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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 15:41 Uhr   



Ich liebe


Ich liebe die Sonne den Mond und die Sterne,
den warmen Wind hab ich auch sehr gerne.

Das weite Meer und endlose Strände,
mein kleines Heim die eigenen vier Wände.

Wiesen mit Blumen - wogende Felder,
zwitschernde Vögel - riesige Wälder.

Schnee der ganz weich vom Himmel fällt,
Geschichten in denen die Liebe zählt.

Dies alles lieb ich und noch viel mehr,
doch am meisten Dich weißt Du wie sehr?

(unbekannt)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 21.01.2003    um 15:44 Uhr   
...

Geändert am 21.01.2003 um 17:16 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 16:01 Uhr   



Fragen

Weißt du, warum die Blumen blühen,
im Herbst die Vögel im Süden ziehen?

Warum die Menschen einmal sterben,
und neue wiedergeboren werden?

Wieso manchmal der Himmel weint,
und dann doch wieder die Sonne scheint.

Weshalb es Krieg gibt auf dieser Welt,
der Winter seinen Einzug hält?

Warum sind mache glücklich vereint,
der andere traurig und ständig nur weint?

Weshalb die Flüsse zum Meer hin fliessen,
die Jäger im Wald die Tiere schiessen?

Wieso ist es warm und manchmal kalt,
der Blitz so hell und der Donner schallt?

Sag, warum ist es so auf dieser Welt,
wo nur die Macht regiert und das Geld?

(unbekannt)
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 16:52 Uhr   
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 16:54 Uhr   
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:04 Uhr   




BabyŽs - weglegen . . .

Mama . . . . . . mir ist so kalt,
kommst du bald?

Lass mich hier nicht liegen,
du wirst mich doch noch lieben?

. . . ich hab dich doch immer gespürt,
mit deiner Hand hast du mich berührt,

es war so warm in deinem Bauch,
deine Stimme hörte ich auch,

. . . du hast mich immer mit getragen,
"bald ist es soweit", hörte ich sagen,

es war so ein angenehmes Gefühl,
hab ich getreten, wurdest du still,

. . . meine Augen waren immer verschlossen,
so hab ich keine Tränen vergossen,

an dieser Schnur hielt ich mich fest,
damit war ich verbunden, mit meinem Nest,

. . . mein Herz klopfte mit deinem gleich,
ich lag auf einem Polster, der war weich,

meine Finger konnt ich schon bewegen,
und mich dann verkehrt hinunter legen,

. . . immer wieder schlief ich ein,
habe geträumt vom Sonnenschein,

sehnsüchtig wartete ich schon darauf,
bis wann geht mein Bett hier auf?

. . . dann war es endlich soweit,
was ist hier los, jemand schreit,

deine Rufe kommen bei mir an,
hab ich dir etwa Weh getan?

. . .ich seh helles Licht erscheinen,
plötzlich kühl, ich muss weinen,

du nimmst mich in den Arm,
deine zarte Haut, so warm,

. . . ich kann dich erkennen,
"Mama" werd ich dich nennen,

ich werd immer bei dir bleiben,
VIEL Zeit werden wir zusammen vertreiben!

. . . was hast du vor, kann dich nicht sehn?
Lässt du mich hier etwa stehn?

mir ist so bitterlich kalt,
Mama, - - - kommst du bald???

Verfasst, in Liebe mit Herz . . . tumleh
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:05 Uhr   
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:11 Uhr   
sodalle .. gestern waren die Feen mein Motto
des Tages heute sind es
Hexen
mal sehn was ich so alles finde


Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:14 Uhr   


©Josephine Wall
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:17 Uhr   

Hexen?
Da must du doch net suchen süsse Lili...grööölll
Hau ein Bild von dir rein
lachts sich krusselig...ggg

Boss
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:21 Uhr   
»Horch, wie heulet der Sturm, wie prasseln am Fenster die Schloßen!
Heut ist der erste Mai, die Nacht der Gespenster und Hexen.
Ist dir nicht bange, Geliebter, durch Nacht und Wetter zu reiten?
Bleib! ich wache bei dir; ich darf dich heute nicht lassen.«
Ängstlich sorgte mein Lieb, doch mahnte die Mutter zum Scheiden,
Und dem vernünftigen Wort der ernsten Mutter gehorchend,
Nahm ich den Abschiedskuß, und tröstend das zärtliche Mädchen,
Sprach ich: »Was sorgst du, mein Lieb, laß toben Gespenster und Hexen,
Wem ein Engel im Herzen wohnt, den fürchten die Teufel.«

(unbekannt)

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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:22 Uhr   
500 voll machts
Geändert am 21.01.2003 um 17:24 Uhr von blueLili

Geändert am 24.01.2003 um 22:30 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:30 Uhr   
Gewitterhexen


Die Luft riecht nach Spannung,
die Vögel verstummen.
Natur in Verbannung -
kein Zwitschern, kein Summen.

