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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 05.10.2001    um 09:37 Uhr   
ich seh dich an
mein blick völlig gebannt
seh auf das ästlein
und fange wieder an zu wein'

ein ast...nicht mehr
und schon worde mir alles zu schwer
die last des lichtes und der dunkelheit
was gäbe ich dafür wäre ich von dieser befreit

ich sehe auf und in dein gesicht
höre deine worte die du leis zu mir sprichst
so beruhigend deiner stimme klang
und ich merke wie mir nicht mehr ist so bang

steh ich langsam mit dir auf
schüttle ab den alten staub
seh in die richtung die du deutest
und bin dankbar das du freundschaft nicht bereutest

greife deine hand mit unbehagen
tut es mir leid, doch kann ich es nicht sagen
soviel du für mich auf dich nahmst
"ich danke dir", das einzige was ich sprechen kann

wärme möcht ich dir geben
schon allein der freundschaft wegen
bist du so wertvoll für mich
will nicht abhängig sein doch brauche ich dich

um stark zu sein
um zu trotzen der nacht
um mich nicht mehr fühlen so klein
und damit ich die sonne anlach

mein versprechen das ich dir gab
ich niemals brechen werde
auch wenn ich in dunkelheit verstarb
deinet willen ich zum lichte kehre

kein zwang den du aussprichst
sondern sanfte worte die du mir gibst
schau ich auf den hohen sonnenstand
und werde versuchen gehen voran

erst ein schritt dann ein zweiter
und ich spüre dich an meiner seite
mut und hoffnung auf's neue entfacht
und mit dir ins licht gebracht

suche ich schnell den schatten auf
du hälst schritt..achte ich darauf
setzt mich in des schatten schutz
und spüre das ich reden muss

ich sehe dich an und lass blicke sprechen
und ich spüre du erlebtes auch dinge
die dich nicht lassen vergessen

ein flüstern nach einiger zeit zu hören ist
doch mit jedem wort mein herz so sticht
brech ich ab und schweige wieder
höre der vögel fröhliche lieder

lass ich den blick ab von dir
und schließe meine augen
doch nicht der wunsch der nacht brennt in mir
sondern beginne ich an die macht des lichtes zu glauben

greife ich dann in meine tasche
suchend wühle ich durch meine sachen
lass eine kugel erscheinen in glass gehüllt
und man sieht das licht das sie versprüht

"siehst du dieses licht?"ich leise sprech
"war es immer bei mir, doch konnt es nicht die dunkelheit durchbrechen"
und leise fahr ich fort
"mit diesen licht wollte ich immer woanders sein"

langsam hebe ich den blick
und suche deiner augen sicht
meine augen müde und schwach
doch habe ich bei dir neue kraft geschafft

"hab dank für diese zeit"
ein hauch von luft mich befreit
höre weiter der vögel gesang
und hoffe du weißt wie sehr ich dir danken kann

lachwech und ich dachte mir schon warum auf einmal 3 neue antworten da sind grins welche schoki magst du am liebsten? noch kaufen muss ;o)

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Nutzer: Dilemma
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geschrieben am: 06.10.2001    um 22:14 Uhr   
Es ist bestimmt bald soweit grinst breit. Eure Arme und Hände wackeln schon ganz verdächtig. Die ollen Scharniere tuns bestimmt bald nicht mehr! ;))))

Dile
in gespannter Aufmerksamkeit
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 07.10.2001    um 09:54 Uhr   
lachwech und grinselz zu di mach halt mit ;o)
kannst uns ja mal ablösen ;o) knuddelz kräftig und will ma wieder mit di n bisserl lachen grins wann bissu mal wieder da?heavens auch knuddelz und nochma in namen von ihr das forum hautz und schümpft weil das olle ding den letzten thread gelöscht hat
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 17.10.2001    um 14:00 Uhr   
Das Forum hasst mich !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich hab gerade wieder einmal Zeit (und LUST!!) gehabt, das hier weiterzuschreiben, habe 19 Vierzeiler gehabt, auf Abschicken gedrückt, und: ES VERLOREN!!!!!!!!!!

grrrrrrrrrrrrr

Das is doch zum Verzweifeln!!!

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 17.10.2001    um 14:13 Uhr   
verhaut das forum vielleicht solltest du das nächstemal das ganze im editor oder so schreiben... lieb knuddelz
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 29.10.2001    um 19:01 Uhr   
Du sprichst von Freundschaft als Abhängigkeit,
Doch möcht ich garantieren,
Dass wir nur ungezwungen sind zu zweit,
Und lass' es Dich auch spüren...

Die Bande der Wärme verbinden uns fest,
Und dennoch kannst jederzeit Du gehen,
Doch wäre es gefährlich für Dich zu überwinden den Rest,
Ohne zu haben die andre Hand, helfend Dir beim Bestehen...

Ich höre Deiner Stimme Klänge,
Die Dankesworte, die Du leise sprichst,
Du schlägst damit über viele Stränge,
Und Barrieren Du damit zerbrichst...

Ich seh Dich schweigend an und merke,
Dass mit allein bei Dir zu sein,
Ich helfe Dir und verleih' Dir Stärke,
Die Du zuvor nicht nanntest Dein...

Ich lausche, wie Du leise redest,
Und spür' von neuem Deine innre Pein,
Doch trotz des leisen Klangs verstehe ich ein jedes,
Der Worte, die Du sprichst im fahlen Sonnenschein...

Der Schatten spendet mehr Wärme als zuvor Du je erfahren,
Und dennoch scheint er Dir noch freund,
Noch denkst Du lauern im Licht zu große Gefahren,
Und lässt Deine Seel' ummauert, umzäunt...

