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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2005    um 21:34 Uhr   
gerade der einsatz trotz ihrer leiden spricht doch für das prinzesschen, denke ich.

jutta hat gar den adelstitel abgelegt. wie andere gründungsmitglieder (kelly usw) auch verließ fundi jutta die inzwischen politisch inhaltslos gewordene partei der grünen, welche von den realos joschka, trittin, vollmer mit und ohne zweitem l,schily unterwandert wurde. sie wurde ökologisch links und macht, was sie immer machte : falsches (faschistisches) aufdecken und für ihre, manchmal paranoid erscheinende überzeugungen erinzutreten.

widersprüchlich jedoch die wahl des schmierenblattes neue revue als zentralorgan als feministische und emanzipatorische plattform. schreibverbote bei spiegel, taz usw. allein erklärten diesen absturz nicht. wobei gerade die veröffentlichungen zur geschichte der schwarz-braun-grünen" mehr als lesenswert sind.
etwas merkwürdig erscheint mir jedoch, daß die - bitter nötigen fakten - erst auf den tisch kamen, als ihre karriere bei den grünen verwirkt war.

jutta steht für ihre überzeugungen ein, ebenso wie der olle drewermann, der versucht, tiefenpsychologie mit kirche zusammenzubringen. wobei er sich nicht zu unhaltbaren äusserungen und unsachlichen konstruktionen herabläßt sondern die sache sehr differenziert angeht. seine aussagen dürften sowohl für katholiken als auch für konfessionslose denselben stellenwert haben. erstere haben ihn ja exkommuniziert.
wie jutta wäre er wohl vor ein paar hundert jahren gemeinsam mit hexe jutta am lebendigen leib verbrannt worden. so erging es ja auch giordano bruno, mit dem sich drewermann gerne vergleicht. sokrates als glänzendes vorbild.
mit der aussage, jesus hätte die bestehende kirche in der form nie gewollt, hat sich der olle nestbeschmutzer auch nicht gerade den leichtesten weg ausgesucht. die kirche solle von angst befreien und nicht mit ihr arbeiten. so wie jutta nimmermüde auf den verrat der partei am programm hinweist, so beschuldigt auch drewermann, sachlich und dem glauben kritisch verbunden, den priesterstand des verrats an der heiligen schrift und damit der grundidee.
aber sind die beiden auch echte vorbilder ?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2005    um 21:45 Uhr   
ja - nach den nichtwendehälsen zum wendehals numero 1 :

ferdinand porsche - wehrwirtschaftsführer und hochrangiges ss-mitglied. bei ferdi gibt es ja noch den klitzekleinen makel, daß seine firma ebenso wie sein altes werk vw ( und krupp, und daimler ..) mit zwangsarbeitern hochkam, die meines wissens nicht entschädigt wurden. die sind inzwischen zu 90 % verstorben, ihre ansprüche, die gerhard, wie solche der enteigneten, gut blockiert, sind somit verfallen.
nur mit zwangsarbeitern ließ sich h.itle. rs ziel eines kugelporsches für das deutsche volk für 1000 märker überhaupt erst andenken.

die kassenlage der von vorstandschef wendelin wiedeking geführten nobelfirma zeigt sich sehr gut, so daß ich es derzeit als nicht sonderlich erwähnenswert ansehe, wenn enkelchen piech sich noch deutsche arbeiter leisten kann und will. auch wiedeking ist jemand, der gerne auf mißstände hinweist und sich dabei nicht viel dreinreden läßt. deshalb verließ er auch die telekom.





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Nutzer: Hanseatin
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geschrieben am: 28.04.2005    um 21:49 Uhr   
Dankt dem Erfinder des Toastbrotes....
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Nutzer: opopo
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geschrieben am: 28.04.2005    um 22:02 Uhr   
ich schließ mich der Hanseatin an...aber da der Toastbroterfinder wahrscheinlich auch gleich vom chaser auf Herz und Nieren geprüft und in irgendeiner Hinsicht für am-Stecken-dreckig befunden wird.....stell ich hier jemand ins Netz, der wahrhaftig über all solche kleinlichen Anschuldigungen erhaben gelten sollte: Ratnakaran Sathyanarayan Raju

und wehe dir, chaser, da kommt irgend ne knitterige Bemerkung dazu, bei aller Virtuellität komm ich dir dann leibhaftig durch deinen browser gebraust!
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Nutzer: Hanseatin
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geschrieben am: 28.04.2005    um 22:09 Uhr   
lsw

