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geschrieben am: 19.02.2003 um 07:39 Uhr
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Entschuldige Laila...was bitte hat Treue mit RPG zu tun? Ein Charakter kann INPLAY so treu oder untreu sein wie es dem Spieler/der Spielerin Spaß macht. Das hat aber nicht den geringsten Einfluß auf das reale Leben, ganz besonders nicht bei online-Charakteren. Im LARP gespielte sind da schon etwas heikler....
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geschrieben am: 19.02.2003 um 17:52 Uhr
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@Lisa:
Der Mensch verhält sich grundsätzlich (seriell) monogam, der Hang zur Paarbildung wohnt ihm biologisch inne; Ausnahmen bestätigen die Regel.
Mit den Völkerwanderungen und der resultierenden Entwicklung und Diversifikation der Kulturen in der Frühzeit entwickelten sich aber eigenständige Gesellschaftssysteme, jedes auch mit seinen eigenen Normem bezüglich der Sexualität. Und in einigen wurde (und wird heute noch!) Polygamie auf bemerkenswert funktionierende Weise gelebt.
Übrigens - und das wurde bisher nicht explizit erwähnt - ist das natürlich auch eine Geschlechterfrage. Dem Mann, der in nahezu allen Gesellschaftsformen das Sagen hatte, wurde ein polygames Verhalten für gewöhnlich weitaus eher zugebilligt als der Frau, von der Treue und Enthaltsamkeit geradezu zwingend gefordert wurden.
Speziell in Deutschland wurden im Zuge der Gleichberechtigung der Frau und besonders der 68er-Bewegung diese Verhaltensmuster als völlig überholt gebrandmarkt. Daher leben wir heute glücklicherweise in einer sehr freiheitlichen Gesellschaft, in der rechtlich gesehen jeder Mensch seine Lebensweise wie auch Sexualität selbst wählen kann. Daß bestimmte (nicht illegale!) Neigungen und Ausrichtungen nach wie vor bei vielen als unmoralisch, ja sogar pervers gelten, weiß ich sehr wohl; darüber habe ich auch schon an anderer Stelle geschrieben.
Was die Freiheit der Entscheidung angeht: Natürlich bedingen sich diese Freiheit und die soziale Umgebung gegenseitig. Der Mensch als Individuum, als vernunftbegabtes Wesen ist jedoch fähig, Entscheidungen für sich selbst zu treffen, er tut das, was er für richtig bzw. gut für sich hält. Und das geht in manchen Fällen nicht konform mit einer wie auch immer gearteten gesellschaftlichen Doktrin. Die Existentialisten gehen da noch deutlich weiter und sagen, der Mensch sei "absolut frei" in seinen Entscheidungen und für alle daraus entstehenden Konsequenzen in vollem Maße selbst verantwortlich. Ich bin kein Existentialist; wie frei wir in dem Sinne wirklich sind, ist sehr wohl eine schwierige Frage. Gleichwohl bin ich nach wie vor nicht der Meinung, daß eine Entscheidung für die Monogamie ausschließlich auf gesellschaftlicher Anerziehung beruht.
Noch ein paar Kommentare zu Deinen Anmerkungen:
(zitat)(...)Es ist garnicht nötig und oft hat man auch garnicht den Drang, Sex mit mehr als einer Person zu haben. Aber wenn es passiert, ist nichts "böses" daran.(/zitat)
Selbstverständlich ist daran grundsätzlich nichts "Böses", das habe ich ja auch niemals behauptet. Man könnte fragen, wie sich "Böses" überhaupt definiert, aber das ist ein anderes Thema. Schlimm wird es nur, wenn man dadurch, daß man Sex mit mehreren Personen hat, jemanden schädigt - etwa seine(n) Partner(in) betrügt, weil diese(r) eben damit nicht einverstanden ist.
