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Selbsmord Daten!!!

Nutzer: Shaft2
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geschrieben am: 26.06.2004    um 11:01 Uhr   
Ich hab heut gelesen das sich jährlich knap 1 millonen menschen sich selbst töten. Die rate der versuche liegt weit über eine millonen. Also stirb ungefähr alle 40 sekunden ein mensch durch selbstmord. Ich find es erschreckend. wie man sich nur da sleben nehmen kann was haltet ihr von diesen schrecklichen zahlen ?
ich hab hier noch paar daten gefunden:
"Alle 4 Minuten gibt es in Deutschland einen Selbstmordversuch. Alle 45 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. " 2001 starben in Deutschland ca. 11000 menschen davon waren 8100 Männlich und 2900 Weiblich."
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:23 Uhr   
möchtest du eine weltformel zur "lösung" des suizidproblems?
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Nutzer: Shaft2
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:26 Uhr   
ich wollte zum nachdneken und euer meinung wissen aber bei euch ist das wohl hier nicht möglich nur solche dummen kommentare, kensnt das sprichwort "wenn man von nix ne ahnung aht, einfach mal kein beitrag schreiben" ?
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:32 Uhr   
was erwartest du denn shaft??? sollen wir alle einen auf betroffen machen! Das sind zwar schon harte Zahlen, aber es gibt auch ne Menge Tote bei Verkehrsunfällen zB. Die Selbstmörder haben es ja wenigstens selbst in der Hand.
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:32 Uhr   
du weisst nicht, ob ich keine ahnung habe.
ich wollte einfach nur wissen, was du mit diesem thread - dessen thema hier schon desöfteren diskutiert wurde - bezwecken wolltest.

und für ach so dumme menschen wie mich hättest du ja auch ganz einfach eine frage formulieren können... ;)

sicher ist es erschreckend, dass es so viele menschen gibt, die so krank (nicht "krank" wie bekloppt, sondern wirklich krank wie krank) sind, dass sie keinen ausweg mehr wissen. nachvollziehbar? teilweise. sicherlich.

mich persönlich ärgert es, dass es verdammte statistiken über alles gibt. mich stört es, dass meine damalige beste freundin in einem wust von zahlen untergeht.

traurig ist auch, dass es seltener hilferufe vor einem suizid gibt, als man denkt. es ist so verdammt häufig so, dass jemand, der wirklich mit dem gedanken spielt, sich das leben zu nehmen, nie vorher auch nur ein wort darüber verlieren wird.
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:35 Uhr   
ne kleine frage hat er eigentlich schon formuliert des.


(zitat)
wie man sich nur da sleben nehmen kann was haltet ihr von diesen schrecklichen zahlen ?
(/zitat)
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 26.06.2004    um 12:36 Uhr   
(ot: ich wusste nicht, was "sleben" ist.)

wie man sich nur das leben nehmen kann, shaft? schätze dich glücklich, dass du es nicht weisst.
Geändert am 26.06.2004 um 12:36 Uhr von destiny
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Nutzer: Enzifer
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geschrieben am: 26.06.2004    um 14:49 Uhr   
Zum Thema sprechen über ein Suizidvorhaben: Ich denke die, die viel über sowas reden, würden am wenigsten einen Suizid begehen, sondern wollen nur auf sich aufmerksam machen und im Mittelpunkt stehen. Ich finde Suizid ist feige, ich kann für solche Menschen kaum Mitleid empfinden, da sie selber schuld sind an ihrem Tod. Es gibt für jedes Problem eine Lösung.


Enzifer
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 26.06.2004    um 14:52 Uhr   
mit solchen aussagen sollte man sehr vorsichhtig sein, da jeder fall es verdient, individuell betrachtet zu werden, bevor man ihn in solch einen topf schmeißt. ist es feige, wenn man aus seinem leben vorzeitig ausscheidet, weil man schwer oder sogar schwerst krank ist??
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 26.06.2004    um 15:12 Uhr   
mitleid musst du NIE mit den toten haben.
man muss verdammt nochmal mitleid mit den hinterbliebenen haben!
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 26.06.2004    um 15:14 Uhr   
nie?? und was ist wie gesagt mit schwer kranken leuten???
die hinterbliebenen verdienen auf jedenfall immer mitleid, das ist wahr!
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Nutzer: Weltenseglerin
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geschrieben am: 26.06.2004    um 15:17 Uhr   
(zitat)Zum Thema sprechen über ein Suizidvorhaben: Ich denke die, die viel über sowas reden, würden am wenigsten einen Suizid begehen, sondern wollen nur auf sich aufmerksam machen und im Mittelpunkt stehen. ...
Enzifer(/zitat)

Mhh, mein Vater hat auch sehr viel darüber gesprochen und ich dachte so ähnlich wie du. Am 13.02.2004 bekam ich dann gegen 17.30 Uhr den Anruf...
Es gibt kein Standardprogramm.
lg
Welten
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 26.06.2004    um 16:37 Uhr   
ach enfi...das, was du meinst, ist etwas anderes.
ich sagte ja nicht, dass man nicht mitleid haben soll mit den kranken. ich bin einfach nur der meinung, dass man nicht mit den toten mitleid haben muss.

das mir ein mensch leid tut, wenn er wirklich leidet, dass halte ich für so selbstverständlich, dass ich es nicht erwähnte.
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Nutzer: OnkelZz
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geschrieben am: 26.06.2004    um 17:40 Uhr   
Hi!
ich finde es gut, dass das jemand mal zur sprache bringt. ich habe erst vor ein paar Tagen ein referat in der Schule darüber gehalten und die zahlen sind echt erschreckend....
ich hab selbst ein Freund verloren, der sich umgebracht hat.
ich finde, zu viele Menschen verdrängen das Thema...
man sollte drüber reden!!