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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.04.2005    um 23:28 Uhr   
soll ich schon mal den toaster anwerfen, bevor du angebraust kommst ? *g

stell uns den schwer aussprechlichen namen doch näher vor .. :-)

eigentlich sind mir alles oder nichts-leute lieber als solche steckerlfische, die kontenführung betreiben im sinne von : das war nicht so dolle und beruhte halt auf sachzwängen - aber dafür hab ich ja dieses oder jenes gemacht.

auch proklamiere ich keinesfalls die alleinige weisheit oder rede ex cathedra .. *smilertz
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Nutzer: opopo
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geschrieben am: 29.04.2005    um 00:13 Uhr   
Ratnakaran Sathyanarayan Raju alias Sathya Sai Baba
ist ein indischer Guru und es wäre ohne weiteres möglich, daß ihm auch die Erfindung des Toastbrotes zuzuschreiben ist.
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Nutzer: DerUnhold
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geschrieben am: 29.04.2005    um 01:29 Uhr   
Mir ist/war die kritisch zu sehende Historie von Porsche durchaus bewusst, natürlich beäuge ich auch kritisch jeden unternehmer, da sich freies Unternehmertum mit meiner Vorstellung von menschenwürdiger Gesellschaft nur -sehr-bedungt vereinbaren lässt.
Nichtsdestotrotz finde ich den Herren Wiedeking schon bemerkenswert in seiner Rolle und seinem Verhalten.
Vielleicht ist seine Benennung durch mich auch darauf begründet, dass sich die Wertevorstellungen und die gesamte Zielrichtung "unserer" (soll heissen die in der wir nun mal leben) Gesellschaft doch ziemlich weit verschoben (-wen wunderts?-, nach meiner Meinung in die falsche Richtung) haben.
Hätte mir vor 30 Jahren nicht träumen lassen, dass ich einmal jemanden der (für mich) selbstverständliches äussert und tut, für besonders erwähnenswert halten würde!!!
Zu Lady Diana Spencer:
Was ist denn an ihrem "engagement" so heraushebend????
Wo und wann hat sie dafür irgendetwas riskiert???
Es ist doch wohl leicht sich aufgeschlossen und hilfsbereit zu zeigen, wenn es mich nichts kostet, oder????
Also, nochmal die durchaus ernstgemeinte Frage: Was eigentlich qualifiziert Diana Spencer zur "Leitfigur" oder um den üblichen jargon der bunten Presse zu benutzen zur "Königin der Herzen" ???????
Im übrigen stellt sich mir die Frage , ob es überhaupt Leitfiguren braucht, oder nicht viel eher eine "Leitethik" also eine Idee die ein friedliches und harmonisches Leben für uns alle (meine damit auch die Tiere) die wir auf diesem Planeten leben , ermöglicht oder zumindest Hoffnung darauf erweckt??
Inwieweit dann einzelne dieser Ethik nahekommen und sie mit wirklichem Leben ausfüllen ist doch im Verhältnis zu der Frage ob wir als Gesamtheit uns auf einem Weg befinden der weiteres Leben zumindest theoretisch möglich macht, eher sekundär.

Ansonsten, wenns gar keine Hoffnung mehr zu geben scheint erinnere ich an meinen Vorschlag (s.o.).

Wenn nichts mehr hilft nimm "DerUnhold" g
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 29.04.2005    um 23:49 Uhr   
du meinst also, wenn wir endlich eine leitethik gefunden haben, dann hält sich jeder automatisch daran ? folglich gäbe es auch gute, verantwortliche unternehmer (die es gewiß gibt).

aber weshalb das rad neu erfinden und nochmal ausdiskutieren, was denn nun recht und was schlecht sei ? gibt es nicht schon genug solcher systeme ? aristoteles, die 10 gebote, die bergpredigt, das antisystem von nietzsche und wer es ganz ohne theologie mag, der kann sich auf sartre berufen. und daß aus königsberg nicht nur die klöpse kommen, dürfte auch jedem klar sein.
und wer wollte schon ernsthaft bestreiten, daß lug und trug, diebstahl, mord schlecht sind - für mich, wenn ich selbst davon betroffen bin ?
die hierfür notwendige sensibilität unterstelle ich bis auf wenigen ausnahmen jedem einzelnen - oft trübt sie nur ein.

