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Die Welt der Fantasy

Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 12:51 Uhr   


Drachenwille


Allein durch den Drachenwillen steht das Herz still
Lauscht nach den Klängen, vertrautes und vermisstes
Weit weg werde ich sie finden, mein Herz zeigt mir den Weg
Vorbei an Flüssen, Wäldern, Bergen zieht ein Schatten allein

Feuer und Flamme sind eins, erleuchten den Himmel weit
Strahlende Augen die mehr sahen als Pein
Endlose Wolken durchbrochen von Licht, schimmerndes rot
Ein Schatten zieht alleine, hinterlässt Vernichtung und Tod

Lieder gespielt von Menschenhand erschaffen Magie, so lockend und rein
Drachenmusik, Spiegel der Sterne, so vielfältig, alt und fein
Unsterblichkeit wird so sein, auf ewig dadurch ein Teil existiert
Nebel, Schatten, Schrecken, schwarze Drachen sind zusammen, Rache sei mein

Allein durch den Drachenwillen die Welt steht still
Vergossene Tränen und Gedanken tränken Erde und Magie
Ein letztes Mal Blut schließt aus Rache den Kreis
Vorbei an Flüssen, Wäldern, Bergen, ziehen Schatten der Drachen allein


Draco
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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 13:00 Uhr   
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 15:36 Uhr   



Wie aus glühendrotem Stahl
steht er stolz am rand der Schlucht
Stets nur hatte er die wahl
niemals war er auf der Flucht
Furchteinregend seine Pranken
seine Schwingen stark und weit
leicht nur zittern seine Flanken
doch er spürt, es ist soweit
Alle hat er stets besiegt
keiner hatte eine Chance
sieht sich, wie er zu den Sternen fliegt
und verfällt ganz leicht in Trance
denkt an die vergangnen Zeiten
große Taten, starkes Herz
Zeit sich jetzt vorzubereiten
sonst zermürbt ihn noch der Schmerz

Langsam sinkt er jetzt hernieder
hört sie rufen wie von fern
Seichter Wind streift durch's Gefieder
Stolzer Drache Feuerstern


Cancelot
Geändert am 31.01.2003 um 23:21 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 15:41 Uhr   


~ Racheengel ~

Ich bin mit denen,
die an der Liebe zugrunde gingen
-und dann anderen mit ihrer Liebe zusetzten...
Ich bin mit denen,
die starben als die Hoffnung längst tot war
-und vorher anderen noch die Hoffnung nahmen...
Ich bin mit denen,
die ihre Gefühle und Herzen auf Eis legten
- und dabei anderen die Wärme entzogen...
Ich bin mir denen,
die am Wegrand stehengelassen wurden
- und jetzt andere zu Fall bringen...
Ich helfe denen,
die hassen, weil sie liebten
die starben, weil sie hofften
die verkühlten, weil sie wärmten
die fielen, weil sie stützten
und all den anderen die meiner bedürfen...
Sie rächen, weil sie mir vertrauten,
dem letzten, den sie lieben werden

bye Boss
Geändert am 31.01.2003 um 15:57 Uhr von Boss100
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 15:42 Uhr   


Vor unvorstellbar langen Zeiten
weilten Drachen in der Welt,
zogen durch endlose Weiten,
kreisten hoch am Himmelszelt.
Die Hüter der Magie und Weisheit,
mächtig, stolz, frei wie der Wind -
doch Wandel löste ab ihr Walten,
die Zeiten längst vergangen sind.

Die Nacht brach an für jene Drachen,
finster, düster, schwarz und kalt.
Wo einst zu hören war ihr Lachen
dort wurdÂ’ es still und stiller bald.

Ihr Flügelschlag verklang ganz leise,
fast unbemerkt zogen sie fort,
begaben sich auf weite Reise
an einen stillen, fernen Ort.

Die Menschen wollten sie nicht mehr,
grau und öde wurd’ das Land,
wo Fantasie und auch Gefühle
zusammen gingen Hand in Hand.

Vergessen, glaubt ihr, sind die Drachen?
Verliert nur nicht so schnell den Mut,
der Rhythmus ihres Schwingenschlages
pulst immer noch in unsÂ’rem Blut.

Er flüstert von uralten Zeiten,
ein längst verlor’ner, fremder Klang,
und bringt zurück aus fernen Weiten
den lang vermissten Drachensang.

