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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 20.07.2003    um 00:58 Uhr   
Dann kann man Dir aber auch keine Nachrichten hinterlassen Pseudonick oder ?

Ich probiers mal aus !
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"Autor"  
Nutzer: pseudonick
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geschrieben am: 20.07.2003    um 11:10 Uhr   
...jetzt müsstest du mir nachrichten in meinem postfach hinterlassen können....zumindest habe ich es eben eingerichtet...

liebe grüsse
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"Autor"  
Nutzer: TransMann
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geschrieben am: 25.07.2003    um 18:03 Uhr   
Also ich kann nur sagen:

Meine Mom war lange Alkoholikerin, es ging schleichend und es fing an wegen sehr großen familiären und persönlichen Problemen. Dann wurde sie zusätzlich tablettenabhängig, was sie dazu brachte 2 Suizidversuche zu machen. Einmal musste ich sie retten.

Sie konnte es nicht verstecken.
Die Leute die es verstecken, wissen dass sie ein Problem haben, sonst würden sie es nicht tun.

Ich kann jedem raten: Jeder der denkt er hat ein Alk-Prob, der sollte eine Therapie machen und/oder zu einer Selbsthilfegruppe für solche Fälle gehen.

Meiner Mom hats geholfen und sie ist nun seit 2. Oktober 2001 völlig trocken! Und das hat sie selbst geschafft!
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"Autor"  
Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 25.07.2003    um 21:54 Uhr   
..ich denke jeder schaffst es selbst, denn es ist der eigene verdienst,wenn jemand sein solches problem für sich löst...egal ob ohne oder mit professioneller hilfe ...

:o) liebe grüsse devchen21 = pseudonick
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"Autor"  
Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 25.07.2003    um 21:54 Uhr   
..ich denke jeder schaffst es selbst, denn es ist der eigene verdienst,wenn jemand sein solches problem für sich löst...egal ob ohne oder mit professioneller hilfe ...

:o) liebe grüsse devchen21 = pseudonick
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"Autor"  
Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 25.07.2003    um 21:54 Uhr   
..ich denke jeder schaffst es selbst, denn es ist der eigene verdienst,wenn jemand sein solches problem für sich löst...egal ob ohne oder mit professioneller hilfe ...

:o) liebe grüsse devchen21 = pseudonick
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"Autor"  
Nutzer: TransMann
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geschrieben am: 26.07.2003    um 10:30 Uhr   
Tatsache ist, dass es mit professioneller Hilfe leichter ist und man sich dadurch viel schneller festigen kann. Rückfälle sind ohne Hilfe weit häufiger.
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"Autor"  
Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 26.07.2003    um 20:07 Uhr   
...das stimmt sicherlich, aber die differenz zwischen beiden ist denke ich minimal....ich habe viele menschen getroffen und betreut, die MIT professioneller hilfe immer wieder rückfällig geworden sind....wichtig ist immer der eigene wille und die eigene kraft..dabei spielt denke ich keine rolle,inwiefern die hilfe die man sich überlegt und holt ausschaut...

liebe grüsse
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"Autor"  
Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 30.09.2003    um 16:36 Uhr   
"Leichter" ist wohl ein relativer Begriff.

Mit Unterstützung macht man denen einen, oder anderen Fehler meiner Meinung nach nicht, den man ohne Unterstützung vielleicht tun würde.

Ich drücke auch weiterhin allen hier, die davon betroffen sind, denn Alkoholiker ist man ja immer, auch wenn man "trocken" ist, die Daumen, damit Sie auch heute und den nächsten Tag trocken bleiben. :)

Link - die hessische Bergstrasse und der Wein....
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"Autor"  
Nutzer: Menolly
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geschrieben am: 30.09.2003    um 23:09 Uhr   
Arbeitskollege hatte gestern nen Rückfall nach über einem Jahr Trockenheit SCHREISSE

