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Mensch-Tier : Warum töten wir die Tiere ?

Nutzer: Nitrolingual
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geschrieben am: 24.09.2003    um 20:58 Uhr   
Warum töten wir die Tiere ?
Warum geschieht das manchmal so brutal: z.B. Schächten ?
Ist es moralisch-ethisch vertretbar ?
Wo liegt der Unterschied zwischen Tier und Mensch ?
Was denkt ihr darüber ? Tun wir den Tieren Unrecht ?

Nitro
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Nutzer: delta.
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geschrieben am: 24.09.2003    um 21:21 Uhr   
Weil wir Menschen sind!
Weil wir brutal sind!
Weil es tornales töten ist!
Weil wir das größte Tier sind!
Weil es die Natur bestimmt!

-überleben-

delta.
Geändert am 24.09.2003 um 21:21 Uhr von delta.
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Nutzer: Renja
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geschrieben am: 24.09.2003    um 21:35 Uhr   
Nun, ich für meinen Teil habe diese Frage recht schnell beantwortet.

In der Natur gilt nun einmal das Gesetzt des Stärkeren/Intelligenteren.
Hätten die Tiere mehr Intelligenz abbekommen, würden sie uns Menschen wahrscheinlich fressen.
Ob das nun moralisc bzw. ethisch vertretbar ist, sollte jeder für sich selbst etscheiden.

In diesem Sinne,
liebe Grüße,
Renja.
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Nutzer: Gast_BlueLama
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geschrieben am: 24.09.2003    um 22:19 Uhr   
(zitat)Warum töten wir die Tiere ?(/zitat)

Heute? Hautpsächlich aus Gewohnheit. Sowohl des Handelns als auch der Argumentation, obschon sich die Rahmenbedingungen die letzen 100 Jahre grundlegend geändert haben. Unsere Moralvorstellungen werden von zukünftigen Generationen ebenso kritisch beurteilt werden, wie wir jene unserer Vorfahren verurteilen und zu überwinden versuchen.


(zitat)Warum geschieht das manchmal so brutal: z.B. Schächten ?(/zitat)

Hauptsächlich aus Gewissenlogiskeit (angestachelt durch Profitgier) oder was dein Beispiel anbelangt, aus religiösen Motiven.


(zitat)Ist es moralisch-ethisch vertretbar ?(/zitat)

Jeder kann sich seine eigene Moral zusammenbasteln. Nur: sollte diese Moral einer gewissen logischen Konsistenz nicht entbehren, so wird es kein leichtes Unterfangen werden schlüssig zu argumentieren, weshalb die Gültigkeit gewisser elementaren moralischen Grundsätze allein auf eine
bestimmte auf der Erde lebenden Spezies beschränkt sein sollten.


(zitat)Wo liegt der Unterschied zwischen Tier und Mensch ?(/zitat)

Es gibt zahlreiche Unterschiede und ebenso zahlreiche Gemeinsamkeiten. Zu den Gemeinsamkeiten gehört, dass wir alle dem selben Stammbaum angehören, d.h. wir dürfen damit rechnen, dass zumindest höherentwickelte Wirbeltiere solch elementare Regungen wie Wohlsein und Schmerz kennen. Deshalb werden nur solche moralischen Weltbilder einen prinzipiellen Unterschied zwischen Mensch und Tier was das Tötungsverbot anbelangt rechtfertigen können, die dieses Verbot nicht von der Fähigkeit allein abhängig machen, Schmerzen empfinden zu können.


(zitat)Was denkt ihr darüber ?(/zitat)

Die krampfhafte Suche nach Uterschieden die das industrielle Töten von Tieren rechtfertigen sollen kann man in den allermeisten Fällen als unseriös bezeichnen. Hier wird nicht aus dem erkannten und augenfälligen Unterschied heraus eine sichere und standfeste Rechtfertigung abgeleitet, sondern umgekehrt, aus dem Zwang heraus eine Rechtfertigung für die
Gewohnheitsmäßigkeit des eigenen Handelns krampfhaft nach Unterschieden gesucht, nicht selten mit eher lächerlichem Ergebnis.


