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Nutzer: Gast_Branwen
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geschrieben am: 29.08.2000    um 08:59 Uhr   
Tina, auch ich kann dir nur meinen Respekt aussprechen.
(schliesslich war ich ebenfalls Mitglied der kath. Kirche)
Ich moechte trotzdem nocheinmal darauf hinweisen, dass meiner Meinung nach die Bibel nicht wortwörtlich Gottes Wort sein KANN, und dass ich es daher nur verurteilen kann, wenn man die Bibel in ihrer heutigen Form als Grundlage für eine "wortwörtliche" Beweisführung benutzt.
Jedoch möchte ich hiermit ebenfalls nochmal sagen, dass meinetwegen jeder das glauben soll, was er will, solange er weder mich noch jemanden anderes dazu zwingen (will) , dass ebenfalls zu tun.
Schliesslich muss jeder in seinem Leben den Weg gehen, der fuer ihn selbst als der richtige scheint, damit wir lernen, und die Möglichkeit haben, uns weiter zu entwickeln.
Sich lächelnd verabschiedet.
Branwen
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 29.08.2000    um 09:47 Uhr   
Nun ich habe keine eigene Meinung über Gott, da ich denke, das er nie existiert hat und nur ein lächerlicher Versuch des Menschen ist wieder einmal etwas erklären zu wollen, wofür sein kleiner Geist zu rinfach strukturiert ist. Aber die Vorstellung, es gäbe einen Gott, der uns bewacht oder quält (wie man es nimmt) sei jedem gegönnt ...
Mir fallen bei dieser Frage nur zwei Sätze aus Liedertexten ein, uiemlich finster, also nicht übelnehmen bitte ...
[i]Du betest zu Gott, doch der Himmel ist leer[/i] by the Onkelz
[i]Gott ist tot[/i] by Das Ich
Wie gesagt, das fiel mir nur spontan ein, ich werde mir nicht anmaßen zu beurteilen ob es Gott wirklich je gab oder nicht, wer weiß das schon. Jeder soll denken und glauben, was ihm guttut ...
In diesem Sinne

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Nutzer: tina38
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geschrieben am: 29.08.2000    um 14:14 Uhr   
Hier ein kleiner Text zum Nachdenken:
Wenn ein Haus gebaut wird, braucht es einen Planer und einen Baumeister. Baut man ein Auto, braucht man einen Planer und einen Baumeister, wenn man einen Stuhl herstellt, braucht man einen Planer und einen Baumeister, einen Tisch, Schrank, Lampe, Regal, Radio, Uhr, die ganz einfachen Dinge des Lebens. Wenn so einfache Dinge im Leben schon einen Planer und erfordern, und jemanden der diese Dinge baut, dann soll der MENSCH (der ja das komplizierteste Lebewesen ist) durch Zufall entstanden sein?
Eure Tina
Das ist ja gerade so, als wenn ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegt, und anschließend entsteht eine gut funktionierende Boeing 747 oder so etwas in der Art.

[Diese Nachricht wurde geändert von: tina38 (geändert am: 29-08-00).]
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Nutzer: impala
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geschrieben am: 29.08.2000    um 14:49 Uhr   
@Tina
also das nennt sich Evolution und ist kaum mit der Herstellung irgendwelcher Gebrauchsgegenstände zu vergleichen.
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Nutzer: tina38
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geschrieben am: 30.08.2000    um 08:30 Uhr   
@impala
Dann erkläre mir doch mal, wie aus toter Materie etwas Lebendiges entstehen kann? Leben kann nur aus Leben entstehen.....
