Auf den Beitrag: (ID: 41580) sind "88" Antworten eingegangen (Gelesen: 7763 Mal).
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 09.11.2004    um 12:43 Uhr   
tut mir leid herr grenadier, aber du hast wirklich von tuten keine ahnung (den rest des spruches kann ich net beurteilen, ...soll dein freund machen ;)

wenn du schon was postest, dann doch bitte so, dass nicht der eindruck entsteht, der text sei durch googles übersetzungsmaschine gerattert.

ansonsten viel spaß beim posten

im übrigen, geht dem nationalen- sozialismus jegliche form von menschlicher individualität (im sinne seines geistes) flöten, die uns menschen eben ausmacht;)
wen interessiert schon die farbenpracht, wenn er nur schwarz- weiß kennen darf und aus ideologischen gründen farbenblind ist;)


fehlerdeiwel
Geändert am 10.11.2004 um 03:48 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: Panzergrenadier
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.10.2004
Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 09.11.2004    um 21:23 Uhr   
nun ich habe die sachen nicht durch googel sondern eher von einer informations cd.

und zu deiner info der nationalsozialismus hat sich zum ziel gesetzt JEDES volk zu erhalten egal ob schwarz weiß oder sonst was aber dazu gehört auch das man völker nicht zerstört durch kultur-verwirrungen und über befremdungen es wurde nie gesagt das im NS alles was aus den ausland kommt was schlimmes ist im gegenteil, aber man kann es auch übertreiben wie heutzutage wenn ein staat die sozialen probleme in den griff kriegen würde wär das bestimmt alles kein problem aber das ist hier nicht der fall und es hilft bestimmt nicht wenn man in massen ausländer integriert eher im gegenteil.

wenn das so weiter geht haben wir hier alle möglichen themen durch ich denk mal das wir die diskussionen hier einschränken da es hier nicht um politik und ns herrschaft und co. geht sondern nur um den film der untergang wer dennoch das hier fortsetzen will kann ja ein thema dazu eröffnen.

  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 03:46 Uhr   
Nationalsozialismus
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hinweis: Dieser Artikel behandelt die Weltanschauung des historischen Nationalsozialismus. Zur Geschichte Deutschlands in der Zeit von 1933 - 1945 siehe: Zeit des Nationalsozialismus.

Nationalsozialismus bezeichnet die Weltanschauung, die das Denken und Handeln der Machthaber in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus in den Jahren 1933-1945 bestimmte. Es war ihre eigene propagandistisch motivierte Bezeichnung, die später in der Bundesrepublik übernommen wurde; in der DDR wurde dafür die Bezeichnung Faschismus und Hitlerfaschismus verwendet. Die Bezeichnung "Nationalsozialismus" rührt daher, dass in dem 1920 erschienen Programm der NSDAP tatsächlich eine sozialistische Gesellschaftsordnung gefordert wurde. Die Partei der deutschen Nationalsozialisten war die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Der Begriff Nazismus wird gebraucht, um den Nationalsozialismus nicht nur eindeutig zu bezeichnen, sondern zugleich auch negativ zu bewerten. In der Bundesrepublik wird daher sehr häufig der Begriff Nazismus gebraucht.

Inhaltsverzeichnis
1 Hauptmerkmale des Nationalsozialismus
2 Machtergreifung des Nationalsozialismus
3 Grundlagen und Weiterentwicklungen
4 Zitat
5 Literatur

Hauptmerkmale des Nationalsozialismus
Es ist strittig, inwieweit es eine geschlossene nationalsozialistische Ideologie gab.

Für die marxistisch beeinflusste Linke ist der Nationalsozialismus zumeist die von jeder Regulierung befreite Herrschaft des Kapitals in seiner natürlichen Bestrebung aus einer Stagnation nach maximaler Kapitalakkumulation und Ausbeutung von Arbeitskraft rein quantitativ in auswärtige Märkte zu expandieren, auch um sich so der wachsenden gesellschaftskritischen Massen zu entledigen. Ganz nach dem passenden und zynischen Motto "Arbeit macht frei".

