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geschrieben am: 12.08.2000 um 23:08 Uhr
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[b]Rainhard Fendrich[/b]
[b][i]Falscher Freund [/b][/i]
So haargenau
Auch Deine Augen schauÂ’n
So leicht erblindet dei VertrauÂ’n
Und in der Tat
So mancher gute Rat
Lockt jeden Fuchs schnell ausÂ’m Bau
Wie leicht vernebelt Dein Verstand a enge Bruderschaft
Wie es im ganzen Land die grösste Schlamp’n ned schafft
Nimm den Rest Deiner Kraft und
Tua ganz afach des was du gÂ’spiast
Hab ned sovü Angst das‘d verlierst
Jeder Feind is beser als a falscher Freund
Glaub ned immer all‘s was du hörst
Dek nur immer wems’d was erklärst
Kaner kann mehr wehtuan als a falscher Freund
Man glaubt sehr gern
Dass jeder ehrlich meint
Klopft ma dei Schulter mit der Hand
Drahst Du den Herrn
Nur kurz den Rucken zua
Hörst Du die nackte Wahrheit "Pur"
Jedes Herz wird Butterweich
San die Gedanken gleich
Darauf hat man nur gehofft
Und dann macht ma mit Dir, was ka Schlampen mehr schafft
DÂ’rum
Tua ganz afach des was du gÂ’spiast
Hab ned sovü Angst das‘d verlierst
Jeder Feind is beser als a falscher Freund
Glaub ned immer all‘s was du hörst
Dek nur Achtmit wemsÂ’d Di verirrst
Kaner kann mehr wehtuan als a falscher Freund
Freund‘ für’s ganze Leb’n
San heut‘ a Seltenheit
Für Di wird’s kann mehr geb’n
Denn Du traust ihnen nicht einen Meter mehr weit
Tua ganz afach des was du gÂ’spiast
Hab ned sovü Angst das‘d verlierst
Jeder Feind is beser als a falscher Freund
Glaub ned immer all‘s was du hörst
Dek nur immer wems’d was erklärst
Kaner kann mehr wehtuan als a falscher Freund
Jeder Feind is beser als a falscher Freund
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2000 um 03:28 Uhr
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[b]DU BIST WIA DIE WINTERSUNN [/b]
[b][i]Wolfgang Ambros[/b][/i]
DU BIST A TROPFEN WASSER IN DER WÜSTE
EIN GOLDSTÜCK UNTER STEINEN
DU BIST WIA A HAND
DIE AUS DEM DRECK MI AUSSEZAHT
DU BIST WIE A SAMEN
DER IN MIR KEIMT
DU BIST WIE DIE WINTERSUNN
DIE NUR AN MANCHEN TAGEN SCHEINT
DU BIST WIA A BIÜLD
DES I NET LANG GŽNUA ANSCHAUŽN KANN
UND DU BIST ALS WIE A LIED
DES I HÖR UND NET VERSTEH
DU BIST WIE A GEDICHT
DES SICH LEIWAND REIMT
DU BIST WIE DIE WINTERSUNN
DIE NUR AN MANCHEN TAGEN SCHEINT
DU BIST WIE A SAMEN DER IN MIR KEIMT
DU BIST WIE DIE WINTERSUNN
DU BIST WIE A GEDICHT
DES SI LEIWAND REIMT
DU BIST WIE DIE WINTERSUNN
DU BIST WIE A SCHATTEN
DER VON IRGENDWO KUMMT
ALS WIE A UHR DIE STEHNBLIEBŽN IS
DU BIST WIA A BRILLE DURCH DIE I ALLES ROSA SEHŽ
DU BIST WIA DIE MEERESBRANDUNG
DIE AN DIE FELSEN SCHEINT
DU BIST WIA DIE WINTERSUNN
DIE NUR AN MANCHEN TAGEN SCHEINT
DU BIST WIA DIE WINTERSUNN
DIE NUR AN MANCHEN TAGEN SCHEINT
DU BIST WIA DIE WINTERSUNN
DIE NUR AN MANCHEN TAGEN SCHEINT
DU BIST WIA DIE WINTERSUNN |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.09.2000 um 03:34 Uhr
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[b]BABA UND FOI NED[/b]
[b][i] Wolfgang Ambros [/b][/i]
Mir sitz'n do und schau'n uns an.
Mir red'n nix,
weu ma üba des ned red'n kan.
Du rührst in die'n Kaffee um
und jeda von uns g'spiat,
doß, a so wia's ausschaut
heite nix mehr aus uns wird.
Baba und foi ned
und kumm guad z'aus,
loß olle sche griaß'n
und moch da nix d'raus.
Baba und foi ned.
Baba und foi ned.
Baba und foi ned auf.
De Zeit is ma zarunna
wia Sand in da Hand.
Und doß i di ned pockt hob heite
is eigentlich a Schand
Doch i denk ned noch, wos sein kennt
wann wos g'wes'n wa.
I red ma ein, es is ma Wurscht,
und drum sog i da baba, baba!
Baba und foi ned
und kumm guad z'aus,
loß olle sche griaß'n
und moch da nix d'raus!
Baba und foi ned.
Mir ham a Chance vageb'n
- a Nocht umsunst aufblieb'n
oba so is des Leb'n.
Baba und foi ned,
und foi ned nieda
Und weu sa si ned vameid'n loßt
darum sehg'n ma uns wieda.
Baba und foi ned.
Baba und foi ned.
Baba und foi ned auf.
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