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geschrieben am: 24.11.2002 um 12:28 Uhr
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Staunen spiegelte sich in den Augen des Priester der Rathma und schon seid Anbeginn der Vorbereitungen zu diesem rießigen "Ding", was auch immer es sein möge, fesselte ihn der Anblick ganz und gar. Er wohl als einziger hat ihren Blick erhaschen können und er weiß was sie denkt, glaubt es zu wissen, denn ihr Gesicht ist von Sorge um das Bündniss geprägt. Er versteht sie, versteht sie sehr gut sogar....den unwillkürlich drängte sich ihm die Begegnung mit Hevron des gestrigen Tages zurück ins Gedächtniss. Es bereitet ihm Sorge doch wird er diese für sich behalten, es gehört nicht hierher, eigentlich sollte er es vergessen zum Wohle aller. Nun man wird sehen.
Zuletzt richteten sich seine Aufmerksamkeit und die Gedanken jedoch wieder den Arbeiten der Dame Aleriasonas zu. Prachtvoll, und sein Blick wanderte von einem Ort zum anderen und mit Mühe konnte er sich ein freudiges Lachen verkneifen, wurde ihm doch gewahr weshalb diese Arbeiten von sich gingen.
Er sah über die Schulter, sah zum Horizont hinter dem sich die Geißel unaufhörlich näherte doch als plötzlich ein Schatten über ihn viel sah er hinauf, in den Himmel und er sah einen riesigen Drachen stumm in den starken Winden gleiten, die Schwingen ausgebreitet und den starken Hals vorraus gestreckt. Er sah ihm noch ein wenig nach, wie er kleiner wurde, letztendlich eine Silouette am Himmel und schließlich verschwand. Das Schuppenkleid glänzte in der Sonne als ob er dieser zum Trotze heller scheinen wollte.
Erst ein plötzlicher Energiestoß und der daraufhin folgende Wind riss ihn von dem Drachen und der Geißel los, und er dreht sich wieder der Dame Aleriasona die ihr nun ihn Begleitung einer weiteren Person sah.
Wer war sie?
Er verengte die Augen und versuchte so zu erkennen wer diese Person war. Sie war es, die Fremde die an der Versammlung in Tanelon zugegen war, an eben jener an der ein stetiges Bündniss hätte geschmiedet werden können, doch falscher Stolz und scharfe Reden, wie sie Könige führen die um ein wenig Land bangen, verhinderten dies. Hevron, die fremden Engel, seine Person als Vertreter der Priesternschaft, eine unbekannte Fremde an deren Fauxpas mit dem Skrib er sich lächelnd erinnert und Dame Aleriasona, sie alle waren da!
Orima, genau, so war ihr Name, er erinnerte sich.......ein starker Wind, wie der Sturm ließ den Priester kurz wanken, der schwarze Umhang flatterte laut und seine schwarzen Haare, zu einem Zopf zusammengebunden, rutschen über die Schulter und wehten im Wind. Kurz hob er den Arm vor das Gesicht als das gleißende Licht ihn blendete doch er gewöhnte sich schnell daran und sah den Lichtelfen weiter zu.
In diesem Moment merkte er das die Mächte der Dame Aleriasona in keinem Vergleich zu den seinen standen. Nicht was, Stärke und Macht betrafen sondern ihrer Art, die Art wie sie gewirkt wurde. Ohne Zweifel die Macht, allgemeiner als Magie bekannt, der Priester von Rathma waren auch edel und durften als gut angesehen werden. Doch war sie nicht von Licht und Helligkeit durchflutet wie die, die er soeben sah. Eher schleichender, mehr ins Detail gehender zwischen Tod und Leben wandelnd wäre es den Priestern niemals möglich solcherlei "Wunder", die es in seinen Augen waren, zu erschaffen, doch kein Neid keimte in ihm auf, warum auch! Die Gabe, Verstorbene wiederzubeleben und die macht inne zu haben Engergieströme des Lebens zu beeinflussen, sowohl positiv als auch negativ, wenn es denn erforderlich sein sollte, erschien ihm als gleichwertig, wenn in gewissen Dingen nicht sogar als nützlicher.
Doch was er nun sah besorgte ihn ein wenig, er erkannte Sorge in dem Gesicht der Fremde, wie sie mit der Dame Aleriasona sprach und er glaubte das etwas nicht stimmte.
Nun, sicher....er hatte schon von Wesen gehört, die ihr Leben hingaben um Vorgänge zu kräftigen oder sie letztendlich zu manifestieren, und was ihn am meisten besorgte war die Tatsache, das er glaubte Dame Aleriasona sei so ein Wesen. Er blickte zu ihr und suchte ihre Aufmerksamkeit, ein kurzer Blick würde ihm reichen um zu wissen ob sie vorhatte den Weg ins große Gleichgewicht zu beschreiten. Wieder kam Wind auf und die beiden ausgehöhlten Totenköpfe an seinem Ledergürtel klopften stetig aneinander.
Was hat Sie vor? Geändert am 24.11.2002 um 12:29 Uhr von Sardal |
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