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Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 05.11.2001    um 17:01 Uhr   
spöttisch schaut zu den beiden,
auf den wanderer weist
"glaubt ihr, nur weil er so sicher tut,
ist er ein guter geist?

er kennt nur sehr viel von all den dingen
die menschen bewegen, motivieren, tragen.
hat viel schon in erlebt
in seinen erden tagen.

aber er ist auch nicht gefeit
vor unrecht tun,
vor fehlern, irrungen,
kann nicht in sich ruhn."

zur zweiten schaut, und sie verweist
auf alte wunden, schmerz und pein
in vergangenen tagen, die sie mußt erleben
und schutz suchte in meinen reihŽn.

"hast du nicht auch
bei mir verbracht
aus lauter pein
so manche nacht?

hast du nicht auch den schutz gesucht,
den ich dir bot,
mit meiner kraft
in deiner not?

wofür willst nun bestrafen mich?
für meine zeit, die ich dir schenkt?
für meinen schritt,
wie ich dich lenkt?

wofür sollt sühnen ich?
wofür sollt ich bezahlen?
für meine macht die mich umschließt
für eure seelenqualen?

denn überall wo licht erscheint
ist schatten auch,
so ist es schon seit alters her
und wird auch immer sein brauch.

somit ich bleibe ewiglich
genau wie das licht bestehn
sieh dich um, schau in die welt
dort wird du es überall sehn!"

wende mich zur ersten hin,
und schau in ihr gesicht,
schau ihre pein, schau ihrem schmerz,
die suche nach dem licht.

"willst du ewiglich nur geben,
nur für andere sein?
nur vertrauen auf worte,
auf lug, trug und schein?

willst ewiglich du darben,
für andere aufgeben dich?
nicht endlich zu mir kommen,
ruhe finden in deinem ich?

höre ihre worte,
auch sie erwartet was!
das du dich investierest,
in eurer freundschaft. so ist das.

was schreckst du vor dem dunkeln,
das du doch sehr gut kennst,
hab angste vor dem lichte
oder wie duŽauch immer nennst.

komm mit zu mir,
heim in mein dunkelheit
vergiß das elendge darben,
nimm ruhe dir und zeit."


dat teufelchen
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"Autor"  
Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 05.11.2001    um 19:05 Uhr   
Nun doch noch mal das Wort erhebt:
"Du weißt nicht, was ich schon erlebt.
Drum urteil' nicht, was du nicht kennst,
sowie das Licht wie du es nennst.

Die 'Dunkelheit' ist wie das 'Licht'
ein Weg, den du verfehlst wohl nicht.
Für einen sollt' man sich entscheiden,
und nicht wie ich sie beide meiden.

Nehmt kein Beispiel euch an meinem Handeln,
sonst werdet ihr wie ich wohl wandeln.
Die Zweifel kommen nicht durch mich,
doch dich, Engel, versteh ich nich'.

Du könntest hundert Seelen kriegen,
und doch versucht du hier zu siegen,
bei einem Kampf, der sinnlos ist,
weil diese Seele nicht vergisst,

was du ihr einst schon angetan,
was ihre Augen alles sah'n.
Und glaube ja nicht mich zu kennen
denn könntest du, dann würd'st du rennen."

In seinen Augen schrecklich kalt,
und wie das Leben endlos alt,
erscheint der Tod, gemischt mit Schmerz,
gibt wie Leben, Freude, Halt
und ist so auch ein Teil vom Herz.
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 05.11.2001    um 21:09 Uhr   
Langsam heb ich meine Lider,
Seh den Todesengel an,
Gewahre ihre Züge wieder,
Und halt mich wacker alsodann...

Ich seh sie an, in meinem Blicke strahlt
Ein Licht, das brennet ewiglich,
Lang her ist's, dass ich habe bezahlt,
Den Teil meiner Seele, der lebte nur für sich...

Doch wurd' ich geläutert durch warme Hand,
Durch Engel vom Himmel gar rein,
Sie haben den schwachen Schimmer in mir erkannt,
Und sie schafften's, mich zu befrein...

Nie wieder kehre ich zurück,
Nie wieder in ihre Arme,
Nie wieder verlass ich des Lichtes Glück,
Ich meide niemals das Warme...

Die Worte des Fremden bekräftigen schnell,
Was meinen Geist beschäftigt hält,
Ich blicke auf zur Sonne, die grell
Erstrahlet über unsrer Welt...

Da sehe ich, warum ich hier
Und nicht woanders bin,
Wieder sehe ich zu Dir,
Kenn meinen Lebenssinn...

Ich lächle leicht, geb zu verstehen,
Dass weiter ich da bin für Dich,
"Du musst nicht weiter mit mir gehen,
Doch bin ich immer da für Dich...

Der Engel sucht Dich zu betören,
Dreht mir die Worte rum im Munde,
Versucht mit Dir sich zu verschwören,
Verfälschen will sie meine Kunde...

Doch glaube mir, Dein Freund bin ich
Und will es immer sein,
Und niemals verlange ich für mich,
Dass wir MÜSSEN sein zu zwein...

Gar immer kannst Du gehen fort,
Solange Du es willst allein,
Kannst wandeln hin zu jedem Ort,
Mit mir gemeinsam und allein...

Doch wisse stets um meine Hand,
Die Wärme für Dich spendet,
Wertvoller noch als jeder Tand,
Die stille Botschaft an Dich sendet...

Wärme und Licht sind's was Du suchest,
So lass Dein Herze wählen,
Und eh Du auf einen von uns fluchest,
Lass von niemandem Dir Deine Gednaken stehlen..."


So sprech ich wieder leis zu Dir,
Und hoff', dass Du verstehst,
Dass Du nicht bekennst zu ihr,
Und weiter mit mir gehst...

Doch hoff ich nur in meinem Herzen,
Würd niemals wagen zu verlangen,
Zu groß können sein die zugefügten Schmerzen,
Ist man im Willen eines andern einmal gefangen...

Ich stell Dir alles frei,
Doch hoffe ich sogleich,
Dass meine Wärme Dir nicht einerlei
Ist, und mit ihr Du fühlst Dich reich...

So wende ich nun um mein Haupt,
Blick an die Dunkle Engelin,
Einst habe ich ihr auch geglaubt,
Der unseligen Verführerin...

"Geht fort von hier, in Eure dunkle Welt,
Und lasst die Freundschaft dauern,
Die unsre Seel'n verbindet und zusammenhält
Und um uns aufbaut verteidigende Mauern..."


So sprech mit fester Stimme ich,
Kann selber mir kaum glauben,
Doch niemals soll sie wieder beherrschen mich,
Mir meinen Willen rauben...

Ich wend' den blick, seh wieder Dich,
Seh Deine Angst und Bange,
Ich tret heran, stell näher mich,
Zu helfen Dir trotzen der falschen Schlange...

Mein Seelenlicht erstrahlet leicht,
Gibt nun auch Dir ein wenig Kraft,
Und etwas von dem Schatten weicht,
Den der Baum unter der Sonne hatte erschafft...


--- weiß, das es im letzten eigentlich erschaffen hätte heißen müssen, aber denkt, dass das für hier mal außen vor steht... ;-) ---

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 05.11.2001    um 23:23 Uhr   
umfall und wirklich baff is was sich hier alles tun kann ;o)

so viele worte die gesprochen
sovieles das mich möchte horten
tausend stimmen in meinem kopf
schweigt doch endlich, ich wünsch mich fort

seh ich ängstlich auf zu dir
kannst du lesen meine gier
weg von alledem zu sein
denn diese stimmen machen mich klein

warum nur, warum flüstern sie
warum nur, warum kann ich sie nicht sehn
warum muss sie im dunklen stehn
hörte sie doch oft wenn ich schrie

meine hand sucht die deine
wird mir kalt in meinen gebeinen
leis flüster ich zu dir
ich habe angst, bitte bleib bei mir

sehn ich mich nach ruhe
so wie sie es leis zu mir spricht
wünsch mir der worte kluge
damit ich sie damit ebenso vernicht

aber nein, verzeih ich kann es nicht
kann sie nicht hassen
kann nicht von ihr ablassen
doch bei dem gedanken an sie es in mir sticht

sprachst du nicht einst vom engelgesang
verzeih mir doch ich gerade ihre stimme vernahm
doch ist's nicht wie ich immer dachte
das ihre worte in mir feuer entfachten


mag ich ihre worte nicht
auch wenn ihre stimme so vertraut zu mir spricht
sovieles spricht sie was so wahr
ich mag sie nicht, es wird mir klar

sie spricht von dir, ich hör es genau
spricht von deinem leben und von deinem grau
flüstert und heuchelt, ich erkenn's sofort
brachte mich die stimme schon einst an den gewünschten ort

greif ich fester nach deiner hand
fester wie eine schlange die bekommt angst
und sich festkrallt mit all ihrer macht
damit sie nicht schwach wird und ihr leben schafft

ich weiß das du stehst standhaft neben mir
doch rieche ich auch das blut und des engels gier
will sie mich entreißen
will sich in meiner seele verheißen

geben und nehmen sprech ich kaum erhört
ist's doch der schönste segen
der zu dem größten gut namens freundschaft gehört
kannst du denn nur den hass aus herzen lesen?

