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geschrieben am: 25.05.2003    um 22:25 Uhr   
(zitat)Ich bin gläubig weil ich darauf vertraue, dass Gott das Göttliche sieht, wie liebevoll und verantwortlich ein Mensch mit der Schöpfung (Mensch und Natur) umgeht. Und das ist wichtiger, als ein Bekenntnis zum Christentum selbst!
(/zitat)

Was durchaus eine verständliche Meinung ist.

Allerdings gebe ich zu bedenken:

Wenn Jesus der war, für den er sich ausgegeben hat, dann wäre eine Aussage von ihm zu werten, als käme sie von Gott selbst. Daran zweifeln viele, aber für mich ist Jesus genau das was er vorgab.

Der Satz: "Es gibt keinen Weg zu Gott, denn durch mich.", deutet doch dann auf etwas ganz anderes hin.

Mal davon ab, bist Du in der Lage, immer richtig undimmer absolut verantwortungsbewußt zu handeln, bist Du frei von Fehlern ? Ich bin es nicht.


Greetings


Ravenlord

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Nutzer: Ravenlord
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geschrieben am: 25.05.2003    um 23:47 Uhr   
(zitat)
Die Sorte, die zu der Überzeugung gelangt ist, dass es ein gottbefohlener Auftrag war, andere Völker schlichtweg als minderwertig zu betrachten und ihre Form des Glaubens als Heidentum zu brandmarken.

Wer sich nicht zum Christentum missionieren liess wurde bekriegt und ausgerottet.

Spätestens hier hätte Gottvater eigentlich mal wieder ein paar Plagen vom Stapel lassen können oder sogar müssen.

(/zitat)
Denk mal an die Pest.... wenn man das unbedingt will kann man das als Plage sehen.

(zitat)
(zitat)
Nun Jesus stellt den Anspruch, wer sich Christ nennen darf und wer nicht. Letztlich sagt er "Wer mich nicht vor den Menschen bekennt den werde ich auch nicht vor dem Vater bekennen."
(/zitat)

Hatte er das so gesagt ? Wenn ja, wie hat er das gemeint ?

Klingt schlecht und im Sinne des Wortes sogar faschistoid !

Die Tatsache, dass ich nicht gewillt bin ihn als auferstehungsfähigen Sohn Gottes anzuerkennen outet mich bestenfalls als Zweifler.
(/zitat)

Thomas hat an den Berichten seiner Mitapostel gezeifelt, Petrus hat Jesus sogar verleugnet. Nach Jesu Tod haben sich diese Apostel zunächst aus Lauter Angst verkrochen. Versuche Dich in ihre Lage zu versetzen: Die haben einen starken Heerführer erwartet, stattdessen kommt ein Mann der Frieden predigt und dafür hingerichtet wird. Sie waren am Boden zerstört. Und plötzlich 3 Tage Später ziehen sie in alle Welt und predigen....Jesus lebt, er ist der erwartete Messias....

Das Du Dich selbst als Zweifler siehst ist absolut ok.
Aber Du hast eine Menge Fragen aufgeworfen, die das Buch beantworten kann, daß ich Dir in einem vorangegangenen Posting empfohlen habe ;-).

(zitat)
Wenn dieser Jesus mich allein schon wegen meiner Zweifel als nicht zu ihm gehörend betrachtet, tja dann ists klar dass ihm die Menschheit stiften geht.

Thomas zweifelte auch!

War er, einer der Apostel, deswegen weniger Christ im Sinne der Message "Nächstenliebe" ?

(/zitat)

Nächstenliebe ist nur ein Teil des ganzen Nucleus.
Was letztlich viel wichtiger ist, ist der Sinn der hinter der Kreuzigung steht. Auch das steht in einem vorherigen Posting.

Zweifel hat jeder Mensch, davon nehme ich mich nicht aus :-) aber diese Zweifel kommen und gehen....meistens bleiben sie bei mir weg.

Der endgültige Tod.... eine gute Frage, ich weiß es nicht.
Ich formuliere mal plump und stark gekürzt was dazu in der Bibel steht: Der Christliche Glaube lehrt die Wiederkunft Jesu am jüngsten Tag, an dem 1. der Satan (wer an Gott glaubt kann das Böse nicht ausschließen, der Teufel existiert also sicher in irgendeiner Form auch) vernichtet, und zweitens die "gerechten" Menschen in das Paradies geholt.Nun ist ein gerechter Mensch laut AT ein mensch, der alle Gottgegebenen Gesetze einhält....was reichlich unmöglich ist. Aus diesem Grund ist Jesus am Kreuz gestorben, als Unschuldiger, der die Schuld aller Menschen auf sich nimmt. Also ein Geschenk Gottes, wenn Du so willst. Es kommt nicht darauf an, ob Du zweifelst oder nicht, es kommt darauf an, ob Du dieses Geschenk animmst oder nicht.

