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geschrieben am: 29.01.2003 um 20:50 Uhr
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Seufz..ich liebe das Forum....jeder Satz wird liebevoll zerpflückt, außerhalb des ursprünglichen Zusammenhangs analysiert und für prima befunden :-)
aaaalso....
(zitat)tinker, kannst du mir verraten, warum ein rindvieh unbedingt eine religionszugehörigkeit aufweisen sollte, die dann auch noch erwähnung finden muß?
- wäre es kein rindvieh mehr, wenns nicht jüdisch oder christlich wäre? wenn aber doch, dann ist die nennung der religionszugehörigkeit dieses rindviehs so überflüssig wie ein kropf - es sei denn, die religion soll diffamiert werden.
(/zitat)
Da haste Recht. Rindviecher haben meines Wissens eher selten irgendeine Religionszugehörigkeit grins
Darum gings mir (und ich denke, auch Norway - hoffe ich zumindest) auch überhaupt nicht.
Norway war ja nicht davon abzubringen, daß die jüdische Gemeinde "ihre Geschichte aufarbeiten" muß. Angel hat diese - für eben diese Gemeinde - eindrucksvoll ad absurdum geführt. Da stimme ich ihm auch zu. Ich hatte nun gewagt zu spekulieren, daß die Beispiele, die er als Begründung für seine Forderung anführte, eben Einzelpersonen sind, die es halt überall gibt (Verein, Religionsgemeinschaft, Partei, OPs etc). Die einzige Möglichkeit für mich, ihm IRGENDWIE folgen zu können, war die, daß diese Rindviecher :-) - so sie sich als Vertreter der jüdischen Gemeinde präsentieren, eben unter Umständen als Beipiel gelten könnten....
Und wenn so eine Einzelperson dann kritisiert wird und dem Kritiker sofort Antisemitismus unterstellt wird, dann gibts auch in meinen Augen was richtigzustellen und aufzuarbeiten.
Mir gings doch gar nicht darum, daß dieses Rindvieh zufällig Jude ist...mir gings darum, daß man diese Person nicht öffentlich kritisieren darf, ohne daß irgendwer dies politsch werten wird (ausdrücklich: irgendwer muß nicht automatisch der Zentralrat sein...)
Sollte sich jemand ernsthaft diskriminiert fühlen, so bitte ich um Verzeihung, das lag mir fern und war sicherlich nicht so gemeint.
(zitat)Oben hattest Du aber Bezeichnung "jüdisches Rindvieh" gewählt bzw. mindestens übernommen, aber ohne Anführungsstriche. Das Attribut "jüdisch" macht diesen Ausdruck antisemitisch(/zitat)
Ich sehe ein, daß der Ausdruck vielleicht mißverständlich ist, aber ich finde ihn - in diesem Zusammenhang nicht antisemitisch. Reißt man ihn jedoch aus dem Zusammenhang, hast Du Recht. Wie dem auch sei, Gänsefüßchen hätten nicht geschadet, stimmt.
(zitat)Es ist traurig, aber so stehen die Dinge, es kann, angesichts der Vergangenheit nicht drauflosgeplappert werden, wie man es sich wünschen würde.(/zitat)
Hmm...in einer realen (verbalen) Diskussion hätte es da sicher nicht solche Probleme gegeben. Da kann man eher auch mal ins Unreine reden und sich dann selber entsprechend einordnen. Im Forum ...naja...siehe (ganz) oben.
(zitat)Ob Du Dich selbst als Rindvieh bezeichnest, bleibt Dir natürlich weiterhin freigestellt.(/zitat)
Da halte ich es mit dem Sprichwort von der Einsicht und der Besserung...ich bin ja Optimist.
tinker |
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geschrieben am: 29.01.2003 um 21:40 Uhr
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sorry tinker, aber so ganz schnall ich das nicht:
- ich habe, abgesehen einzig von deiner selbstbeschau ;-) noch nie gehört, dass ein mensch als "christliches (oder römisch-katholisches etc. rindvieh" bezeichnet wurde. der grund liegt sicher darin, dass einzelpersonen nicht stellvertretend für eine religionsgemeinschaft gesehen werden können.
wenn ich nun eine einzelperson kritisiere, die eine religionsgemeinschaft repräsentiert (z.b. friedmann), dann bleibt auch das auf einem persönlichen niveau, also z.b.: friedmann ist zwar rethorisch gewandt und sehr sicher, läßt aber seine gesprächspartner generell nicht aussprechen, hat einen unangemessenen absolutheitsanspruch und ist auch einfach zu "glatt". aber das alles ist er als friedmann und nicht als jude. wie auch ratzinger ein elendes kamel ist (zumindest für mich) oder der papst ein schwerverbrecher (für mich): aber ich kämer nie auf die idee, sie als repräsentativ für alle katholiken anzusehen. sollte ich? |
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geschrieben am: 29.01.2003 um 22:02 Uhr
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hach tirox :-)
gerade bei Friedmann ist das so ne Sache....aber dann sind wir schon wieder in der Möllemann-Diskussion.
