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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 20:41 Uhr   
"Der Sturm heulte. Der Sturm wütete. Der Sturm war hungrig. So hungrig, wie keiner zuvor, den ich erlebte. Und er wollte mich. Er hatte Appetit. Auf mich. Für einen Sturm bin ich ja auch ein Leckerbissen. Von allen Seiten greifbar. Nicht wie Eure Häuser, die sich gegenseitig schützen. Nicht so etwas kleines wie ein Wanderer, der nicht schnell genug nach Hause kam. Groß, kräftig und angreifbar-so muss ein Sturmleckerli sein. Und genau so bin ich. Er kam. Ein Genießer von Sturm, das muss ich gestehen. Erst leckte er nur. Als wolle er kosten, ob ich genießbar sei, strich er über mich. Es klingt verrückt, ich weiß, aber während er über die Felder tobte, strich er sanft, fast zaghaft über mich hin. Und schnappte zu. Ich hatte es nicht erwartet. War nicht vorbereitet. Knirsch- ein erster Riss in meinem Gemäuer. Nicht tief. Nicht schlimm. Aber etwas, worein er sich verbeißen konnte. Und er biss! Immer wieder. Immer schmerzhafter. Ich hielt stand. Doch merkte ich, wie meine Kräfte schwanden. Der Sturm aber schien aus meiner Anstrengung nur neue Kraft zu schöpfen. Jetzt drang er von allen Seiten auf mich ein. Immer heftiger. Immer fordernder. Und in diesem Augenblick kam der Drache des Waldes. Ich weiß nicht woher. Vielleicht hatte er gerade eines der Verbrechen begangen, die man ihm zur Last legt. Vielleicht auch war er nur auf Wanderschaft von diesem Sturm überrascht worden. Ich weiß das alles nicht. Eins weiß ich. Er sah, in welcher Gefahr ich schwebte. Und er half. Zuerst warf er sich zwischen den Sturm und mich. Doch sehr schnell merkte er, dass es dazu längst zu spät war. Der Sturm war schon zu weit gekommen mit seinem Vernichtungswerk. Doch das konnte meinen Freund nicht beirren. Er wollte mich retten, was es ihn auch kosten möge. Und so schlug er seine Klauen in mein Gemäuer, nicht darauf achtend, dass seine schönen Krallen brachen. Ich sah, was er für Schmerzen litt. Ich rief ihm zu, der Kampf sei verloren. Unter Schmerzen lachte er. Laut grunzte er: "Noch nicht, Freund, noch lange nicht!". Und er bleckte seine Zähne. Solch elfenbeinerner Glanz! Und verbiss sich in meinem Dach. Und hielt mich! Der Sturm kam wieder und wieder, doch vermochte er uns nichts anzuhaben. Meine Hoffnung stieg. Und stieg. Wie miteinander verwachsen trotzten wir dem Sturm, der Drache und ich. Er konnte uns nicht besiegen. Er zog sich zurück. Die Gefahr war vorüber. Und dann ging alles furchtbar schnell. Mein Drache ließ mich los, die müden Muskeln auszuschütteln. Und der Sturm kam zurück. Sich zwischen uns drängend, warf er sich auf mich. Ich hatte keine Kraft mehr. Doch der Drache versuchte noch einmal, mir zu helfen. Umsonst! Seine Zähne schnappten ins Leere. Seine Pranken erreichten mich nicht. Ich fiel. Sein Wutgeheul war lauter als jeder Sturm, auch als dieser. Er schnappte nach dem Sturm, als könne er ihm jetzt noch etwas anhaben. Und der zog sich zurück. Der Wind, den er zurück lies, klang wie Hohngelächter. Ich lag am Boden. Der Drache schlurfte davon. Ich sah ihn noch im Wald verschwinden. Die Sonne ging auf und beschien die Spuren unseres Kampfes..."

