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fundamente eines rechtslastigen gebäudes

Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.06.2005    um 21:59 Uhr   
die forderungen der rechtsgesinnten landsleute finden bei erster betrachtung bei immer mehr leuten gefallen.
welche konsequenzen ergeben sich jedoch langfristig aus den jeweiligen forderungen ? wie sieht ein nationalsozialistischer staat aus ?

ich beginne mit der gleichsetzung der begriffe nation und volk. die nation definiert sich aus der übereinstimmung in bestimmten merkmalen. diese sichtweise bedingt die ausgrenzung von einwanderern, behinderten, alten, kranken, schwulen usw.

die forderung nach einem starken staates, geführt von wissenden eliten und einem starken führer mündet zielgerecht in der diktatur.


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Geändert am 14.06.2005 um 22:35 Uhr von starchaser
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 12.06.2005    um 22:22 Uhr   
vielleicht ist es ja tatsächlich einmal so, dass dumme menschen von anderen dummen menschen lernen und erkennen, dass dieses system mit recht schon einmal gescheitert ist.

die hoffnung stirbt zuletzt ;)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.06.2005    um 23:49 Uhr   
gegen dummmheit ist ja angeblich kein kraut gewachsen - selbst im bildungsbürgertum. diese negative prognose unterstütze ich auch nicht :-)


these drei : das völkisch und rassistisch geprägte bild eines inneren feindes, der das volk bedroht, mißbraucht oder mit "falschem" gedankengut zersetzt, führt zur automatischen ausgrenzung aller, die anders denken.

edit : these blau eingefärbt
Geändert am 12.06.2005 um 23:51 Uhr von starchaser

Geändert am 14.06.2005 um 22:34 Uhr von starchaser
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Nutzer: Gast_Genie
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geschrieben am: 13.06.2005    um 00:32 Uhr   
(zitat)diese sichtweise bedingt die ausgrenzung von einwanderern, behinderten, alten, kranken, schwulen usw.(/zitat)Hast du vor, noch mehr solcher stumpfsinnigen Phrasen voller Vorurteile zu bringen? Deine Sicht der Dinge ist so extrem von deinem blinden Hass gegen rechts getrübt, dass du nicht mehr in der Lage bist, rationell und intelligent zu denken. Ich habe zwar weder was mit der einen noch mit der anderen Seite zu tun, aber das was du hier von dir gibst, ist echt nicht gerade sehr intelligent.

Mal eine Frage:
Bist du ein Ausländer oder mit einer Ausländerin zusammen?
Dummheit frisst, Intelligenz säuft, das Genie macht beides.
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 13.06.2005    um 01:39 Uhr   
Und ich finde es noch viel weniger intelligent, sich den Nick "Genie" zu verpassen und dann rationell und rational zu verwechseln. Arme deutsche Sprache...

Über das eigentliche Thema denke ich noch mal nach - aber das von dir gezeichnete Szenario könnte tatsächlich so geschehen, Starchaser. Ich bin aber der Meinung, dass die fehlende Konsequenz der etablierten Parteien Menschen dazu treibt, rechtsgesinnte und rechtsextreme Meinungen nicht nur zu tolerieren, sondern auch noch gut zu finden und zu fördern. Du wirst wenig Rechtswähler finden, die aus voller Überzeugung bezüglich Parteiprogramm oder politischer Orientierung zum Beispiel NPD wählen. Vieles ist einfach nur Protest - der/die einfache Mann/Frau weiß es nicht besser...
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Nutzer: Out
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geschrieben am: 13.06.2005    um 20:43 Uhr   
volk und nation sind zwei verschiedene dinge, aber wiederrum das gleiche...

zb österreich, die österreich sind ein eigenes volk, aber ein gebilde aus mehrern volksgruppe anderer nationen, wobei der großteil der österreicher deutscher nationalität sind (ca. 80 %), zweitgrößte volksgruppe sind die slowenen, die kleineren offiziellen, anerkannten volksgruppen sind: kroaten, ungarn, slowaken, tschechen und roma und sinti.

und bezügl. national, ist sicher nicht schlecht wenn es in maßen genossen wird, aber in deutschland ist "normaler" nationalismus leider nicht möglich, da es da nur zwei extreme gibt, auf der einen seite nazis, und auf der anderen seite totale deutschlandverächter. selbst patriotismus außerhalb von sportstadien ist bei uns schon verdächtig.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 13.06.2005    um 22:35 Uhr   

@out
da haste recht.

nation hat etwas mit *national*sozialistisch zu tun und ist von dem gedanken geprägt, einer schicksalsgemeinschaft zu entstammen und eine nationale identität haben. ein echter nationalstaat besteht per definitionem aus fast hundert prozent angehörigen dieser schicksalgemeinschaft. portugal und irland wären also echte nationalstaaten.
das ziel des nationalstaates duldet somit keine "fremdobjekte".

wozu bedarf es denn eines "normalen" national*ismus* ?