Meno
Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare
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"Autor"  
Nutzer: dasti
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geschrieben am: 01.10.2003    um 02:41 Uhr   
Meine schwester ist vom alk abhanegig. Nach mind. 10 Jahren hat sie es immer noch nicht eingesehen. Sie lebt in einer ungluecklichen, kinderlosen ehe. Sie hat keine abgeschlossene lehre und sieht keinen weg aus ihrer ehe, bzw. redet sich ein, dass sie ihren mann liebt. Er wiedrrum behandelt sie wie den allerletzten dreck. Zu ihrer sucht kommt noch, dass wenn sie streit haben oder sie unter stress steht, ihr magen verrueckt spielt und alles was sie zu sich nimmt, wieder ausspucken muss. Sie wiegt bei 166cm ca. 40kg, hatte schon 2 eplileptische anfaelle und bekam letzte woche 2 bluttransfusionen, weil sie zuwenig blut hatte. Der arzt erklaerte es so, dass das von magelernaehrung komme. Ihr mann hat jeglichen alkohol aus der wohnung geschafft, kauft nur noch limos, saefte & alk-freies bier. Er ist so geizig, dass wenn sie zusammen einkaufen gehen und sie z.b. pfiriche in den einkaufswagen legt, er das wieder rausnimmt, weil ihm die zu teuer sind. Das wiederrum regt meine schwester auf und griff (frueher) zur flasche.
Leider muss ich dazu sagen, dass sie sich von NIEMANDEN helfen laesst. Kuren oder laengere krankenhausaufenthalte verweigert sie schlichtweg. Alles was sie brauchen wuerd, waer ihr mann und ihre mutter. Was soll man da noch machen/sagen? Was mir auch immer wieder auffaellt, ist dass ihr gedaechtnis nachlaesst. Entweder sie erzaehlt einem 100x dasselbe, stellt, waehrend eines gespraeches, 20x die selben fragen oder kann sich an kurz zuvor besprochenes nicht erinnern. Versteht mich nicht falsch, aber irgendwie verploedet sie total ...oder isses schon :(
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"Autor"  
Nutzer: fetdabs
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geschrieben am: 19.10.2003    um 10:03 Uhr   
Einordnung der Trinktypen nach Jellinek
-
Trinktyp

Alphatypus

Problem-, Erleichterungs-, Konflikttrinker periodisch psychisch



Betatypus

Gelegenheitstrinker (unregelmäßig, übermäßig)

Gammatypus

abhängiger Trinker psychisch, physisch

Deltatypus

Gewohnheitstrinker (kontinuierlich, rauscharm)

Epsilontypus

episodischer Trinker (Quartalssäufer) psychisch

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"Autor"  
Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 19.10.2003    um 12:39 Uhr   
...

funktioniert nicht


Geändert am 19.10.2003 um 12:40 Uhr von Celeste_

Geändert am 19.10.2003 um 12:40 Uhr von Celeste_

Geändert am 19.10.2003 um 12:41 Uhr von Celeste_
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"Autor"  
Nutzer: Gast_darkfee
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geschrieben am: 24.10.2003    um 00:00 Uhr   

ich habe viele der beiträge hier gelesen und ich empfinde respekt für die die den mut haben hier ihre vergangenheit nieder zuschreiben. ich habe auch viel darüber nachgedacht und ich habe mich an etwas erinnert.
vor ein paar wochen war ein ehemaliger alkoholiker bei uns in der klasse. er ist niemand der den alk vertäufelt, was ich persönlich gut finde, da er ja früher selbst sehr viel davon konsumiert hatte. aber er sagte uns das man aufpassen sollte den es ist nur ein schaler grad zwischen genuss und abhängigkeit. und genau das blieb mir in erinnerung.
nunja, dennoch habe ich angst. denn es kommt bei uns sehr oft vor das mein bruder zur flasche greift und sich sinnlos betringt. es kommt auch oft vor das die kerle aus meiner klasse (wir gehen in die selbe) nach der schule zu uns kommen und sich zwei bis drei bier hinter die binde schütten. und ichhabe angst davor das mein bruder dieser krankheit verfällt....
aber auch jemand anderes macht mir sorgen. in dem jugendclub in dem ich bin gibt es jemanden der, wie er selbst meint, ohne ein bier beim frühstück nicht mehr leben kann. er erzählt sehr viel von sich und ist anscheinend auch stolz darauf am tag knapp einen kasten zu trinken. ich denke schon das man ihn als alkoholiger bezeichnen kann, aber er würde es sich sicher nicht selbst eingestehen.

