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geschrieben am: 29.12.2002 um 19:42 Uhr
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Zu Celeste:
Tja, eigentlich bin ich ja ein Freund des Zynismus. Sehr sogar. Aber bei diesem Thema bietet er sich nicht als adäquates Mittel an. Möchtest Du mal ein Bild vor Augen haben, daß ein Massengrab zeigt, in dem Frauen und Kinder liegen? Mißbraucht, mißhandelt und getötet? Die Leichen mit Sprengfallen versehen, damit diejeniegen die das Grab räumen auch noch etwas davon haben? Die könne dann nämlich mit langen Seilen an denen Enterhaken sind die Leichen zu sich ranziehen und immer wenn sie dabei eine versteckte Ladung auslösen nachher nur noch Leichenteile bergen.
Ist dieser Preis angemessen, nur weil man mit der militärischen Intervention in Jugoslawien gezögert hatte?
Unterhalte Dich mit den Soldaten die 1999 ins Kosovo einmarschiert sind, nachdem die Luftschläge den Weg dafür freigeräumt haben. Viele von ihnen kannst Du bei Psychatern finden...
Kein Mensch führt einen Krieg zum Spaß...
Uziel |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 19:44 Uhr
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Zu Rammsteiner:
Wohl eher nicht die Kalkulation, sondern eher das Wissen, um die Gefahr und das Unvermeidliche...
Uziel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 20:05 Uhr
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Uziel, ich möchte mich hier nun wirklich nicht als Pazifistin oder etwas dergleichen darstellen.
Doch die Fragen, die ich immer wieder Stelle sin die, wenn man schon so lange davon wusste, warum hat man dann abgewartet? (ethische Gründe etwa? Die nun ja keine Rolle mehr spielen...) Ein Rachefeldzug, mit fehlenden konkreten Gründen? Was glauben die Amerikaner damit zu erreichen? Und mit einem Krieg können die Menschen nicht mehr gerettet werden oder wieder auferstehen, so leid es mir tut. Denn etwas was noch beunruhigende ist, dass noch mehr Menschen umkommen werden, und das alles durch einen Krieg, der aus reinem Fanatismus (auf Seiten der UAS etc.) geführt werden soll.
Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten... Und plötzlich muss sich jeder Moslem oder jeder der den falschen Ausweis bei sich trägt verstecken? So etwas ist leichtfertig von Seiten jeder Regierung, die behauptet Menschenrechte schützen zu wollen....
~les~ |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 20:16 Uhr
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Zu Celeste:
Ich gebe Dir recht, kein Krieg kann die vorangegangenen Opfer wieder erwecken, auch keine Demonstration und kein Bitten...
Was wäre denn passiert, wenn dir Amerikaner 1991 einen Schlußstrich unter den "Fall" Irak gesetzt hätten?
Ein komplett zerstörtes Land, mit unzähligen Toten auf beiden Seiten. Die Familien der gefallenen, eigenen Soldaten, die zu Recht fragen, ob das nötig gewesen ist...
War es nicht der bessere Weg, zu versuchen den Irak mit Hilfe von Sanktionen und politischem Druck dazu zu bewegen, seine Politik zu ändern? Eine Veränderung von Innen zu erreichen? Eine Veränderung die auf den eigenen Landsleuten beruht, die dann auch aus Einsicht handeln. Und nicht ein total zerstörtes Land mit einer fremden Übergangsregierung wieder aufzubauen um es in vielen Jahren einmal wieder in die Hände der Iraker zu geben?
Leider hat es seit dem ersten Golfkrieg nicht ein einziges Zeichen von Saddam Hussein gegeben, daß er dazu bereit ist, sich in einen friedlichen Staatenverbund zu begeben. In einen Staatenverbund, der natürlich auch seine Pflichten hat. Das hat es nie!!! gegeben. Kein einziges Zeichen. Immer nur ein Spiel unter mehr oder weniger starkem Druck von außen... Mehr nicht...
Auch für den Fall eines erneuten Krieges wird es Opfer geben, auf beiden Seiten...