(zitat)(...)Ich selbst kann Vertrauen nicht daran festmachen, dass ich meinem Partner vorschreibe, keine Gefühle mehr entwickeln zu dürfen.(/zitat)
Gefühle kann man ohnehin nicht vorschreiben oder verbieten und erst recht nicht erzwingen. Eine starke emotionale Bindung (Liebe) zu einem anderen Menschen hängt aber in der Regel sehr eng mit großem gegenseitigem Vertrauen zusammen. Bei den allermeisten ist es in dieser Frage hauptsächlich der Stolz, der ihnen den Gedanken, nur eine(r) unter mehreren zu sein, verleidet. Und das ist völlig verständlich.
moros
[eine etwas ungenaue Formulierung verbessert] Geändert am 19.02.2003 um 18:20 Uhr von moros |
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geschrieben am: 19.02.2003 um 18:23 Uhr
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Nun ... im Grunde haben wir doch einen weitgehenden Konsens. Vielleicht hast du auch grundsätzlich bemerkt, dass man nicht das Extrem meiner Ansichten leben muss, sondern dass bereits eine gewisse Tendenz, diese Ansichten zu vertreten, dazu führen muss, auch das Extrem zu akzeptieren und zuzugestehen. Natürlich ist es nicht ausschließlich Erziehung ... es bleibt aber die Tatsache, dass NUR die eine Richtung gesellschaftlich vermittelt wird. Das schränkt die "freie Wahl" zumindest sehr ein. Die Tendenz zur Paarbildung ist selbstverständlich da, aber im Sinne eines guten Ausnutzens des "Genpools" eigentlich nur für eine begrenzte Zeit, und eben NICHT für immer, vorgesehen. Auch diesen Punkt sollte man sehen.
*** Eine starke emotionale Bindung (Liebe) zu einem anderen Menschen hängt aber in der Regel sehr eng mit großem gegenseitigem Vertrauen zusammen. Bei den allermeisten ist es in dieser Frage hauptsächlich der Stolz, der ihnen den Gedanken, nur eine(r) unter mehreren zu sein, verleidet. Und das ist völlig verständlich.
---> Nicht ganz, denn Gefühle, oder auch Liebe, wird im allgemeinen zu mehr als einer Person durchaus zugestanden. Insofern ist man eh einer unter mehreren. In den meisten Fällen ist es eben nicht so, dass Gefühle verboten werden, sondern NUR die "letzte Konsequenz" Sexualität. Und eben da es sich (oft) auf diesen EINENN Punkt beschränkt, ist es eben nicht mehr ganz verständlich.
Ansonsten sehe ich durchaus eine recht weitgehende Übereinstimmung. Vielleicht ist dir aber aufgefallen, dass solch weiterführenden Gedanken oft rein "instinktiv" abgelehnt und verworfen worden.
Lisa
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geschrieben am: 20.02.2003 um 14:59 Uhr
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Ja, auch das Extrem sollte natürlich, solange es dennoch vernünftig und rücksichtsvoll gelebt wird, akzeptiert und zugestanden werden.
(zitat)Die Tendenz zur Paarbildung ist selbstverständlich da, aber im Sinne eines guten Ausnutzens des "Genpools" eigentlich nur für eine begrenzte Zeit, und eben NICHT für immer, vorgesehen. Auch diesen Punkt sollte man sehen.(/zitat)
Das meinte ich mit "seriell monogam" - übrigens ein Begriff, den ich im Netz gefunden habe. Das Ausnutzen des "Genpools" ist, was die Evolution angeht, sicherlich rein objektiv die beste Methode - und reine Monogamie in dem Sinne allemal kontraproduktiv -, allerdings wird man im Normalfall nicht direkt darauf bedacht sein, seine eigenen Gene überall zu "verstreuen" - der Mensch ist ja zum Glück keine reine Fortpflanzungsmaschine. Ein bestimmter Trieb wohnt ihm wie allen Tieren natürlich inne.
(zitat)(...) Gefühle, oder auch Liebe, wird im allgemeinen zu mehr als einer Person durchaus zugestanden. Insofern ist man eh einer unter mehreren.(/zitat)
Hm. Vielleicht bin ich dann ja mit meiner Ansicht in der Minderheit (was ich aber nicht glaube): Wenn ich in einer festen Beziehung lebe, möchte ich, was die Liebe meiner Freundin angeht, die Nummer Eins sein und eben nicht einer von mehreren. Das gleiche könnte selbstverständlich meine Freundin von mir erwarten. Das hat natürlich etwas mit Egoismus zu tun, aber - wie gesagt - den gestehe ich, sofern nicht übertrieben, einem Menschen in dieser Hinsicht ohne weiteres zu. Was wieder zu der Tatsache führt, daß zwei Menschen, die in einer Beziehung leben, in dieser Hinsicht einfach zusammenpassen müssen, sonst führt das nur zu leicht zu großem Verdruß.
