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geschrieben am: 22.11.2002 um 07:10 Uhr
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Wenn ich meine Augen schließe,
sehe ich dich vor mir,
nicht das Bild von dir, was andere sehen,
und wahrscheinlich auch nicht das Bild,
das du vor Augen hast,
wenn du dich selbst im Spiegel betrachtest,
sondern das, was uns verbindet.
All die Erfahrungen,
die mir geholfen haben,
mich selbst zu finden,
all die Erlebnisse,
die ich wie einen kleinen Schatz,
am meinem Herzen verborgen trage,
Und wenn meine Gedanken
sich dann auf den Weg machen,
ein Stück die Straße zurück,
den wir beide gegangen sind,
stelle ich immer wieder erstaunt fest,
das da ganz viel von dir in mir ist,
auch wenn ich so oft an deiner Liebe zu mir
und meiner Liebe zu dir gezweifelt habe.
Wenn ich an all die Momente denke,
wo ich dich gebeten habe, einen Schritt
mit mir zu gehen und mir zu helfen
und du nicht nur diesen Schritt mir gegangen bist,
sondern mich getragen hast,
umhüllt mit deiner Nähe und Wärme,
mir die Geborgenheit geschenkt hast,
die mir die Sicherheit gab,
Fuß vor Fuß zu setzen,
anderen in die Augen zu sehen,
und auch immer ein liebes Wort für mich hatte,
nach einem Streit,
so daß ich lernte, mich auseinanderzusetzen,
um Wachsen zu können,
auf meinem Weg zu mir,
der eigentlich nicht nur
ein Weg zu mir ist,
weil er so viel von dir enthält.
Da fällt mir auf,
wie selten ich mein Herz
mit dir teile,
meine Gedanken, Sorgen und Freuden,
obwohl uns so viel verbindet.
So bleibt mir eigentlich nur
dir zu sagen, daß es eigentlich kein
ich und du mehr gibt,
sondern nur noch ein wir,
auf dem Weg
gemeinsam in die Zukunft
AM |
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!
Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird
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