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geschrieben am: 27.10.2003 um 11:49 Uhr
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Feine Gliedmaßen entstanden, alles verwandelte sich. Ein Bild löste das andere ab. - Der Schmetterling staunte. - Beinah hätte er übersehen, wie die Puppe sich unten öffnete. Ein kleines Loch entstand. Eine neue Gestalt kletterte, nein schob sich langsam heraus und saß im Licht. Die Sonne wärmte sie und sie atmete tief ein. Das neue Leben hatte begonnen. Die Gestalt breitet die zarten Flügel aus und erhob sich in die Luft.“Das bin doch ich.” dachte der Schmetterling. “Ich fliege dort.” Er sah noch einmal sein Leben bis zu dem Flug, der ihn höher und höher trug. “Ja, das bist du.” sagte Gott. “Du weißt nun, was vorher war und was nachher kommt. Sonst sieht jeder nur seinen Lebenszeitraum, seine Erfahrung. Er spürt nicht das neue Leben und auch nicht die Ankunft im Licht. Nur weil du dich fallen gelassen hast, weil du vertraut hast, konntest du mehr sehen. “
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geschrieben am: 27.10.2003 um 12:11 Uhr
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Hallo Cedi!
Wir vermissen dich alle.Ich hoffe es geht dir gut dort oben.Villeicht lernst du dort auch meinen kleinen Bruder kennen,der mit 4 an einem Gehirntumor letzes Jahr gestorben ist.Villeicht kanns du ihm sagen dass ich ihn vermisse und dass er ab und zu mal schaut,wie es uns geht.
Du kannst ja auch manchmal hinunter schauen und gucken,wie es deiner Familie geht.und schenke ihr deinen segen
Mein Beileid
Eure Anouk |
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geschrieben am: 27.10.2003 um 16:16 Uhr
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Silberblick, ein indianischer Weiser, hat Eltern, die ein Kind betrauern, einmal diese Botschaft übermittelt:
Weine nicht, weil du meinst du habest für immer die schönste Blume in deinem Garten verloren. In Wahrheit ist die Blume in einen weit schöneren Garten versetzt worden. Wo sie größeren Duft verbreitet und weit lieblicher und schöner ist, als sie es je auf Erden hätte sein können. Ihr sind viele der traurigen und kummervollen Geschehnisse auf Erden erspart geblieben, manche Grausamkeiten und viele, viele verderbliche Einflüsse. Dein Kind wird all das nie kennen lernen.Freu Dich, dass einer jungen Seele die Freiheit geschenkt wurde, die durch das Elend, das deine Welt heimsucht, nie bekümmert werden wird. Trauere nicht um dein Kind, gräme dich, wenn du willst, um deinen eigenen Verlust, denn dir wird das kleine strahlende Gesicht fehlen, das kindliche Plappern, die so eine kleine Gestalt.Wenn deine Augen es auch nicht sehen, deine Ohren es auch nicht hören können, dein Kind ist immer gegenwärtig. |
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geschrieben am: 27.10.2003 um 16:16 Uhr
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| Wenn du aufhörst, Tränen zu vergießen, die vor deinen Augen einen Schleier ziehen, wirst du die Wahrheit erkennen, dass es in Gottes großem Reich keinen Tod gibt, und alle unter weit besseren Verhältnissen weiterleben in einer Welt, die reicher und lieblicher ist, als alles was du jemals erträumt hast.Trauere nicht um Dein Kind. Wisse, dass ein liebender Gott dem Kind Engel geschenkt hat, die es schützen werden und dein Kind wird, wenn die Zeit sich erfüllt hat, mit dir wieder vereint werden. |
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geschrieben am: 27.10.2003 um 20:06 Uhr
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Für immer und ewig diese Zeit ist sehr lang.
Zu sammen vergeht die Zeit mit dir doch wie im nu.
Du bist immer da für mich, für immer
und dann wären wir uns ganz nahr, für immer.