Doch jedes Deiner Worte, leis und schwer,
Befreit Dich von einem Teil der Last,
Doch spürst Du das noch nicht so sehr,
Nach allem, was Du erlebet hast...

Und dann verstummst Du schon von neuem,
Blickst nieder, schließt die Augen dann,
Du brauchst vor mir Dich nicht zu scheuen,
Weißt leider nicht, was alles ich verstehen kann...

Lange, beinah ew'ge Zeit ist's her,
Dafür den Höheren sei Dank,
Dass meine Seele ebenfalls war leer,
Gepeinigt, schwach und krank...

Doch heute kann ich lächeln, offen sein,
Doch sehe ich nur einen einzigen Sinn,
Das Lächeln schenk' ich Dir allein,
Denn außer für Dich ich zumeist nur nutzlos bin...

So hab' ich meinen Sinn gefunden,
Und teile Deine Not und Sorgen,
Helfe Dir zu vergessen Deine Wunden,
Nicht nur heute, nein, auch morgen...

Ich sehe, wie Du holst Dein Licht hervor,
Die feine Kugel, leicht zerbrechlich,
Ich wende meinen Blick empor,
Betrachte sie und sprech: "Vortrefflich...

Das dünne Glas gar nie zersprang,
So warst Du immer stark, nicht feig',
Und ob Du schon warst verängstigt und bang,
Hast Du doch Widerstand gezeigt...

Das Licht Deiner Seele hast Du bewahrt,
Wo immer der Engel Dich auch hin brachte,
Und wurde die Glaswand auch noch so dünn und zart,
S'ist gut, dass er's niemals schaffte..."


Und weiter sehe ich Dich an,
Nicke stumm nach meinen vielen Worten,
Weiß, dass ich Dir vertrauen kann,
Wie Du es auch tust an diesen Orten...

Du hast mir gezeigt Dein innerstes Gut,
Und dafür danke ich Dir nun,
Damit hast schon bewiesen Du großen Mut,
Kannst weitre Schritte danach tun...

Ich weiß, dass jener andre Ort,
An den Du wolltest einst mit jenem Licht,
Nur eine Bedeutung hatte: 'fort',
Weit ab von seinem Reich, von seinem Gesicht...

Du hast's geschafft bis hier und heut',
Du sitzt nun neben mir darnieder,
Ich hoff', Du hast's noch nicht bereut,
Und würdest Dich abwenden wieder...

Ich schenke Dir erneut mein' warmen Blick,
Zeig mit dem Finger Dir die Grenze der Welt,
Den Horizont, an dem selbst Sonne und Mond weichen zurück,
"Hat man Dir vom Himmel auch Geschichten erzählt?

Früher, als Du noch jung, vor langer Zeit,
Geschichten von Engeln und ähnlichen Dingen,
Man sagte mir, wenn einmal die Zeit ist soweit,
Dann wohnt man bei ihnen und darf mit ihnen singen..."


Doch bis die Zeit von der ich spreche,
Herankommt und beweist die alten Geschichten,
Sehe weiter ich Dich an und lächle,
Helfe Dir, die dunklen Erinnerungen zu vernichten...


--- wenn das jetzt wieder nicht geht, krieg ich nen Raster... Ansonsten: DANKE, FORUM!!!... knuddelz Mine

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.11.2001    um 09:41 Uhr   
des engel gesang?
ich seh dich fragend an
erzählte man mir nie diese geschichte
von der du mir nun berichtest

meine augen strahlen bei deiner worte
wünscht ich mich doch sofort an diese orte
beruhigt mich deiner stimme klang
die ruhig und sanft wie engelsgesang

bist du mehr als nur stärke und mut
die mir tun so gut
bist mehr als das was man freund nennt
denn keiner mich so wie du kennt

deine nähe das einzigste ist
das mich hier hält im licht
das mich nicht zu zweifeln wagt
bist du wie das licht das die dunkelheit durchbrach

möcht ich nich heucheln meinen dank
denn er ist nur von herzen ernannt
lass mich dir ähnliches sein
lass mich wissen nicht nur meine welt ist klein

erzähl mir mehr geschichten die du kennst
erzähl sie mir, sehnsucht in mir brennt
keine einzige werde ich kennen
will ich mehr hören von des engels gesängen

wie ein engel
ein lächeln in meinem gesicht
auch so schwarz und düster
engel glaubst du es, ich vermisse dich

doch ich will nicht zu dir zurück
will im lichte bleiben
und will hier finden ein neues glück
das mich kann überall hin begleiten

hab ich es doch schon gefunden
freund und doch mehr
hast du dich für mich geschunden
nein ich gebe das bisschen licht nicht mehr her

mein blick wieder auf mein lichtlein fällt
erinnerung die mich quält
doch auch befreit
und das ist wohl einzig das was zählt

lehn ich mich in gedanken an dich
spüre immer stärker auch dein licht
merke wie der schatten weicht
und wie sonne auf meine haut strahlt so bleich

weich ich nicht mit schrecken zurück
lass lansgam gewähren das sonnenlicht
verdränge den schmerz der dabei sticht
will ich stark sein für dich und für mich

erzähl mir davon ich bitte dich
leise mein stimme die stille durchbricht
erzähl mir von des engels gesang
in gedanken meine stimme verklang

seh ich dich sanft und doch fordernd an
möchte ich hören diesen wundervollen klang
möchte hören wie du mir davon erzählst
und wie in gedanken ich an solche orte schweb

nicht allein
ich nehm dich mit
in gedanken ist es leicht
will dir zeigen mein gedankenreich


freuumknuddlez heavens und knutschatz das forum
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"Autor"  
Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 02.11.2001    um 10:55 Uhr   
ein weit'rer tritt in diese Welt
hebe den Kopf und schaut mich um,
weiß nicht, wie es sich verhält,
und scher mich auch nicht wirklich drum.


dann kommt ein Engel,
wie die Nacht,
hebt die Schwingen,
nutzt seine Macht.