(zitat)Tun wir den Tieren Unrecht ?(/zitat)

"Recht" und "Unrecht" sind Definitionsangelegenheiten. Das Problem ist nur, wie man es schaffen möchte, einigen Spezies gewisse Rechte abzusprechen die man anderen zuerkennt, ohne dadurch einer gewissen logischen konsistenz des eigenen Urteils zu entbehren.

Lama
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Nutzer: Soifa
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geschrieben am: 25.09.2003    um 13:23 Uhr   
(zitat)Nun, ich für meinen Teil habe diese Frage recht schnell beantwortet.

In der Natur gilt nun einmal das Gesetzt des Stärkeren/Intelligenteren.
Hätten die Tiere mehr Intelligenz abbekommen, würden sie uns Menschen wahrscheinlich fressen.
Ob das nun moralisc bzw. ethisch vertretbar ist, sollte jeder für sich selbst etscheiden.

In diesem Sinne,
liebe Grüße,
Renja.(/zitat)

hm aber wenn ein hund auf menschen losjeht wird er doch erschossen oder eingeschläfert..also nix mit dem wir sind stärker und so..oder ick schätz ma wenn wir inne wildnis jehn würden und ein löwe kommt und uns anfällt dann is auch der löwe wieder der böse und wird erschossen..oder der grösste spass war mal da sind son paar bekloppte touris in sone plärre jesprungen im urlaub wos krokodile drin jab..draussen war n schild angebracht wo stand achtung krokodile..baden auf eigene gefahr oder so..und der reiseleiter hat das selbe nochmal gesagt..da wurde ne frau von dem krokodil angefallen weil das sich natürlich gefürchtet hat und ich möcht an deser stelle festhalten es war das territorium des krokodils..also ick mein die schnappen ja och nach ner kuh oder nem büffel wenn der da rein jeht oder och nur am ufer steht und das is völlig normal..naja die frau wurde glaube gegessen oder nur schwer verletzt..aber siehe da..nich die frau wurde wegen absoluter dummheit verurteilt..nee das krokodil wurde erschossen..da krieg ick dit kotzen denn tiere sind nicht dumm nur weilse nicht sprechen können..wenn man sich mit dem verhalten ma ne weile befasst denn merkt man das auch tiere durchaus nachdenken..vielleicht nicht in der grössenordnung wie wir es tun aber sie denken nach! also ich denke der mensch nimmt sich eindeutig zuviel raus was das töten von tieren angeht..is einfach nur ne frechheit.
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Nutzer: echter_HORST
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geschrieben am: 25.09.2003    um 13:32 Uhr   
wir haben kein recht tiere zu töten,und zu essen.

würdet ihr euren hund töten und essen,würde er nach huhn schmecken?
wo ist da der unterschied?
"nutz"tiere werden bis zu ihrem qualvollem tod in engen,viel zu kleinen käfigen gehalten,hühnern wird deshalb ohne schmerzmittel der schnabel gekürzt (schon mal die nase abgeschnitten????), damit sie ihre käfig"genossen" nicht totpicken,sie stehen in ihrem eigenem urin u. kot, werden dann qualvoll geschlachtet,in dem ihnen der hals (kehle) aufgeschlitzt wird,und dann ausbluten.
und noch viel mehr (^^nicht nur hühner.)

also wir haben kein recht tiere zu töten. brauchen wir fleisch? ganz sicher? ist es nicht genau so mord ein tier zu töten wie einen menschen???

nitro,wenn du dir um die tiere sorgen machst,bzw sie dir leid tun,dann werd vegetarier!

und delta,dass ist vollkomener quatsch!!!!


xxx.peta.xx


wer rechtschreibfehler findet,kann se behalten!