Aber wie hoch wird die Opferzahl sein, wenn diesem Diktator mit seinen Waffen freie Hand gelassen wird? Und wie will man das dann den Hinterbliebenen erklären, die Verluste zu beklagen haben und mit der ganzen Thematik gar nichts zu tun hatten?
Schon jetzt werden die Stimmen und Anklagen laut, ob man die Anschläge von Al Quaida nicht hätte verhindern können... Ob all diese Menschen sterben mussten...
Wie laut werden die Stimmen sein, wenn es ein Krieg oder ein Anschlag mit nicht-konventionellen Waffen (ABC) wird...
Uziel |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 20:26 Uhr
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Danke, Rammi...genau das meinte ich: die eiskalte Kalkulation, die dahinter steht!
Bereits seit Wochen gibt es Truppenverlagerungen der Amerikaner Richtung Golf. Nicht ganz so öffentlich, schließlich mag man sich ja nicht dem Vorwurf aussetzen, die UNO Inspektionen von vorne herein nicht allzu ernst zu nehmen.
Wo bleiben die Alternativen? Gibt es tatsächlich immer nur Draufhauen???
@Uziel
(zitat)Möchtest Du mal ein Bild vor Augen haben, daß ein Massengrab zeigt, in dem Frauen und Kinder liegen? Mißbraucht, mißhandelt und getötet? (/zitat)
Niemals werde ich mich auf eine Diskussion Opfer gegen Opfer einlassen. Niemand, der durch Gewalt von wem auch immer umgekommen ist oder verletzt wurde, hat es verdient gegen irgendjemandes Leid aufgerechnet zu werden.
Celestine
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geschrieben am: 29.12.2002 um 20:41 Uhr
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Zu Celeste:
Ja, Truppenverlagerungen sind auch in unserer modernen Zeit so leicht zu verhindern... Niemand bekommt es mit... Diese Truppenbewegungen kamen doch genau vor der Zusage des Irak, die neue UN-Resolution anzunehmen und wieder Inspektoren ins Land zu lassen. Und nichts anderes... Wieder einmal hat der Irak erst nachgegeben, nachdem man ihn massiv unter Druck gesetzt hat. Wieder einmal hat Saddam sein Spiel begonnen... Und wieder wird er seine Meinung umkehren, wenn der Druck nachlässt... Wie jedemal seit 1991. Wie lange soll ihm denn noch Zeit gegeben werden? Was glaubt ihr denn was er in der Zwischenzeit macht? Däumchendrehen? Wo kommen denn die Berichte des Irak her, die er selbst abgegeben hat, und die eine Weiterforschung im Bereich der C-Waffen seit 1991 belegen?
Ein Opfer gegen ein anderes aufzurechnen, das kann man nicht, auch nicht dadurch Gerechtigkeit schaffen. Aber man kann neue, wehrlose Opfer verhindern. Unschuldige am Leben erhalten, Freiheit und Sicherheit geben und stärken. Doch manchmal müssen dafür auch Opfer in Kauf genommen werden.
Und wenn Du diese Bilder die ich Dir beschrieben habe kennen würdest, dann würdest Du auch wissen, daß es manchmal unumgänglich ist, diese Wege gehen zu müssen.
Und noch eins würdest Du wissen, daß der Mensch, egal welcher Rasse, Religion oder Hautfarbe nunmal kein barmherziges, friedensliebendes Wesen ist. Leider nur ein
Virus. Der weder seine Umwelt, seinen Lebensraum, noch seine Mitmenschen in Frieden erhalten kann. Er muß sich ausbreiten, weiterentwickeln, Besitz schaffen... Und das um jeden Preis...
Uziel |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 20:43 Uhr
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Nachtrag:
Und das ihr diese Bilder nicht haben und nicht sehen wollt ist verständlich. Sie würden die Realität widerspiegeln. Und den Traum von Peace, Love und Harmony zerstören... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 21:23 Uhr
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den begriff verherlichen hab ich im zusammenhang benutzt das deutsche die usa verherlichen. ausserdem sagte ich in keiner silbe das ich mich für terroanschläge ausspreche, nur habe ich wiedergegeben was die realität ist. natürlich kannst du auch an der realität vorbeiblicken und dir sagen: dies islamisten machen das alles ohne grund, los! her mit der todesstrafe alles was diese regiemgegner sagen ist sowieso gelogen.
nun, leider ist es so das die usa (regierung) profit und machtgeil ist, und niemand, ausser halt die terroristen, wehrt sich dagegen.
du scheinst mich also falsch verstanden zu haben. bitte denk über meine worte nach, und dann sag das du weißt wen ich verherliche und wen nicht.
