| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 20:19 Uhr
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rezwinkert zu Skies stehn dir gut die Hörner
ja wir wissen es liebes :-)
Das Gedicht ist einfach schön |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:05 Uhr
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Sei nicht wie das Veilchen im Moose:
sittsam, bescheiden und rein.
Du kannst ruhig wie die Rose
ein bisschen stachelig sein.
Sei wie das Veilchen im Moose,
bescheiden, sittsam und rein.
und nicht wie die stolze Rose,
die immer bewundert will sein.
Sei wie die stolze Rose
selbstbewusst, glücklich und frei
und nicht wie das Veilchen im Moose -
so dumm und scheu!
Danke für deine Zeilen, Süße..zwinkert |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:10 Uhr
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Wie Du Deine Rose behandelst
Worte habe ich keine mehr,
schon weniger Taten,
mir bleibt nichts mehr,
mein Gewissen ist nicht rein,
meine Seele hat gelitten,
den Schmerz liess ich an den Falschen aus,
genommen hab ich andere,
genommen hab ich die falsche Entscheidung,
die Rose hab ich verwelken lassen,
sie war mir anvertraut,
das kostbare Gut der Freundschaft
und ich habe ihr kein Wasser gegeben
und sie getreten mit den Füssen,
dafür nahm ich den Schmerz,
den Schmerz,
den mir andere Blumen zufügten als Entschuldigung,
doch das Recht gab mir die Schöpfung nicht,
den ich hatte das Recht nicht.
Mir bleibt nur noch ein neuer Krug,
ein neuer Krug Wasser,
den ich der Rose zuschöpfen kann,
mit dem ich die von mir zugefügten Qualen lindern kann,
bis sie sich vielleicht wieder erheben wird,
um zu leben,
oder sich für immer senkt,
von mir senkt,
das liegt dann nicht mehr in meiner Macht
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:16 Uhr
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Alle Rosen, die hier blühen,
sie alle werden glühen,
denn Deine ganze Zärtlichkeit
wird bei mir sein in Ewigkeit.
Diese Rosen werde ich immer gießen,
auch wenn manchmal viele Tränen fließen.
Die Nächte die Du mir schenkst,
leben bei mir,
auch wenn Du nicht mehr an mich denkst.
Meine ganze Liebe werde ich Dir geben,
bis wir über allen Wolken schweben.
Denn Du bist der Einzige auf dieser Erde,
den ich immer lieben werde.
Du bist in meinem Herzen
mit zwei erleuchteten Kerzen,
sie werden immer hell erscheinen,
auch wenn manchmal viele Herzen weinen.
Ich möchte immer bei Dir sein,
denn mein Herz ist liebesrein.
Und wenn ich Dich nicht mehr werde spüren
laß Dich von Deinem Herzen führen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:20 Uhr
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Ich habe den Traum der Rose belauscht,
der keusch vom kühlen Duft umsprüht
aus ihrer Blumenseele glüht;
ich hab ihn mit allen Sinnen belauscht
und mich berauscht.
Vom Sonnenstrahl hat sie geträumt,
der Tags in ihren Adern gährt,
sie Nachts mit Tau und Mondlicht nährt,
der wild für sie durchs Lufhneer schäumt,
damit sie träumt.
Doch von dem Goldkäfer weiß sie nicht,
der mühsam ihren Kelch erklimmt,
von ihrem Duft-betäubt sich krümmt,
den ihre rote Glut ersticht;
sie achtet's nicht.
So prangt die Rose in keuscher Pracht
und freut sich ihrer Glut und lacht:
Ich habe die herrlichste Seele, Ich,
ich bin die Königin sicherlich
von meinen Blumenschwestern!
Und stahlblau kommt ein Falter geschwirrt
der ihr von Liebe surrt und girrt.
Dem haucht sie gnädig zu: laß ab,
,sonst wird mein glühender Schooß dein Grab,
ich bin die Braut des Lichtes!