Spende allen Liebe Freundschaft Zeit,
versuch zu helfen, bin zu vielem bereit
und gehe ohne Angst auf jenen Engel zu
weiß nicht genau, was ich da tu.

Spreche ihn an und seine Stimme zart und weich,
dringt in mein Ohr und ich höre was er sagen will
und er läd mich ein in sein Reich
in sein Reich, die Dunkelheit.

Und mit guten Gedanken geh ich hinterher,
folge einem Engel, den ich nie zuvor sah,
vertraue wo noch keines sein sollte,
und seh die andren beiden, die so ängstlich schauen.


Der Engel drängt,
will mich nicht auch auf diese Art verlieren,
denn wie auch immer nimmt es ihm doch
die Sicherheit


Und ich gehe mit dem Engel
öffne ihm mein Herz

und die Dunkelheit umschließt mich
fühle trotzdem keine Angst.

Trete in das Reich der Dunkelheit,

Der Engel flucht, keine Veränderung in mir,
und spricht mit seiner kalten Stimme

ich lächle jenen Engel an.

Er weint ob der fehlenden Wirkung
und geht zerstört zu Boden
Ich helf ihm auf,
geb ihm ein kleines weißes Licht.

Er rennt davon wankt zwischen Licht und Dunkelheit.


Und ich steh dort.
Weiß nicht was ich nun tue
Mein Herz ihm zeigte keinen Zweifel
Doch in mir sind die beiden Seiten
Dunkelheit wie die dunkelste Nacht
Und Licht so strahlend wie die Sonne
So wandle ich weiter zwischen
Himmel und Hölle
Denn das ist meine Welt
verflucht auf immer so zu sein
und doch umschließt mich weder Tod noch Leben

So verschwinde ich als Person
im Schatten, der sowohl das Licht

wie auch die Dunkelheit
zu sein scheint
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"Autor"  
Nutzer: minensie
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geschrieben am: 02.11.2001    um 11:02 Uhr   
lächelt jump und sich sehr freut für die mühe

wirklich sehr schön, und wirklich sehr passend und wenn ich jetzt zeit hätte würde ich glatt meine gedanken zusammen nehmen aber vielleicht am sonntag wieder

dat minsche
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"Autor"  
Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 03.11.2001    um 00:08 Uhr   
ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, wenn ich mich einklinke.

erscheint,
geht auf die beiden zu,
entreißt die kugel ihr
"noch mein bist du"

wende mich zur zweiten hin
"aus meinen reiche bist du fort,
noch lange nicht
weilst du an diesem ort.

vergaßest du,
wie kurz die zeit verflossen
die im lichte du
seither genossen?

verspürst du nicht mehr
nach mir der sinn
in den dunklen tiefen
der seele drin?

es wird die zeit dir kommen
da sehnest du meinen ruf
der dich ließ vergessen
und stille in dir schuf."

wende mich zur ersten hin:
"was wünscht du gleich
es sei dir erfüllt
in meinem reich!

komm zurück
in die arme mir
so daß ich kann
vergessen bringen dir.

vergessen die schatten,
den ärger, den pein,
der nur hier im lichte
kann sein.

wo lug herrscht und trug,
verrat und list,
nicht deine seele
am wohlfühlen ist.

sieh dich um,
sieh auf die welt,
wo nur unrast, macht
und reichtum zählt.

in meinem reiche,
dort solltest du sein
die dunkelheit
umschließt dich ein...

nie wieder grelles licht,
und morgenrot,
nie wieder angst,
sorgen, not.

umarme mich,
vergiß dein leid
ich schenke dir
den hauch der zeit...

das freisein von begierden,
lüsten und trieben
nie wieder wirst du
dich unglücklich verlieben...

nie wieder verlassen
oder alleine sein
wenn du nur kommst
in meine arme rein.

die dunkelheit
sie ist dir so vertraut.
warum bist du geflohen,
wehrst dich in deiner haut

mit deinem verlangen
nach dem licht
das dir nur wieder
das herze bricht?"

ich schau dich an
und mich umhüllt
die dunkelheit
die alles umfüllt.

sie nimmt den raum,
die sehnsucht ein
bei einem menschen,
der ist allein,

ist endlos verzagt,
fragt mich um rat,
was soll ich nun
mit meiner tat,

mit meinem denken
meinem sinnen?
ich will dem allem hier
entrinnen...

dann bin ich da,
ich nehm dich gleich
zu mir ins schloss,
mit auf mein reich

"nun komm auch du
zu rück zu mir
der weg ist kurz-
ich zeig ihn dir."

ich breite meinem mantel weit
dich einzuhüllen mit vergessen,
dich aufzunehmen mit deinem leid
was du gewesen, was du besessen.


dat teufelchen
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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 03.11.2001    um 10:29 Uhr   
"Die Furcht hab ich schon lang verlor'n
Mein Herz einst aller Freude fern,
Es so dein Wunsch, folg ich dir gern,
hab doch der Nacht nicht abgeschwor'n.

Nur du wirst sehen es für mich,
doch auch nur eine Reise ist,
und wenn Veränd'rung du vermisst,
dann siehst du sie bei mir wohl nich'.

Hölle, Himmel war ich schon,
ich sah dein Reich schon tausend Jahr,
und wenn's nur 'ne Sekunde war,
so ändert's nichts an meinem Hohn.

Denn Dunkelheit ist nicht das Ende,
doch Licht wohl auch das Ziel nicht ist,
die Nacht sie handelt wohl mit List
das Licht reicht einem blendend Hände.