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geschrieben am: 29.12.2002 um 21:40 Uhr
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Zu Malcom:
Deine Polemik ist hier wohl etwas fehl am Platze. Nach Gründen und Motiven zu fragen ist wohl eher müßig. Du bezeichnest die USA als macht- und profitgeil. Das sag mir mal, welchen Profit die USA aus Somalia gezogen haben, oder aus Jugoslawien, vielleicht welchen aus Süd-Korea, und natürlich die Unsummen die sie in Vietnam verdient haben. Auch die Befreiung von Europa im 2.Weltkrieg: In barer Münze bezahlt. Achja, und natürlich die Gelder die durch den Marshallplan ins zerstörte Deutschland geflossen sind. Aber lassen wir dieses Thema mal beiseite.
Wenn Du sagst, daß sich niemand dagegen wehrt, wird das wohl Gründe haben... Wieso wehren sich denn die anderen Länder am persischen Golf nicht gegen die USA? Ein Druckmittel haben sie doch wohl. Und jetzt sag mir nicht, daß sie Angst vor einem Krieg mit den USA haben. Die gesamte OPEC schaffen auch die USA nicht. Warum werden denn in Kuwait Katastrophenübungen für den Fall von Gasangriffen durchgeführt?
Das Du Islamisten mit Terroristen gleichsetzt finde ich schon sehr erstaunlich. Bis jetzt war mir der Islam eher als friedliebend bekannt...
Zu den Möglichkeiten sich gegen das Unrecht eines anderen Staates zu wehren muß ich Dir glaube ich nichts erklären...
(Bündnisse, UNO, NATO, etc...). Du aber schreibst wiederholt, daß sich die Terroristen gegen das machtgeile System der USA stellen...
Welches machtgeile Instrument haben Sie denn auf Bali zerstört? Und die Synagoge auf Djerba? Haben Sie genug machtgeile Amerikaner im WTC erwischt um die ganzen anderen Opfer die aus anderen Ländern stammen zu rechtfertigen? Was ist mit dem Moslems die im WTC oder in den Flugzeugen umkamen? Dürfen die sich als Märtyrer auf ein Leben beim Propheten freuen? Und natürlich gut, daß sich die ganzen Kinder die ums Leben kamen niemals zu einem einflußreichen amerkanischen Lobbyisten entwickeln können.
Soviel Ignoranz kann ich nicht verstehen.
Du möchtest eine Bestätigung meiner Worte haben? Gehe in die Öffentlichkeit, tätige diese Äußerung erneut und freue Dich auf Deine Strafanzeige.
Das Du den Terror als legitime Waffe gegen ein falsches System siehst, alle Achtung...
Kopfschüttelnd,
Uziel |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 21:49 Uhr
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So langsam bin ich nun doch wirklich stocksauer...
So, Malcom, damit es auch für Dich einmal klar wird:
Diese Terroristen haben nichts erreicht. Sie haben eine Spirale der Gewalt ausgelöst die sich nun unaufhaltsam dreht. Sie haben sich gegen gar nichts gewehrt, sie wollten Angst und Terror verbreiten und nicht die USA treffen. Sie haben tausende Opfer auf dem Gewissen die teilweise noch nicht mal in ihrem Leben in den vereinigten Staaten gewesen sind.
Sie sind nichts weiter als ein paar gewöhnliche Massenmörder. Außer das ihre Tat nun wirklich alles andere an Grausamkeit und Unmenschlichkeit in den Schatten stellt.
Sie, und alle die sie unterstützen, oder haben, müssen dafür zur Verantwortung gezogen werden. Genauso wie sich jeder andere Verbrecher zu verantworten hat. Und wenn sich jemand gegen diese Verantwortung wehrt, dann ist er genauso mit den Mitteln der staatlichen Gewalt dazuzubringen wie man jeden anderen Verbrecher auch dazu zwingt.