Warum ich nicht mehr male? Sieh Dir dies Bild an! Ich wollte diesen letzten Versuch zeigen, den Turm zu retten. Sieh Dir doch an, die Verzweiflung. Den Mut. Die Hoffnung. Das wollte ich malen! Den Drachen, der seine letzten Kräfte einsetzt, den Turm seinem Schicksal zu entringen. Und was ist draus geworden? Wochenende für Wochenende sammeln sich unter diesem Bild die Drachenjäger. "Rache für unseren Turm!" schreien sie und niemand erhebt die Stimme dagegen. Nein, ich male nicht mehr! Ich erzähle Geschichten. Und doch, auch die will keiner hören. Viel interessanter erscheint es doch, wenn der mutigste der Drachenjäger erzählt, wie er in der Sturmnacht ans Fenster trat und einen riesenhaften Schatten sah, der mit dem Leuchtturm rang...


(saxendrachen)
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 21:20 Uhr   


Kennst du ihn- den Racheengel?
Eigentlich kennt ihn jeder.
All die zahlreichen Lieder über Liebe,
Hass und Schmerz stammen
alle aus seiner Feder.

Seine Flügel
sind Blutdurchtränkt. Rote und große
Flügel, wie aus einem Alptraum. Seine
Kleidung schwarz, auf ihr steht die
Angst geschrieben.
Und seine Augen sind weiß.
Als wäre er blind.

Jede Nacht ein anderes Opfer, dass
sich dann zum bösen wendet.

Warte bis er vor dir steht.
Denn schon die Hälfte der Menschren ist
durch ihn seelisch
tot


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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 21:27 Uhr   


Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 21:30 Uhr   


Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 21:34 Uhr   


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Nutzer: fantasien
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geschrieben am: 31.01.2003    um 22:20 Uhr   
mensch Nightrose du hast mich angelogen
das Gedicht von dem Drachenstern
ist ja gar nicht von dir hat meine mam gesagt
die hat das Buch von Barbara Schinko

Die Geschichte von den Drachensternen ist von Barbara Schinko


Mam hat es mir gezeigt.
das find ich echt gemein so zu lügen
bestimmt hast du noch mehr geklau sagt Mam
die will mal schauen

und ich blöde Kuh lob dich noch
du Lügnerin ich bin echt sauer das schreib ich der Wölfin

von dir lese ich niemehr was :-((
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 22:38 Uhr   
Liebes Tinchen solche Gedichte von Drachen kann ich nicht schreiben da steh ich auch dazu smile
und wer den Drachenstern schrieb der schrieb ihn gut junge Dame unter meinen Gedichten steht was :-)



Geändert am 31.01.2003 um 23:10 Uhr von nightrose

Geändert am 31.01.2003 um 23:58 Uhr von nightrose
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Nutzer: fantasien
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geschrieben am: 31.01.2003    um 22:46 Uhr   
mam sagte man muss den Autor nennen
sonst ist es betrug
weil jeder denkt du hast es geschrieben
und du alle in dem Glauben lässt

bist ne lügnerin und dummschwätzerin sagt auch Mam
so mit dir red ich nicht mehr
du belügst alle hier
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 01.02.2003    um 00:04 Uhr   

lächelt mal lieb zur fantasien

Liebe fantasien,möchte mich bei dir und deiner Mama
bedanken.Wir haben ein Fehler gemacht und sind froh
das du uns drauf hingewiesen hast,und der Fehler wird
auch behoben klare Sache!Wir sind nur Menschen und
machen auch Fehler!ABER!!!!!
Die Art und Weise fantasien wie du uns drauf aufmerksam
gemacht hast,die gefällt mir nicht.Wenn deine Mama
so schlau ist und so viel weiss das freut mich,nur dann
hätte sie dir auch sagen können das man so eine Antwort
nicht schreibt wie du es getan hast.
Von wegen nightrose ist eine Lügnerin oder
dummschwätzerin,da sei du mal ganz vorsichtig das wir
uns da nicht beschweren!!!Das das mal klar ist!!!!

Also wir nehmen gerne Kritik entgegen nicht nur Lob
aber bitte in einen vernümpftigen Ton....ok

Wir bemühen uns weniger Fehler zu machen,und du lern
mal vernümpftige Antworten zu schreiben ;-)

Boss

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 08:50 Uhr   


Mein lieber Drache komm und hör,
was ich Dir hier und heute schwör.
Als Einhorn will ich Dich begleiten,
in Deinen Träumen mit Dir schreiten.

Den Kindern ihre Träume geben,
die so wichtig sind für ihr Leben.
Auch den Erwachsenen durch die Nebel helfen,
sie führen in das Reich der Elfen.

