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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 01.05.2000    um 00:04 Uhr   
Wenn der Zeitpfeil rückwärts laufen würde, dann würde dies bedeuten, daß alles, was bereits geschehen ist, noch einmal geschehen würde.
Natürlich in umgekehrter Reihenfolge, erst Wirkung, dann Ursache.
Angeblich soll der Zeitpfeil beim Implodieren des Universums rückwärts laufen, dabei werden dann Tachyonen emittiert.
Unserem Bewußtsein soll das aber nicht auffallen, da unser Gehirn die Ereigniskette so interpretieren würde, daß es für uns keinen Unterschied ausmachen würde, ob wir uns nun vorwärts oder rückwärts in der Zeit bewegten.
Wir wissen also im Moment gar nicht genau, ob das Universuum sich ausdehnt oder zusammenzieht.
Geschehen dann eigentlich alle Ereignisse, die bereits abgelaufen sind, noch einmal?
Würde das Déjà Vu Gefühl erklären.
Wenn nicht, bestünde die Möglichkeit, daß wir gleichzeitig zweimal vorhanden sind, dies müßte uns allerdings schon aufgefallen sein. [i]g[/i]
Ziemlich abgefahren, das Ganze.
Aber, es gibt Experimente mit einem getunnelten Mozart!
Elektronen haben die Fähigkeit, einen für sie undurchdringlichen (als Teilchen) Körper zu überwinden, in dem sie sich in eine Welle verwandeln, durch den Körper "tunneln" und sich auf der andere Seite wieder in Teilchenform umwandeln.
Dieser Effekt ist experimentell bestätigt und wird überall in der Elektrotechnik (auch im Computer) angewandt.
Aber jetzt kommt das spannende! [i]g[/i]
Die Geschwindigkeit, mit denen die Teilchen "tunneln", ist höher als die Lichtgeschwindigkeit. Es gibt Experimente, die nahelegen, daß sie dafür [b]überhaupt keine[/b] Zeit benötigen!
Die Forscher glauben sogar, daß es möglich wäre, Elektronen "tunneln" zu lassen, die dafür nur "negative" Zeit benötigen würden.
Also rückwärts durch die Zeit.
Eine zweite Sache ist an den Experimenten noch interessant.
Auf diese Art wurden bereits Atome "gebeamt".
Denkbar wäre folgendes Experiment:
Ein Mensch wird in eine Maschine gesteckt.
Supercomputer speichern die Informationen über die Position und Zusammensetzung aller Elementarteilchenn in seinem Körper.
Der Mensch wird getunnelt.
Die Entfernung, über die getunnelt werden kann, ist theoretisch unbegrenzt.
Am Bestimmungsort wird er wieder zusammengesetzt.
Lebt er dann noch?
Ist das dann noch derselbe Mensch?
Theoretisch wären mit solch einer Maschine auch Zeitreisen möglich.
Philosophisch betrachtet bringen Zeitreisen allerdings eine Reihe von Problemen mit sich. (Paradoxien usw.)
Gruß Sam
[Diese Nachricht wurde geändert von: sam_naseweiss (geändert am: 30-04-00).]
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Nutzer: wupel
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geschrieben am: 01.05.2000    um 03:09 Uhr   
..langsam find ich es schön, daß ihr/wir einfach nur Spaß an der Sache haben, trotz "möglicherweise" getunnelter Maulwürfe und den neusten Modellen Hawkinscher Rollstuhlhersteller...
sam: dein"innerhalb dieser Welt ist alles kausal" Satz, impliziert einen/viele in dieser Welt vorkommende Götter, Götzen und schieß-mich-tot..
oder
wenn in dieser Welt alles kausal wäre, würde auch (der existente oder nicht-existente Gott) seine Ursache haben(und damit in deinem Sinne erklärbar sein) bzw. "wenn es soetwas wie einen freien Willen..." ach sam, ich hoffe du hast zumindest noch den freien Willen hier zu posten, was du als existierendes (davon geh ich mal aus) Wesen tust und dich von mir nicht als Handlanger bzw. bös langer Kausalkettenknecht irgendeiner "Es-gibt-keinen-Zufall/freien Willen/alles ist-determiniert/axiomatischen Welt behind the "nur-ich-weiß-wie-tief-ein-schwarzes-Loch-ist-Welt" begreifst.-puh.
nun zu den smilies..(irgendwann hab ich zufällig mal einen geschaffen, so mit Klammer auf und Buchstaben...warŽs Zufall, oder??????)
wieso muß der Ort ohne Gott die Hölle sein????"zweiter Tod" versteh ich nicht/hab ich noch nie von gehört..