als ich einst ganz nah war bei dir
hast du mir zugeschlagen die eiserne tür
hast mich gequält, hast mich gejagt
und trotzdem liebte ich dich, habe niemals verzagt

hast dich nie geschert und jetzt
da wo ich freundschaft bekehr
willst du hass schüren
kannst du denn gar nichts fühlen

lass mich doch, ich bitte dich
lass mir meinen seelenfrieden den du mir versprichst
warum jetzt, warum so spät
du weißt wie du mich am besten quälst


klammer meine hand ich fest
an dir, freundin, wie ich dich schätz
merk ich wie die beine mir zittern
kann ich spürn das große gewittern

sie wird noch viel versuchen
wird nochmehr in unser freundschaft gruschen
wird hetzten und hass verbreiten
liegt es ans uns ob wir wollen diesen weg beschreiten

ich bin schwach, ich merke es
der tag war lang, die sonne sticht
der schatten ist so klein geworden
entweder ganz oder gar gesprochen

und langsam fällt mein blick
wieder auf jenes wesen
das weder sich zum gehen schickt
noch will es stehen

es ist sich selbst nur treu
ich wär es gerne auch
doch ich bin zu scheu
und doch ich fest daran glaub

kauer ich mich in des schattens rest
sieh zu dir und ein lächeln ich aufsetz'
möchte die stimmen nicht mehr hören
und stark sein, meine seele erhören


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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 06.11.2001    um 09:28 Uhr   
Die Engelin steht weiter dort,
Ich fang' leis' an zu singen,
Soll sie sich scheren endlich fort,
Will aus der Ruh' sie bringen...

Ich singe leis' und dennoch klar,
Den himmlischen Gesang,
Wie einst er mir zeigte Worte wahr,
Wie er mir nach meinem Leid erklang...

Ich sing weiter ohne Rast,
Sing weiter, nur für Dich,
Damit von den Engeln Du einen Eindruck hast,
Hör bitte auf Deines Herzens Stich...

Du sagst ja selbst, Du willst sie meiden,
Willst von ihr lassen bald,
Ich spür, wie die Gedanken fast zum Wahnsinn Dich treiben,
Ich will Dir helfen aus jener Gewalt...

So sing ich fort mit sanfter Stimm',
Mein Lied erklinget rein,
Es dringt Dir tiefer in den Sinn,
Als der Dunklen Verführung allein...

"Die Stimmen, die Dein Geist vernimmt,
Sind Teile von Dir selbst, sieh's ein,
Sie wünschen, dass Du mit in sie einstimmst,
Dass Im Einklang mit Dir selbst Du endlich könnest sein...

Vertrau nur denen, auf die Du wirklich baust,
Acht' stets auf Deine Wünsche und Hoffnung,
Und wenn Du ersteinmal vertraust,
Folg' nicht dunkler Verführung...

Im ewig lichten Himmelsreiche oben
Wirst Du es dann gewiss gewahr,
Dass Licht, nicht Dunkelheit Dich hat erhoben,
Und Du selbst kannst leuchten immerdar...

Wenn einst die Sonne will erblassen,
Ihr klarer heller Schein vergehn,
Wird in der Dunkelheit noch mehr man hassen,
Denn Freundschaftslichter kann man sehn...

Die Sonn', sie zeigt uns ihren Weg,
So lange sie mag scheinen,
Und wenn sie dort am Himmel steht,
Kann leichter sie uns vereinen...

Doch niemals vergiss, was sie Dir zeigt,
Das warme, klare Licht,
Während das Wesen der Dunkelheit
Nur falsche Versprechungen spricht...

Sieh' an die Sonne, tut's noch so weh,
Und zage nicht im Schatten,
Du weißt, dass weiter ich bei Dir steh',
Werd dass sie Dich bekommt nicht gestatten..."


So singe ich das Engelsliedlein,
Das einst mein eigner Engel mir gesungen,
Das in meinem Geiste grub sich ein,
Bis an mein Herze vorgedrungen...

Ich hoffe für Dich innerlich,
Dass Du wirst bald erkennen,
Dass um uz überzeugen Dich,
Die Greuel sie wird nicht nennen...

Sie will Dich lediglich verführen,
Will Deine Seele mit liebendem Hass beschwörn,
Doch siehst Du nicht? Mich kann sie nicht mehr berührn,
Und niemals von neuem mehr bekehrn...

Mein wahres ich geb ich nicht preis,
Vor ihr nicht, höchstens vor Dir,
Doch muss erst fort sein sie, ich weiß,
Ich bleib solang Du willst bei Dir...

Mein Liedlein endet vorerst zart,
Im milden Blätterrauschen,
Verklungen sind vorerst der Engelin Worte so hart,
So sag ich Dir, auch Du sollst lauschen...

Den Klängen der Natur sollst Du öffnen Dich,
Sollst echte Wärme stets erfahren,
Denn merkte ich, dass Freundschaft stützet Dich,
Und Du scheust weniger Gefahren...

Doch nicht zu lang' öfnne Dein Ohr,
Für ALLES, was Dir umgeben,
Denn sonst schnellt der Schlange falsche Zunger wieder vor,
Und trachtet mit honigsüßem Wort nach Deinem Leben...

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 06.11.2001    um 20:09 Uhr   
knuffelzknuddlez heavens weil sie so fleissig is grins


Ich hör deiner Stimme klang
Hör wie du besingst des Engelsgesang
Hör deine Worte die du zu mir sprichst
Und sehe wie du zu mir blickst

Mit mehr als nur einem Lächeln auf dem Gesicht
Sondern auch mit dem Herzen das nun zu dir spricht
Verfalle ich in den Engelsgesang
Der so lieblich von deinen Lippen erklang

Sing weiter, erzähl mir mehr davon
Ich höre dir zu, tust du dies gekonnt
Lässt mich teilhaben an einem Zauber
Machen mich diese Zeilen stärker

Sie bauen mich auf, geben mir Kraft
Ich weiß das ich es im Moment nicht ohne dich schaff
Ich weiß das ich nicht kann ewig von dir leben
Sondern wenn nicht bald muss selbst meinen Weg erstreben

Doch jetzt noch nicht, verzeih mir bitte
Mag ich den Klang der mir vertraut deiner Schritte
Die du neben mir bestreitest
Wenn du mich selbst im Sturm begleitest

Wenn ich sodann alle Kraft gesammelt habe
Wenn ich weiß das ich es ohne dich schaffe
Aufrecht zustehen und alleine nach vorne zu gehen
Dann weiß ich wirst du mit stolz zu mir sehen

Ich möchte niemals mehr ohne dich sein
Fühl ich mich ohne deine Freundschaft so hilflos und klein
Ich werde Leben nur für mich
Doch weiß ich innerlich ist es mehr für dich

Soviel Dank ich dir zolle
Denn niemals zeigtest du Reue
Nicht seitdem Tag
An dem du zu mir kamst

Hast stetig gelächelt und warst standhaft
Ich weiß ich hätte es nicht ohne dich geschafft
Mich zu befreien von des Engelsschwingen
Die mir Freiheit und den Tod wollten bringen

Bist nie von mir gewichen
Warst immer da
Und auch jetzt bleibst du bei mir
Machst mir viele Gedanken reinlich klar


Ein unbekanntes Gefühl in mir macht sich breit
Verströmt Wärme und bringt angenehme Schmerzen zugleich
Seh’ ich zu dir, erfüllt es mich mit Respekt
Bin ich stolz was für Stärken du in mir weckst

