr
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Warum so launisch?*snief*
Auch ein gutes Gedicht übrigens *gg* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.05.2005 um 21:20 Uhr
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Wieder einmal lag ich brach,
wieder einmal in meinem Sarg,
Wieder einmal gab es nichts,
Wieder einmal nur dessen Lichts.
Nun wird alles enden,
Nun wird der Wind sich wenden,
Nun wird Armagedon auferstehen,
Nun werdet ihr die Toten sehen.
Keine Zeit zu erklären,
Keine Zeit still zu verherren,
Keine Zeit zu verlieren,
Keine Zeit zu fantasieren.
Heute die Toten noch kommen,
Heute selbst zu den frommen,
Heute will dein Leben sich ändern,
Heute werden sie dich alle schendern.
Niemals wird das Gute siegen,
Niemals Gott in den wehen liegen,
Niemals ertönt der befreiende Chor,
Niemals gelangt ihr an das Himmelstor.
MFG Mika
Ich bin nicht launisch Raka! *flenn*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.05.2005 um 22:40 Uhr
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Mein Herz weint,
äußerlich zeige ich nichts.
Mein Leben ist mit dem Tod vereint,
deshalb steh ich jetzt vorm hohen Gericht.
Ich las die Gefühle nicht,
weder Freude, Ärger noch Wut.
Die Ewigkeit raubte mir die Sicht,
mein einziger Gedanke ruht.
Sie hören nicht auf,
langsam vernichten sie mich,
das Leben nimmt seinen tödlichen Lauf,
und selbst vernichtet es sich.
Mika
entstand nach dem ich grad Streß mit meiner Mutter hatte... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.06.2005 um 22:09 Uhr
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Per Zufall erfuhren wir gerade
dass wir uns schon länger kannten.
Eigentlich sehr schade,
da wir beide Fröhlichkeit einander sandten.
Nun weiß ich nicht mehr
was ich eigentlich denken soll,
ich fühl mich innerlich so leer
und doch ist mein Kopf so voll.
Die Zeilen die hier stehen...,
irgendwann wirst du sie lesen,
und dann durch Zufall vielleicht sehen,
was alles wäre gewesen.
Für R.H. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.07.2005 um 19:15 Uhr
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Wieder einmal warte ich vergebens,
doch langsam will ich es nicht mehr hinnehmen,
wird dies Teil meines Lebens,
Oder kann ich noch drum herum weben?
Es wird mir alles zu bunt,
wie lange muss ich noch warten?
Meine Seele scheuert sich wund
Gibt es keinen Hilfe-Garten?
Diesmal bekommst du deine letzte Frist,
länger warte ich nicht.
Ist dies alles nur eine List?
Könnt ihr mir helfen, wenn ihrs wisst?
Für Sandoran... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.10.2005 um 22:03 Uhr
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So, ich war jetzt drei Monate in der Psychiatrie und kam jetzt endlich wieder dazu, ein paar Gedichte zu schreiben.
Doch da ich finde, da mir nur eines gelungen ist, schreib ich das, was ich für einen Kameraden dort schrieb, der mir zur Zeit sehr fehlt:
Jeden Abend sitz ich hier,
denk nach was ich schreibe,
bin mit Gedanken ganz bei dir
und leide.
Melancholisch werd ich langsam,
depressiv noch dazu,
fühle mich dann ganz einsam
und komm einfach nicht zu ruh.
Als ob der Schlaf mir was bedeutet,
rein Chämenhaft zieht er vorbei.
In meinem Kopf es hell leutet,
ist das alles Blödelei?
Mochte dich wie einen Freund,
doch bliebst du der Bekannte.
Das hab ich nun eingezäunt,
das mich alles zu sehr bannte.
Jeden Abend sitz ich hier,
denk nach was ich schreibe,
bin mit Gedanken ganz bei dir
und leide. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.10.2005 um 21:02 Uhr
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das ist das problem, - du sitzt bei dir und vereinsamst. das ist der weg in die hölle des wahnsinns, weil dritte sich nicht zu deinen gedanken äußern (dürfen?)
also rück sie raus, deine gedanken und stell sie zur diskussion ! ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.10.2005 um 20:22 Uhr
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Uh, es freut sich, dass sich mal wieder jemand hier geäußert hast!
Wieder geht ein Tag vorbei
ohne deine Liebelei.
Kein Gruß, kein Wort,
du hier und dort,
doch nie bei mir.
Wir ham uns gestritten, vertragen,
geschmust und geschlagen,
durch Traum und Eis gereist,
wohin der Weg dich weißt,
doch nie zu mir.
Zu mir gelangst du nicht,
mein Leben auf Verzicht,
versteh, ich liebe dich!
Was soll ich dir noch sagen,
in diesen Endlostagen,
was soll ich denn noch wagen!?
Was soll ich tun,
schon wieder ruhn?
Bitte sag es
und den Rest
zu mir.
Bei allem geheimen
werd ich um dich weinen,
wenn die Zeit gekommen ist
mit viel Tücke und List,
zu mir.
MIKA |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2005 um 23:17 Uhr
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| wolltest du es auch zulassen, so nah am feuer zu sein ? ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.12.2005 um 22:51 Uhr
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Ich hasse Weihnachten, ich feier es auch nicht. Doch wurde ich von meiner neuen Schule gezwungen eines aufzusagen. Also hab ich mir selber eines ausgedacht:
Der Wahnsinn hat eine Methode: Weihnachten,
selbst gestoppt wurden große Schlachten.
Und na h und fern erklingt der Streß,
die großen Einkäufe vor dem Weihnachtsfest.
Sonst so hoch gelobt die Freunde,
vor dennen man sich nichts schäute,
doch nun die Suche nach passenden Geschenken,
gebietet uns auch an frühere zu denken.
Die Melancholie steigt in uns auf,
wir wollen den Berg nur noch hinauf,
alles schnell hinter uns bringen,
und mit der Familie "Oh Tannenbaum" singen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.01.2006 um 22:07 Uhr
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Die Ruhe kehrt in mir ein, mein Körper wird langsam von ihr umhüllt,
am Fenster bewegen sich die Äste, meine Todessehnsucht allmählich meinen Kopf füllt.
Seit Tagen nichts gegessen, mein Kreislauf spielt dadurch verrückt,
den ganzen tag sag ich mir: mein Leben ist perfekt, ich bin entzückt.
Ich möchte mir mit Seife den Mund ausspülen, weil ich merk, dass ich mich selbst belüg,
die Melancholie rast in mir, weil mein Wunsch sich nicht in mein Leben einfügt.
Zu gern würd ich glücklich leben, einen Neuanfang gründen,
einfach alles schlechte sein lassen und vergessen meine vielen Sünden,
doch ich merke immer mehr, dass ich dazu nicht in der Lage bin.
Das Lebenslicht flackert gefährlich, es macht alles einfach keinen Sinn. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.01.2006 um 22:09 Uhr
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Wohin soll diese Welt noch ziehen?
Werden wir feiwillig mitgehen?
Oder zieht die Flut die Reise
auf ihre depressive Weise?
Lass uns zu den Sternen greifen,
in die Zeit hineinwerfen,
mit dem Winde fliegen
und gegen Dunkelheit siegen.
Das Leben ist ein Graus,
mal gehtŽs ab und wieder auf,
doch meines bleibt unten
und fügt mir zu Wunden.
Einfach in das Licht legen,
gehen auf den sonnigen Wegen,
mit den Nixen schwimmen
und gegen uns selbst gewinnen.
Meine Seele ruht
in mir herscht die Wut.
Werde nun aus dem Leben scheiden
und mich vor Gevater Tod verneigen. |
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