Der Fantasie sind nun entsprungen,
Geschöpfe der Gedankenwelt,
feurigen Atem in den Lungen
ziehen sie über’s Himmelszelt.

Silberglanz auf mächtŽgen Schwingen,
Schuppenhaut im Sternenlicht,
erzählŽn von wunderbaren Dingen -
hört ihnen zu und stört sie nicht.

Die Augen funkelnd wie Diamanten,
weise das Herz und voll Magie,
sie bringen uns zu Unbekanntem,
ins herrlichÂ’ Reich der Fantasie.

Wie glühend’ Feuers rote Flammen,
oder schwarz wie dunkle Nacht,
gleißendes Licht auf Schimmerschuppen -
in unser’n Träumen halten sie Wacht.

Mit weiten, wild geblähten Nüstern,
Feuerflügeln, Drachenherz -
Schwingen sich, leise wie ein Flüstern,
über Trauer, über Schmerz.

Könnt ihr nicht seh’n die herrlich Wesen,
unvergleichlich stolz und frei?
Als wär’n sie niemals fort gewesen,
sie waren mit uns - stets dabei.

Ihr müßt nur lauschen, müßt verstehen -
Drachen sind stets bei uns hier,
in unser’n Herzen möcht’ ich sehen
dies wunderbare Schuppentier


Sylvia

Geändert am 31.01.2003 um 23:23 Uhr von nightrose
Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 15:50 Uhr   



Durch sternklare Nächte gleitet er
Majestätisch, lautlos fast
Schwingen teilen still das Dunkel
Geschmeidig und ganz ohne Hast
Sein Blick, so stolz und ungebrochen
In die Ferne schweift er weit
Des Mondlichts Silberblässe spiegelt
sich in des Drachen Schuppenkleid.

Ich seh' verschmelzen ihn mit Sternen
in meinen Träumen Nacht für Nacht
So unergründlich sein Geheimnis
In kalter und erhab'ner Pracht

Die Augen pures Goldgefunkel
Schuppen hart wie blauer Stahl
Niemand kann diese je durchdringen
Denn Einsamkeit ist seine Wahl.

Nur selten in kostbarer Stunde
Einen Blick er mir gewährt
Auf das, was er stets gut behütet
So viel Vertrau'n mir widerfährt.

Mit Staunen schau ich tief ins Inn're
Entdeck' ein Herz, edel und rein
Sanft leuchten seine gold'nen Augen
Nichts kann nun mehr wie vorher sein.



Sylvia
Geändert am 31.01.2003 um 23:24 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 15:57 Uhr   


Drache, edelstes Wesen,
Wächter der Zeit,
Verzaubernde Schönheit.
Von dir kann man nur lesen,
Du seist böse und schlecht,
Der Tod der Welt sei dir recht.

Ich bewundere deine Kraft.
Ich verehre deinen Stolz, deine Treue,
Deinen Mut, deine ewige Reue.
Du hast das unmögliche geschafft.

Du spürtest meinen Schmerz.
Ich war allein, gebrochen.
Du hast mir deine Freundschaft versprochen.
Und du heiltest mein Herz.

Ich verdanke dir meinen Frieden,
Ich verdanke dir mein Leben.
Dafür werde ich dir alles geben,
Und dich auf ewig lieben


Draca
Geändert am 31.01.2003 um 23:40 Uhr von nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:08 Uhr   




Es gab eine Zeit
Voll Kummer und Streit.
Drum hört gut zu, ihr lieben Leut
Meinem Lied von großer Freud.
Die Sonne war grell
Der Sommer war jung
Das Wasser war hell
Grün die Pflanzen drum rum.

Ein See an des Berges Fuß
Die Lichtung war schön und groß
Ein Wasserfall stürzt herab.
Zum See wurde dort ein Fluss
Dort ließ ein Kind den Hass los
Und schwor dem Kriege ab.

Nun rückt zu mir, kommt her ganz nah:
Ich erzähle euch, was dort geschah.

Auf einem hohen Stein
Ein Mädchen wunderbar rein
Sitzt dort und starrt in die Flut
Des Wassers, das verdrängt die Glut.

Es dringt an sie heran
Der Vögel Gesang
Sie hört sofort des Liedes Wert,
Ihr seeligen Frieden er beschert.