Tina
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"Autor"  
Nutzer: impala
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geschrieben am: 30.08.2000    um 09:10 Uhr   
Tote Materie ????? Nichts auf der Erde ist "nur" tote Materie. Natürlich lebt ein Stein nicht, das brauche ich hier ja wohl nicht erwähnen, aber er ist voll von lebensspendenen Mineralien. Nun was genau damals in jungen Jahren der Erde geschah, wie sich genau biologisch und chemisch die Aminosäuren entwickelt haben, kann ich nicht sagen, da ich weder Biologin noch Chemikerin bin, es war wohl eine Umwandlung, bzw eine "Zusammenrottung" von Teilchen (Atomen) die in dieser neuen Zusammensetzung die ersten Aminosäuren hervorbrachte in der Ursuppe, die damals herrschte. Nun ab da ist die Evolution wohl hinlänglich bekannt, über den Einzeller bis hin zu uns, der sogenannten Krönung, dem Menschen. Aber das mit der Krönung sollte man nicht so ernst sehen, denn das werden wir erst sehen, die Dinosaurier waren damals auch die Krönung, aber ich seh keine mehr [i]zwinkert[/i]. Nun aber um auf deine Frage zurückzukommen, natürlich kann man nun sagen GOTT hätte diese netten kleinen Aminosäuren "erschaffen", aber jeder Chemiker wird dir sagen, das dazu kein höheres Wesen nötig ist, das gibt es in der Natur schon alleine, sofern die Außenumstände stimmen. Und der Planet (der tote ?!?) der war ja schon einige Millionen Jahre da, bevor es das erste kleine Leben gab.
Aber Tina, wenn du daran glaubst, das Gott all das erschaffen hat, kein Thema für mich, du hast dein Netz alldas zu begreifen und ich habe meines, so einfach ist das. Ich will weder dich von meiner Meinung bekehren noch sonst jemanden. Jeder soll glauben was ihm guttut und ich bin die letzte, die das nicht toleriert, nur nebenbei bemerkt ... [i]lächelt[/i]
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Nutzer: *sierra*
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geschrieben am: 30.08.2000    um 10:45 Uhr   
Wanderer zwischen Raum und Zeit tritt aus dem Zwischenlicht
Mal ein paar Gedanken einwirft, obwohl die Fülle der Argumentationen schon ausreichen würde.
Blieben die Fragen:
1. Die Fragen um den Sinn!
- Woher komme ich?
- Wohin gehe ich?
- Warum bin ich?
- Was gibt dem ganzen einen Sinn
2. Verweise darauf, dass Gottesbeweise lange Zeit von den größten Denkern unserer Geschichte geführt wurden und sie alle mußten eingestehen, daß sie Gott nicht fassen können. Einer der letzten der es versuchte war Leibnitz denke ich. Dieser gefällt mir mit am besten weil er vorraussetzt daß in allen Menschen ein Stück Gottheit steckt, das sich selbst suchend wiedererfährt.
Lächelnd mal sage würde es nicht wagen mich mit diesen großen Denkern auf eine Stufe zu stellen.
3. Um die Bibel zu verstehen sollte man den soziokulturellen Hintergrund der Zeit und des Volkes, in dem sie entstand nicht vergessen. Die hebräische Sprache lebt nicht in festgelegten determinierten und normierten Worten, sondern in Bildern, Symbolen und Geschichten. Dies ist gerade für unsere Kulturwelt oft schwer zu begreiffen.
4. Die Frage nach dem Leid ist immer wieder gestellt worden, so wie der laute Aufschrei, wie kann Gott das zulassen immer wieder über die Erde fegte. Meine Frage dagegen ist sollten wir nicht zuerst einmal darüber sprechen wieso wir so viel Leid zulassen? Nein nicht das im Kosowo oder in den großen Krisenherden dieser Welt. Sondern das Leid neben dir und mir. Zerbrochene und einsame Menschen, geschlagene und vergewaltigte Kinder, zerstörte Ehen und Beziehungen ... Ja flüchten wir nicht einfach vor unserer eigenen Verantwortung und machen es uns einfach indem wir fragen: Warum tut Gott nichts?
5. Verweise einfach mal auf die goldene Regel der Bibel. Dort heißt es. "Liebe deinen Nächsten". Aber viele vergessen den wesentlichen Zusatz "wie dich selbst"!
