|
|
|
geschrieben am: 12.12.2001 um 19:00 Uhr
|
|
So, ich habe mir alle Beiträge durchgelesen, was ich normalerweise nie mache.
Ich glaube, dass Pädophile durchaus heilbar sind. Vielleicht setze ich mich ja jetzt in die Nesseln, aber ich denke, Todesstrafe ist keine Hilfe. Wenn, dann sollte man zu psychischen Wracks (Wasserfolter etc.) machen, wie sie es mit ihren Opfern gemacht haben.
Auge um Auge, Zahn um Zahn
Ich gebe nicht viel auf die Bibel und Gott und so, deshalb kann ich das Gebot "Du sollst nicht töten" überhaupt nicht unterstützen. Einige halten es für "Worte" Gottes und in Wirklichkeit sind es einfach nur ein paar Wörter, die die Bibelschreiber benutzt haben, um die Gesellschaft zu "säubern" und das hat damals schon nicht geklappt.
Meiner Meinung nach hat kein Mensch das Recht, einen anderen zu töten. Ich bezweifle auch, dass das die Betroffenen selbst gewollt hätten...vielleicht in der ersten Sekunde blinden Zornes, aber je länger man darüber nachdenkt, desto absurder wird der Gedanke.
Das, was die Betroffenen (nicht die verstorbenen Opfer) wollen, ist meistens Rache. Aber die Genugtuung bleibt fast
immer aus. Ganz im Gegenteil, wenn man einen Täter vor seinen Augen brutzeln sehen würde, würde man warscheinlich, gleich nach dem erhabenen Siegesgefühl, weil der fiese bösartige Pädophile genau das bekommen hat, was er verdient, ein Ausdruck der Trauer kommen, weil "es", also die Rache schon vorbei ist.
Tatsache ist, niemand kann etwas dafür, dass Männer und Frauen sich an Kindern vergreifen. Wie schon gesagt, ist es Hormonspiegel + Gelegenheit, und niemand kann mir mit 100% Sicherheit bestätigen, dass er nicht auch pädophil werden könnte, Seg_le_Methuse!
Ein banales Szenerario:
Einer von euch, bevorzugt männlich, geht, ganz harmlos wie jeden Tag von seiner Arbeit nach Hause. Etwa 500 Meter vom haus entfernt, seht ihr, wie eine atemberaubend schöne, etwa 15 jährige Schülerin in eine dunkle, verlassene Gasse einbiegt. Der kalte schweiß läuft euch bei ihren Anblick die Stirn herab und ihr würdet alles daüfür geben, sie zu "haben". (jetzt soll mir keiner kommen mit "Das kann mir nicht passieren.)Ihr blickt euch also um, euch wird immer heißer. Da außer einer alten Dame niemand zu sehen ist, geht ihr schlendernd unauffällig dem Mädchen nach und -mal ganz prekär gesagt- vergewaltigt sie sexuell in der kleinen Gasse. Nach den sekundenlangem Rausch des Orgasmusses, wird euch klar, was ihr getan habt.......
Das Mädchen, das kreischend und gepeinigt in der Ecke liegt, blickt euch aus flehenden Augen an. Euer Gehirn arbeitet auf Hochtouren. Immer mehr wird euch eure Schuld bewusst und ihr beschließt, anstatt euch sofort zu stellen, das Mädchen irgendwie zu beseitigen. In den nächsten Tagen nach dieser Tat leidet ihr an extremer Nervosität, ein Gedanke umkreist euer Großhirn: "Was, wenn sie es rauskriegen???". Und tatsächlich, auf unser'n Vater Staat ist wie immer Verlass und binnen weniger Monate wird die Leiche irgendwo in der Donau gefunden. Natürlich geht das ganze durch sämtliche Zeitungen "15-jähriges Mädchen in der Donau ertränkt" oder "Blutrünstiger Kindermörder auf freiem Fuß??". Euer Gewissen plagt euch unheimlich, niemand da, mit dem ihr reden könnt...mit Ausnahme des Beichtpaters, aber da ihr sowieso nicht gläubig seid, habt ihr da ja nichts zu suchen. Ihr sehnt euch nach innerem Frieden, wollt die Tat ungeschehen machen....aber ihr müsst einsehen, dass anders als in Rollenspielen, Filmen und COmputerspielen nichts wieder rückgängig gemacht werden kann. Ihr flüchtet kurzerhand, direkt nach Dienstschluss, damit kein Verdacht entsteht, zu einem entfernten Verwandten in einem anderen Land, eurer Frau/freundin hinterlasst ihr eine Nachricht, dass ihr die nächsten Monate oder sogar Jahre nicht mehr wärt. Mittlerweile setzen die Beamten der Kripo die einzelnen Puzzlestücke langsam zusammen und kommen euch schließlich auf die Spur. Erst kommt ihr in Untersuchungshaft, dann in Verwahrungshaft und dann werdet ihr dem Haftrichter vorgeführt. Ihr versucht, wie jeder Angeklagte, dem Richter euer (sicher ehrlich gemeintes) Bedauern mitzuteilen, doch dieser stempelt es als "Standard" -Ausrede ab und ihr landet...
1.) in einer geschlossenen Anstalt
2.) im Knast
3.) auf dem E-Stuhl
so, und nun stellt euch vor, wie ihr in dieser Situation fühlt, versetzt euch in die Lage des "Täter-Opfers"!!!
Nachdem ihr das getan habt, denkt über eure Worte nach...
keine weiteren Fragen, euer Ehren...
Balkoth dé Chárall
|
|
|
|
|