@azze
eventuell war hier der brilliante, geniale schachzug zu suchen ? :-)

im übrigen sehe ich vieles auch als protest. die einzelnen programme von npd und dvu bieten ja auch ganz einfache handlungs- und sichtweisen gegen die erlebten oder befürchteten verluste der moderne an. die programme selbst lesen sich ja auch recht unauffällig. die fünf, sechs seiten der dvu zum beispiel enthält nichts konkretes. lesen wir jedoch die nationale zeitung, das parteieigene sprachrohr, dann finden wir sehr wohl aussagen, die genau in die richtungen gehen, die oben angedeutet wurden.
und natürlich haben die parteien in einer demokratie ihre berechtigung, da sie ja die meinung eines gewissen prozentsatzes ausdrückt.
und - auch wenn die thesen der rechten seite zugeordnet werden, finden wir genug parallelen in den anderen parteien.

@genial
wo glaubst du denn, anzeichen für meinen glimmenden haß zu finden ? über folgen nachzudenken ist ja wohl nichts verbotenes, - solange das nicht die nationale identität verbietet, gelle ?
die "thesen" sind ja nicht unverrückbar, also laß uns darüber diskutieren. da ich an meinem genium zweifle, setze ich ja nicht these gleich mit wahrheit.
zugegeben, - das denken in schubladen von volk und nation klingt ersteinmal ganz harmlos. doch führt es über kurz oder lang zur systematischen ausgrenzung all jener, die in diesen schubladen keinen platz haben. später ist die ohnehin ständig debattierte aufspaltung in gute, arbeitende und schlechte deutsche denkbar, welche sich am nutzen des jeweiligen für das volk und die nation bemißt.. unbrauchbare "faule" und verräter werden ausgestoßen aus der gemeinschaft.
der begriff knecht kann nicht gesehen werden ohne dem begriff des herrn. wo deutsche sind, da sind immer auch nicht deutsche, wo ein volk ist, da gibt es volksfremde und wo es patrioten gibt, da gibt es auch zersetzende subjekte. abhilfe schafft wiederum der nationale widerstand der gequälten deutschen volksseele. durch doppelte ausgrenzung (nach innen und nach außen) wird ein brisanter cocktail angemixt.
laut npd ist rassenmischung völkermord und in der globalisierung eine semitische verschwörung, die das innen wie außen bedrohte deutschland an ausländische mächte ausliefern soll.
aber auch andere parteien bedienen die thesen. denken wir nur an die diskussionen zu patriotismus, leitkultur, zuwanderung und parallelgesellschaft. oder wenn der herr innenminister ausländische mitbürger als "last" bezeichnet. oder der fraktionschef der c-parteien sich stark macht, ausländische mitbürger müßten sich schon dankbar zeigen und sich gefälligst an die deutschen qualitäten anpassen. ( wobei ich bis heute über jene rätsle ). der ministerprtäsident der csu fühlt sich dazu berufen zur abwehr einer "durchmischten und durchrassten" gesellschaft im land der bauern und dem übrigen bundesländern. das ganze endet dann in der alles rechtfertigenden, parteiübergreifenden ansicht "sozial ist, was arbeit schafft". ha capito, bambino ?


und klaro kannste meinem harem beitreten, - ich hoffe, du bringst nicht nur genie sondern auch bügelpraxis ein ! :-))
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 13.06.2005    um 22:40 Uhr   
these vier : die nationale identität führt zur erzeugung des optimal beherrschbaren untertänigen bürgers.
die nationale identität wird durch gemeinsame geschichte, gemeinsame sprache und eine gemeinsame kultur zusammengeschmiedet. der staat entstand somit nicht aus dem willen, gemeinsam vorteile aus der gemeinsamen unterwerfung zu ziehen, sondern deshalb, weil der bürger einem gewissen menschenschlag angehört.
die "volksgenossen" idealisieren den "anständigen deutschen" und den loyalen bürger. wegen ihrer besonderen zusammengehörigkeit soll es auch einen "volkscharakter" geben, dem sich alle unterworfen fühlen. im namen der nation hat der anständige deutsche gefälligst zu jedem nötigen opfer bereit zu sein , auch wenn es seinen persönlichen interessen widerspricht. der gehorsam tritt nicht mehr auf als unterwerfung, sondern als ausdruck des gemeinsamen willens des volkes, der von der regierung ausgelegt wird.


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Geändert am 14.06.2005 um 22:34 Uhr von starchaser
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geschrieben am: 14.06.2005    um 00:56 Uhr   
Du hast meine Frage nicht beantwortet.