vielleicht sam gibt es auch einfach einen Ort, indem ich Gott bin, und Satan, und Belzebub und Jesus, und Nymphe, Narziß und Goldmund und Hawkins und Wheeler und und und...
vielleicht! ist dieser Ort zeitlos (und damit bar jedweder Diskussion über Entropie und vollkommen durchgekrachten Tachyonen/Gravitonen/grünen Bohnen und Götterklonen)
wenn ich Schrödinger wäre gewesen sein würde hätte wollen müssen..hätte ich meine Katze gestreichelt..so einfach ist das..(meine Katze heißt Zausel und geht ab wie SchmidtŽs Katze (aber nur weil mein Hund Schmidt heißt))oder nicht??-logisch jetzt: das geht ab wie Zausel!
star: was auffällt an der Tunnelgeschichte ist doch nur, daß wir uns alle in ihm befinden. Möchtest du dich in solchen Momenten selbst replizieren?? Tunnelwesen/Wurmlochwesen von mir aus.
Was ist Geschwindigkeit, wenn die Zeit nicht existiert?(oder der Weg?-so als Ziel!!!)
manchmal schmecken einfach nur frisch geräucherte Plötzen, mir, Herrn Schmidt und Zausel..
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Nutzer: tjane
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geschrieben am: 01.05.2000    um 10:42 Uhr   
kurzgedanken zum thema:
glauben sie, dass es einen gott gibt?
ich weiss es nicht, aber man sollte sich trotzdem so benehmen, als gaebe es einen
(churchill?)
warum laesst gott leiden zu?
eine antwort enthaelt das buch hiob, kurzform: leiden = glaubenspruefung
goetter werden durch den glauben an sie erschaffen
[i]nein, das ist keine meinungsaeusserung, sondern einfach, was mir als erstes zum thema einfaellt -
und jetzt verschwind ich wieder im wurmloch ;-)[/i]
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2000    um 14:53 Uhr   
Nach dem Ausflug in die Physik nähern wir uns offensichtlich der Frage ‚Was ist wirklich, real ?‘. Die Grundfrage, die uns wohl alle beschäftigt seitdem die Physik generalüberholt die Waschanlage verlassen hat und nur noch als Bausatz zurückkam. Zerstieben in viele Einzelteile, atomisiert, zerlegt in autonome Einheiten, die untereinander kaum mehr kommunizieren können. Kaum mehr in Einklang zu bringen sind.
Merkwürdig nur das sonore Credo des ‚Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile’. Winkt hier nicht jenes ‚+ x‘ welches die edlen Geraden in den Abgrund treibt ?
Der Ausbruch aus der Unmündigkeit scheint in einen weitaus tieferen Einbruch in dieselbe zu münden. Früher der Religion mit unverständlichen lateinischen Formeln unterworfen, heute auf Fachleute angewiesen die kaum einen allgemeinverständlichen Satz hervorbringen. Regression in die infantile Phase also ? Schließt sich mal wieder der Kreis ? Also weiter das Handy ans Ohr gepreßt und der Rest Grau verbrutzelt .. Mensch opfert Mensch .. nur welchem Gott ?
Narzissens Spiegel zerbarst: Die von einem allumfassenden Gott zusammengehaltene Welt explodierte in zahllose Splitter die im Lauf der Zeit immer mehr zersplittern. Ein Ende ist nicht absehbar. Dazu fallen mir immer die armen Mathematiker ein, die hilflos in der Universalität treiben und sich in den Randgebieten einnisten. Abstraktion höchsten Grades, - sicherlich jeder ein Genie in seiner Nische doch weitab von der Realität im neuen Sinne, ohne Gefühl für etwas Ganzes. Es wird immer komplexer .. immer undurchschaubarer. Die Rache einer Schöpfung manifestiert durch einen neuen Turmbau zu Babel ?
Probates Mittel jemanden in den Wahnsinn zu treiben : Nimm ihm den Glauben an das was er sieht und denkt ! Verunsichere ihn ob seines Gefühls !
Wirklichkeit sehen .. Sehen war vor geraumer Zeit für den ollen Augustinus eine Art Ganzkörperkultur, Ausdruck des Gebrauchs aller Sinne. Unsere beiden Pappnasen - Kameraden Locke und Descartes haben ganz Anderes etabliert : Heute ist ‚Sehen‘ immer mehr pervertiert und reduziert auf Kontrolle. Eine gesellschaftliche Auswirkung .. logisch nachvollziehbar.
