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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 04.07.2004    um 14:09 Uhr   
(zitat)wenn jemand unfähig ist in seinem leben negative konsequenzen zu ertragen, dann weg mit ihm/ihr!! solche menschen vergiften systematisch ihr umfeld!

lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende, daran zweifelt auch heute nicht...

ein bw :o)(/zitat)
Was motiviert dich zu diesem sarkastischen, menschenverachtenden Ratschlag?

Im übrigen vergißt du, daß die meisten suizidalen Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation sind (zu über 90% Depression oder Psychosen), in denen sie nicht rational entscheiden können.
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 04.07.2004    um 14:15 Uhr   
(zitat)Ich glaube, dass es keine Frage des Mutes, sondern viel eher der Kraft ist. Wenn ein Mensch nicht mehr die nötige Kraft hat weiterzuleben, wählt er diesen Weg. Was nutzt ihm aller Mut, wenn die benötigte Kraft dazu fehlt? (/zitat)
Ja, sicher Tom: Lebensmut, Lebenswillen, Lebenskraft, Lebensfreude ...

Gott sei Dank lebt es sich gerade so herrlich leicht an diesem strahlenden Sommertag...

Summertime and the livin' is easy ...

schönen Sonntag wünscht:
sweety
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Nutzer: MurphysGesetz
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geschrieben am: 12.07.2004    um 13:33 Uhr   
wie schon guenther netzer sehr richtig sagte:
"ich bin kein fan von statistiken..."

zum anderen, is der mensch wohl das einzige tier, dass es sich ermoeglicht hat, sich das eigene leben zu nehmen.
traurig aber, dass manche keinen anderen ausweg finden.
allerdings haette ich nichtz dagegn, wenn einige politiker sich ma ernsthaft mit dem gedanken anfreunden, sich fuer den freitod zu entscheiden.
um wieviel schoener und einfacher waere die welt dann...

in diesem sinne

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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 12.07.2004    um 14:00 Uhr   
(zitat)zum anderen, is der mensch wohl das einzige tier, dass es sich ermoeglicht hat, sich das eigene leben zu nehmen. (/zitat)

das stimmt nicht. es gibt dokumentierte fälle meeressäugern, die sich in gefangenschaft das leben genommen haben.
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Nutzer: MurphysGesetz
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geschrieben am: 12.07.2004    um 16:50 Uhr   
is ja interessant.vl sindse ja auch einfach nur qualvoll an den folgen der haltung dahinvegetiert.
is ja auch latte.auf jeden fall kann kein tier sich so stylisch selbstumbringen wie der mensch.oder schomma n hund freiwillig vom hochhaus springn sehn?
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 13.07.2004    um 09:11 Uhr   
Natürlich besitzt ein Tier nicht die Abstraktionsfähigkeit wie ein Mensch. Muss man da jetzt darüber diskutieren?

Tatsache ist, dass manche Hunde aufhören zu fressen, wenn sie von ihrer Familie getrennt werden, sei es durch Aussetzen oder durch Tod ihres Besitzers. Dass in so einem Fall der Hund seinem Herrn nach recht kurzer Zeit folgt, ist nicht selten.

Ich denke, dass jedes Wesen, welches Gefühle hat, prinzipiell in eine Situation gebracht werden kann, in der der seelische Schmerz den Lebenswillen besiegt.

Allerdings ist der Mensch wohl das einzige Wesen, welches sich über das Phänomen Selbstmord an sich Gedanken macht. (und etwa diesen Thread startet).

sweety
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 13.07.2004    um 11:56 Uhr   
nur zu dieser aussage

wir reden hier von freitod-suchenden!! wenn sich die betreffende person nicht helfen lassen will...ihr leben gekennzeichnet ist durch zermürbende defizite...sie verstrickt sind in ein schier unauflösbares bündel an deprimierenden problemen... dann lasst sie doch abdriften in die opferbereitschaft. ob es nach ihnen ein kollektives tränenvergießen gibt, wer weiss.


wenn sich ein mensch in einer soo krassen lage befindet wird er eh tun was er will denke ich mal ...wohl schon fast egal ob eingesperrt und unter aufsicht oder ob daheim.
letzt entlihc wie oder wer soll ihnen helfen... wo die kassen bei so vielen notwendigen behandlungen schon nicht mehr zahlen wollen ...und wer sonst kann ihnen ien anderesl eben schenken .. denn ein neuanfang beginnt wohl wie so vieles mit dem lieben lied vom (nicht vorhandenen) geld