Ich hoffe das reicht jetzt auch in Deine kleine verklärte Welt, in der die Terroristen die einzigen sind, die den Arsch in der Hose haben, sich gegen das böse Monster zu stellen.
Stocksauer,
Uziel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.12.2002 um 22:10 Uhr
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(zitat)den begriff verherlichen hab ich im zusammenhang benutzt das deutsche die usa verherlichen. ausserdem sagte ich in keiner silbe das ich mich für terroanschläge ausspreche, nur habe ich wiedergegeben was die realität ist. natürlich kannst du auch an der realität vorbeiblicken und dir sagen: dies islamisten machen das alles ohne grund, los! her mit der todesstrafe alles was diese regiemgegner sagen ist sowieso gelogen.
nun, leider ist es so das die usa (regierung) profit und machtgeil ist, und niemand, ausser halt die terroristen, wehrt sich dagegen.
du scheinst mich also falsch verstanden zu haben. bitte denk über meine worte nach, und dann sag das du weißt wen ich verherliche und wen nicht.
(/zitat)
Muharrharr, der blanke Hohn. Bitte nachsitzen!
Gruß
SpY
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geschrieben am: 29.12.2002 um 23:51 Uhr
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@uziel
nur weil dir zuwider ist, dass die amis allein aus wirtschaftlichen gründen kriege führen, wird bush es leider nicht lassen
afghanistankrieg: afghanistan ist notwendig für die pipeline, die die usa vom kaukasus aus zum meer bis nach pakistan bauen wollen. geschieht dass nicht schnell genug, werden die russen als konkurrenten mit ihren pipelines eindeutige vorteile geniessen. die taliban waren da eindeutig im wege!
saudiarabien ist nun garantiert kein freundesstaat mehr, was auch darin dokumentiert ist, dass das geld für die anschläge wohl ausschließlich aus saudiarabien kam. daher ist ein gouvernement "irak" eine wunderschöne alternative für die amiŽs.
allerdings, wie ich schon sagte, wenn man davon ausgeht, dass der ausgewiesene öl-lobbyist bush nur ein "guter" mensch ist, dann kann man natürlich damit alle argumente erschlagen, hm? |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 00:07 Uhr
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(zitat)In diesen Lazarettschiffen werden die Betten vorbereitet für die Menschen, die jetzt noch in Gesundheit leben und die dann dort gepflegt werden. Die dann traumatisiert und verkrüppelt sein werden.
Ich ziehe den Hut vor dieser Art Fürsorge......(/zitat)
Ähm, sollen die verwundeten SOldaten etwa links liegen gelassen werden und sollten in der Wüste oder sonstwo mit ihren Verletzungen einfach vor sich hin sterben???
Krieg ist kein Spiel, im Krieg gibts leider Tote und Verwundete! EHrlich gesagt verstehe ich nicht, was du gegen dieses Lazarettschiff einzuwenden hast!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 00:10 Uhr
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(zitat)Ich gebe Dir recht, aber was will man machen? Fakt ist, daß nur der Teil des Landes um Kabul durch ISAF beschützt wird. Wie will man denn den Rest des Landes kontrollieren?
In Afghanistan liegen ca. 10 Millionen Minen. Es gibt nur für einen Bruchteil Minensperrnachweise, aus denen ersichtlich ist, wo sie verlegt worden sind. Eine Landschaft die mehr als ungangbar ist. Sowohl von der Natur als auch den Minen. Wie soll man die Schutztruppe einsetzten? Woher willst Du die Soldaten dafür noch nehmen? Wie populär ist es, jeden Tag einen Flieger nach Hause zu schicken in dem tote Soldaten liegen, die am anderen Ende der Welt gestorben sind. In Deutschland wohl kaum... Hier wird jeder tote Soldat, der sich auch nur eben verheimlichen läßt unter den Teppich gekehrt...