Fällt es den meisten Menschen nicht am schwersten sich selbst anzunehmen, mit seinen Fehlern, Ängsten, Verletzungen genauso wie mit seinen Stärken. Kenne sehr viele die diese Auseinandersetzung meiden und um einen Freibrief für ihr Handeln zu haben einfach skandieren "Es gibt keinen Gott!" Denn dann wäre man aufgerufen zuerst einfach mal sich selbst anzunehmen, einfach so wie man ist. Dies hätte aber auch zur Folge, dass wir an uns arbeiten müssten (lach und ich selber bin woll die härteste Nuß die es zu knacken gibt, mal leise über sich selbst schmunzelt).
6. Glaube als Volksverdummung?
Es gab Zeiten, da wurde Religion eingesetzt um politische Macht auszuüben, das war aber das Werk der Menschen. Die großen Veränderungen im Laufe der Geschichte der Menschheit waren sehr oft mit religiösen Änderungen verbunden und sie haben die Menschheit weitergebracht.
Glauben, daß es jemanden etwas gibt, daß immer noch für uns da ist, auch wenn alles um uns zerbricht, gibt Mut weiterzuleben, gibt Mut zu handeln, gibt Mut zu leben und zu lieben. Ist das Volksverdummung?
Und zum strafenden Gott. Lach wie können wir beurteilen, was wir nicht begreiffen? Halte es mit Mario Hene: "für meinen Pfarrer bin ich gottlos, für meinen Gott vielleicht nur blind ."
Nehmt doch einfach den Begriff Vater, auch wenn in unserer Gesellschaft der Begriff "Mann" meiner Meinung nach nicht mehr definiert ist, verbindet man mit dem Begriff Vater nicht nur Liebe. Welcher echte Vater wird nicht auch mit Strenge eingreiffen um seine Kinder vor Leiden und falschen Wegen zu bewahren? Steht trotzdem nicht der liebende Vater auch gerade hinter dieser Strenge?
(Verneige vor den Damen gilt ebenso für die Mütter.)
7. Eine kleine Geschichte zum Abschluß.
Mensch und Gott gehen zusammen den Weg des Lebens am Strand entlang. Am Ende des Lebens blickt der Mensch zurück und sieht die Fußspuren im Sand. Als er diese Spuren genau betrachtet merkt er, dass in den schwierigen Zeiten nur eine Fußspur im Sand verlief. Vorwurfsvoll fr
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Nutzer: Gast_tress
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geschrieben am: 30.08.2000    um 11:43 Uhr   
Hallo,
ich bin hier ganz neu und habe Eure Diskussion etwas verfolgt.
Mir ist aufgefallen, daß die meisten von Euch
Got im AUßEN suchen.
Ist Euch schon einmal der Gedanke gekommen
daß GOTT alles ist, Euch eingeschlossen?
Die "Vertreibung aus dem Paradies" bedeutet für mich, daß wir vergessen haben, daß wir GOTT sind, winzige Tröpfchen eines riesigen Ozeans, und jeden Augenblick die Schöpfung mitgestalten.
Das erklärt die vielen "bösen" Dinge, die geschehen und deren NichtVerhinderung wir Gott vorwerfen. Gott wertet nicht so wie wir, er gab uns die "totale Freiheit" zu gestalten.
Ich verweise in diesem Zusammenhang auf einige tolle BÜcher: "Gespräche mit Gott, Bd 1-3 und "Das LOLA-Prinzip", find ich super
und drückt am ehesten aus was ich Euch mit ein paar kurzen Worten sagen wollte.
Ich find Eure Diskussion prima!
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Nutzer: cerenity
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geschrieben am: 30.08.2000    um 14:23 Uhr   
*ist ziemlich verwundert über die starke reaktion und die antworten*
ich glaube auch nicht an gott, ich glaube das es da oben etwas geben muss, aber ich weiß nicht was....
ich denke menschen verbinden mit gott mit HOFFNUNG, denn sie gibt es immer...
ich versthe auch nicht warum er uns die menschen die wir lieben nimmt und unschuldige sterben lässt, viele werden sagen das er ein elender Sadist ist...
und ich verstehe es auch nicht warum er zulässt das wir unsere Erde zerstören...
aber vielleicht sollten wir menschen endlich verantwortung für unser handeln übernehmen...