Doch alle die ich sah bisher,
woll'n stets noch immer mehr,
Nun wie gesagt, mich hälst du nie,
für immer wie ein scheues Vieh.

Das sich nicht traut und glaubt,
das and'res ihm die Seele raubt,
Ob du's nun glaubst oder verfluchst,
und wenn du's ach so sehr versuchst,

du machst nur einen Tanz mit mir,
wenn ich nicht will, bleib ich nicht hier,
Und meinen Willen nimmst du nicht"
so sprach ich ihr in ihr Gesicht.

Auf ihre Stirn gab ich 'nen Kuss,
obwohl ich das nicht wirklich muss,
geh weiter in die Dunkelheit,
die Sehnsucht bleibt Unmöglichkeit.

Man sieht ihn an, so grausam schwarz,
die Seele wie das Herz,
im Licht er ebenso erstrahlt,
Konturen und die Wärme malt,

und unerreicht so wandert er,
zwischen den Welten, für alle Zeit,
und scheint der Weg auch noch so weit,
für ihn ist's stets mit Wiederkehr.
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"Autor"  
Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 03.11.2001    um 15:29 Uhr   
das ging aber schnell :o)

"friede lässt sich finden
sehnsucht stillen.
willst du es sein
Dann erhebe deinen willen,

sei nie mehr rastlos
vergesse die zeit.
komm zu mir
in die ewigkeit

vergiß die unruh,
die dich treibt
zu wandern
durch die zeit.

nicht nur einen tanz
sollt du mir schenken
du sollst deine schritte
ewiglich in mein reiche lenken.

zu ruhen, zu rasten
von deinem wandern
durch die welt, die zeit
zu vielem andern"

schau ihm hinterher
nachdenklich, ruhig gestimmt
auch für ihn wirdŽs einen zeitpunkt geben
an dem er ruhe find

und dann wird ich sein
an seiner seit
in meiner gestalt
zu führen ihn in raum und zeit

zu bringen ihn zurück
zur dunkelheit
für dieses ziel
hab ich alle zeit

den zeit so vergänglich sie
auch für euch wart,
ist für mich doch nur
eine redensart

ich bin all hier,
verweile still
hab keine hast
weil ich es will

und kann es tun
aus eigener kraft
die die dunkelheit und ihr reiz
mir schafft


dat teufelchen
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"Autor"  
Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 03.11.2001    um 18:54 Uhr   
"Zeit?" lacht leise,
bricht fast auf zu seiner Reise,
"Zeit betrifft nur Tod und Leben,
beides hab ich längst vergeben.

Du bist eine Hälfte wohl von mir,
gehört die and're wohl nicht dir,
sondern Engeln, die im Lichte gehen,
und so auch in meinem Herze stehen."
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"Autor"  
Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 03.11.2001    um 23:09 Uhr   
--- zuerst mal eine kleine Anmerkung: Ehrlich gesagt finde ich, dass es ein wenig durcheinander geht, wenn so viele posten, nichts gegen Euch beide oder Eure schönen und passenden Worte, aber es wäre doch ganz nett, wenn man wüsste, wer angesprochen wird... Dia hat in ihrem ersten "Einklinker" zwei Frauen angesprochen, also habe ich daraus geschlossen Mine und mich bzw. unsere beiden Gedicht-Chars, jedoch musste ich feststellen, dass Du, Jump, Dich angesprochen fühltest... (Bist Du weiblich? ;-) ) Ansonsten habe ich absolut nichts gegen etwas "Leben" (wenn auch in Verkörperung des Todesengels oder ähnlichem) hier drin... Hofffe, es fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten, aber ich hab hier in dem Thread ja schon fast Lizenzrechte ;-)) und wollte eben nicht das schöne Flair dieses Threads verlieren, indem ich meine Orientierung verliere... Also ein kleiner Apell: Bitte bitte sagt klar, wer angesprochen ist... Irgendwie lässt sich das sicherlich machen... (nächstes Posting meine Antwort, nicht hier drin, da ich sonst vielleicht die Zeichengrenze übertrete...) ---

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"Autor"  
Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 03.11.2001    um 23:40 Uhr   
--- mit "Du, Deine usw. ist bei mir weiterhin Mines Char gemeint ;-) ---

Ein fremdes Wesen offenbart
Sich unser beider Blicke,
Es trägt die Züge weich und hart,
Gemessen seine Schritte...

Ich muster ihn mit wachem Blick,
Leg meine Hand auf Deine Rücken,
Rück näher ran an Dich ein Stück,
Soll Dich der Eindruck nicht erdrücken...

Das Wesen schreitet fort voran,
Mit Gleichmut offenbar,
Doch als ein weitres noch erscheint,
Werd ich des Gleichmuts Sinn gewahr...

Das neue Wesen ist der Quell
Von einer großen Dunkelheit,
Und ich bemerk' im innern schnell,
Dass jenes stört die Einigkeit...

Die dunkle Dame kommt heran,
Sie greift nach Deinem Licht,
Und wendet sich zu uns sodann,
Mit leisen Worten sie spricht...

Sie will zur Dunkelheit bekehren,
Was Lichtesglanz ist zugewandt,
Dich will und mich sogar betören,
Die Dunkelheitsgestalt im Licht...

Der Fremde mit dem halben Schimmer
Er schreitet weiter fort,
Er widerspricht der Dunklen immer,
Und doch geht er zu deren Ort...

Ich fass es kaum, was ich da seh,
Trau meinen Ohren beinah nicht,
Die Worte der Dunklen mir höllisch tun weh,
Als leis und fordernd sie noch spricht...

Zu ihr zu gehen fordert sie,
Sie fordert Dich und mich,
Doch mich wird sie bekommen nie,
Und werd ich schützen Dich...