Oder was ist mit dem Andenken der 98 deutschen Soldaten geschehen, die seit 1999 im Bereich des ehemaligen Jugoslawien ums Leben gegekommen sind? Wer hat den Familien das Beileid ausgesprochen und wer hat ihre Arbeit für Sicherheit und ein friedliches Zusammenleben der Menschen dort unten geehrt? Wieviele Demonstrationen hätte es denn hier gegeben, wenn diese Zahlen durch die Presse gegangen wären? Und trotzdem bleibt die Anwesenheit dort unten unerläßlich... Wenn man einen besseren Weg für Afghanistan findet, wird man ihn auch gehen, alleine schon um nicht ewig Geld für einen derartigen Einsatz ausgeben zu müssen...(/zitat)
Das es sicherlich eine sehr schwere Mission ist, steht außer Frage. Aber wenn man sich nicht an diese Aufgabe ranwagt, werden sich der ganze Zyklus garantiert wiederholen.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 00:13 Uhr
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(zitat)(zitat)In diesen Lazarettschiffen werden die Betten vorbereitet für die Menschen, die jetzt noch in Gesundheit leben und die dann dort gepflegt werden. Die dann traumatisiert und verkrüppelt sein werden.
Ich ziehe den Hut vor dieser Art Fürsorge......(/zitat)
Ähm, sollen die verwundeten SOldaten etwa links liegen gelassen werden und sollten in der Wüste oder sonstwo mit ihren Verletzungen einfach vor sich hin sterben???
Krieg ist kein Spiel, im Krieg gibts leider Tote und Verwundete! EHrlich gesagt verstehe ich nicht, was du gegen dieses Lazarettschiff einzuwenden hast!!(/zitat)weil es noch keinen krieg gibt! .. jetzt kapiert? ..
V. |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 00:13 Uhr
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(zitat)(zitat)Zu Celeste:
Was an einer Vorbereitung für eine humanitäre Versorgung so schlimm ist verstehe ich nicht...
Uziel(/zitat)
Wohl die eiskalte Kalkulation die dahinter steckt.
(/zitat)
Das ist eine völlig natürliche Berechnung! Eine logische Folge eines Krieges sind nun mal Verluste. Leider nun mal auch menschliche. Und diese sollten versorgt werden!
Ich fände es pervers, wenn die Amis keine Lazarette für ihre verwundeten Soldaten einrichten würden!!! Das wäre sogar verdammt pervers!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 09:54 Uhr
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@ enfant
Krieg als eine Art Naturgesetz? Leider werden ein paar über die Klinge springen, aber sie werden ja hinterher medizinisch versorgt?
Übrigens kann man sicher sein, daß die wahren Kriegsgewinnler am Ende nicht mal in die Nähe solcher Orte kommen. Aber wie du schon sagst: die logische Folge von Kriegen sind nun mal Verluste. Shit happens
Ich sehe es ähnlich wie tiroxxx. Die Interessen sind wirtschaftliche, verhüllt mit dem Mäntelchen der Nächstenliebe.
Celestine |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 11:45 Uhr
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(zitat)Was an einer Vorbereitung für eine humanitäre Versorgung so schlimm ist verstehe ich nicht...
(/zitat)
von humanitärer Versorgung kann ja wohl kaum die Rede sein.
Die Verlegung von Lazaretteinheiten dient exakt dem gleichen Zweck wie die Verlegung von Flugzeugträgern in den Golf: der Vorbereitung eines Angriffskrieges. Daß die Amis damit rechnen, unter ihren Leuten Opfer zu haben, ist ja nur logisch. Und ebenso logisch sind demnach Vorbereitung in dieser Richtung. Und nichts anderes ist dieser Schritt in meinen Augen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 13:25 Uhr
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@ Uziel:
Marshallplan? Dann frag dich mal bitte warum die "ach so lieben Amerikaner" so viel Geld in das zerstörte Deutschland investiert haben? Fakt war und ist, dass sie einen anständigen Handelspartner suchten, und den sie in Deutschland zu finden glaubten...
~les~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 13:42 Uhr
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(zitat)@ Uziel:
Marshallplan? Dann frag dich mal bitte warum die "ach so lieben Amerikaner" so viel Geld in das zerstörte Deutschland investiert haben? Fakt war und ist, dass sie einen anständigen Handelspartner suchten, und den sie in Deutschland zu finden glaubten...
~les~(/zitat)
naja, es wäre ein wenig einseitig, den Amerikanern NUR wirtschaftliche Interessen zu unterstellen.