Geändert am 25.09.2003 um 14:08 Uhr von echter_HORST
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 25.09.2003    um 18:24 Uhr   
meiner meinung nach haben wir schon ein recht, tiere zu töten um sie zu essen und damit auch eben einen grund dafür. aber ebenso natürlich haben wir kein recht, tiere industriell zu "produzieren", industriell zu mästen und industriell zu schlachten. das empfinde auch ich als widerlich.
aber: hätten wir nicht das recht sie zu essen, was würde für all die fleischfressenden tiere gelten (Adler, Haie, Löwen oder Katzen, Schwalben und Igel)?
über den Unterschied zwischen mensch und tier kann man beliebiger meinung sein, aber prinzipielle unterschiede bestehen vielleicht doch nicht *denkt dabei an z.b. delphine, schimpansen...*

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Nutzer: echter_HORST
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geschrieben am: 25.09.2003    um 20:45 Uhr   
warum ham wir nen recht,tiroxxx????

weil wir kraftmässig stärker sind?
wir haben andre möglicvhkeiten,obst,gemüse,tofu.....
tiere oft nicht.

wenn jemand nicht sagt er will sterben,und du tötest ihn,dann ist es mord.
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 25.09.2003    um 21:32 Uhr   

...weil wir zu Mc Donalds gehen.
...weil wir Lederschuhe tragen.
...weil Leberwurst nicht aus Erdbeeren gemacht wird.
...weil Gürtel aus Leder so chic sind.
...weil wir Golden Retriever in der Großstadt halten.
...weil wir Schnecken im Garten killen.
...weil Zirkus den Kindern so gut gefällt.
...weil wir Enten im Park mit Brot füttern.
...weil wir Steaks grillen.
...weil wir lieber billige Eier kaufen.
...weil die Döner Bude um die Ecke ist.
...........

Ist Konsequenz nur ein Wort?

Celestine
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 25.09.2003    um 22:53 Uhr   
horst, haben wir denn deiner meinung nach weniger rechte als jeder dackel? mücken saugen mir mein blut aus, zecken tun nicht nur dass, nein, sie infizieren mich sogar noch mit hepatitis und kommodo warane sind ausgemachte mordmaschinen, denen du keinesfalls entkommen würdest, könnten sie dich riechen.
biologisch betrachtet sind wir alles allesfresser kategorisiert , wie z.b. auch schweine *grinst* oder schimpansen.
allerdings hätten wir schon die möglichkeit, tiere nicht zu quälen, aber dazu wärs auch nötig, fleisch dreimal so teuer zu machen, weils dann keine fabriksmäst- und mordeinrichtungen und auch keine tiertransporte bräuchte, sondern wieder mit bauernhof und wiese und stall eine vernünftige tierhaltung möglich wäre.
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Nutzer: tifa
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geschrieben am: 27.09.2003    um 11:39 Uhr   
Mich würde sehr interessieren, ob Nitro Vegetarier bzw. Veganer ist.

Best regards
Tifa
Manche Menschen halten leichter 10 Reden als einmal Wort.
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Nutzer: MorningLight
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geschrieben am: 27.09.2003    um 13:37 Uhr   
Darf ich an der Stelle, einen Text der Gruppe "Goethes Erben" in diesen Beitrag setzten, der vielleicht eine Zukunftvision umfasst und in vielen Zeilen 8 Worte umfasst

Auch wenn dieser Raum sicherlich schon unzählige Schreie beheimatet hat, so sind es immer wieder die wimmernden Laute von Kindern, die das Grauen, der bei der Bestrafung anwesenden Zeugen, geistig überwuchern.

Kleine Finger umfassen vorsichtig das dreieckige, rasierklingenscharfe Messer und treiben es in das eigene Fleisch. Jedes Kind versucht zuerst sich schonend zu bestrafen, doch das Gesetz fordert immer die korrekte Einhaltung des Tributes an eigenem Fleisch.

Was zählt ist jene blutige Masse bestraften Lebens, welches auf der Waage zu Protokoll genommen werden kann. Schürfwunden wiegen nichts, nur rohes Fleisch, Haut, Knochen und Fettgewebe gelten als Sühneopfer. Je schwerer die Tat im Angesicht der Staatsgewalt, um so tiefer muß der Delinquent die Dreieckklinge in den eigenen Körper treiben. Die Selbstverstümmelung ist neben unterschiedlichen Formen der Todesstrafe die einzige Form der Sühne.

