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geschrieben am: 14.07.2004 um 17:28 Uhr
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...Flüchtig warf ich ihm nun ein Lächeln entgegen, welches er prompt erwiderte, dann öffnete ich die Tür zu meinem Büro, doch moment mal, warum war die Tür offen? ich bin mir sicher sie gestern
Ich schaltete meinen Pc ein um meine Emails für den Tag ab zu fragen. Unter anderem war unter diesen Mails auch eine Nachricht meiner Mutter aus Uruguay, von der ich seit mehr als nem Jahr nichts gehört hatte "Hey meine kleine, wie gehts dir denn? Ich weiß, hab mich lange nicht bei dir gemeldet, aber wir hatten viel zu tun. Wie gehts eigentlich deinem Freund Marco, ich find den ja echt reizend. Also bis dann meine Liebe melde dich!"
Na klasse, Mum hats immer noch nicht gerafft das ich mit ihrem gelieben und ach so vergötterten Marco nicht mehr zusammen bin. Als ob mich diese Story nicht schon genug genervt hätte, klingelt mein Telefon, welches auf dem Display eine mir allzu bekannte Nummer anzeigt. Es war Marco... ich beschloss den Anrufbeantworter laufen zu lassen,ich hatte einfach keine Lust auf ein gespräch mit ihm. Dieser Kerl glaubt wohl immer noch ich würde ihm vergeben, doch die Erinnerung an seine Aktion mit Tina bei meinem 25. Geburtstag werde ich ihm niemals verzeihen. Es klopfte an meiner Bürotür. "Ja bitte" die Tür wurde geöffnet und da stand er, der Mann meiner schlaflosen Nächte-Er sah unglaublich gut aus. Sein dunkles Haar fiel in leichten Wellen auf seine breiten Schultern,schätzungsweise war er 1,85m groß und hatte wahnsinnig schöne leuchtende Augen. "Guten Morgen Frau Mertens" sprach er mit seinem südlichen Akzent, welcher das Feuer in mir nur noch mehr anfoch. "Guten Morgen und sie sind bitte wer?" "Oh entschuldigen Sie bitte, meine Name ist Guiseppe Marone, wir haben einen Termin." "auch entschuldigen sie bitte, ja natürlich...bitte setzten sie sich....sie möchten also von unserer Agentur, betreut und unterstützt werden?! Wie genau stellen sie sich unsere zusammenarbeit vor?" "Die Situation stellt sich wie folgt dar, ich plane die Eröffnung eines neuartigen Erlebnis-friseur-salons, welcher im Bereich Kundenfreundlichkeit, Angebot und vorallem im Bereich des Preises neue Maßstäbe setzen soll; folglich ist hierfür eine groß angelegte Werbekampagne nötig und da Ihre Agentur in diesem Bereich herausragende Ergebnisse liefern soll, würde ich mich nun gerne einmal beraten lassen." Hmm Friseursalon da müsste ich auch mal wieder hin..denke ich noch so bei mir. ER erzählte und erzählte und ich hing träumend an seinen Augen fest. "ähm Frau Mertens, hören Sie mir überhaupt zu?" "Ja sicher,entschuldigen sie bitte, ich war gerade schon dabei mir ein paar Konzepte aus zu denken" log ich schnell. "Klasse, können Sie mir denn einen kurzen Einblick in Ihre Ideen geben?" Sein Blick bei diesen Sätzen brachte mich fast zum glühen, es war mir nahezu unmöglich, in Gegenwart dieser Person, ruhig auf dem Stuhl zu sitzen.Und plötzlich wurde ich mir bewußt...was war bloß los mit mir ?....ich hatte mich überhaupt nicht mehr unter Kontrolle....., daß ich meine Hand auf seinen Oberschenkel gelegt hatte. Ganz abgneigt scheinte er nicht zu sein, dennoch räusperte er kurz, woraufhin ich meine Hand mit einem kindlichen "entschuldigung" von seinem Schenkel entfernte. "Ich würde sagen wir arbeiten mit Gegensätzen, so wie ganz jung und ganz alt,und bieder und wild" das wird eine sehr reizvolle Arbeit für mich". "Klingt sehr interessant, die Lobeshymnen die man über diese Agentur hört scheinen wohl doch zu stimmen". "Kann man wohl sagen" ok, wann haben sie Zeit sich mit mir den Salon an zu schauen.. schließlich muß ich ja wissen für was ich eine Werbung machen soll." "Hmm, wie gesagt, ich plane ihn zu eröffen, was bedeuten soll das ich mich in dieser Hinsicht ganz nach ihnen richten kann.......ähm...nur eines sollten wir vielleicht von vornherein klarstellen......" und er wurde doch tatsächlich ein wenig rot dabei, was ihn nur noch süßer machte und mich vollends zum Schmelzen brachte. "Sie sind sehr nett Frau Mertens, aber erst die Arbeit und dann das Vergnügen" dabei zwinkerte er mir zu. Dennoch fiel mir der Handbewegung die er zu seiner Aussage machte etwas auf das mir fast das Herz zeriss - ein Ring zierte seinen Ringfinger!!! Aber es war kein Ehering...puhh da fiel mir ein Stein vom Herzen, warum Männer immer so modischen Schmuck tragen müssen werd ich wohl nie verstehen. "Also, ich werde mich dann bei Ihnen, zwecks eines Termins, melden Herr Marone." Er dankte mir kurz, warf mir einen vielsagenden Blick zu und verließ die Agentur. Ich ließ mich auf meinen Bürostuhl zurückfallen und schwebte noch einmal kurz in Gedanken als mich der unglaubliche Lärm auf der Straße zusammenzucken ließ; sofort sprang ich auf und schaute aus dem Fenster; und dann sah ich den Anblick der mir fast den Atem nahm - Der Mann meiner Träume lag regungslos und blutüberströmt auf der Straße, der Fahrer des 10-Tonners schlug sich die Hände über dem Kopf zusammen und das Geschrei der Passanten nahm ein imenses Ausmaß an. Geändert am 14.07.2004 um 17:30 Uhr von Duriel |
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