Dunkel schwere Wolken ziehen schnell,
Energien zusammengeballt.
Blitze erleuchten groß und grell,
der grollende Donner plötzlich knallt.

Im Kreis sitzen die Hexen ganz still.
Nur ein Murmeln geht durch den Raum
und jede denkt, an das was sie will.
Man hört ihre Verse kaum.

Dann kommt der erlösende Regen,
und sie laufen hinaus in den Wald.
Sie danken für diesen Segen.
Die Luft wird ganz kalt.


© Lobelia



Geändert am 24.01.2003 um 22:40 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:35 Uhr   
Krötenschleim und Spinnenbein
Die Zutaten in den Kessel rein
Nun fehlt noch der Hexenwein
Der Zauber muß vollkommen sein

Das Feuer wird entfacht
In dieser Zaubernacht
Nun ist der Zauber vollbracht
Während die Hexe höhnisch lacht

© Armida

Geändert am 24.01.2003 um 22:44 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:38 Uhr   
Samhain

Das Ende des Sommers ist da
Und der Winter ganz nah

Die magischen Feuer brennen
Mußt nur die Zauberformel nennen

Die Schleier der Welten sind licht
Man bekommt die Anderswelt zu gesicht

Feen und Elfen tanzen die Reigen
Während Nebel in die Lüfte steigen

Pass auf in dieser magischen Nacht
Spürst schnell der Welten Macht

Zeit und Raum verschwinden ganz
Bei der Feen magischen Tanz

Betrittst Du ihr Zauberreich
Sind Zeiten und Jahre Dir gleich

Du bist dann in ihrem Reich gefangen
Kannst so schnell nicht mehr zurück gelangen

© Armida


Geändert am 24.01.2003 um 22:47 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:41 Uhr   
Die Elemente

Die Erde bebt unter meinen Füßen
Ich will die Macht des Nordens begrüßen

Die Luft streift zart um das Haus
Um den Osten zu huldigen schaue ich rauf

Das Wasser rauscht über den Stein
Ich fülle den Westen in den Kelch hinein

Die Flammen des Feuers schlagen hoch hinauf
Der Süden hellt das Dunkle auf

Und das letzte Element
Was man den Äther nennt

Es steckt ganz tief in mir
Und ruft die anderen vier
Der Mond steht am Himmelszelt
Ich fühle das Entrücken der Welt

Ich spüre das Glühen in meinem Herzen
Und beginne mit dem Entzünden der Kerzen

Ich ziehe den magischen Kreis geschwind
Und lausche dem Säuseln vom Wind

Ich setze mich in den Kreis auf den Boden
Ich meditiere und fühle die Wogen

In Trance wiege ich mich hin und her
Die Konzentration fällt mir nicht schwer

Es ist eine magische Nacht
Und sie erweckt in mir die Macht

Ich rufe die dreifältige Göttin an
Sie zieht mich magisch in ihren Bann

Ich murmel die Formel ganz leise
Und fühle wie SIE mich erfasst auf ihre Weise

Ich spüre wie die Göttin von mir Besitz ergreift
Und merke wie in mir der Zauber reift

Ich stricke den Zauber mit Leidenschaft
Und opfere dafür meine ganze Kraft

Nun ist der Zauber vollbracht
Ich hab die Göttin gefühlt, diese Nacht

©Armida

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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:48 Uhr   
Hexen reiten auf dem Besen,
so wie‘s jedes Jahr gewesen,
hin zu dem besondÂ’ren Ort,
murmeln leis‘ manch‘ Zauberwort.

Ach wie gern würd‘ ich gern gehen,
und das muntÂ’re Treiben sehen,
aber ach, was für ein Pech,
mein Besen, der ist plötzlich wech.

Ich könnt schwören, gestern war
er hinten, in der Ecke, da!
Und nun such ich Stund‘ um Stund‘,
ich glaube, hier herrscht Besenschwund.

Ich suche hier und suche da
und fluch‘ dabei wie jedes Jahr,
dass Ordnung nicht mein Leben sei.
und wünschte ihn mir schnell herbei.

Ohne Besen fliegt sichÂ’s schlecht,
modernem traue ich nicht recht,
ein Staubsauger ist ganz bestimmt
nicht der Ersatz, den man gern nimmt.