Ganz kurz: Friedmann ist ein wichtiges Mitglied im Zentralrat der Juden Deutschlands. Er steht als dessen Vertreter im Mittelpunkt des Medieninteresses. Sicher ist er als Person ein Unsympath. Aber sag das mal (wie Möllemann) und schon schreien andere auf (z.B. Spiegel).
Wenn ich die Diskussion nun nicht völlig mißverstanden habe, hat Möllemann sinngemäß gesagt, daß so jemand, DER SICH SELBER als Repräsentant der Juden bezeichnet, ein schlechtes Licht auf dieselben wirft (dem Antisemitismus neue Nahrung gibt)
Ich sag ja nur, daß in den Medien und in der öffentlichen Meinung sehr schnell die Grenzen zwischen Einzelpersonen und Personengruppen verschwimmen.
Und nun kau nicht weiter auf dem Rindvieh rum....ich hab ja schon gesagt, daß der Ausdruck ungeschickt ist. |
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geschrieben am: 29.01.2003 um 22:06 Uhr
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Tiroxxx, hättest du denn wirklich ein Problem damit, wenn ich nun Ratzinger "das dicke katholische Kamel" oder den Papst "den großen christlichen Schwerverbrecher" nennen würde?
Ich finde, tinker hat völlig Recht. Hier geht es nicht um Diskriminierung oder um das Schließen von einem Individuum auf eine Gemeinschaft. Hier geht es darum, dass die Reaktionen darauf, dass jemand Ratzinger ein "katholisches Kamel" nennen würde, weitaus moderater wären als die darauf, dass jemand Friedman ein "jüdisches Rinviech" nennen würde. Mit anderen Worten: Pisst euch nicht an.
Der Rest des Threads ist übrigens anödend.
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geschrieben am: 30.01.2003 um 06:56 Uhr
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(zitat)Tiroxxx, hättest du denn wirklich ein Problem damit, wenn ich nun Ratzinger "das dicke katholische Kamel" oder den Papst "den großen christlichen Schwerverbrecher" nennen würde? [...](/zitat)
Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, jedoch eine kleine Randbemerkung zur Randbemerkung:
Es ist ein Unterschied, von einem "christlichen Rindvieh" oder "jüdischen Rindvieh" zu sprechen. Einen Ausflug in die Geschichte der Judenverfolgung kann jeder unternehmen, der im Internet surft, man braucht ja nur mal entsprechende Suchbegriffe in einschlägigen Suchmaschinen einzugeben.
Den Juden so zu begegnen - in ihrem immer noch anwährenden Bestreben, eine ehrliche Sichtweise zu etablieren - als ob alle Gruppierungen dieser Welt seit eh und je von jedem als gleichrangig behandelt worden wären, halte ich für ungeeignet.
P.S. Du wirst nicht gezwungen hier mitzuschreiben, falls es Dich anödet oder der Auffassung bist, Leute "pissen" sich an, dann ignorier doch den Thread einfach. Als Alternative könntest Du versuchen, zu sagen, wer hier wen "anpisst", aber bitte mit Begründung. Nur so dahingeworfene Wortfetzen ohne jedes Beiwerk, liegen so schwer im Magen. Geändert am 30.01.2003 um 07:01 Uhr von Flutsch |
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geschrieben am: 30.01.2003 um 07:08 Uhr
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@randbemerkung
das "Pisst euch nicht an" sagt schon viel über die qualität deines beitrags, nicht wahr?
und ansonsten: es ist halt fakt, dass niemand auf die idee käme, ratzinger oder den papst mit dem katholizismus gleichzusetzen. oder hat das schon mal jemand gelesen? ich wär für nur ein beispiel dankbar. wartet von nun an Geändert am 30.01.2003 um 08:42 Uhr von tiroxxx |
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geschrieben am: 30.01.2003 um 13:43 Uhr
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Okay. Das "pisst euch nicht an" war unangebracht. Bitte entschuldigt. Ich bemühe mich nun um mehr Anstand.