Sehr vereinfacht, zugegeben, aber ich hoffe ich habe die Kernaussagen getroffen.


Greetings


Ravenlord
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geschrieben am: 26.05.2003    um 00:06 Uhr   
Folgendes zum Thema Christen:

Im Kern des Christlichen Glaubens stehen 3 Aussagen:

1. Es gibt einen allmächtigen, gerechten, liebenden Gott (wen liebt dieser Gott ? Die Menschen)

2. Der Mensch hat sich von Gott abgewendet weil der der Versuchung durch das Böse erlegen ist. Damit hat der Mensch seine unsterblichkeit verloren und wurde aus dem Paradies vertrieben

3. Gott weiß, daß der sterbliche Mensch nicht stark genug ist um ein gottgefälliges Leben zu führen und dadurch zu ihm zurückzukehren. Darum schickte er Jesus, einen Teil von sich selbst als Mensch zu den Menschen,um ihnen den Weg zu Zeigen, und gleichzeitig als Opfer zu dienen, das als Unschuldiger, die Schuld aller Menschen auf sich nimmt, ein Geschenk an diese Menschen also, die dadurch ihr ewiges Leben zurückgewinnen können und wieder bei Gott sein können.


Als Mensch steht man nun vor der Wahl dieses Geschenk anzunehmen und somit gerettet zu werden, oder es abzulehnen und sich selbst damit der Vernichtung preiszugeben.

Es ist nicht so, daß der Mensch besonderes leisten muß, wer Gott/Jesus sein Leben ernsthaft übergibt tut aus eigenem Willen und aus Liebe zu Gott das was Gott von ihm will. Sicher auch das funktioniert nicht immer, aber wer Gott wirklich sucht, von dem wird er sich auch finden lassen.

In diesem Sinne



Ravenlord

Der Gott damals eigentlich garnicht finden wollte, es aber doch geschafft hat
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geschrieben am: 26.05.2003    um 00:17 Uhr   
(zitat)Gott hat seinen Sohn Jesus' einer Anskreuzschlagung unterzogen um sich selber Absolution zu erteilen ?
(/zitat)

Blödsinn Nuci ! Um den Menschen vergeben zu können....aber auch nur wenn sie sich mühe geben :-)
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geschrieben am: 26.05.2003    um 15:16 Uhr   
jetz komm mir doch nich mit diesem "beweis mir das gegnteil"
scheinst ja echt von der existenz gotte 100% überzeutg zu sein wenn alles was du als beweis aufführen kannst die xistenz eines Menschen namens jesus is von dem jemand ein paar nette geschichten in ein buch geschrieben hat...

glaubst du auch an den Prinz aus schneewittchen weil er so edel war und in einem buch steht und keiner den autor kennt?
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geschrieben am: 26.05.2003    um 15:32 Uhr   
Beweise doch einfach das Gegenteil, statt billige Polemik zu verwenden, Sowas Du machst Dich unglaubwürdig.


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Ravenlord

PS:

Nur Narren halten sich selbst für weise.
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geschrieben am: 26.05.2003    um 15:39 Uhr   
(zitat)

PS:

Nur Narren halten sich selbst für weise.(/zitat)

dito Ravenlord
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geschrieben am: 26.05.2003    um 15:46 Uhr   
Desinformation.....das sagt alles Ich habe mich selbst mit keinem Wort als Weise bezeichnet.
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geschrieben am: 26.05.2003    um 15:52 Uhr   
tust aber so
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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:11 Uhr   
Du meinst das nur weil Du mir nicht folgen kannst Deinrofmation...ich kann ja nochmal langsamschreiben, zum Mitdenken sozusagen

Spaß beiseite, hier geht es um ein Thema, das ich sehr ernst nehme. Mich kotzen einfach nur unsachliche argumentationen an, die aus mangelndem Hintergrundwissen rühren.
Wenn man auf seinem Standpunkt stehen bleiben will, bitte ich hab nix dagegen.

Aber Diskussion ist was anderes als Müll zu posten.

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Ravenlord


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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:17 Uhr   
(zitat)
Aber Diskussion ist was anderes als Müll zu posten.

Greetings


Ravenlord


(/zitat)
ach ich vergaß, bei dir heisst diskussion und hintergrundwissen - fleißig Kommentare aus anderen Foren kopieren. Na dann viel Spass beim "sachlich" diskutieren.
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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:22 Uhr   
Ich habe genau 1 Argument kopiert *lol*

Der Rest stammt durchaus von mir. Allerdings ist das durchaus ein sachliches Argument.

