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Nutzer: Fabs
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geschrieben am: 23.10.2003    um 02:08 Uhr   
Es ist nicht leicht zu leben,
wenn ein bekanntes Leben erlischt!

Es ist nicht leicht zu leben,
wenn man dieses Leben vermisst!

Es ist nicht leicht zu leben,
wenn es die Zukunft vor sich hatte!

Doch trotzdem muss man leben um des Lebens willen,
und die Erinnerung für sich bewahren!
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 11:39 Uhr   
Worte können am schmerz wenig endern.
Worte können an ganix etwas endern.
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 14:55 Uhr   
"Du hast nicht recht getan.
Es wird Schmerz bereiten.
Es wird aussehen,
als wäre ich tot, und
das wird nicht wahr sein...."

"....Und wenn Du Dich getröstet hast,
wirst Du froh sein,
mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein...."

(Der kleine Prinz)

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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 14:59 Uhr   
„… wie Phönix aus der Asche neu erstehen. Noch sind wir auf dem Meer mitten im Sturm und werden immer wieder von den Wogen der Trauer überschwemmt, aber mit der Zeit werden die Wellen der Trauer kleiner und kleiner, die Phasen der Ruhe dazwischen länger und länger. Aber es wird uns wohl immer mal wieder in unserem Leben eine Welle der Trauer erfassen und wir müssen lernen, uns von ihr mitreissen zu lassen und vielleicht wie ein Surfer auf ihr zu reiten, immer wieder das Gleichgewicht ausbalancierend."



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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 15:02 Uhr   
Er hat seinen Engeln befohlen über Dir, daß sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen, daß sie Dich auf Händen tragen und Du Deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
Psalm 91


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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 15:04 Uhr   
"Obwohl ich ihm die Ruhe gönnen,
ist voll Trauer unser Herz.
Er leiden sehen, nicht helfen können,
dass war und ist für uns der größte Schmerz."



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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 22:50 Uhr   
Von Wasserkäfern und Libellen
Tief unten, unter der Oberfläche des stillen Sees lebte eine kleine Kolonie Wasserkäfer. Zufrieden und glücklich waren sie in dieser Kolonie, fern der Sonne.
Vielbeschäftigt eilten die Käfer monatelang auf dem weichen Grund des Sees umher. Nur gelegentlich merkten sie, dass einer der Käfer plötzlich das Interesse am geschäftlichen Treiben mit seinen Freunden verlor. Am Stamm einer Wasserrose kletterte er außer Sichtweite und wurde nicht mehr gesehen.“Schau!”, sagte einer der Wasserkäfer zu einem anderen, “einer unserer Freunde klettert den Stamm hinauf, wo denkst du, geht er hin?” Langsam klettert er weiter, immer weiter, rauf, rauf, rauf. Und als die anderen ihm zusahen, verschwand der Wasserkäfer. Seine Freunde warteten und warteten, aber er kam nicht mehr zurück.“Das ist aber drollig!” sagte ein Käfer zum anderen. “War er nicht glücklich bei uns?” fragte ein zweiter Wasserkäfer.
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 22:51 Uhr   
“Wo meint ihr, ging er hin?” wunderte sich ein Dritter. Keiner hatte eine Antwort, sie waren doch sehr verblüfft.
Schließlich sammelte einer der Käfer, ein Anführer der kleinen Kolonie, seine Freunde um sich. “Ich hab eine Idee. Der nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, muss versprechen zurückzukommen, um den anderen zu erzählen, wo er oder sie hinging und warum.” “Das versprechen wir.” erklärten die anderen feierlich.Nicht lange danach, an einem schönen Sommertag kletterte der Käfer, der diesen Vorschlag gemacht hatte, auf einmal selbst die Wasserrose hinauf. Rauf, rauf, immer weiter. Bevor er sich versah, brach er durch die Wasseroberfläche und fiel auf ein breites, grünes Blatt der Wasserrose.Als er erwachte, schaute er sich voll Erstaunen um. Er glaubte nicht, was er sah. Sein Körper hatte merkwürdige
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 22:52 Uhr   
Veränderungen vorgenommen. Vier silbrige Flügel und ein langer Schwanz waren auf einmal da. Schon bald hatte die Sonne die Nässe besiegt. Wieder bewegte er die Flügel und fand sich plötzlich hoch über dem Wasser. Aus dem Käfer war eine Libelle geworden. Er flog durch die Lüfte, kreiselnd und tauchend. Überglücklich fühlte sich die Libelle in der neuen Umgebung.Dann und wann landete die Libelle zufrieden auf einem Wasserrosenblatt und ruhte sich aus. Zufällig fiel der Blick auf den Grund des Sees.Na sowas, er befand sich genau über seinen alten Freunden, den Wasserkäfern! Da waren sie alle, wie eh und jeh eilten sie umher, so wie er es vor einiger Zeit tat. Da erinnerte sich die Libelle an das Versprechen: “Der nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, wird zurückkommen und den anderen erzählen, wo er oder sie hinging und warum.”
.