doch setzen wir uns einen augenblick des sonntags zum zwölfjährigen fritzchen in die kate der wolperpolperalm.
der herr papa erzählt gerade von der steuererklärung und verweist stolz auf seine cleverness.
später kommen onkel hans und tante gerda. daß onkelchen hans gewalttätig ist, hat fritzchen schon öfter mitbekommen. aber hans ist ja eigentlich ein lieber kerl und weiß immer etwas spannendes zu berichten. außerdem ist tante gerda sowieso a weng annerst.
heute erzählt hans, daß er diese woche guten gewinn gemacht hat. fritzchen weiß auch inzwischen warum, der onkel arbeitet nämlich prinzipiell ohne rechnung. und das ist ja auch nachvollziehbar, weil der staat vom onkel sowieso genug geld wegnimmt
da der besuch nicht angemeldet war, muß frau mama noch ein paar kuchenstückchen besorgen. beim ausparken bleibt sie leider am zaun hängen. hans hat - wie immer - eine gute idee : "melde der versicherung, daß dich jemand gerammt hat und weggefahren ist - und der schaden wird bezahlt. das tut auch keinem weh, weil die versicherungen sowieso halsabschneider sind." alle sind begeistert.
später kommt noch tante frieda. sie wohnt offiziell auch auf der holperpolteralm, doch in wirklichkeit lebt sie ein paar serpentinen weiter beim allgäuer. würde das rauskommen, dann würde ihr ex keinen unterhalt mehr zahlen. und der kerl hat es auch nicht anders verdient, sagt fritzchens lieblingstantchen.
nach dem kafffeeklatsch sieht die ganze runde fern und jammert, daß nur die partei xy an der aktuellen misere schuld ist und die vielen ausländer.
fritzchen hat gelernt, das bei sich zu behalten. denn während der saison nehmen die anwesenden familien schon mal gern ausländer auf - natürlich unter der hand. weil die immer so einen dreck machen, arbeitet während der saison auch die italienische tina als zimmermädchen - schwarz natürlich. tina ginge es ohne dem geld noch schlechter - also ist das ok so. und der olle gerhard hat ja gesagt, daß er nix gegen hausmädchen hat.
fritzchen ist ein schlaues köpfchen und nach dem abitur geht es zum studium. die ganze familie half mit, den eindruck zu schaffen, fritzchen sei bedürftig und hätte anspruch auf staatliche hilfe. die erste wohnungseinrichtung in der studentenbude hat die kirche bezahlt - denn sie sind ja alle streng katholisch erzogen. die uni liegt gleich an der tschechischen grenze - und einmal im monat geht es dann ins grenzgebiet - weil dort alles billiger ist.

fritzchen hat also zeitlebens dazugelernt, - und selbst das, was fritzchen als falsch erkennen konnte, wurde ihm als richtig eingebläut. man muß ja schauen, wo man sonst selbst bleibt, gelle ?

trotz bestehender ethik wird diese in vielen punkten durchbrochen und ein eigenes schema zurechtgerückt. je mehr bei diesem spiel mitmachen, desto größer der schaden am entpersonifizierten ganzen wie staat oder versicherung. jeder dreht ja nur kleine sachen aber die erreichten dimensionen sind enorm.
ist es dann nicht das problem, daß vorbilder fehlen und gesagt wird "der ehrliche ist der dumme" und "alle anderen machen es doch auch" ?
deshalb denke ich schon, daß vorbilder nötig sind, - sie zeigen uns nämlich neue perspektiven. und deshalb dürfte porsche nicht zu den vorbildern zählen. wegen seines blinden flecks in bezug auf die vergangenheit seines unternehmens . aber - er hat ein gutes marketing :-)
eine neue "leit"ethik dagegen scheint mir nicht nötig zu sein. klar bedarf es der kritischen untersuchung all der neuen dinge, welche tagtäglich auf uns einprasseln, - aber das ist eher als erweiterung anzusehen. oder was meinst du ?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 29.04.2005    um 23:51 Uhr   
die erfindung des toastbrotes ist - ebenso wie die entwicklung der kußechten knutschkugel gewiß eine bahnbrechende geschichte.
und damit plaziert sich sai baba (heiliger vater) recht gut - auf den ersten blick. er wird gar von seinen 25 millionen anhängern als gott verehrt. genaueres über sein leben und wirken ist mir leider nicht bekannt.
seine sai-religion sieht er quasi die quintessenz der bislang vertretenen glaubensrichtungen und in deren zentrum steht er selbst. swami behauptet zudem, eine neue verkörperung christi zu sein (und damit auch mohemeds ?). da er infolgedessen nicht der europäischen zielgruppe angehört, möge er sich wohl besser an den gästetisch setzen -aber bitte a stückerl weg vom dalai lama, der sich gerade angeregt mit frau mama unterhält. und damit baba nicht allein sitzt, kümmerst du dich am besten um ihn @ unhold ;-)