Doch als der dritte Mittag kam,
seit ich den Traum der Rose vernahm,
da hing ihr königliches Haupt
im Sonnenglanz gebeugt, verstaubt,
vom heißen Licht erstochen.
von meinem Schwesterle kleinefreche_ |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:22 Uhr
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pflückŽ sie nie
denn sonst verwelkt sie
und zurück
bliebŽ nur ein Stück
der Schönheit wie sie einmal war
nein - eigentlich bleibt sogar
nur noch der welke Schein des einstmals Schönen
doch man soll nicht nach dem frönen
was vorher nie gewesen war
doch sehŽich hier und jetzt so klar
Vor meinem geistŽgen Auge Dein Gesicht
erstrahlt im schönsten Morgenlicht
kann nichts dafür - habŽ mich in Dich verliebt
aber zu sehŽn, dass Dein Gefühl ein andŽrer kriegt
lässt mein stolzes Herz schier brennen
und ich weiss auch alles Rennen
Verhilft mir nicht zu Deiner Liebe
denn alles was mir übrigbliebe
wäre die Flucht vor meiner Nähe
und glaube mir, wenn ich das sähe
WärŽ es der Pfeil der mich durchdringt
der, der mein Herz zu Boden bringt
Und deshalb werdŽ ichŽs Dir nicht sagen
Nein - werdŽDich nicht einmal fragen
ich wage nicht mal dran zu denken
mir nur ein bisschen Hoffnung schenken
dass alles was passieren könnte
passieren kann
keiner weiss wann... |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:24 Uhr
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Wunderschöne Rose,
wer weiß schon,
was wahre Liebe ist außer Dir,
Du mit Deinem zarten Gesicht.
Wann wirst Du wieder blühen,
Deine Tränen verglühen.
Wann wirst Du Deinen Schmerz überwinden,
die Kraft zur wahren Liebe finden.
Werde ich Dich jemals wieder sehen.
Wie weit muss ich wohl noch gehen.
Kann ich es überhaupt schon verstehen.
Ich kann warten auf das Feuer in Deinem Herzen,
hell wie brennende Kerzen.
Eine Sehnsucht treibt mich,
au die große Suche ins Ungewisse,
werd ich vermissen,
die Sicherheit meines Gewissens.
Hab ich Dich für immer verloren,
verloren in einer Zeit der Ungewissheit.
Oder ist alles nur ein Traum,
umringst Du den starren Zaun? |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:25 Uhr
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In der Knospe schon beschlossen,
Schönheit drüber ausgegossen,
Blühst du mir im Sonnenlicht.
Samt'ne Blätter zierlich spreizest,
Blutig rot, mit Duft nicht geizest,
Strahlend hebst dein Angesicht.
Sanft vom Sommerwind gewiegt,
Deine Anmut mich besiegt,
Sehnsucht aus der Seele bricht |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:27 Uhr
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So schön, so wunderbar, voll Macht
Liegt sie da in ihrer Pracht.
Die Farbe rot wie die vom Wein,
Es muss ein Strauss mit Rosen sein.
So groß, so schön, so voll bestückt,
Er viele Menschen sehr beglückt.
Die Blütenblätter zart geneigt,
Der Strauss oft auch noch Liebe zeigt.
Der grüne Kelch und auch der Stängel,
Sind perfekt und ohne Mängel.
Rot-grün der Frack, ganz elegant,
So liegt er da in deiner Hand.
Die Blätter sind sehr schön und rund,
Die Rose ist wohl kerngesund.
Du siehst sie an, da fällt dir ein,
Du könntest auch ein Blinder sein.
Du schließt die Augen, machst sie zu
Und kommst dann auch zur inneren Ruh.
Du stehst nun da und du siehst nichts,
wegen dem Fehlen des sichtbaren Lichts.
Du berührst die Rose, fässt sie an
Und glaubst nicht, was man fühlen kann.