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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 22:52 Uhr   
Ohne lange zu überlegen, tauchte die Libelle nach unten. Doch plötzlich traf sie auf die Oberfläche und wurde zurückgeworfen. Jetzt, da er eine Libelle war, konnte er nicht mehr ins Wasser. “Ich kann nicht zurück!” rief er überrascht. “Wenigstens hab ich es versucht, aber mein Versprechen kann ich nicht einhalten. Selbst wenn ich zurück könnte. Nicht einer der Wasserkäfer würde mich in meinem neuen Körper erkennen. Ich muss wohl warten, bis auch meine Freunde zu Libellen werden. Dann werden sie verstehen, was mit mir geschah und wohin ich ging.”
Und die Libelle startete fröhlich in die wunderschöne und neue Welt voll Luft und Sonnenschein
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 23:24 Uhr   
Deine Augen
Voller Trauer
Neigt das Leben sich zur Ruh
Dunkel, groß und in der Tiefe
Bleibt die Sehnsucht
Nach dem Du
Deine Stimme trägt die Liebe
Lautlos schmiegt dein Atem
Warm und tröstend mein Gesicht
Auf der langen Reise
Weht der warme Wind von Süden
Durch das Gras
Den späten Frieden

(R.Schubert)



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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 23:26 Uhr   
Leise, leise, deine Reise

führt dich in ein schönes Land.

Gehe, gehe und verstehe,

überall ist Gottes Hand.

Schlafe ein, schlafe ein,

Gott der Herr wird bei dir sein.

(Christiane Dusza)
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 23.10.2003    um 23:40 Uhr   
From the day we arrive on the planet
and blinking, step into the sun
there's more to see than can ever be seen
more to do than can ever be done

Some say eat or to be eaten
some say live or let live
but all are agreed as they join the stampede
you should never take more than you give

Refrain:
In the circle of life, it's the wheel of fortune,
it's the leap of faith, it's the band of hope,
till we find our place, on the path unwinding,
in the circle, in the circle of life

Some of us fall by the wayside
and some of us soar to the stars
and some of us sail through our troubles
and some have to live with the scars