Ja stolz so wird es wohl heißen
Das Gefühl das mich durchströmt, kann es mir nicht entreißen
Stolz dich Freund nennen zu können
Und stolz wie ich dank dir kann des Todesengels höhnen

Die verführerischen Worte jedoch
Gehen mir nicht aus dem Kopf
Sprach der Engel nun mal ebenso wahres
Bin ich froh das du da bist

Ich weiß es ist nur Trug
Doch erfüllt mich eine Erinnerungsglut
Wenn ich die Worte des Engels höre
Und die Kälte dabei spüre

Sing weiter ich bitte dich
Es ist so beruhigend für mich
Bringt die Stimmen in meinem Kopf
Zum Schweigen, begräbt sie tot

Sing weiter, deiner Stimme lieblicher Klang
Wärme mich durchfuhr als sie erklang
Sing weiter, hör nicht auf
Meine Ohren werden für andere langsam taub

Höre ich jedoch selbst wenn ich mich abwende
Die kalten und wahren Worte des Engels
Spricht zu mir obwohl ich es nicht hören will
Sing weiter, die Wärme so angenehm die mich erfüllt

Summ ich leise mit
Mein Herz weiter sticht
Der Worteklang nicht verhallt
Mit denen der Engel prahlt

Erheb ich mich langsam
Seh zu dir und seh zu den andren Wesen
Folge dem lieblichen Gesang
Sag mir, werden wir jemals frei leben?
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 06.11.2001    um 21:13 Uhr   
--- reknuffelzknuddelzdrückz ganz feste... ---

Ich nicke leicht, als Du beginnst,
Dem meinigen Gesang zu folgen,
Ich merke, wie Du darüber nachsinnst,
Während über uns sind keine Wolken...

Die Sonne leuchtet warm und schön,
Selbst Du kannst dies erkennen,
Kannst ihre Strahlen wirklich sehn,
Innerlich als Freundschaft sie benennen...

Der Todesengel schweigt noch immer,
Anscheinend hadert das Wesen nun,
Erkennt den wahren starken Schimmer,
Scheint's zweifelt das Wesen an seinem Tun...

Ich Hab geendet meinen Gesang,
Doch bittest Du mich leis' darum,
Fort zu singen, weiter zu hören den Klang,
Der scheinbar hilft aus dem Martyrium...

Ich nicke wieder, seh Dich an,
Ich höre, wie Du einstimmst mit mir,
Ich hoffe, dass ich's schaffen kann,
Dass Wahrheit und Lüge sich unterscheiden bei Dir...

Das Engelswesen wählt Worte so fein,
Sie flüstert, betört mit gelogner Wahrheit,
Doch sah sie niemals der Wahrheit schein,
Verschaff' Dir jene Klarheit...

Sie ist's, die wahre Lügen spricht,
Versuch' es zu begreifen,
Lass Deine Gedanken vergehen nicht,
Und lass die Blicke schweifen...

Sie Dich um, begreife langsam,
Dass sie Dich quälen will,
Dass sie Dir zufügen will Harm,
Und mich sie sehn will still...

Leise beginne ich wieder zu singen,
Die Chöre der Engel, ich kenne sie alle,
Ich kann in Dir wohl nichts erzwingen,
Und will's auch nicht, s'ist keine Falle...

Ich singe nach, was einstmals mir man sang,
Als ich ähnlich wie Du jetzt schwankte,
Als Herz und Seele warn mir bang,
Als innerlich mit mir selbst ich mich zankte...

"Sieh in Dich selbst, erblick die Schönheit,
Versuche zu verstehen,
Dass Du zu allem bist bereit,
Du musst's nur allein sehen...

Lass ab von Zweifeln, Schein und Trug,
Und hör die alten Weisen,
Die stets noch lernen, ewig klug,
Nach langen, langen Reisen...

Sie künden Dir von altem Schmerz,
Der innerlich Dich zu fressen versucht,
Doch musst nur glauben Du an Dein Herz,
Bevor Du andres dafür verfluchst...

Bring nicht entgegen dem Engel den Hass,
Der Dir den Schmerz zubrachte,
Zeig' dem Wesen, was es vor langer Zeit vergaß,
Und was es einstmals glücklich machte...

Sei was Du bist, vergiss die Pein,
Und spüre die eigne Wärme,
Du kannst es schaffst es, bist nicht allein,
Und wisse, dass ich nicht nur schwärme...

Ich weiß, dass Du schaffst es allein,
Dass Du Dich selbst dem Engel zu stellen vermagst,
Dass Du nicht zwanghaft musst bei mir sein,
Und dass, so Du es wllst, Du nicht verzagst...

Doch wisse um die warme Hand,
Die immer für Dich bereit,
Die führt Dich gern durch jedes fremde Land,
Um nicht allein zu sein, sondern zu zweit...

Und teil den Schmerz,
Den Du nicht vergessen kannst,
Öffne den Freunden, öffne mir Dein Herz,
Ich weiß, dass Du es kannst..."


Die gleichen Worte, die man mir,
Vor langer Zeit gesungen,
Sind nun, allein gesungen Dir,
In Deine Ohren gedrungen...

Doch nicht nur Ohren haben vernommen,
Auch Seele Herz und Geist,
Ich hoff', dass wieder Erfahrung Du gewonnen,
Hoff, dass Du um die Botschaft weißt...

Die gleichen Worte sang man mir,
Vom Himmel her direkt,
Nun stehe ich singend neben Dir,
Hab' mich nicht mehr versteckt...

Ich freu mich, dass Du dich erhoben,
Ich bin jetzt schon stolz auf Dich,
Ich denk an die andern Gestalten von dort droben,
Werd eines Tags Dir vollends zeigen mich...


--- Himmel, das entwickelt sich noch zur Sucht hier... ---


Geändert am 06.11.2001 um 21:14 Uhr von HeavensRevenge
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Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 06.11.2001    um 22:18 Uhr   
ich schweige nicht, komm nur bei eurem tempo nicht hinter her und mein computer mochte mich auch nicht :o)

"du wanderer - so selbstbewußt
in deinem sein,
so zynisch du,
so ganz allein.

du hast schon viel von allem erlebt,
hast mich gar oft gesehn
und doch auch du
kannst mich nicht verstehn.

erwart es auch nicht,
muß selber sein,
in meinem reich
so oft allein.

doch urteil über mich nicht jetzt
über mein tun,
versuche lieber selbst
in dir zu ruhn.

wir beide stehn außerhalb der zeit
das jetzt ist nun
und allzu schnell
nur wieder gestriges tun.

wäre ich ein mensch,
mein wirken von kurzer spann
würd anders ich handeln
aber so muß ich nicht, ich kann

verweilen hier, so wie auch du
und nehmen uns der dinge an,
die wert es sind für uns
und gehen dann

wenn wir es wollen
und es uns gefällt
nur das ist
was für uns zählt"

zur zweiten schaut:
"nun scheinst du weise
doch bist du nicht am ziel
der reise,

wirst straucheln noch oft
in deinem leben
und dann sehr viel
für mein erscheinen geben"

"auch du entfleuchtes scheues tier
grad neu im licht
wirst hadern hier
und lieben nicht,

wirst schauen den natur des menschen
tief hinein
wirst sehen seine gier,
sein verlangen, sein mageres sein.

das er nur an sich meist denkt
sich selbst am meisten zukomm läßt
und du? nimmst dann nur
den magren rest?"

schaudern weich zurück ein stück
ein lied erklingt
sŽhandelt vom licht
die zweite singst.

gar grässlich klingst
in meinem ohr
und doch es lockt
erinnerung hervor.

vor langer zeit...
ichŽs nie bereut,
stand einst im licht
und heut?

bin ich nicht nur
einem sandkorn gleich
kann tun und lass
in meinem reich.

doch liegst mir fern
mir an zuhörn,
das schwärm vom licht
ich such zu störn.

und singe nun
mit selber kraft,
vom dunklen tun,
von dunkler macht,

vom reichtum der
nur meiner ist,
nur weil ich selbst
entflohn mit list.


dat teufelchen
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geschrieben am: 07.11.2001    um 08:02 Uhr   
In meinem Kopf klingt leis' Musik,
die meine dunk'le wie helle Melodie
vereint in merkwürdiger Harmonie
und frag ich mich was soll der Krieg,
es gibt doch niemals einen Sieg,
was wär' das Dunkle ohne Licht,
auch andersrum wär's jämmerlich.