"Oh du liebe Göttin des Lichts!
Warum sehen die Menschen nicht ein?
Der Krieg bringt doch nichts!
Muss dieses Leiden denn sein?"

Spürte sie ihn auf ihrer Haut?
Erahnte sie ihn, der Göttin Laut?
>Sieh dich gut um, mein Kind.
Finde die deine Freunde sind.<

Was ist das? Zweifel in euren Augen?
Wirklich, wirklich, Ihr dürft es mir glauben!

Sie ging auf die Knie,
Dankte soviel wie nie.
Dann sprang sie freudig auf
Zu starten ihren Lauf.

Sie lief um den See,
Ob sie wohl seh,
Was die Göttin gemeint,
Damit ihr Herz wieder scheint.

An diesem Tag wurde ihr verwehrt,
Das einst Freude und Friede beschert.

Tag für Tag kam sie hier heraus,
Nicht zu sehen der Menschen Graus,
Zu lauschen dem feuchten Wispern,
Und zu finden der Freundschaft Kern.

Es war wieder ein heller Tag
Der See ruhig und klar lag.
Ihre Seele auch hell und klar,
Der Wunsch, er wurde endlich wahr.

Glänzende Augen in der Bäume Schatten
Sie stets fest im Blicke hatten.
Hervor trat schließlich ein Wesen,
Dessen Feind die Menschen gewesen.

Bitte fangt nicht an zu lachen!
Es war wirklich ein Drachen!

Mit tief erschrockenem Blick
Abwehrend die Hände erhoben,
Wich das Mädchen zurück,
Hat sich zwischen zwei Fels geschoben.

Der Drache aber blieb still,
Stand und sah sie an:
"Lass deine Angst ruhn,
Dir etwas anzutun,
Ist was ich nicht kann,
Ist was ich nicht will."


Freundlich waren seine Worte
Tief und beruhigend sein Ton.
Aller Vorurteile zum Hohn,
War er von der freundlichen Sorte.

"Ich möchte dir gerne glauben,
Denn ich gehöre nicht zu den Tauben,
Die schicken ihr Herz fort
Und sich verschließen dem wahren Wort."

Vorsichtig hervor aus dem Ritz
Kommt ihr schönes Gesicht.
Des Drachen Zähne so spitz
Stören sie nunmehr nicht.

Vor ihm sie nun stand.
Vorsichtig erhob die Hand,
Um ihn zu berühren,
Seine Haut zu spüren.

Schließlich sank sie nieder
Die Gefühle zu verstehen,
Die in ihr vor sich gehen,
Die lassen zittern ihre Glieder.

Die herrschende Zweisamkeit
Gab ihr viel Geborgenheit.
Hiervon hatte sie doch geträumt:
Zu haben einen wahren Freund...

Die Göttin hielt ihr Wort,
Denn die Trauer war fort.

Die Freundschaft so rein
Hielt ein Leben lang.
Doch muss es nun sein,
Zu beenden den Gesang.

Wollt ihr hören noch viel mehr?
Dann kommt morgen wieder her.
Ich will es weitersingen,
Und erneut Freude bringen


Dragonstarlight
Geändert am 31.01.2003 um 23:26 Uhr von nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:08 Uhr   

oha meisterin nightrose am Werken hier,
klasse Bilder und Gedichte

der nightrose ein hier lässt

Boss
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:12 Uhr   
Ist keine Meisterin smile der meister bist Du
Der Racheengel ist toll geworden smile
Dir auch einen hierlässt
Das Sterben der Seele
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:17 Uhr   


Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt
Mit traurigem Blicke
Das Versprechen einhält
Das Herz so rein, so gütig und sanft
Du göttliches Wesen, dein letzter Kampf
Dein Herz voll Kummer, Verzweiflung und Schmerz
Den Hütern der Welt, ihr verstummtes Herz
Breite aus deine Flügel und schwing dich empor
Die Welt unter deinen Füßen, den Wind hinterm Ohr
Das Leben bedacht zum Planeten gebracht
Stetig der Kreislauf, wie der Tag wird zur Nacht
Die Wesen der Liebe - Die Schützer der Welt
Verraten, gejagt - Für Ruhm, Ehr‘ und Geld