Gerade in der Zeit des Marshall-Plans war es wichtig, in Westeuropa einen stabilen Gegenpol zu dem von der Sowjetunion dominierten Osteuropa zu schaffen.
Letztendlich haben wir davon unheimlich profitiert....es hätte ja auch anders laufen können, wie das Beispiel DDR eindrucksvoll gezeigt hat.
Ich finde es teilweise armselig, wie hier immer und ausschließlich gegen die USA geschossen wird..sicherlich sind sie keine Unschuldslämmer, sicherlich haben sie zur Zeit einen Cowboy als Präsidenten, sicherlich kann man all ihr Tun hinterfragen....aber ich möchte nicht wissen, wer das Machtvakuum füllen würde, wenn sich die Amis (wie hier anscheinend viele wünschen) auf Nordamerika konzentrieren würden.
Saddam, Milosevic, Adolf....alles keine Typen, die ich mit ihrem Finger am Abzug einer Waffe sehen möchte.
tinker
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geschrieben am: 30.12.2002 um 15:40 Uhr
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Zu lestatia:
tinker hat mir schon so ziemlich die Worte aus dem Mund genommen, einen Zusatz gibt es aber doch noch:
Welchen Wirtschaftspartner haben die USA denn damals gesucht? In einem total zerstörten Land, keine funktionierende Infrastruktur mehr, die Industrie zerstört oder durch die anderen Siegermächte demontiert und abtransportiert? Mit 2 Nationen (England & Frankreich) am Tisch, die aus Deutschland einen Bauernstaat machen wollten, damit sie auc ja nicht nochmal auf solche dummen Gedanken kommen und 1 Nation (Rußland) die eh den Kommunismus einführen wollten, was sie ja in Ihrem Sektor auch getan haben, und damit einen wirklichen Wirtschaftspartner schon durch die Ideologie verhindert haben. "Made in DDR" hat sich ja auf dem Weltmarkt nicht ganz so gut verkauft...
Die Chancen das Deutschland zu einer führenden Industrienation wird und ein wichtiger Handelspartner, waren zur Zeit der Bewilligung des Marshallplanes noch nicht mal annähernd absehbar...
Ich betone es immer wieder, die USA sind kein Waisenkind, und das sie sich für Ihren Staat und Ihre Wirtschaft einsetzen, ist wohl mehr als verständlich. Deutschland täte gut daran, daß auch mal zu machen, dann hätten wir nicht ein derart eklatantes Wirtschaftsproblem.
Aber die bloße Reduktion der amerikanischen Interessen auf Wirtschaft und Macht, daß ist Ihrer guten Taten nicht würdig und ist ein Vorurteil und ein Klischee das nun wirklich nicht gerecht ist. Ihr seid so liberal und verständnisvoll, ihre greift jedes Vorurteil an und plädiert für Toleranz. Wieso legt Ihr die selbe Meßlatte nicht auch mal bei den USA an und betrachtet beide Seiten?
Hier kommt Euch die Vorverurteilung gerade recht...
Ein umgekehrtes Beispiel gefällig: Jeder der nicht ein "Kein Blut für Öl"-Schild in der Hand trägt, wird von Euch als Kriegstreiber und Sicherheitsrisiko betitelt.
Klingt das fair oder gerecht, ich glaube schon.
Diese Thematik ist zu komplex um sie einseitig zu betrachten...
Uziel |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 17:48 Uhr
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Das ein Land wie Deutschland ein wirtschaftlich gutes ist, welches sich immer wieder erholen kann, egal was war, wissen und wussten die Amerikaner. Das zeigte uns doch die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Denn da sah es genauso aus und dort wollten England und Frankreich Deutschland 'fertig machen'. Die Amerkaner haben es einfach gemacht: Deutschland ist kein Land was man einfach so mal als wirtschaftlich beschissen darstellt und macht, auch wenn es sich die Engländer und Franzosen wünschten. Das ist doch alleine schon von der Lage, mitten in Europa, unmöglich. Deutschland war und wird immer ein Monopol für Umschläge, Transfer und Industrie sein. Das wissen auch die Amerikaner, also war es schon sehr absehbar aus Deutschland einen starken Wirtschaftspartner zu machen. Denn Infrastrukturen und Industrie kriegt man wieder hin. Daher ist die Aussage "Die Chancen das Deutschland zu einer führenden Industrienation wird und ein wichtiger Handelspartner, waren zur Zeit der Bewilligung des Marshallplanes noch nicht mal annähernd absehbar..." einfach nur falsch.
