Auf den Beitrag: (ID: 38415) sind "83" Antworten eingegangen (Gelesen: 4001 Mal).
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 30.01.2006    um 22:35 Uhr   
natürlich ist das leben wechselhaft, - ansonsten könnten wir kein glück verspüren, nachdem wir uns daran gewöhnt haben. die letzten zeilen sagen nur, daß du kein glück mehr verspüren willst, - weil du die zwischenphase nicht magst. du bist zu ungeduldig ;-)
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Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 03.02.2006    um 17:54 Uhr   
Mir fällt es schwer etwas positives zu denken,
soll ich mein Leben jetzt einfach wieder verschwenden?
Unsere Zeit, sie tat uns beiden gut,
doch die Pause verbraucht eine gehörige Portion Mut.
Mein Herz legt einePause ein, gleichgültig und kalt,
deines noch voller abgeblicher Liebe, ändert sich das bald?
Wir sind beide schuld, zumindest red ich mir das ein,
und meine Freunde sagen: "Baby, lass ihn sein!"
Doch ich weiß noch lange nicht, was ich will,
es ist wie beim kochen, es fehlt noch ein bisschen Dill.
Meine Vergangenheit holt mich ein, will mein Leben haben,
doch über mir verkünden meinen Hass schon die Raben.
Meine Seele ist kaputt, einen Hilfeschrei rückt sie bereits,
doch ist die baldige Zukunft, schon jetzt viel zu heiß.
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Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 16.02.2006    um 17:08 Uhr   
Es ist traurig zu sagen, doch der letzte Rest von Jasmin stirbt an diesem Tag,
es fällt mir deshalb so schwer, weil ich nie zugab, dass ich sie eigentlich mag.
Sie war so lieb, fürsorglich, immer zufrieden, nahm alles mit Demut hin, freundlich,
doch wie wir nun sehen, ist diese gute Mischung für sie nun tödlich.
Den Tod hab ich eingeladen, er kommt zum Kaffee um sie für immer entführen,
doch ich weiß es besser, was er so liebevoll umschrieb, kurz, er wird ihr die Kehle zuschnürren,
für immer aus meinem Leben reißen, nicht mal einen Brief werd ich von dort erhalten,
er wird ihren Körper lassen verkalten und ihr die Lebensfunktionen abschalten.
Sobaöd die Tat vollbracht, bin ich frei, kann endlich zeigen wer i c h wirklich bin,
werd diesen Platz verlassen, diese Nacht, und werd mir verprügeln lassen das Kinn,
werd alleine saufen, kiffen, fixen, rauchen, mit voller Kraft einen Mann umhauen,
ihn würgen, seine Geldbörse stehlen, seine Lederjacke nehmen und mal schauen.
Nun hält mich niemand mehr auf, doch noch ist der Tod nicht gekommen,
ich bleib Atheist, werd ihre Mutter mit mir erschrecken, ich hasse diese Frommen!
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 16.02.2006    um 18:37 Uhr   
dann sag es ihr, das biste dir doch schuldig ;-)
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Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 21.02.2006    um 15:46 Uhr   
Leider wurde sie fortgerissen ehe ich jetzt doch den Mut aufbringen konnte, es ihr zu sagen... .

