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geschrieben am: 13.12.2001 um 14:19 Uhr
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Verehrter Balkoth,
es kommt bei all diesen Überlegungen leider immer wieder alzu schnell der Punkt der Gerechtigkeit und des "in-den-Täter-rein-denkens" ins Gesprächsfeld. Doch dazu ist meiner Meinung nach die Situation falsch angelegt. Du läßt bei Deiner kleinen gar nicht schlecht gewählten Geschichte einen Punkt außer acht. ODer nicht unbedingt außer acht sondern es fehlt besser gesagt etwas.
Es ist zwar gut und schön, sich in den Täter rein versetzen zu können und damit das Potential zu offerieren, ein wahrlich gerechtets Urteil zu fällen, da stimme ich Dir zu, doch Gerechtigkeit in diesem Maßstab ist hier fehl, meiner Meinung nach, denn wir leben in einer Gesellschaft, einem Zusammenschluß aus Meinungen, Ansichten und Weltbildern, einer ungerechten, nur auf Kompromissen funßend funktionierenden Gemeinschaft aus Ungerechtigkeiten, mit denen man sich mal mehr, mal weniger abfinden muß. Sonst stellt man sich an den Rand der Gesellschaft und dann über kurz oder lang über die Gesellschaft. Und dann landet man aufgrund der erdrückenden Übermacht unter der Gesellschaft.
Pädophilie ist in dieser unseren Gesellschaft nicht geduldet oder toleriert, sie wird aufs härteste abgelehnt und die breite Masse schreit nach der Todesstrafe für ein solches "Verbrechen", was nur ein Verbrechen ist, weil es von der Gesellschaft als solches ausgerufen wurde.
Hey, Sex mit einer 15jährigen ist ein normaler Trieb des Menschen!
Und wenn sich die Protestrufe gelegt haben, erkläre ich auch warum: Weil der Mensch als Tier, im biologischen Sinne, bereits ab ca. dem 12. bis 14. Lebensjahr geschlechtsreif und fortpflanzungsfähig wird. Sieht man unter anderem an der ersten Periode, an der ersten Morgenlatte, das geschieht alles in diesem Altersspektrum. Doch der Geist und die Psyche sind in diesem Alter noch nicht fertig gereift und davon mal abgesehen, es handelt sich ja immernoch um ein Gewaltverbrechen, über das wir hier reden! D.h. es sind vor der Gesellschaft Verbrecher, die sich mit Gewalt nehmen, was sie wollen, und was biologisch auch ok ist, Fortpflanzungstrieb, aber nicht im Rahmen der Gesellschaft! Wer sich darüber hinweg setzen will, muß zum Einsiedler werden. Leider ist das nicht möglich, also führt es auf das Prinzip PG, Pech gehabt, hinaus.
Unfair, ungerecht, intollerant, unsubtil, disharmonisch? Ja, das alles und noch schlimmer, aber das ist nunmal der Preis der Gesellschaft, einer Vereinigung, die perfekt nicht funktionieren kann, denn der Mensch hat einen enormen Makel, das Gewissen und das Ego, gegen die oder entsprechend denen er handeln kann, aber seine Tat führt doch immer wieder auf ihn und sein Umfeld gemeinsam zurück und das Umfeld, nun, es rächt sich oder bedankt sich, je nachdem, aber alleine, Entscheidungen nur für einen selbst, sind heutzutage dünn gesät, und wer ein Kind vergewaltigt und im Zweifelsfall hinterher tötet und beseitigt, der wird von der Gesellschaft gelyncht, jedenfalls hätte sie das gerne.
So sieht es aus, das sind die Tatsachen, wie ich sie sehe. Und wenn ich mich darin so hochgradig irre, sag es mir bitte, sagt mir alle was dazu. Ich denke, es sieht so aus und ich kann bei dem Thema Pädophilie nicht unbedingt sagen, es wäre nicht auch un meinem Sinne. Denn der Aspekt mit unseren Trieben, biologische Veranlagung, was ich hier geschrieben habe, sollte nicht im Ansatz eine Entschuldigung sein, ein Erklärung, die aber in einer Gesellschaft nicht als Entschuldigung gewertet werden kann, wenn die Gesellschaft eine andere Auffassung von Recht hat.
soviel dazu...
Gehalbt Euch wohl, in Frieden
Seg le Methúse |
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