Zugleich aber ist es nicht das Alleinstellungsmerkmal des Nationalsozialismus, die besitzende Klasse zu stärken - auch andere faschistische, protofaschistische und nicht faschistische Ideologien tun das bis zu einem gewissen Punkt. Hinzu kommt, dass der Nationalsozialismus insbesondere in der Zeit der Kriegsbewirtschaftung die besitzende Klasse immer mehr in den Staat einband und ihr letztlich die Entscheidungsbefugnis über die Nutzung der Produktionsmittel entzog.

Überliefert ist auch die Aussage Hans Franks aus den Nürnberger Prozessen, dass es "soviele Nationalsozialismen wie Nationalsozialisten" gegeben habe. Die Frage muss letztlich offen bleiben, weil man nicht sagen kann, inwieweit der Nationalsozialismus als Ideologie seinen "Führer" überdauert hätte.


Es lassen sich aber einige Hauptmerkmale benennen:

Rassismus, insbesondere Antisemitismus, der im Holocaust kulminierte und "Höherzüchtung" einer Herrenrasse im Lebensborn, sowie Antislawismus und Verherrlichung der "arischen und germanischen Rasse" (vgl. Rassentheorie)
Euthanasie und Eugenik bzw. "Rassenhygiene"
Antimarxismus/Antikommunismus/Antibolschewismus
Ablehnung der Demokratie mit der Zerschlagung von politischen Parteien, Gewerkschaften und freier Presse als Folge
Führerprinzip/Führerglaube (Verantwortung "nach oben", Autorität "nach unten")
Ideologie der Volksgemeinschaft
Sozialdarwinismus
Verteidigung von "Blut und Boden"
"Lebensraumpolitik", "Lebensraum im Osten"
Militarismus
Verwandtschaft zum Faschismus

Geändert am 10.11.2004 um 03:47 Uhr von StereoSushi

Geändert am 11.11.2004 um 12:42 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:11 Uhr   
Zentrale Grundlagen nationalsozialistischen Handelns waren der Antikommunismus, der Antisemitismus und die Ablehnung der Demokratie. Ähnlich wie der Faschismus in Italien, die deren Urheber Benito Mussolini als "Verschmelzung von Großkapital und Staat" definiert hatte, waren die Nationalsozialisten von deutschen wie auch ausländischen Unternehmern als Bollwerk gegen den Bolschewismus finanziell aufgebaut worden.


Antisemitismus, 1. April 1933Der Antisemitismus speiste sich aus verschiedenen, teilweise widersprüchlichen, Richtungen. So wurden Juden als Sündenböcke pauschal für Missstände wie Massenarbeitslosigkeit, Verstädterung, Abwanderung der Landbevölkerung in die Städte, Zersiedelung der Landschaft u.s.w. verantwortlich gemacht. Sie wurden auch als Hintermänner von Marxismus und Kapitalismus dargestellt und als "zersetzend" und einer "minderwertigen Rasse angehörend" gebrandmarkt.

Der Begriff der Rasse war ein zentraler Begriff nationalsozialistischer Weltanschauung. Er postulierte die Überlegenheit einer arischen Rasse über andere, wobei "Arier" fälschlicherweise mit Indogermane gleichgesetzt wurde. Diese sollten vor dem schädlichen Einfluss, den die Nationalsozialisten in der Vermischung mit anderen "Rassen" sahen, bewahrt werden. Das eigentliche wichtige für die Nationalsozialisten war die "Reinheit des Blutes". Damit rechtfertigten die Nationalsozialisten die "Arisierung" des Dritten Reiches, z.B. die in den Nürnberger Gesetzen erlassenen Heiratsverbote von Deutschen mit "überwiegenden anderer Rasse zugehörigen" Partnern. Die Sterilisierung von geistig Behinderten, psychisch Kranken und von Schwerverbrechern sollte verhindern, dass sich "krankes" Erbgut weitervererben konnte. - Parallel dazu sollte die Aufrüstung betrieben werden, zuerst geheim, dann offen. Sobald die Wehrmacht stark genug sein würde, wollten Hitler und andere hohe Nazi-Führer gezielt Angriffskriege einfädeln, die als Improvisation getarnt waren. Dabei sollte ein Land nach dem anderen isoliert und einzeln "niedergekämpft" werden. Das Endziel war die Eroberung und gnadenlose Ausbeutung des kontinentalen Festlands, Großbritanniens und der Sowjetunion bis zur Linie Archangelsk - Uralgebirge - Kaukasus und die Besiedelung dieser Gebiete durch die "Herrenrasse". Den eigenen historischen Anspruch an besetzten Gebieten versuchte man auf dem Verwaltungswege zu erreichen, indem volkszählungsähnliche Volkslisten zur gezielten Vertreibung unerwünschter Bevölkerungsgruppen herangezogen wurden.