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geschrieben am: 07.11.2001    um 16:28 Uhr   
Obgleich den Fremden ich nicht kenne,
Seine Gedanken mir verschlossen sind,
Trotzdem ich die gdachten Worte nenne,
Denn bin auch ich nicht blind...

"Wo Licht erstrahlt auch Schatten ist,
Schon immer ist es so gewesen,
Und Schatten ist nicht immer trist,
Man kann's in vielen Büchern lesen...

Gar oft besingt man aller Orten,
Den Einklang und gleichsam den Zwist,
Reich umschrieben mit vielen tausend Worten,
Spricht man von dem was immer ist...

Das Licht ist Schwester der Dunkelheit,
Noch nie traf restlos allein man sie an,
Doch dennoch sind einsam sie zu zweit,
Und auch getrennt man sie sehen kann...

Doch wirft des Lichtes heller Schein,
An allem was raget hervor,
Stets einen Schatten, wenn auch noch so klein"
,
Auch das besang einst der Engelschor...

Ich sing die Worte von neuem hell und klar,
Als stammten sie von mir allein,
Sie übertönen die Todesengelin nicht, ja,
Doch scheinen sie ebenso mächtig zu sein...

Gesungen sind von mir nur sie zwar,
Doch was weiß die Dunkle schon von mir,
Ich sing die Worte, die sind so wahr,
Und widme sie voll und ganz Dir...

Ich singe weiter mit leiser Stimme,
Lass ihre Worte lauter wirken,
Doch scheint in Deinem Sinne,
Meine Begleitung ihre Lügen zu verwirken...

Ich singe leiser, lass sie schwärmen,
Von ihrem eignen Reichtum spricht sie schon,
Die Sonn' indes sucht zu erwärmen,
Auch dieses Wesen, s'ist fast wie Hohn...

Und dennoch weiß ich, dass dies bestimmt ist,
Dass gleich sollen sein alle Wesen auf Erden,
Ob sie nun handeln ehrlich oder mit Trug und List,
Nur so kann Ausgeglichenheit geschaffen werden...

Und dennoch such ich Dir zu zeigen,
Dass jenes Wesen den Dunklen angehört,
Zu jenen die immer dazu neigen,
Schmerz zuzufügen, der einen zerstört...

Hör ihrer dunklen Stimme Klang,
Vernimm die gelogene Wahrheit,
Und dann lausch wieder meinem Gesang,
Verschaffe Dir eigene Klarheit...

Ich hebe meine Stimme wieder,
Über die ihrige dumpfe Stimm' an,
Mein Gesang erklingt wie Tausend Lieder,
Kommt ohne Problem gegen die Engelin an...

"Dort oben ist des Lichtes Heim,
Im Himmel bei der Engel Scharen,
Wo man stets hütet der Wahrheit Keim,
In allen vergangnen und kommenden Jahren...

Sieh das Dunkel, dann das Licht,
Und hör' auf Deine Stimme im Innern,
Vergiss nur jemals die Kälte nicht,
Die Dich gebracht zu Leid und Wimmern...

Ich steh bei Dir, doch nicht nur ich,
Du hast's noch nicht verstanden,
Es gibt noch mehrere wie mich,
In allen erdenklichen Landen...

Sieh Dich nur um, erkenne selbst,
Dass selbst die Vöglein für Dich singen,
Wnn Du die Sinne auf sie einstellst,
Kann ihre Botschaft an Dich dringen...

Von Liebe, Wärme, Licht und Freiheit,
Von Zuneigung und Fröhlichsein,
Von trauter ehrlicher Gemeinsamkeit,
So singen sie, lassen's nie sein...
"

Und wieder deute ich umher,
Versuche Dir zu zeigen,
Wie selbst die kleinen Blumen, fällt's noch so schwer,
Zum Lichtschein sich hin neigen...

Vernimm die Botschaft, denk' nach darüber,
Doch lass Dir alle Zeit der Welt,
Entscheide nicht zu schnell, eil nicht zu ihr hinüber,
Denn Deine Seel' ist das, was zählt...

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 07.11.2001    um 21:52 Uhr   
letzteres wieder gelöscht hat weils sonst zu durcheinander und unverständlich wird ;o)

hör ich deine worte
die du leise zu mir sprichst
hör dich singen wie an des englspforte
und die dunkelheit dabei nicht vergisst

sagst das es licht nicht ohne dunkelheit gibt
wird mein herz leichter, denn ich weiß nicht was ich lieb
obs das licht ist, das mich wärmt
oder die dunkelheit die mich umschwärmt

du sagst es sangen dir einst die engel
dies lied das du leise singst
erfahr ich dadurch mehr über deiner seeleschlängel
und das auch du dich einst wohler in der dunkelheit schienst

der tag ist hell
schnell vergangen die zeit
die sonne strahlt grell
und der weg zum schatten scheint weit

im vollrausch eurer lieder
hab ich vergessen wo ich bin
seh ich auf und find mich im sonnenschein wieder
will zum schatten laufen geschwind

spür ich die warmen strahlen
die meine haute necken
leid ich stille innerliche qualen
konnt ich mich einst nur mit dunkelheit decken

doch auch ein schönes gefühl mich durchdringt
ähnlich wie damals als ich hörte wie du singst
ungewohnt und beinah unbekannt
bin zu lange im dunklen gerannt

geh ich langsam ohne hast
zum schatten und mache erst dort wieder rast
ein neuer schritt zum lichte hin
und ich merke das nur durch dich ich stark genug bin

und hör ich von hier trotzdem des engels gesang
hör wie auch sie einstweilen das licht besang
hör ihre worte die mich locken
doch mein herz scheint sie abzublocken

tut's weh der versuchung nicht nachzugeben
ist's schwer mit einemmal im schatten und nicht in dunkelheit zu leben
ein kleines lächeln huscht über mein gesicht
als der engel von der dunkelheit spricht

war's wohl zu viel der jahre
ist'S zu lang her das ich dunkelheit in mir trage
wird's immer ein kampf mit dem lichte sein
ich hoffe ich bin stark genug und nicht nur ein schwacher schein

lausch ich deinen leisen worten
verdrängen sie mit größrer macht
das reich des engels an weiten orten
doch meine seele stockt hat es noch nicht geschafft

sie will sich nicht von dunkelheit lösen
fühl mich wohl hier im schatten zu dösen
euch zuzuhören und zu schwelgen
in des gedankenguts der welten

seh ich wieder zu dir
wünschte du würdest ebenfalls zum schatten gehn
würdest hier sein mit mir
denn ich denke nur du kannst mich verstehn

bin ich erschrocken als ich das wortgefecht vernahm
und viele erinnerungen in mir hoch kam
wollt mich zurückziehen in meine eigne gruft
doch hast du erweckt in mir die lebenslust

seh ich das licht jetzt mit anderen augen
versuche zu verstehn, kann es immernoch nicht glauben
versuche standhaft zu sein
und ich weiß ich bin nicht allein

nur der gedanken das auch du bei mir bist
mein herz mit neuem mut erfrischt
ein kampf mit der seele wird es wohl noch lange geben
doch mit dir glaub ich ganz fest ich werd die dunkelheit besiegen

die laute stimme des engels dort
so kalt und unglaublich tot
lässt die gleiche kälte mich spüren
so das ich mich kann nicht rühren

nur mein blick auf dich gerichtet
mit gedanken das du meine angst schlichtest
verzag ich hier im schattenlicht
und warte auf ein neues das deine warme stimme zu mir spricht....

Geändert am 08.11.2001 um 06:06 Uhr von Minensie
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 08.11.2001    um 18:39 Uhr   
Nickend sehe ich Dich regen,
Seh', wie langsam Du zum Schatten gehst,
Aus dem Licht doch nicht dem Dunkel zu streben,
Hältst Du's nicht aus, wenn Du hier stehst...

Ich weiß, was innerlich Dich bewegt,
Bei mir ist jener Kampf vorbei,
Im Dunkel hab beizeiten ich gelebt,
Doch ist auch jene Zeit vorbei...

Ich spür noch immer Schmerz und Pein,
Die ich einstmals erlitten,
Doch werd niemals mehr ich bei ihr sein,
Hab viel zu lang gelitten...

Und nun besinge ich das Licht,
Um Dir die Botschaft zu bescheren,
Von Wärme, die das Dunkel bircht,
Versuch', Dich zu belehren...