Egal ob Mann, Frau, Kind oder Greis, das Gesetz trifft jeden.

Bei Diebstahl von Lebensmitteln, oder Konspiration ist die Fleischsühne oft so groß, daß der Verurteilte an seinem eigenen Körper Amputationen vornehmen muß.

Es ist schon ein bizarrer Anblick, wenn Kinder ihre kleinen Ärmchen vom Körper abtrennen um für ein gestohlenes Stück Brot oder eine Konserve Obst zu sühnen.
Schon so manch Zwölfjähriger mußte mit seinen Unterschenkeln für eine unbedachte Äußerung auf dem Hof einer Erziehungsanstalt bezahlen.

Gerechte Schreie gab es nur selten, denn eine Schuld nachzuweisen fiel den Behörden viel leichter, als es den Delinquenten möglich war, ihre Unschuld zu beweisen.

Die Gesellschaft wollte Sühne, und viele Menschen genossen es sogar, den Bestrafungen beizuwohnen. Bei Kindern mußten die Menschen fast immer gezwungen werden, der Tilgung der Fleischschuld beizuwohnen. Die Menschen betrachteten lieber die blauen Bilder, die das Grauen mundgerecht und steril frei Haus lieferten.


Und das alles in einer Gesellschaft von Vegetariern, denn Tiere gab es seit Jahrzehnten nicht mehr. Es war irgendwann unmöglich geworden, mit der vorhandenen pflanzlichen Nahrung, Mensch und Tier das Überleben zu gewährleisten. Das Tier starb vor dem Menschen aus, wer hätte das gedacht, doch ein Großteil der Bevölkerung trat dafür an seine Stelle.

Amputationen überlebten nur wenige Erwachsene und kaum ein Kind, es sei denn die eigene Mutter oder ein sonstiger naher Verwandter übernahm einen Teil der Fleischschuld, durch Verstümmelung des eigenen Körpers. Eine Gnade, die aber nur Kindern und Schwangeren gewährt wurde. Letztere konnten ihre Schuld auch mit dem Fleisch ihres ungeborenen Lebens sühnen.

Mit Schmerzen zu bezahlen? Ein Stück Fleisch eigenhändig aus dem eigenen Körper schneiden. Mit seinem Leib zu sühnen, für Taten oder auch nur ausgesprochene Gedanken.

Ethisch degenerierten Kindern gehen irgendwann mit ihrem Kollektiv zugrunde.


Der Mensch denkt nur an sein eigenes Wohl.

Wir töten um uns zu ernähren und da wir einander im Normalfall nicht töten, sind es eben jene, die sich indirekt nicht wehren können.
Der Gedanke an Nahrung und Wohlergehen verschluckt den Gedanken daran... das die Tiere, die Beute vielleicht auch nur leben wollen.
Eigentlich normal, aber ist es normal was die Menschen heute noch abziehen? Legebatterien, Schweine die nur noch mit >Tiermehl< gemestet werden um sofort darauf wieder zu sterben, solch Tiere werden dort geboren und sterben auch dort und sehen in ihrem Leben vielleicht nur einmal das Sonnenlicht... wenn sie zum schlachter gefahren werden.. und genau diese Vorstellung macht einen Krank...

Morning Light
Geändert am 27.09.2003 um 13:40 Uhr von MorningLight

Geändert am 27.09.2003 um 13:40 Uhr von MorningLight
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Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 28.09.2003    um 08:24 Uhr   
Alsoe Vegetarier sind noch viel schlimmer, denn die fressen den Tieren das Futter weg.


Lisa
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Nutzer: Nitrolingual
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geschrieben am: 28.09.2003    um 09:39 Uhr   
(zitat)Alsoe Vegetarier sind noch viel schlimmer, denn die fressen den Tieren das Futter weg.


