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Nutzer: Gast_Leonore
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geschrieben am: 21.09.2001    um 19:28 Uhr   
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Geändert am 27.09.2003 um 22:43 Uhr von Leonore
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Nutzer: Gast_Leonore
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geschrieben am: 21.09.2001    um 19:34 Uhr   
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Geändert am 27.09.2003 um 22:43 Uhr von Leonore
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Nutzer: Gast_Leonore
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geschrieben am: 21.09.2001    um 19:41 Uhr   
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Geändert am 27.09.2003 um 22:43 Uhr von Leonore
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 03.10.2001    um 10:51 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:39 Uhr von Leonora
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Nutzer: vesikel
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geschrieben am: 03.10.2001    um 11:12 Uhr   
1. Siehe, meine Freundin, du bist schön, siehe, schön bist du! Deine Augen sind wie Taubenaugen zwischen deinen Zöpfen. Dein Haar ist wie die Ziegenherden, die beschoren sind auf dem Berge Gilead. 2. Deine Zähne sind wie die Herde mit beschnittener Wolle, die aus der Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge tragen, und ist keine unter ihnen unfruchtbar. 3. Deine Lippen sind wie eine rosinfarbene Schnur, und deine Rede lieblich. Deine Wangen sind wie der Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zöpfen. 4. Dein Hals ist wie der Turm Davids, mit Brustwehr gebauet, daran tausend Schilde hangen und allerlei Waffen der Starken. 5. Deine zwo Brüste sind wie zwei junge Rehzwillinge, die unter den Rosen weiden, 6. bis der Tag kühle werde und der Schatten weiche. Ich will zum Myrrhenberge gehen und zum Weihrauchhügel. 7. Du bist allerdinge schön, meine Freundin, und ist kein Flecken an dir. 8. Komm, meine Braut, vom Libanon, komm vom Libanon! Gehe herein, tritt her von der Höhe Amana, von der Höhe Senir und Hermon, von den Wohnungen der Löwen, von den Bergen der Leoparden. 9. Du hast mir das Herz genommen, meine Schwester, liebe Braut, mit deiner Augen einem und mit deiner Halsketten einer. 10. Wie schön sind deine Brüste, meine Schwester, liebe Braut! Deine Brüste sind lieblicher denn Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Würze. 11. Deine Lippen, meine Braut, sind wie triefender Honigseim, Honig und Milch ist unter deiner Zunge, und deiner Kleider Geruch ist wie der Geruch Libanons. 12. Meine Schwester, liebe Braut, du bist ein verschlossener Garten, eine erschlossene Quelle, ein versiegelter Born. 13. Dein Gewächs ist wie ein Lustgarten von Granatäpfeln, mit edlen Früchten, Zypern mit Narden, 14. Narden mit Safran, Kalmus und Zinnamen, mit allerlei Bäumen des Weihrauchs, Myrrhen und Aloes, mit allen besten Würzen. 15. Wie ein Gartenbrunn, wie ein Born lebendiger Wasser, die vom Libanon fließen. 16. Stehe auf, Nordwind, und komm, Südwind, und wehe durch meinen Garten, daß seine Würzen triefen! Mein Freund komme in seinen Garten und esse seiner edlen Früchte.


(Das Hohelied Salomos 4. Kapitel; Übersetzung Luther 1545)



Geändert am 03.10.2001 um 11:14 Uhr von Vesikel
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 04.10.2001    um 14:29 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:39 Uhr von Leonora
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 09.10.2001    um 14:32 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:40 Uhr von Leonora
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 11.10.2001    um 16:13 Uhr   
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Geändert am 11.10.2001 um 16:15 Uhr von Leonora

Geändert am 23.09.2003 um 23:40 Uhr von Leonora
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Nutzer: tristesse
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geschrieben am: 16.10.2001    um 14:43 Uhr   
lächelt... wunderschön hier zuzusehen

Mein Leben war voller Nebel
Kein klares Ziel
Kein klarer Weg
Dann stolperst Du
mir mitten vor die Füsse
und gibst mir das Licht
neben dem die Sonne verblasst
Du nimmst meine Hand und führst sie
Du gibst mir Tränen
Du gibst mir Lachen
Du hast meine Seele berührt
wie niemand zuvor
und mir gezeigt,
wer ich bin


(Autor unbekannt ;-) )

Mit einem lieben Gruss,

Tristesse
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 16.10.2001    um 18:02 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:40 Uhr von Leonora
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 18.10.2001    um 16:01 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:41 Uhr von Leonora
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Nutzer: SuziQ
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geschrieben am: 18.10.2001    um 19:09 Uhr   
...und als die Nacht die Erde betrat
blickte sie in die Richtung
in die vermeintlich der Tag entschwand
unmerklich berührten sie sich zart
in der schemenhaftigkeit der Dämmerung
...würden Sie sich je treffen?
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Nutzer: tristesse
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geschrieben am: 18.10.2001    um 19:38 Uhr   
Ich wünsche dir Augen, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken; ich wünsche dir Ohren, die die Schwingungen und Untertöne im Gespräch aufnehmen; ich wünsche dir Hände,die nicht lange überlegen, ob sie helfen und gut sein sollen; ich wünsche dir zur rechten Zeit das richtige Wort;ich wünsche dir ein liebendes Herz,von dem du dich leiten lässt. Ich wünsche dir:Freude, Liebe, Glück, Zuversicht,Gelassenheit und Demut; ich wünsche dir Güte Eigenschaften, die dich das werden lassen,was du bist und immer werden willst jeden Tag ein wenig mehr.Ich wünsche dir genügend Erholung und ausreichend Schlaf,Arbeit, die Freude macht,Menschen die dich mögen und bejahen und dir Mut machen;aber auch Menschen, die dich bestätigen,die dich anregen, die dir Vorbild sein können, die dir weiterhelfen, wenn du traurig bist und müde,oder erschöpft.Ich wünsche dir viele gute Gedanken und ein Herz, dass überströmt in Freude und diese Freude weiterschenkt.