Ich zeig Dir langsam, Stück um Stück,
Was Licht vermag zu bringen,
Ich singe Dir von stillem Glück
Und andren schönen Dingen...

Die Vöglein ringsumher in meinen Gesang einstimmen,
Und Während der Engel sint allein,
Scheint's tausend Stimmen für's Licht erklingen,
Und doch soll's kein Überreden sein...

Ich seh Dir nach, dem Schatten zu,
Auf's gläserne Licht in Deinen Händen,
Und mir kommt der Gedank' im Nu,
Dass niemals man darf es verschwenden...

Noch folg ich nicht,
Ich bleib hier stehn,
Im warmen Sonnenlicht,
Wo laue Winde wehn...

Mein Singen wird nun leiser,
Deutlich der Engelin Gesang,
Doch singen die Vöglein weiter,
Mit hellem, lichten Klang...

Sie singen die gleiche Weise,
Die ich zuvor begann,
Und ich verhalt mich leise,
Seh kurz die Dunkle an...

Dann kehr ich ihr den Rücken zu,
Folg' langsam in des Baumes Schatten,
Erhasche Deinen Blick im Nu,
Will kein einz'ges Wort mehr ihr gestatten...

Ich trete langsam heran an Dich,
Und deute auf Dein Licht,
Es strahlet hell, erleuchtet mich,
Und will scheinbar verlöschen nicht...

Und nie soll's jenes tun,
Solang' ich Freund Dir heiße,
Soll niemals brechen und im Dunkeln ruhn,
Soll scheinen auf jeder Reise...

Dein Lichtlein scheint gestärkt,
Wenn auch nur wenig im Moment,
Doch hast inzwischen sicher Du gemerkt,
Dass sie niemals soetwas hält in Händ'...

Ich flüster leise in Dein Ohr,
Nur Du kannst mich verstehen,
"Trau weiter aus dem Schatten Dich vor,
Dann wirst eines Tages die wahre Heimat Du sehen..."


Noch immer gebe ich nicht preis,
Was ich nun wirklich bin,
Doch kennst mich mehr Du als sie, ich weiß,
Genau so steht's mir in dem Sinn...

Du weißt sehr viel und doch alles nicht,
Bei weitem nicht, Du wirst es sehen,
Nur soviel sag ich: "Ein Wesen des Lichts,
Bin ich, kann ins Dunkel nicht mehr gehen..."


Das Flüster leise ich Dir zu,
Die Dunkle kanns nicht hören,
Ich hoff jedoch, dass ich und Du,
Die Freundschaft sie nie lassen zerstören...


--- knuddelknuffälz ---

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Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 08.11.2001    um 23:05 Uhr   
auch mal wieder mitmischt

schau zur ersten, mir jetzt nah,
seh das licht, dem fern ich bin
spür die helligkeit
und nach dem schatten mir steht der sinn.

"die dunkelheit, das schattenreich
wird ewig sein, so sei gewiß,
wie auch das licht
am bestehen ist.

doch bei mir findest du keine emotionen
die dich zerstörn,
kannst ewiglich vergessen dich
und ruhe hörn.

mußt nicht hadern
mit der welt,
was dort wichtig,
was dort zählt.

die sonne, so grell, sie scheint.
sie ist wie die welt,
kann unbarmherzig sein,
kein schützendes zelt.

zeigt all deine schwächen und fehler hier auf,
mißt dich an ruhm und gutem sein,
wirst fehler hier tun,
und armselig schein.

wird quälen dein herz
mit falschen versprechen
und es irgendwann
dir einfach brechen.

lass ab von dem licht,
verweile bei mir.
ich zeig dir den weg
komm, scheues tier.

nehme dich so, klag dich nie an,
versprech dir nichts,
was du nicht kanntest,
und niemals ich dich richts."


dat teufelchen

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 09.11.2001    um 06:06 Uhr   
gibst nicht preis wer du wirklich bist
sagst nur das du ein wesen des lichtes bist
und sieh dahin, die dunkle dort
sie ist die herrscherin über den schwarzen ort

sitz ich im schatten und seh zu dir
die worte des engels machen mich wirr
schmerz und qualen werde ich erleiten
wenn ich werde im licht verweilen

alle meine schwächen liegen offen dar
bleib ich in der strahlenschar
ich weiß sie hat recht wenn sie die dunkelheit preist
doch im dunklen habe ich lange geweilt

auch im dunkeln würd ich schmerzen spüren
denn auch an dunklen orten kann man meine seele berühren
also ist's doch gleich wo ich nun bin
da wo ich sein möchte, komm ich so oder so nie hin

seh ihn deinen augenglanz
der mir sagt ich habe dich noch nicht ganz gekannt
meinst ich kenne dich besser als irgendwer
doch sei dir sicher auch ich gebe mein wahres sein nicht einfach her

du kennst mich als schwaches wesen
das in dunkelheit gewesen
das den schritt durch dich gewagt hat
und durch freunde neue stärken erbracht hat

doch sei dir dessen gewiss
wandelte ich nicht immer in der nacht
habe zuvor vieles vollbracht
bis man mir das herz zerriss

freundschaft kannte ich nie
auch liebe man mir stiel
engelsgesänge waren mir fremd
ist man nicht immer das was man denkt

mein licht niemals zerbricht
meine flüsternde stimme zu dir spricht
"ist es stärker als alles auf dieser welt
doch wirbst du es durch nichts auch nicht durch geld"


das licht in meiner hand
war es das was ich immer gekannt
das mich geleitet hat in dunkler nacht
und vielleicht der grund warum mich mein engel nicht umgebracht

kennst du mich wohl auch besser als andere
ich mit stolz als freund neben dir wandere
durch licht und durch sonnenwärme
doch ersehn ich oft des nachts die sterne

die nacht ist ein teil von mir
bin durch sie geworden ein scheues tier
so wie mich auch die dunkle nennt
erinnerung tief in meiner seele brennt

fühl mich wohl hier im schatten zu sitzten
bin beruhigt dich bei mir zu wissen
hör ich der vögel gesang
ihr lied habe ich ebenfalls nicht gekannt

warte bis du zu mir sprichst
oder bis ich erkenne dein wahres ich
wird die zeit einst kommen
in der wir unser sein gegenseitig haben vernommen...


bis sonntag dann sich abmeldet und zwinkert zu heavens und freut sich derweil mal auf neue antworten schönes wochenende euch allen
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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 09.11.2001    um 17:08 Uhr   
Ich sag nicht, wer ich wirklich bin,
Doch weißt Du's sicherlich,
Ich sag es nicht der Engelin,
Doch offenbar ich mich an Dich...

Du sagst, Du kennst mich nicht,
Und dennoch sind wir Freund' so nah,
Ich spreche sanft, erzähl vom Licht,
Und alles was ich sag' ist wahr...

Niemals lügen, niemals hassen,
Niemals Verrat und Schmerz zu fügen,
Niemals kann Dich ich nun verlassen,
Und niemals Dich betrügen...

Seit Freunde wir uns nennen,
Lass ich Dich Wärme spüren,
Konnt' vorher Dir nur wenig davon nennen,
Doch scheinbar konnt' Deine Seele ich berühren...

Ich sage nichts, hör auf zu singen,
Und seh Dich still und schweigend an,
Will Dich doch zu nichts zwingen,
Und nicke nur still sodann...

Ich denke Deine Gedanken zu kennen,
Weiß, wie im Stillen Du haderst,
Du fragts Dich 'Soll fort ich nun rennen?'
Das wird mir jetzt nun klar erst...

Ich habe alles falsch gemacht,
Wollt niemals überreden,
Hab Dich weiter nur ins Zweifeln gebracht,
Hab ein Gefühl von Misstrauen Dir beinah gegeben...

So sag ich Dir nun, wer ich bin,
Damit Du's endlich weißt,
Sonst glaubst Du meiner Reden Sinn,
Einst nicht mehr, so hoff ich, Du verzeihst...

"Lang ist es her, dass ich es ward,
Was nun Dir stets zur Seite ist,
Der Weg dorthin war lang und hart,
Und vorher einsam und trist...

Wie Du war ich im dunklen Reich,
Erlebte Schmerz und Qual,
Weinte einst einen Tränenteich,
Von Tropfen unendlicher Zahl...