Lisa(/zitat)

Das machst Du ja auch.
Nur, dadurch dass ich und 1000e andere Vegetarier sind, muss weniger Schlachtvieh gezüchtet werden, das dann logischerweise die pflanzlichen Rohstoffe nicht essen kann, und das essen dann wir. :-) Außerdem hab ich einen Garten.

Damit wäre wohl auch die Frage von Tifa beantwortet.

Nitro
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Nutzer: sweetDiavolina
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geschrieben am: 28.09.2003    um 11:45 Uhr   
(zitat)Alsoe Vegetarier sind noch viel schlimmer, denn die fressen den Tieren das Futter weg.


Lisa(/zitat)

Ist das jetzt eine billige Ausrede dafür, Tiere zu töten??

Es kann ja jeder seine Meinung haben, und natürlich (leider) wird es nie so sein, dass jeder wegen den Tieren auf Fleisch verzichten möchte, dann sollte man wenigstens dazu stehen und nicht nach dummen Ausreden suchen.
Geändert am 28.09.2003 um 11:48 Uhr von sweetDiavolina

Geändert am 28.09.2003 um 11:48 Uhr von sweetDiavolina
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Nutzer: Gast_metaMorphosis
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geschrieben am: 28.09.2003    um 19:04 Uhr   
Ich finde das Thema etwas...hm...'Schizophren'. Denn die Möglichkeit danach zu Fragen, ob man Tiere nun töten sollte, entstammt dem Überangebot an Nahrung das wir heutzutage zur Auswahl haben.
Bevor Tiere domestiziert wurden gab es nur Überleben, keine Zeit danach zu Fragen ob es nun Recht ist oder nicht.
Nun, unter der Zuhilfenahme moderner Technik und sogennanten Fleischfabriken kann sich es der Mensch erlauben über den moralischen Aspekt nachzudenken.
Doch nehmt den Überfluss weg und es ist wieder alles egal.

Wir sind selbst Tiere, deswegen finde ich es legitim andere Tiere zu töten, wenn es um Nahrung oder Kleidung geht.
Und...wir sind nicht brutaler als andere Tiere...die Beißkraft eines Löwen kann das Genick einer Gazelle binnen Sekunden brechen, um sie dann zu zerfleischen. Der Unterschied ist allein die Methode.

Für Notwendig halte ich es allerdings nicht, und auch das Morden könnte im Schongang erfolgen. Nur wer würde schon zehn Euro mehr zahlen für ein Stück Fleisch, das einmal sanft aus der Welt schied?

-=Morphos=-
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Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 28.09.2003    um 19:20 Uhr   
Das ist keine Ausrede, sondern nur ein kleiner zusätzlicher Grund.

"Nutz"tiere sind dafür da, um eben gegessen zu werden. Ich werde auch nicht auf Lederschuhe und sonstige Ledererzeugnisse verzichten.

Wir haben durchaus das moralische und ethische Recht, alle Ressourcen zu nutzen. Das ist das Prinzip.

Ich stimme allerdings völlig zu, dass diese Tiere würdig und artgerecht gehalten und schmerzlos getötet werden. DA gibt es ganz sicher Defizit, die abgestellt werden sollten.

Das berührt aber keineswegs das Prinzip.


Lisa
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 28.09.2003    um 19:55 Uhr   
@morphos
Nur wer würde schon zehn Euro mehr zahlen für ein Stück Fleisch, das einmal sanft aus der Welt schied?
ich und sicher nicht nur ich, morphos. dabei gehts allerdings weniger um das sterben, als vielmehr um ein würdiges leben. und der heutige umgang mit tieren ist eben doch auch prinzipiell anders als von dir genannten früheren zeiten

@lisa
(zitat)Alsoe Vegetarier sind noch viel schlimmer, denn die fressen den Tieren das Futter weg.(/zitat)
das ist mitnichten ein argument, sondern nur falsch! du kannst, wenn du eine definierte pflanzenmenge direkt an menschen "verfütterst", deutlich mehr menschen (wenn ich nicht irre, 7 x soviele) ernähren, als wenn du den umweg über "fleischproduktion" gehst. hängt einfach damit zusammen, dass z.b. rinder den weitaus größeren teil der nahrung zum eigenen erhaltungsstoffwechsel benötigen, methangas produzieren etc...
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Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 29.09.2003    um 03:01 Uhr   
*lach*

Das ist ein Gag. NIcht verstanden?