Dann wärn wir immer zu, zusammen ich und du,
für immer und ewig.
Bliebe die Zeit doch stehn, für immer,
ach könnt ich es nur versprechen, für immer,
dann wärn wir immer, zu zusammen ich und du,
für immer und ewig.
Bitte glaube mir, geh mal ich von hier
wir werden für immer zusammen sein
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:19 Uhr
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Der blaue Luftballon
So oft schon hatte sie von ihm geträumt, von ihrem blauen Luftballon. Größer war er und schöner als alle Luftballons, die sie auf Jahrmärkten oder in Geschäften gesehen hatte.
Es war ihr Geheimnis, und sie träumte von ihm, nicht nur im Schlaf, auch oft am Tage, wenn sie Zeit hatte. Und sie hatte ziemlich viel Zeit, denn sie war klein, zart und nicht sehr kräftig. Sie konnte nicht so viel toben und spielen wie die anderen Kinder. Sie wurde immer schnell müde, ob gleich sie so gern mitspielen wollte, und sie war auch oft krank. Dann las sie viel, malte, erfand Kreuzworträtsel und löste sie. Am schönsten war es aber, wenn sie die Augen schloss und ihren blauen Ballon herbeiwünschte. Sie hatte ihn nie gemalt und niemanden von ihm erzählt, aber wenn sie die Augen zumachte und ihn herbeiwünschte, kam er angeflogen, ganz sacht. Sie ergriff die kleine, weiße Schnur, und schon schwebte sie mit ihm davon, leicht und frei wie eine kleine blaue Wolke.
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:20 Uhr
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Manchmal konnte sie zu ihrem Luftballon sagen: "Komm, bringŽ mich zu den Bergen, wo die weißen und blauen Blumen blühen, wo es keine Disteln oder Brennnesseln gibt und keine Wespen, die stechen", und dann trug er sie dorthin. Sie band ihn an einem Baum fest und sagte: "Warte hier auf mich", und dann lief sie durch den Teppich aus Blumen und weichem Gras und warf sich der Länge nach in das Blütenmeer. Se ließ sich von der Sonne wärmen und vom Wind streicheln, und dann konnte sie auch die Sprache der der Tiere verstehen. Manchmal kam ein kleiner Vogel auf ihre Hand geflogen und erzählte ihr, wie er sein Nest gebaut hatte, und wie mühsam es war, immer wieder Futter für die Vogelkinder heranzuschleppen. Dann half sie ihm Samenkörner zu suchen. Er zeigte ihr sein Nest, und die Vogelkinder hatten gar keine Angst, sondern pickten ihr die Körnchen aus der Hand.Auch mit dem Eichhörnchen konnte sie sprechen und bat sie doch nicht mehr die Eier aus den Vogelnestern zu stehlen.