°°°°Polli
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 13.07.2004    um 12:04 Uhr   
und der mensch ist wohl auch das einzige wesen das seine mitmenschen mit füssen tritt wenn sie schon am boden liegen..auf dem weg zum untergrund...°°°°
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 13.07.2004    um 13:18 Uhr   
ich wollt ja auch nur sagen, dass die aussage, dass "nur" menschen sich das leben nehmen, falsch ist.

ich denke, es wird höchste zeit, dass man sich für eine depression nicht mehr schämen muss. depressionen sind eine krankheit - und heilbar.
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geschrieben am: 13.07.2004    um 13:27 Uhr   
Ja und? dann sterben sie halt.....bleibt mehr nahrung für uns übrig, wo isn da das prob?
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 13.07.2004    um 13:51 Uhr   
Du bist ein Trottel, Forenuser.

sweety

"Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral." (Bert Brecht
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Nutzer: MurphysGesetz
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geschrieben am: 13.07.2004    um 17:12 Uhr   
...also politiker und gewaltverbrecher wuerd ich auch mit fuessn tretn..egal wie weit unten sie schon liegen!
einen hund nie!
sollte ich mir da sorgn machn?
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 13.07.2004    um 18:29 Uhr   
(zitat)...also politiker und gewaltverbrecher wuerd ich auch mit fuessn tretn..egal wie weit unten sie schon liegen!(/zitat)
Mach das und trag die Konsequenzen. Ist deine Entscheidung.

sweety

p.s.: und wieder mal stellt sich die obligatorische Frage: "Jesus Christus, wer klont denn hier so erfolgreich die Idioten"?
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 13.07.2004    um 19:10 Uhr   
@lunachild

Mich würden da Details interessieren, wenn es dich nicht stört, sie hier offen zu erzählen.

Wer hat dich gerettet / gefunden ?
Oder bist du selbst einsichtig geworden und hast den Notarzt gerufen ?

Lay
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Nutzer: MurphysGesetz
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geschrieben am: 13.07.2004    um 22:07 Uhr   
@sweet...
immer wieder erstaunlich, wie eingebildet mancheine/r doch von sich und seiner ueberzeugung sein kann und spass von ernst nich unterscheiden kann!
respekt!
Geändert am 13.07.2004 um 22:10 Uhr von MurphysGesetz
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 13.07.2004    um 22:48 Uhr   
Eine Depression mit Selbstmordgedanken ist eine Krankheit, die genauso wenig durch "sich zusammenreissen" oder "nicht so anstellen" verschwindet, wie eine Lungenentzündung.

Sie muß ärztlich behandelt werden, um nicht tödlich zu enden. Es gibt verschiedene Ansätze der Ursachenforschung bei Depressionen. Neben einer vererblichen Affinität gibt es auch die Theorie, dass einzelne Botenstoffe nur mangelhaft gebildet oder aufgenommen werden. Daneben spielen möglicherweise wiederkehrende negative Erfahrungen, die zu bestimmten Denkmustern führen, oder auch gelernte Hilflosigkeit eine Rolle.

Depressive Menschen als feige zu bezeichnen, ist ungefähr so intelligent, wie einen Einbeinigen als lahme Socke.

Cel
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 14.07.2004    um 02:11 Uhr   
(zitat)@lunachild

Mich würden da Details interessieren, wenn es dich nicht stört, sie hier offen zu erzählen.

Wer hat dich gerettet / gefunden ?
Oder bist du selbst einsichtig geworden und hast den Notarzt gerufen ?

Lay(/zitat)

Nö, stört mich nciht... um ehrlich zu sein, ist es mir ziehmlich gern, was damals passiert ist... gut, ich bekomme manchmal noch alpträume und abstürze, aber das gefühl von damals ist nicht mehr so wirklcih beschreiben. denn für mich gibt es nur den weg der distanz.

das erste mal wollte ich mir die pulsadern aufschneiden, kurz nachdem mein damahliger freund eine "pause" wollte. gottseidank hab ich das nciht durchgezogen... ich würde diesen mistkerl am liebsten nur noch verdreschen. naja, jedenfalls hatte ich ihn dann angerufen und er hatte mich wieder beruhigt.