wo sind sie nun, dianas fürsprecher ? *sich umschautz
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Nutzer: fransape
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geschrieben am: 29.04.2005    um 23:57 Uhr   
hm keine diana fürsprecherin bin ;-(...... zu einfach gestrickt bin:-)
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 30.04.2005    um 00:01 Uhr   
(zitat)
gibt es auch lebende deutsche oder wenigstens europäische vorbilder ? (/zitat)

da hat jemand bei dem beispiel diana wohl was verpasst...
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 30.04.2005    um 10:02 Uhr   
Ist es nicht müßig, Gestalten wie Kofi Amman, Bono Vox, oder weiss Gott wen, als Ideal hinzustellen, dem man nacheifern sollte? Das bringt der Mehrheit doch nichts als Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle. Denn, um so handeln zu können wie die besagten, muss man auch empfinden können wie sie. Das sind doch ohnehin alles Ausnahmenerscheinungen und wir können doch nie diesem Idealbild entsprechen. Die Folge davon kann sein (weil Ausnahmen immer eine Minderheit bilden), daß die Mehrheit sich selbst als unzulänglich bis minderwertig empfindet.
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Nutzer: Merlie1
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geschrieben am: 30.04.2005    um 10:53 Uhr   
Hi Starchen /:-)/,

also spontan fällt mir da Jürgen Todenhöfer ein. Ich lese gerade sein Buch "Wer weint schon um Abdul und Tanaya". Dieser Mann ist mutig und engagiert. Wenn auch offenbar nicht mit dem nötigen Erfolg. Aber das ist ein anderes Thema. Aber gerade dieses Engagement beeindruckt mich sehr und wenn jeder davon nur eine ganz kleine Portion hätte, würde vieles vielleicht besser laufen auf dieser Welt.

Liebe Grüße - Merlie
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2005    um 04:43 Uhr   
@ unhold
da ist mir noch was eingefallen - es gibt meines wissens keinen plural von ethik. also denkt man sich jene als eine einzige - und damit keine neue und keine alte, höchstens neue konzepte.

sweety - die leute sollen sich lieber bestätigt fühlen in ihrem handeln ? sonst könnten sie sich noch schlecht und minderwertig vorkommen, wansdern reihenweise in die depression und die therapie ? dann waren gandhi und luther king sozusagen eine art psychoterror für die gefolterte, aufgerüttelte masse gewesen ;-)
erfassen wir die welt in ihrer gleichheit oder eher an den gegensätzen und widersprüchen ?

aber danke für den hinweis - du halfst mir zu weiteren anwärtern. die beiden frauen bekamen dem nobelpreis verliehen. in der reihe der preisträger dürften sich doch ein paar lebende perlen finden !

und richtig - die bescheidenen betty williams und mairead corrigan sind es, die beiden haben die nordirische friedensbewegung gestartet. mit einer idee die durch ihre einfachheit besticht und schon deshalb angesichts der komplexität auf den ersten blick in fachgremien sofort als unzureichend von der tagesordnung gestrichen würde.

belfast in den siebzigern : du verläßt das haus, stehst auf der friedlich erscheinenden straße und im nächsten augenblick verwandelt sich die straße in ein kriegsszenario und du bist in einem anderen film.
die beide wurden dabei zeuge eines unfalls : ein wagen mit einem flüchtigen guerilla rammte durch einen zaun und überfuhr dann eine mutter samt mehrerer kinder. bad luck in the friendly fire ..
um diesem irrsin einhalt zu gebieten gingen sie hinaus und forderten auf die gewalt zu beenden. sie begannen gleich vor ort damit in der straße wo das unglück sich ereignete, - egal ob sie einen katholiken antrafen oder einen protestanten. sie hatten keinen auftrag, keine organisation im rücken sondern nur sich selbst.
die beiden kirchen (auch dort einer der größten arbeitgeber des landes, hier sind es eineinhalb millionen - bezahlte - leute in diakonie und caritas, welche den kirchen zwei prozent ihrere einnahmen kosten), welche doch eigentlich der grund waren und der heilslehre verpflichtet wären, wurden durch zwei hausfrauen, überrundet.