Ich blick zum Fremden, frage mich,
Was jener wohl erlebt,
Scheint er in Licht und Dunkel zu wähnen sich,
Und nichts wirklich er erstrebt...

Er geht nur seines Wegs dahin,
Beachtet sie gar kaum,
Und dennoch spricht er Worte hin,
Mir scheint's als böser Traum...

Von Tod und Leben sprechen beide,
Von Dunkel, Schatten, Licht,
Sie wähnen Pein und Schmerz und Leide,
Doch zürnt der Wandrer nicht...

Nur jene dunkle Frau mit süßem Wort,
Ein dunkler Engel scheint's zu sein,
Sie steht vor uns und redet fort,
Will weben in ihr Netz uns ein...

Wie eine Spinne scheint sie mir,
Die dunkle Fäden webet,
Und als sie stiehlt das Lichtlein Dir,
Sich meine Seel erhebet...

In Aufruhr liegt mein Herze nun,
So steh ich auf und seh sie an,
Ich weiß, dass ich muss etwas tun,
Und dass ich tuen kann...

So steh ich nun vor jener Frau
Und blick ihr ins Gesicht,
Das dunkleAntlitz zeigt genau,
Was lang ich sehen wollte nicht...

Von Dunkelheit und Argwohn spricht's,
Von Trauer, Hass und Quengel,
"Ich bin nun lang genug im Schein des Lichts,
Um Euch zu meiden, Todesengel...

Ihr habt mir lange Leid getan,
An Körper, Sell' und Geist,
Doch focht gar immer ich Euch an,
Und dann entkam ich feist...

Die Eure Macht besteht darin,
Die Schwachen zu betören,
Das Eure Handeln hat den Sinn,
Den Willen restlos zu zerstören...

Ihr kämpfet nicht und doch seid ihr
So grausam wie nur wenig Wesen,
Nun lasset ab von jener hier,
Und stellt Euch mir ohne viel Federlesen...

Ich kenne Euch, kenn Eure Stärken gut,
Doch weiß ich auch - wohl wahr -
Dass ihr besitzet Schwächen in feiner stolzer Obhut,
Doch sind sie vielen Wesen nicht gewahr...

So gebt der Freundin mein,
Das Licht der Seele wieder,
Dann wollen wir in Frieden sein,
Bis einstmals wir uns sehen wieder..."


So steh ich nun vorm Todesengel
Oder was sie sein mag still,
Ich seh sie an, zeig keine Ängste,
Weil ich Dich schützen will...

Ich strecke meine Hand nach vorn,
Greif nach dem Lichtlein klein,
Entnehm es ihr und schür den Zorn,
Doch soll das Licht nie bei ihr sein...

Ich reich es Dir und spreche leis'
"Verwahr es gut und sicher nun,
Behüte es um jeden Preis,
Und lasse die Erinnrung ruhn..."


Ich spüre keine Angst noch Bang',
In meinem Innern herrschet Ruh,
Ich hör der Engelsstimmen Klang,
Und neben mir bist Du...

"Ich werde noch von Engeln künden,
Werd alles erzählen Dir,
Doch darfst mit ihr Dich nicht verbinden,
Bleib bitte, bitte, stets bei mir..."


--- knuddelz mal in die Runde alle durch und nochmal der Reihe nach und freut sich schon auf die vielen neuen Posts, die da folgen mögen... ---

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"Autor"  
Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 04.11.2001    um 09:48 Uhr   
@ heavens: du hast recht. ich hatte dich und minensie anspielen wollen, habe aber dann auf die veränderte situation agiert. meine antwort folgt, wenn ich darf, schnellstmöglichst :o)

dat teufelchen
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geschrieben am: 04.11.2001    um 10:45 Uhr   
(werde nicht wirklich irgendwelche Fragen offen lassen, mit "beide" sind natürlich Mine und Heavens gemeint, im generellen jede andere Einzahl dann des Engelchen ;o)

Ich seh zu beiden, wende mich,
doch lächle ich, lächle ich nicht?
So offen und verschlossen mein Gesicht,
denn Angst und Hoffnung sehe ich.

Die beiden könnten glücklich werden,
sie fänden ihren Platz auf Erden,
doch all die Angst, sie lähmt sie sehr,
der Engel schmeckt es, will noch mehr.

Ich gehe hin zu den drei Wesen,
seh keiner wird wohl je genesen,
sie alle kämpfen selbst mit sich,
und sicher sind sie selbst sich nich'.

Ich murmel leis, unhörbar schon
in dunklem und doch warmen Ton:
"Ein jeder bleibt sich selber treu,
und ist er's nicht so wird er scheu,

hat Angst und wird niemandem trauen,
verzweifelt auf den Nägeln kauen,
ihr seid so schwach in eurem Herzen,
geschwächt von euren eig'nen Schmerzen.

Du, Engel, kommst zur falschen Zeit,
noch sind sie lange nicht so weit,
sie sind jetzt nicht bereit zu gehn,
gerade du musst das verstehn,

und finde deinen Weg zu ander'n,
die einsam in der Leere wandern.
Und ihr, ihr beiden, traut dem Leben,
und was ihr wollt euch beide geben:

Vertrauen, Hoffnung, Sicherheit,
gebt ihr euch jetzt wohl schon zu zweit.
Wenn das so bleibt, wird niemand wagen,
euch ernsthaft aus dem Weg zu tragen,

den ihr beschritten, Schritt für Schritt,
ganz gleich was auf den Wege tritt.
Drum, Engel, schafft du es jetzt nicht,
komm wieder wenn die Freundschaft bricht."