beim zweiten mal, war es, wärend ein anderer freund mit mir schluss gemacht hatte. zur situation:
ich war mindestens schon 2 jahre in ihn verliebt gewesen und hatte vorher in meiner dummen deprilaune mist gebaut. er dachte, ich wollte ncihts mehr mit ihm zu tun haben. als ich dacht, es ginge wieder, kam er nikolaus zu mir...ich wollte ihm sein geschenk geben, doch stattdessen setzte er sich aufs bett und meinte nur, er müsse reden. damals war er mein einziger halt... alles was ich hatte... denn meine einzigen freundinnen waren selbst zu depressiv...oder das verhältnis zu anderen war nciht gut genug.
ich hatte nur noch geheult und mir anschließend ein durchgestrichenes herz in den arm geritzt... er war mein ein und alles. ich wollte nicht mehr... ich war ja nur wegen ihm am leben geblieben... nur weil ich ihn zum freund haben wollte. also rannte ich zum deich und ging in die elbe... er kam mir hinterher und redete auf mich ein... ich konnte seinem blick nicht widerstehen... er tröstete mich dann noch gut 2-3 stunden.

beim 3. mal warens wieder die pulsadern... ich war noch in ner beziehung und weiß auch nicht mehr, was diesen absturz ausgelöst hatte... jedenfalls war ich am boden zerstört...
ich rufte meinen freund an... erzählte ihm jedes detail... er selsbt war depressiv (anders als ich, unterschwelliger und für ihn selbst schädlicher...heute ist er in behandlung). ich musste aufhören, denn da das bloße reden nciht reichte, hat er mir angedroht, den notarzt oder gar meine eltern anzurufen. da ich aber nciht will, dass mein vater ausrastet oder meine mutter sich sorgen macht, hab ich aufgehört...

tja... das ist es... neben dieser narbe am handgelenk und dem herz am rechten arm, hab ich noch ziwschen 30 und 50 narben... alles erinnerungen udn ich könnte sie nie entfernen, selbst wenn es für unter 100€ machbar wäre... sie sind ein teil von mir... genauso wie volrath es jetzt ist...
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 14.07.2004    um 07:53 Uhr   
mh.....

Das ist jetzt weder was persönliches noch was prinzipielles, das ist einfach ein fachlicher Rat meinerseits:

Aus deinen Schilderungen und den Zusammenhängen

"Habe den Selbstmord soundsooft angekündigt"
"Habe mich selbst verletzt, nachdem er mit mir Schluß gemacht hat"
"Wollte mich umbringen, nachdem er mit mir Schluss gemacht hat"

drängt sich mir eine Grundstruktur auf, die mir folgender Natur scheint:

1. offenbar definierst du dich vollkommen über andere Menschen bzw. misst deinen "Wert" an den Beziehungen, die du führst.

2. Die Tatsache, dass du in einem anderen Beitrag schriebst: "Ich bin nicht in Behandlung, weil ich immer so kreativ bin, wenn ich depressiv bin und weil das zu mir gehört." Deutet ebenfalls relativ eindeutig auf meine Vermutung hin, dass nicht Depressionen dein Problem sind.

3. Offenbar bist du bei den SMV nie lebensbedrohlich weit gekommen, weil immer jemand in der Nähe war und/oder von dir informiert worden war, der dich aufhalten konnte.

__________________
Gesamtbild:

Für mich zeichnen sich dort absolut klare pathologische Züge ab.

Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, hier soetwas zu sagen aber: Du bist offenbar nicht Suizidgefährdet. Ich bezweifle auch, dass du größere Depressionen hast, glaube da eher an depressive Phasen.

Offenbar treibt dich nicht wirklich der Gedanke, dein Leben beenden zu wollen, bzw. eine Depression. Vielmehr scheinst du, wenn alle anderen Argumente versagt haben aus Hilflosigkeit darauf zurück zu greifen mit selbstverletzendem Verhalten und/oder Selbstmord zu drohen. Anders lässt sich kaum erklären, weshalb IMMER jemand da war, der dich von "ernsterem" abhalten konnte.

Das ist keine Suizidgefährdung.

Allerdings ist das absolut eindeutig pathologisch in diesem Ausmaß und die unschöne Tatsache, dass es bislang zu funktionieren scheint (denn dadurch lässt sich dein "Ich gehe nicht in Behandlung, ich bin so kreativ, wenn ich depressiv bin" erklären) bestätigt dich auch noch in dieser Handlungsweise faktisch wirst du auf diesem Wege oder bist unter Umständen womöglich teilweise schon sozial inkompetent bis hin zu Gesellschaftsunfähigkeit.