Zu deinen Ansätzen:
Diese Diskussion gab es bereits schon mal. Das ein Volk daran festhält, seine Werte, seine Kultur, seine Eigenheiten usw. zu erhalten, ist kein Verbrechen und hat auch nichts mit einer rechten Einstellung etc. zu tun. Ein kultureller Misch-Masch kann nicht das Ziel eines Volkes sein. Deshalb ist es auch nicht verwerflich, wenn man an Einwanderer gewisse Bedingungen stellt, wenn sie in ein anderes Volk/eine andere Nation aufgenommen werden wollen. Dass Einwanderer ein Volk unterwandern, kann für keine Nation/keinen Staat gesund sein und das wünscht sich auch kein Mensch!

Da du ja selbst ein Freund von Statistiken bist, hier mal ein Beispiel, welches du evtl. selbst kennst:
Durch den Fischer-Volmer-Erlass reisten 4,8 Millionen Osteuropäer nach Deutschland ein. Diese Zahl wird nicht durch die NPD & Co. behauptet bzw. erfunden, sondern wurde durch den Visa-Ausschuss selbst veröffentlicht und zur Sprache gebracht. Wie viele davon wirklich in Deutschland geblieben sind, sagt uns allerdings niemand. Wenn ein Innenminister dann also von einer Last für Deutschland spricht, ist das sicherlich nicht gegen die Einwanderer gerichtet (die haben schließlich nur das ausgenutzt, was unsere Politik zur Verfügung gestellt hat), sondern meint die Last für Deutschland allgemein, welche sicherlich vor allem finanzieller Art ist. Dies zu sagen, hat nichts mit der nationalsozialistischer Einstellung zu tun, wie du diese hier auszulegen versuchst.

Diese Schubladen und die Ausgrenzungen von denen du sprichst, gibt es in jeder Gemeinschaft - überall auf der Welt. Das ist auch vollkommen normal und völlig in Ordnung. Ich halte dies für einen Urinstinkt, welcher bei fast allen Lebewesen zu finden ist. Eine Gemeinschaft/ein Volk kann sich nur weiterentwickeln, wenn es die schwächeren Mitglieder von der Elite trennt, damit sich diese weiterentwickeln und entfalten kann. Dies klingt ein wenig hart und weit hergeholt, allerdings sieht man dies in vielen Bereichen des Lebens. Und auch das hat nichts mit Einwanderern zu tun, sondern gilt für das ganze Volk. Dass Einwanderer notgedrungener Weise inbegriffen sind, wenn sie sich der Gemeinschaft nicht anpassen, ist doch völlig normal.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 01:21 Uhr   
(zitat)Dass Einwanderer ein Volk unterwandern, kann für keine Nation/keinen Staat gesund sein und das wünscht sich auch kein Mensch! (/zitat)

ja, klar... sind ja auch alles spione, die unser Volk vernichten wollen... ähmmm... halt... nein, sind sie ja doch nicht.

(zitat)Das ein Volk daran festhält, seine Werte, seine Kultur, seine Eigenheiten usw. zu erhalten, ist kein Verbrechen und hat auch nichts mit einer rechten Einstellung etc. zu tun.(/zitat)

nein, ist es sicher nicht, die Art und Weise, auf die jedoch versucht wird, fremdem Einfluss entgegenzuwirken ist etwas besorgniserregend...


mal ehrlich, genie... hast du jemals wirklich darüber nachgedacht, was du schreibst?? Werte, Kultur, Eigenheiten... schöne Worte, doch sind dies Dinge, die sich stetig ändern und weiterentwickeln. Als Bewohner eines Landes das in seiner Geschichte einen recht großen kulturellen "Misch-Masches", wie du es zu bezeichnen pflegst, hatte, kann ich nichts davon merken, das wir unsere Kultur, oder unsere Eigenheiten verloren hätten... Wobei ich zugeben muss, dass wir uns nicht mehr benehmen, wie vor 300 Jahren. Wir haben uns tatsächlich weiterentwickelt, und der Einfluss von aussen, hat dieses Weiterentwickeln, in Relation zur restlichen Welt, weder gebremst noch beschleunigt... Er hat uns vielleicht auf einen anderen Weg geführt, als er hätte sein können, jedoch finde ich am status quo praktisch nichts auszusetzen. Schlussendlich wird sich kein Volk auf Dauer nur mit sich selbst weiterentwickeln können.