Pein und Schmerz wollten nicht weichen,
Und finstre Nacht holte mich ein,
Ich spürte schon Diener des Todes um mich schleichen,
Doch fiel gar plötzlich mir etwas ein...

Zuvor schon war es einstmals besser,
Wenn doch auch ohne große Freude,
Doch lieferte Verzweiflung mich ans Messer,
Ich schied mich ab vom Rest der Leute...

So landet' ich im finstern Tal,
In des Todesengels Schwingen,
Wo Schmerzensschreie in großer Zahl,
Ans Ohr wie Geflüster dringen...

Ich sah mich um und bemerkte bald,
Dass eine warme Hand man mir bot,
Sie wärmte mein Innres, obwohl alles kalt
Und einsam war in jener Not...

Die Todesdiener wichen fort,
Als jene Hand sie nun gewahrten,
Und als nun an meinem einsamen Ort
Sich warme Lichtstrahlen scharten...

Geblendet war ich und gepeinigt,
Doch spürte ich der Wärme Wirkung,
Sie hat vom Dunkeln mich langsam gereinigt,
Verlieh mir unheimliche Stärkung...

Zu Anfang tat's schier unendlich weh,
Doch konnte jener Schimmer
Mich rausziehn aus der finstern See,
Konnt beenden mein Gewimmer...

Und als ich dann Vertrauen schöpfte,
Das Wesen das mir half, Freund nannte,
Fand ich neue Gefühöe und schöpfte
Hoffnung, die zuvor ich niemals kannte...

Ich ließ nun ab von Finsternis,
Von Dunkel, Nacht und Tod,
Ich fand den Weg über jedes Hindernis,
Und überwand eine jede Not...

Das Wesen, das mich stets begleitet'
Sprach eines Tags zu mir,
Dass es ihm schiere Freud' bereitet,
Zu sehn, wie ich die Scheu verlier...

Und eines Tages bracht es mich,
Bis vor die Himmelstüren,
Dort lächelte man und grüßte mich
Und ließ durch Gott mich bald berühren...

Ein wahrer Engel bin ich nicht,
Doch bin vom Dunkel ich befreit,
Ich werde fortan für immer wandeln im Licht,
Vorbei ist die finstre Zeit...

Nur Dir sprech ich nun diese Wahrheit,
Du sollst sie stets bewahren,
Ich hoffe, nun hast Du mehr Klarheit,
Und hast mehr von mir erfahren...

Der Todesengel kann mir nimmer
Ein Leid mehr zufügen nun,
Und meine Seele kann für immer
Im Lichterschein ausruhn...

Doch sehe meinen Sinn ich hier,
Zu zeigen auch Dir die Schönheit,
Zu bringen auch dies Licht zu Dir,
Auf dass erfahren wir's zu zweit..."


Ich spreche leis' mit ruhiger Stimm',
Sprech nur für Dich allein,
Die Engelin hört's nicht, sie hat im Sinn,
Dich zu verleiben sich ein...


--- schaut stolz auf ihre Zeilen und reibt sich die Hände.... Wie das wohl jetzt weitergeht? Mein Char steht fest ;-)) (stand er auch schon vor einigen Wochen, aber jetzt musste es halt eben richtig raus...) knuddelzknuffelz ---

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Nutzer: JumpIntoDeath
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geschrieben am: 09.11.2001    um 17:29 Uhr   
Ich höre und ich höre nicht.
So spricht das Wesen aus dem Licht.
Das auch einst dunkel war bestimmt
und ihr nun ihre Zweifel nimmt,
so hoffe ich.
Doch heute mich,
belastet's nicht,
ob Nacht ob Licht.
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 12.11.2001    um 23:42 Uhr   
seh dich an
hör wieder deiner worte klang
hör was sie mir erzählen
und ich beginne vieles zu verstehen

erzählst mir von licht und von dunkelheit
erzählst mir das auch du warst zum sterben bereit
erzählst mir von engeln und von himmelstoren
und davon das auch du bist auserkoren

kein engel meinst du
für mich bist du's doch
bestimmst doch was ich tu
brachtest mich von dunkelheit fort

aber nein zwang oder gar überreden war es nicht
sondern deine sanfte stimme die immernoch zu mir spricht
die mir singt und erzählt vom engeslgesang
und seit damals meine angst vor dem lichte schwand

ich seh dich an, ich spüre deinen blick
finden deine worte zu mir zurück
ich vernehm sie, halt sie fest
und du deinen schleier vor mir fallen lässt

nun erwartest du das gleiche
so nehm ich an
doch noch ist angst die mich lässt weichen
bevor ich mich zeige ganz unerkannt

summ ich eine melodie
traurig und gleich einer alten symphonie
hör dir schweigend zu
und sehe dich, ich weiß das bist du

ich kann dir vertrauen
kann auf dir berge bauen
hast es mir als freund oft bewiesen
als wir die dunkelheit besiegten

doch ganz ist sie noch nicht fort
und auch ein bisschen bin ich noch tod
lausche weiter deiner worte klang
bis ich mich fühle ganz unbefang

ich werd mich dir zeigen
doch zeit wird dies nicht leiten
ich zeig dir mein seelenlicht
noch bevor es erlischt

und wenn dieser tag dann gekommen ist
sei dir dessen, freund, gewiss
nur du, du ganz allein
darfst mich sehen im sonnenschein

darfst mich sehen ohne schleier
hab ich angst vor der vergangenheit geier
doch erwarte nicht zuviel
ich weiß nicht ob dir das was du siehst gefiehl

ich beobachte dich weiter still
hör noch immer des engels worte schrill
vernehm jedoch dein beruhigenden gesang
der mir erleichtert den klaren verstand

engel bist du für mich
egal ob ganz oder nicht
hast mich aufgelesen in dunkelheit
bist wie dein engel auch zur standhaftigkeit bereit

freund ich danke dir so sehr
das mir wird das gewissen schwer
wenn ich mich nicht preisgebe sofort
doch habe ich angst vor jenem schrecklichen ort

greif ich nach deiner hand
die mir so wohl bekannt
spür wie die wärme mich erfasst
und das letzte fünkchen hass verblasst

geduld ist wieder meine bitte
und ich weiß das ich mich damit schicke
damit du nicht lästig wirst meiner gegenwart gleich
sondern das du auch jetzt weiterhin an meiner seite bleibst

geduld, nur noch ein bisschen
bis die sonnenstrahlen mein herze kitzeln
nicht mehr lang, ich versprech es dir
ich werde besiegen die furcht und dunkelheit gier....

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Nutzer: Diavolina
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geschrieben am: 13.11.2001    um 20:23 Uhr   
postet auch mal wieder- wünschte ich hätte mehr zeit- heute ist alles für minensie

"warum du scheues tier
verlierst nicht du die angst?
vergißt deine zweifel,
alles wovor du bangst.

vergiß grenzen, schwächen,
emotionen, pein.
darfst alles dort tun,
darfst alles dort sein.

lass mich dich führen
in raum und zeit.
ich schenk dir dort
die ewigkeit.

verwandle dich in einen panther
so schwarz, schön und stolz.
werd alles was du magst.
was du wollst.

nimm dir die macht,
dich selbst zu auszuleben.
deine träume, dein wünsche,
die erfüllung dir zu geben.

sag einfach dort,
was du auch willst.
es wird geschehen,
es dir erfüllt.

lass deinen egoismus zu,
dir selbst gut zu sein.
zeig deine dunkle seite,
hüll dich selbst im schönsten schein.

schmück dich mit dunklen juwelen,
genieß dein wesen pur.
komm schau
auf die dunkle seite nur.

vergiß das du rastlos im leben wanderstest.
vergiß die emotionen, die sorgen die last.
vergiß den trott, den alltag.
vergiß die trübe, die hast.

tauch ein in die dunkle welt,
zeig dein wahres ich,
was dir wichtig, was du willst
kümmer dich um andere nich.

lass ab die sorgen,
vergiß den tag.
komm her zu mir
und nicht mehr hag.

und nicht mehr zaudere mit dir
und der welt, dem abschaum...
komm heim in mein reich
und lebe deinen traum."