Flutsch, ich finde deine Argumentation sehr bedenklich und möchte gern ausführlicher darauf antworten. Aber ich denke, dass ich für dieses neue Thema lieber einen neuen Beitrag aufmachen sollte. Sonst werde ich hier noch auf eine Stufe mit Norway" gestellt.
Tiroxxx, Google fand sofort ein Beispiel:
Link
Der Gang der Argumentation ist folgender:
- "Sehr geehrter Herr Kardinal Ratzinger!
Mit Ihrer Erklärung "Dominus Jesus" bla bla bla..."
Hier geht es um Ratzinger als Individuum.
- "Sie [die Einstellung] äußert sich in einer [...] potentiell faschistischen Einstellung."
Noch immer geht es nur um Ratzinger - die Schwere der Anklage wird gleich noch wichtig.
- "Diese intolerante Haltung in Ihrer "Erklärung" ähnelt sehr der Ihres "Herrn Jesus": [...]"
Interessant, wie von schnell von der Meinung eines Einzelnen auf den Glauben einer Gemeinschaft umgeschwenkt wird.
- "Demnach sind Sie, Herr Ratzinger, ein "wahrer" Jünger dieses Jesus."
So, und das ist es. Der potentielle Faschismus Herrn Ratzingers wird auf die gesamte Christenheit übertragen.
Wenn ich Lust habe, schreibe ich einmal einen Beitrag, der Ratzinger ganz konkret als Katholiken angreift. Mal sehen. |
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geschrieben am: 30.01.2003 um 14:10 Uhr
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geschrieben am: 30.01.2003 um 15:31 Uhr
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| also, randbemerkung, da ist dir nun aber das schlechtest nur denkbare beispiel unter die finger gekommen: ratzinger wird angegriffen, und zwar als "Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre". er ist in dieser position als tatsächlich erzreaktionärer politiker bekannt. und in "dominus jesus" geht es um den absolutheitsanspruch der katholischen kirche als bewahrererin der einzigen wahrheit *grinst*. wie sollte man da die kirche aussen vorlassen, wenn es doch um eine (die!) kirchliche anmassung schlechthin geht? das ratzinger dabei auch angegriffen wird, mag daran liegen, dass er auch noch glaubt was er da losläßt ;-) |
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geschrieben am: 30.01.2003 um 18:38 Uhr
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Zugegeben, tiroxxx: das Beispiel ist schlecht. Es stand halt bei Google ganz oben.
Trotzdem machst du es dir doch etwas zu leicht: Die Erklärung "Dominus Jesus" stammt nicht von Hannelore Müller oder Herbert Schmitz, den Vorzeigechristen von nebenan. Sie stammt von Ratzinger. Und so sollte auch der Vorwurf des potentiellen Faschismus an die Adresse Ratzingers gerichtet werden, und nicht gleich an alle Christen einschließlich Hannelore Müller. Denn sag mir eins: Ist das Neue Testament eine Steilvorlage für HÃtlers "Mein Kampf"? Ist Hannelore Müller eine potentielle Faschistin? Nein! Der Vorwurf, potentieller Faschist zu sein, wird von einer Einzelperson auf das ganze Christentum an sich ausgeweitet. (Ganz abgesehen davon, dass der Protestantismus undifferenziert vernachlässigt wird.) Und darum ging es dir doch. Oder?
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geschrieben am: 30.01.2003 um 21:28 Uhr
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ich nehme an, der schreiber deiner zeilen findet die absolute intoleranz zb hierin begründet:
"ich bin der herr dein gott, du sollst keine anderen götter haben neben mir"
der absolutheitsanspruch, den ratzinger der kath. kirche zugedenkt, ist in obiger zeile natürlich ebenso gegeben. und solch absolutheitsdenken mag ja einem wirklichen gott leicht über die zunge gehen ;-) wird aber eben auch von falschen göttern in gleicher weise genutzt. da zu unterscheiden, mag für den einen oder anderen schwierig sein und ist es, zugegebener maßen auch für mich.
aber weil das nun doch eine komplexe thematik ist und nicht mehr mit den platten beispielen, die zuvor jüdischen mitbürgern zugedacht waren, zu vergleichen ist, bitte ich dich doch um eine passenderes beispiel, dass dann vielleicht auch mir den sinn deiner überlegungen klarer erscheinen läßt. |
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geschrieben am: 31.01.2003 um 13:52 Uhr
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Tiroxxx, ich dachte, ich hätte ganz konkret auf diesen Satz von dir geantwortet:
"es ist halt fakt, dass niemand auf die idee käme, ratzinger oder den papst mit dem katholizismus gleichzusetzen."
