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geschrieben am: 14.07.2004 um 14:43 Uhr
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...Flüchtig warf ich ihm nun ein Lächeln entgegen, welches er prompt erwiderte, dann öffnete ich die Tür zu meinem Büro, doch moment mal, warum war die Tür offen? ich bin mir sicher sie gestern abgeschlossen zu haben. Mein erster Blick fällt auf meinen Schreibtisch und auf den riesigen Rosenstrauß, der gestern dort noch nicht stand. Etwas verdutzt musterte ich den Blumenstrauß auf der suche nach einer Nachricht des Senders, doch kaum das ich mich näher mit dem Strauß beschäftigt hatte spürte ich schon die Blicke meines Chefs im Nacken, welcher vor Freude strahlend an meiner Bürotür lehnte. Ich ignorierte ihn und zog es vor, mich der Karte zu widmen, die in dem Strauß steckte...ich bekam Gänsehaut, als ich die Botschaft las, die der anonyme "Rosenkavalier" mir zukommen ließ. "Na gefallen ihnen die Blumen?" fragte er in seiner sehr überheblichen Art. Schnell war mir klar wer der "anonyme Rosenkavalier" war, sein Verhalten in den letzten Tagen wurde wirklich zunehmend dreister. "Ja leider hat dieser Kavalier nicht gewußt das ich eine Rosenallergie habe aber wenn sie ihnen so gut gefallen hier bitte" , ich drückte ihm die Rosen samt Vase in die Hand und schloss dann die Tür. Zu gerne hätte ich nun seinen Blick gesehen, so wie er mit der Vase in der Hand vor der geschlossenen Tür steht und die halbe Belegschaft ihn fragend anschaut.
Ich schaltete meinen Pc ein um meine Emails für den Tag ab zu fragen. Unter anderem war unter diesen Mails auch eine Nachricht meiner Mutter aus Uruguay, von der ich seit mehr als nem Jahr nichts gehört hatte "Hey meine kleine, wie gehts dir denn? Ich weiß, hab mich lange nicht bei dir gemeldet, aber wir hatten viel zu tun. Wie gehts eigentlich deinem Freund Marco, ich find den ja echt reizend. Also bis dann meine Liebe melde dich!"
Na klasse, Mum hats immer noch nicht gerafft das ich mit ihrem gelieben und ach so vergötterten Marco nicht mehr zusammen bin. Als ob mich diese Story nicht schon genug genervt hätte, klingelt mein Telefon, welches auf dem Display eine mir allzu bekannte Nummer anzeigt. Es war Marco... ich beschloss den Anrufbeantworter laufen zu lassen,ich hatte einfach keine Lust auf ein gespräch mit ihm. Dieser Kerl glaubt wohl immer noch ich würde ihm vergeben, doch die Erinnerung an seine Aktion mit Tina bei meinem 25. Geburtstag werde ich ihm niemals verzeihen. Es klopfte an meiner Bürotür. "Ja bitte" die Tür wurde geöffnet und da stand er, der Mann meiner schlaflosen Nächte-Er sah unglaublich gut aus. Sein dunkles Haar fiel in leichten Wellen auf seine breiten Schultern,schätzungsweise war er 1,85m groß und hatte wahnsinnig schöne leuchtende Augen. "Guten Morgen Frau Mertens" sprach er mit seinem südlichen Akzent, welcher das Feuer in mir nur noch mehr anfoch. "Guten Morgen und sie sind bitte wer?" "Oh entschuldigen Sie bitte, meine Name ist Guiseppe Marone, wir haben einen Termin." "auch entschuldigen sie bitte, ja natürlich...bitte setzten sie sich....sie möchten also von unserer Agentur, betreut und unterstützt werden?! Wie genau stellen sie sich unsere zusammenarbeit vor?" "Die Situation stellt sich wie folgt dar, ich plane die Eröffnung eines neuartigen Erlebnis-friseur-salons, welcher im Bereich Kundenfreundlichkeit, Angebot und vorallem im Bereich des Preises neue Maßstäbe setzen soll; folglich ist hierfür eine groß angelegte Werbekampagne nötig und da Ihre Agentur in diesem Bereich herausragende Ergebnisse liefern soll, würde ich mich nun gerne einmal beraten lassen." Hmm Friseursalon da müsste ich auch mal wieder hin..denke ich noch so bei mir. ER erzählte und erzählte und ich hing träumend an seinen Augen fest. "ähm Frau Mertens, hören Sie mir überhaupt zu?" "Ja sicher,entschuldigen sie bitte, ich war gerade schon dabei mir ein paar Konzepte aus zu denken" log ich schnell. "Klasse, können Sie mir denn einen kurzen Einblick in Ihre Ideen geben?" Sein Blick bei diesen Sätzen brachte mich fast zum glühen, es war mir nahezu unmöglich, in Gegenwart dieser Person, ruhig auf dem Stuhl zu sitzen.Und plötzlich wurde ich mir bewußt...was war bloß los mit mir ?....ich hatte mich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle....., daß ich meine Hand auf seinen Oberschenkel gelegt hatte. Ganz abgneigt scheinte er nicht zu sein, dennoch räusperte er kurz, woraufhin ich meine Hand mit einem kindlichen "entschuldigung" von seinem Schenkel entfernte. "Ich würde sagen wir arbeiten mit Gegensätzen, so wie ganz jung und ganz alt,und bieder und wild" das wird eine sehr reizvolle Arbeit für mich". "Klingt sehr interessant, die Lobeshymnen die man über diese Agentur hört scheinen wohl doch zu stimmen". "Kann man wohl sagen" ok, wann haben sie Zeit sich mit mir den Salon an zu schauen.. schließlich muß ich ja wissen für was ich eine Werbung machen soll." "Hmm, wie gesagt, ich plane ihn zu eröffen, was bedeuten soll das ich mich in dieser Hinsicht ganz nach ihnen richten kann." |
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