Kein Wunder .. die Natur auf dem Seziertisch des Experiments geschnallt in gnadenloses kaltes Neonlicht getaucht. Die Natur .. das ewig weibliche. Der Hexe sind die Geheimnisse zu entreißen .. so lautet der ursprüngliche Auftrag aus jener Zeit. Erfunden von der Wissenschaft und besiegelt vom Puritanismus. Die Inquisition reist immer noch durch Berg und Tal und die Kutschen hinterlassen tiefgreifende ökologische und ökonomische Furchen. Kassandra wird samt Resthexe mittsommers verbrannt.
Versuchsanordnungen ergeben sich aus den gestellten Fragen. Welche Fragen sind es ? (warte immer noch auf Fragen zur Ausdifferenzierung der Morula ). Brünhilde in der flammenumwobenen Tiefkühltruhe taufrisch aufbewahrt.
Früher einmal war alles einfach im Fluß, Geist war an Materie gekoppelt. Heute ist das alles fragwürdig geworden. Die Erforschung der Quantentheorie legt nahe, daß das was wir physikalische Realität nennen als rein seelische Wirklichkeit anzusehen ist. Welch Tragweite ! Jeder sein eigener Physiker, jedem sein eigenes Labor, jeder sein eigener Gott . Nun, zumindest seines Glückes alleiniger Schmied. Jeder sein eigenes Universum, Schüttelspeer hatte wohl doch recht trotz der mittelalterlichen Sichtweise und Gebundenheit.
Also auch letzten Endes auch Zweifel an der Existenz, - wie sei sie nun beweisbar ? Eine der sieben Plagen des totgesagten mit extrem langer Inkubationszeit, - der Mensch als ‚Spiel der Zeit‘ ?
Die beiden Giganten Rationalismus und Empirismus im Endkampf : Erkenne ich nun Wirklichkeit durch ‚Denken‘ oder durch Erfahrung ? Descartes Physik im Clinch mit Lockes geliebter Psychologie. Beide jedoch einig, daß in der Negation der Natur das Heil der Menschheit liege. Denken und Natur als Gegensätze – gipfelt im Hexenhammer.
Unbemerkt schlich sich jedoch ein schmächtiger David aufs Feld, Berkeley,
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2000    um 14:55 Uhr   
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial, Helvetica quote:</font><HR>
- Kam ein Vektor zur Drogenberatung ‚Helft mir, - ich bin linear abhängig‘
- Kam ein Nullvektor zum Psychiater und meint ‚Hilf mir, - ich bin orientierungslos‘.
- Warum verwechseln eigentlich Mathematiker Weihnachten und Halloween ? Na, - weil Oct 31 = Dec 25
- In einen Aufzug steigen zwei Personen ein. Etwas später kommen drei heraus. Der Physiker: "Der ist reingetunnelt." Der Biologe: "Sie haben sich fortgeplanzt." Der Mathematiker: "Nun muß einer wieder rein, damit keiner drin ist."
- Am siebten Tage aber ruhte Gott. Und er gab Adam die Logarithmentafel und sprach: "Siehe ich gebe in Deine Hände das ganze mathematische Paradies. Nun darfst du addieren und multiplizieren und potenzieren. Nur durch die Zahl 0 darfst du nicht dividieren; denn diese Zahl ist ein Geschöpf des Fürsten der Finsternis."
Die listige Schlange aber sprach zu Eva: "Wer durch 0 dividiert, wird lernen, was richtig und falsch ist." Und das törichte Weib sprach zu Adam: "Dividiere und die Gleichung wird viel einfacher werden."
Und Adam faßte sich ein Herz und dividierte durch 0. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten, daß sie nackt waren. So machten sie sich Schürzen aus abgewickelten Oberflächenintegralen. Da trieb Gott Adam und Eva aus dem mathematischen Paradies und sprach zu ihnen: "Weil Du durch 0 dividiert hast, sei deine Arbeit verflucht. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Leben lang differenzieren, integrieren und logarithmieren. Nie sollst du eine Zahl unendlich erreichen und für  und e genaue Werte finden. Du wirst für den Sinus von zwei verschiedenen Zahlen den gleichen Wert erhalten und nie einen exakten mathematischen Text hervorbringen
<HR></BLOCKQUOTE>
das hab ich mal auf einer Homepage gelesen
Vero weiß sicher wo ..
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 01.05.2000    um 15:08 Uhr   
Ach ja, ich kann es mir nun doch nicht verkneifen .. nach der Implosion und dem Schwarzen Loch wäre da nicht die Weiteführung ins WWW angebracht ? Jenes gigantische Speichersilo das alltäglich mit Wissen und Gefühlen aller Ausprägungen vollgestopft wird ? Diese neue Ursuppe ?