In deinen Gedanken schwebend,
Auf einmal deine Finger klebend,
In deinen Händen - ein Blütenblatt,
Das sie mit Fett eingeschmiert hat.
Du tastest die Blüte weiter nach Aussen,
Dabei kommt dir fast auch ein Graussen.
Vor den Kelchblättern um die Blüten,
Muss man sich besonders hüten.
Warum? Sie ist speziell geschmückt,
Mit unendlich vielen Zähnen bestückt.
Die Zähne stechen in die Haut,
Sodass es dich dann gleich nochmal graut.
Mit dem Finger berührst du den Stängel
Und entdeckst sogleich viele Mängel.
Beklagen darüber wirst du dich immer,
Du bekamst eine Wunde an deinem Finger.
Ein tückischer Dorn zerfetzt dein Haut,
Damit auch ein Stück Fleisch herausschaut.
Das Blut fließt an deiner Haut vorbei,
Ein anderer Dorn schlitzt deine Haut noch entzwei.
Das Schmerzen bereitet dir ne grosse Klage,
du stellst dir dann nur noch eine Frage.
Die Frage ist trotz diesem Brauch:
Lieben denn Blinde Rosen auch? |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:31 Uhr
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Das Leben kommt mir oft so vor,
als würde die Natur mit mir weinen.
Über die vielen kleinen Unachtsamkeiten,
die ich oft bewusst an mir Selber verbreche.
Dabei wäre das Leben mehr als ausgefüllt,
mit den buntesten und wärmsten Farben.
Die Wärme der Sonne, wenn auch von Ferne,
immer meinen Körper haltend umschmeichelt.
Doch meine Gedanken und meine Gefühle,
sich um so viele unwichtige Dinge drehen.
Da ist der Drang nach dem, ich will besser sein,
als jeder Andere, der lebt auf der weiten Welt.
Und dann mein Aussehen, es muss perfekt sein,
auch wenn ich innerlich weiss, dies nicht wichtig ist.
Entdecke manch graues Haar und da eine neue Falte,
die mein Gesicht in neuem Licht offenbarend prägt.
Stelle da und dort wieder neue Unzulänglichkeiten fest,
die ich selber noch nicht erkannt, gar gekannt habe.
Möchte in den Boden versinken, unsichtbar sein,
um neu und lieblich, perfekt und makellos aufzuerstehen.
Dabei weiss ich, dass dies nie wird im Leben geschehen,
man ist, wie man ist, kann noch soviel geschehen.
Also vergiess ich ab und zu eine der stillen Tränen,
wie die schöne Rose, weiss doch sie kann es verstehen |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.05.2003 um 21:33 Uhr
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das schickte mir mal jemand...
Ich kann mich nicht satt sehen an dir,
an deiner vollkommenen Schönheit.
Dein Farbenspiel mich mehr als nur betört,
nein du mich völlig zum Gefangenen machst.
Gefangen von deiner Lieblichkeit,
und deinen Farbnuancen zugleich.
Was blass in Pastelltönen beginnt,
führst du hin bis zu dem dunklen Etwas.
Deine zierlichen Blütenblätter recken sich,
und strecken sich dem Licht entgegen.
Geheimnisvoll du dich mir offenbarst,
mir nichts vorenthältst, ja alles gibst.
Deine noch geschlossenen Blütenköpfe,
verheissen mit die kommende Offenbarung.
Etwas was ich noch nicht sehen kann,
aber doch sich bereit macht, für mich.
Wie schön du bist und wie du strahlst,
nicht immerzu sagst: ich bin schön.
Sondern bestichst durch deine Schlichtheit,
und deiner Vollkommenheit in blau.
Denn all das sich suchen und abmühen,
dem Anderen immer zu Gefallen zu sein.
Nichts einbringt, oft nur Schmerz und Pein,
wenn ich meine Unvollkommenheit erkenne.