Denn genau das passiert.
Aber das ist auch ziemlich egal, da diese Gleichsetzung lediglich ein Randdetail ist, was ich garnicht diskussionswürdig finde. Der Punkt ist: dass die Reaktionen auf Kombination wie "christlich + negative Eigenschaft/Kritikpunkt" gemäßigt sind, diejenigen auf Kombinationen wie "jüdisch + negative Eigenschaft/Kritikpunkt" dagegen in einem Maße übersteigert, das in fast jedem Falle unangebracht, meist kontraproduktiv ist und manchmal an Hysterie zu grenzen droht. |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 12:15 Uhr
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angel, zwar hast du recht man sollte keine religion mit nationalität vermischen. aber das ist in diesem fall nur nebensächlich, da die gemeinschaft der juden ungefähr den gleichen zusammenhalt haben wie die recht großen patrioten der dänen. von allem haben die juden eine entschuldigung aberverlangt von den ösis, von den deutschen und von den franzosen, und wenn die ungarn und rumänien mal wirtschaftlich gut dastehen, werden sich die juden auch dort eine schuld dementsprechend abgelten lassen. die juden (offiziell der zrj) selbst weigern sich zu entschuldigen, vielleicht wollen die juden es ja nicht, weil eventuell die grenzen "schuld" und "unschuld" so zusammenbrechen, dass alles verschwimmt und man nicht mehr haargenau von "opfern" und "tätern" sprechen kann - spreche hier insbesonders von der gemeinschaft der deutschen und juden nicht von einzelnen idividualen opfern.
selbst die röm-kath. kirche hat sich entschuldigt für ihre taten in der vergangenheit. also warum können es die juden nicht? zu stolz oder würde ein "druckmittel (das immermehr seine wirkung verliert)" damit verloren gehen? |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 15:00 Uhr
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Vielleicht bin ich ja zu blöd für diese Art der Argumentation....oder mir fehlt die Abstraktionsfähigkeit.....
aber kannst du mir mal die "Schuld" von über einer Million (nagel mich nicht auf die Zahl fest....)jüdischer Kinder an ihrem Schicksal erklären, die in den Tod geschickt wurden?
Celestine |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 15:31 Uhr
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(/zitat)- spreche hier insbesonders von der gemeinschaft der deutschen und juden nicht von einzelnen idividualen opfern.
(/zitat) Geändert am 01.02.2003 um 15:33 Uhr von Norway |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 16:15 Uhr
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geschrieben am: 01.02.2003 um 16:22 Uhr
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| in einer mille sind eine mille einzelne |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 18:40 Uhr
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also bis jetzt wüsste ich nichts von einem französichen entschädigungsfonts, warum auch? die franzosen (vinchy frankreich) ausgeschlossen waren selber opfer. deutschland/österreich allerdings täter. (es mag französiche firmen gegeben haben, die profitiert haben)
wie auch immer, ich weiss immer noch nicht wofür sich das GESAMTE judentum entschuldigen muss und würde darauf endlich eine antwort haben
chaos
(2 tage weg und das forum ist voller neuer beiträge) |
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geschrieben am: 01.02.2003 um 20:36 Uhr
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Na gut...will ja nicht kleinlich sein und Million(en)in deinem Sinne als "Einzelfälle" sehen.....
(zitat)- spreche hier insbesonders von der gemeinschaft der deutschen und juden nicht von einzelnen idividualen opfern (/zitat)
Wofür hat sich dann die Gemeinschaft der Juden zu entschuldigen?
Für die Frechheit deutsche Nationalsozialisten zum Bau von Vernichtungslagern wie Auschwitsch, Treblinka und Majdanek gezwungen zu haben?
Für die Ungeheuerlichkeit enteignete Firmen und Grundstücke unbescholtenen "arischen" Deutschen aufgedrängt zu haben?
Für die Grausamkeit, armen Nachbarn schlaflose Nächte bereitet zu haben, weil man sich bevorzugt nachts abholen ließ, um Reisen in den Osten zu unternehmen?
Es tut mir leid, mir fehlen an diesem Punkt die Lust und das Interesse weiter zu diskutieren. Es entsetzt mich, mit wieviel Kaltschnäuzigkeit in manchen Köpfen Geld gegen Leben aufgewogen wird.....und das in kleingeistig buchhalterischer Manier.