Schlussendlich ist der status quo in Deutschland, wie in fast allen anderen Ländern der Welt nichts als die Summe von "Urbevölkerung", Ein- und Abwanderung, und deren kultureller und gesellschaftlicher Folgen...

dat coki aka Don Coke
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geschrieben am: 14.06.2005    um 01:31 Uhr   
Mal angenommen wir reden hier von Deutschland. Von deutschem Volk und deutschem Staat (Nation). Mal angenommen wir beziehen uns dabei auf den geografischen Raum von Nord/Ost-see bis zu den Alpen und von der Oder bis zum Rhein ..(grob gesprochen). Wer eigentlich setzt den Beginn von Volk oder Nation fest?? Seit ca. 10 000 Jahren ist dieses Gebiet wohl besiedelt.Wer ist jetzt der ursprünglich Deutsche und wer nicht?..Wo beliebt es die Grenze zu ziehen zwischen deutscher und nichtdeutscher Nation??

Will damit zum Ausdruck bringen, dass bei durchmischung vieler Rassen und noch mehr Volksgruppen und bei historisch (beliebig) wechselnden Grenzziehungen die Begriffe Volk und Nation doch an Skurilität kaum zu überbieten sind.

Nebenbedingung: Nur wenn wir irgendwann mal anerkennen, dass wir alle Gast auf ein und demselben Planeten sind(vollkommen losgelöst von geographischen,ethnischen,kulturellen,religiösen oder anderen Gegebenheiten), werden wir in der Lage sein die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam anzugehen und uns eine Chance (es geht nicht um mehr als eine Chance)auf den Fortbestand der Menscheit überhaupt zu erarbeiten.

Das Übel ist nur,dass uns -alle- die Nationalisten jedweder Couleur mit in ihr durch Dummheit geschaufeltes Grab reissen werden.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 08:44 Uhr   
mit jeder neuen epoche kommt auch eine neue grenze.

vor 10000 jahren waren die leute schon aus einem anderen volk wenn sie nur von der anderen seite des flusses kamen (steinwurf)

vor 1000 jahren waren die leute aus dem nachbardorf ein anderes volk

vor 100 jahren waren die leute eines anderen kontinents ein anderes volk

heute sind irgendwie alle die wir net mögen/verstehen ein anderes volk

in 100 jahren werden die leute die auf dem mond in ihrer basis leben über uns sagen...was nen anderes volk da unten...
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geschrieben am: 14.06.2005    um 10:27 Uhr   
(zitat)...die Art und Weise, auf die jedoch versucht wird, fremdem Einfluss entgegenzuwirken ist etwas besorgniserregend...(/zitat)Welche da wäre? Und nun komm mir bitte nicht mit der NPD und deren Anhänger - solche Aussagen langweilen mich zu tote. Wenn sich 1-3 Prozent der Bevölkerung für diesen Weg entscheidet, ist das nichts Weltbewegendes. Diese Dramatisierung ist einfach gewaltig übertrieben und nahezu lächerlich. Deshalb frage ich noch mal - von welcher SPÜRBAREN Art & Weise sprichst du?

Wenn du den kulturellen Wandel, der durch eine erhöhte Einwanderung - welcher sicherlich Jahre/Jahrzehnte braucht - nicht erkennst, muss ich sagen, dass du dich wahrscheinlich schon so sehr daran gewöhnt hast, dass dir der Unterschied gar nicht mehr bewusst ist. Mit Unterwandern meinte ich sicher nicht dieses Blabla, was du von dir gegeben hast, sondern die Tatsache, dass man sich irgendwann mal die Frage stellen muss: "Was ist ein Deutscher/Franzose/Amerikaner? - Was macht einen Deutschen/Franzosen/Amerikaner aus?" - Wenn dir dann irgendwann mal nichts mehr einfällt außer die Sprache, dann spätestens ist es zu spät.

Außerdem geht es hier vor allem um den finanziellen Aspekt, welcher nun mal nicht von der Hand zu weisen ist, wenn es eine erhöhte Einwanderung gibt. Die sich verändernden persönlichen Verhältnisse eines jeden Bürgers sind genauso ein Wandel in der Gesellschaft. Und wenn sich ein Volk damit nicht abfinden will, ist das sein gutes Recht. Wenn es bereits eine finanzielle Misere im Land gibt, welche wie auch immer zustande kam, muss man dies nicht noch verstärken, indem man weitere Menschen einwandern lässt, welche hier wirtschaftlich nichts beitragen KÖNNEN, da die Wirtschaft nun mal totale Integration voraussetzt. Es gibt Länder, wie die Schweiz, die dies bereits im Griff haben. Entweder du findest im Land Arbeit bzw. kannst dich selbst versorgen - oder du kannst nicht einwandern. Ist dies verwerflich?