die konkurrierenden gruppen reagierten nur noch - haß und gewalt wurde muit noch mehr schrecken beantwortet - zug um zug. kaum eine familie, die im engsten kreise keine opfer zu beklagen hatte. keine gute atmosphäre für die anwendung von humanismus oder gar nächstenliebe, welche angesichts der verletzungen am schwersten fällt. keine einfache zeit, den brodelnden haß zu überwinden und sich wieder die hände reichen. an frieden konnte oder wollte niemand nicht mehr mal denken, - zu viele rechnungen waren offen. der weg zu frieden und versöhnung war durch rachegedanken versperrt.
es gereichte bis heute nicht zum endgültigen frieden, aber die masse ist vom karusell abgesprungen. die aussenseiter heute sind nicht die pazifisten sondern die unverbesserlichen, unversöhnlichen und die, welche aus dem bürgerkrieg ihren nutzen zogen.

vorher dachten die, die das tabu frieden dachten, sie stünden allein. und das ist der knackpunkt, sweety.
merkwürdigerweise bekamen die beiden innerhalb kürzester zeit immer mehr zulauf. von beiden gruppen, immer mehr leute demonstrierten gewaltlos die ablehnung der gewalt. wegen des demonstrierten gewissens der masse wird es natürlich schwerer, den rekrutierten die notwendigkeit mancher maßnahme zu erklären.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2005    um 04:46 Uhr   
und ich denke ja - natürlich brauchen wir beispiele. mensch ist nun mal - wie wolf - trotz aller individualitätsbestrebungen auch ein rudeltier. ob manche sich nun in unerreichbarer ferne befinden ist doch egal - hauptsache am anderen ende des tunnels flackert auch noch ein licht. das ist der sinn, lebende beispiele aufzuführen.
respekt haben die leute für ihren einsatz allemal verdient. es geht jedoch nicht darum, moralisierend mit schlechtem gewissen zu agiern., also gewalt ausüben, dazu kann der gute wille natürlich auch in schlauer taktik mißbraucht werden. deshalb verweigerte sich nietzsche auch jedweder ethik oder norm (außer der eigenen - sehr gestrengen ).

speziell jugendliche in der orientierungsphase.bedürfen der beispiele, vorgelebter und lebendiger. denn wer kann da schon was mit trockenen ethischen konzepten anfangen - außer vielleicht einem zwar nicht verstandenen aber so schön radikal klingenden nietzsche ? das pauken der maxime von kant ohne das gesamtkonzept aus zeitmangel zu durchsprechen hilft auch nicht weiter, das gefühl zu kriegen und zu erhalten. wer sich an die bibel macht, kommt meist über das alte testament nicht hinaus. ein beispiel allein genügt wohl nicht, sonst produziert man unfreie fanatiker. die macht des beispiels erachte ich als stark - egal ob es nun ein gutes oder schlechtes ist.
ethik ist auch kaum anzuerziehen, da es sich um eine (innere) gesinnung handelt. das sieht man an der jahrhundertelangen wirkung der sonntagspredigten .
selbst grundlegende tatsachen wie die, daß gewalt nur eine spirale ist, und kein mittel um soziale ungerechtigkeit zu überwinden, werden (erst heute ?) salonfähig verneint..
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2005    um 05:00 Uhr   
und zu den beiden hausfrauen paßt auch, merlie sei dank, der umtriebige "hodentöter", wie er im bundestag genannt wurde, sehr gut. er war einer der ersten, welche ihr gehalt offenlegten. auch er handelt wohl aus persönlicher betroffenheit heraus.
in seinem buch schreibt er darüber, wie die usa auch im irak ( siehe vietnam, afghanistan, golfkrieg ) die rache für den elften september die köpfe vergiftet und die gerechtigkeit in der mülltonne verschwindet. ebenso wie die wahrheit, da nur noch zählt, daß fingierte aber "passende" fakten geschaffen wurden für angriffskriege.
ein schönes beispiel ist folgendes szenario : in berlin findet ein anschlag stattf und der terrorist sucht unterschlupf bei befreundeten drogendealern in kreuzberg. wie würde deutschland reagieren, wenn der zuständige polizeichef kreuzberg dem erdboden gleichmachen würde ?