Die Götter der Winde - Die Hüter der Welt
Ihr Versprechen gehalten - sich dem Schicksal gestellt
Drachenträne - Heiliger Kristall
Wasser des Lebens, der Welt - überall
Breite aus deine Flügel und fliege geschwind
Die Strahlen der Sonne, die Brise, der Wind
Ein letzter Funke Leben, du des Himmels Kind

Das Funkeln der Sterne in all ihrer Pracht
Ein letzter Augenblick - Besonnen, bedacht
Du Gott der Winde - Hüter der Welt
Dein Schicksal besiegelt, dein Körper entstellt
Deine letzte Reise - Wahrer Held
Hast du dich zu den andern, zu den Sternen gesellt


Kerusuchinu
Geändert am 31.01.2003 um 23:31 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:24 Uhr   



In meinem Traum nahm mich ein Drache
auf seinen Rücken durch die Welt
die reale, die erdachte
Ich kuschelte mich leise ein,
während er von sich erzählt
wer er ist, woher er ist

Den Anfang fand sein Leben, in einem Traum
vor mehr als 1.000 Jahren
damals lebten auch noch große Drachenscharen

Seine Erinnerungen waren bald traurig
bald fast nicht mehr zu verstehen
denn er hatte mit anzuseh'n
wie Drache nach Drache musste gehen

Sie waren tot
für immer vergessen
denn der, der einst von ihnen träumte
hatte sie vergessen

Denn wie sollen sie auch leben,
wenn sie keiner mehr kennt
Wenn nicht einer sich erinnert,
oder bei Namen sie nennt?

Langsam wurden alle Drachen
verdrängt aus ihrer schönen Welt
weichen mussten sie Gestalten
dabei starb der eine und andere Drachenheld

Inzwischen sind sie nur noch wenige
zu zählen es sich nicht lohnt
doch bald werden alle vergessen sein
Nicht einer wird verschont

Der Drache ließ sich nun nieder
bei einigen Seinesgleichen
sie schauten mich nur freundlich an
worauf meine Angst musste weichen

Der älteste Drache sprach mich an
und bat mich ihre Geschichte zu erzählen
dann würden wieder mehr Leute
die Drachenträume wählen
.

Dann trug mich der Drache
wieder zurück nach Hause
ich träumte seit da an
nur noch Drachenträume aus

Denn diese Geschöpfe, so klug wie sie sind
brauchen doch Hilfe, und zwar geschwind


Kade
Geändert am 31.01.2003 um 23:37 Uhr von nightrose
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:34 Uhr   


schöner thread .. gefällt mir sehr goodiiii

Lilchen

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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 16:59 Uhr   

juuuhhhuuu süsse Lili bist du wieder gesund
hoffe ich doch....

bye Boss
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 17:11 Uhr   


rejuuuuhhhuuuuuuuuuuu zuuuuuggggaaaaaa
..nee binsch nüscht ..
mia ist voll kalt und ich glaub ich geh gleich in die haija
eigentlich wollt üsch kurzi mit dia reden aba das würd nüx..*gäääääähnts*..mHvM
vielleicht heute Abend .. axo ..hassu was dagegen wennsch düsch
in meine Eiskuhlist wieda aufnehme?..

Lilchen


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Nutzer: Boss100
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geschrieben am: 31.01.2003    um 17:27 Uhr   

lool was hassu denn mit mir gemacht im icq ggg

klar mach doch wieso fragst du so plöde

Lili ein hier lässt

Boss
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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 18:03 Uhr   
nah gelöscht was sonst?..du hast ja nüscht mit mia
geredet also wieso sollte ich dich drin behalten?
Um zu kontrolieren ob du on bist?..*lachts*
Nee du .. Leute zu kontrolieren ist Mindis job nicht meiner ;-)

Lilchen

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Nutzer: blueLili
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geschrieben am: 31.01.2003    um 18:05 Uhr   
axo jaaaaoooo..du weisst doch .. wer viele Fragen stellt
wird wieder schnell gesund

Lilchen

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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 18:36 Uhr   
Schmunzelt nur
Das Sterben der Seele
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geschrieben am: 31.01.2003    um 18:45 Uhr   