[i]Ja, ja .. ich geh lieber wieder in den Garten ..[/i]
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Nutzer: nienor
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geschrieben am: 02.05.2000    um 11:03 Uhr   
Ich muss jetzt ganz ehrlcih gestehen, dass ich jetzt nicht alles gelesen habe, was iht hier so von Euch gegeben habt. Aber mir ist aufgefallen, dass viele Gott im Kontext eines bestimmten Glaubens, einer bestimmten Religion sehen. Das macht es schwer an Gott zu glauben, denn jede Kirche, jede Sekte hat ihre Fehler ihre Ungereimtheiten. Deswegen glaube ich, dass nur Leute, die nicht bereit sind nachzudenekn, sondern nur etwas zum Festhalten suchen, uneingeschraenkt an die Religionen glauben, die heute bestehen.
Ich habe schon in vielen Religionen Wahres gesehen: die allumfassende Liebe des Christentums, die Ausgeglichenheit des Buddhismus,... Aber irgendwie hat mir eine Religion allein nie weiter geholfen. Und trotzdem glaube ich an Gott.
Dabei sehe ich Gott aber nicht als den Gott einer Religion. Ich glaube einfach daran, dass da irgendetwas ist, was ueber uns steht und auch ueber uns wacht. Und dieses, was da ist, nenne ich Gott, was auch immer es sein mag.
Das kann jetzt versponnen klingen und weltfremd, aber ich fuehle, dass all das Schoene uns von irgendwoher gegeben ist und uns damit eine Verantwortung auferlegt wurde, die wir nicht von uns weisen koennen. Aber es wurde uns auch Schmerz und Trauer gegeben, mit dem wir uns abfinden muessen und den wir nicht erklaeren koennen. Und auf der Welt geschehen Dinge, die uns an der Existenz eines guten Gottes zweifeln lassen. Ich weiss nicht, warum es so etwas gibt; ich kann nur sagen, dass ich Gott fuehle und er mich begleitet; und ich weiss, dass mrin Gefuehl mich nicht betruegt.
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Nutzer: Gast_tempek
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geschrieben am: 02.05.2000    um 13:43 Uhr   
.........sie nagelten liebe
ans kreuz
symbolisch für ihre
macht
aber die liebe blieb
unbesiegt
sie wehrte sich
einfach nicht.............
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Nutzer: Gast_tempek
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geschrieben am: 02.05.2000    um 13:51 Uhr   
.........sie nagelten liebe
ans kreuz
symbolisch für ihre
macht
aber die liebe blieb
unbesiegt
sie wehrte sich
einfach nicht................
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"Autor"  
Nutzer: Gast_black-rose
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geschrieben am: 02.05.2000    um 16:16 Uhr   
als ich mir das alles hier durchlas, sagte ich mir immer wieder:"oh gott"
unwillkürlich stürzte es aus mir heraus!!!
einfach der gewohnheit halber!
und dabei glaube ich doch gar nicht an gott!!!
für mich gibt es keine höhere macht.
was soll ich mir unter gott denn vorstellen?
kann mir denn überhaupt jemand sagen, wie dieser gott denn aussehen soll?
weiß das irgendjemand?
ich bin der meinung: NEIN
und warum kann man ihn, es personifizieren?
*ein rätsel ist für mich*
es wird gesagt, gott ist allmächtig und gut.
was ist gut?
was ist böse?
sollten wir wirklich so naiv sein und gutes als gott oder göttlich bezeichnen und böses als satan oder teuflisch?
neulich verabschiedete mich eine bekannte, von der ich weiß, dass sie gläubig ist, mit der formel toi toi toi...
und in einer diskussion mit einem pfarrer und einer pfarrerin (thema: okkultismus - war wirlich sehr interessant)hörte ich zum ersten mal, dass dieser ausspruch den teufel in sich birgt.
ein wiederspruch oder? sehen das alle christen so, oder war der pfarrer nur zu euphorisch???
[i] mich nimmt das thema wohl sehr mit und ich bin es manchmal sehr leid, mich darüber zu unterhalten, weil ich dann immer kein ende mehr finden mag...es raubt mir zeit und lässt mir keine ruh...[/i]
ich für meinen teil kann weder an gott noch an teufel glauben!
ich bin ein sehr empirisch veranlagter mensch, glauber oftmals erst an etwas, was ich sehen und fühlen kann.
und das kann ich bei gott nicht behaupten!
so, ich lass es jetzt mal lieber...
bis dahin
*die rose genießt die sonnenstrahlen*
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"Autor"  
Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 02.05.2000    um 16:38 Uhr   
n/a
[Diese Nachricht wurde geändert von: starchaser (geändert am: 02-05-00).]