(zitat)Ich betone es immer wieder, die USA sind kein Waisenkind, und das sie sich für Ihren Staat und Ihre Wirtschaft einsetzen, ist wohl mehr als verständlich. Deutschland täte gut daran, daß auch mal zu machen, dann hätten wir nicht ein derart eklatantes Wirtschaftsproblem.(/zitat)
Na aber Hallo, man selle sich vor, die Deutschen würden zu einem Schlag gegen den Irak ausholen weil dieser den Weltfrieden stört. Hey, die USA profitiert von diesem krieg und das auf jeden Fall. Glaubt hier ernsthaft noch jemand das es den USA nur am Weltfrieden liegt? nein, die Amerikaner werden schon zusehen, dass sie das grösste Stück vom Kuchen Krieg bekommen, wie immer. Sollte dort allerdings eine deutsche Hand zuerst nachgreifen, könnte ich mir vorstellen, das es schnell was aufs Mützchen gibt (welcher Art von 'Strafe' oder Fingerzeig auch immer, wohl ein wirtschaftlichen)
(zitat)Aber die bloße Reduktion der amerikanischen Interessen auf Wirtschaft und Macht, daß ist Ihrer guten Taten nicht würdig und ist ein Vorurteil und ein Klischee das nun wirklich nicht gerecht ist. Ihr seid so liberal und verständnisvoll, ihre greift jedes Vorurteil an und plädiert für Toleranz. Wieso legt Ihr die selbe Meßlatte nicht auch mal bei den USA an und betrachtet beide Seiten?
Hier kommt Euch die Vorverurteilung gerade recht...(/zitat)
Hört sich ja so an, als würdes du meinen, wenn man für Toleranz und Liberalität wäre, müsse man so oder so, früher oder später ein Proamerikaner sein. Verständnisvoll / tolerant und liberal ist für mich eine Lösung ohne Tränen auf beiden oder einer Seite. Aber der Irak will es ja nicht anders, hm?
(zitat)"Made in DDR"(/zitat)
GDR bitteschön. ;-)
+ Geändert am 30.12.2002 um 17:51 Uhr von Rammsteiner |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 20:09 Uhr
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(zitat)Das ein Land wie Deutschland ein wirtschaftlich gutes ist, welches sich immer wieder erholen kann, egal was war, wissen und wussten die Amerikaner. Das zeigte uns doch die Zeit nach dem ersten Weltkrieg.(/zitat)
Jau..die Zeit nach dem ersten Weltkrieg war wirklich klasse......so gut, daß sie den Boden für die rechten Verblender um Adolf bereitet hat...
Ist mir was entgangen, hab ich gepennt, als im Geschichtsuntericht das Thema "Wirtschaftswunder in der Weimarer Republik" drankam?
(zitat)Deutschland war und wird immer ein Monopol für Umschläge, Transfer und Industrie sein.(/zitat)
Wenn hier so weiter gemacht wird, wird sich das Monopol auf Transit beschränken...vielleicht auch Umschläge...kalte wie heiße...
(zitat)Das wissen auch die Amerikaner, also war es schon sehr absehbar aus Deutschland einen starken Wirtschaftspartner zu machen. Denn Infrastrukturen und Industrie kriegt man wieder hin. Daher ist die Aussage "Die Chancen das Deutschland zu einer führenden Industrienation wird und ein wichtiger Handelspartner, waren zur Zeit der Bewilligung des Marshallplanes noch nicht mal annähernd absehbar..." einfach nur falsch.(/zitat)
soso.....ich nehme an, die Sowjets wußten das auch und haben das darum so eindrucksvoll hinbekommen?
