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geschrieben am: 03.12.2018 um 22:19 Uhr
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Zitat von: AmySeven Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.
Wer alles besser kann, muss nichts mehr lernen. Aber wer alles besser weiss, wird niemals etwas wirklich lernen.
Man wird erst richtig auf seine eigenen Fehler aufmerksam, wenn man sie bei anderen sieht.
Leicht tadelt man die Fehler anderer, aber selten nur bedient man sich ihrer, um die eigenen zu verbessern.
Aus lauter Angst, das falsche zu tun, tun viele Menschen lieber gar nichts. Glücklich macht sie das nicht – nur noch ängstlicher!
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Im Großen und Ganzen, oder sagen wir im allgemeinen passt das...
Es würde schon etwas Außergewöhnlichkeit erfordern, um nicht nach den Thesen für die Allgemeinheit zu agieren, die natürlich tatsächlich auf sehr viele Menschen zutreffen.
Sprich, um ein Besserwisser hoch 10 zu sein, aber genauso kritisch (wenn nicht noch kritischer) mit sich selbst ins Gericht zu gehen und seine eigenen Gedanken immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, weiterzuentwickeln, zu verbessern und zu verändern, anzupassen, neu zu justieren, anderes miteinbezieht und sich das Beste herauspickt. Viele Menschen sind hier eindeutig zu naiv und starrsinnig !
Um vieles zu können, ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben, aber zu wissen, dass man nicht alles kann, auch mal daneben liegen kann. Ich glaube so etwas nennt man seine eigenen Stärken und Schwächen, auch Grenzen, sich selbst zu kennen, sich selbst zu reflektieren. Ich nannte es irgendwo mal, sich stets neu zu entdecken... ein Prozess, der bis ans Lebensende reicht, bei vielen aber im mittleren Alter komplett aussetzt, stoppt... zu groß ist die Angst, dass das halbe Lebensgerüst zusammenfallen könnte, zu gering sind die Reserven der Kraft und des Lebenswillen ;-)
Ich schrieb es irgendwo anders mit anderen Worten... zu meinen man wüsste alles, keiner kann einem mehr etwas beibringen, absolut fatal... egal wie weit man ist oder wie viel man erlebt hat. Ich sehe bzw. erkenne es für mich oft bei älteren Menschen, ich nenne es aufgegeben haben, irgendwo schrieb ich mal einen kompletten Absatz darüber... aufgehört haben wirklich zu leben...
Seine Fehler zu erkennen und zu analysieren, ohne dass jemand anderes sie begehen oder aufzeigen muss. Genauso wie dazu zu stehen, sich selbst oder anderen zu verzeihen, anders wäre eine Weiterentwicklung kaum möglich, nahezu undenkbar !
Jemand aus dem Chat schrieb mal, es ist wohl das Schwierigste im Leben, sich selbst zu hinterfragen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen... ich bin mir ziemlich sicher, dass viele nicht mal ansatzweise einen Hauch einer Ahnung haben, was mit diesem Satz überhaupt gemeint ist ! Natürlich kehrt man den Besen am liebsten vor anderen Türen, weils dort am einfachsten ist :-)
Dein letzter Satz, ja, den sollte sich ein Großteil der Menschheit in fett ausdrucken und über die Haustür hängen :-)
Ich würde ihn allerdings noch etwas ergänzen, denn einige Wenige mögen es erkennen, versuchen dann aber krampfhaft etwas zu verändern, einfach irgendetwas zu tun, weil sie plötzlich spüren wie unglücklich sie eigentlich sind, doch machen sie sich oder andere noch unglücklicher als zuvor, weil sie komplett falsche Wege betreten... oft fehlt leider die Erkenntnis, das Verständnis oder die Weitsicht auf kompletter Linie
Ich habe gestern mal wieder abends Nachrichten gesehen. Bei Herrn Jauch saß eine Dame, deren Auto beim Sturm von einem Baumstamm durchschlagen wurde, der sie nur knapp verfehlte als er sich neben das Lenkrad durchs Wageninnere bohrte. Hinter ihr stauten sich Autos, da die Straße komplett blockiert war. Sie drehten und fuhren davon. Einer parkte, stieg aus, und filmte das Autowrack...
Wenn einem mal langweilig ist abends, ich empfehle Nachrichten :-) Besser als jeder Actionfilm oder jegliches Drama... Immer wieder was Neues, Tag für Tag... Vergewaltigungen, Mord und Totschlag, Betrug, Bestechung, Korruption... nur Vorsicht, die Verblödung, die Selbstsucht, die fehlende Opferbereitschaft oder der Egoismus der Menschheit kann sehr zermürbend sein, manchmal öffnet es allerdings auch Augen, aber auch hier ist der Blickwinkel entscheidend ! Schade, dass viele talentierte und aussergewöhnliche Menschen sich lieber verkriechen, währenddessen sie von anderen niedergemacht und benutzt, als krank oder scheiße bezeichnet werden, weil sie nicht verstanden werden, weil andere so etwas gar nicht kennen, davon ausgehen man müsse genau so sein wie sie (was sie letztendlich auch werden, durch Aufgabe), sogar Angst davor haben, sie anfangen sich selbst zu zerstören, mit Drogen aller Art... und viel Alkohol... ihnen wird kaum eine Plattform geboten, um sich zu entfalten, dabei sind sie es, die Veränderung mit sich bringen.
Na gut, man könnte sich auch einfach in einen Chat flüchten, alles iggen draußen, sich die Welt schön chatten, so tun als wäre alles cool, jedem Konflikt aus dem Weg gehen und sich Tag für Tag Smileys in den Arsch plüstern (Pardon, das musste sein) :-)
Da fällt mir gerade was ein... Ich sagte letztens zu meinem Vater "Hey, bitte gib noch nicht auf, es gibt Menschen da draußen, die brauchen dich noch ! Deine Enkel lieben dich, erzähle deine Geschichten !". Ich freue mich btw riesig auf Heilig Abend, wir feiern endlich mal wieder zusammen :-)
P.S. Die Borniertheit, auch falsche Arroganz durch Selbstschutz mancher, könnte einem teilweise echt Angst machen...
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Als ich aus dem Dunkel des Kinos in das helle Sonnenlicht des Chats hinaustrat... fiel ich um.
Fühlt sich wie Nelson Mandela, Sir Walter Raleigh, Archimedes oder Aleksandr Solzhenitsyn.
Teil' mich auf in tausend Teile, jeder kriegt seine Portion
Bester Mann, guter Vater, treuer Freund, Mamas Sohn
Ja das mach ma' schon, ich übernehme die Organization
Überlebensgroß, Kleinigkeiten perlen an mir ab
Ich fress so lang euren Dreck bis ich Perlen daraus mach'
Immer voraus, volle Kraft, ich kann hellsehen auch bei Nacht |
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