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Nutzer: sam_naseweiss
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geschrieben am: 02.05.2000    um 18:07 Uhr   
Kann meinen Vorrednern nicht mehr viel hinzufügen, ohne daß ich mich wiederholen würde.
an Wupel: Klar habe ich einen freien Willen, habe ich je was anderes behauptet? [i]frinz[/i]
an Starchaser: War cool dein Text. War der wirklich von Dir?

Ein Philosoph ist ein Mensch der in einem schwarzen, lichtlosen Raum eine schwarze Katze sucht.
Ein Wissenschaftler ist ein Blinder, der mit seinem Blindenstock im Dunklen nach ihr stochert, dem sie aber immer wieder entgleitet weil er sie mit dem Stock nicht fassen kann.
Ein Gläubiger ist einer der im Dunklen etwas zu fassen kriegt und ruft:
"Ich hab' sie - Ich habe sie gefunden!"
Gruß Sam
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Nutzer: orla
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geschrieben am: 03.05.2000    um 11:45 Uhr   

*noch mal reinschnuppert*
Hm...........brauch es überhaupt eine Antwort?
*wieder geht, wollte schließlich jetzt ruhig sein*

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Nutzer: MacDeath
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geschrieben am: 15.08.2000    um 18:01 Uhr   
[i]hat 'ne ähnliche debatte angebrochen, weil die hier übersehen hatte[/i]
mal was zum nachdenken:
man nehme eine ameise. man betrachte, beobachte sie. versetze sich in sie hinein. was geht in den winzigen nervensträngen einer solchen ameise vor? wie sieht sie die welt? welchen teil kennt sie?
für die ameise gibt es da als ersten den ameisenhaufen. und dann vielleicht auch noch ein paar meter rund um den ameisenhaufen. das ist ihr gesamter erfahrungsradius. sie weiß nicht, dass da noch mehr ist. sie ahnt es nicht einmal, und sie wird es auch niemals erfahren. ihre sinne, ihre wahrnehmung ist beschränkt. sie ist von ihren vorrausetzungen her schon gar nicht in der lage, alles was es allein auf diesem planeten gibt zu erfahren.
wie kann sich also ein mensch einbilden, alles zu erfahren was es in diesem unseren universum gibt?
MD
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"Autor"  
Nutzer: trixie49
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geschrieben am: 15.08.2000    um 19:47 Uhr   

dieser Vers ist nicht von mir,
aber ich finde ihn sehr schön und
bedeutsam zu diesem Thema
Gott schläft in den Steinen,
träumt in den Pflanzen,
erwacht in den Tieren
und lebt in den Menschen.
mit diesem Vers kann ich besser leben, als mit Kirchenmächten die Kriege gegeneinanderführen, auch wenn sie ihn heiliger Krieg nennen.
Aber dies ist nur meine ureigene Meinung :-)
Trixie49
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"Autor"  
Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 15.08.2000    um 22:57 Uhr   
Ich stimme Trixie zu, das ist ein schöner Vers und auch Dir MacDeath. stimme ich zu, wir können uns streiten, ob da etwas ist... Erklären oder leugnen können wir es aus menschlicher Sichtweise nicht...
Tendrick, der Lichtelf
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"Autor"  
Nutzer: Gast_*triskel*
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geschrieben am: 16.08.2000    um 09:19 Uhr   
habe meine Gedanken zum Thema bei im Topic Pincipia Philosophica hinterlassen
.......weil ich dies hier übersah.....*bitte um verzeihung*
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"Autor"  
Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 16.08.2000    um 10:25 Uhr   
Hallo Mad, aus einem einfachen Grund ist Gottes Meisterwerk "mißraten". Gottes Meitserwerk hat einen freien Willen bekommen und ein Ego. Gott wollte keine Marionetten schaffen, als er den Menschen erschuf, sondern Wesen mit einem eigenen Willen. darüber zu richten, ob das gut, oder nicht ist, steht uns egentlich nicht zu, aber ich kann nur eine Theorie in den Raum stellen:
Der Preis der Freiheit ist das Böse...
Wenn ich einem Menschen die Freiheit gebe zu tun und zu lassen, was er will, und ich meine das auch ernst, dann muß ich auch eingestehen, daß er die Möglichkeit besitzt etwas Unrechtes zu tun. Niemand wird von Gott gezwungen ein Gutes leben zu führen...
