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Für das blaue Röschen :)

Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 13:29 Uhr   


So wie das letzte Grün in Farbentiegeln
sind diese Blätter, trocken, stumpf und rauh,
hinter den Blütendolden,die ein Blau
nicht auf sich tragen,
nur von ferne spiegeln.

Sie spiegeln es verweint und ungenau,
als wollen sie es wiederum verlieren,
und wie in alten blauen Briefpapieren
ist Gelb in ihnen, Violett und Grau.

Verwaschnes wie an einer Kinderschürze,
Nichtmehrgetragnes, dem nichts mehr geschieht:
wie fühlt man eines kleinen Lebens Kürze.

Doch plötzlich scheint das Blau sich zu verneuern
in einer von den Dolden, und man sieht
ein rührend Blaues sich vor Grünem freuen.

Rainer Maria Rilke

Skies....
Geändert am 27.05.2003 um 13:43 Uhr von SkiesDuMord
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 13:36 Uhr   


Wo ist zu diesem Innen
ein Außen ? Auf welches Weh
legt man solches Linnen ?
Welche Himmel spiegeln sich drinnen
in dem Binnensee
dieser offenen Rosen,
dieser sorglosen, sieh :
wie sie lose im Losen
liegen, als könnte nie
eine zitternde Hand sie verschütten.

Sie können sich selber kaum
halten; viele ließen
sich überfüllen und fließen
über von Innenraum
in die Tage, die immer
voller und voller sich schließen,
bis der ganze Sommer ein Zimmer
wird, ein Zimmer in einem Traum.

Rainer Maria Rilke
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geschrieben am: 27.05.2003    um 13:40 Uhr   


Die blaue Rose gibt dir den Duft

Blaues Wasser, weiße Strände,
immer Sonne und blauen Himmel.
Träume werden Wirklichkeit
und das Paradies erwacht.
Eine blaue Rose gebe ich dir.
Eine Gabe voller Liebe.
Eine blaue Rose hat den schönsten Duft
und hat die stärkste aller Blüten.
Stark dringt sie in dein Herz hinein.
Sie lässt dich lachen, sie lässt dich weinen von Glück.
Du spürst meine Träume und meinen Duft.
Es gibt dir wieder Luft.
Du bist nicht allein,
wenn du träumst heute Nacht.
Träumst du von der Liebe,
gibt es dir wieder Kraft.
Denn eines Tages scheint für dich jeden Tag die Sonne.
Mit dem Duft von einer blauen Rose.
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 13:42 Uhr   


Ich bin eine blaue Rose in der Wüste
und kleide mich in der blauen Safari dieser fest verschlossenen Blüte.
Ich wachse dort im Sand auf karger Erde,
mit dem Hauch von Rosenduft.
Ich tanze weiter.
Wehend, wie der Wind in meinem Haar
und die Knospe bricht auf.
Die Rose erblüht.
Flatternder leichter Seidenstoff
wirbelt um meine Hüften
und ihr Duft gleicht dem eines schwerlastigem Parfüms,
das vier Winde erfüllt.
Die Blüte öffnet sich weiter
und entfaltet ihre Blätter.
Bei so einem schönen Wetter.
Der Duft dringt tief bei dir im Herzen ein,
bald bin ich da, du bist nicht allein.


Und Röslein - immer schön weiter schreiben :)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:20 Uhr   
Smile die sind schön Skies werde ich ;-)
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:31 Uhr   


Kaum war die Sonne am Horizont zu sehen, schon besang der Hahn in seiner üblichen stolzen Haltung den neuen Tag. Auf einem Zaunpfeiler stehend krähte er lauthals in die Atmosphäre. Hinter dem Berg vor dem Haus ließen sich die ersten Sonnenstrahlen erblicken, die wie Laserstrahlen die sanfte Wolkendecke durchquerten. Die Vögel fingen überall an zu zwitschern. Die Tiere am Boden richteten sich langsam auf und blickten erwartungsvoll in den neuen Morgen hinein. Die Pflanzen erhoben sich von dem durch Tau nassgewordenen Boden zum Himmel. Alles wartete auf die wunderbare lebensspendende Sonne. Die Natur war erwacht...