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:20 Uhr
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| Die Eichhörnchen aber guckten sie traurig an und fragten: "Wie sollen wir dann unsere Jungen ernähren, wenn wir das nicht mehr dürfen?" Da versprach sie ihnen das nächste Mal Nüsse mitzubringen und Sonnenblumenkerne und ein bisschen altes Brot. Dann band sie schnell ihren Luftballon los und schwebte, leicht und schwerelos, über Berge und Täler, Wiesen und Bäche und hatte noch den Blumenduft in der Nase, wenn sie sich wieder in ihrem Bett fand.Manchmal hatte sie auch gar keine Wünsche. Sie sagte dann einfach: "Ach, flieg wohin du willst!" Dann flog er mit ihr ans Meer, und die tausend kleinen Wellen murmelten: "Sieh uns an, wir haben schöne weiße Kronen auf, und wir sind immer neu, in jedem Augenblick. Wir tanzen und fließen und wandeln uns und sind immer in Bewegung. Wir spielen mit den Fischen und den Pflanzen, mit den Muscheln und dem Mondlicht. Manchmal, in ganz besonderen Nächten, leuchten wir und feiern unser großes Fest. Meeresleuchten nennen es die Menschen, und sie sind sehr glücklich, wenn sie es sehen dürfen. |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:21 Uhr
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| Wünsche dir nur immer, das dein Luftballon dich zu uns trägt, wenn wir unser Lichtfest feiern!" "O, seid ihr schön! Manchmal möchte ich auch eine kleine Welle sein! Aber nun lebt Wohl, auf bald", rief sie dann und schwebte nach Haus, ganz froh und glücklich.Die Menschen wunderten sich oft, das sie so ein strahlendes Gesicht und so leuchtende Augen hatte, obgleich sie doch so oft krank und müde war, aber sie erzählte ihnen nicht von ihrem Geheimnis, von dem schönen, blauen Luftballon und den herrlichen Traumreisen, die sie mit ihm machen durfte. Sie hatte das Gefühl, dass sie ihn verlieren könnte, wenn sie auch nur einem Menschen davon erzählte ....Eines Tages war Jahrmarkt in der kleinen Stadt, und sie ging auch dorthin. Schon von weitem sah sie die vielen kleinen, bunten Buden und die großen und kleinen Karussells. Sie roch den Duft von Schmalzgebackenem und von Bratwürstchen und war fast betäubt von der lauten Musik und den vielen Menschen. Ein wenig fürchtete sie sich vor dem Gedränge und wollte schon wieder umkehren. |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:22 Uhr
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Aber sie ging doch weiter, und da sah sie ihn, ihren blauen Luftballon. Dort hinten, nahe bei dem Kettenkarussell mit den vielen kleinen Schaukeln, sah sie einen großen Busch bunter Luftballons leuchten und mitten unter ihnen, nein, über ihnen, den großen blauen Luftballon, den Luftballon aus ihren Träumen.Ihr Luftballon! Sie musste ihn haben, ehe ein anderer ihn kaufte! Fort war die Angst vor dem Gedränge; flink wie ein Eichhörnchen huschte sie durch die Menge, und schon stand sie, ganz außer Atem, vor dem alten Mann, der den Busch mit den vielen Luftballons zum Verkauf anbot. "Ich... den blauen... es ist meiner", brachte sie heraus, noch ganz atemlos. "ja, es ist deiner", sagte der alte Mann freundlich, "ich habe ihn für dich aufgehoben. Viele wollten ihn schon kaufen, aber er ist unverkäuflich, denn er gehört dir!"
"Hebst du ihn noch einen Augenblick für mich auf?" fragte sie, "ich möchte zu gern einmal mit dem Karussell hier fahren, nur einmal!" "Ja, geh nur, ich halte ihn für dich, bis du soweit bist", nickte der alte Mann. Und schon saß sie in einer der kleinen Schaukeln. |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:23 Uhr