Bei dieser Grundlage sehe ich keine tatsächliche Chance auf z.B. langfristige Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Du steuerst da auf ein Loch zu.
Ich lege dir anŽs Herz, den Gedanken, dich behandeln zu lassen, noch einmal zu überdenken.

Lay
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 14.07.2004    um 11:24 Uhr   
Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, hier soetwas zu sagen aber:
___________________________________________________________

finde ich einerseits auch ..ich überlege ob ich das jemals jemanden so ins forum geschrieben hätte oder gar nur im chat gesagt...statt ins forum hätte ich wohl vorher lieber erst mal mit ihr gemailt...ich finde deine worte zwar nicht unbedingt verkert aber dennoch recht persönlich ... wenn auch ok formuliert...aber.....
du hast auf ein thema mit einer, oder auf, einer art gepostet die hier lange nicht mehr vor kam ... fühlt sich komisch an ... so als ob gleich eine bombe paltzt °°°°°°°°°°°
Geändert am 14.07.2004 um 14:19 Uhr von Pollichen
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 14.07.2004    um 18:08 Uhr   
eine bombe? hm...
und ich bin schon lebensbedrohlich weit gekommen... ich hatte den vorteil, zu entdecken, dass abschiedsbriefe zu schreiben eine gute therapie ist...
und naja.. ich habe mich eine zeitlang nur von beziehung zu beziehung gehangelt um mich oben zu halten... bis eine phase kam, wo mir fast alles egal war und ich mich nur noch kalt fühlte... vermutlich sind deshalb auch die beiden beziehungen vor volli in die brüche gegangen... ich hatte zu verzweifelt versucht, wieder richtige gefühle aufzubauen.
wie gesagt, es ist mir so gut wie unmöglich, die gefühle jetzt noch zu beschreiben, die ich damals hatte... das kann ich erst wieder, wenn es mir schlecht geht... aber da mein schatzi heute nach hause kommt... glaub ich kaum, dass es soweit kommt *freu*
nunja *räusper*
zudem gehören depressive phasen, sofern sie über einen längeren zeitraum andauern auch zu dem krankheitsbild... da ist es äußerst fasettenreich. und bei mir war es über 3 jahre total extrem... inzwischen hat es erträgliche züge angenommen, die kaum auffallen... es lässt sich inzwischen einfach gut überspielen... da ist es ein vorteil, wenn man nicht mehr wirklich weinen kann...ich bin jedenfalls froh, dass ich es erstmal zum großteil hinter mir hab..
und ich hätte es auch privat per email schreiben können... aber ich hab die erfahrung gemacht, dass es auch menschen gibt, die nciht antworten, sondern einfach nur lesen... und es haben sich auch schon menschen bei mir bedankt, dass ich so offen bin... sie sehen dann, dass es auch anderen extremst mies gehen kann
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 14.07.2004    um 18:30 Uhr   
nun luna wenn du damit leben kannst ists ja ok
dann freue ich mich es hier einfach mitlesen zu können was du so schreibst und hoffe es bleibt so friedlich hier wie bisher.
wenn nötig maile ich dir mal :)denke

Polli
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 14.07.2004    um 18:48 Uhr   
Aber nicht noch.. was soll denn hier platzen ?

@Luna

Du bestätigst meine Worte..
Überlege dir das mit der Behandlung bitte noch einmal wirklich wirklich gut. Das ganze mag derzeit funktionieren. Es funktioniert aber nur so lange, bis wieder irgendetwas schiefläuft.

Du driftest - mittels Hermeneutik recht deutlich - lesbar, spürbar ins antisoziale ab. Ich möchte keine Gewichtung legen müssen, was im Endeffekt die gefährlichere Störung darstellt. Das eine oder das andere. Jedenfalls ist es eindeutig pathologisch und sollte unbedingt behandelt werden !