Und wende dann erneut mich ab,
und horch zu meinem Herz hinab,
ich höre nichts aus meiner Brust,
kein Beifall und auch keinen Frust.
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"Autor"  
Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 04.11.2001    um 18:36 Uhr   
ich versuche es auch eindeutig zu machen, zuerst wende ich mich an jumping, mit ersterer ist minensie gemeint, mit zweiterer heaven

"du bist nicht ein teil von mir
diese rede ist nicht wahr!
eine hälfte deines wesens !ist bei mir
und das ist dir wohl klar

ein teil deiner seele ist schon mein.
nun schenk auch die andere mir
dein haben, deinen willen, dein sein!
und auch ganzes ich

und betöre nicht die beiden
mit falscher rede sinn!
zu viel schwäche liegt in
der freundschaft drin!

sie ist noch jung, zart
und nicht erprobt,
nicht gewappnet
nicht gelobt.

sie kennt noch nicht des
menschen kraft
zu lügen, trügen
und unrecht zu schafft."

schau weg von ihm, erinnere mich
an viel vergangene zeit,
mit ihm verbracht
und halte mich auch für ihn bereit.

den eines tages ferner stund
wird auch er sehen,
was meine macht, mein reich schafft
und mit mir gehen.

schaue hin zur ersten,
sehe ihr gesicht
schau in ihre gedanken
und leise zu ihr spricht:

"nun hat du wohl dein licht zurück,
doch zweifel sind zu sehn.
warum reicht du mir nicht du hand
zurück zu mir zu gehen?

du kennt die macht, die mich ausfüllt
und ihre ganze kraft
warum lässt du nicht endlich zu
das ruhe sie dir schafft?

erlöscht die erinnerung
an dein vergangnes sein
die zweifel, die trübsal
alles schließe ich mit ein.

im dunkeln findest du
dein wirklich wahres ich
komm herzu mir
komm traue dich!"

Zu zweiten ich lachend schau
"Zu bekämpfen du wünschest mit mich?
Wozu dies all?
würde ich dies tun, würd ich erhöhen dich.

das schicksal des menschen zu hadern
mit sich selbst
ist der punkt,
der für mich zählt.

ich kann warten, ich hab zeit
ich muß nicht kämpfen kann auch ruhn
hast du diese zeit?
nein, du musst tun!

die freundschaft stets beweisen...
die kraft, die stärke zeigen...
ich nicht, kann warten
hab zeit, tanz einen reigen

mit anderen zweiflern. hol sie mir
Erwecke ihn ihnen die dunkle seite
Hol sie zu mir,
aus der näh, aus der weite.

was hast du zu bieten ihr
hier im grausgen licht?
nichts was sie erwünscht
ein tristes nicht...

komm auch du zu mir,
verlorenes tier
komm in mein reich
komm mit zu mir!"


dat teufelchen

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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 04.11.2001    um 20:08 Uhr   
(Bemerkung: gerichtet an den Engel, "die beiden" sind die beiden Teile meines Herzens ;o)

"Du stehst doch für die Dunkelheit,
die schon ein Teil des Herzens ist,
das in mir schlägt und nicht zerbricht,
der and're Teil der ist das Licht,
und jenen Teil, bekommst du nicht.
Denn schon der erste ist nicht dein,
die beiden sind auf immer mein."
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Nutzer: Maharet
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geschrieben am: 04.11.2001    um 20:15 Uhr   
bei Heavens und Mine mal Fieber misst
Sagt mal ihr Zwei....

SEID IHR NOCH ZU RETTEN????

Ich mein, eure Gdichte sind wunderschön...ich hab vom vielen Scrollen auch schon Pflaster an den Fingerkuppen...aber was ich sagen will is...
Wie Lange wollt ihr das denn noch weitermachen?
Und vor allem...Was habt ihr gegessen als euch die Idee kam damit anzufangen?????

Allerdings bin ich von Soviel Kreativität so beeindruckt das ich meine Gedichte nurnoch in so ne Art Privat Forum stelle....
Kopfschüttelt und murmelt
Da kommt doch keiner Gegen an!

MfG dat ziemlich verwirrte Mahi
Geändert am 04.11.2001 um 20:49 Uhr von Maharet

Du öffnest die Bücher
und sie öffnen Dich

>Tschingis Aitmatov<
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 04.11.2001    um 21:10 Uhr   
--- lächelzwinkerz an Maharet... Vielen Dank für das große Lob! Hmm... Also Mine meinte irgendwann mal, dass ihr das Anfangsgedicht eigentlich überhaupt nicht so recht gefallen hat, und dass das erst mit der Zeit richtig schön geworden ist... Ich persönlich fand's einfach ansprechend und ... motivierend, könnte man sagen... Hab einfach ne Antwort gepostet und dann ging das große Hin und Her los... Wie lange es weitergeht weiß der Geier (igrinst. Ich jedenfalls hätte absolut nichts dagegen, wenn es noch seeeeehr lange weitergeht... Inzwischen machen wir ja schon fast dem berühmten "Sex und Holz" von odinsson Konkurrenz lacht mal, denn die Anzahl der Antworten und vor allem deren länge reicht inzwischen schon fast an die Länge dieses Posts und läuft nun ja auch schon seit geraumer Zeit... Ich werd mich dann auch mal wieder an eine weiterführende Antwort machen und hoffe, dass Mine auch bald wieder mitmischt... ;-) ---

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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 04.11.2001    um 21:45 Uhr   
Ein stummer Schrei entfährt alsdann,
Dem meinigen Gemüte,
Als ich noch immer nicht fassen kann,
Wie sie zerstören will der Freundschaft Blüte...

Ich seh sie an, dann wieder Dich,
Ich hoff', dass sie bald geht,
Doch weiter halt' standhaft ich mich,
So wie auch sie fest steht...

Mein Licht erstrahlet hell und klar,
Kaum Zweifel sind zu sehen,
Die Dunkle wird es schnell gewahr,
Dass ich will widerstehen...