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Das Karussell begann sich zu drehen, erst langsam, dann immern schneller. "Herrlich, ich fliege", dachte sie, das ist fast so schön wie mit meinem Luftballon, aber nur fast ...Ž, und da sah sie ihn, er flog direkt auf sie zu. Hatte der Mann ihn losgelassen? Er konnte doch nicht wegfliegen ohne sie! Wie ein Blitz sausten die Gedanken ihr durch den Kopf, und da streckte sie beide Hände aus, ergriff die vertraute Schnur, und schon schwebte sie über dem Karussell, über dem Jahrmarkt und dem ganzen bunten Gewimmel, selig und ganz erleichtert, das sie ihn erreicht hatte."Wolltest du etwa ohne mich fliegen", fragte sie ihn, "jetzt, wo ich dich endlich in Wahrheit gefunden habe und nicht nur immer im Traum?" "Aber nein", antwortete er, und sie wunderte sich nicht, dass er sprechen konnte. "Ich bin gekommen, um dich abzuholen und dir noch viel, viel Schöneres zu zeigen als bisher in deinen Träumen!" "Noch Schöneres, das gibtŽs doch gar nicht!" rief sie und schaute nach unten auf den Jahrmarkt.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:23 Uhr
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| Aber was war da geschehen? Alle Karussells standen still, die Musik spielte nicht mehr, die Menschen standen wie erstarrt und sahen auf eine kleine Gestalt, die in ihrer Mitte am Boden lag und sich nicht mehr bewegte. "Die sieht ja aus wie ich", sagte das Mädchen verwundert, " sie hat ja mein Kleid an, aber wie ist das möglich? Ich bin doch hier!" "Ja, du bist wirklich hier", antwortete die ruhige Stimme aus dem blauen Luftballon, "und was da unten liegt, ist das, was auch immer nachts auf deinem Bett lag, wenn ich dich zu unseren Traumreisen abholte. Es ist nur eine Hülle, die du für das Leben da unten brauchtest. Aber jetzt brauchst du sie nicht mehr, denn du musst nicht mehr dorthin zurückkehren, wo du so oft krank und müde warst". "muss ich nicht?" fragte sie erstaunt, "o, herrlich, mein Körper fühlte sich oft so schwer an, wenn ich nach unseren Reisen wieder in meinem Bett aufwachte. Aber ...", sie zögerte ein bisschen, "wenn ich nun gar nicht mehr zurückkomme, sehe ich ja meine Eltern, und meine Geschwister und all meine Freunde nicht mehr wieder. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:24 Uhr
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| Das ist schwer, und sie werden auch sehr traurig sein. Sieh mal, sie weinen ... Können wir ihnen nicht schnell sagen, dass ich hier bin, ganz munter und gesund, und dass es so herrlich ist, mit dir zu fliegen.Sie winkte und rief, aber die Menschen sahen und hörten sie nicht. "Sie können dich jetzt nicht sehen", sagte die ruhige Stimme, "und sie sind sehr erschrocken und sehr traurig, weil sie nicht wissen und nicht glauben, was du und ich sehen und erleben. In Wahrheit aber hat jeder von ihnen einen blauen Luftballon, der sie in ihre Träume fortträgt und ihnen alles zeigt, was sie sehen möchten, genau so, wie ich es mit dir getan habe. Aber die meisten Menschen schlafen so fest, und wenn sie aufwachen, drehen sie sich sofort in ihrem Bett um, öffnen die Augen und denken an das, was sie am Tage tun wollen. Dann sind ihre Luftballons fort und mit ihnen die Träume und alles, was sie in der Nacht erlebt haben. So glauben sie nur an das, was sie sehen und hören, fühlen und schmecken können, wenn sie wach sind. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:24 Uhr
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Aber du musst nicht traurig darüber sein, denn die Menschen, die dich ganz lieb haben, die darfst du von nun an in der Nacht besuchen und ihnen von dem schönen Land erzählen, zu dem wir jetzt gehören. Wenn sie dann aufwachen, werden sie sich an ihre Träume erinnern, und dann werden sie nicht mehr ganz so traurig darüber sein, dass sie dich am Tage nicht mehr sehen und haben können. So kannst du ihnen dabei helfen, dass sie nicht mehr traurig sind und auch - ganz allmählich - jede Nacht ein bisschen mehr - ihren eigenen blauen Luftballon zu finden. Wenn sie ihn schließlich gefunden haben, dann bekommen sie auch so leuchtende Augen und ein so strahlendes Gesicht wie du, über die sie sich immer gewundert haben. - Es ist sehr gut, dass du ihnen früher nichts von mir erzählt hast, denn sie hätten dich nicht verstanden. Jetzt aber, wo du von ihnen fortgegangen bist, erscheint ihnen ihr Tagesleben nicht mehr ganz so wichtig. Sie beginnen zu erkennen, dass es noch eine andere Welt gibt, was sage ich, viele andere Welten, die viel, viel schöner sind als alles was Menschen in ihrer Welt sehen und erleben."