Und so bleib ich, so schwer es fällt
dies Jahr zuhaus, ruf an und meld‘,
dass ich diesmal nicht kommen kann,
es sei, ich find den Besen dann!

Denn Hexen reiten auf dem Besen,
so wieÂ’s jedes Jahr gewesen
zu dem ganz bestimmten Ort,
Vergangenheit, die lebt dort fort!

(© Britta Gless)

Geändert am 21.01.2003 um 17:51 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:50 Uhr   
Die finstere Kaschemme
im Viertel das letzte Haus
Betörend schrille Musik
dringt nachts zum Fenster hinaus

Hier wohnt die böse Hexe
Ella Rührmichnichtan
Zum Frühstück verzehrt sie Spinnen
am Abend braucht sie 'nen Mann.

Die Augen grün wie Smaragde
die Haare flammend rot -
Ihre gefährliche Schönheit
bracht' manchem schon den Tod

Den arglosen Gästen serviert sie
Most und süßen Wein -
und wenn diese grad' nicht hinseh'n
mischt Ella Gift hinein.

Sie trinkt das Blut ihrer Opfer,
reißt aus ihrem Körper das Herz,
die armen verlorenen Jünglinge
sterben in rasendem Schmerz.

Mit ihrem Besen fliegt sie
im Sturmgebraus über den Ort
die Leichen der jungen Männer
nimmt sie mit sich hinfort.

Drum - solltest du jemals kommen
zum Gasthaus Gehnichtrein -
du erwägst, dort ein wenig zu rasten -
laß' es lieber sein!

Geh' niemals über die Schwelle,
öffne nicht die Tür!
Denn bist du erst einmal drinnen,
ist es aus mit dir!

(© Eva Behrens)

Geändert am 25.01.2003 um 18:38 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:53 Uhr   
Hexenkind, Hexenkind, bist anders als Mutter und Vater,
Hexenkind, Hexenkind, hast nicht mal ?nen schwarzen Kater.
Hexenkind, Hexenkind, bist ganz anders als die andern,
Hexenkind, Hexenkind, gehst nicht am Sonntag mit der Familie wandern.

Du gehst zum Zaubern nicht in den Wald,
Du zauberst kein Feuer, wenn dir ist kalt,
Du reitest nicht wie andere den Besen,
Und keiner weiß, wo du gestern bist gewesen.
Du willst nicht sammeln die Kräuter fein,
Du willst nichts haben den Kater klein.
Hinter deinem Haus kein großer Ofen steht,
In den der arme Hänsel reingeht.

Hexenkind, Hexenkind, du bist modern wie die heutige Welt,
Hexenkind, Hexenkind, du zahlst deine Schulden wie alle mit Geld.
Statt mit dem Besen fährst du mit dem Automobil,
Statt Kräuter zu rühren, gehst du in die Apotheke viel,
Im Winter, wenn es dir wird kalt,
Wirfst du die Heizung an schon bald.
Statt auf Teppichen zu fliegen,
Nimmst du das Flugzeug, läßt vom Radio in den Schlaf dich wiegen.
Statt in die Glaskugel zu blicken,
Lässt du vom TV die Fernbedienung klicken.
Du brauchst nicht zu hexen wie deine alte Mutter,
Du gehst sogar arbeiten für dein Futter.

Leute, die dich nicht mögen, sind selbst daran schuld,
Nur wenigen, oh Hexenkind, schenkst du deine Huld.
Du gehst auf Parties und auf Feten,
Lässt dich für deine Schönheit vom Masseur durchkneten.

Doch wenn man dich ärgert, wirst du fuchsteufelswild,
Du schaust dir vom dem Flegel an ein Bild,
Und dann, dann merkt man auf die Schnelle,
Dass du wirklich bist eine Hexe, eine ganz Helle,
Der Kerl wird verzaubert, und verschwindet aus deiner Nähe,
Doch nicht in einen Frosch oder in eine Krähe,
Verhext du ihn, das wäre zu nicht gut,
Er verschwindet auf Nimmerwiedersehen, der Tunichtgut.

Hexen und Magier sind, wie man sieht, heute
Auch ganz normale und einfache Leute.
Sie sind nicht verschwunden, es gibt sie noch immer,
Doch kaum jemand hat davon einen Schimmer.
Die neue Heimat ist das ZAUBERWORT,
Es ist für Hexen und Magier und guter Ort.

(© KarlHeinz Graumann)
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geschrieben am: 21.01.2003    um 17:58 Uhr   
Heute morgen, beim Frühstück in der Küche,
wollt' ich mich erheben, doch welche Tücke,
vor Schreck fiel mir um die Kanne Kaffee
denn plötzlich taten die Beine mir weh.