dat teufelchen
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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 14.11.2001    um 22:44 Uhr   

ich dreh mich um
das summen verstummt
ich hör der engelin worte
wie sie spricht von jenen dunklen orten

ich wende mich zu ihr
seh sie an
seh in der dunkelheit nicht ihre gier
höre nur ihrer stimme klang

vertraute worte die sie mir spricht
der halt am schatten leicht zerbricht
ein kleiner riss in der entschlossenheit
war ich doch einst für all das bereit

doch spricht sie unwahr wenn sie sagt
das keine angst mich mehr verzagt
sollte ich zur dunkelheit treten
denn diese lies zu genüge vor furcht meinen körper beben

sie will mir sovieles eröffnen
soll ich aus ihren worten vertrauen schöpfen?
ich kenne den dunklen ort
ich bin unentschlossen, will hier nicht fort

ich seh hinauf zu dir
halte deine hand ganz fest
spüre deine nähe bei mir
ist dies ein weiterer test?

ein paar worte und schon werde ich schwach
fange an zu zweifeln an dem was du zu mir sprachst
meine seele hin und hergerissen
will entscheiden, will endlich frieden wissen

wie soll ich kämpfen gegen solche macht
die mich zum wanken bringt
mit ein paar worten die sie sprach
mein verstand wieder dunkle gedanken spinnt

halt mich, bleib bitte,
helf mir freund
die engelin wagt große sprüche
die mir meine seele verleumnd

ich zieh mich weiter zurück in den schatten
möchte nicht das sie mich kann begaffen
das sie mich auch noch hypnotisiert
mit ihrer ungestillten seelengier

ich habe angst noch mehr als je zuvor
stößt sie mich mit worten in ein großes tor
kälte durchfährt mich
und erinnerung im herzen sticht

helf mir freund
komm her zu mir
ich habe angst
sei bitte bei mir...


grinselt und mal knuffelz



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Nutzer: HeavensRevenge
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geschrieben am: 15.11.2001    um 14:27 Uhr   
--- entschuldigt sich für die leichte Verspätung zbd jbuddelz zur Entschädigung... ---

Sanft blick ich Dich weiter an,
Weiß, dass Du noch immer kämpfst,
Dein Innerstes ich in mir selbst sehen kann,
Wie früher ich war, weiß, dass Du innerlich beinah verbrennst...

Ich halte Deine Hand ganz fest,
Und Deine drückt dagegen,
Ich stehe durch mit Dir den Rest,
Versuche Dir zu helfen, Dich recht zu bewegen...

"Siehe, Freund, ich will nicht drängen,
Hör nur ihre Worte an,
Sie kann Dir nur Lügen nennen,
Drängt mich nieder alsodann...

Doch ich bleibe standhaft,
Zeige Dir noch immer Licht,
Während sie mit aller Kraft,
Begierig nur vom Dunkel spricht...

Sie zeigt Dir nichts von alledem,
Von dem was sie verspricht,
Kannst Du etwas davon sehn?
Ich seh davon nichts...

Sie spricht von Schönheit ihres Reiches,
Doch hast wie ich einst Du's gesehn,
An Gram und Pein gibt's nirgends Gleiches,
Willst wirklich dahin Du wieder gehn?

Sie bürgt für Freude gar und Macht,
Doch sieh Dir an die Gestalt,
Auch sie dient etwas, nämlich der Nacht,
Und steht in der Dunkelheit Gewalt...

Wenn Du ihr folgst ein weitres Mal,
Wird ihre Stärke größer,
Und Du wirst leiden große Qual,
Wirst sehnlich erwarten den Erlöser...

Ein weitres Mal könnt' ich nicht helfen Dir,
So gerne ich es tät',
Du wärst auf immer dann bei ihr,
Für Rettung wär's zu spät..."


Ich spreche dies mit sanfter Stimme
Und sehe ruhig Dich dabei an,
Ich hoffe, Du vertraust auf Deine Sinne,
So dass ich Dich erreichen kann...

Die Worte srech ich langsam und leis,
Leiser, als das Gesäusel der Finstren Gestalt,
Ich spreche flüsternd, denn ich weiß,
Dass über sich selbst die Finstre hat wenig Gewalt...

Sie wird erzürnt sein, durch die Ruh',
Die ich entgegen ihr bringe,
Doch weiß ich auch, Du hörst mir zu,
Auch wenn ich nicht mehr singe...

Du lauschst nach meiner Stimme Klang,
Vertraust mir jetzt gewiss,
Und was ich sprech' scheint wie Gesang,
Auch wenn es leiser als ihr Krächzen ist...

"Ich geb Dir alle Zeit der Welt,
Die Zeit, die Du Dir nimmst,
Denn was Du denkst, ist das was zählt,
Ob gegen oder mit dem Strom du schwimmst...

Ich habe nie etwas verlangt,
Von Dir, selbst als Du im Finstern standest,
Doch habe ich stets darum gebangt,
Dass nicht wieder in ihren Fängen Du landest...

Ich order nicht, ich bitte nur,
Bitt' Dich, hör mich an,
Leiste ihr niemals den Schwur,
Durch den für immer sie Dich halten kann...

Freundin, ich bitt' Dich dies eine bloß,
Folg' stets nur Deiner Seele,
Versetz' Dir nicht erneut den Schmerzensstoß,
Von innrer Pein und mit Gequäle...

Doch einen Rat noch geb ich Dir,
Wenn Du im Schatten weilest weiter,
Dann wird die Dunkle auch bleiben hier,
Mag die Sonne scheinen auch noch so heiter...

Je tiefer Dich Du im Schatten birgst,
Desto besser kann sie Dich betören,
Und je länger Sie Deine Angst bestärkt,
Desto besser kann sie Dich beschwören...

Wenn also Du zu ihr Dich wendest,
So Bleib im Schatten stehen,
Wenn Deine Seele aber der Wärme Du sendest,
So solltest Du mit mir ins Licht hinaus gehen...

Doch einmal noch, so sag ich Dir,
Entscheide langsam mit dem Herzen,
Doch gehst Du zu ihr, versetzt Du mir,
Gar große und heftige Schmerzen...

Ich werde immer zu Dir stehen,
Egal wie Du Dich entscheidest,
Doch wenn Du einst willst mit ihr gehen,
Weiß ich, dass später Du mich meidest...

Denn wenn Du stehst unter ihrem Bann,
So Kann sie Dir alles Befehlen,
Sie kann verbieten, mir zu folgen sodann,
Kann Dein Seelenlicht Dir gar stehlen...

Von alledem vermag ich schwaches Wesen nichts,
Ich selbst kann Freundschaft Dir nur schenken,
Kann zeigen Dir den Quell des Lichts
Und kann mit Rat und Tat Dir helfen Deinen Weg zu lenken..."


--- Puuhh... Die Argumentation wird immer schwieriger =)) ---

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Nutzer: minensie
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geschrieben am: 15.11.2001    um 20:50 Uhr   
eine entscheidung die nun kommen soll
bleib ich stumm doch ich hege keinen groll
ich weiß das die dunkelheit mich zerfrisst
wenn ich mich nicht jetzt erhebe und mit dir gehe ins licht

ich weiß es ist kein drang von dir
und ich weiß es spricht aus deinen augen nicht die gier
mich an dich binden zu wollen
denn du willst mir nur helfen, mich aus der dunkelheit holen

du hast recht wenn du sagst
es ist alles illusion von dem was der engel mir versprach
ich habe nie etwas davon gesehen
außer dunkleheit in die ich nicht mehr möchte gehen

in dunkelheit konnte ich mich verstecken
gab es soviele unerkannte ecken
in dunkelheit konnte ich mir selber feind sein
und mich selbst niedermachen, mich elendig fühlen und klein

doch nun bist du bei mir
und ich spüre das licht ganz nah bei dir
bringst du es mit in den schatten
ohne das die lichtstrahlen den schutz des schatten brachen

du sagst wenn ich noch einmal gehe
zur engeling hin und ihr wollen verstehe
dann bin ich verloren
zum leben im tode auserkoren

diese worte erschrecken mich zutiefst
ich erinnere mich das du trotz nebel bei mir bliebst
ich weiß das es nun nur an mir alleine liegt
ob ich lebe oder ob der tod über mich siegt

ich sehe dich an
seh in deinen augen den gütigen glanz
seh dir freundin mit einem lächeln entgegen
erhebe mich, will mich zu dir begeben

doch der weg zu dir scheint weit
doch will ich zu dir, bin dazu bereit
beschreite mit vorsichtigen schritten
bete zu mir selbst, erhöre meine bitten

ein komisches gefühl macht sich breit
und der weg zu dir scheint nochmal so weit
wie er gerade noch war
sag ist der engel schon wieder da?