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.10.2003 um 19:25 Uhr
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"Ja, wenn das so ist", sagte das Mädchen, "komme ich gern mit dir und bin auch nicht mehr traurig. Dann bringe mich nur schnell zu dem Land, von dem du gesprochen hast, damit ich ihnen bald alles in ihren Träumen zeigen und erzählen kann. Ich mag es gar nicht, dass sie traurig sind, während ich mich doch so leicht und frei und glücklich fühle!"
Sanft trug der blaue Luftballon sie in das helle Land.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 13:50 Uhr
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mir hat mal ein sehr guter freund gesagt, "ein mensch ist erst wahrlich tot wenn es keinen mehr gib der sich an diesen erinnern kann!" ich denke cedi ist auf dem besten wege unsterblichkeit zu erlangen. denn dadurch das er lebte, hat er etwas von dem was er war an seine nahen weitergegeben, hat sie beeinflusst und verändert. und diese veränderungen die menschen durch ihn erfahren haben, geben sie weiter durch ihr denken, ihr handeln und ihr sein an sich. alleine dadurch geben sie einen kleinen teil der veränderung weiter an andere, und diese tun das ebendso. deswegen nehme ich mir das recht heraus zu sagen das in unseren herzen die menschen unsterblich sind. das sie dadurch das sie überhaupt lebten eine kleine veränderung in dieser welt bewirken mögen. und so ist auch der kleine junge unsterblich geworden. ich kann nur von mir sprechen aber dieser thread hat etwas bei mir bewirkt. all diese geschichten, gedichte und beiträge die man hier zu diesem thema gesammelt findet, geben kraft, weisen daraufhin das es immer hoffnung geben wird...
mfg
Dead Bodys Poet |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:05 Uhr
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Sternenkindertraumland
Die Sternenkinder waren heute ein wenig traurig. Da hatten sie so lange darum gebeten einmal einen kurzen Blick auf die Erde werfen zu dürfen und als es Ihnen gewährt wurde, konnten sie die von ihnen so sehr geliebten Gesichter ihrer Erdeneltern in solcher Trauer sehen, dass es ihnen ganz schwer um die kleinen Herzen wurde. "Was sollen wir nur machen?" fragte ein kleiner bezaubernder Junge in die Runde! Alle hatten sich unter einen großen, bunt blühenden Schmetterlingsbaum gesetzt und überlegten. "Wir müssen Ihnen irgendwie sagen wie lieb wir sie haben und dass wir sie fest in unseren Herzen tragen" flüsterte ein Mädchen mit einer Stimme wie helles Glockenläuten "und das wir wissen das sie uns immer lieben!". "Aber wie?" fragten sie sich alle "Sie denken so fest an uns und sind mit Ihren Gedanken immer bei uns, aber diese Gedanken und die Trauer nehmen Sie völlig ein, so dass kein Platz bleibt unsere Gedanken- und Traumworte zu verstehen."
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:06 Uhr
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Ein Mädchen, schön wie eine kleine Elfe weinte ein bisschen. "Ich habe meine Mami und meinen Papi doch so lieb und ich möchte so gerne, dass sie wissen, dass es mir gut geht hier bei euch - meinen Sternengeschwistern - in unserem Sternentraumland."
Sie blickte sich um und sagte "Wenn Sie nur sehen könnten wie schön es hier ist! Wenn Sie nur wissen könnten, dass jede Träne, die sie um uns weinen, eine der wunderschönen, roten Rosen hier wachsen lässt. "Die Kleine streichelte liebevoll eine der satten, vollen Rosenblüten.
"Wenn wir ihnen nur sagen könnten, dass jeder Traum, den sie von uns Träumen, einen neuen, glitzernden, warmen See entstehen lässt, der aussieht wie der reinste Edelstein! Dass jeder Gedanke, den Sie an uns richten die Sonne ein klein bisschen heller und wärmer scheinen lässt und einen Sonnenstrahl gebärt!" Sie seufzte "Das würde ich mir wünschen!"