da waren auch seine unentwegten rufe nach gerechtigkeit gegenüber den gefangenen in den lagern, die gar keiner hören wollte. schon gar nicht, weil er feststellte, daß sich ein rechtsstaat erst im umgang mit seinen feinden bewährt.

seine ersten erfahrungen mit terror machte der ehemalige schleyer-freund, als er auf der abschußliste der raf stand. dennoch kommt er zu dem ergebnis, daß der ( moslemische ) terror ergebnis von armut und demütigung ist. er fordert härte gegen den einzelnen terroristen, jedoch gerechtigkeit gegen die muslemische welt. mithin ein hinweis, die heutigen ausgrenzungen von minderheiten neu zu überdenken.

die honorare des burda-managers gehen an stiftungen für straßenkinder in kabul und bagdad. die kleine marva, welche bei einem raketenangriff ein bein verlor, verschaffte er eine prothese und bot ihr an, für ihre ausbildung zu ihrem traumjob, ärztin zu werden, aufzukommen.
worauf er leider nicht eingeht, das ist die tatsache, daß das embargo gegen den irak viele der benannten fakten geschaffen hat. das embargo wurde von der irakregierung instrumentalisiert. hunger und krankheit waren opfer husseins um der weltbevölkerung zu demonstrieren, wie inhum sie ist.

was ist nun mit diana - was sagen die herzen ? und wenn wir schon bei burda sind - wo sind die buddenbrocksl ? gibt es in kirche oder politik jemand nennenswerten ?
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Nutzer: DerUnhold
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geschrieben am: 01.05.2005    um 12:44 Uhr   
Also ich seh es so: Die Personalisierung von Moral/Ethik hat immerhin den Zweck und Nutzen, Menschen die sich entweder selber noch nicht sicher sind,sich nicht trauen,oder Mut-Hoffnungslos sind, was die Zustände auf unserem Planeten betrifft,in Form eines beispielhaften Vorbildes eine Perspektive aufzuzeigen.

Nicht mehr, aber immerhin auch nicht weniger !

Die entsprechenden Schlussfolgerungen aus den Lebensläufen von -mehr oder weniger- prominenten Menschen zu ziehen und in das eigene tägliche Leben einzubauen(umzusetzen), diese Verantwortung -liebe sweety- kann dir keiner abnehmen.
Wenn dich denn die Beispiele von integeren Menschen, die für ihre Ideen auch im wahren Leben einstehen, runterziehen/entmutigen, dann kannst du doch dafür nicht jene zur Rechenschaft ziehen-im Sinne von "Es macht mich fertig, das du ein vorbildhaftes Leben führst"-denen es gelingt/gelang ihre Ideale im Alltag einzulösen,bzw.der Einlösung nahezukommen.
Letztendlich ist doch wohl jeder von uns für sein eigenes Leben selbst verantwortlich ??!!??!!
Ich finde es allerdings fatal, wenn es andererseits dazu führt,wenn irgendjemand einem "Idol" blind hinterher rennt!
Doch dieses Phänomen wird in einer Gesellschaft wie unserer, in dem viele das wahre Leben im TV zu erkennen glauben (Beispiel: reality-tv,Big brother..etc....)naturgemäss eher ansteigen als abnehmen.


In diesem Sinne: "Eigenes Denken ist sicher nicht einfach/bequem. Es bringt dich auch gesellschaftlich nicht zwangsläufig nach vorne und materiellen Gewinn nur in den seltensten Fällen.
Trotzdem-oder vielleicht auch gerade deshalb-ist es die unabdingbare Voraussetzung für Zukunft (egal in welchem Bereich)".