Gruß Tina
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Nutzer: olla
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geschrieben am: 26.06.2004    um 18:11 Uhr   
wie könnt ihr nur so pauschal urteilen?
wir wurden nicht gefragt, ob wir auf diese welt wollen. wenn einer nicht mehr leben möchte, dann sollten wir diese entscheidung respektieren. das ist das wenigste.
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Nutzer: Gast_busenwunder26
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geschrieben am: 26.06.2004    um 18:22 Uhr   
lasst doch den jenseitssüchtigen ihren süßen frieden!

Einen Freitod ganz anderer Art starben 1944 die jungen Piloten der japanischen Kamikaze-Sondertruppen. Beladen mit Bomben stürzten sie sich auf amerikanische Schiffe und in den Tod. Freiwillig, wie man sagt. "Die Übung im Sterben wartet auf mich", schrieb einer von ihnen, "Eine intensive Übung, schön zu sterben!"

ich verbeuge mich tief....vor solchen leuten. sie besaßen die freiheit (oder auch nicht) das leben zu lassen.

seneca schrieb: bei schwerer krankheit, und bei armut sei der selbstmord ein gebot der vernunft. recht hat er.

ich hab euch alle lieb :o)
bw
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Nutzer: OnkelZz
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geschrieben am: 26.06.2004    um 21:18 Uhr   
ja.. es wird gesagt freitod... aber ist es denn wirklich freitod? ich meine,irgendwas führt einen doch immer dazu.
ich glaube nicht dass man da von freiheit sprechen kann...
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 27.06.2004    um 00:25 Uhr   

10.000 leute - das wäre jeder 80.000te. das mal zu den relationen. ziehen wir sterbenskranke leute ab wirds noch weniger.

freitod wie suizid sind einfach neutralere begriffe als selbstmord (topic). letzteres beinhaltet eine negative wertung.
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Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 27.06.2004    um 09:48 Uhr   
(zitat)Zum Thema sprechen über ein Suizidvorhaben: Ich denke die, die viel über sowas reden, würden am wenigsten einen Suizid begehen, sondern wollen nur auf sich aufmerksam machen und im Mittelpunkt stehen. Ich finde Suizid ist feige, ich kann für solche Menschen kaum Mitleid empfinden, da sie selber schuld sind an ihrem Tod. Es gibt für jedes Problem eine Lösung.


Enzifer(/zitat)

hm enzi, auf eine art hast du sicherlich recht,aber diese menschen sehen oft keinen weg aus ihren problemen mehr, sind festgefahren in ihrer situation und können nicht mit ihrem umfeld drüber reden. sicherlich sind das alles psychische blockkaden, aber grade die psyche ist es, die so viel beim menschen bewirken kann, von der oftmals alles abhängt... ich habe, wie sicherlich die meisten hier auch schon eine freundin durch den von ihr gewählten tod verloren und trauere immernoch umden lieben menschen und darum das ich nicht in der lage war, zu helfen. ich wußte nichts von ihren problemen. jetzt ist es zu spät.

becci
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 27.06.2004    um 11:53 Uhr   
hm
ich denke weder das sie nicht vorher einen hilfe ruf starten , sondern eher das ihn neimand als solchen versteht.
und zum andern auch nichht das sie nur auf sich aufmerksam mahcen wollen, in form von wichtig tun, sondern einfach eine änderung dessen wünschen was sie bedrückt.
enzifer.. nicht immer ist es so leicht wie du es dahin sagtst ... oder wie es von dir gesagt klingt.
man muss nicht krank sein um keine lust mehr aufs leben zu haben. jedenfalls nicht krank in form von krnakheit, krebs oder so .. ich denke viele leiden an depresionen, die sind z.b. vererblich ... ist interessant darüber mal nachzulesen .... aber auch sehr deprimierend, finde ich. die menschen können fasst nichts dazu, das sie sind wie sie sind ... und können sich wohl auch kaum selbst wahrnehmen wie sie sind ...und dadurch nur schwer aus ihrer situation raus helfen. tote brauchen sicher kein mitleid mehr, doch die eben so betroffenen, hinterbliebenen, dennen immer noch keiner hilft, und denen keiner verständniss entgegen bringt, so wie es ihnen gegenüber nötig wäre, die schon.
freitot? immerhin sind sie dann frei von den lasten die sie auf erden bedrückten. und sie haben sich letztentlich aus freien stücken entscheiden, aus welchen gründen mal aussen vor gelassen, niemand nahm ihnen diese tat ab, sie taten es in dem moment aus freien stücken selbst.
eben becci