Der Racheengel
Eisige Kälte herrscht auf dem verlassenen Friedhof.
Die Nacht hat den Tag verdrängt und der stolze Mond
schwebt wie ein Silberball am Sternenhimmel.
Plötzlich tritt eine düstere Gestalt durch den dichten Nebel.
Der Schrei einer Krähe durchbricht die Stille des Todes.
Ein Mann, ganz in schwarz, geht auf zwei Gräber zu.
Sanft landet die Krähe auf seiner Schulter.
Traurig blicken seine dunklen Augen aus dem hassverzehrten Gesicht,
ein Schluchzen entringt seiner Kehle und er sinkt langsam auf die Knie,
während seine Hände sanft den Grabstein seiner Liebsten berühren.
Ein markerschütternder Schrei hallt durch die Einsamkeit
und auf einmal ist er verschwunden.
Der unheimliche Racheengel hat sich auf den Weg gemacht
um sein Werk der Rache zu beenden...

winkertz Boss
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 19:30 Uhr   


Wind der Nacht,
Wind der Zeiten,
warst du würdig mir den Weg zu zeigen.
Weit zurück in das Land, was alle haben geliebt und gekannt,
wo Feen sich zum Tanze gesellten,
und Trolle mit Glocken schellten.
Wo das Einhorn den Tieren zur Nacht
ein Ständchen gemacht.
Wo Nixen im Wasser spielten und alle Tiere
eins bildeten.
Wo Zwergen und Riesen sich glichen und
Adler mit Gold schmissen.
Wo die Kinder erkannten es war mehr als sie fanden.
Es war ein Ort,
nicht gleich den anderen Orten.
Das war der Ort, wo herrschte nur das Drachenwort

Dragonfairy
Geändert am 31.01.2003 um 23:33 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 19:48 Uhr   
Diese Antwort wurde vom Moderator "EmmaPeel" am 10.02.2011 um 11:30 Uhr mit folgendem Grund gelöscht:

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Nutzer: fantasien
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geschrieben am: 31.01.2003    um 19:58 Uhr   
hallo liebe nightrose grüß dich
du das Gedicht von den Drachensternen find ich schön
kannst du noch so eines machen
das lese ich heut meinem Bruder vor :-))
och meno will auch so schreiben :-(

tschüüüüüüüüüüüüüüü tinchen
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 20:13 Uhr   
Tinchen hallo :-)
Werde sehn was ich tun kann lächelt
Das Sterben der Seele
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"Autor"  
Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 20:22 Uhr   


Hast du
jemals die Dunkelheit geatmet?
Hast du
jemals mit dem Mond getanzt?
Hast du
jemals dem Gesang der Sterne gelauscht?
Ich habe
die Dunkelheit geatmet,
ich habe
mit dem Mond getanzt,
ich habe oft dem Gesang der Sterne gelauscht.

Ich bin über schlafende Täler geflogen,
bewacht von uralten Bergen;
ich habe Meere gesehen,
tiefer als die Unendlichkeit.
Ich jagte über den Himmel,
schneller als der allwissende Wind;
ich durchstieß die Wolken
und der Himmel über mir wurde unendlich.

Über die ganze Erde flog ich
in dieser einen Nacht
und als der Morgen graute
und ich mich zum Schlafen niederlegte
da wusste ich
was "Leben" bedeutet


Sylvia
Geändert am 31.01.2003 um 23:58 Uhr von nightrose
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Nutzer: nightrose
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geschrieben am: 31.01.2003    um 20:41 Uhr   


Warum ich nicht mehr male, willst Du wissen? Sieh Dir doch dies Bild an - es ist mein bestes. Lange habe ich daran verbessert, bis es das zeigte, was ich zeigen wollte. Und es zeigts! Doch keiner will die Geschichte sehen, die das Bild erzählt. Die Leute hier im Dorf haben ihre eigene Geschichte - und die sehen sie. Auch in meinem Bild. Und ich? Kann gar nichts dagegen tun.

Du? Du willst meine Geschichte hören? Glaub mir, sie ist nicht wichtig. Es ist nicht wichtig, ob ich noch male. Vielleicht ist Freundschaft wichtig. Wenn Du also eine Geschichte hören willst, dann werde ich Dir eine über Freundschaft erzählen.