Doch nicht nur ich will von ihr fern,
Ich sehe auf Dich nieder,
Ich habe bei mir Dich so gern,
"Komm schon, erheb Dich wieder.."

So sprech ich leise in Dein Ohr,
Versuch Dich zu beruhigen,
Ich bringe allen Mut hervor,
Um meine Ehrlichkeit Dir zu bezeugen...

Die Dunkle steht noch immer dort,
Sie höhnet meiner Worte,
Und dennoch gehet sie nicht fort,
Bleibt hier an jenem Orte...

"Lasst ab von UNS", so ruf ich laut,
"Und lasst uns unsern Frieden,
Ich hab' Euch viel zu lang vertraut,
Doch hat das Schicksal mir's beschieden...

Wärme und Licht sind nun mir inne,
Sie werden niemals weichen,
Und ich vertrau auf meine Sinne,
Werd wenn's sein muss die Rechnung einst begleichen...

Ich fürcht' Euch nicht mehr,
Denn es ist längst vergangen,
Gar viele Monde ist es her,
Dass ich folgte Eurem Verlangen..."


So spreche immer leiser ich,
Zu jener dunklen Frau gewandt,
Doch weiterhin beweg ich mich
Kein Stück weit fort von jenem Flecken Land...

In mir bebt auf Vergangenheit und Pein,
Doch schlage nieder ich sie schnell,
Gedanken alter Tage dürfen nicht sein,
Ich lass erstrahln mein Lichtlein hell...

Erkenntnis brandet auf in mir,
Ich handle eben richtig,
Ich muss hier sein, heut', jetzt und hier,
Für meine Freundin ist es wichtig...

Für Dich also, das denk ich mir,
Für Dich allein mein Leben gilt,
So reiche meine Hand ich Dir,
Von neuem wie ein warmer Schild...

Mein Herz und meine Seele schreien,
Doch sind sie nicht zu hören,
Das Licht wollen sie stets befreien,
Von der, die mit Dunkelheit mich will betören...

Doch weiß ich sicher, dass sie nie
Mein Seel' wird mehr erlangen,
Ich seh mich um, betrachte sie,
Ich war zu lang bei ihr und ihren Helfern gefangen...

"Nie wieder werde ich Dir dienen,
Auch meine Freundin nicht,
Für Deine Taten wirst Du sühnen,
Eines TAges hier im Licht..."


So sprech ich wieder zu dem Engel
Der Dunkelheit verstrahlt,
Der mit dem fälschlichen Gedrängel
Zu bekehren sucht und von sich prahlt...

Mit einem warmen Blicke wende ich
Mich um wieder zu Dir,
Und suche zu ermut'gen Dich,
Auf dass Du bleibst bei mir...

"Die Macht des dunklen Wesens ist
Mag sein sehr groß und stark,
Doch zweifle ich an seiner List,
Denn ich ihr nicht ewig erlag...

Und auch Dich konnt ich holen,
Vom Grund der Dunklen Schlucht,
Obwohl der Engel Dich gestohlen,
Ist bald gelungen Deine Flucht...

So raff Dich auf und steh nun Du
An meiner Seite auf und weiche nicht,
Auch wenn der Engel leis' Dir zu
Die falschen Worte flüsternd spricht...

Folge nicht ihr ins dunkle Reich,
Sieh jenen Fremden an,
Ihm scheinet alles gleich,
So dass er immer stark sein kann...

Er Stellt sich ihr, so wie jetzt ich,
Und doch muss er nicht Zweifel hegen,
So hell und dunkel gleichsam schlich
Er fort und lässt auch meine Zweifel sich legen..."


Ich seh Dich an, wie je zuvor,
Mein Licht strahlt klar und hell,
Und wieder ford're ich Dich empor,
Denn bleibst Du zweifelnd sitzen, holt sie Dich schnell...


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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 05.11.2001    um 00:47 Uhr   
(reinhupf und erstmal stolz strahlz weil das ja wirklich klasse is was sich da in den letzten tagen hier getan hat ich versuch so deutlich wie möglich zu shreiben wen ich wann wie meine... ;o))

eine stimme die laut spricht
hat mich und meine seele zutiefst erschreckt
ich sitze im schattenreich
das mir spendet licht und dunkelheit zugleich

ich seh auf
ein wesen von standhaftigkeit
steht zwischen licht und dunkelheit
und scheint für nichts und doch zu allem bereit

ich beobachte es
verträumt, begeistert
frag mich wie es dies schafft
und meinen willen steigert

scheint es weder kalt noch warm
doch unglaublich stark
scheint zu wissen was es will
und was dunkelheit wie licht in sich birgt

hör ich der süßlichen worte
die mir doch so wohl bekannt
hör das flüstern an den pforten
die man mir einst leben genannt

mein blick sucht deinen
ängstlich und verzagt
weiß ich nicht was sie meinen
hörst du das was ich beklag

lehn ich mich an dich
bin ganz nah bei dir
aus angst das mich dunkelheit zerfrisst
und licht leben birgt in mir

hab ich angst vor dem schmerz der mir so wohl bekannt
hab ich angst vor der dunkelheit die mich besaß
will ich leben ohne im licht zu stehn
will vorwärts gehen ohne den weg zu seh'n

klammer ich mich an dich
fühle den schmerz der in mir sticht
will ich schreien doch ich kann es nicht
und seh dich flehend an, hörst du mich?