Nun, ich sehe auch insgesamt eine große Übereinstimmung. Da ich das Thema sehr interessant finde, rede ich natürlich auch gerne über weiterführende Gedanken - die waren in diesem Thread zum Teil wohl etwas ins Offtopic abgerutscht, aber ich hoffe und denke, ich habe noch die Kurve gekriegt...
moros |
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geschrieben am: 21.02.2003 um 06:50 Uhr
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moros schrieb:
*** Das meinte ich mit "seriell monogam" - übrigens ein Begriff, den ich im Netz gefunden habe. Das Ausnutzen des "Genpools" ist, was die Evolution angeht, sicherlich rein objektiv die beste Methode - und reine Monogamie in dem Sinne allemal kontraproduktiv -, allerdings wird man im Normalfall nicht direkt darauf bedacht sein, seine eigenen Gene überall zu "verstreuen" - der Mensch ist ja zum Glück keine reine Fortpflanzungsmaschine. Ein bestimmter Trieb wohnt ihm wie allen Tieren natürlich inne.
---> Nein, das Ausnutzen des Genpools geschieht eben NICHT seriell, sondern ist durchaus gleichzeitig vorgesehen. Das ist ein Punkt, der in diesem Fall wichtig ist. Daher eben NICHT seriell monogam, sondern durchaus auch parallele Kontakte. Dass Frauen das üblicherweise "heimlicher" machen als Männer, hat sich bis heute (prinzipiell) erhalten. Das begründete sich in der grundsätzlich höheren Abhängigkeit. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Lisa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.02.2003 um 16:55 Uhr
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Ach so, ok. In diesem rein biologischen Sinne steht sich der Mensch aber dann schon selbst etwas im Weg, da er ja, wie gesagt, nicht (mehr) allein auf Fortpflanzung ausgerichtet ist, sondern insbesondere Vergnügen sucht. Für den einen spielen Gefühle eine extrem wichtige Rolle, was speziell sexuelle Kontakte angeht, für den anderen weniger. Gerade das ist eben bei dem Gesamtthema einer der Hauptaspekte.
moros |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.03.2003 um 23:02 Uhr
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hatte erst eine beziehung, und war da irgendwie nie so richtig eifersüchtig...
das wird wohl nächstes mal anders sein, da mein damaliger freund, mit ner anderen ins bett is, einige tage bevor ich gemerkt habe dass was nich stimmt, und er sich noch nich mal hatte entwcheiden können, wann er mir sagen wollte, dass er schluss macht....verdammter (piep)... |
www.puzzleforum.de
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geschrieben am: 13.03.2003 um 23:04 Uhr
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| muss aber noch sagen, dass es dann von meiner seite her genau so aus war... treue is eben einer der wichtigsten bestandteile einer gesunden beziehung, und für mich käme es nie in frage, meinen freund zu betrügen! |
www.puzzleforum.de
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geschrieben am: 23.03.2003 um 20:42 Uhr
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verzeihen kann man, doch vergessen kann man nie!!!
wurde von meinem EX mit dem ich sieben Jahre zusammen war, drei mal betrogen. Zwei mal hab ich es ihm verziehen, doch es war die Hölle für mich...in jeder Frau, die sich vielleicht auch nur mit ihm unterhalten hat, hab ich die nächste gesehen, mit der er mich betrügt. Ich konnte vor lauter Eifersucht kaum noch klar denken. Als ich dann auch noch rausbekommen hab, dass er mich ein drittes mal hintergangen hat, hab ich einen Schlußstrich gezogen. Auch wenn die Trennung trotzdem weh getan hat, bin ich froh, dass ich es geschafft hab.