Ihnen zeigen die Wunder unserer Träume,
Ihnen beweisen, dass sie nicht nur sind Schäume.
Du in der Luft, mit leisem Flügelschlagen,
ich am Boden, mein Leuchten lässt sie hoffen und wagen.

Von Wesen wie uns beflügelt zu werden,
einen Moment zu vergessen all ihre Beschwerden.
Als treuer Begleiter will ich bei Dir sein,
wollen dringen in Herzen, die gar zu klein.

Auch das Mondlicht wollen wir ihnen näher bringen,
damit ihre Herzen wieder anfangen zu singen.
Wir schreiten weiter in ihren Träumen,
und zeigen ihnen, wer dort steht unter den Bäumen.

Ein Gremlin klein und lustig anzusehen,
so schaut ihn an und versucht zu verstehen.
Die Magie, die von unseren Träumen ausgeht,
ein Hauch nur, der Eure Gedanken umweht.

Komm lieber Drache, wir wagen uns in die Schattenwelt,
die von so vielen in Frage gestellt.
Schaut, dort liegt der Schattenwolf und wartet,
in die Träume der Menschen auch er gerne startet.

Genau wie der Drache ist er nicht bös, wie mancher denkt,
wird er von all Euren Träumen nur positiv gelenkt.
Jetzt ist es Zeit für den Hexenhaufen,
Du fliegst weiter, ich werde laufen.
Immer noch Seite an Seite,
führen alle weiter in die Traumes-Weite.

Dort unten im Tal an ihren Hexenkesseln,
murmeln sie Zaubersprüche, die jeden fesseln.
Doch auch sie sind liebe Wesen,
klaust Du ihnen nicht den Hexenbesen.

So, nun sind wir bald am Ende Eures Traumes,
doch zuvor treffen wir uns noch am Fuß des Elfenbaumes.
Siehst Du sie dort tanzen und singen?
Die Elfen, die so verzaubert klingen?
Ein Elfchen, es winkt Euch freudig zu,
mit Elfenstaub es in Euren Herzen ist im Nu.

Komm lieber Drache, wir führen die Menschen zurück,
denn ab hier müssen sie wieder selber suchen ihr Glück.
Führen sie an des Elfenreiches Rand,
wo sie sie wieder durchschreiten, die Traumwand.
Ab hier können wir ihnen nicht mehr weiterhelfen,
werden nun hoffentlich selber träumen vom Reich der Elfen.


(unbekannt)
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 09:05 Uhr   



Dunkelmond im Sonnenfeuer
@}~}~~~~~~~~~~~~

blutende Herzen efeuumkränzt
glühende Augen fauchen mich an
peitschende Klänge
harte Gesänge
Waffen klirren
Mut

Dämonen des Feuers
Fee des Dunkellichts
lebst auf im Feuerball
Trommeln schlagen dröhnend
den Takt
unbeugsam

unsichtbare Gegner
undurchdringliche Sümpfe
Mauern einreißen
polternde Steine
Gesetze missachtend
unbeirrt

der blutrünstige Drache der Zeit
der feuerspeiende Drache der Unendlichkeit
von den Wänden der Hallen kommt dröhnender Schall
in tausend Scherben zerbirst die Kugel aus Kristall
Sturmfronten rasen aufeinander zu
gebären die unsterbliche Hülle des einen Herzens