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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 19.07.2004    um 23:54 Uhr   
tja... mag schon sein... aber momentan genieße ich mein leben und kann garnicht an meine eigenen probleme denken... meine mutter ist fretig genug wegen meinem vater, mein freund braucht nen ausbildungs oder schulplatz ziemlich frühzeitig, mein bruder frisst die familiären probleme einfach in sich herein und eine freundin von mir ist grad weggezogen, hat tierische probs und ich kann sie nicht erreichen... bin also vollstens ausgelastet.
ich muss sagen, ich fühle mich wohl, wenn ich anderen helfen kann... ich halte momentan 3 personen oben und versuche zu vermeiden, dass mein bruder absackt... und es geht mir gut... und ich will nciht durch eine therapie riskieren, nicht genügend zeit dafür zu haben... es gibt für mich wichtigeres... zumindest momentan... vielleicht ändert sich das nochmal, vielleicht geh ich irgendwann noch in therapie doch momentan geht es einfach nciht. zudem gibt es auch phasenbehafftete depression... ich hoffe noch immer, dass das auch bei mir so ist und ich irgendwann wieder aus dieser phase raus bin
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 20.07.2004    um 07:22 Uhr   

hm, - damit sagst du : solange ich jemand habe, der mir sinn gibt, zu leben - eine aufgabe - solange brauch ich auch keine therapie um solchiges zu finden.
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Nutzer: Lay
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geschrieben am: 20.07.2004    um 08:11 Uhr   
Bemerkst du, dass du dir selbst innerhalb eines einzigen Absatzes grundlegend widersprichst ?

Erst
(zitat)ich fühle mich wohl, wenn ich anderen helfen kann... ich halte momentan 3 personen oben und versuche zu vermeiden, dass mein bruder absackt... und es geht mir gut..(/zitat)

Dann das
(zitat)ich hoffe noch immer, dass das auch bei mir so ist und ich irgendwann wieder aus dieser phase raus bin(/zitat)

Also zieht sich die Phase doch hin ? Also geht es dir doch nicht gut..?

Du benutzt - für mich demonstrativ, aber ich weiß auch, wohin ich schauen muss - permanent andere Personen um deinen "Wert als Mensch" zu belegen. Egal, wohin eine Frage zielt, du beantwortest sie zumindest mitunter auch durch solche "Beispiele" wie das hier:

(zitat)aber momentan genieße ich mein leben und kann garnicht an meine eigenen probleme denken... meine mutter ist fretig genug wegen meinem vater, mein freund braucht nen ausbildungs oder schulplatz ziemlich frühzeitig, mein bruder frisst die familiären probleme einfach in sich herein und eine freundin von mir ist grad weggezogen, hat tierische probs und ich kann sie nicht erreichen... bin also vollstens ausgelastet.(/zitat)

Du reagierst sofort und unverzüglich auf jede sich bietende Möglichkeit, mehr Informationen zur Verfügung zu stellen als augenscheinlich erfragt und themenzugehörig. Diese Informationen beziehen sich nahezu ausschließlich darauf, was du als Person schon "mitmachen" musstest, "aushalten" musstest, "erleiden" musstest u.ä.
Du hast also offenbar ein nicht mehr übliches Bedürfnis, deiner Umwelt mitzuteilen, was alles von dir verlangt wird, weil du scheinbar der Auffassung bist, dergestalt deinen "Wert" darstellen zu können. Gleichzeitig hast du selbst erzählt, wie du in offenbar mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit schwerster emotionaler Erpressung arbeitest, nämlich immer dann, wenn du keinen anderen Lösungsweg mehr siehst. Und offenbar tritt dieser Zustand gewöhnlich dann ein, wenn es um Konflikte mit anderen Menschen geht. Und genau da liegt das antisoziale Potential der Sache.

Man muss den Eindruck gewinnen, dass du mit zwischenmenschlichen Konflikten vollkommen überfordert bist. Nicht nur mit außergewöhnlichen sondern durchaus auch mit "üblichen". Auch Konflikte zwischen deinen Vorstellungen und Wünschen und der Realität scheinen nicht im normalen Maße verarbeitet werden zu können.

Kurz zusammengefasst: Du hast (noch) keinen Weg durch die Realität gefunden, den du für dich annehmen kannst und versuchst sie in Ausmaßen zu verändern, die einfach nicht möglich sind. Das funktioniert allerdings nicht - das kann es nicht - und führt regelmäßig zu Eskalationen.

Ich kann dir heute schon die nächste vorraussagen. An dem Tag, an dem dein jetztiger Freund und du wieder getrennte Wege geht.

Keine Zeit für eine Behandlung ist kein Argument. Du schiebst es nur auf, denn dieses Verhaltensmuster wirkt sich garantiert schon jetzt auf dein Umfeld aus. Das wird nicht besser werden.. im Gegenteil. Mit jedem Tag, an dem es "funktioniert" hat, wird es massiver.

Überleg es dir wirklich nochmal.
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