Mit reiner fiktion zu argumentieren ist allerdings alles andere als sachlich.

Greetings


Ravenlord
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geschrieben am: 26.05.2003    um 16:38 Uhr   
Letzten Endes und insoweit gebe ich SOWAS durchaus Recht ist weder die Existenz Gottes,noch das Gegenteil durch Diskussion oder Argumentation beweisbar.

Wenn Du aber Gott selbst bittest Dir diesen Beweis zu geben, solltest Du Dich nicht wundern, wenn er es auch tut.

Mir ging es so, obwohl ich es eigentlich nicht wollte, aber das ist eine andere Sache. Dementsprechend bin ich von seiner Existenz Restlos überzeugt.

Wie auch immer, Ihr könnt diskutieren wie Ihr wollt. Ich weiß das Gott existiert, Beweise hin oder her - Jeder kann Gott kennenlernen, man muß es nur wirklich wollen


Greetings


Ravenlord

@Desinformation: Ups hatte ich doch glatt verrgessen das als zitat zu kennzeichnen. Habe es nachgeholt.
Geändert am 26.05.2003 um 16:44 Uhr von Ravenlord
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geschrieben am: 26.05.2003    um 23:04 Uhr   
*stellt sich grade Kepler vor wie er sagt "Planeten sind wurst förmig, wie ihr glaubt mir nich beweist mir doch das gegenteil *lach*"*

soll heißen, wenn christen diese Theorie von einem Gott aufstellen dann bin ich nicht der das gegenteil beweisen muss, das ist echt total lächerlich sowas zu fordern. Ich sagte es schoneinmal, man beweist ne aussage und lässt nich andere für sich beweisen das sie nich gilt oder eben doch.


und 2. JETZT kommt mal eine subjektive Meinung von mir:
Wenn Gott wirklich existiert, ist er echt ein verdammt verkackter arsch, sieht zu wie sich jeder den kopf einschlägt, wie leute völlig verzweifelt in den Selbstmord gehen und nach der bibel dafür sogar in die hölle kommen (oder warns die 10 gebote, dunno) wie es tausende perspektivlose jugendliche und/oder kinder gibt die drogenabhängig sind und oder auf den strich gehen.
Wenn es Gott gibt und er allmächtig is, würde ich ihn liebend gern zur rede stellen oder ihn zusammenhauen damit er sieht wies teilweise hier unten is.

Amen

P.S. und das mit diesem wunder drogen typ, was gegen ein Wunder spricht? das es eben nur einer is, gott scheint ziemlich sparsam mit seiner großartigen Güte zu sein...

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geschrieben am: 26.05.2003    um 23:42 Uhr   
Du machst Gott für die Fehler und missetaten von Menschen verantwortlich Sowas ?

Wie gesacht letztlich liegt es an jedem selbst ob er zu Gott gehören will oder nicht.

Wenn Du es nicht willst ist das Dein Bier, aber bitte, laß auch die Meinung anderer Menschen gelten, die durchaus zum Teil gute Gründe haben an Gott zu glauben.

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Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 08:32 Uhr   
*lach* du merkst es gar nich hm? war es etwas gutes war es gott wenn es was schreckliches is sind menschen schuld und gott hat nichts damit zu tun, lachhaft, warum sollten menschen nicht beides können...
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geschrieben am: 27.05.2003    um 09:24 Uhr   
(zitat)
Was ist denn an der Einhaltung dieser Gesetze unmöglich ?
(/zitat)

Schau Dir mal die Gesetzte im AT an, kommt nun noch das Gebot der Nächstenliebe hinzu hassu noch eins mehr.

Diese Gestze sind reichlich komplex. Schließlich beschränkt sich das nicht nur auf die 10 Gebote.

Aber mal davon ab, bist Du selbst in der Lage immer alles richtig zu machen ? Wohl kaum. Wir Menschen machen alle Fehler, mehr oder weniger schlimm.


Greetings Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 09:27 Uhr   
SOWAS, mal ein denkbeispiel:

Was wäre, wenn sich alle Menschen dieser Erde an die in der Bibel niedergeschriebenen Gesetze hielten ? Wohlgemerkt meine ich nicht wortwörtlich, sondern diese Gesetze vor dem Hintergrund der Nächstenliebe angewendet.