SIE WERDEN SO LANGE NICHT RUHN
BIS DER LETZTE BAUM ABGEHOLZT,
DER LETZTE FISCH GETÖTET UND
DER LETZTE FLUSS VERSCHMUTZT IST,
DANN WERDEN SIE ERST DRAUFKOMMEN DAS MAN GELD NICHT ESSEN KANN....
(ich weiß jetzt nicht ob das genau der wortlaut "Der Weissagung der Cree" is müsste aber ziemlich genau hinkommen)
Cerenity
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Nutzer: exogen
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geschrieben am: 31.08.2000    um 00:07 Uhr   
Ich habe eigendlich nicht viel zu diesem thema zu sagen... Die fragen über die Person Gott sind für mich geklärt...ich glaube nicht daran.Gott als eine Art mystisches ,überirdisches wesen...da glaub ich auch nich dran.Gott in verbindung mit der natur und uns selbst...ist für mich am wahrscheinlichsten...Wenn man wie ich davon ausgeht, das es für alles eine erklärung gibt...dann erklärt man sich scheinbar unerklärliche dinge mit dem ansatz der unvollkommenheit des menschen.Der Mensch befindet sich in einer Entwicklung...er kann nicht sagen, was kommen wird...er ist in einem stetigen prozess der veränderung. Und dadurch ergeben sich probleme für ihn...das was er nicht erfassen kann, versucht er mit überirdischen dingen zu erklären...wobei er die möglichkeit ausschliesst das er jenes nur nicht mit seinem verstand erfassen kann... exo
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Nutzer: Gast_brainofbrian
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geschrieben am: 31.08.2000    um 05:51 Uhr   
Gott ist die Personifikation des Guten und
nur eine erhöhtes Simbol um den Menschen ,
die glauben wollen zu zeigen , das es etwas
gibt was ihnen Kraft schenkt um weiter zu machen .
Und ich bin der Ansicht , es nicht nötig zu haben glauben zu müssen , widerum sollte es logischerweise jedem freigestellt sein ,
an was er in seinem Leben glaubt .
Egal ob Budda , Gott , Manitu oder was auch immer .
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Nutzer: Gast_*triskel*
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geschrieben am: 31.08.2000    um 10:39 Uhr   
A: Ob es Gott gibt oder nicht, kann man nicht entscheiden.Stimmst du dem zu?
B: Ich stimme zu.
A: Also können wir die Frage auf sich beruhen lassen.
B: Nein, ich glaube trotzdem an Gott.
A: Aber kannst an etwas glauben, was du nicht beweisen kannst? Ich glaube nämlich, daß es keinen gott gibt.
B: Aber wie kannst du das glauben,wenn du es auch nicht beweisen kannst?
A: So kommen wir nicht weiter.Ich habe ja gleich gesagt,daß man die Frage nicht entscheiden kann.
B: Ich bin einverstanden.Deshalb schlage ich dir ein anderes Verfahren vor.Wir wollen wetten.
A: Wieso wetten?
B: Nun,ein spiel-,aber ein Spiel mit folgen,ein Spiel am Abgrund!-Ich wette,daß es einen Gott gibt.
A: Gut,ich wette also,daß es keinen Gott gibt!Und was bekomme ich,wenn ich gewinne?
B: Nichts!
A: Nichts?
B: Ja,wenn du nämlich gewinnst,hast du zwar recht:Es gibt keinen Gott.Aber im Grunde hast du verloren!Und ich habe auch verloren.Wenn es keinen Gott gibt, ist unser Leben sinnlos und leer.
A: Und wenn du gewinnst?
B: Nun,dann habe ich doppelt gewonnen:Ich habe recht behalten:es gibt einen gott!Damit gibt es zugleich Glück und Zukunft für den Menschen-auch für mich.Für dich aber auch.Du hast also mit mir gewonnen.
A: Das sehe ich ein.Aber wir sind immernoch nicht weitergekommehn.Ob es Gott gibt,ist genauso ungewiß wir vorher.
B: JA und Nein.Es ist doch immerhin klar geworden,daß du dich entscheiden mußt und die Entscheidung Folgen hat.
A: Und du meinst,deshalb schon sollte ich mich für den Glauben an Gott entscheiden?
