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geschrieben am: 29.10.2001 um 19:01 Uhr
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Du sprichst von Freundschaft als Abhängigkeit,
Doch möcht ich garantieren,
Dass wir nur ungezwungen sind zu zweit,
Und lass' es Dich auch spüren...
Die Bande der Wärme verbinden uns fest,
Und dennoch kannst jederzeit Du gehen,
Doch wäre es gefährlich für Dich zu überwinden den Rest,
Ohne zu haben die andre Hand, helfend Dir beim Bestehen...
Ich höre Deiner Stimme Klänge,
Die Dankesworte, die Du leise sprichst,
Du schlägst damit über viele Stränge,
Und Barrieren Du damit zerbrichst...
Ich seh Dich schweigend an und merke,
Dass mit allein bei Dir zu sein,
Ich helfe Dir und verleih' Dir Stärke,
Die Du zuvor nicht nanntest Dein...
Ich lausche, wie Du leise redest,
Und spür' von neuem Deine innre Pein,
Doch trotz des leisen Klangs verstehe ich ein jedes,
Der Worte, die Du sprichst im fahlen Sonnenschein...
Der Schatten spendet mehr Wärme als zuvor Du je erfahren,
Und dennoch scheint er Dir noch freund,
Noch denkst Du lauern im Licht zu große Gefahren,
Und lässt Deine Seel' ummauert, umzäunt...
Doch jedes Deiner Worte, leis und schwer,
Befreit Dich von einem Teil der Last,
Doch spürst Du das noch nicht so sehr,
Nach allem, was Du erlebet hast...
Und dann verstummst Du schon von neuem,
Blickst nieder, schließt die Augen dann,
Du brauchst vor mir Dich nicht zu scheuen,
Weißt leider nicht, was alles ich verstehen kann...
Lange, beinah ew'ge Zeit ist's her,
Dafür den Höheren sei Dank,
Dass meine Seele ebenfalls war leer,
Gepeinigt, schwach und krank...
Doch heute kann ich lächeln, offen sein,
Doch sehe ich nur einen einzigen Sinn,
Das Lächeln schenk' ich Dir allein,
Denn außer für Dich ich zumeist nur nutzlos bin...
So hab' ich meinen Sinn gefunden,
Und teile Deine Not und Sorgen,
Helfe Dir zu vergessen Deine Wunden,
Nicht nur heute, nein, auch morgen...
Ich sehe, wie Du holst Dein Licht hervor,
Die feine Kugel, leicht zerbrechlich,
Ich wende meinen Blick empor,
Betrachte sie und sprech: "Vortrefflich...
Das dünne Glas gar nie zersprang,
So warst Du immer stark, nicht feig',
Und ob Du schon warst verängstigt und bang,
Hast Du doch Widerstand gezeigt...
Das Licht Deiner Seele hast Du bewahrt,
Wo immer der Engel Dich auch hin brachte,
Und wurde die Glaswand auch noch so dünn und zart,
S'ist gut, dass er's niemals schaffte..."
Und weiter sehe ich Dich an,
Nicke stumm nach meinen vielen Worten,
Weiß, dass ich Dir vertrauen kann,
Wie Du es auch tust an diesen Orten...
Du hast mir gezeigt Dein innerstes Gut,
Und dafür danke ich Dir nun,
Damit hast schon bewiesen Du großen Mut,
Kannst weitre Schritte danach tun...
Ich weiß, dass jener andre Ort,
An den Du wolltest einst mit jenem Licht,
Nur eine Bedeutung hatte: 'fort',
Weit ab von seinem Reich, von seinem Gesicht...
Du hast's geschafft bis hier und heut',
Du sitzt nun neben mir darnieder,
Ich hoff', Du hast's noch nicht bereut,
Und würdest Dich abwenden wieder...
Ich schenke Dir erneut mein' warmen Blick,
Zeig mit dem Finger Dir die Grenze der Welt,
Den Horizont, an dem selbst Sonne und Mond weichen zurück,
"Hat man Dir vom Himmel auch Geschichten erzählt?
Früher, als Du noch jung, vor langer Zeit,
Geschichten von Engeln und ähnlichen Dingen,
Man sagte mir, wenn einmal die Zeit ist soweit,
Dann wohnt man bei ihnen und darf mit ihnen singen..."
Doch bis die Zeit von der ich spreche,
Herankommt und beweist die alten Geschichten,
Sehe weiter ich Dich an und lächle,
Helfe Dir, die dunklen Erinnerungen zu vernichten...
--- wenn das jetzt wieder nicht geht, krieg ich nen Raster... Ansonsten: DANKE, FORUM!!!... knuddelz Mine
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