Und was so ein Paar Leute angeht, die meinen kreuzzüge zu machen, im Namen Gottes, oder sich in Gottes Namen auf irgendwelche Rechte berufen, da kann ich nur sagen, daß dies eine Form des Machtmißbrauches ist und sogar hin zu einer Lüge geht, denn Menschen können viel behaupten, aber, ob sie auch im Sinne Gottes handeln, wenn sie in Gottes Namen handeln, sei dahingestellt.
Ich hoffe, man versteht, was ich sagen will...
Tendrick, der Lichtelf
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"Autor"  
Nutzer: Gast_m@d25
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geschrieben am: 16.08.2000    um 12:29 Uhr   
Du suchst Gott und findest nur Fragen.
Du fragst nach einem Sinn für deine Existenz,
und niemand gibt dir eine Antwort.
Wir Menschen, die wir doch die Krone der Schöpfung sein sollen, vernichten unsere Umwelt aus Profitgier. Wir führen Kriege und entwickeln immer neue effektivere Waffen um dann mit "Gottes Segen" loszuziehen um den "Feind" zu vernichten.
Wenn es den allmächtigen, gütigen und perfekten Gott wirklich gibt, warum ist ihm sein angebliches Meisterwerk, der Mensch, so missraten.
Irgendwann, wenn unsere Existenz hier beendet ist, werden wir alle die Wahrheit erfahren.
Dis dahin:
Blick in dein Herz und hör immer auf dein Gewissen, bei allem was du tust. Warte nicht darauf, dass irgendein höheres Wesen dir hilft, sondern nimm dein Leben selbst in die Hand. Dann brauchst du keine Kirche oder eine andere Glaubensgemeinschaft die versucht dir ihre Dogmen aufzudrücken. Denn nichts kann dich besser durchs Leben führen als dein Herz und dein Verstand in Einklang mit deinem Gewissen.
PS: selbst wenn Millíarden von Menschen an etwas glauben, ist das kein Beleg für die Richtigkeit dieses Glaubens.
:-) m@d25
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Nutzer: erdfreund
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geschrieben am: 18.08.2000    um 21:43 Uhr   
Kontrolle ist der Schlüssel zum Erfolg. Früher stillte Gott das Bedürfnis der Menschen, kontrolliert und Verstanden zu werden. Nennen wir daher Gott unsere Grosse „Ego - Maschine“

Heute sind wir in der Lage, dieses Bedürfnis mit Hilfe von Daten und Algorithmen zu Befriedigen.

Individuelle Freiheit?

Ein Witz!
cu erdfreund
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"Autor"  
Nutzer: MacDeath
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Anzahl Nachrichten: 1169

geschrieben am: 19.08.2000    um 00:03 Uhr   
"And he made himself me nothing you nothing out of the powder."
wie herrlich zweideutig... wer die andere bedeutung findet kriegt 'nen lolli.
MD
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"Autor"  
Nutzer: noplagiat
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Anzahl Nachrichten: 2

geschrieben am: 19.08.2000    um 00:47 Uhr   
Hi overon!
Also ich find schon das es hierhin gehört.
Ist doch gut mal drüber nachzudenken, immerhin bestätigt die rege Teilnahme den Wert deines Threads.
Bist du dir sicher das du an nichts glaubst?
Ich erkenne schon das du Glauben praktizierst.
Deine gemeingültige Vorstellung, das die Menschen die an Gott glauben sich auf kirchliche Dogmen berufen ist nicht ganz zutreffend. Mit dem Wort Gott verbindest du scheinbar in einem Atemzug Religion.
Religion und Gott sind Worte, mehr nicht.
Aber diese Worte brauchen wir, um uns mitzuteilen um uns auszutauschen.
Gott:
Meiner Vorstellung nach beinhaltet die Frage nach Gott schon einen Beweis für Gott.
Ich persönlich glaube nicht, das Seele ein rein biochemischer Prozess ist, wie die Atheisten glauben. Du bist kein Atheist soviel sehe ich.
Die Vorstellung an die Zufleischwerdung eines Gottes, Jesus oder was auch immer erscheint mir auch etwas dürftig, denn sie schränkt uns darin ein, etwas auszudenken. Für viele Menschen ist es halt wichtig das sie gemeingültigen und annerkannten Glaubensformen folgen dürfen.
Du gehst halt viel tiefer und das ist normal, das macht den Menschen aus, das er hinterfragen kann und immer suchen wird.

Der Physiker Werner Heisenberg sagte einmal:
" Der Becher der Wissenschaften ist gefüllt mit Atheismus, aber am Boden des Bechers wartet Gott auf Dich !"

Ich glaube Heisenberg erkannte das ganz gut!
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Branwen
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geschrieben am: 20.08.2000    um 05:30 Uhr   
Ich mussZugeben, das ich erfreut bin , hier ein solches Thema vorzufinden.