der brutale Sturm
der sanfte Sturm
Zeit
was ist Zeit ?
vorwärts

~~~ °°° ~~~

Wolfenritter
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 09:10 Uhr   


~ Der Zauberer ~
In einem dunklen Raum
auf einem großen Tisch
da liegt ein Zauberbuch
von Worten vollgefüllt
Davor steht nur ein Mann
hält zaudernd einen langen Stab
mit Zauberkräften in der Hand
den dreht er langsam nun im Kreis
Und leise liest er Worte vor
die in diesem weisen Buch
geschrieben stehen
mit Tinte schwarz und klar

Mit einem Mal
entstehen Funken
Sternenwirbel
hell und bunt

Und wirbeln um den Zauberstab
der sich im Kreise dreht
und werfen hellste Lichterstrahlen
durch den großen Raum

Da wird es hell
erleuchtet sich
der Raum bis
in das tiefste Eck
Erstrahlt er nun
in hellem Glanz
und leuchtet
schimmert, glitzert

Und außerhalb
von diesem Raum
da ist das Haus
das menschliche

Denn dieser Raum
er findet sich
in mir
Er ist mein Herz

Und dieser Zauberer
bist du
und deine Worte
leuchten hell für uns

(unbekannt)
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geschrieben am: 01.02.2003    um 09:27 Uhr   



Das Einhorn ist ein schönes Wesen,
So rein und auch sehr klug,
Es mag den stillen Walde sehr,
Denn sicher ist es dort noch sehr.

Ein wunderbares schimmernd Fell,
Und große schwarze Augen,
Es hat ein reines Herz, so hell,
Nicht alle woll'n es glauben.

Doch rätselhaft ist die Gestalt,
So schwer doch zu bestimmen,
Es ist sehr Scheu und deshalb auch,
Selten heut zu finden.

Deshalb gehen viele Leut,
Öfter's in die Wälder,
Um zu suchen dies Geschöpf,
Und Anmut zu bestaunen.

Und manchmal ist das Glück auch hold,
Das Einhorn zeigt sich wie gewollt,
Doch kurz nur ist es immer da,
Viel zu groß ist die Gefahr.

Denn Böse wollen immer schon,
Die Einhörner einfangen,
Um zu verwenden deren Horn,
Und noch mehr Macht erlangen.

Doch Einhörner sind schöne Tier,
So mächtig und doch niemals Gier.
Deshalb sollten sie sich schützen,
Angst zu haben wird nichts nützen.

Die Einhörner sie schaffens schon,
Bleibt nur zu hoffen, daß sie's tun

(unbekannt)
Geändert am 01.02.2003 um 09:39 Uhr von nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 09:36 Uhr   


Eine dunkle Gestalt,
so flink und gescheit,
huscht durch die Nacht,
auf der Suche nach Macht.

Am Kampfe die Freud,
die Flucht stets verhaßt,
leben sie im Dunkel,
und das auch am Tag.

In den dunklen Höhlen,
dort leben sie,
die Drow,
oder Dunkelelfen,
wir kennen sie.

Die hellen Brüder und Schwestern,
ihnen verhaßt,
sie woll'n sie versklaven,
zu vergrößern ihre Macht.

Mit geschultem Geiste,
und gestählter Klinge,
bekämpfen sie ihre Feinde,
auf dass sie gewinnen.

Doch ersteinmal müssen sie
sammeln die Kraft,
damit sie vergrößern bald
ihre Macht.

Ein Leben im Dunkel,
fernab vom Licht,
ist nicht jedermans Sache,
sicherlich.

Doch die dunklen Elfen,
sie ha'm sich entschieden,
zu leben in Höhlen,
und auch unter Dieben.

Sie verharren dort nun,
in der Dunkelheit,
doch wir wissen alle,
sie sind sehr gescheit.

Die Dunkelelfen,
wir wissen es,
sie leben zum Kampfe,
und sonst für fast nichts.

Doch wollen wir erstmal
die Zeiten ehren,
wo alle Elfen zusammen,
in Friedlichkeit lebten.

Doch diese Zeiten,
sie scheinen vorbei,
wir wer'n sehn,
ob sie wiederkehren,
und dies hoffentlich bald.

Dies war die Geschichte,
von Dunkelelfen oder Drow,
sie mag düster klingen,
doch ist sie wirklich so...

(unbekannt)
Geändert am 01.02.2003 um 09:39 Uhr von nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 09:44 Uhr   


Der Teufel

Ein loser Schalk, in dessen Beutel
Es just nicht allzu richtig stand,
Und der den Spruch, daß leider alles eitel
Auf unserm Runde ist, nur zu bestätigt fand,
Zog einst voll Spekulationen
In eine Stadt en migniatur,
Und schlug an jedes Tor und an die Rathaustür
Ein Avertissement mit vielen Worten schier,