Geändert am 10.11.2004 um 16:47 Uhr von StereoSushi

Geändert am 11.11.2004 um 12:46 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:15 Uhr   
...
Geändert am 10.11.2004 um 04:17 Uhr von StereoSushi

Geändert am 10.11.2004 um 11:17 Uhr von StereoSushi

Geändert am 10.11.2004 um 16:48 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:18 Uhr   
Grundlagen und Weiterentwicklungen

Ideologische Grundlage des Nationalsozialismus ist die Anfechtung des allgemeinen menschlichen Grundwertes, nach welchem der Mensch seinen Wert als solcher besitzt, das heißt ohne alle Leistung. Die Grundwerte des NS sind darum weder neu noch auf eine bestimmte historische Zeit beschränkt. Sie sind die der Leistungsgesellschaft, nur eben radikal und total. Die Inszenierung der Arbeit, des Körpers, der Technik, das Absinken der Künste auf die Beschwörung des Willens ist genauso Ausdruck dieser Sicht des Menschen wie das System der Arbeitslager und die Vernichtung sogenannten „unwerten Lebens“. (Siehe auch Asoziale) Der Versailler Vertrag und die Folgen der Weltwirtschaftskrise der zwanziger Jahre machten der Leistungsideologie und dem Gefühl um seine Leistung betrogen zu sein die Tore weit auf. Anders aber zeigt das Beispiel des Antisemitismus, gegründet auf dem Mythos die jüdische Kultur lebe auf Kosten der deutschen, die geringe Bindung der Leistungswerte zur Wirklichkeit. Wesentliche Elemente der NS-Ideologie wurden von Adolf Hitler in seinem Buch Mein Kampf niedergeschrieben. Das Buch galt als Grundlage aller anderen Schriften des Nationalsozialismus. Als bedeutender Ideologe wird daneben Alfred Rosenberg angesehen, der mit seinem Buch "Mythus des zwanzigsten Jahrhunderts" eine sehr weite Verbreitung seiner Gedanken erreichen konnte. Der "Mythus" Rosenbergs wurde zusammen mit Hitlers "Mein Kampf" in den Grundstein der riesigen Kongresshalle in Nürnberg eingemauert, um die Grundlagen des Nationalsozialismus für die Zukunft zu bewahren. Gleichwohl wurde Rosenbergs Buch sogar von führenden NS-Politikern nicht sehr ernst genommen. Besonders Goebbels soll über Rosenberg immer wieder gespottet haben.

Eine eigene Weiterentwicklung der nationalsozialistischen Ideologie nahm Heinrich Himmler vor. Die bereits bei Rosenberg vorhandenen Bezugspunkte zu Indien wurden in den SS-Einrichtungen wie den "Ordensburgen" (die Himmler als Elite des Systems verstand) ausgebaut. Esoterische Lehren mit deutlichen östlichen Einflüssen, die sich in der SS entwickelten, haben das Kriegsende überdauert und leben - meist als unpolitische religionsähnliche Lehren - bis heute fort. Himmler nahm auch eine Europäisierung vor. Bekannt sind vor allem die Freiwilligen-Einheiten der "Europäischen SS" aus vielen Ländern, jedoch gab es auch Konzepte für einen europäischen Wirtschaftsraum.