Also lasse ich mich wie du einfach tragen,
lass meine Schönheit meinen Glanz leuchten.
Ohne das eigene Hinzutun möglich ist,
und mich dabei als Mensch völlig vergiss.
Durch dich habe ich neu erkannt,
dass was man ist, auch mehr zu Sein.
Nicht immer so wie die anderen mich sehen wollen,
sondern dazu zu stehen, ein echtes Original zu seinDas Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 01:59 Uhr
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Aus Vasen oder vom Strauch
Und ihr Entblättern beginnen,
Fallen die Tränen auch.
Traum von der Stunden Dauer,
Wechsel und Wiederbeginn,
Traum - vor der Tiefe Trauer:
Blättern die Rosen hin.
Wahn von der Stunden Steigen
Aller ins Auferstehn,
Wahn - vor dem Fallen, dem Schweigen:
Wenn die Rosen vergehn.
GOTTFRIED BENN
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 02:03 Uhr
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Rosenhag
Es blühen dir Rosen jeglichen Tag
in einem verschwiegenen Rosenhag
-und du weißt nichts davon.
Von Blut darin ein Brunnen springt,
und Blut die Blätter der Rosen durchdringt
-und du weißt nichts davon.
Und weil ich sie dir nicht schneiden mag,
verwelken dir Rosen jeglichen Tag
-und du weißt nichts davon.
So blühen sie auf, so gehen sie hin;
und ist in allen mein Herzblut darin
-und du weißt nichts davon.
Nur manches Mal, da brech ich dir
eine rote Rose von meinem Spalier
als ein Lied, das nicht welken mag.
RUDOLF G. BINDING |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 02:09 Uhr
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Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?
Plötzlich dunkelrot und jung und nah?
Ach, wir kamen nicht, sie zu besuchen.
Aber als wir kamen, war sie da.
Eh sie dar war, ward sie nicht erwartet.
Als sie dar war, ward sie kaum geglaubt.
Ach, zum Ziele kam, was nie gestartet.
Aber war es so nicht überhaupt?
Sieben Rosen hat der Strauch
Sechs gehörn dem Wind
Aber eine bleibt, dass auch
Ich noch eine find.
Sieben Male ruf ich dich
Sechsmal bleibe fort
Doch beim siebten Mal, versprich
Komme auf ein Wort.
BERTOLT BRECHT
Gute Nacht Süße, schlaf gut..*knuddelt* Geändert am 28.05.2003 um 02:11 Uhr von SkiesDuMord |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 07:12 Uhr
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So spielte der Pflanzengeist
in unzähligen allversuchenden Formen
um uns, und ich spielte,
so gut ich es vermochte, mit ihm.
Langsam aber gewöhnte
mich die Meisterin, gewisse Blüten
nur um ihrer schlichten
Schönheit willen zu verehren.
In zweiten Jahre sah ich
schon manches mit ihren Augen an,
und schließlich erlebten wir
immer dann unsere höchste Gartenfreude,
wenn aller Formentaumel
plötzlich aufgehoben schien und
nach langem, strengem
Knospentum der einfache Gedanke
der Rose selig vor uns aufging.
HANS CAROSSA
Ihr eine Rose zum Morgen schenkt und ein gutes Frühstück..*zwinkert* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 07:25 Uhr
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Wünscht Skies auch einen wundervollen Guten Morgen :-)
bedankt sich für die wundervolle Rose werde sie hüten rezwinkert |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 08:47 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 08:48 Uhr
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 09:23 Uhr
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Rosen sind endlich gekommen. O wonniges Wesen des Frühlings!
Dornen nur ließ uns der Stock am ersten Tage erblicken,
Knospen am zweiten sodann, prallfest geschwellt in den Formen;
Kelche schon warens am dritten, und voll erschloss sie der vierte.
Heute welken sie hin, wenn wir nicht in der Frühe sie pflücken.