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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 03.05.2005    um 10:43 Uhr   
(zitat)speziell jugendliche in der orientierungsphase. bedürfen der beispiele, vorgelebter und lebendiger. denn wer kann da schon was mit trockenen ethischen konzepten anfangen - außer vielleicht einem zwar nicht verstandenen aber so schön radikal klingenden nietzsche ? (/zitat) Gerade Jugendliche in der Orientierungsphase tun sich mit diesen 'vorgelebten' Beispielen schwer. Ich will es an einem Beispiel erläutern: Mutter Theresa ist sicher eine Ausnahmeerscheinung gewesen, und oft wird sie als Ideal hingestellt. Also werden Jugendliche im Ethik- oder Religionsunterricht aufgefordert, diesem Idealbild zu entsprechen. Auch wenn sich Jugendliche für dieses Ideal begeistern lassen und deshalb einige Zeit idealistisch handeln, werden doch viele von ihnen in späteren Jahren normale, durchschnittliche Bürger. Dann heißt es, sie hätten ihr Ideal verraten. Dabei sind diese Verräter nur normale, durchschnittliche Bürger, mit (allzu) menschlichen Fehlern. ;) Ich meine, daß es Jugendlichen nicht zuträglich ist, wie Kofi Amman, Prinzessin Diana, Bono Vox oder sonst sein zu wollen. Sie kommen sich früher oder später als Versager vor. Das erinnert mich an eine Anekdote: Ein Amerikaner sagt zu seinem Sohn: 'Du sollst Dich was schämen, mit so einem schlechten Zeugnis nach Hause zu kommen. Nimm dir ein Beispiel an George Washington: in deinem Alter hatte er lauter Einser.' Worauf der Sohn antwortet: 'Und in deinem Alter war er Präsident der Vereinigten Staaten.'

Ich bin einverstanden, daß ein Kind für seine Entwicklung Vorbilder braucht, die es nachahmen kann. Aber ich halte nichts davon, wenn der natürliche Kreis der Vorbilder (Eltern, Tanten, Onkel, ältere Freunde), künstlich erweitert wird, bis hin zur gesamten Menschheit mitsamt ihrer Geschichte und Mythologie. Solche idealisierte Vorbilder
finde ich persönlich nicht hilfreich, weil zu exzentrisch und unerreichbar.

sweety
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.05.2005    um 21:52 Uhr   

da stimme ich dir fast zu, sweety. wenn frau mama den kinners die wichtigkeit einer gesunden und ausgeglichenen lebensweise erklärt, während sie genüsslich an der ziggie schmaucht und abends mit daddy streitet, dann haben wir da einen schwer aufzulösenden widerspruch, der ein kind, das seinen eigenen standpunkt sucht, lediglich verwirrt. - insbesondere wenn dieses procedere durchgezogen wird. die auseinandersetzung mit kiddies ist ja ein lernprozess für beide seiten. und fehler machen alle, hauptsache man lernt daraus. zum ichsein gehört ja auch, daß man sich mal schlecht fühlen darf, schwach sein, fehler machen - in einem gewissen rahmen. wie sonst sollten wir anderen auch solche tendenzen zugestehen können ?
der haken : nicht das vorbild in deinem beispiel ist das problem - sondern der erziehende hat eines. :-)

und ich gehe weiter : nicht das benannte vorbild ist unnachahmbar.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.05.2005    um 22:06 Uhr   
mit dem thread möchte ich auch keine konkurrenz aufbauen gegen die wichtigsten faktoren der persönlichkeitsbildung .puuh, das ist ein gebiet, auf dem ich keine praktischen erfahrungen habe. also kram ich mal die schlittschuhe raus und begebe mich aufs glatteis :-)

die wenigsten merkmale des charakters wie ehrlichkeit, toleranz, geduld, respekt sind uns wohl angeboren, - wir erlernen sie. und die wichtigsten weichen stellen in frühester *kindheit* als wichtigste bezugspersonen und verinnerlichte archetypen die eltern ( beide eltern ) durch ihr vorgelebtes beispiel, - sei es nun glaubwürdig oder nicht. die übernommene verantwortung mag eine sehr belastende vorstellung sein.
in einer idealen gesellschaft mag das funktionieren - nur : wie nahe sind wir deiner meinung nach an diesem ideal dran ? wieviele kinder wachsen ohne vater auf, wieviele in einer liebevollen, offenen, ehrlichen umgebung ? wieviele eltern nehmen sich / haben die nötige zeit ?
welche entsprechen dem von dir genannten ideal ? eltern in dieser form müssen die entsprechende reife und verantwortungs bereitschaft mitbringen und auch durchziehen können und wollen. diese eigenschaften sind jedoch auch erlernt und amerzogen. das erlernte wird, egal mit welchem anstrich, sozial weitervererbert. freud nennt das wiederholungszwang. konkretes beispiel : scheidungskinder werden scheidungseltern.