Häufig nahm der Nationalsozialismus religiöse Züge an. Auf den Reichsparteitagen wurde der Nationalsozialismus geradezu zelebriert, was durch den Film "Triumph des Willens" der Regisseurin Leni Riefenstahl besonders herausgearbeitet und verstärkt wurde. Das Verhältnis des Nationalsozialismus zur christlichen Religion war daher auch zwiespältig. Einerseits gab es den Versuch, mit einem "Deutschen Christentum" die Religion für den Nationalsozialismus einzuspannen. Andererseits aber gab es antichristliche Elemente bei Rosenberg und eine völlige Abwendung vom Christentum durch die Himmlersche Bezugnahme auf Buddha und vorbuddhistische indische Schriften. Die Haltung der Religionen und derer Vertreter während des NS-Regimes muss differenziert gesehen werden (siehe hierzu Religion während des Nationalsozialismus).

Hinzu kam der "Blut und Boden-Mythos" und die Verherrlichung des Bauernstandes (der "Nährstand") sowie eine Art von Nostalgie. Viele Nationalsozialisten lehnten die Verstädterung und die zunehmende Industrialisierung ab und sehnten sich nach einem Land, das wie eh und je von Bauern bestellt wurde. Auch Heinrich Himmler hatte solche Gedanken, als er vorschlug, die eroberten Gebiete der Sowjetunion mit Bauern zu besiedeln, die zugleich Soldaten ("Wehrbauern") waren. Die Russen, Ukrainer und Polen sollten die Landarbeiter, das Hauspersonal, die Bauarbeiter die Hilfsarbeiter stellen.


Zitat
"Ich betrachte das Nachleben des Nationalsozialismus in der Demokratie als potentiell bedrohlicher denn das Nachleben faschistischer Tendenzen gegen die Demokratie."
Theodor W. Adorno (Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit? 1959)

Geändert am 10.11.2004 um 16:48 Uhr von StereoSushi

Geändert am 11.11.2004 um 12:48 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:19 Uhr   
Literatur
Wolfgang Benz: Geschichte des Dritten Reiches, ISBN 3423308826
Sebastian Haffner: Anmerkungen zu Hitler, Verlag Kindler
Franz Neumann: Behemoth. Struktur und Praxis des Nationalsozialismus 1933-1944 Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M., 1984 "einer der brillantesten zeitgenössischen Analytiker des NS-Phänomens" (Ian Kershaw: Hitler Bd.1 S.24)
Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933-1945, herausgegeben und kommentiert von Walther Hofer, Fischer Taschenbuch Verlag, Reihe Bücher des Wissens, Erstausgabe 1957, ISBN 3-436-00183-X
Michael Ruck, Bibliographie zum Nationalsozialismus, 2 Bde. m. CD-ROM, Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2000, ISBN 3534149890
Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus, Marixverlag, ISBN 3937715487
Rüdiger Sünner: Schwarze Sonne, Herder Spektrum Verlag, Freiburg im Breisgau 1999, ISBN 3-451-05205-9,
F.P. Heller/A. Maegerle: Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur neuen Rechten. Schmetterling-Verlag. Stuttgart, 1998.
Reinhard Kühnl: Der deutsche Faschismus in Quellen und Dokumenten. Pahl-Rugenstein, Köln.
Karin Neidhart: Nationalsozialistisches Gedankengut in der Schweiz. Eine vergleichende Studie schweizerischer und deutscher Schulbücher zwischen 1900 und 1945, Peter Lang Verlag : Bern u.a. 2004, ISBN 3-631-51892-7
Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Berlin: de Gruyter 2000, ISBN 311016888X.