Doch Schon naht die erste Kritk.... bei vielen bemerkte ich, das sie immerwieder die Bibel als Stütze nahmen, zur Beweisführung ect. Doch so leid es mir tut... die Bibel wurde schliesslich (Neues Testament) erst über hundert Jahre nach Jesus "angeblicher" Lebenszeit niedergeschrieben. und auch dann meist nicht aus augenzeugenberichrtern verfasst, sondern aus Überlieferungen und mündlich weitergegebenen Texten. Ausserdem ist man sich nicht einmal sicher,
ob 1.) die Bibel vollständig ist, was die Evangelien angeht.
2.) richtig vom hebräischen ins lateinische übersetzt wurde...und vom lateinischen inds deutsche.. Bspiel: Es heißt in der Bibel...Jesus von Nazareth.. original aus dem hebräischen ins deutsch müsste es aber mit Jesus, der Nazarehner übersetzt werden... Ein völlig anderer Sinninhalt, da Nazarener eine Jüdische "Sekte" zur Zeit um Jesus Geburt waren...
3.) ...wird im alten Testament Lilith, die erste Frau Adams unterschlagen!...
... Dieserart Beispiele liessen sich ncoh eine ganze weile fortführen...
Doch die Frage nach Gott klärt die Bibel selbst nicht (zumindestens nicht objektiv).
Ich vertrete die Auffassung, daes keinen Gott gibt, das alles was wir erleben eine illusion ist und das daher jeder seine eigene Wirklichkeit hat...was Gut und Böse relativ macht..
Der Ruf nach "Gott" ist meiner Meinung nach der verzweifelte Versuch in letzter Instanz Die Eigenverantwortung die man hat doch noch einem anderen zu übertragen ... nach dem Motto ... Dafür gibt es ja Gott... braucht man nicht selber aktiv zu werden und sein Leben zu gestalten.
Die Kraft, die manche aus dem Glauben an Gott ziehen, sie kann nicht verleugnet werden, aber ich bezweifle, das sie von "Gott" kommt. eher behaupte ich einfach mal, das diese Kraft aus der Harmonie mit dem Ganzen entsteht.. mögen die Einen es Gott nennen, die anderen "Kosmische Strahlung" oder wie auch immer! Das es diese Kraft gibt, weiss ich und zwar aus eigener Erfahrung.
Was ich noch anmerken wollte. Da immerwieder die Frage nach dem Entstehen des Universums auftauchte.. Ich bin überzeugt,dass sich alles ständig verändert, und zwar nach dem "Gesetz" der sogenannten Entropie sowie dem entgegenwirkendem "Gesetz". Was ist nun, wenn es überhaupt keinen Urknall in diesem sinne jemals irgendwann gab? Sondern alles ein immerwährendes Verändern von Zustandsformen der "Materie" ? Zeigt uns die Frage nach dem Beginn nicht, dass wir nur in der Lage sind, linear zu denken? .. und alles von (mind.) zwei seiten betrachten müssen, anstelle das alles als ein Ganzes zu sehen?!...
Nunja. voerst belasse ich es hierbei, da es doch nun schon recht spät, bzw. recht zeitig ist.
Mfg. Branwen
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"Autor"  
Nutzer: tina38
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geschrieben am: 24.08.2000    um 14:38 Uhr   

Als erstes Mal: Ich war röm/kath. und bin aus der Kirche ausgetreten (Sie hat zu viel Schuld auf sich geladen). Zur Zeit bin ich konfessionslos, glaube jedoch an einen Schöpfer aller Dinge. Ich beschäftigte mich im Moment mit der Bibel (warum soll ich ihr nicht auch mal eine Chance geben, außer den Zeitungen, den Menschen, dem Fernsehen, dem Radio?.....)
Nun etwas für die, die daran glauben, dass die Bibel von Gott inspiriert ist (d.h. er ist der Autor der Bibel), die anderen brauchen dieses alles nicht zu lesen.
Sollte die Frage nicht lauten: „WAS ERWARTET GOTT VON UNS?“
Die Bibel ist ein wertvolles Geschenk Gottes. Sie ist wie ein Brief, den ein liebevoller Vater an seine Kinder geschrieben hat. Sie sagt uns die Wahrheit über Gott – wer er ist und welche Maßstäbe er hat.