Es bleibt die Tatsache, dass eine veganische Ernährung ohne Mangelerscheinungen extrem schwierig ist (nicht unmöglich, sondern schwierig), und dass weit über 90 Prozent aller veganisch ernährten KInder eben solche Mangelerschenungen haben. Es ist äusserst schwierig, Kinder vegetarisch bzw. vegan ohne Mangel zu ernähren.

Und es ist auch nicht nötig ... ich muss noch einmal wiederholen: Nicht die Nutzung von Fleich und Tieren an sich ist das Problem, sondern nur die Art und Weise.


Lisa

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Nutzer: tifa
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geschrieben am: 29.09.2003    um 06:47 Uhr   
Richtig Nitro... aber ich kenne einige Vegetarier und Veganer aus meinem Bekannten- und Freundeskreis die, auf Teufel komm raus, versucht haben mir mein Steak madig zu machen... und das fand ich gar nicht witzig...

Erst auf meine Bemerkung, sie müßten ihren Salat ja auch nicht erst fangen, war ich sie dann für ne Zeit los...

Im übrigen ist allzuoft Rohkost nicht gesund für den Menschen... da der menschliche Körper nicht in der Lage ist, alle Inhaltsstoffe komplett zu nutzen, dafür müßte sich unser Darm um einige Kilometer verlängern und wir womöglich noch nen zweiten Magen kriegen. Das meiste, beim Verzehr von Rohkost, wird wieder ausgeschieden - ungenutzt.

Strenge Vegetarier und Veganer sind wie militante Nichtraucher (vor allem Ex-Raucher) sie wollen immer im Recht sein. Egal mit welchen Mitteln und egal zu welchem Preis. Meistens bemerken sie gar nicht, dass sie sich damit selbst ins Abseits schießen.

Best regards
Tifa
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Nutzer: sweetDiavolina
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geschrieben am: 29.09.2003    um 07:24 Uhr   
(zitat)*lach*

Das ist ein Gag. NIcht verstanden?

Es bleibt die Tatsache, dass eine veganische Ernährung ohne Mangelerscheinungen extrem schwierig ist (nicht unmöglich, sondern schwierig), und dass weit über 90 Prozent aller veganisch ernährten KInder eben solche Mangelerschenungen haben. Es ist äusserst schwierig, Kinder vegetarisch bzw. vegan ohne Mangel zu ernähren.

Und es ist auch nicht nötig ... ich muss noch einmal wiederholen: Nicht die Nutzung von Fleich und Tieren an sich ist das Problem, sondern nur die Art und Weise.


Lisa

(/zitat)

Es mag etwas schwieriger sein, denn man muss ja viele Dinge neu ausprobieren, neue Kochrezepte lernen etc. und das ist für einige wohl zu kompliziert. ABER: Es ist auf jeden Fall gesünder!
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 29.09.2003    um 08:35 Uhr   
Hier wird mittlerweile sovieles durcheinander geworfen. Veganer, Vergetarier, Rohkostler.....das sind ganz verschiedene Ausrichtungen.

Da Vegetarier durchaus Tierprodukte, wie Eier, Milch und Käse essen, ist deren vollwertige Ernährung gesichert.

Mangelerscheinungen sind bei Veganern eher anzutreffen.Da sie alles tierische ablehnen, ist es vor allem mit dem Calcium und oft auch mit Vitamin B12 schwierig.

Über Rohköstler weiß ich zuwenig, aber ich könnte mir vorstellen, dass verschiedene pflanzliche Substanzen erst durch "kochen" geknackt werden müssen. Bei Soja ist es zumindest so.

Wenn ich mir allerdings die Ernährungsweise mancher Jugendlichen anschaue, die vorzugsweise Fastfoot zu sich nehmen, dürften der Mangel an Vitaminen und ähnlichem auch nicht von schlechten Eltern sein.