Manchmal, wenn die Nacht so nächtlich geworden ist, dass die Sterne fast den Mond überstrahlen, wenn unsere Felder friedlich schlafen und auch der Nachtwächter sich zur Ruhe begab, weil keiner mehr wach ist, der hören will, was die Uhr geschlagen, setze ich mich ans Ufer. Ganz dicht beim alten Leuchtturm. Und wenn er gute Laune hat, erzählt er mir Geschichten. Du glaubst mir nicht? Dann hast Du sicher noch nicht Deine Hand in die Drachenspalte des Leuchtturms gelegt, während sein Licht Runde um Runde drehte, die Wellen ans Ufer schlugen und vom Walde her der Ruf des... Ich greife vor. Warte noch ein wenig, dann wirst Du wissen, ob ich mir die Geschichte ausdachte oder sie erzählt bekam. Und wer weiß, vielleicht kannst Du am Ende sogar glauben, dass auch Leuchttürme einiges zu erzählen haben.

Seit ich denken kann, gab es hier im Dorf zwei Sehenswürdigkeiten. Das heißt, eigentlich nur eine: den Leuchtturm. Die andere? Nicht viel mehr als eine Sage. Oder sollte ich besser sagen: ein Höre? Denn hören konnte man diese andere Sehenswürdigkeit oft. Vor allem nachts. Schon als kleiner Junge wurde ich manchmal wach von einer Stimme, die anders klang, als alles, was wir kennen. Und, weißt Du, diese Stimme schien mit mir älter zu werden. Die alten Leute im Dorf, die die Stimme hörten -jeder hörte sie!- meinten, nach all den Jahren sei nun endlich wieder ein Drache im Wald. Niemand aus dem Dorfe widersprach ihnen. Wozu auch? Keiner hatte eine bessere Erklärung. Natürlich hatten wir alle ein wenig Angst, doch glaubten wir uns auch geschützt. Ein Drache im Wald! Welche Gefahr würde sich bis zu uns wagen... Ich wurde älter und lernte malen. Blumen auf dem Felde, Sperber in der Luft und immer wieder den Leuchtturm. Leuchtturm bei Nacht, Leuchtturm im Herbst, Leuchtturm bei Ebbe. Den Drachen bekam ich nie zu Gesicht, doch hörte ich ihn rufen, viele Nächte. Und seine Stimme wurde kräftiger mit jedem Mal. Er schien erwachsen zu werden, so wie ich. Manchmal versuchte ich mir ihn vorzustellen, ein-zweimal auch ihn zu zeichnen. Die Bilder missglückten. Eine Schlange hätte drauf zu sehen sein können, oder ein Saurier, doch einen Drachen erkannte man nie. Und dann kam diese eine Nacht. Schon am Tage zuvor kündigte sich das Unheil an, doch keiner sah -oder wollte es nur keiner sehen?-, dass die Ebbe ausblieb. Natürlich blieb sie nicht wirklich aus. Jedoch der Sturm, der die Wogen vorwärts trieb, war so mächtig, daß viele Brecher noch hinter die Flutlinie kamen. Der Abend brach schnell herein, der Himmel verfinsterte sich mit einem Male, die Flut -die richtige Flut- kam näher. Keiner aus unserem Dorf traute sich aus seiner Kate. Sehr früh versteckten wir uns alle in unseren warmen Betten. Dort konnte uns dieser Sturm -so hofften wir- nichts anhaben. Er heulte die ganze Nacht. Er kämpfte um jedes Haus, um jedes Dach. Und verschwand. Als die Sonne aufging hätte niemand diesen Sturm auch nur für möglich gehalten. Ja, es gab keine Spuren seiner verheerenden Macht im Dorfe. Nur unser Turm lag geknickt am Strand. Und ringsum nie gesehene Spuren. Sehr schnell -ich weiß nicht, wer als Erster davon anfing- war eine Erklärung zur Hand. Der Drache des Waldes war im Schutz des Sturmes gekommen, um den Leuchtturm zu zerstören, der ihn mit seinem Leuchten störte. Wir alle glaubten diese Geschichte. Wir bauten den Turm wieder auf und einige von uns zogen hin und wieder auf Drachenjagd in den Wald. Ich malte weiter meine Bilder und wenn ich nachts nicht schlafen konnte, saß ich am Strand. Beim Leuchtturm. Eines Nachts -wir waren inzwischen sehr vertraut miteinander- erzählte er mir die Geschichte der Sturmnacht:

Das Sterben der Seele
beginnt nicht mit dem Verlust des
Lebens, sondern mit dem Fehlen von Liebe!

Hundert Tränen gehen den Weg der Traurigkeit bevor das Wasser der Gefühle wieder klar wird

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