PUBLIUS ANNIUS FLORUS
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 09:25 Uhr
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Rosen, ihr blendenden,
Balsam versendenden!
Flatternde, schwebende,
Heimlich belebende,
Zweiglein beflügelte,
Knospen entsiegelte,
Eilet zu blühn.
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
Nun weiß man erst,
was Rosenknospe sei,
jetzt, da die
Rosenzeit vorbei:
ein Spätling noch
am Stocke glänzt
und ganz allein die
Blumenwelt ergänzt.
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
Die Siebente Rose
Die erste Rose ist aus Granit
Die zweite Rose ist aus Rotwein
Die dritte Rose ist aus Lerchenfedern
Die vierten Rose ist aus Rost
Die fünfte Rose ist aus Sehnsucht
Die sechste Rosen ist aus Zinn
Aber die siebente
Die gläubige
Die nächtliche
Die schwesterliche
Wird erst nach deinem Tod
Aus deinem Sarge wachsen
YVAN GOLL |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 09:28 Uhr
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Bitter klagte nachts die Frühlingswolke:
"Leben ist ein ewges Weinen nur!"
Zuckte auf der rasche Blitz und sagte:
"Nein, du irrst: nur eines Lachens Spur!"
Wer hat das dem Rosenhag berichtet?
Tau und Rose sprachen's auf der Flur!
MUHAMMED IKBAL Geändert am 28.05.2003 um 09:32 Uhr von SkiesDuMord |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 09:31 Uhr
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Wär eine Rose ich, dunkelrot angeglüht,
für ihre schneeige Brust pflückte mich ihre Hand.
Wäre ein Windhauch ich, reichtest du hüllenlos,
wandernd im Sonnenschein, mir deine heiße Brust.
KALLISTRATOS
Die Rose ist ein Huldgeschenk vom Himmel,
Die Rose kann den Menschen Glück verleihn.
Verkaufst du, Rosenhändler, sie für Silber -
Was kaufst du fürs das Geld denn Bessres ein?
KISA'I
Erwachen
Sage ich zum erstenmal: Rose?
Ich nannte früher
Unrechte Namen.
Die Minuten, die
Meine Finger umschließen,
Haben kein Gewicht.
Wenn ich es spüre,
Wird es wieder zu spät sein.
Doch jetzt hat der Tag noch
Eben aufgeschlagene Augen.
Die Nacht zog sich
Hinter der Lider zurück.
KARL KROLOW |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 09:55 Uhr
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| Einfach wunderschön lächelt zu Skies |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 15:00 Uhr
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Die Rosen von Saadi
Ich habe diese Früh dir Rosen bringen wollen;
Mein Gürtel hat zu viele Rosen tragen sollen,
Die Knoten hielt nicht die Last, die sie umschlungen.
Die Knoten rissen. Und die Rosen, windgezogen,
Und alle Rosen dem Meere zugeflogen
Und schon auf Nimmerwiedersehen hineingesprungen.
Und rot wie entflammt von ihnen schien das Meer,
Und mein Gewand ist noch von ihren Düften schwer.
Atme von mir den Balsam der Erinnerungen!
MARCELINE DESBORDES-VALMORE
*knuddelt das Röschen sehr lieb lächelnd, findet aber auch ihre Gedichte schön :) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.05.2003 um 15:06 Uhr
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Die Liebe
Es rauscht durch unseren Schlaf
Ein feines Wehen, Seide,
Wie pochendes Erblühen
Über uns beide.
Und ich werde heimwärts
Von deinem Atem getragen,
Durch verzauberte Märchen,
Durch verschüttete Sagen.
Und mein Dornenlächeln spielt
Mit deinen urtiefen Zügen,
Und es kommen die Erden
Sich an uns zu schmiegen.
Es rauscht durch unseren Schlaf
Ein feines Wehen, Seiden -
Der Weltalte Traum
Segnet uns beide
ELSE LASKER-SCHÜLER |
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