Und nun bin ich seit einem Jahr wieder wahnsinnig glücklich und ich kann behaupten, die Liebe meines Lebens gefunden zu haben. Und ich vertraue ihm zu 100 % |
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geschrieben am: 24.03.2003 um 09:34 Uhr
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also: wenn jemand so betrunken ist, dass er ein blackout hat, frage ich mich
wie bekommt der dann noch einen hoch ??? total besoffen !
und wenn sich jemand so zulaufen lässt, hat er eh schon ein problem
ich würde mich sofort von demjenigen trennen. weil:
der bittere nachgeschmack bleibt immer |
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geschrieben am: 24.03.2003 um 17:52 Uhr
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Zum Thema Fremdgehen und Alkohol:
Meiner Meinung nach kann man nicht so besoffen sein, dass man nicht mehr merkt, mit wem man da pennt. Ich hatte selber diese Situation, das meine damalige Ex mir das gebeichtet hat, da gabs Butter beim Fisch und Ende war!
So Long
Der Gar |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2003 um 17:57 Uhr
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kann den beiden letzten Verfassern nur zustimmen es ist feige, wenn man den Alkohol als Argument heranziehen muss...und dumm
~Diary~ |
Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw) |
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geschrieben am: 24.03.2003 um 20:19 Uhr
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| @liebelisa hab ich richtig in erinnernung, dass du der meinung bist, dass es ok ist mit jmd anders zu schlafen wenn man die person nicht liebt? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2003 um 23:04 Uhr
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Wiederholungen bringen nicht besonders viel, wenn viele Menschen nicht bereit sind (fähig sind -ohne Wertung, nur als Feststellung), das ganze einmal gründlicher zu überdenken und direkt ohne viel zu denken in eine Abwehrhaltung gehen ...
Aber bei einer direkten Frage kann ich es gern nochmal zusammenfassen.
a) Sex ist schön, Sex ist nicht böse. Es wird nicht automatisch dadurch unschön oder böse, dass mehr als ein Sexualpartner existiert.
b) Man kann dem Partner/ der Partnerin alles gönnen, was schön ist. Es macht keinen Sinn, eine, und nur eine Sache dabei auszuschließen.
c) Man kann und solte sich im Gegenteil darüber freuen, wenn dem Partner/ der Partnerin Schönes wiederfährt.
d) Eifersucht ist ein lächerlicher Grund. Denn Eifersucht setzt sich zusammen aus Besitzdenken, gekränkter Eitelkeit und Verlustängsten. Wenn man sicher ist, braucht man das eben nicht.
e) Sex mir viel Gefühl bzw. Liebe ist natürlich besser, wobei man allerdings keine genaue Grenze zwischen "Gefühl" und "Liebe" ziehen kann. Beides - Gefühle und Liebe - ist nicht unbedingt auf eine Person beschränkt. Sex ohne Liebe kann immer noch einigermaßen gut sein. Für Menschen, die die Eifersucht nicht genügend abgelegt bzw. im Griff haben, ist es leichter, dem Partner Sex mit anderen ohne "Liebe" zuzugestehen, weil da die Verlustängste nicht greifen.
Der letzte Punkt ist auch schon die Antwort: Wer sich wirklich seines Partners/seiner Partnerin sicher ist, kann im/ihr eine grundsätzlich positive Sache wie Sex sowohl mit als auch ohne Liebe mit anderen Menschen zugestehen. Man kann und solte seinem Partner/seiner Partnerin weder etwas Schönes noch Gefühle verbieten.
Lisa
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geschrieben am: 25.03.2003 um 21:49 Uhr
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@liebe lisa das ist doch unglaublich. kannst du nicht auf eine einfache frage klar mit ja oder nein antworten? ich hab nie verlangt dass du alles nochma wiederholst was du bis jetzt von dir gegeben hast. entschuldige, dass ich das so abwertend sage, aber du überdenkst ja selbst nicht andere denkweisen und schon gar nicht ohne wertung. du erwartest von allen, dass sie deine meinung nicht nur akzeptieren, nein, du drängst die anderen gerade zu auf. wir haben deine meinung sehr wohl zur kenntnis genommen, aber es gibt menschen die können und wollen vor allem nicht so denken wie du. akzeptiers.
fang endlich mal an das zu leben was du hier predigst.
und noch was, wenn du der meinung bist, dein partner dürfe sex mit jmd anderem haben, darf er ja hoffentlich auch jmd anderen lieben, denn dann wäre es deiner ansicht ja auch egoistisch die liebe für sich alleine zu fordern, nicht wahr? *kopfschüttelt* ich mein wozu is ma denn mit jmd zusammen, wenn man sich nicht an vereinbarungen halten muss die man im gegenseitigen einverständnis getroffen wurden? es gibt nun mal viele menschen in beziehungen, die vereinbarungen getroffen haben, ohne würde ja auch keine beziehung funktionieren. wenn also beide partner einverstanden sind mit dem was sie vereinbart haben, sollen sie sich auch gefälligst dran halten oder sich jmd anders suchen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.03.2003 um 22:29 Uhr
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a) Ich lebe so.
b) Liebe nur für sich zu fordern, ist übertrieben egoistisch.
