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geschrieben am: 06.11.2001 um 21:13 Uhr
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--- reknuffelzknuddelzdrückz ganz feste... ---
Ich nicke leicht, als Du beginnst,
Dem meinigen Gesang zu folgen,
Ich merke, wie Du darüber nachsinnst,
Während über uns sind keine Wolken...
Die Sonne leuchtet warm und schön,
Selbst Du kannst dies erkennen,
Kannst ihre Strahlen wirklich sehn,
Innerlich als Freundschaft sie benennen...
Der Todesengel schweigt noch immer,
Anscheinend hadert das Wesen nun,
Erkennt den wahren starken Schimmer,
Scheint's zweifelt das Wesen an seinem Tun...
Ich Hab geendet meinen Gesang,
Doch bittest Du mich leis' darum,
Fort zu singen, weiter zu hören den Klang,
Der scheinbar hilft aus dem Martyrium...
Ich nicke wieder, seh Dich an,
Ich höre, wie Du einstimmst mit mir,
Ich hoffe, dass ich's schaffen kann,
Dass Wahrheit und Lüge sich unterscheiden bei Dir...
Das Engelswesen wählt Worte so fein,
Sie flüstert, betört mit gelogner Wahrheit,
Doch sah sie niemals der Wahrheit schein,
Verschaff' Dir jene Klarheit...
Sie ist's, die wahre Lügen spricht,
Versuch' es zu begreifen,
Lass Deine Gedanken vergehen nicht,
Und lass die Blicke schweifen...
Sie Dich um, begreife langsam,
Dass sie Dich quälen will,
Dass sie Dir zufügen will Harm,
Und mich sie sehn will still...
Leise beginne ich wieder zu singen,
Die Chöre der Engel, ich kenne sie alle,
Ich kann in Dir wohl nichts erzwingen,
Und will's auch nicht, s'ist keine Falle...
Ich singe nach, was einstmals mir man sang,
Als ich ähnlich wie Du jetzt schwankte,
Als Herz und Seele warn mir bang,
Als innerlich mit mir selbst ich mich zankte...
"Sieh in Dich selbst, erblick die Schönheit,
Versuche zu verstehen,
Dass Du zu allem bist bereit,
Du musst's nur allein sehen...
Lass ab von Zweifeln, Schein und Trug,
Und hör die alten Weisen,
Die stets noch lernen, ewig klug,
Nach langen, langen Reisen...
Sie künden Dir von altem Schmerz,
Der innerlich Dich zu fressen versucht,
Doch musst nur glauben Du an Dein Herz,
Bevor Du andres dafür verfluchst...
Bring nicht entgegen dem Engel den Hass,
Der Dir den Schmerz zubrachte,
Zeig' dem Wesen, was es vor langer Zeit vergaß,
Und was es einstmals glücklich machte...
Sei was Du bist, vergiss die Pein,
Und spüre die eigne Wärme,
Du kannst es schaffst es, bist nicht allein,
Und wisse, dass ich nicht nur schwärme...
Ich weiß, dass Du schaffst es allein,
Dass Du Dich selbst dem Engel zu stellen vermagst,
Dass Du nicht zwanghaft musst bei mir sein,
Und dass, so Du es wllst, Du nicht verzagst...
Doch wisse um die warme Hand,
Die immer für Dich bereit,
Die führt Dich gern durch jedes fremde Land,
Um nicht allein zu sein, sondern zu zweit...
Und teil den Schmerz,
Den Du nicht vergessen kannst,
Öffne den Freunden, öffne mir Dein Herz,
Ich weiß, dass Du es kannst..."
Die gleichen Worte, die man mir,
Vor langer Zeit gesungen,
Sind nun, allein gesungen Dir,
In Deine Ohren gedrungen...
Doch nicht nur Ohren haben vernommen,
Auch Seele Herz und Geist,
Ich hoff', dass wieder Erfahrung Du gewonnen,
Hoff, dass Du um die Botschaft weißt...
Die gleichen Worte sang man mir,
Vom Himmel her direkt,
Nun stehe ich singend neben Dir,
Hab' mich nicht mehr versteckt...
Ich freu mich, dass Du dich erhoben,
Ich bin jetzt schon stolz auf Dich,
Ich denk an die andern Gestalten von dort droben,
Werd eines Tags Dir vollends zeigen mich...
--- Himmel, das entwickelt sich noch zur Sucht hier... ---
 Geändert am 06.11.2001 um 21:14 Uhr von HeavensRevenge |
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