ich dreh mich um
ganz vorsichtig
und sehe in des engels gesicht
fehlt mir die stimme, ich werde stumm

wie angewurzelt bleib ich stehn
kann nicht von ihrem antzlitz sehn
doch ich will es mit all meiner kraft
hat sie durch dich schon so viel geschafft

schließe die augen
verneble meinen geist
sehe zu dir
ich bin dazu bereit

nur noch ein paar schritte
und es ist geschafft
hör die worte die ich dir widme
todesengel der nacht

"du lerntest mir eins lieben
die nacht und zu hassen den tag
doch konnte deine liebe nicht siegen
und so ein neuer tag anbrach

die sonne schien durch mein zimmer herein
und ich sah auf und ward nicht mehr allein
der tag hat mir ein wesen gebracht
das man in menschenskreisen mit freund besagt

ja, dieser freund, dies liebe wesen
war stets bei mir und hat mich angelacht
war standhaft und mutig gewesen
und hat kräfte in mir geschaffen an die du niemals hast gedacht

du hast mich verletzt
geliebter engel der nacht
hast meine seele in stücke gefetzt
hast kein wort mit ehrlichkeit bedacht

hast mich belogen
mir ein schauspiel gezeigt
hast mich in deinen schwingen gewogen
und ich ward für dich für so vieles bereit

nun gehe ich, lass ab von dir
werd nicht mehr zurückkehren
werde vernichten deine ungestillte gier
und mich gegen deinen zauber wehren

seh mir noch einmal in die augen
und du wirst entschlossenheit sehn
wirst dich vor schmerz winden weil du es kannst nicht glauben
das ich von dir geh
"

ich wende mich ab vom schattenreich
ein paar schritte noch zu dir
dann bin ich im sonnenteich
der weg ist weit, ich gehe weg von hier....


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geschrieben am: 15.11.2001    um 21:20 Uhr   
Die Sonne scheinet hell und klar,
Sie scheint für Dich in voller Pracht,
Sie zeigt Dir, dass Deine eignen Worte sind wahr,
Und leuchtet an, gegen der Engelin Nacht...

Ich seh zu Dir, bin voller Stolz,
Und schweigend hör ich zu,
Ich denke kurz ans knackende Holz
Und wie einst fürchtetest Dich Du...

Ich lange kurz in mein Gewand,
Und hol das halbe Ästlein vor,
Ich halt' es lächelnd in der Hand,
Wie einst vor Deines Zimmers Tor...

"Erinnerst Du Dich an jene Zeit?
Scheinbar lang her ist es,
Du warst dereinst nichtmal bereit,
Zu betreten des Schattens Fest'...

Hast Du Deine Hälfte noch?
Das dünne Ästlein besiegelte einst,
Die Freundschaft, die wir halten hoch,
Und nun Du zu verstehen scheinst..."


Ich denke still zurück,
Durchlebe jede Stunde,
In der erlangte ich de Freundschaft Glück
Verbreiten durfte des Lichtes Kunde...

Ich hoffe und ich bet' für Dich,
Dass jene Schritte, die Du gehst,
In Deinem Herzen lohnen sich,
Und wahrlich dem Dunkel Du widerstehst...

Mein Beten bietet Stärke und Kraft,
Du trittst der Engelin entgegen,
Du hast erneut einen Schritt geschafft,
Konnte gar ich Dich dazu bewegen?

Ich lächle weiter, wie zuvor,
Ich halte meine Hand Dir wieder hin,
Und blicke kurz zum Firmament empor,
Dem Gott zu danken, dem ich treu ergeben bin...

Jener war's, der mich berührte,
Jener gab mir diese Kraft,
Bei ihm zum ersten Mal das wahre Licht ich spürte,
Zuvor ward in der Hölle ich begafft...

Zu weit zurück sind meine Gedanken
In jenem Momente geschweift,
Ich sehe auf der Engelin Pranken,
Ich weiß nicht, ob sie alles begreift...

Doch bin ich stolz auf Deinen Mut,
Bin stolz, wie weit Du Dich wagst,
Stolz auch, dass Du als Freund mich heißest gut,
Und dies ihr offen und überzeugt sagst...

Der Stolz in meinen Augen steht,
Er lässt sie für Dich schimmern,
Ich bete, dass die Dunkle geht,
Und mit sich nimmt ihr Wimmern...

Ein weitrer Schritt ist nun gemacht,
Ich kann Dich schon berühren,
Doch tu ich's nicht, es ist in Deiner Macht,
Du musst es wollen, das Licht zu spüren...

Du näherst Dich der Schattengrenze,
Wenn Du Dich wagst hinaus,
Erlebst das Licht in voller Gänze,
So ist's mit dunkler Macht schnell aus...

Sie wird Dich dort nicht packen können,
Ihr Lied verklingt in weiter Ferne,
Und Du kannst endlich Dir Ruhe gönnen,
Ich würde dies erleben so gerne...

Ich seh Dich an mit sanftem Blick,
Wie anders Du ihn nicht bei mir kennst,
Ich denke einmal noch an jenes Glück,
Dass überzeugt mich Freund Du nennst...

Die Grenze des Schattens ist erreicht,
Du stehst nun auf der Schwelle,
Für die Engelin bist Du bereits beinah verbleicht,
Es ist des Zweifels letzte Stelle...

Doch auch wenn Du das Licht betrittst,
So werd ich bei Dir bleiben,
Wenn Du noch diesen Mut besitzt,
Kann all die Pracht ich Dir dann zeigen...

Ich strecke meine Hand nach vorn,
Das Ästlein zeig ich deutlich Dir,
Ich spür' im Innern der Dunklen Zorn,
Ich verlange nichts, doch hoff' ich, Du gehst den letzten Schritt zu mir...


--- Jahaaaa!!!!! Nummer 100!! Hundääääärt!! ;-)) freuknudddelanhüpfzdasminchen Jetzt können wir stolz sein ;-) ---

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"Autor"  
Nutzer: Diavolina
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Registriert seit: 03.03.2001
Anzahl Nachrichten: 28

geschrieben am: 15.11.2001    um 21:44 Uhr   
schau zur ersten
steht jetzt fest im sonnenreich,
lächle nur, noch istŽs nicht zeit
das ich mein ziel erreich.

sonne dich nur im tag
und du wirst sehnen nach der nacht,
nach dunklen welten,
die ich dir gebracht.

wirst rufen mich
um zu helfen dir
du schwaches
verunsichertes tier.

streif den mantel eng um mich,
dreh mich um, kehr euch den rücken zu
geh heim in mein reich,
lass euch in ruh.

werd andere menschen suchen,
sie mir erwählen,
und ihnen von meinem reich,
von macht und dunkelheit erzählen.

verführ sie mit macht, reichtum, geld...
es gibt so viele auf der welt.
es ist so einfach,
weil vielen, vieles fehlt.

schaue noch zum wanderer hin
und weis schon seit ewigkeit
das wir uns wiedersehn
in einer zeit...

verlass euch nun
und doch seid gewiß
das wenn ihr zweifelt, strauchelt
die dunkle engelin zur stelle ist...


verabschiede mich von euch, bedanke mich...
ich werde das hier weiter verfolgen und wenn ihr wieder ein teufelchen braucht-bin ich da-seid gewiß.


dat teufelchen
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"Autor"  
Nutzer: JumpIntoDeath
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Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 551

geschrieben am: 16.11.2001    um 07:50 Uhr   
Wende mich von allen ab,
Engel lächeln froh herab.
Kann den Anblick nicht ertragen,
wie sie sich begeistert sagen,
was der Kampf doch für ein Sieg,
in diesem verlor'nen Krieg.

"Ich werde geh'n" so sprech ich leise,
verschwinde aus dem kleinen Kreise.
Erwarte kein Worte mehr,
die an mich gerichtet sind,
wünsch ich mir doch nichts so sehr,
dass ihr euer Schicksal find't.
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"Autor"  
Nutzer: Dilemma
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Anzahl Nachrichten: 285

geschrieben am: 16.11.2001    um 17:51 Uhr   
Ihr seid ja noch nicht fertig! Meine Güte, wollt ihr euch zu Tode schreiben? Sieht ganz danach aus. Denkt dran, ich warte auf eure Ärmchen! grinst und schaut dem Treiben weiter zu

Di
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