Irgendwie, finde ich würde es den Menschen dann erheblich besser gehen.
Den Juden stand es damals nicht frei dies zu tun, sie mußten es, andernfalls wurden sie durch Gott Bestraft (Siehe Könige etc.).
Durch Jeseus allerdings hat Gott da einiges Verändert. Dem Menschen steht es frei, sich für Gott zu entscheiden oder gegen ihn. Welche entscheidung auch immer, die Konsequenzen hat der Mensch zu tragen. Gott hat uns etwas angeboten, er zwingt uns nicht.

Sicher tun auch viele Nichtchristen oder Atheisten gutes, das bestreite ich ja auch garnicht.


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Ravenlord
Geändert am 27.05.2003 um 09:34 Uhr von Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 09:38 Uhr   
SOWAS,das merke ich ja jetzt erst: Ein sachliches Argument von Dir! Ich bin erschüttert
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geschrieben am: 27.05.2003    um 09:46 Uhr   
Mal eine ganz andere Sichtweise Deiner Frage SOWAS:

Wir Menschen haben einen begrenzten Horizont, d.h. einen eingeschränkten Verstand. Wie stark eingeschränkt ist eine ganz andere Sache.

Aber selbst Steven Hawkins oder Einstein wären nicht in der Lage gewesen, Gott auch nur annähernd zu begreifen.

Wenn Gott wie wir Christen glauben allmächtig, allwissend, gerecht und gütig ist, das aber auf einem derartig hohen Niveau abläuft, daß unser Verstand nicht ausreicht. Können wir uns dann anmaßen Gott anzuklagen ? Wohl kaum. Wir sind garnicht in der Lage, alles nachzuvollziehen.

Du kannst nicht hingehen und ein Wesen das unendlich weit über Dir steht (beweise daß es nicht über Dir steht und schaffe selbst ein Universum) mit deinen Maßsäben messen wollen....das funzt nicht.


Greetings


Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 10:26 Uhr   
(zitat)Du fährst eine reichlich starre Linie Ravenlord.

Deine Argumentation beschränkt sich....mir kommt es jedenfalls so vor....ausnahmslos auf die Interpretation bereits niedergeschriebenen Gedankenguts.

Eines lässt Du jedoch schlichtweg ausser Acht!
(/zitat)

So starr ist die Linie agrnicht Nuci :-) Nebenbei verlasse ich mich nicht nur auf bereits niedergeschriebenes Gedankengut. Ich sagte bereits daß ich durchaus meine eigenen Erfahrungen mit Jesus/Gott gemacht habe.

(zitat)
Du verneinst permanent die Gültigkeit des Zweifels.
(/zitat)

Ich verneine nicht die Zweifel Nuci, ab und zu habe ich durchaus selbst welche, auch das steht in einem früheren Posting

(zitat)
Du verneinst sie, weil Du in bereits Niedergeschriebenem eine für Dich gültige Wahrheit entdeckt hast, was Dir ja auch niemand hier abspricht, aber dennoch resultiert aus diesem Deinen Denken ein hohes Mass an Inztolerabnz gegenüber den Nichtgläubigen.
(/zitat)

Das sehe ich ein wenig anders. Ich persönlich glaube und argumentiere auch für diesen Glauben. Richtig.

Ich lasse sachliche Argumente aber durchaus gelten, daß ich sie mir nicht zu Eigen mache ist ja wohl verständlich, oder ?

(zitat)
Ich persönlich bin bereit den Schöpfungsgedanken anzuerkennen, dies jedoch nicht, weil er mir in Metaphern offeriert wurde, sondern weil ich, egal in welche Richtung ich denke, ich irgendwann an die Grenzen meines Verstandes gelange.

Die Schöpfung ist etwas Unausdenkbares und eben die Unausdenkbarkeit der Schöpfung liess in mir den Glauben an etwas absolut Wunderbares entstehen.

Glaube,...und da bin ich mir sicher..., vermag Berge zu versetzen.

(/zitat)
Das zum Beispiel kann ich genau so stehen lassen.
(zitat)
Jesus wird ein tiefgläubiger Mensch gewesen sein, aber ein Delegat Gottes ???; ich denke Nein!
(/zitat)

Also ein Wahnsinniger, oder ein Betrüger ? Jesus selbst stellt diesen Anspruch Nuci, das kommt weder von der Kirche noch von jemand anderem.
Wenn er also nicht der delegat Gottes war, hat er in einem der wichtigsten Punkte überhaupt gelogen. Dagegen spricht einiges.