Er werde heut in den Drei Kronen
Um fünf Uhr nachmittags den Teufel jedermann
Vom Ratsherrn bis zum Bettelmann
Für zwanzig Kreuzer präsentieren
Und ohne ihn bevor erst herzukommandieren.
Was Beine hatte, lief zum großen Wundermann,
Und überall war eine Weihnachtsfreude;
Der Bürgermeister schrieb mit Kreide
Den Tag an seiner Türe an,
Und jeder Ratsherr kam mit einem Galakleide
Und einer knotigen Perücke angetan,
Und will das Wunder sehn; auch mancher Handwerksmann
Kam hübsch bedächtlich angeschlichen
Und gab die Kreuzer hin, die er den Tag gewann.
Ein Schneider nur ging nicht zum Wundersmann
Und sprach: »Ich seh umsonst den Teufel alle Tage
In meiner jungen Frau zu meiner größten Plage,
Und der ist toller fürwahr als der beim Wundersmann.«
Als endlich männiglichen
Der Held sich mit dem leeren Beutel zeigt
Und erst mit wichtger Miene schweigt
Und dann geheimnisvoll nur wenig Worte saget
Und seine Auditoren fraget,
Ob auch kein Atheist in der Versammlung sei,
Erstieg die Trunkenheit der blöden Phantasei
Den Gipfel, und der Schalk beginnt die Gaukelei.
Nach manchem hocus-pocus ziehet
Der Schalk den Beutel auf und jeglicher bemühet
Sich sehr den Leidigen zu sehn, doch jeder siehet
Nichts auf der Welt –; ein junger Taugenichts,
Der näher stand, ein bel esprit, voll Zweifel
Wie mancher Kandidat, beginnt: »Ich seh ja nichts.«
»Das eben«, rief der Schalk, »das eben ist der Teufel.«

(unbekannt)
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geschrieben am: 01.02.2003    um 10:42 Uhr   



Tausende gingen den Drachen zu finden
mit Fackel und Seil, mit Forke und Speer,
nirgendwohin konnt der Drache sich wenden
sie waren zu viele, zu viele und mehr.

Und so kamen sie, den Drachen zu binden
mit Wut in den Augen und dennoch leer,
der Drache bat sie Vernunft zu finden
doch in ihren Ohren waren die Worte leer.

Er kämpfte verzweifelt, mit all seiner Kraft,
doch zu jung er war für solch eine Schlacht,
er kämpfte verbissen den Tag und die Nacht,
doch nichts konnt er tun gegen solch eine Macht.

Die Flügel zerrissen, der Körper geschunden,
die Seele voll Angst ward er schließlich gebunden,
und die Leute kamen, ihn anzusehen
den mächtigen Drachen der nun ward gezähmt.

Nur einer ging näher und blieb bei ihm stehen,
ein Junge, gerade elf oder zehn,
er strich durch den Kamm und konnt nicht verstehen
wie in so einem Wesen man böses kann sehen.

"Nie habe ich getötet, nie habe ich verbrannt,
und doch hasst mich jeder in diesem Land."
Der Junge blieb lange beim Drachen noch stehen,
und konnte des Drachen Tränen sehen.

Eine der Tränen hob der Junge auf,
sie war wie aus Glas, vollkommen und blau,
der Drache er blickte ein letztes mal auf
in die Augen des Jungen wie im Traum.

"Nimm diese Träne und nimm meinen Dank,
weil ich ein wenig Trost bei dir fand,
geh schnell nach Haus und sieh nie zurück,
und bringe die Träne dir ewiges Glück."

Der Junge er rannte, wollte dem Orte entfliehen,
nie wieder zurück, und nie wieder hin,
was hatten die Leute, oh, was nur getan,
getötet den letzten Drachen von Arn.

Der Drache, er starb an jenem Tag,
vergessen von allen und jeder Man,
doch eine Träne, sie erinnert daran,
an die stolzesten Wesen, die Drachen von Arn.

Von Zeit zu Zeit zieht ein junger Mann
durch die gefüllten Tavernen des Landes Arn,
er erzählt die Geschichte wie sie damals gewesen,
wie der Pöbel auszog den Drachen erlegen.

Und niemand weiß bis zum heutigen Tag,
ob es wirklich der letzte Drache war,
doch seid gewiss so soll es stehn,
seit der Träne ward nie mehr ein Drache gesehen.

©

Espron Darkwind
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geschrieben am: 01.02.2003    um 10:51 Uhr   


Der Mond leuchtet silbern in finsterer Nacht,
weißer Nebel kriecht leise durch die Wälder.
Die Zweige der Bäume wiegen sich sacht,