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:06 Uhr
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"Doch wie sollen wir es Ihnen sagen" rief ein Junge. Doch dann lächelte er "Ich weiß wie!" und alle rutschten ein klein wenig näher zusammen und er erzählte ihnen von seinem Plan: "Wir müssen jemanden finden der ein offenes Herz für uns hat und der an uns glaubt. Jemanden, der uns lieben könnte, obwohl er uns nicht kennt! Dieser Jemand darf aber die schlimme Erfahrung, die unsere geliebten Erdeneltern machen mussten, nicht erlebt haben, denn sonst überwiegt wieder die Trauer und wir werden nicht gehört! Das ist mein Plan!"
Er blickte beifallsuchend in die Runde der Sternenkinder, aber der gewünschte Applaus blieb leider aus. "Das wird aber soooo schwierig!" "Wo sollen wir einen solchen Menschen finden?" "Viele auf der Erde denken doch sogar, wir wären noch nicht mal richtige Kinder!" "Die meisten verschließen sich vor den Gedanken an uns und würden am liebsten leugnen, dass so etwas sein kann!" "So jemanden finden wir nie!"
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:08 Uhr
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| Alle riefen durcheinander und es war ihnen anzusehen, dass sie nicht ganz an das Gelingen des Plans glaubten! Ein Junge, der schon etwas größer war als die anderen und mit seinen himmelblauen Augen, den Sommersprossen auf der Nase und den kreuz und quer verwuschelten Haaren aussah wie der liebste Spitzbub, den man sich vorstellen kann, rief "Lasst es uns doch wenigstens versuchen! Wir sind doch nicht so wie die vielen Erdenmenschen, die an nichts mehr glauben! Wir glauben doch an unsere lieben Eltern! Ich bin sicher, wir werden jemanden finden! Ganz bestimmt!" Auch das elfengleiche Mädchen wischte sich die Sternschnuppentränchen aus den Augen und rief "Ja... lasst es uns versuchen!"Die Sternenkinder flogen mit den großen, bunten Schmetterlingen zu Ihren Sternen und schickten sich an die Menschen zu beobachten, um jemanden zu finden, der auf sie hören würde und Ihren Eltern eine Botschaft von Ihnen überbringen könnte! Sehr lange saßen sie auf ihren Aussichtsplätzen und beobachteten die Welt! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:09 Uhr
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Was sie sahen machte sie mehr als einmal mutlos! "Es scheint, als wäre die Erde von ignoranten, gefühllosen Menschen ohne jegliches Gespür bevölkert" dachte sich der süße Spitzbub, der die Idee verteidigt hatte. "Vielleicht hatten die anderen doch recht?" seufzte er. "Aber es muss doch noch einen Menschen geben der außer unseren Eltern, Omis und Opis und Geschwistern an uns denkt" Sein Blick folgte einem Sonnenstrahl, bis er auf der Erde auftraf und sein Herz hüpfte vor Freude! Der Sonnenstrahl fiel direkt durch ein Bürofenster. An einem Schreibtisch sah er eine junge Frau an ihrem Computer sitzen. Der Junge fühlte sich sofort zu ihr hingezogen, wollte sie aber noch eine Weile beobachten, bevor er es den anderen sagen wollte, um sicher zu gehen, dass sein Gefühl richtig war. Die Frau schaute mit tränenblindem Blick auf den Monitor und der Junge rutschte auf dem fünften Zacken seines Sterns ganz nach vorne um sehen zu können was die Frau so traurig machte. Was er sah ließ ihn erschauern, die Frau schaute sich ein Bild eines Babys an!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:11 Uhr