Ich esse Fleisch. Allerdings nur Schwein und Rind. Lamm, Kalb oder Kaninchen kriege ich schlicht nicht runter - nicht aus weltanschaulichen Gründen, sondern einfach so.
Allerdings muß ich gestehen, dass mein Fleischkonsum sofort Richtung Null ginge, wenn ich die Viecher selbst um die Ecke bringen müßte. Das könnte ich nicht und solange es andere für mich tun, nutze ich es.

Celestine
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Nutzer: tifa
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geschrieben am: 29.09.2003    um 11:24 Uhr   
Celeste, muß man ein Huhn schlachten um an sein Frühstücksei zu kommen? Muß man eine Kuh erschießen um an seine Milch fürs Müsli oder für den Kakao zu kommen?

Seltsame Fragen, aber berechtigt.

Fastfood ist auch nicht das Maß der Dinge. Aber müssen wir uns - nur weil wir Fleisch essen, oder alle halbe Jahre mal bei MäcDoof und Konsorten reinschauen - von Vegetariern, Veganern, Rohköstlern und Politikern sagen lassen, wir würden ungesund leben? Ich finde das arg dreist und unverschämt.

Stell dir vor aus Deutschland würde ein Land der Nichtraucher, Nichttrinker und Vegetarier werden... ein klinisch reines Land sozusagen...

Best regards
Tifa
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Nutzer: LiebeLisa
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geschrieben am: 29.09.2003    um 12:40 Uhr   
sweetDiavolina schrieb:

*** Es mag etwas schwieriger sein, denn man muss ja viele Dinge neu ausprobieren, neue Kochrezepte lernen etc. und das ist für einige wohl zu kompliziert. ABER: Es ist auf jeden Fall gesünder!

---> Ja sicher, das Argument, dass es gesünder wäre, wird von den entsprechenden Menschen so oft wiederholt, dass man es schon deshalb glauben muss, weil es alle sagen? Diese Behauptung hält jedoch keiner genaueren Untersuchung stand, es bleibt eien Behauptung. Sehr viele Mediziner sind der Überzeugung, dass mäßiger (ja, zugestanden, mäßig!) Fleischgenuss das Gesündeste ist. Es ist unstrittig, dass übertriebener Fleischgenuss, besonders mit viel Fett, eher schädlich ist, genauso unbestritten ist aber heutzutage, dass absoluter Fleischverzicht auch schädlich ist.

Die Untersuchungen, die zum Ergebnis kommen, dass es gesünder ist, beruhen im wesentlichen darauf, dass tatsächlich der durchschnittliche Fleischverbrauch so hoch ist, dass die Schädlichkeitsgrenze überschritten wird. Differenzierte Untersuchungen, die auch die Menge mit in das Ergebnis einfliessen lassen, zeigen eindeutig, dass Menschen, die wenig Fleisch essen, mindestens so gesund sind wie Vegetarier, meist sogar gesünder, weil die angesprochenen Mangelerscheinungen bei Vegetariern nicht selten sind.

Ein zweiter Grund für diesen immer wieder wiederholten Unsinn, dass es gesünder wäre, liegt darin, dass viele Vegetarier ein recht hohes Körperbewustsein haben und öfter Sport treiben als der Durchschnitt. Da sind sie gesünder, weil sie mehr Sport und öfter treiben als andere.

Dass völliger Fleischverzicht gesünder wäre, stimmt eben nicht. Aber wer das dennoch glauben mag ...

"Die Menge macht das Gift".
Alt, aber wahr.


Lisa

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geschrieben am: 29.09.2003    um 14:15 Uhr   
(zitat)genauso unbestritten ist aber heutzutage, dass absoluter Fleischverzicht auch schädlich ist.(/zitat)
was bitte ist im fleisch enthalten, was nicht auch durch eier, käse und milch abgedeckt wird?
oder...war das nur wieder ein witz? :-)
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 29.09.2003    um 15:00 Uhr   
@ Tifa

???????????
Hab ich sowas gesagt?

Celestine
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