( Gefunden, irgendwo in den Weiten des www, Autor mir unbekannt. )

Mit einem lieben Gruß,

Susanne
Geändert am 18.10.2001 um 19:40 Uhr von Tristesse
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Nutzer: vesikel
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geschrieben am: 18.10.2001    um 19:50 Uhr   
Die Königskinder

Es waren zwei Königskinder,
Die hatten einander so lieb,
Sie konnten zusammen nicht kommen,
Das Wasser war viel zu tief.

"Herzliebster, kannst du nicht schwimmen?
Herzlieb, schwimm herüber zu mir!
Zwei Kerzen will ich anzünden,
Die sollen leuchten dir."

Das hört eine falsche Norne,
Die tat, als ob sie schlief.
Sie tat die Lichter auslöschen,
Der Jüngling ertrank so tief

Es war an ei'm Sonntagmorgen
Die Leut' waren alle so froh
Bis auf die Königstochter,
Sie weinte die Äuglein rot.

"Ach Mutter, herzliebste Mutter,
Der Kopf tut mir so weh;
Ich möcht so gern spazieren
Wohl an die grüne See.

Die Mutter ging nach der Kirche,
Die Tochter hielt ihren Gang.
Sie ging so lang spazieren,
Bis sie den Fischer fand.

"Ach Fischer, liebster Fischer,
Willst du verdienen großen Lohn?
So wirf dein Netzt ins Wasser,
Und fisch mir den Königssohn!"

Er warf das Netz ins Wasser,
Es ging bis auf den Grund;
Er fischte und fischte so lange,
Bis er den Königssohn fand.

Der Fischer wohl fischte lange,
Bis er den Toten fand.
Nun sieh' da, du liebliche Jungfrau,
Hast hier deinen Königssohn.

Sie schloss ihn in ihre Arme
Und küsst' seinen bleichen Mund:
"Ach, Mündlein, könntest du sprechen,
So wär mein jung Herz gesund."

Sie schwang um sich ihren Mantel
Und sprang wohl in den See:
"Gut' Nacht, mein Vater und Mutter,
Ihr seht mich nimmermeh'!"

Da hörte man Glockengeläute,
Da hörte man Jammer und Not,
Da lagen zwei Königskinder,
Die waren beide tot.


(Niederdeutsch, seit dem 15. Jh bekannt)

Ich wünsche uns, daß wir eine Brücke finden - ich liebe Dich
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Nutzer: TrisundMicha
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geschrieben am: 19.10.2001    um 21:26 Uhr   
Manchmal muss man Brücken einfach bauen...

Es bleibt zwischen Menschen, sie seien noch so eng verbunden, immer ein Abgrund offen, den nur die Liebe, und auch nur mit einem Notsteg, überbrücken kann.

(H. Hesse)

Susanne & Micha
Geändert am 19.10.2001 um 21:32 Uhr von trisundmicha
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 23.10.2001    um 15:59 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:41 Uhr von Leonora
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 23.10.2001    um 16:06 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:42 Uhr von Leonora
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Nutzer: tristesse
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geschrieben am: 23.10.2001    um 20:26 Uhr   
zwei kleine Muscheln
...ich sehe

...zwei kleine Muscheln,
die schwebend
und taumelnd
sich drehen
im Strudel
der Gefühle.

zwei kleine Muscheln
mit verhärteten schalen
sich nähernd
betrachtend

die hälften sich sehend
vorsichtig
und sanft
die Hände reichen.

schwebend
ganz leise
ganz sacht
das innere
das weiche
das liebevolle
sich vereinen.

getragen von Hoffnung
vergessender Schmerz...

zwei kleine Muscheln
die ihre schalen vergessen
und diese gemeinsam
im Strom der Gefühle
füreinander
und miteinander
für die Ewigkeit
den Boden
der Traurigkeit
bedeckend,
ganz tief
unter sich versinken...

( Autor unbekannt )


...und lächelnd den Thread verlässt.





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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 25.10.2001    um 17:11 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:42 Uhr von Leonora
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 26.10.2001    um 16:14 Uhr   
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 26.10.2001    um 16:31 Uhr   
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 03.11.2001    um 22:32 Uhr   
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 04.11.2001    um 08:23 Uhr   
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Nutzer: Gast_Leonora
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geschrieben am: 07.11.2001    um 15:20 Uhr   
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Geändert am 23.09.2003 um 23:44 Uhr von Leonora
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geschrieben am: 07.11.2001    um 18:08 Uhr   

Vielleicht aber braucht Gott die Sehnsucht, wo sollte sonst
sie auch bleiben,
Sie, die mit Küssen und Tränen und Seufzern füllt die
geheimnisvollen Räume der Luft -
Vielleicht ist sie das unsichtbare Erdreich, daraus die glühenden
Wurzeln der Sterne treiben -
Und die Strahlenstimme über die Felder der Trennung, die zum
Wiedersehn ruft?
O mein Geliebter, vielleicht hat unsere Liebe in den Himmel
der Sehnsucht schon Welten geboren -
Wie unser Atemzug, ein - und aus, baut eine Wiege für Leben
und Tod?
Sandkörner wir beide, dunkel vor Abschied, und in das goldene
Geheimnis der Geburten verloren,
Und vielleicht schon von kommenden Sternen, Monden und
Sonnen umloht.

(Nelly Sachs)
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