Wenn du mehr als ein Kind hast, liebst du auch ALLE, und nicht nur eines.
Lisa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.03.2003 um 19:32 Uhr
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also erstmal kann ich die meinung von LiebeLisa nicht ganz nachvollziehen ,aber respektiere es,da wir alle eine andere auffassung zur Liebe haben....für mich geht Sex ohne Liebe erstmal garnicht,zumindest hab ich es noch nicht gemacht,doch ich spreche mich nicht davon frei denn es könnte ja nen netter Kerl vorbeikommen und ich kann nicht widerstehen....
...naja zum Fremdgehen:ich sag mal so ich "würde" es nicht tuen und wenn mein Partner es täte,ich weiß nicht jetzt sage ich ich würde es ihn nie verzeihen aber man kann es einfach nicht genau sagen wenn es einem noch nicht passiert ist,man kann auch so dumm sein und es so hinnehmen...
Grundsetzlich finde ich das sich keiner von freisprechen kann das es nicht passiert und das man es nie machen würde,es kann immer passieren,die Beziehung kann noch so gut laufen.Und zum Alkohol und Fremdgehen,ja diese ausrede is einfach feige und wer darauf rein fällt ist selber schuld.. |
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geschrieben am: 28.03.2003 um 13:12 Uhr
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eifersucht kenne ich nur zu gut.. glaube bin ziemlich eifersüchtig, kann es gelegentlich aber auch zurückstellen.
vertrauen ist wohl da, doch die angst existiert genau so..
fremdgegangen ist meine ex mehrere mala mit 2 kerlen, von dem ich nichts wusste, da es eine fernbeziehung war.
Sie lügte mir ins gesicht das sie mich liebt, dann 2 MONATE später geht sie fremd... aber erfahren tue ich es erst an meinem geburtstag 5 monate später.
irgendwie ist das alles shize mit der eifersucht und mit dem fremdgehen.
man sagt immer "verarscht wird, wer sich verarschen lässt und verarscht werden will"
na ja... vielleicht ist es so, aber denke das man den spruch nicht anwenden kann!
mal nicht weiter drüber reden will, aber wurde nochmal verarscht und seitdem habe ich es schwer nochmal jemandem zu vertrauen..
hoffe das es in griff bekommst goa...
*feste drücktz und mal busserl auf stirn drücktz und auch aufs näsle*
baba |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.03.2003 um 22:08 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.03.2003 um 22:18 Uhr
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ich weiss gar nicht, ob ich mich hier schon mal zu wort gemeldet habe... *räusper*
ich bin folgender meinung: wenn (wenn!!!) in einer beziehung alles, aber auch wirklich alles klappt und wunderbar ist, dann geht niemand fremd.
ist nicht alles in ordnung, gibt es drei möglichkeiten:
- man lebt weiterhin "glücklich" miteinander und vegetiert in der beziehung vor sich hin
- oder man klärt die probleme (ausgang offen)
- oder man sucht sich abwechslung.
letzterer punkt sollte dann allerdings damit enden, dass man entweder stillschweigen bewahrt, weil man merkt, dass der partner eben doch der tollste ist oder man beendet das ganze. |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 00:00 Uhr
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Ich frag mich, wo hier das Problem ist. Bin verheiratet und gehe immer wieder mal fremd. Wenn sich eben die Gelegenheit bietet. (Leider viel zu wenig) Frau darf nur nichts davon erfahren. Wüßte nicht, was das schaden sollte. Und solange man es nicht an die große Glocke hängt, tut es auch niemanden weh. Und wenns rauskommt, was solls.
Ich glaub keinem (keiner) der (die) behauptet, treu zu sein. Für so einen Unsinn ist das Leben viel zu kurz. Und erst mit 40 auf die Idee zu kommen, ist wohl ein bißchen spät. Dann nehmen die Möglichkeiten vermutlich sehr ab.
