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geschrieben am: 21.02.2006 um 15:46 Uhr
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Leider wurde sie fortgerissen ehe ich jetzt doch den Mut aufbringen konnte, es ihr zu sagen... .
Wie jeden Wochentag sitz ich in der Bahn und stelle fest, Privatschulen sind das Aus,
ärgere mich über die Psychiatrie, denn nun bin ich auf der Schule, und will ab nach Haus,
doch leider geht das nicht, die Arbeit ruft an, ich soll schnell hin, sie sind unterbesetzt,
nun also heißt es kurzes Röckchen, immer Lächeln, der Kunde hat das Wort, ich bin entsetzt.
Hat sich schon einer Gedanken gemacht, wie schwer es ist zu führen ein Kellnerleben?
Knochenarbeit und geistige Anstrengung ist gefragt, dazu immer in Freundlichkeit schweben,
natürlich lieb ich meinen Job, nach der Arbeit Alkohol, feiern, immerhin ist es eine Bar,
doch bevor ich das Geld brauchte, die Schwierigkeiten nicht kannte, war alles wunderbar.
Zweimal pro Arbeitstag betatscht dich ein Kerl, du bleibst höflich und willst die Bestellung,
er lacht dich an, flirtet ungekonnt, stinkt nach Bier, das ist nur die erste Feststellung.
Manche Tage passierte es schon, dass ich freche Antworten dem Kunden entgegen brachte,
doch lehnt es sich nicht, der Chef redet dir dann ein, sei immer fröhlich und sachte.
Er hatŽs gut, er ist ein Mann, Frauen wllen nicht so häufig Kellner bekommen,
doch sind wir Lustobjekte, wirken unter dem Einfluß von Alkohol alle sexy und verschwommen.
Zum Glück weiß ich, dass das Leben mehr bietet als Schule, Lernen und Arbeit,
es bringt Spaß, wenn man Freunde und Feiern har und dafür auch die kleine Zeit.
Mein Freund, ich liebe ihn, auch wenn ich ihm oft Schmerzen bereite,
lässt mich positiv denken und bringt mein Universum in die Weite. |
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