Noch nicht ganz bei sich war jedenfalls der junge Arnim. Einige Male wälzte er sich noch sanft in seinem Bett bevor ihn seine Mutter mit einem Schrei aus der Küche aus dem Schlaf riss. Er schob die Decke schnell beiseite und richtete sich am Rande des Bettes auf, sodass er gegenüber von seinem Zimmerfenster zum Sitzen kam. Als er so da saß spürte er die warmen Hände der Sonnenstrahlen wie sie zuerst seine Stirn, hierauf seine Augen und Wangen betasteten. Wie Pfeile waren die Strahlen jetzt über den Berg gekommen und das Tal dahinter hatten sie in ein Meer von Sonnenschein verwandelt.

Hungrig wie er war, zog sich Arnim rasch seine kurzen Hosen und sein grünes Leibchen über und marschierte sogleich dem wohltuenden Duft von Nahrung entgegen. Der Tisch war bereits gedeckt, als ihn seine Mutter mit einem Küsschen auf der Stirn empfing. Doch noch musste er sich einige Minuten gedulden. Widerwillig folgte er der Richtung des Zeigefingers seiner Mutter, der auf das Bad deutete. Nachdem Gesicht und Hände gewaschen und die Zähne geputzt worden waren, durfte er endlich am Tisch Platz nehmen und zulangen.

Arnim war erst zehn Jahre alt, lebte bei seinen Eltern und genoss die Sommerferien in vollen Zügen. Er war ein eher nachdenklicher Junge, beobachtete mehr als er sprach und verbrachte seine Zeit am liebsten auf den Bergen in der Umgebung des Hauses. Richtige Freunde hatte er nicht. Sie waren ihm einfach zu kindisch in Bezug auf die Interessen, die er schon in seinem Alter hatte. Sein modus vivendi unterschied sich von dem seiner Altergenossen. Er pflegte nicht, wie die anderen dem runden Ball nachzulaufen oder am Spielplatz laufend und lachend die Zeit zu vergeuden. Sein einziger Freund hieß Natur...

Manchmal ging er frühmorgens los und kam erst gegen Abend wieder nach Hause. Er trieb sich auf den zahlreichen Hügeln und Bergen, erforschte die Natur, wälzte sich im Gras herum oder beobachtete die Tiere aus einer sicheren Entfernung bei ihren Tätigkeiten. Oft wurde Arnim Zeuge von Naturerscheinungen, wie dem buntfarbigen Regenbogen. Er empfand dabei immer wieder ein Gefühl von Freiheit und Ausgelassenheit. Beim Wandern auf den Bergen pochte sein Herz schneller als normal. Er konnte die Natur richtig in ihm schlagen hören.

Arnim kannte die Gegend wie seine Westentasche. Wie oft war er nicht hinausgegangen in die grüne Botanik, um sich zu erholen und seine Welt zu erkunden.

So auch diesen Morgen. Gerade war er mit dem Frühstück fertig geworden, da packte er auch schon seinen grünen Rucksack mit Butterbroten, die ihm seine Mutter zubereitet hatte. Dazu gab er noch eine Flasche Wasser hinein, schnürte die Öffnung fest zu und warf seinen Rucksack auf den Rücken. Jetzt nahm er von seiner Mutter Abschied und drückte sie an sich, so, als würde er für immer fortgehen.

Beim Öffnen der Haustür stürmten ihm die warmen Sonnenstrahlen entgegen, aber gleichzeitig waren sie schon da. Die Sonne blickte bereits selbst über den Berg herüber. Der Hahn war bereits wieder vom Zaun herunter und fand sich wieder zwischen seinen Artgenossen.
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:35 Uhr   


Arnim stand vor dem Haus. Das Gras kitzelte sanft seine zierlichen Knie, indem es verriet, dass eine leichte Brise über die Landschaft zog. Seine Haare tanzten Arnim auf dem Kopf herum als freuten sie sich auf dem Ausflug ins Grüne.

