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geschrieben am: 10.09.2004 um 21:33 Uhr
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Zum Warm werden:
Es ist ein ruhiger, sonniger Tag als ein Kraftfahrer seine Lieferung von Punkt A nach Punkt B bringen will. Plötzlich sieht er wie ein kleiner Vogel direkt im Sturzflug auf ihn zu kommt und an der Windschutzscheibe kleben bleibt. Der Mann, ein Tierfreund, hält dann sofort an, sammelt das Vögelchen auf und merkt noch beruhigenderweise dass es noch lebt, aber es müsste aufgepepelt werden. So, kurzerhand beschließt er das arme Tier mitzunehmen, nach hause. Dort ist vor kurzem sein Kanarienvogel verstorben, weswegen er noch einen leeren Käfig rumstehen hat. Dort tut er das Vögelchen rein, hinterlässt ihm Brotkrümel und Wasser.
Irgendwann, mitten in einer der darauffolgenden Nächte, wacht das Vögelchen auf mit furchtbaren Kopfschmerzen. Okay, woran erinnere ich mich noch gleich? Was ist passiert? Es erinnert sich wie es direkt auf den fetten Kerl im Wagen zugeflogen ist. Öffnet die Augen, sieht das Brot und das Wasser, die Gitterstäbe des Käfigs und springt auf: "Scheiße, ich hab ihn umgebracht!"
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Ich glaub der ist schonmal in einem Withethread aufgetaucht, aber ich finde den immer noch genial:
Eine Westernstadt wie sie im Buche steht. Ein Saloon, wie man sich ihn vorstellt. Ein Cowboy, ziemlich abgebrannt, die letzten 10 $ in der Tasche. Für einen Teil davon kauft er sich dort ein Bier und während er so trinkt, sieht er hinter dem Tresen eine Pott voller Geld stehen. Natürlich spricht er gleich den Barkeeper darauf an, was es denn damit auf sich hat. Und der erklärt ihm gleich folgendes: Hier, in diesem Saloon gibt es ein Pferd. Das hat ständig schlechte Laune. Der Cowboy guckt dem ausgestrecktem Finger des Barkeepers hinterher und da sieht er es: Einen klapprigen, unzufrieden dreinblickenden Gaul, der mürrisch vor sich hin kaut und nichts mehr zu lachen hat. Der Barkeeper: "Wer das Pferd zum Lachen bringt, der kriegt das Geld. Wenn du mitspielen willst, dann musste 5 $ in den Pott geben." Na, das will unser Cowboy gleich mal ausprobieren, zahlt das Geld und geht zum Pferd hin. Dort flüstert er dem Pferd etwas ins Ohr, was sofort anfängt zu wiehern, zu lachen, was zu Boden geht vor Gelächter. Kurzum: Das Pferd kriegt sich nicht mehr ein.
Zufrieden holt der Cowboy sich das Geld ab und verschwindet aus der Stadt.
Nächstes Jahr, selbe Stadt, selber Saloon. Selber Cowboy. Selber Barkeeper und vor allem: Selber Pott voller Geld drin. Das Pferd steht immer noch im Raum und hat immer noch nicht aufgehört zu lachen. Auch wenn es sich mal kurz beruhigt, gleich beginnt es wieder von Neuem. Ein Lachkrampf folgt als es den Cowboy von letztem Jahr erblickt. Erneut fragt der Cowboy wozu denn diesmal der Pott da stehe. Der Barkeeper: "Also, das Pferd nervt. Wer es schafft, dass es sich wieder beruhigt, der kriegt die Kohle." Der Cowboy überlegt eine Weile: "Kann ich das Pferd dafür kurz in den Hof führen?" "Klar, mach du ruhig." Gesagt, getan. Er nimmt das immer noch lachende Pferd mit, führt es in den Hof und dann herrscht Stille. Als er den Gaul wieder reinführt, hat das die selbe mürrische Miene wie vor einem Jahr. Der Cowboy will sein Geld, aber der Barkeeper besteht darauf, dass er ihm verrät wie er das denn geschafft hat, sonst gibt es keine Kohle. Nun, der Cowboy lächelt mild und antwortet: "Nun, voriges Jahr habe ich dem Gaul gesagt, ich hätte einen längeren Sch.wanz als er." Ein triumphierendes Grinsen: "Und dieses Jahr... da habe ich es ihm gezeigt."
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Hm... noch was Kurzes:
"Mama, Mama, ich will nicht nach Amerika!"
"Halt die Klappe und schwimm weiter!"
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Morgen oder so vielleicht mehr.
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