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geschrieben am: 01.09.2000 um 00:50 Uhr
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@exogen
...aus euren worten lese ich heraus,dass Ihr zwar Gottlos seid , aber durchaus einen "Glauben" habt: Fragen z.B nach der Entstehung der Welt oder nach dem Sinn des Lebens beantwortet ihr euch nicht mit hilfe eines Gottes oder gar einer Religion, ihr beantwortet sie euch selbst......und genau das wollte ich als wichtig hervorheben!!!!
Es ist wichtig zu glauben (nicht ganz das richtige wort), gleichgültig an wen oder was und mit welchen mitteln......nur darf euer Leben nicht sinnlos,sinnentleert sein....und genau das ist eure CHANCE. Wie man es dann nennt ,ob Theismus oder Atheismus ist nicht wichtig. Und dass ihr euch gedanken über solche fragen macht , zeigt meiner Meinung nach , dass ihr einen Glauben habt und das leben für euch einen Sinn hat ( den ihr noch am suchen seid, wie eigentlich alle menschen ihr leben lang. Denn "Gott" ist nur hilfe dabei dem leben einen Sinn zu geben,den richtigen weg muß jeder für sich alleine finden ).
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Ich selbst finde den WEg den die Kelten gegangen sind /gehn sehr interessant und erwähnenswert: (quelle:www.boudicca.de)
>>Wir wollen nun das eigentliche "Keltentum" betrachten; hierzu sei nochmals angeführt, daß der Begriff sich nicht auf den "Stamm" der Kelten bezieht ( von Celtoi > "Heroen" ), sondern für alle Stämme "Keltischer Kultur" gilt.Die eigentliche Ordnung der Keltischen Gesellschaft basiert auf zwei Grundsätzen,nämlich erstens dem Clansgesetz und zweitens dem Glauben.
Das Clansgesetz regelte alle materiellen Angelegenheiten,während alles,was darüber hinausging,durch die Hüter des Glaubens und der Geschichte behandelt,geprüft und entschieden wurde,den Druiden,weisen Frauen und Barden. an kann also von einem sehr fest gefügten System sprechen,das sich in einer Art horizontaler Hierarchie manifestierte : Durch den Glauben bestimmt, wurde jeder Einzelne als Teil eines Ganzen betrachtet,er nahm also den Platz ein,der nach seiner Bestimmung und nach seinen Fähigkeiten für ihn vorgesehen war.Herkunft oder Geschlecht blieb dabei unberücksichtigt, der Rahmen der Natur zählte.Als Beispiel dazu kann man die staatliche Organisation anführen:Viele Clans bestimmten zum besseren Schutz einen Clansführer,diese wählten wiederum einen Clanslord für einen Landstrich und die Versammlung der Clanslords eines Landes bestimmten nun den Landeskönig Diese
bestimmten einen Hochkönig.Dieser konnte, ebenso wie die "Unter-"Könige,Lords und Führer,jederzeit wieder abgewählt werden.Die Abstammung war eben auch hier unwichtig,die Einzelperson zählte.
Der Grundgedanke dieser Ordnung war also der, daß der, er sich,im Rahmen seiner Natur,als Einzelperson individualisiert und sich so selbst »gerecht« wird, dem Kollektiv dient. Man wird sich selbst gerecht,indem man all das,was man kann oder wo man ein Talent hat, weiterbildet oder anwendet.
Clansmänner und -frauen dachten nie in Begriffen wie "Gesellschaft","Stand" oder "Klasse",jeder dachte "nur an sich",im Rahmen einer vom Naturbegriff geprägten Gedankenwelt,und stand damit an seiner Stelle in der Gesamtheit aller ebenso Denkenden.
Die indoeuropäische Grundstruktur,das gleichwertige Nebeneinander einer weiblichen Erdgottheit und einerm männlichen des Himmels,blieb auch bei den Kelten erhalten. Mit Besiedelung und Landwirtschaft gewann die Leben hervorbringende Mutter Erde im Alltag des Kelten jedoch so stark an Gewicht,daß aus heutiger (patriarchalischer) Sicht die Keltische Gesellschaft als matriarchalische gedeutet wird.Somit genoß die keltische Frau zwar eine passive, aber auch höhere Stellung als der Mann.Worte wie Emanzipation oder Gleichberechtigung war dem Clansmenschen zwar fremd,da sie ja schon aus ihrem Glauben und ihrer Lebensphilosophie heraus alle gleichwertig waren,doch anders als der Mann konnte die Frau neues Leben hervorbringen, was ihr eben jene besondere Stellung innerhalb des Clans gab.
DER GLAUBE
Die Mystik und Religion der Keltischen Stämme scheint auf de |
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