B: Ja sicher.Bedenke doch, du mußt zwischen zwei Antworten wählen,die sich ausschließen,die aber mit gleicher Wahrscheinlichkeit richtig sind. Eine Antwort hat gute folgen,die andere schreckliche.Wie kannst du da noch zögern?
A: Aber wenn ich mich dabei irre?
B: Dann hast du nichts verloren.Du hast eine Illusion geglaubt,gewiß.Aber im anderen Fall hättest du das Nichts gewählt,das kann dich auch nicht glücklich machen.
A: Du meinst also,ich muß eigentlich an Gott glauben.
B: Nein,du mußt nicht.ABER ES IST DEINE EINZIGE CHANCE.

*Triskel* <- übrigens ein religiöses keltisches Zeichen und somit ganz und garnicht Christlich....denn nicht die Religion,ihre Vertreter oder Bücher und Schriften zählen,sondern allein dein Glaube (bzw Unglaube)
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Nutzer: exogen
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geschrieben am: 31.08.2000    um 11:00 Uhr   
@ TRISKEL
Ich glaube nicht an gott....und schon allein deswegen wird dieses Schreiben sehr kritisch aus fallen. Es ist ja so..das du geschrieben hast das gott unsere einzige chance wäre....was ist aber ...wenn gott nicht der nette , liebe Grossvater im Himmel ist, was ist wenn er das rachsüchtige, sadistische wesen ist....(nur mal angenommen) . Ich bekenne mich ganz offen zum atheistischen Glauben, ...eigendlich kann man das auch nicht Glauben nennen...aber es hilft, ohne seinen Geist von einem okkultischen wesen abhängig zu machen, sich auch die ungelösten Dinge zwischen Raum und Zeit zu erklären. Warum eigendlich...wird noch von so vielen Menschen der Glaube an etwas das so mächtig ist..das es die Geschicke der Welt lenkt, aufrechterhalten??? Für einen gottlosen Ungläubigen wie mich ist das wohl ungegreiflich...aber ich weigere mich, mich einer Fanasiegestalt hinzugeben, die von Menschenhand entworfen, selbst wenn sie existieren würde, es nicht wert wäre an sie zu glauben.
Ich wollte hiermit keine Träume und Glauben zerstören, aber nach meiner Ansicht hat der Glaube an einen Gott der menschheit mehr Schaden als Nutzen gebracht.
Exo
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Nutzer: Gast_*triskel*
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geschrieben am: 01.09.2000    um 00:50 Uhr   
@exogen
...aus euren worten lese ich heraus,dass Ihr zwar Gottlos seid , aber durchaus einen "Glauben" habt: Fragen z.B nach der Entstehung der Welt oder nach dem Sinn des Lebens beantwortet ihr euch nicht mit hilfe eines Gottes oder gar einer Religion, ihr beantwortet sie euch selbst......und genau das wollte ich als wichtig hervorheben!!!!
Es ist wichtig zu glauben (nicht ganz das richtige wort), gleichgültig an wen oder was und mit welchen mitteln......nur darf euer Leben nicht sinnlos,sinnentleert sein....und genau das ist eure CHANCE. Wie man es dann nennt ,ob Theismus oder Atheismus ist nicht wichtig. Und dass ihr euch gedanken über solche fragen macht , zeigt meiner Meinung nach , dass ihr einen Glauben habt und das leben für euch einen Sinn hat ( den ihr noch am suchen seid, wie eigentlich alle menschen ihr leben lang. Denn "Gott" ist nur hilfe dabei dem leben einen Sinn zu geben,den richtigen weg muß jeder für sich alleine finden ).
_______________________________________
Ich selbst finde den WEg den die Kelten gegangen sind /gehn sehr interessant und erwähnenswert: (quelle:www.boudicca.de)
>>Wir wollen nun das eigentliche "Keltentum" betrachten; hierzu sei nochmals angeführt, daß der Begriff sich nicht auf den "Stamm" der Kelten bezieht ( von Celtoi > "Heroen" ), sondern für alle Stämme "Keltischer Kultur" gilt.Die eigentliche Ordnung der Keltischen Gesellschaft basiert auf zwei Grundsätzen,nämlich erstens dem Clansgesetz und zweitens dem Glauben.