War eigentlich alles umsonst, was die Elterngeneration der 68er auf die Beine gestellt hat?
MfG W.H Geändert am 30.03.2003 um 00:01 Uhr von W.H |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 03:55 Uhr
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meistens ist in einer beziehung nicht alles in ordnung und deswegen wird fremdgegangen... wohl dem, der nicht allzuviel gefühl daran gebunden hat.
ich hab die erfahrung, betrogen zu werden, grad gemacht und muß sagen, daß es mir geholfen hat, etwas zurückhaltender an eine beziehung ranzugehen und nicht gleich mein herz zu verschenken. ergo tut ein solcher fall auch nicht mehr so weh. schöner ist es natürlich, sich ganz und gar zu öffnen und demzufolge auch das risiko einzugehen, daß man verletzt wird... aber mit fortschreitendem alter und wachsenden erfahrungen bin ich vorsichtiger und abgeklärter geworden.
grundsätzlich ist fremdgehen mist - will aber trotzdem mal ne provokante frage stellen:
wenn meine frau/freundin nicht mit mir schläft, ist es dann betrug, wenn ich mir anderweitig sexuelle befriedigung suche ? fremdgehen bzw. den partner oder die partnerin zu betrügen setzt doch voraus, daß das, was man mit einer evt. "affäre" macht, auch in der eigenen beziehung stattfindet. wenn das nicht so ist, wie ist ein "seitensprung" dann zu beurteilen ?;-)
Gruss Azze |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 10:31 Uhr
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@ Liebe Lisa,
ich möchte hier nur mal einwerfen, dass die Liebe zu Kindern etwas ganz anderes ist, als die Liebe zu einem Erwachsenen! Oder hast Du körperliche Bedürfnisse die Du mit Deinen Kindern ausleben möchtest? Dann hättest Du ein riesengroßes Problem!!!
Also versuche hier nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen!
Ansonsten stimme ich mit Nikita überein, versuche uns nicht Deine Meinung aufzuzwängen, wir aktzeptieren Deine ja auch.
Die jetzt doch leicht angesäuerte Anna.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 14:40 Uhr
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Natütlich ist es etwas anderes ... wahrscheinlich begreifst du das Prinzip nicht. Es geht nicht darum, ob du was von Kindern "willst", sondern nur um die unbestreitbare Tatsache, dass es möglich und anerkannt ist, mehrere Menschen zu lieben. Niermand bestreitet das wirklich ... nur wenn es um Monogamie geht, ist das natürlich immer etwas anders. Liebe an sich in unabhängig davon, ob du "mehr" willst, es kann passieren, muss aber nicht. Und bei Kindern gibt es natürlich nicht mehr, ich frage mich allerdings, in welche Ecke du mich drängen möchtest ...
Übrigens gibt es auch genug Menschen, die ihren Partner lieben, ohne mehr zu wollen, es kommt sogar vor, dass bei bestimmten Behinderungen garnicht mehr möglich ist.
Das würde dann nach deiner Logik bedeuten, wirkliche Liebe unter Menschen gibt es nur zu einer Person, und auch dann nur, wenn "mehr", also Sex möglich ist.
Drollig.
Etwas weiter könntest du schon denken ... und nicht nur angesäuerte Schnellschüsse schreiben.
Lisa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.03.2003 um 15:10 Uhr
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LiebeLisa, man kann es natürlich andersrum auch zum Prinzip machen schmunzelt .
Grundsätzlich aber sollte man davon ausgehen, was wollen beide und nicht, was will einer. Denn davon ausgehend ist es Betrug am anderen, in dieser Hinsicht nicht offen zu sein.
Ausserdem denke ich mal, wenn man in jeder Hinsicht zufrieden mit seinem Partner ist, warum sollte man dann Appetit auf was anderes bekommen. Wer weiss, ob das andere denn gut genug ist? Sprich: wenn ich zu Hause belegtes Brot bekomme, warum soll ich anderswo trocken Brot essen? Dies wäre gleichzeitig schon eine Antwort auf Azze's provokante Frage ;-). Bekommt man nichts zu essen, muss man halt anderswo sich was zu essen suchen. Da wäre dann aber die Feststellung: wenn es so ist, dann sollte man schleunigst auf neue Wege ausweichen. |
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