(zitat)
Gesetzt den Fall, das 3.Reich hätte seine Weltordnung durchgesetzt. In welche Richtung hätte sich dann ein Glaube entwickelt, der sich auf Schriften beruft ?
(/zitat)

Er wäre mündlich weiter überliefert worden, vielleicht wären auch einige Schriften erhalten geblieben. Nicht einmal der Sozialismus konnte in seinem Einflußbereich den Glauben abtöten....und auch die Sozialisten haben es versucht.
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geschrieben am: 27.05.2003    um 10:47 Uhr   
(zitat)
Jesus wird ein tiefgläubiger Mensch gewesen sein, aber ein Delegat Gottes ???; ich denke Nein! (/zitat)
Darauf möchte ich ein wenig näher eingehen:

Jesus selbst bezeichnete sich als Gottes Sohn. Er wußte genau, was dies in den Augen der Menschen, die ihn damals gehört und gesehen haben bedeutet hat.

Ein Zitat von C.S.Lewis:
(zitat)
"Wer als gewöhnlicher sterblicher solche Dinge sagt, wie es Jesus getan hat kann kein groer ethischer Lehrer sein. Er wäre entweder ein Wahnsinniger - wie einer der behauptet er wäre ein Huhn - oder er wäre der Teufel persönlich. Vor dieser Wahl stehen wir. Entweder war und ist dieser Mann Gottes Sohn - oder er war ein Verrükter oder schlimmeres.
Man kann ihn als Verrükten einsperren, ihn anspucken und als Teufel umbringen, oder aber zu seinen Füßen niederfallen und ihn Herr und Gott nennen. Doch den Groben Unsinn, ihn als großen humanistischen Lehrer hinzustellen, sollten wir bleiben lassen.Diese Möglichkeit hat er selbst uns nicht gelassen. Es lag auch nicht in seiner Absicht."
(/zitat)

C.S. Lewis Christ, Ehrenprofessor der Theologie, Autor, Freund von Tolkien


Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß Jesus ein Wahnsinniger war ist sehr gering, sein Verhalten wäre völlig untypisch.

Ein Betrüger ? Wohl kaum, dafür hätter er sich nicht ans Kreuz nageln lassen, ein Betrüger will ja Macht und/oder Geld, aber nicht auf qualvollste Weise den Tod.

Letzten Endes iat es unsere Entscheidung. Das habe ich bereits vorher gepostet. Aber wie soll man sich entscheiden ohne eine Grundlage dafür zu haben ?

Wer eine Religion nicht kennt, sei es das Christentum oder eine andere, kann nicht darüber urteilen.


Greetings



Ravenlord



Geändert am 27.05.2003 um 10:51 Uhr von Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 11:05 Uhr   
Der Glaube ist nicht am expandieren ?

Für den christlichen Glauben respektive die Landeskirche mag das zutreffen.

dafür haben christliche Freikirchen, aber leider auch Sekten wie Scientology, die Zeugen Jehowas u.a. zum Teil erheblichen Zulauf.


Aber Nuci *gg* Ich stehe mit meinem Bild trotzdem nicht ganz alleine da. Nebenbei.....du kennst nichtmal das ganze Bild... wie also willst Du es erkennen ?

Greetings


Ravenlord
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geschrieben am: 27.05.2003    um 11:27 Uhr   
Sicher Nuci....früher oder später

Nicht nur Deine Beschränktheit, das Bild zu erfassen ist Gott gegeben, sondern auch meine nicht besonders hohe Überzeugungskraft.

CU


Ravenlord der sich damit aus dieser Diskussion zurückzieht
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geschrieben am: 27.05.2003    um 16:48 Uhr   
Hmm vielleicht glaube ich nicht daran weil ich es nicht mit mir vereinbaren kann und will das alles was ich tue von etwas kontrolliert wird. Aber egal, was soll ich im Paradies, hier is es eh viel cooler *g*
Dann glaube ich nicht an Gott und komme eben für freie Meinung und kritische Lebenseinstellung (d.h. man muss ja nicht immer alles glauben was andere so erzählen)ins Fegefeuer, what can i say, es hat sich gelohnt.

P.S. as ever zieht sich der gläubige Christ zurück, ohne einen greifbaren beweis geliefert zu haben, mit einem "Ich glaub dran und wenn gott selber erscheint und sagt es gibt mich nicht"
*lol* Was ich damit sagen will? Es gibt keinen Grund an gott zu glauben, wenn er wirklich existiert und vor ihm alle gleich sind, warum soll ich für analytisches beweisorientiertes Denken bestraft werden? Gott würde mich verstehen und wir würden erstmal heftig die Bong rauchen *g*

auch ich gebe damit auf und möchte nocheinmal ausdrücken niemanden provozieren zu wollen und destruktiv zu sein, ich will nur das bewirken was gläubige von mir verlangen, über den tellerrand zu sehen

so long
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