Celestine Geändert am 01.02.2003 um 20:36 Uhr von Celeste_ |
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geschrieben am: 02.02.2003 um 10:49 Uhr
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Eine Gemeinschaft, aha.
Wer gehört zu dieser Gemeinschaft und wer nicht? Was haben die denn für Merkmale das sie dieser Gemeinde anhören? oder sind alle Juden automatisch mit Eintrtt ins Judentum darin? Wäre doch bedenklich jemanden ungewollt in eine solche Gruppe zu locken.
Für mich ist dieses Geschwafel wie eine Jagd auf ein böses Gespenst in weiß. :-)
The Real Ghostbuster |
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geschrieben am: 02.02.2003 um 11:37 Uhr
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angel,
(/zitat) das GESAMTE Judentum (/zitat)
okay, warum müssen sich dann die gesamten deutschen, österr., franz. menschen sich bei den juden entschuldigen, für taten die schon eine zum großteil längst verstorbene minderheit begangen hat.
wie du einmal schon erwähnt hast, hatten die juden teilweise bis zum anfang des 20. jhdts kein handwerk erlernen dürfen. so mussten sich umschauen, wo sie was verdienen konnten zu überleben - dies war insbesondere der banken und versicherungssektor (jetzt schreien sicher ein paar "klischees", angel wird auch versuchen durch im ferienlanger erlernten sätzen dies zu widersprechen, aber egal). so bildete sich logischerweise eine eine kleine feine und auch einflussreiche jüdische riege, besonders in
in england und in der schweiz. klingelts? die weimarer republik war pleite, geld musste ausgeliehen werden, dies wurde teilweise von schweizer banken geliehen. die engländer schauten dem adolf h. solange zu (einnahme österreichs usw.) solange er aus ihrem bestellkatalog bestellte. aber dann glitt ihnen das deutsche reich aus der hand...
man muss erwähnen das war alles legal, und keiner tät es bestreiten, nicht mal ich, dass wenn ich die möglichkeit in kurzer zeit, noch dazu legal, viel geld zu verdienen hätte, jemand "nein" sagen würde.
da ist aber der punkt der mich an den juden stört, die "kaltschnäuzigkeit" und mit der "arroganz" mit der sie ihre achso große "unschuld" beteuern. denn unschuldig war im 2wk kein "rudel", nicht die kommunisten, nicht die deutschen, nicht die juden, nicht die russen, usw.
Geändert am 02.02.2003 um 11:44 Uhr von Norway |
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geschrieben am: 02.02.2003 um 16:16 Uhr
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ähm nicht das GESAMTE deutschland ENTSCHULDIGEN sondern die deutsche REGIERUNG muss VERANTWORTUNG zeigen und die deutschen FIRMEN müssen den PROFIT aus dem ww2 ENTSCHÄDIGEN (wie ich das wort hasse)
von einer entschuldigung aller deutschen,. österreicher etc. habe ich nie was gehört
(zitat), hatten die juden teilweise bis zum anfang des 20. jhdts kein handwerk erlernen dürfen. so mussten sich umschauen, wo sie was verdienen konnten zu überleben - dies war insbesondere der banken und versicherungssektor(/zitat)
stimmt weil die christliche regierung NICHTS anderes erlaubte.
dem gesamten judentum schließlich schuld am zweiten weltkrieg oder gar an der shoa zuzzusprechen kann nur falsch sein, selbst wenn die deutschen juden was damit zu tun hatten, was ist mit den juden in äthiopien, jemen, australien, (britisch)palästina etc.? hatten die auch ihre finger im spiel? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.02.2003 um 10:18 Uhr
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die deutsche, österr. und französ. regierungen haben schuld eingestanden und dafür sich sogar entschuldigt. regierungen repräsentieren das gesamte volk (auch die, die momentane regierung nicht gewähtl haben).
wenn sich der deutsche zrj sich für die vergehen jüdischer mitglieder im 2wk entschuldigt, spricht er für deutsche juden und nicht für juden in anderen ländern.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.02.2003 um 11:43 Uhr
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Norway....du bist aber auch was verbohrt....
Das der Zentralrat der Juden Deutschlands sich für Vergehen von Juden im 2. Weltkrieg entschuldigen soll, ist nicht nur dämlich, sondern auch im höchsten Maße geschmacklos, unsensibel und politisch inkorrekt.