süßlich säuseln des dunklen engels worte
in meinem ohr, welch düst're orte
seh zum zwilicht wesen
und würde alles für ein sein dessen geben

nein flüstere ich leis
nein ich bin noch nicht soweit
dass ich gehen will mit dir

mein blick stumm auf des engels gier

zieh ich sacht an deinen kleidern
siehst du dies? kannst du's mir erläutern?
fragend seh ich hoch zu dir
und in meinen augen brennt ungestillte neugier

und wieder gelangen des engels dunklen worte
an mein ohr und verheißen wunderbare orte
eine kälte steigt um mich auf
ich will mein licht, nehm die kälte dafür in kauf

drück ich mein gesicht an dein gewand
erinner ich mich an die wärme die so tief in mir gebrannt
als ich das erstemal deine nähe spürte
und mich seither nicht mehr von ihr rührte

greif ich deine hand als diese flüstert
komm mit mir, fort von hier
und ich mich auf deine worte stütze
seh ich den glanz in des engels augen schier

bleib bei mir, geh bitte niemals fort
ich weiß nicht ob ich lebe oder ob ich bin tod
sag es mir, sprech geschwind
ich habe angst vor dem was sie sind


mein licht halt ich fest, geb es niemals her
ist es mein einzigstes gut das mir nicht wiegt schwer
werde ich wütend wird auch nur der versuch gewagt
es zu zerbrechen, der hat den tot schon früh bejaht

nehm ich deine hand, doch zöger ich im schatten
habe angst das licht könnte mich matten
und will in dunkelheit nicht zergehn
ich hoffe ich das du mich kannst verstehn

vorsicht lass ich walten
ist's doch ein guter schutz
um zu wissen für wen solch worte galten
und nicht zu wandeln den zauberspruch...


müde ins bett fall und auf morgen freut
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 05.11.2001    um 12:17 Uhr   
--- hat früher Schule frei und demnach Zeit was zu schreiben, smilez und führt den Thread gern noch bis in die Unendlichkeit fort... (So es die Zeit zulässt) ---

Ein Hauch von Sehnsucht brennt in Dir,
Ich spür es deutlich, wie Du kämpfst,
Doch weiterhin harrst Du bei mir,
Hoffst, dass Du Dich nicht verrennst...

Ich seh Dich an, voll Licht und Wärme,
Voll Zuversicht, nicht fordernd, nein,
Ich rat' Dir ab von des Engels Geschwärme,
Bitt' Dich erneut, standhaft zu sein...

So wie auch ich sollst Du bestehen,
Die Prüfung jenes kalten Wesen,
Auch Du hast lang genug gesehen,
Was geschieht mit denen, die es auserlesen...

"Du selbst warst einst ein Teil von ihr
Und ihren dunklen Horden,
Hast angesehen ihre Gier,
Ihr kaltes Lachen stets beim Morden...

Und dennoch fühltest Du dereinst,
Die kalte Wärme in Dir drin,
Und nun Du innerlich beweinst,
Zu finden keinen Sinn...

Ich steh Dir bei, so lang Du willst,
So lang Du Dich nicht wendest,
So lang Du Deine Erinnrung stillst,
So lang auch Du mir Freundschaft spendest...

Verschließ die Augen und die Sinne,
Hör nicht auf dunkle Engelsstimmen,
Lass ab von ihr und nun beginne,
Zu hören helle Engel himmlisch singen...

Ich wähnte sie zuvor bereits,
Doch kam dann jene Dunkle dort,
Zu säen Zwist, den Samen eines Streits,
Und suchet nun zu holen mit ihrer Stimm' Dich fort..."


So sprech ich langsam zu Dir hin,
Versuch' Dich zu erreichen,
Erkläre Dir der Dunklen Worte Sinn,
Auf dass Du mögest von ihr weichen...

Ich deute Dir den Fremden an,
Mein' sein gleichgültiges Bestreben,
Ich spiel drauf an, dass er allein entscheiden kann,
Was er tun will in seinem -wenn's das wohl ist- Leben...

Dein Seelenlicht scheint matt, doch klar,
Du willst es Dir bewhren,
Ich nickt stumm auf Deine Worte, ja,
Ich kenne die Gefahren...

Gefahren wirst Du stets begegnen,
Auf Deinen Reisen Tag um Tag,
Doch wird Dein Licht Dich ewig segnen,
Wenn Du nur nicht verzagst...

Die wahren Engel werden einmal
Die Pforten für Dich auftun,
Auf Dass Du rauskommst aus dem Jammertal,
Und endlich Dich kannst ausruhn...

Doch bis dahin bedenke immer,
Dass Du nicht allein wandelst,
Dass Freundschaft Dir verstärkt den Schimmer,
Wenn Du sie recht behandelst...

Nimm nicht nur, sondern gebe auch,
So wird die Dunkle weichen,
Wird Nebel sein, wie Schall und Rauch,
Kann gemeinsam uns nicht erreichen...

Ich halte Deine Hand erneut,
Ich weiß, dass es das höchste Gut ist,
Das ich kann geben, das Dich erfreut,
Und scheint die Umgebung noch so trist...

"Doch bitte" sag ich, "Steh schon auf,
Versteck Dein Antlitz nicht zu lang,
Nimm ihren Blick in Kauf,
Und widersteh dem Drang...

Ich halt Dich fest, lass Dich nicht gehen,
Teil mit Dir meines Lichtes Schein,
So mögest Du an meiner Seite stehen,
Und sie soll schwächer als wir beide sein..."


Ich drücke Deine Hand ganz sacht,
Mein eignes Licht strahlt nun sehr klar,
Strahlt hell über des Todesengels Nacht,
"So werde dessen stets gewahr..."

--- schwärmt einfach nur und knuddelz.... ---

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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 05.11.2001    um 15:09 Uhr   
(gar niemand angesprochen ;o)

Ich schweige still und sprech kein Wort,
verweil' jedoch an diesem Ort.
Beobachte, was nun geschieht,
wer es dann wohl als erstes sieht.
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