Wie Pudding fühlten sich an die Knie,
doch dann, ja dann hörte ich sie.
Ich hört' das Rascheln in der Ecke,
da hinten, unter der alten Decke,
da rührt sich was, es zappelt und lacht,
nun passt alle auf und habt fein acht:
Ich hab sie gesehen, sie war recht klein,
doch gelacht hat sie über mich, das war nicht fein.
Es war die Puddinghexe, das alte Scheusal,
die macht Dir, wenn Du nicht aufpasst, das Leben zur Qual.

Mit ihrem Hexenbesen stieß sie an mein Bein,
geschrien habe ich vor lauter Pein.
Ich konnt' nicht mehr auf den Füßen stehen,
geschweige denn, laufen oder gehen.
Ich fiel auf den Stuhl, das Gekicher war groß,
doch ich legte die Hände nicht in den Schoß.
Ein weit'res Mal stand nun ich auf
Und schlug mit der Kanne auf die Hexe drauf.
Doch schnell wie ein Blitz ist sie mir entkommen,
den Kaffee, den guten, den hat sie mitgenommen.
Ich stand nun da, wie vom Donner gerührt.
Ich hab sie gesehen, ich hab sie gespürt.
Die Puddinghexe, es gibt sie doch,
doch alles, was ich tun kann, ist warten noch,
ob sie kommt zurück,
doch das wär' kein Glück.
Sie ist die Stärk're von uns beiden,
und wird sich wieder an meinen Schmerzen laben.
Drum tu ich so, als gäb's sie nicht
Und fühle mich wie'n armer Wicht,
dem immer tun die Beine weh,
ob ich nun gehe oder steh'.

(© KarlHeinz Graumann)

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geschrieben am: 21.01.2003    um 18:02 Uhr   
Die Sonne scheint vom blauen Himmelszelt,
Schönes Wetter kann man nicht kaufen für alles Geld der Welt.
Die Menschen sind fröhlich und entspannt,
Doch da sieht man an des Horizontes Rand,
Die Gewitterhexe tanzen und singen,
Sie bringt mit dem Gesang die Wolken zum Klingen.

Sie ruft und schreit und fordert auf den Wind,
Zu tanzen mit ihr und ihrem Kind.
Sie reitet den Besen, die Tochter den Mopp,
Es geht auf und nieder, hoppladihopp,

Der Himmel wird düster, bald gibt es Regen,
Die Menschen, sie flüchten von all' ihren Wegen,
Die Hexe, sie freut sich, kann's noch nicht fassen,
Die Menschen haben allein sie gelassen,
Auf dieser Welt, sie steht nun im Regen,
Kann sich frei von allen Zwängen bewegen.

Der Himmel weint, der Donner grollt
Da ist noch ein Auto, das die Straße hinabrollt.
Die Hex' hat's gesehen und wie der Blitz,
Sitzt sie bei dem Mann auf dem Beifahrerseitz.

Der Mann kann's nicht glauben, versteht nicht die Welt,
Er ist schon in Panik, war noch nie ein Held,
Die Alte neben ihm schreit und lacht.
Bis er sich vor Angst in die Hosen macht.

Jubelnd vor Freude die Hex' eilt hinfort,
Und begibt sich schnell an den nächsten Ort,
Um mit dem Gewitter und Regen zu singen,
Und der Erde das erhoffte Nass zu bringen.

Die Wolken verschwinden, die Sonn' kommt heraus,
Die Menschen sehen's und verlassen das Haus.
Sie danken der Hexe für den Regen,
Denn dieser ist für das Leben ein Segen.

(© KarlHeinz Graumann)
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geschrieben am: 21.01.2003    um 18:05 Uhr   
Wer kennt ihn nicht, den Magier Zahlenklau,
Der in der Zentrale wohnt mit seiner Frau?
Der immer sagt die falsche Nummer,
und das, obwohl Du Probleme hast und Kummer.

Der Fernseher defekt, die Spülmaschine verreckt.
Du suchst den Anschluss des Meisters direkt.
Du hast ein Problem und jetzt die Qual,
Wie war sie nur, die Nummer beim letzten Mal,
Dann wählst Du den Anschluss Zahl für Zahl,
Und wieder ist's wie beim letzten Mal:
Am andern Ende die Telefonhexe brummt,
Bevor du reden kannst, bist Du verstummt:
"Kein Anschluß unter dieser Nummer."
Nun hast Du Deinen persönlichen Kummer.