Fest entschlossen etwas Neues in seiner Welt zu entdecken, marschierte Arnim los, geradewegs in das Unerwartete. Bald überwand er den ersten Berg. Oben auf der Spitze drehte er sich um und sah sich noch einmal das Tal an, von wo er losgegangen war. Er konnte noch das Haus der Eltern erkennen und etwas kleines, das sich davor hin und her bewegte. Arnim konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, denn er erkannte dieses kleine Ding. Es war seine Mutter, die eben dabei war die Haustiere zu füttern. Und aus der Ferne sah sie so aus, als wäre sie eine Ameise, die unentschlossen nach links und nach rechts trabte. Arnim setzte seinen Weg fort. Er ließ sein Zuhause hinter sich und marschierte ruhig aber zielbewusst vor sich hin. Vor ihm erhob sich ein dicht von Bäumen bewohnter Wald. Er war schon einige Male da durchgegangen, aber diesmal zog es Arnim lieber vor um dieses Waldstück herumzugehen. Die Bäume schienen riesig mit ihren sehr massiven Stämmen. Das Gefühl, das der kleine Bub hatte, als er vor diesen Riesen stand, war einfach gigantisch. Sie erhoben ja fast direkt in den hellblauen Himmel, so als wären sie Verbindungen in eine andere Welt. Tiere aller Art trieben sich in diesem Wald herum. Arnim hatte sie früher genauer beobachtet bei seinen unzähligen Wanderungen durch das Land.

Da sprang plötzlich in einigen Meter Entfernung ein Tier aus dem rechtsliegenden Waldstück in Arnims Weg. Er blieb ruckartig und leicht erschreckt stehen. Sein Blick umfasste die Form der so überraschend aufgetauchten Gestalt. Sein Gesicht war sogleich von einem sanften Lächeln gekennzeichnet, als er das wunderschöne Geschöpf betrachtete, bevor es wieder rasch dorthin verschwand woher es herausgesprungen war.

Nachdem er den Wald hinter sich gelassen hatte kam er auf eine Lichtung. Kniehohes Gras erstreckte sich vor Arnims Füßen. So wie der Wind über die Spitzen der Grashalme wehte, sah das so aus als würden Wellen dahinlaufen. Diese Wellen fassten Arnims Verstand und forderten ihn geradezu auf mit ihnen dahin zu gleiten. Er lief auf der Wiese umher und tobte sich richtig aus. Sein grüner Anzug und sein grüner Rucksack verschmolzen mit der Farbe der Natur - so, als würde er geradezu dazugehören.

In Mitten von tausenden von Blumen fühlte er sich wohler als sonst wo. Er lachte vergnügt indem er sich immer mehr in die Weiten der Lichtung verlief.

So kam es, dass er plötzlich stehenblieb. Sein Lächeln wandelte sich kurzfristig wieder in seinen ernsten Gesichtsausdruck. Für diesen Moment vergaß er, dass er vorhin wie ein junges Kind herumgetobt war und sich in seiner "Welt" amüsiert hatte.

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:38 Uhr   


Er erblickte etwas, das ihn vor Bewunderung erstarren ließ. Mitten auf dieser Lichtung, mitten unter all den grünen Pflanzen, befand sich eine besondere Blume. Arnim identifizierte diese als eine Rose. Als genauer hingeguckt wurde, erkannte er die Sonderbarkeit der Rose. Sie hatte etliche blaue Blüten, die sich neben den anderen roten durchzusetzen versuchten. Die Blätter waren wie gewohnt grün. Arnim stand etwa drei Meter davon entfernt, wie an den Boden genagelt. Langsam bewegte er sich auf die blaurote Rose hin und kniete vorsichtig vor ihr nieder. Seine Augen waren ganz groß geworden, als er, noch deutlicher als zuvor, die Blüten zu sehen bekam. Die Rose war deutlich größer als ihre Artgenossen und strahlte mehr verlockenden Duft aus, als sonst andere Arten von Blumen, die Arnim je getroffen hatte.

Als er mit seinem rechten Zeigefinger langsam sich den Blüten näherte, um sie zu berühren, zog die Rose plötzlich zurück und wich dem Finger aus. Sogleich zog Arnim ebenfalls seinen Finger zurück. Noch einmal versuchte er es - wiederum das selbe Ergebnis. Arnim staunte nicht schlecht. Beim dritten Mal jedoch verstand es die Rose als ungefährliches Ereignis und ließ ihre zauberhaften Blüten anfassen.

Die Welt um Arnim verschwand in dem Moment, als er die blauen Blüten berührte. Er verspürte eine Energie, die durch seinen Finger, weiters durch seine Hand und durch seinen Arm in seinen Körper gelangte. Er fühlte Erleichterung und unendliches Glück. Arnim lächelte.