There's far too much to take in here
more to find than can ever be found
but the sun rolling high through the sapphire sky
keeps great and small on the endless round
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 24.10.2003    um 11:17 Uhr   
Das Tränenkrüglein
Es lebte vor Jahren eine junge Frau, der war das einzige Kind gestorben. Sie weinte bitterlich und konnte sich gar nicht trösten. Jede Nacht lief sie hinaus auf das Grab und jammerte, dass es die Steine hätte erbarmen mögen.
Nun sah sie einmal in der Nacht einen Zug von Kindern vorbei ziehen. Ganz hintendrein aber lief ein ganz kleines Ding mit einem ganz durchnässten Hemdchen angetan. Das Kindlein trug in der Hand einen Krug mit Wasser. Es war ganz matt geworden und konnte den anderen Kindern nicht folgen. Ängstlich blieb es vor dem Zaun stehen, über den die anderen Kinder kletterten.
Die Mutter erkannte in diesem Augenblick ihr Kind, eilte hinzu und hob es über den Zaun. Während sie es so in den Arm hielt, sprach das Kind: “Bitte, liebe Mutter, lass das Weinen. Du weinst mir meinen Krug sonst so schwer und voll. Da sieh, ich hab schon mein ganzes Hemdchen damit beschüttet.”
Da weinte sich die Mutter noch einmal herzlich aus und dann nie wieder.
Verfasser unbekannt
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 24.10.2003    um 23:15 Uhr   
schlaf gut kleiner
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Nutzer: alienbecci
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geschrieben am: 25.10.2003    um 21:05 Uhr   
jeden tag an euch denke

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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 25.10.2003    um 23:41 Uhr   
Die Parabel von den Zwillingen


Es geschah, dass im Schoß einer Mutter Zwillingsbrüder empfangen wurden. Die Wochen vergingen und die Knaben wuchsen heran. In dem Maß, in dem ihr Bewusstsein wuchs, stieg ihre Freude. “Schau, ist es nicht großartig, dass wir empfangen wurden? Ist es nicht wunderbar, dass wir leben?”

Die Zwillinge begannen, ihre Welt zu entdecken. Als sie aber die Schnur fanden, die sie mit ihrer Mutter verband und die ihnen die Nahrung gab, da sangen sie vor Freude: “Wie groß ist die Liebe unserer Mutter, dass sie ihr eigenes Leben mit uns teilt!”

Als aber die Wochen vergingen und schließlich zu Monaten wurden, merkten sie plötzlich, wie sehr sie sich verändert hatten. “Was soll das heißen?” fragte der eine. “Das heißt,” antwortete ihm der andere, “dass unser Aufenthalt in dieser Welt bald seinem Ende zugeht.” “Aber ich will gar nicht gehen.” erwiderte der eine, “ich möchte für immer hier bleiben.”

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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 25.10.2003    um 23:41 Uhr   
“Wir haben keine andere Wahl”, antwortete der andere, “aber vielleicht gibt es ein Leben nach der Geburt!” “Wie könnte dieses sein?” fragte zweifelnd der erste, “wir werden unsere Lebensschnur verlieren, und wie sollten wir ohne sie leben können? Und außerdem haben andere vor uns diesen Schoß verlassen, und niemand von ihnen ist zurückgekommen und hat uns gesagt, dass es ein Leben nach der Geburt gibt. Nein, dies ist das Ende!”

So fiel der eine von ihnen in tiefen Kummer und sagte: “Wenn die Empfängnis mit der Geburt endet, welchen Sinn hat dann das Leben im Schoß? Es ist sinnlos. Womöglich gibt es gar keine Mutter hinter allem.”
“Aber sie muss doch existieren”, protestierte der andere, “wie sollten wir sonst hierher gekommen sein? Und wie könnten wir am Leben bleiben?”
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 25.10.2003    um 23:42 Uhr   
“Hast du je unsere Mutter gesehen?” fragte der eine. “Womöglich lebt sie nur in unserer Vorstellung. Wir haben sie uns erdacht, weil wir dadurch unser Leben besser verstehen können.”

Und so waren die letzten Tage im Schoß der Mutter gefüllt mit vielen Fragen und großer Angst. Schließlich kam der Moment der Geburt. Als die Zwillinge ihre Welt verlassen hatten, öffneten sie ihre Augen. Und was sie sahen, übertraf ihre kühnsten Träume..

Verfasser unbekannt

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"Autor"  
Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 25.10.2003    um 23:42 Uhr   
Glaub sie werden stollz auf dich sein!!!!!!!!!!!!!