Das Clansgesetz regelte alle materiellen Angelegenheiten,während alles,was darüber hinausging,durch die Hüter des Glaubens und der Geschichte behandelt,geprüft und entschieden wurde,den Druiden,weisen Frauen und Barden. an kann also von einem sehr fest gefügten System sprechen,das sich in einer Art horizontaler Hierarchie manifestierte : Durch den Glauben bestimmt, wurde jeder Einzelne als Teil eines Ganzen betrachtet,er nahm also den Platz ein,der nach seiner Bestimmung und nach seinen Fähigkeiten für ihn vorgesehen war.Herkunft oder Geschlecht blieb dabei unberücksichtigt, der Rahmen der Natur zählte.Als Beispiel dazu kann man die staatliche Organisation anführen:Viele Clans bestimmten zum besseren Schutz einen Clansführer,diese wählten wiederum einen Clanslord für einen Landstrich und die Versammlung der Clanslords eines Landes bestimmten nun den Landeskönig Diese
bestimmten einen Hochkönig.Dieser konnte, ebenso wie die "Unter-"Könige,Lords und Führer,jederzeit wieder abgewählt werden.Die Abstammung war eben auch hier unwichtig,die Einzelperson zählte.
Der Grundgedanke dieser Ordnung war also der, daß der, er sich,im Rahmen seiner Natur,als Einzelperson individualisiert und sich so selbst »gerecht« wird, dem Kollektiv dient. Man wird sich selbst gerecht,indem man all das,was man kann oder wo man ein Talent hat, weiterbildet oder anwendet.
Clansmänner und -frauen dachten nie in Begriffen wie "Gesellschaft","Stand" oder "Klasse",jeder dachte "nur an sich",im Rahmen einer vom Naturbegriff geprägten Gedankenwelt,und stand damit an seiner Stelle in der Gesamtheit aller ebenso Denkenden.
Die indoeuropäische Grundstruktur,das gleichwertige Nebeneinander einer weiblichen Erdgottheit und einerm männlichen des Himmels,blieb auch bei den Kelten erhalten. Mit Besiedelung und Landwirtschaft gewann die Leben hervorbringende Mutter Erde im Alltag des Kelten jedoch so stark an Gewicht,daß aus heutiger (patriarchalischer) Sicht die Keltische Gesellschaft als matriarchalische gedeutet wird.Somit genoß die keltische Frau zwar eine passive, aber auch höhere Stellung als der Mann.Worte wie Emanzipation oder Gleichberechtigung war dem Clansmenschen zwar fremd,da sie ja schon aus ihrem Glauben und ihrer Lebensphilosophie heraus alle gleichwertig waren,doch anders als der Mann konnte die Frau neues Leben hervorbringen, was ihr eben jene besondere Stellung innerhalb des Clans gab.
DER GLAUBE
Die Mystik und Religion der Keltischen Stämme scheint auf de
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Nutzer: exogen
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geschrieben am: 04.09.2000    um 20:33 Uhr   
Hi *triskel*

Dein "Roman" war sehr lehrreich. Geschichtlich gesehen für mich ganz besonders faszinierend. Der Glaube und die Sozialstrucktur der Kelten wurde sehr lange verkannt. Jedoch kann und will ich nicht meinen Glauben in der Vergangenheit suchen. Ich muss ihn, wie du so schön sagtest mein ganzes Leben lang suchen. Aber vielleicht hat ihn auch jeder schon gefunden...in sich selbst.
grüsse Exo
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"Autor"  
Nutzer: metallica_w
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geschrieben am: 07.09.2000    um 22:09 Uhr   
Glauben ist eine Ahnung, dass es da noch etwas sein muss! Entweder man hat diese Ahnung und lebt (mehr oder wenig glücklich) mit ihr oder man hat sie nicht und es fehlt auch nichts!