und im Atem des Windes rauschen die Felder.

Eine magische Gruft, im Dunkel verborgen,
liegt düster und still in sanftem Schein,
hier haben ein Ende Kummer und Sorgen,
vergessen des Lebens quälende Pein.

Hier liegen die Kinder des Lichts aufgebahrt,
unberührt von der Zeit, in Särgen aus Glas.
Ihre Schönheit, nach all den Jahrzehnten bewahrt,
im Geiste lebendig, da man sie nie vergaß.

Ein junger Mann betrat diesen Ort in der Nacht,
mit Bitterkeit im Herzen und einer Träne im Gesicht.
Ein Lied erklang in seinem Kopf, voller Macht,
ließ erneut lodern der Feen Lebenslicht.

In Engelsgestalt tanzten sie zu der Weise,
die sich dem Sänger über die Lippen stahl,
mal verzweifelt laut, mal sanft und leise,
mal rauschhaft schnell, mal langsam, voll Qual.

Immer schneller und schneller wurde ihr Reigen,
selbst der Sänger von ihnen zum Tanzen verführt.
Seine Stimme durchbrach das uralte Schweigen,
hatte ihr Schmerz doch die Feen berührt.

Sie tanzten und tanzten. Minuten? Stunden?
Die Zeit verging für sie wie im Flug.
Doch schließlich musste der Sänger verstummen,
als ihn der Ohnmacht Schwinge forttrug.

Als er endlich erwachte am Boden der Gruft,
lagen die Feen wieder still dar nieder.
Verklungen war die Musik in der Luft,
vergangen seine so zeitlosen Lieder.

©

Rosenmondin
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geschrieben am: 01.02.2003    um 16:52 Uhr   


Die Einhörner

sie sind so himmelsgleich, so anschmiegsam
und doch sehr scheu und schweigsam.
So intelligent, sensibel und ehrlich,
sind sie für jeden, der glaubt unsterblich.

Sie tragen das gute in ihrem Herzen
und laden mich täglich zum Träumen ein;
von unbeschwertem Leben
und einfach nur vom Glücklich sein.

Doch wenn ich dann erwache,
aus diesem schönen Traum,
dann macht sich nicht nur Glück,
auch Trauer wieder Raum.

Doch eins darf ich behalten,
sie habens mir geschenkt.
Den Glauben an die schönsten
Fabelwesen dieser Welt.

Und immer wenn ich traurig bin,
so denk ich an das Glück,
als ich im Traume bei ihnen war,
ganz oft und gern zurück.

von carmen
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geschrieben am: 01.02.2003    um 17:03 Uhr   


Das letzte Einhorn

Das Einhorn hebt die Flügel an
Stürmt himmelwärts mit viel Elan
Es möchte mit den Wolken ziehen
Doch kannŽs der Erde nicht entfliehen

Ein Magier fand den Zauberspruch
In einem alten Hexenbuch
Er hat das Wesen eingefangen
Um seine Kräfte zu erlangen

Das Einhorn ist erpicht zu fliegen
Und will dem Zauber nicht erliegen
Es bittet - "Nimm hinfort den Bann -
Damit ich in die Lüfte kann"

"Ich möchte fort ins Niemandsland -
Drum kappe jetzt das Gängelband"
Der Magier hat es eingesehen
Und macht den Bannspruch ungeschehen

So flog das letzte Einhorn fort
Und niemand kennt den Zufluchtsort

Hanae
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geschrieben am: 01.02.2003    um 17:20 Uhr   
Hallo Meister smile diese Gedichte und die Bilder sind toll :-)
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beginnt nicht mit dem Verlust des
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geschrieben am: 01.02.2003    um 17:47 Uhr   



Menschliche Augen;
Menschliches Haar;
Schlaflos vor Neugier
Und blind für die Gefahr!
BLUTROT, Lippen und Wangen!
Lautlos; bereit;
Wünschen und weinen
Verbirgt die Dunkelheit
Ständig


(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht fühl ich mich einsam und traurig, doch ich weiß nicht, was mir fehlt
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht hab ich fantastische Träume, aber wenn ich aufwach quält mich die Angst
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht lieg ich im Dunkeln und warte, doch worauf ich warte ist mir nicht klar
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht spür ich die unwiderstehliche Versuchung einer dunklen Gefahr