Polli

Geändert am 27.06.2004 um 11:55 Uhr von Pollichen
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 27.06.2004    um 12:11 Uhr   
@olla
die Entscheidung respektieren? Das fällt schwer, wenn es einen Menschen betrifft, der einem nahesteht. Was bleibt, ist immer der Gedanke, ob man es hätte verhindern können? Man sieht den Menschen nur vor den Kopf, nicht hinein.
Und oft werden die Hinterbliebenen mit der Frage "Warum?" zurückgelassen, ohne jemals die Chance auf eine Antwort zu haben.
Erschreckend finde ich es bei jungen Menschen, die den Freitod wählen aufgrund schlechter Noten in der Schule oder weil sie von ihren Mitschülern gemobbt und gequält werden. Da empfinde ich dann keinerlei Respekt vor der Entscheidung.
Nein, ich kann nicht so einfach damit umgehen.
Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: laguna_mera2
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geschrieben am: 27.06.2004    um 12:28 Uhr   
(zitat) ich wollte zum nachdneken und euer meinung wissen aber bei euch ist das wohl hier nicht mцglich nur solche dummen kommentare, kensnt das sprichwort "wenn man von nix ne ahnung aht, einfach mal kein beitrag schreiben" ?(/zitat)

ey...ich geb keine dummen Kommentare von mir, ist das klar, herzchen?
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"Autor"  
Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 27.06.2004    um 12:46 Uhr   
(zitat)(zitat) ich wollte zum nachdneken und euer meinung wissen aber bei euch ist das wohl hier nicht m§èglich nur solche dummen kommentare, kensnt das sprichwort "wenn man von nix ne ahnung aht, einfach mal kein beitrag schreiben" ?(/zitat)

ey...ich geb keine dummen Kommentare von mir, ist das klar, herzchen?(/zitat)

bist du destiny? wenn nein, hat sich das hier doch erš¹brigt...
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 27.06.2004    um 14:43 Uhr   
So, hab das mal überflogen....
ich habe insgesamt 3 Selbstmordversuche hinter mir...2 mal pulsadern und einmal wollte ich in die elbe gehen...
meistens war dies an tagen, wo vorher und auch an jenem tag einfach alles schief ging, wo ich mir miderwertig vorkam und in jeder noch so nützlichen kritik eine beleidigung gegen mich sah. einige bezeichnen mich deshalb auch als "kindisch" hey, ich kann da meist nix für. ich weiß dann zwar, dass es nicht so gemeint ist, aber ich kann das gefühl nicht einfach loswerden.
Ankündigungen zum selbstmord hab ich mindestens um die 15 gemacht, meist in einem selbstmordforum. und abschiedsbriefe hab ich garnicht erst gezählt. das war manches mal ein hilferuf, oftmals aber nur selbsthilfe...denn ich habe solche ankündigungen meistens einen tag im vorraus gemacht...es hat mir dann geholfen, die dinge, die mich bedrücken, niederzuschreiben und zu sehen, dass es anteilnahme gibt...oder aber es fiel plötzlich alles von mir ab und ich konnte ruhig schlafen.

Gu, ich bin depressiv, aber ich habe es inzwischen unter kontrolle...und zudem, so besch....eiden es mir auch in solchen deprischüben geht...ich möchte sie nicht missen...denn in solchen momenten entstehen bei mir die schönsten gedichte, geschichten und lieder...ich bin danach immer unheimlich kreativ. deshalb geh ich nicht zur therapie.

- sprüche á la: "das wird schon wieder", "komm, reiß dich mal zusammen" usw. machen es nur schlimmer...die leute bekommen dann das gefühl, minderwertig oder wasweißichwas zu sein. man sollte es deshalb lieber lassen.
- einfach zu sagen: "denk doch an die angehörigen" bringt auch nichts. ich z.b. denk dann nur daran, wie gut es denen ohne mich ginge.

Also...bevor solche leute als verrückt oder ähnliches betitelt werden, denkt lieber nach. viele wissen nicht, dass sie depressiv sind, da es für sie normal ist. eine therapie kann helfen, doch ist es ein drastischer schritt. die hauptangst ist, so denke ich, dass man seinen persönlichkeit verlieren würde, weil einen medikamente und so verändern. hier ist feingefühl gefragt... und das haben die meisten nicht...

so viel dazu...
DG dat Lunale
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Nutzer: Gast_busenwunder26
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geschrieben am: 27.06.2004    um 16:11 Uhr   
es gibt doch gespächs-oder verhaltenstherapien...die fördern sone art von "geistiger heilung".nur wer akut gefährdet ist, bedarf son psychodingens.

aber wer drei selbstmordversuche hinter sich gebracht hat, versucht es eines tages bestimmt ein viertes mal. lässt das auf sone art von suchtverhalten schließen?? mein rat, du gehörst unter fachgerechter beobachtung.

alles gute luna
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 27.06.2004    um 19:13 Uhr   
danke luna
würde eventuell gern mal mit dir reden, muss mich dann aber überkommen bist du mal im chat?

sorry kann dies später gern löschen Polli
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