Geändert am 25.10.2003 um 23:43 Uhr von hannah79
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"Autor"  
Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 26.10.2003    um 11:25 Uhr   
Und des Nachts finden sie wieder zusammen,
denn echte Freunde Träumen von einander.
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Nutzer: Nerviline
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geschrieben am: 26.10.2003    um 12:40 Uhr   
Und wenn ihr euch getröstet habt,
werdet ihr froh sein,
dass ich bei euch war.
Ihr werdet immer bei mir sein,
ihr werdet Lust haben,
mit mir zu lachen und zu weinen
und ihr werdet manchmal
ein Fenster öffnen,
gerade so, zum Vergnügen...
Und eure Freunde werden sehr
erstaunt sein, wenn sie sehen,
dass ihr den Himmel anblickt
und lacht.
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"Autor"  
Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 26.10.2003    um 22:51 Uhr   
Hallo Hopser.
Heute als ich bei dir war kam aus dem büschen ein kleine Igel, ich glaub den hast du geschicht um mir zu zeigen hier ist Leben auch wenn alles so trostlos erscheint.
Hab dich lieb!
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"Autor"  
Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 27.10.2003    um 11:47 Uhr   
Fragen vom Schmetterling

.“Wie lang ist das Leben und was kommt danach?” fragte der Schmetterling Gott. “Was war davor? Warum weiß ich nichts davon?” - Viele, schwere Fragen an einem schönen Frühlingstag. Fragen an Gott und es gab keine Antworten. Oder? träumte der Schmetterling? Etwas oder jemand ließ ihn spüren, dass er nicht alleine war: “Du kannst dein ganzes Leben noch einmal erleben. Fliege ganz hoch, so hoch wie du kannst, und du wirst Augen haben, die alles sehen; Ohren, die alles hören und eine Seele, die alles fühlt.” - Und der Schmetterling flog und flog. Er strengte sich an, höher und höher. Er gab seine ganze Kraft hin. Als er nicht mehr konnte, gab er auf und ließ sich fallen. Aber er fiel nicht, er wurde gehalten, unsichtbar getragen. Er schwebte. Er spürte Licht um sich herum, hörte unbekannte Töne und sah plötzlich ein Bild vor sich. Er platzte auf, wie eine Seifenblase. Er sah einen Schmetterling, der an einen Busch flog, seine Eier ablegte und verschwand.
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Nutzer: hannah79
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geschrieben am: 27.10.2003    um 11:48 Uhr   
Die Sonne kam, der Regen fiel und aus einem Ei schlüpfte eine Raupe, ganz klein und fast unsichtbar. Der Schmetterling spürte plötzlich in seiner Seele: - Das bin ich. Ich bin dieser kleine Wurm. - Er staunte.
Die Raupe kletterte los, fraß von den Blättern, versteckte sich vor den Vögeln und Insekten. Sie lebte gut. Kein Tag war wie der andere. Manchmal hatte sie Angst, gefressen zu werden, und versteckte sich. Mal sonnte sie sich übermütig. Sorgen kannte sie nicht und wuchs prächtig. Sie wurde dicker, träger und langsamer. “Was soll aus der wohl werden”, fragte sich der Schmetterling, “und wie bin ich so schön geworden?”Die Raupe suchte sich einen schönen versteckten Platz. Sie streckte sich an der Unterseite eines kleinen Zweiges und spann sich ein. Langsam aber war nicht mehr viel von ihr zu sehen. “Stirbt die Raupe?” sorgte sich der Schmetterling. “Ja,” hörte er Antwort, “sie stirbt und erwacht zu neuem Leben. Sie wechselt ihre äußere Hülle. Das Alte vergeht und das Neue wächst heran. Schau!” Und er sah hinein in die Hülle, die Puppe. Die Raupe war nicht mehr da, er erschrak.
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