Die Rufnummer stimmt, Du bist ganz sicher,
Doch am andern Ende nur wieder dieses Gekicher:
"Kein Anschluß unter dieser Nummer!"
Allmählich kommst Du Dir vor wie ein ganz Dummer.

Du rufst nochmal die Auskunft an,
Am anderen Ende sagt Dir der Mann:
"Die gewünschte Nummer ist: Bla, bla, blauer,
Doch die kennst Du ja schon und nun wirst Du sauer,
Doch Du wählst nochmal und bist doch verdutzt,
Denn alles hat wieder nichts genutzt.
Als Antwort bekommst Du, Du hast es erwartet,
Das Spiel ist wohl irgendwie abgekartet:
"Kein Anschluß unter dieser Nummer."
"Kein Anschluß unter dieser Nummer."

Du kannst fluchen, schreien, Sachen machen,
Am anderen Ende werden sie nur lachen.

Kein Fernsehen, keine Maschine mehr.
Du kannst Dich leider nicht setzen zur Wehr.
Der Telefonmagier und sein Weib,
Sie heizen Dir ein, bis Du bist es leid.
Du verkaufst Dein TV und auch das Telefon,
Und hoffst, jetzt geht es bald besser schon.
Doch eines Tages, Du wirst es merken,
Wirst Du sie wieder brauchen, und der Magier beginnt zu werken.
"Kein Anschluß unter dieser Nummer!"
"Kein Anschluß unter dieser Nummer!"

Und die Moral von der Geschicht':
Vertraue dem Telefonmagier nicht.

(© KarlHeinz Graumann)

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geschrieben am: 21.01.2003    um 18:18 Uhr   
exenVollmondNacht

Im Winde wiegen sich die Bäume
Schwarzblauer HimmelsZauberbann
Flüsterzweige Waldesträume
Vollmond schaut uns golden an.
In den Büschen bei den Tannen
raschelt es im Unterholz.
Fledermäuse zieh'n von dannen,
mit breiten Flügeln, voller Stolz.
Auf der Lichtung bei dem Stein,
welcher groß und breit und schwer,
heben Hexen ihr Gebein,
huui, sie tanzen kreuz und quer.
Heben mystisch ihre Hände,
murmeln Formeln, vor sich her.
Ihr Gesicht spricht tausend Bände
Vollmond steht am Himmel schwer

(© Astrid Hinkelmann)

Geändert am 24.01.2003 um 20:53 Uhr von blueLili
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geschrieben am: 21.01.2003    um 18:21 Uhr   
Sonnenflut im Hexenkessel,
schön schummrig ist's im Hexenwald.
Brittalixa sitzt im Sessel
Hofft auf ihre Gäste bald!
Die da kommen, wohl von Westen,
Aus der Kneipe zu ihr hin.
Kleider trägt sie heut die Besten
Doch eines hat sie noch im Sinn!
Mit viel Hexenmehl und Nüssen
will sie die Gäste heut' erfreu'n.
Auch Äpfelchen mit Schokogüssen
packt sie in die 'Freude' rein!
Butter , Zucker und noch Eier,
fehlen ihr zum ganzen Glück.
Mit 'ner Hexenformel-Leier,
fügt sie hinzu nun Stück für Stück.
Murmelt Zaubersprüche nun,
ihre Hände tanzen fein.
Ach, sie hat noch viel zu tun.
Honigwein muß auch rein!
"Zischelpicheltortenzauber!
Hexenfexendrehteuchum!
Feuerchen brenn' gut von Dauer!
Holunderkraut ich rühr dich um!
Dieser Text macht hier am Orte
aus dem vielen Allerlei :
Eine riesen Hexentorte!
Liebe Gäste kommt herbei!

(© Astrid Hinkelmann)
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geschrieben am: 21.01.2003    um 18:23 Uhr   
exenzauber

Vollmond, Eulenschrei
Hui, mir wird so bang.
Auf 'nem Besen kommt herbei,
'ne Hexe mit Gesang!
Dunkler Nebel hüllt mich ein,
sag' wo bin ich bloß?
Ich hör' viele Hexen schrei'n,
spür' unter'n Schuhen Moos!
Es knistert und wispert
es raschelt im Geäst.
Es säuselt und lispert
's ist Hexenzauberfest.
Die Hexen, sie zischen
Die Wolken , sie zieh'n
Die Sterne erlischen
ich bin mittendrin.
Hier ist es so heimelnd
und bang' ist mir nimmer
Mir geht es so 'reimelnd'
im Hexenkesselzimmer.

(© Astrid Hinkelmann)

Geändert am 24.01.2003 um 22:28 Uhr von blueLili
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