(Sei bereit-ständig)
Ich hör eine Stimme, die mich ruft
(Sei bereit-ständig)
Ich kann eine Stimme hörn

(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht fühl ich die Macht einer Zaubers, der mich unsichtbar berührt
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch mir es käm einer, der mich führt und beschützt
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht kann ich es nicht mehr erwarten, ich will endlich eine Frau sein
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht möcht ich Verbotenes erleben und die Folgen sind mir ganz egal

(Sei bereit-ständig)
Ich hör eine Stimme, die mich ruft
(Sei bereit-ständig)
Ich spür eine Sehnsucht, die mich sucht


vonKrolock:

Sich verliern heißt sich befrein
Du wirst dich in mir erkennen
Was du erträumst wird Wahrheit sein
Nichts und Niemand kann uns trennen
Tauch mit mir in die Dunkelheit ein
Zwischen Abgrund und Schein
Verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit
Ich hüll dich ein in meinen Charme und trag dich weit
Du bist das Wunderbarste, der Wirklichkeit‘ Besitz

Sarah:

Mein Herz ist Dynamit, das einen Funken ersehnt

Ich bin zum Leben erwacht
Die Ewigkeit beginnt heut Nacht
Die Ewigkeit beginnt heut Nacht


Ich hab mich gesehnt danach mein Herz zu verliern
Jetzt verlier ich fast den Verstand
Totale Finsternis
Ein Meer von Gefühl und kein Land
Einmal dachte ich, bricht die Liebe den Bann
Jetzt zerbricht sie gleich meine Welt
Totale Finsternis
Ich falle
Und nichts was mich hält

(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht denke ich, ich sollte lieber fliehn vor dir, solange ich es noch kann
(Sei bereit)
Doch rufst du nach mir bin ich bereit, dir zu folgen, selbst zur Hölle würd ich fahren mit dir
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht geb ich mein Leben her für einen Augenblick indem ich ganz dir gehör
(Sei bereit)
Manchmal in der Nacht möcht ich so sein wie du mich haben willst und wenn ich mich selber zerstör

(Sei bereit-ständig)
Ich hör eine Stimme, die mich ruft
(Sei bereit-ständig)
Ich spür eine Sehnsucht die mich sucht


Sich verliern heißt sich befrein
Du wirst dich in mir erkennen
Was du erträumst wird Wahrheit sein
Nichts und Niemand kann uns trennen
Tauch mit mir in die Dunkelheit ein
Zwischen Abgrund und Schein
Verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit
Ich hüll dich ein in meinen Charme und trag dich weit


du bist das Wunderbarste, der Wirklichkeit‘ Besitz

Mein Herz ist Dynamit das einen Funken ersehnt

Ich bin zum Leben erwacht
Die Ewigkeit beginnt heut Nacht
Die Ewigkeit beginnt heut Nacht

Ich hab mich gesehnt danach mein Herz zu verliern
Jetzt verlier ich fast den Verstand

Totale Finsternis
Ein Meer von Gefühl und kein Land

Einmal dachte ich, bricht die Liebe den Bann

Jetzt zerbricht sie gleich deine Welt

Totale Finsternis
Wir fallen und nichts, was uns hält
Totale Finsternis
Ein Meer von Gefühl und kein Land

Totale Finsternis
Ich glaub ich verlier den Verstand


Nein, es wär verkehrt den Kopf zu verliern

Wir wollen nicht vor der Zeit den Genuss ruinieren
Mir jeder Stunde des Wartens wird die Lust mehr entfacht
Ich lasse dich fühlen was dich unsterblich macht
Wenn wir zwei tanzen auf dem Ball morgen Nacht

(Tanz der Vampire?
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 01.02.2003    um 17:56 Uhr   
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 01.02.2003    um 18:05 Uhr   

naaa meisterin nightrose deine sind besser
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 01.02.2003    um 18:09 Uhr   

die süsse Lili fast übersehn juuuuuhhhhuuu
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 01.02.2003    um 18:20 Uhr   
Nein Meister Bossi
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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