Ohne Vorwarnung begannen sich plötzlich die Blüten zu bewegen. Sie drehten und rollten sich. Arnim zog blitzschnell instinktiv seine Hand zurück. Etwas entstand. Arnim beobachtete neugierig den Vorgang und als er beendet war, konnte er seinen Augen nicht trauen. Die Blüten hatten eine Form angenommen, die Arnim in Furcht und Schrecken versetzten. Etwas für ihn Unbegreifliches. Er fiel rücklings zurück, und bevor er sich erhob und so schnell er konnte davonlief, blickte er noch einmal auf die Rose. Sie neigte sich diesmal ihm entgegen, aber Arnim war schon aufgestanden und auf der Flucht. Er wagte es nicht sich nach dem Unfassbaren umzudrehen. Auf direktem Kurs nach Hause wurde ihm klar, dass dort auf dieser Lichtung etwas Unbegreifbares vor sich gegangen war.

Solange er noch lebte, setzte er keinen einzigen Fuß mehr auf die unheimliche Lichtung. Selbst seine fast täglichen Wanderungen nahmen später immer mehr ab - aus Furcht vor einer Wiederholung des damaligen Tages. Nichts, aber nichts hatte ihn je mehr erschrocken, als sein eigenes Lächeln in den Blüten einer Rose..

(unbekannt)
Fand sie passt hierein :-)
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:41 Uhr   


Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis!
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein;
Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie,
Nach dem Gesetz, dem Grund Warum und Wie.

Ach Röschen, ig mag dir :)
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:46 Uhr   


Schön ist die Rose, schöner scheint sie noch
Durch jenen süßen Duft, der in ihr lebt.
Wildrosen haben gleicher Farben Glut,
Die gleichen Dornen wie die duft'gen Rosen,
Sie spielen mit dem gleichen Übermut,
Wenn Winde sie enthüllen und umkosen.
Doch ihre Tugend ist nur ihr Gesicht,
Sie leben ungeliebt, verblühn am Strauch
Und sterben zwecklos - das tun Rosen nicht,
Aus ihrem süßen Tod strömt süßer Hauch.
So, schöner Liebling, wenn die Jugend flieht,
Strömt deiner Treue Duft aus meinem Lied.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:47 Uhr   
Ik mag Dir auch ;-)


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geschrieben am: 27.05.2003    um 14:57 Uhr   




Die eine Rose

Die eine Rose überwältigt alles,

Die aufgeblüht ist aus dem Traum.

Sie rettet uns vom Grund des Falles.

Schafft um uns einen reinen Raum,

In dem nur wir sind und die Rose.

Und das Gesetz, das sie erweckt.

Und Tage kommen, reuelose.

Vom Licht der Rose angesteckt.

Eva Strittmatter (1930- ?-)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:02 Uhr   
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:04 Uhr   


Rose rot, noch sanft verschlossen
Hat der Liebe Tau begossen.
Wenn die Sommerwinde schmeicheln
Freundlich übers Haar mir streicheln

Wünscht mein Herz, Du schönes Kind,
Öffne Deinen Kelch geschwind,
Schließ' Deine Blätter über mir,
Laß mich ruhen so bei Dir.

Duft und Freude sich verschlingen,
Meinen Ängsten Ruhe bringen.
Morgentau und Tränen heiß
Ich im gleichen Kelche weiß.

(Unbekannt)

Sektglas hebt, auf das Röschen weiter so schön schreibt, ihr selbst ein Sektglas zustreckt..zwinkert und zuprostet.
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:09 Uhr   
Rezwinkert und mit Skies anstösst :-) prost
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:11 Uhr   

Das Röslein

Die Rosen sind ja längst verblüht,
ein kalter Herbststurm nahm sie mit.
Doch mittendrin im Elternhaus
ging eine neue Rose auf.
Den Namen Nadia trägt sie stolz,
ja, sie stammt aus guten Holz.
MögŽ sie immer Eintracht streuen,
alle Herzen sich nun freuen.
Helles Licht in dunklen Zeiten
wird das Röslein dann verbreiten.
Jedes Jahr es schöner wird
und das Haus mit Ehren ziert.
Eines Tages in der Ferne
gehen auf der Liebe Sterne.
Wer wirdŽs sein, der dann beglückt
diese Rose für sich pflückt?