Wenn Deutschland dies auch nur ansatzweise anstreben würde, würde sofort das Wort "Nationalsozialismus" auftauchen und man würde dies verurteilen. Die Frage ist warum? Sind wir Deutschen nicht dazu berechtigt, uns gegen eine finanzielle Last von außen zu wehren? Bin ich deshalb ausländerfeindlich oder hab ich deshalb eine rechte Einstellung? Ich glaube kaum - höchstens bin ich egoistisch, da ich eher an mein Wohl als Staatsbürger denke, anstatt an Bürger anderer Staaten. Aber damit kann ich verdammt gut leben, denn ich bin kein Samariter, der die Welt retten muss. Ich wüsste auch nicht, warum ich als Deutscher damit anfangen sollte? Die Geschichte meines Landes interessiert mich dabei nicht die Bohne. Ich lebe im Hier & Jetzt und werde mich sicherlich nicht dafür entschuldigen, dass mir mein eignes Wohl mehr am Herzen liegt.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 11:57 Uhr   
(zitat)Mit Unterwandern meinte ich sicher nicht dieses Blabla, was du von dir gegeben hast(/zitat)

ich werde in Zukunft ironisch gemeinte Textstellen extra markieren... nichts für ungut...

Und was mein Erkennen des kulturellen Wandels angeht... klar erkenne ich ihn, aber ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass er etwas schlechtes ist... Wie ich bereits sagte

(zitat)Schlussendlich ist der status quo in Deutschland, wie in fast allen anderen Ländern der Welt nichts als die Summe von "Urbevölkerung", Ein- und Abwanderung, und deren kultureller und gesellschaftlicher Folgen... (/zitat)

Überleg mal kurz, ob die Welt erreicht hätte, was sie erreicht hat, wenn sich die Kulturen nicht vermischt hätten...

Was den finanziellen Aspekt angeht... klar ist der nicht von der Hand zu weisen, wenn man jedoch genau schaut, wofür Geld verbraucht wird, sind Ausländer wohl eine unserer geringeren Sorgen...

Und was ich besorgniserregend finde ist folgendes:

(zitat)Entweder du findest im Land Arbeit bzw. kannst dich selbst versorgen - oder du kannst nicht einwandern. Ist dies verwerflich? (/zitat)

Diese Ansichten sind es, die mir Sorgen machen, denn was ist mit Menschen, die bei uns einwandern, weil sie in ihrem Land nicht mehr Leben können (Krieg, religiöse Verfolgung etc...)
Klar kannst du sagen, die dürfen dann natürlich doch, ich glaube dir das sogar. Aber die Tatsache, dass nur über Einwanderer gesprochen wird, die uns "faul auf der Tasche rumliegen", ist das Problem. Mir macht es sorgen, dass zuviel verallgemeinert wird...
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Nutzer: Gast_Genie
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geschrieben am: 14.06.2005    um 12:57 Uhr   
(zitat)wenn man jedoch genau schaut, wofür Geld verbraucht wird, sind Ausländer wohl eine unserer geringeren Sorgen...(/zitat)Genau diese Aussagen halte ich für ein Gerücht. Das Schön- bzw. Klein-Reden dieses Problem ist ätzend. Wenn im Jahr sagen wir mal 200.000 Menschen einwandern, ist dies durchaus ein finanzieller Aufwand, der in der Summe zur Zeit für Deutschland nicht tragbar ist, was man an der wachsenden Arbeitslosigkeit und dem fehlenden wirtschaftlichen Wachstum wohl klar sehen kann. Diese kommen nicht alleine durch die Einwanderung, aber sie tragen sehr wohl entscheidend dazu bei. Diese Tatsache hat man das erste mal im Visa-Ausschuss etwas "lauter" geäußert.
Dass man die Ausländer in Deutschland stellenweise als "Konjunkturpuffer" bezeichnet, ist mit Sicherheit nicht aus der Luft gegriffen.(zitat)...die bei uns einwandern, weil sie in ihrem Land nicht mehr Leben können...nur über Einwanderer gesprochen wird, die uns "faul auf der Tasche rumliegen"...(/zitat)Nimm’s mir nicht übel, aber können z.B. Türken, Italiener, Serben, Kroaten wirklich nicht in ihrem Land leben? Die türkischen Einwanderer, welche die größte Masse sind, können durchaus in ihrem Land leben. Sicherlich geht es ihnen dort finanziell schlechter als bei uns, allerdings kann das nicht unser Problem sein. Dass man von Einwanderern spricht, die uns faul auf der Tasche liegen, kommt sicher daher, dass nun mal 1/4 der Ausländer in Deutschland arbeitslos sind. Sie kommen nicht nach Deutschland, um zu arbeiten, sondern weil es ihnen auch ohne Arbeit besser geht als in ihrem Land mit Arbeit.