(zitat)Na aber Hallo, man selle sich vor, die Deutschen würden zu einem Schlag gegen den Irak ausholen weil dieser den Weltfrieden stört. Hey, die USA profitiert von diesem krieg und das auf jeden Fall. Glaubt hier ernsthaft noch jemand das es den USA nur am Weltfrieden liegt? nein, die Amerikaner werden schon zusehen, dass sie das grösste Stück vom Kuchen Krieg bekommen, wie immer. Sollte dort allerdings eine deutsche Hand zuerst nachgreifen, könnte ich mir vorstellen, das es schnell was aufs Mützchen gibt (welcher Art von 'Strafe' oder Fingerzeig auch immer, wohl ein wirtschaftlichen)(/zitat)
Da haste Recht....daß die guten Amis nur das Wohlergehen der anderen im Sinn haben, glauben wohl nicht mal mehr Weihnachtsmann-Jünger. Prinzipiell find ich das nicht verwerflich, wenn es nur nicht immer so dargestellt würde, es ginge um einen Einsatz der Heilsarmee. Ganz klar, die "Unterstützung" der Amerikaner fällt nur dann so "tatkräftig" aus, wenn was für sie rausspringt. Und sollte ihnen dabei wer in die Quere kommt, sollte er ein schnelles Auto fahren...
(zitat)...wenn man für Toleranz und Liberalität wäre, müsse man so oder so, früher oder später ein Proamerikaner sein(/zitat)
ihwo.....nur sollte man bei aller Kritik an den USA nicht dauernd übers Ziel hinausschießen und fair bleiben...sogar den Amis gegenüber.
Der Cowboy an der Spitze repräsentiert NICHT die Mehrheit der Nordamerikaner. Und daß er Kriege braucht, um seine Schwächen der Wirtschafts-, Innen-, Außen-, Umwelt- und überhaupt-Politik (von seiner Bildung mal ganz abgesehen) zu übertünchen, ist ein offenes Geheimnis....
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geschrieben am: 30.12.2002 um 20:25 Uhr
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@ Uziel und Tinkerbell
Auch wenn ich keineswegs eure Meinung teile in bezug auf den Marshallplan (denn auch das Argument eines Gegenpoles Osteuropa gegenüber, spricht einmal wieder von Selbstschutz), sollten wir doch die eigentlich Problematik nicht aus den Augen verlieren.
Ich habe niemals die USA als "machtgeil" oder etwas dergleichen bezeichnet, so leid es mir tut, Uziel.
Auch habe ich sie nie als Kapitalisten oder etwas ähnlichem "beschimpft".
Fakt ist, dass die USA einen Angriff auf den Irak planen, der auf scheinheiligen Argumenten und keinen aussagekräftigen Beweisen basiert. Mir geht es weniger darum ob sie nun damit das Richtige oder Falsche tun, sondern eher um die Leichtfertigkeit eines Staates. Die Leichtfertigkeit, einen Krieg auf diesen Grundlagen für richtig anzuerkennen.
~les~ Geändert am 30.12.2002 um 20:27 Uhr von lestatia |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.12.2002 um 20:37 Uhr
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Ich gehe auch nicht davon aus, daß der gute Herr Marshall ein Samariter war....natürlich gings in weiterem Sinne um den Selbstschutz des USA.
Die Alternative kam von Herrn Morgentau..dessen "Wirtschafts-"plan eher dahin ging, daß wir alle heute nicht im Internet surfen sollten, sondern - nachdem um diese Uhrzeit die Kühe schon gemolken sein sollten - friedlich beim Wollespinnen vorm Kamin sitzen...
(zitat)Fakt ist, dass die USA einen Angriff auf den Irak planen, der auf scheinheiligen Argumenten und keinen aussagekräftigen Beweisen basiert. Mir geht es weniger darum ob sie nun damit das Richtige oder Falsche tun, sondern eher um die Leichtfertigkeit eines Staates. Die Leichtfertigkeit, einen Krieg auf diesen Grundlagen für richtig anzuerkennen.(/zitat)
und selbst das machen sie nur, um "die anti-Terror-Allianz" nicht gleich komplett zum Zerbröseln zu bringen. Für sich selber braucht Herr Bush keine Ausreden oder Begründungen...Saddam ist böse, daß wußte ja schon Papa...und Sohnemann vollendet eben das "glorreiche" Werk....
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