Neuer Garten, neues Beet,
seht das Röslein, seht nur, seht!
Überall jetzt Knospen sprießen.
Keiner braucht sie je zu begießen,
weil sie aus der Liebe stammen,
geradewegs vom Himmel kamen.
Am Ende es sich wirklich zeigt,
Röslein hat sich weit verzweigt.-

Als Ahnfrau, wie es ist der Brauch,
wünschŽ ich viel Glück dem Rosenstrauch.
(Unbekannt)
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:15 Uhr   

Herz-Rose

Im feuerroten Kleide
bist eine Augenweide
Herz-rose, frisch und jung.

Dein Duft spricht mir von Liebe,
daß es doch ewig bliebe
so freundlich um und um.

Oh Rose, Deiner Treue
ich mich auf immer freue,
die Klage bleibet stumm.

(Unbekannt)


Auf viele weitere wunderschöne Threads und Beiträge..lächelt
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:22 Uhr   


Inmitten eines Gartens wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon, der schönsten von allen,
wohnte ein Elf; er war so winzig klein,
dass kein menschliches Auge ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt in der Rose
hatte er so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja die feinen hellrosa Rosenblätter.


Hans Christian Andersen

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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:25 Uhr   


An eine Rose

In der Knospe schon beschlossen,
Schönheit drüber ausgegossen,
Blühst du mir im Sonnenlicht.

Samt'ne Blätter zierlich spreizest,
Blutig rot, mit Duft nicht geizest,
Strahlend hebst dein Angesicht.

Sanft vom Sommerwind gewiegt,
Deine Anmut mich besiegt,
Sehnsucht aus der Seele bricht.

(Unbekannt :)
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:32 Uhr   


Vom Himmel eine Rose fällt
In die liebelose Welt,
Geradewegs vor meine Füße,
Blüht und duftet voller Süße.

Zaghaft greifŽ ich nach dem Glück.
Ich bin dein, so sagt ihr Blick.
In meiner Hand die RosŽ nun liegt
Zärtlich an das Herz geschmiegt.
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 15:43 Uhr   


Rose, du Königin der Blumen -
Bestichst mit deiner Eleganz -
Blühst in den allerschönsten Farben -
Wirst stets bewundert und bestaunt -

Trotz vieler spitzer Dornen -
Bist du beliebt bei Jung und Alt -
In vielen Gärten bist du zu Hause -
Verbreitest deinen zarten Duft -

(Helga)

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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 27.05.2003    um 18:20 Uhr   
Rundum schöne Gedichte, aaaaber:

Antwort von SkiesDuMord
vom: 27.05.2003 um 15:04 Uhr
(zitat)Sektglas hebt, auf das Röschen weiter so schön schreibt, ihr selbst ein Sektglas zustreckt..zwinkert und
zuprostet. (/zitat)

Dass im Poesieforum schon mittags um drei gesoffen wird, ist ein Tabu-Bruch und ich wunder mich echt, dass hier kein Mod Einhalt gebietet, womöglich saufen die noch mit! ;-)

Gruß Lama
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 18:24 Uhr   
Schmunzelt zu Lama und ihm auch ein Glas anbietet ;-)
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 27.05.2003    um 18:30 Uhr   
jaja, du denkst wohl mitgefangen, mitgehangen! ;-)

*schmunzel*

jetzt weiss ich auch, warum der Beitrag "Für das blaue Röschen :)" heisst. ;-)
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 27.05.2003    um 18:32 Uhr   
Lacht Lama nönö nicht deshalb
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Nutzer: Gast_SkiesDuMord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 20:11 Uhr   


In meinen Augen brennen Tränen.
Ich muss ihn gehen,
den letzten Weg mit dir.
Der Glocke Ton trifft mein Herz,
es will zerspringen.
Was wollt ich noch alles sagen,
doch du hörst mich nicht, bist weit.
Selbst die Bäume klagen in tiefer Trauer,
denn die Blätter des Sommers
hat der Wind zerstreut.
Nacht ist in meine Seele,
in meiner Hand welkt eine Rose.


(Unbekannt)

Galant mit ihren Teufelshörnern spielt, und mit der Flasche Sekt..

Ich glaub, nur Röschen und ich wissen warum der Beitrag, oder meine Wenigkeit, welchen ihn auf gemacht hat..
Zwinkert geheimerweise zu Röschen
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