nein nein - ich verkenne sicher nicht den guten willen der eltern, die heutzutage ständig herhalten dürfen, wenn die kinder "nicht funktionieren". wenn sie also keine emotional gesunde und sozial verantwortlichen bürger mit optimistischer grundhaltung oder gar delinquent werden. also geben sie den schwarzen peter wieder zurück an die die lehrer und ausbilder aber letzten endes liegt die wahrheit wohl irgendwo in der mitte. . die unzufriedenheit in der heutigen situation drückt sich nicht nur in diskussionen nach vereinbarkeit von job und familie aus, welcher immer mehr als begründung der vergreisung herangezogen wird.
bei dem ping pong werden die schwächsten glieder der gesellschaft dann zerrieben und entsorgt. das war schon immer so - der bodensatz der "verwahrlosten" wird vom system abgesaugt - das gilt für ost wie west.
vergessen wird oft, daß die kinder heutzutage durch die medien wohl mehr "lernen" als durch familie und schule.

sollten wir darin übereinstimmen, daß kinder ihr verhalten in der hauptsache von den eltern lernen, dann tun sie sich sich gerade mit vorgelebten beispielen nicht schwer. denn vor-bilder sagen mehr als worte. daß jugendliche in der orientierungsphase auch vorgelebte beispiele imitieren, sehen wir doch allzuoft - in kleidung, mode und verhalten werden allzugern (ich sage mal "zweifelhafte") idole und stars nachgespielt.

die beurteilung, ob jemand im persönlichen bereich seine ideale verraten hat oder nicht - das kann eigentlich nur der einzelne sich selbst gegenüber ehrlich beantworten. er muß sich selbst fragen, ob ein bruch ein konsequenter lernprozess aus vernunft war oder aber etwas, wofür er sich schämen muß. glaubwürdige und korrekte biographien wiederum als schlechtes gewissen der menschheit abzutun, halte ich nun doch ein wenig für überzogen und ungerecht den betreffenden gegenüber. ich unterstelle mal, daß sie sich nicht im wettstreit mit anderen sahen und das was sie taten, aus überzeugung heraus kam und nicht in der absicht, andere zu beschämen. für den späteren mißbrauch durch dritte, hinter dem handfeste eigeninteressen stehen, haben sie sich nicht zu verantworten.

falsch ist sicher auch, daß die jeweiligen leute gerne heroisiert werden und damit zum nichtmenschen gestaltet.
also reißen wir mal auch "mama" theresa vom sockel und betrachten wir sie mal ohne heiligenschein : auch sie war opfer von sachzwängen und ökonomischen entscheidungen dritter, von denen sie abhing. sie zweifelte stets an sich selbst . da moderne helden wohl keine menschlichen schwächen haben, ist das nur nicht so bekannt. die hygienischen verhältnisse der von ihr verwalteten behausungen waren nach unserem ermessen menschenunwürdig. die spritzen wurden undesinfiziert so oft verwendet, bis sie stumpf waren usw usw. aber sie hat versucht, in ihrem bescheidenen rahmen ihr ideal zu erreichen, von welchem sie nach eigenem ermessen weit entfernt war.
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Nutzer: Hanseatin
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geschrieben am: 03.05.2005    um 22:13 Uhr   
grübel... oder sollt ich vorsichtshalber 2 Toastbrote einpacken?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.05.2005    um 22:15 Uhr   
und diana war meines erachtens lediglich opfer gewisser englischer snobs, welche die monarchie durch die eigene riege ersetzen wollte und natürlich der medien. und behaupte frech, daß vieles nur dem zweck dienen sollte, den sohn auf den thron zu bekommen.
daß diana dennoch gerade in der mittel- und unterschicht die herzen eroberte liegt wohl eher an der identifikation mit ihr : das bewußtsein, daß selbst jemand, der sozial und finanziell weit über mir steht, dieselben kleinen und großen probleme hat wie ich und trotz allem luxus, allen insignien und laszivem lebenswandel nicht unbedingt glücklich ist .


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Nutzer: fransape
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geschrieben am: 03.05.2005    um 22:16 Uhr   
ja sicher Hanseatin ......oder willst du mich hungern lassen ;-)
was man nicht richtig bedenkt, bespricht man auch nicht richtig .
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Nutzer: Hanseatin
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geschrieben am: 03.05.2005    um 22:19 Uhr   
grins.. okay .. 3 einpackt und ne Rumkugel... Und wie wärs noch mitm Gute-Nacht-Schmöker?
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