Geändert am 10.11.2004 um 16:49 Uhr von StereoSushi

Geändert am 11.11.2004 um 12:49 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:26 Uhr   
...
Geändert am 10.11.2004 um 04:29 Uhr von StereoSushi

Geändert am 10.11.2004 um 16:49 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:36 Uhr   
...
Geändert am 10.11.2004 um 04:38 Uhr von StereoSushi

Geändert am 10.11.2004 um 11:16 Uhr von StereoSushi

Geändert am 10.11.2004 um 16:50 Uhr von StereoSushi
  Top
"Autor"  
Nutzer: StereoSushi
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 05.04.2003
Anzahl Nachrichten: 975

geschrieben am: 10.11.2004    um 04:41 Uhr   
zum abschließ ein abschluss

bitte poste nicht mehr sooo viel text, das liest sich eh kaum einer durch>;)


ansonsten hab ich den film immer noch net gesehen;)
  Top
"Autor"  
Nutzer: Panzergrenadier
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 18.10.2004
Anzahl Nachrichten: 22

geschrieben am: 19.11.2004    um 12:43 Uhr   
keiner ist gezwungen das durch zu lesen wer will der liest sich das wer nicht will der hat halt pech muss jeder selbst wissen
  Top
"Autor"  
Nutzer: loggy
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.12.2004
Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 12.12.2004    um 22:11 Uhr   
Worum es in diesem Film ging, ist das Unverständnis oder die mangelnde Einsicht in die eigenen Fehler, die letztendlich zum Untergang des 3. Reiches geführt haben. Bruno Ganz stellt Hitler zu Recht als regelrechten Biedermann mit gefährlichem Sendungsbewusstsein dar - eigentlich geht es um die Kernfrage, was die Menschen an diesem Kerls so faszinierend fanden, daß sie dafür das ganze Land in Schutt und Asche legen liessen und Kriegsverbrechen von bis daher ungeahntem Ausmaß ausführten. Es gibt in der Geschichte zahlreiche Beispiele von Psychopaten, die mit ihren Komplexen und Wahnideen Heerscharen begeistern konnten (Napoleon, Nero etc..). Die beste Analyse des 3. Reiches bietet immer noch das Buch von Joachim Fest "Hitler - eine Karriere in Deutschland" - aber wer liest heute noch Bücher? Die Jugendlichen wohl kaum noch. Ein solches Thema auf Kinolänge zu reduzieren, kann niemals befriedigend sein - aber zumindest wird hier ein weiterer Aspekt beleuchtet. Die FSK hätte jedoch ab 16 sein müssen.
  Top
"Autor"  
Nutzer: Proteus
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 16.11.2001
Anzahl Nachrichten: 107

geschrieben am: 14.12.2004    um 10:20 Uhr   
Will mich jetzt auch mal äussern!

Adolf Hitler war ein Mensch, zweifellos. Ein kranker Mensch aber nichts desto trotz ein Mensch. Zudem war er ein gutes Beispiel dafür wozu der Mensch fähig ist. Der "zivilisierte" Mensch ist im Grunde ein Herdentier (daher auch der Satz "Es ist sehr viel einfacher die Masse zu überzeugen als den Einzelnen.") Alle waren begeistert und zwar begeistert davon Teil von etwas Grossem zu sein, etwas das in die Geschichte eingehen würde, etwas das die Zukunft des deutschen Volkes für immer hätte verändern können... aber worum es im Einzelnen ging und wieviele Leichenberge sich am Horizont auftürmten wusste kaum jemand, erst recht nicht der einfache Soldat an der Front. Gut die Bevölkerung gab sich die grösste Mühe die Augen vor der Wahrheit, die innerhalb des Reiches vorging, zu verschliessen aber trotzdem war längst nicht jeder Deutsche ein "Monster" Zum Film selbst, also ich denke die Darstellung der Person Adolf Hitler allein hätte schon einen Oscar verdient, was ich nicht verstehe ist wie man diesen Film bereits ab 12 Jahren freigeben konnte. Auch wird hier deutlich das zwischen den Ansichten der "Partei" und den Ansichten der führenden Militärs in der deutschen Wehrmacht Welten lagen. Ich habe mir den Film 2mal angesehen und ich finde er ist klasse gemacht.

Dat Pro
  Top