Beginnend mit dem Jahr 1513 v. u. Z. wurde die Bibel über einen Zeitraum von 1600 Jahren von etwa 40 verschiedenen Männern geschrieben. Die Bibel besteht aus 66 kleinen Büchern. Ihre Schreiber waren von Gott inspiriert. Sie schrieben seine und nicht ihre Gedanken auf. Demnach ist der Autor der Bibel Gott und nicht irgendein Mensch auf der Erde (2. Tim. 3:16,17, 2. Petr 1:20,21). Gott sorgte dafür, dass genaue Abschriften der Bibel angefertigt und aufbewahrt wurden. Von der Bibel sind mehr Exemplare gedruckt worden als von irgendeinem anderen Buch. Die Menschen beten vieles an. Aber die Bibel sagt uns, dass es nur EINEN WAHREN Gott gibt. Er erschuf alles, was im Himmel und auf der Erde ist. Da er uns das Leben gegeben hat, ist er der Eine den wir einzig und allein anbeten sollten (!. Kor 8:5, 6, Off. 4:11). Gott hat viele Titel, aber nur EINEN Namen. Dieser Name ist Jehova. Aus den meisten Bibeln wurde der Name Gottes entfernt und durch die Titel HERR oder GOTT ersetzt. Doch als die Bibel geschrieben wurde, erschien der Name Jehova darin ungefähr 7000 mal(2. Mose 3:15, Psalm 83:18). Jehova hat einen „Leib“, aber dieser unterscheidet sich völlig von unserem. Die Bibel sagt: „Gott ist ein Geist“ /Joh 4:24) Ein Geist ist eine viel höhere Lebensform als unsere. Kein Mensch hat Gott jemals gesehen. Jehova lebt im Himmel, aber er kann alles sehen (Ps. 11:4,5 Joh.1:18). Was ist jedoch der heilige Geist? Er ist keine Person, wie Gott eine ist, sondern Gottes wirksame Kraft (Ps 104:30). Die Bibel gibt uns Aufschluß über die Persönlichkeit Jehovas. Sie beschreibt die Eigenschaften, die ihn besonders auszeichnen: Liebe, Gerechtigkeit, Weisheit und Macht (5. Mo 32:4, Hiob 12:13, Jesaja 40:26, 1. Joh 4:8). In der Bibel wird auch gesagt, dass er barmherzig, freundlich, zum Vergeben bereit, großzügig und geduldig ist. Gott erkennt man daran, indem man die von ihm erschaffenen Dinge beobachtet und darüber nachsinnt, was sie uns sagen wollen. Gottes Schöpfungswerke sind ein Beweis seiner großen Macht und seiner Weisheit. In all seinen gemachten Dingen sehen wir seine Liebe (Ps 19:1-6, Rö. 1:20).
Bevor Jesus auf die Erde kam, lebte er im Himmel als Geistperson. Er war Gottes erste Schöpfung, und deshalb wird er Gottes „erstgeborener“ Sohn genannt (Kol 1:15, Off 3:14). Jesus ist der einzige der Söhne Gottes, den Gott allein erschuf. Für die Erschaffung alles anderen im Himmel und auf der Erde gebrauchte Jehova den vormenschlichen Jesus als seinen „Werkmeister“ (Spr 8:22-31, Kol 1:16,17) Außerdem diente er Jehova als oberster Wortführer. Deshalb wird Jesus „das Wort“ genannt (Joh 1:1-3, Of 19:13)
Gott sandte seinen Sohn auf die Erde, indem er das Leben Jesu in den Mutterleib Maria übertrug. Jesus hatte also keinen menschlichen Vater. Deshalb erbte er keine Sünde oder Unvollkommenheit. Gott sandte Jesus aus drei Gründen auf die Erde: 1. um uns die Wahrheit über Gott zu lehren (Joh 18:37), 2. um seine Lauterkeit uneingeschränkt zu bewahren und uns somit ein nachahmenswertes Beispiel zu geben 1. Pet 2:21, und 3. um sein Leben zu opfern und uns dadurch von Sünde und Tod zu befreien. Warum war das notwendig? (Mat. 20:28)
Durch seinen Ungehorsam gegenüber Got
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Nutzer: Tendrick
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geschrieben am: 24.08.2000    um 19:19 Uhr   
Meine Hochachtung Tina,
Du hast alles sehr genau und treffend beschrieben, denn ich selbst habe die katholische Kirche auch verlassen und kann nur sagen, was Tina da über die Bibel schreibt stimmt, obwohl Branwen überzeugend argumentiert, muß ich hier leider aus meinem tiefsten Inneren heraus sagen, daß Gott keine Zuflucht ist, die alles leichter macht, sondern, es sit er beginn eines langen Wachstumsprozesses, der alles ist, nur nicht leicht...
Tina hat es hervorragend ausgedrückt und zusammengefaßt.
Tendrick
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