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Nutzer: Gast_sweety83
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geschrieben am: 08.09.2000    um 23:40 Uhr   
Ich als alte Ateistin sage nur eins: es gibt weder Gott,noch Allah,noch Buddha, noch Jehova oder sonst irgendein überirdisches Geschöpf, was die Welt oder das Leben geschaffen hat!!! Alle Religionen und Sekten wollen doch nur Profit machen und viele Anhänger folgen nicht den Gesetzen ihrer Religion. Es gibt Moslems die Alkohol trinken, Christen die Vater und Muuter nicht ehren und Juden die unkoscheres Fleisch essen! Alles religiöse ist doch nur Lüge.
Sweety
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"Autor"  
Nutzer: exogen
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geschrieben am: 09.09.2000    um 10:27 Uhr   
Stimmt der sweety zu....wobei ich glaube ...das es trotzdem ware gläubige gibt...die sich aber trotzdem diesen meist falsch übersetzten schriften der Bibel, des Koran oder einer anderen Glaubenschrift hingeben..und ihnen folgen, anstatt ihren eigenen glauben zu finden<-----------auch atheist ist..
eurer exo
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"Autor"  
Nutzer: homer00
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geschrieben am: 09.09.2000    um 11:25 Uhr   
Gott ist eine Erfindung (oder soll ich sagen Lüge?) der Menschheit. Gott gibt es nicht. Oder meint ihr, daß "Gott" es richtig finden würde, 200 Menschen bei einem Flugzeugabsturz sterben zu lassen ? Oder bei nem Erdbeben oder wie auch immer ? Jetzt soll mir keiner mit "das ist doch alles nur die Schuld von uns Menschen" kommen. Gott gibt es nicht. Oder hat ihn jemand schonmal gesehen ? Ich jedenfalls nicht. Und wenn jemand behauptet, ihn schonmal gesehen zu haben, dann ist dieser Jemand für mich ein totaler Spinner. Sorry, aber diese Diskussion ist sinnlos. Macht aber trotzdem Spass, mal die verschiedenen Ansichten dazu zu hören, bzw. lesen. Achso, und das mit der Wiedergeburt ist auch ein einziger Humbug ! In diesem Sinne....
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"Autor"  
Nutzer: {incise}
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geschrieben am: 09.09.2000    um 16:46 Uhr   
... wir sind gott, gott IST in UNS, denn nur durch den Glauben an uns selbst können wir überleben...
und überleben bedeutet kampf.
kurz und schmerzlos {incise}
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Nutzer: Gast_wahoonie
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geschrieben am: 09.09.2000    um 21:19 Uhr   
Gott ist Krampf!!!
War zwar jetzt zu faul alles zu lesen, aber das IRGENDWAS named GOTT gibbet nich!
Gott als Lösung für das, was man sich nicht erklären kann, na suuuuper!!!
Da stell ich mir lieber den ÜBER-MANN vor, den kann ich mir nämlich auch nicht erklären!!
I.d.S
Wahoonie
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"Autor"  
Nutzer: erdfreund
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geschrieben am: 10.09.2000    um 11:47 Uhr   
Diese Gedicht wurde zurück gezogen

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"Autor"  
Nutzer: wupel
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Anzahl Nachrichten: 422

geschrieben am: 10.09.2000    um 22:33 Uhr   
..Worte....
..
..Meinungen....
..
..Glaube....
..
..Beweise....
..
..Hoffen....
..
forget it!!!!
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"Autor"  
Nutzer: Wunder26
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Anzahl Nachrichten: 17

geschrieben am: 10.10.2004    um 14:49 Uhr   
(zitat)123 Antworten eingegangen (Gelesen: 73 Mal)(/zitat)
kann mir das mal jemand erklären?....wonder of CW.....
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 10.10.2004    um 16:29 Uhr   

da hat doch wirklich jemand auf der suche nach dem sinn in den ruinen des forums rumgebuddelt und den ollen overon exhumiert :-)

über solche kleinigkeiten wie falschfunktionierende zähler können wir doch hinwegsehen. was meinst, wie oft das forum schon zusammengebrochen ist und voller liebe aber dilletantisch umgestaltet wurde ? ;-)

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