Verallgemeinern kann man diese Situation sicherlich nicht und man kann auch die Einwanderer selbst nicht allgemein anprangern, das ist kein Thema. Allerdings ändert dies an der Situation in Deutschland nichts, dass man trotzdem immer weiter Menschen einwandern lässt, die es evtl. in ihrem Land schlechter haben, allerdings weder verfolgt, noch irgendwas werden. Wenn also gewisse Vertreter der Politik der Ansicht sind, dass man dies ändern, bzw. stoppen muss, ist dies völlig korrekt und hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit etc zu tun, sondern dient dem einen Wohl des Landes und dessen Volkes, welches nun mal im Fordergrund stehen muss und nicht die Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Ländern der Welt.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 14:52 Uhr   
Na klar... und nicht zu vergessen die 6 arbeitslosen Ausländer von den Bahamas... *augenroll*

Genie, woher hast Du die Information, (zitat)dass nun mal 1/4 der Ausländer in Deutschland arbeitslos sind(/zitat)?

Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.
(George Bernard Shaw)
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 14.06.2005    um 15:18 Uhr   
angenommen, für unser erleuchtetes genie hier ist wirklich nur ausländer, wer nicht die deutsche staatsbürgerschaft hat. (da glaub ich nicht dran, dass der genius so denkt, aber man soll ja immer das beste hoffen.)

dann muss verdammt nochmal beachtet werden, dass verdammt viele, die nicht die deutsche staatsbürgerschaft haben, NICHT arbeiten DÜRFEN.

man alter, beam dich 65 jahre zurück und schau dir selbst an, wie das system funktioniert hat. nämlich gar nicht. gott sei dank.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 16:55 Uhr   
wenn du mich zitierst, dann versuche wenigstens die Textstellen drinzulassen, die wichtig sind...

Ich habe nicht davon geredet, daß es nur Einwanderer gibt, die in ihrem Land nicht leben können, sondern dass selbige gerne versteckt und verschwiegen werden, was schlussendlich, eine undifferenzierte Sicht des von Medien vorgekauten vorrausgesetzt, zu einer Gleichsetzung mit denen führt, die du nicht im Land haben willst... Und das ist Verallgemeinerung, und die ist nach wie vor nicht grade das beste, was unser Sprachschatz zu bieten hat...

Und Frage: Wie ist es mit jenen, die hier arbeiten, und Steuern zahlen... Sollen die auch raus??
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Nutzer: Gast_Genie
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geschrieben am: 14.06.2005    um 17:46 Uhr   
Ich habe mit keinem Satz erwähnt, dass ich Ausländer raushauen will? Geht's denn noch? Also lesen sollte man schon können und sich nicht irgendwas fantasievoll zusammenspinnen.

Ich sprach davon, die Einwanderung zu minimieren, nicht irgendwelche Einwanderer rauszuhauen, geschweige denn, dass ich keine Ausländer im Land haben will! Ich will eine gesunde Zahl von Ausländern im Staat haben, sonst nichts! Dass es ohne Ein- & Auswanderer auch nicht funktionieren kann, ist absolut sonnenklar.

Von den Einwanderern von denen du sprichst, werden gerade mal 3,6 Prozent als politisch verfolgt anerkannt. Alle anderen stellen aus ganz anderen Gründen einen Asylantrag. Was für eine böswillige Verallgemeinerung!

Destiny, ich weiß durchaus, was ein Ausländer ist und was nicht. Und selbstverständlich dürfen Ausländer auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft arbeiten. Mit einer Aufenthaltserlaubnis zwar nur sehr eingeschränkt und mit besonderer Genehmigung der Agentur für Arbeit, allerdings mit einer Niederlassungserlaubnis durchaus recht problemlos. Und deine Unterstellung mit vor 65 Jahren werde ich mal großzügig überlesen.
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geschrieben am: 14.06.2005    um 18:05 Uhr   
Ich spinne eben gern...

btw: Definier bitte "gesunde Anzahl an Ausländern"

Und da du ja scheinbar viele Zahlen kennst, kannst du mir sicher auch sagen, wie viele von denen, die einwandern, das mit dem Ziel machen, hier auf der faulen haut zu liegen, weil Deutschland/Österreich ja so ein Paradies sind. Desweiteren würde ich gerne wissen, wieviele ernsthaft vorhaben, sich eine Existenz aufzubauen, und sich in die Gesellschaft zu integrieren...

Denn die politisch Verfolgten sind nicht die einzigen, deren Einwanderung gerechtfertigt ist. Es gibt genügend, die vielleicht gerne in ihrem Land bleiben würden, was aber damit verbunden wäre, einen frühen Tod zu sterben (Hunger, Kriminalität, Krankheiten... mann muss nicht politisch verfolgt sein, um es schwer zu haben), oder ein Leben in Angst zu führen... Und, verzeih, wenn ich das sage, oft ist es den Menschen leider nicht möglich in ihrem Land ein lebenswertes Leben zu erreichen, so sehr sie das auch wollen .