Nochmal zum Mitdenken: nicht DIE Juden, sondern DIE Deutschen haben sich (von wenigen Ausnahmen bei beiden abgesehen) in dieser Zeit unmenschlich benommen. (Bitte komm mir jetzt nicht damit, wer noch alles Dreck am Stecken hat!)
Zu Fordern, daß sich der Zrj für "Vergehen deutscher Juden im 2WK" entschuldigen soll, ist schon verfroren und zeugt von einem arg gebeutelten Weltbild.
Hey...gerade die deutschen Juden sind hingemetzelt worden....
Und der Zrj ist NICHT für einige wenige jüdische Kriegsgewinnler verantwortlich zu machen. Ergo muß er sich dafür auch nicht entschuldigen.
Völlig OK fände ich allerdings, wenn die Namen auf den Tisch gelegt würden (Du könntest ja damit mal anfangen, wir warten ja immer noch auf Fakten von Dir) und diese Leute als das historisch aufgearbeitet werden, was sie waren: Verbrecher (unabhängig von ihrer Glaubensrichtung).
tinker |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.02.2003 um 11:53 Uhr
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(zitat)
okay, warum müssen sich dann die gesamten deutschen, österr., franz. menschen sich bei den juden entschuldigen, für taten die schon eine zum großteil längst verstorbene minderheit begangen hat.(/zitat)
1. war das eine ziemlich große Minderheit
2. hat die überwiegende MEHRHEIT tatenlos zugesehen (allein das ist ein Grund für eine Entschuldigung
3. halten die Folgen der damaligen Ungerechtigkeiten noch heute an, da zum einen noch Opfer und Täter leben und zum anderen die Nachkommen z.B. ihren Lebensstandart darauf begründen
(zitat)wie du einmal schon erwähnt hast, hatten die juden teilweise bis zum anfang des 20. jhdts kein handwerk erlernen dürfen. so mussten sich umschauen, wo sie was verdienen konnten zu überleben - dies war insbesondere der banken und versicherungssektor (jetzt schreien sicher ein paar "klischees", angel wird auch versuchen durch im ferienlanger erlernten sätzen dies zu widersprechen, aber egal). (/zitat)
1. ist das kein Klischee, sondern eine historische Tatsache, daß der Geldhandel in jüdischer Hand war, da sie erstens nichts anderes machen durften und zweitens den Christen der Geldverleih untersagt war. Das ganze Konstrukt war eine Idee der christlichen weltlichen und kirchlichen Herrschenden und kan somit kaum den Juden zum Vorwurf gemacht werden.
Interessanterweise hatte damit auch keiner ein Problem sich "beim Juden" Geld zu leihen....aber wenns ans Rückzahlen ging, war mal wieder ein Brunnen vergiftet oder ein Kind geopfert worden kotz
(zitast)so bildete sich logischerweise eine eine kleine feine und auch einflussreiche jüdische riege, besonders in
in england und in der schweiz. klingelts? die weimarer republik war pleite, geld musste ausgeliehen werden, dies wurde teilweise von schweizer banken geliehen. die engländer schauten dem adolf h. solange zu (einnahme österreichs usw.) solange er aus ihrem bestellkatalog bestellte. aber dann glitt ihnen das deutsche reich aus der hand...(/zitat)
Und? vielleicht moralisch bedenklich, mit dem Teufel Geschäfte zu machen...aber auch das war und ist kein Privileg jüdischer Geschäftsleute. Das beste Beispiel haben wir doch aktuell wieder: Deutsche industrielle umgehen fröhlich das Embargo und verkaufen Saddam Maschinen zur Herstellung von ABC-Waffen...
(zitat)da ist aber der punkt der mich an den juden stört, die "kaltschnäuzigkeit" und mit der "arroganz" mit der sie ihre achso große "unschuld" beteuern. denn unschuldig war im 2wk kein "rudel", nicht die kommunisten, nicht die deutschen, nicht die juden, nicht die russen, usw.(/zitat)
langsam reicht es mir wirklich...Deine Verallgemeinerungen schreien geradezu nach Nachhilfestunden in Sozialkunde und Geschichte.
:-(
tinker
...und nochmal zu Deiner längst verstorbenen Minderheit: die damals agierenden waren nicht nur die drei Monster Hitler, Göbbels und Himmler....wie Du auf "Minderheit" kommst und die dann auch noch mit den schwarzen Schafen der jüdischen Gemeinde gleichsetzt, ist schon ein dicker Hund. |
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