Wie jeden Wochentag sitz ich in der Bahn und stelle fest, Privatschulen sind das Aus,
ärgere mich über die Psychiatrie, denn nun bin ich auf der Schule, und will ab nach Haus,
doch leider geht das nicht, die Arbeit ruft an, ich soll schnell hin, sie sind unterbesetzt,
nun also heißt es kurzes Röckchen, immer Lächeln, der Kunde hat das Wort, ich bin entsetzt.
Hat sich schon einer Gedanken gemacht, wie schwer es ist zu führen ein Kellnerleben?
Knochenarbeit und geistige Anstrengung ist gefragt, dazu immer in Freundlichkeit schweben,
natürlich lieb ich meinen Job, nach der Arbeit Alkohol, feiern, immerhin ist es eine Bar,
doch bevor ich das Geld brauchte, die Schwierigkeiten nicht kannte, war alles wunderbar.
Zweimal pro Arbeitstag betatscht dich ein Kerl, du bleibst höflich und willst die Bestellung,
er lacht dich an, flirtet ungekonnt, stinkt nach Bier, das ist nur die erste Feststellung.
Manche Tage passierte es schon, dass ich freche Antworten dem Kunden entgegen brachte,
doch lehnt es sich nicht, der Chef redet dir dann ein, sei immer fröhlich und sachte.
Er hatŽs gut, er ist ein Mann, Frauen wllen nicht so häufig Kellner bekommen,
doch sind wir Lustobjekte, wirken unter dem Einfluß von Alkohol alle sexy und verschwommen.
Zum Glück weiß ich, dass das Leben mehr bietet als Schule, Lernen und Arbeit,
es bringt Spaß, wenn man Freunde und Feiern har und dafür auch die kleine Zeit.
Mein Freund, ich liebe ihn, auch wenn ich ihm oft Schmerzen bereite,
lässt mich positiv denken und bringt mein Universum in die Weite.
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Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 18.03.2006    um 21:29 Uhr   
Es ist soweit, die Jagd beginnt,
deine letzte Zeit nun verrinnt.
Mein Kopf findet dich,
mein Kopf tötet dich.
Ja, lauf ruhig weg
und wenn ich danach verreck,
ich hab mein Wunsch erfüllt
gestillt, die Mordlust, die aus mir quillt.

Zu jeder Zeit denk ich an deinen Tod,
wie schmerzvoll das Gesicht, wie Blut so rot,
wie Angst aus deinem Körper spricht,
wenn verlöscht dein Lebenslicht.

Die Messer, jetzt noch strahlend,
diese Methode wird qualend.
Jede Patrone im Lauf ruht,
um zu vergötzen meine Wut.
Es besteht keine Hoffnung für dich,
was kommen mag, weißt du nicht.
Deine letzten Tage sind gezählt,
deine Hölle wird nun geschellt.
Trauer wird weggeblasen
in den herrlichen Todesphasen.

Zu jeder Zeit denk ich an deinen Tod,
wie schmerzvoll das Gesicht, wie Blut so rot,
wie Angst aus deinem Körper spricht,
wenn verlöscht dein Lebenslicht.

Du in Angst, meine Chance,
du in Verzweiflung, ich in Begreifung,
du in Trauer, ich in Schauer,
du bist blass, ich in Hass,
du bist Tod, ich in Not.

Zu jeder Zeit denk ich an deinen Tod,
wie schmerzvoll war dein Gesicht, wie war dein Blut so rot,
wie Angst aus deinem Körper sprach,
als dein Lebenslicht brach.
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Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 30.03.2006    um 16:11 Uhr   
Hab grad in meinen Schulsachen rumgewühlt, und n Gedicht geunden, dass schon drei Tage halt her ist... . Aber na ja, wenigstens etwas... .

Good-bye my wrong love
Meine Gedanken sind nicht mehr vernebelt, mein Blick ist klar,
hatte mich damals selbst belogen, doch leider ist es nun wieder wahr,
dass die Liebe nur ein Spiel ist, indem wir die Regeln setzen,
wo wir dranghaft und vielleicht hoffnungsvoll von Partner zu Partner hetzen.
Was bringt uns dieses Gefühl? Anfangs träumerische Freude, später frustierende Trauer,
werden doch manche blind vor Eifersucht und rennen dadurch gegen die Mauer.
Kann man einem Menschen wirklich vertrauen, aufrichtig lieben, ihm glauben?
Oder wird er dich nur verändern, dich belügen, dir den Verstand rauben?
Natürlich will man dies nicht hören, wenn man glaubt, die Liebe gefunden zu haben,
doch zum Schluß nimmt man jede Erinnerung hinfort um sie zu vergraben.
Jeden Tag einer Beziehung rückt auch jeden Tag dem Ende näher,
doch trotz dem ganzen Wissen heißt es: "Ja, Schatz, ich liebe dich sehr."
Bei mir war das Wort nie ehrlich gemeint, jetzt freut es mich,
denn ich muss nun zum Schluß nicht weinen und mein Herz zerbricht nicht.
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"Autor"  
Nutzer: Mikako
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geschrieben am: 12.06.2006    um 15:10 Uhr   
Hey, n Gedicht kommt nächstes mal mit.
Nur da sich jetzt schon einige beschwert haben, ich käme nicht mehr on, wollt ich nur bescheid sagen, dass ich wirklich noch lebe, und mich bemühe, es wieder öfters zu schaffen!

Gruß: das Mikalein
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