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| Und - das war unglaublich - das Baby war er! Die Frau schaute sich gerade seine Homepage an, die die Erdeneltern des Jungen liebevoll für ihn angefertigt hatten. Er sah, wie sie immer noch weinte und mit dem Zeigefinger vorsichtig über sein Bild am Monitor strich, er konnte Ihre Berührung spüren, wie sie ihm leicht an der Nase stupste und sein Gesicht streichelte. Er merkte, dass die fremde Frau ihm ganz nahe war. Das ist sie!" jubelte er "Ich habe Sie gefunden! Sie ist genau die Richtige!" Aufgeregt schickte er seinen Sternenschmetterling zu allen den kleinen leuchtenden Sternchen, um die anderen Kinder zu benachrichtigen und so trafen sie sich kurz darauf wieder unter dem großen Schmetterlingsbaum, der niemals seine Blüten verlor und der Junge erzählte den Sternenkindern von der Frau und dass er ganz deutlich spüren konnte, dass sie liebevoll an ihn und alle Sternenkinder dachte, obwohl sie sie nicht kannte! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:12 Uhr
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| "Das ist ja wundervoll! Sie muss es sein" rief ein Mädchen und lachte ein glockenhelles Lachen, so glücklich war sie! Plötzlich war alles ganz einfach und jeder wusste was er zu tun hatte! Sie setzten sich alle im Kreis und fassten sich an den Händen! Da lagen kleine in großen Händen, weiße Hände in schwarzen und Mädchenhände in denen der Jungen! Ein Gefühl der Ruhe und der großen Freude durchdrang sie, als sie die Augen schlossen und alle Ihre Gedanken, Ihre Träume und Ihre Worte an die geliebten Eltern, an die fremde Frau schickten!Ich saß gestern nach einem Tag voller Gedanken an die Sternenkinder zu Hause und beobachtete meine Sternenkinderkerze, die ich gerade in liebevollem Gedenken an Kinder, die ich nicht kannte, angezündet hatte. Plötzlich überkam mich ein Gefühl der Leichtigkeit und des Glücks. Ich schloss die Augen und überließ mich diesem Gefühl völlig und wünschte, dass es nie aufhören möge! Ich hörte Kinderstimmen rein und klar wie ein Bergsee, ich hörte Kinderlachen, das glockenhell in meine Seele drang und ich hörte zu! Lange hörte ich zu und heute schreibe ich die Geschichte auf! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 17:12 Uhr
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Liebe Sternenkindereltern, Eure Kinder sind immer in und um Euch und sie lieben Euch von ganzem Herzen! Sie spielen auf blühenden, bunten Wiesen fangen! Die schwimmen in silbernen Seen und essen die süßesten Früchte! Sie haben den Regenbogen für Ihre Rutschpartien und sie jagen den Sonnenstrahlen nach! Jede Eurer Tränen lässt eine rote Rose erblühen, die Eure Kinder mit ihrer Schönheit und ihrem Duft erfreut! Jeder Traum, den Ihr von Euren Kindern träumt, erschafft einen klaren, im Sonnenlicht funkelnde See, in dem Eure Kinder die Füße baumeln lassen und Papierschiffe segeln lassen! Jeder Eurer Gedanken an sie lässt die Sonne für Eure Kinder noch ein wenig wärmer und goldener scheinen und neue Sonnenstrahlen entstehen, die sie an den Näschen kitzeln! Die Luft, die eure Kinder atmen, ist erfüllt von Ihrem glücklichen Lachen! Große, bunte Schmetterlinge sind Ihre Gefährten und tragen sie jubelnd durch die Lüfte! Sie schlafen auf Ihren Sternchen und lassen sich von dem warmen Licht einhüllen und eure Träume sind ihr Schlaflied!
Eure Sternenkinder sind im Sternenkindertraumland und lieben Euch von ganzem Herzen!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.10.2003 um 18:36 Uhr
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(weiß) tot sind wir erst wenn unsere seele vergessen ist!!!
schiebtz hoch
silli |
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