Und was die betrifft, dies daheim gut haben, bzw. gut haben könnten, und hierher kommen, weil sie es hier noch besser haben... Ich streite nicht ab, dass jemand, der in einem Staat leben, und von ihm profitieren will, auch seinen Teil dazu beitragen sollte. Doch dürfte es schwer sein, diese auszulesen, denn bei ihrer Einreise sind sie doch noch relativ unbekannt...

EDIT: Und was das verallgemeinern betrifft... Du hast eine Minderheit nicht genannt, die aber in dieses Thema einbezogen werden sollte, also habe ich das getan... Damit habe ich die Gruppe eigentlich nur etwas mehr differenziert, und nicht verallgemeinert...

und was das hier betrifft

(zitat)die du nicht im Land haben willst...(/zitat)

sorry, mein Fehler, in der Eile Dinge geschrieben, ohne ein wenig nachudenken...
Geändert am 14.06.2005 um 18:11 Uhr von coke501(tm)

Geändert am 14.06.2005 um 18:13 Uhr von coke501(tm)
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geschrieben am: 14.06.2005    um 18:14 Uhr   
(zitat)angenommen, für unser erleuchtetes genie hier ist wirklich nur ausländer, wer nicht die deutsche staatsbürgerschaft hat. (da glaub ich nicht dran, dass der genius so denkt, aber man soll ja immer das beste hoffen.)

dann muss verdammt nochmal beachtet werden, dass verdammt viele, die nicht die deutsche staatsbürgerschaft haben, NICHT arbeiten DÜRFEN.

man alter, beam dich 65 jahre zurück und schau dir selbst an, wie das system funktioniert hat. nämlich gar nicht. gott sei dank.(/zitat)

das system hat funktioniert, nur mit einer kürzeren haltbarkeitszeit. ich bin mir sicher wie jede andere ideologie wird auch die multikultur in eine katastrophe mit vielen todesopfern schlittern.

denn seien wir doch ehrlich, die zeit wo multikulti schön war ist schon lange vorbei, der zenit war da, jetzt geht es nur mehr bergab mit jedem einwanderer zusätzlich der nach deutschland kommt. guckt euch die grossstädte in deutschland an - die zeitbombe tickt. vor allem der türkische nationalismus gepaart mit dem islam wird (oder tut es schon) noch probleme bereiten. denn diese große minderheit in deutschland will auch ein bißchen macht im deutschen staat haben...
Geändert am 14.06.2005 um 18:15 Uhr von Out
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geschrieben am: 14.06.2005    um 18:30 Uhr   
(zitat)das system hat funktioniert, nur mit einer kürzeren haltbarkeitszeit(/zitat)

Gemessen an dem tausendjährigen Anspruch ist dabei nur eine verkümmerte Eintagsfliege herausgekommen; aber dafür sei in der Tat gedankt, wem auch immer! Was die "Funktionsfähigkeit" dieses Systemes anbelangte, kann man nur fassungslos registrieren, wie (etwa in den KZs) bis zur buchstäblich letzten Minute bedingungslos und akribisch "umgesetzt" wurde. Gerade in dieser Hinsicht einen Vergleich mit der "Multikultur" aufzustellen, ist wohl mehr als fragwürdig.
Und: inwieweit läßt sich denn überhaupt von einem auch nur annähernd umgesetzten "System der Multikultur" reden?
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geschrieben am: 14.06.2005    um 22:28 Uhr   
@genie, out
würdest du mal bitte deine einzelnen sachlichen meinungen auch belegen ? ich bin einfach zu doof, das, was du behauptest, bislang zu wissen.
immigranten erhalten eine erlaubnis, wenn sie in deutschland einen job nachweisen können. einwanderer sind was anderes als asylbewerber. macht erstmal eure hausaufgaben !
im übrigen geht es in diesem thread um auswirkungen rechtslastiger ideologeme in der zukunft :-)

@out
meld dich doch bitte bezüglich türkei, islam, multikulti usw. im anderen thread, - da biste noch tonnenweise argumente schuldig. es ist schon unartig, sich dort patzig auszuschweigen und hier im thread wieder mit deinen abenteuerlichen thesen einzufallen. auch wenn du deine schwer erarbeitete meinung tausendmal wiederholst, wird sie damit um keinen deut wahrer. ein system, welches innerhalb von ein paar jahren 60 millionen tote forderte, als funktionierend zu bezeichnen, werte ich als erstaunliche denkleistung.
ich würde begrüßen, wenn du das zeugs hier löscht und in den anderen thread verfrachtest.
im übrigen geht es in diesem thread um auswirkungen rechtslastiger ideologeme in der zukunft :-)
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geschrieben am: 14.06.2005    um 22:31 Uhr   
these sechs : der gedanke eines "volkskörper", welcher biologisch als einzigartiger genpool verstanden wird, den es zu schützen und abzuschotten gilt, erfordert entsprechende schutzmaßnahmen. der körper bedarf einer gewissen pflege und hygiene, damit die deutschen spermien sich nicht unnötigerweise mit nichtdeutschen eizellen vermischen. neben der weitläufigen ächtung von "mischehen" werden weitere erschwerungen erwartet. stichwort zwangsehen..
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geschrieben am: 14.06.2005    um 22:45 Uhr   

(zitat)sehr geehrte volksgenossen,

im falle der visumaffäre müssen wir leider zähneknirschend eingestehen, daß uns hier fehler unterlaufen sind. zu recht wurde uns vorgeworfen, daß wir mit unseren zahlen alle visumberechtigten in einen topf geworfen und kriminalisiert haben. dabei wollten wir keineswegs allen antragstellern unterstellen, entweder zum zwecke der schwarzarbeit oder der prostitution in den schengener raum einzureisen. wir glauben inzwischen fest daran, daß die meisten wirklich nur ihre familienangehörigen oder verwandten besuchen wollten.
belastungen für die ohnehin gebeutelten sozialkassen, welche alle genossen zu schultern haben, sind leider nicht auszumachen und damit eine ente.
die schwarzarbeit ausländischer mitbürger, ist während der großen reisefreiheit gesunken auf 400.000. deshalb überlegen wir, im steten kampf für einen sauberen staat die ohnehin fragwürdige visumpraxis ganz abzuschaffen.

im gegensatz zu den 400.000 ausländischen schwarzarbeitern tummeln sich etwa 12 millionen deutsche im grauen markt. diese abtrünnigen volksgenossen schaden nachhaltig der gemeinsamen sache und der nation. deshalb rufen wir auf, alle bekanntgewordenen fälle dieser volksschädigenden untreue umgehendst zu melden. das ist pflicht jedes bürgers mit rechter gesinnung, dem ein erstarkendes vaterland am herzen liegt ! wir müssen mit aller härte gegen diesen inneren feind vorgehen, der sich wie ein krebsgeschwür in den blutbahnen der deutschen wirtschaft eingenistet hat !

im abwehrkampf gegen den feind von außen soll kein deutscher genosse ausländischen schwarzarbeiter einstellen, auch wenn die drei euro pro stunde verlockend erscheinen mögen. denn wo es keine arbeit angeboten gibt, finden sich auch keine schwarzarbeiter. geld ist schließlich nicht alles. auch wir von der npd haben hier fehler gemacht, wie wir reumütig eingestehen : unsere zeitung wird in polen gedruckt, weil es da billiger ist. wir alle müssen umdenken und geschlossen richtig handeln ! wahres deutschtum zeigt sich in erhabenheit und dem rechten blick auf die skandalösen verhältnisse !
bezüglich der zwangsprostitution möchten wir dieser den bedingungslosen kampf ansagen, - wir können nicht auf der einen seite zwangsehen verurteilen und andererseits zwangsprostitution dulden. alle genossen sind aufgerufen, wenn sie schon fremdpoppen wollen, dann einer guten, etwas teureren deutschen stricherin den vorzug zu geben anstatt einer billigen aus drittländern. zuwiderhandlungen und bekanntgewordene freier sind der nächsten burschenschaft zu melden. unser gemeinsames ziel ist schließlich die wiedererstarkung des erschlafften volkskörpers !

auch gegen die schwarzafrikanische drogenbedrohung haben wir ein probates rezept gefunden : bringt so viele dissidente kiddies wie nur möglich wieder auf den rechten weg ! bringt sie zu unseren jugendtreffs und macht ihnen die bewährte und wohlschmeckende deutsche droge bier wieder schmackhaft. das stärkt nicht nur unsere schlagkraft sondern auch die bedrohte deutsche wirtschaft mit ihren wirtschaften. macht in diesem zuge die deutschen dealerbosse ausfindig, welche an der misere kräftig verdienen, und liefert sie beim nächsten parteilokal ab. schützt unsere kinder und damit unsere gemeinsame zukunft !

in diesem sinne
mit anstand und ehre und schulter an schulter, - für eine bessere zukunft in einem erstarkenden deutschland !
(/zitat)

{fiktiver brief}
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geschrieben am: 14.06.2005    um 22:48 Uhr   
(zitat)Und Frage: Wie ist es mit jenen, die hier arbeiten, und Steuern zahlen... Sollen die auch raus??(/zitat)

wer der nation nutzt und sich nicht die frechheit nimmt, daraus rechte abzuleiten, der darf natürlich bleiben @ coke
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