nunja, ich hab das geschreiben, weil iches schreiben musste. es brannte mir auf der seele. auch wenn es nichts mit mir zutun hat wollte ich es hier stehen sehn....

so long
Darkfee
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"Autor"  
Nutzer: forenair
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geschrieben am: 24.10.2003    um 10:30 Uhr   
Der Säuferengel

Der Engel Otto war besoffen
da stand das Höllentor weit offen
und in seinem Suff, ganz ungelogen
ist er in die Hölle reingeflogen.

Er flog in Schleifen, kreuz und quer,
das Höllentor reicht fast nicht mehr.
Als er wieder zu sich kam, in einem Kessel
da saß er drin, mit einer Fessel

in heißem Wasser wurde er gesotten
die Federn ihm gerupft von Teufelsrotten.
Ausgenüchtert schickt man ihn zum Himmel hoch
wozu er mühsam die Milchstraße hochstieg und auch kroch.

Und reuevoll ertönt sein Schwur:
"Nie wieder trink ich halbe Bier und Whisky pur."
Auch hat der Oberteufel hoch zum Himmel telefoniert
dass Engel Otto wie die Sau sich in der Hölle aufgeführt.

Und sprach voll Zorn zum Heilgen Geist:
"Dass ihr uns hier als Ausnüchterungszelle
für eure Säufer nehmt, das find ich dreist.
Wenn wieder einer kommt und lallt und stinkt nach Bier,
mein lieber Freund, dann den behalten wir."

g24h
WHU
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"Autor"  
Nutzer: Mallet
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geschrieben am: 24.10.2003    um 14:19 Uhr   
Das .. hm.. "Problem" liegt oftmals darin, das man meint, man könnte mit seinem Konsum anderen imponieren.

Ich war da früher auch nicht anders.

Rumprahlen, wer am meisten saufen kann, ist auch heute noch ein sehr beliebtes Mittel, um seiner, zumeist >Männlichkeit< Ausdruck zu verleihen. Würde eine Frau, die das mitkriegt sagen: "Oh man, ist das arm", oder dergleichen, würde sich so mancher Mann sicher überlegen, ob er mit seinem Imponiergehabe etwas erreicht. Früher hab ich mich oftmals gefragt, warum ich eigentlich soviele Abfuhren bekam? Heute kann ich mir das selber beantworten. Wohl keine "normale" Frau mag mit jemandem etwas zu tun haben, der schon beim ersten Gespräch eine Alkoholfahne hat. Oder dabei ein Glas nach dem anderen ablässt.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, das es jemanden gibt, der "gerne" zusieht, wie sich sein Freund zurichtet. Leider lässt sich auch kaum jemand etwas sagen.

Auf den Trichter, das man ein Problem hat, muss man selbst kommen. Von aussen her kommt man sehr sehr schwer an jemanden heran, der ganz offensichtlich ein Alkoholproblem hat, aber es selbst nicht sieht, bzw. sehen will.
Link - die hessische Bergstrasse und der Wein....
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"Autor"  
Nutzer: shanti27
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geschrieben am: 24.10.2003    um 23:47 Uhr   
Ich möchte auch meinen Respekt ausdrücken, für diejenigen, die hier so offen schreiben.

Liebe Lea, ich kann dir sagen, du bist eine von ganz wenigen, die es geschafft hat.Die Suchtstatistiken sind sehr erschreckend. Rund 10 % schaffen es, falls sie eine Therapie aufsuchen (!), von Alkohol loszukommen.
Einer der entscheidendsten Schritte ist der, sich einzugestehen, dass man ein Alkoholproblem hat, dass man süchtig ist, und bis zu dem Schritt schaffen es nicht alle.
Aber was sind die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Suchtbekämpfung?
vielleicht in der Reihenfolge: EINSICHT (in ein Suchtverhalten), KONSEQUENZ (jeden Tag abstinent zu sein), KLARHEIT (im weiteren Umgang mit "der Droge").
Das iss nicht von mir, sondern von jemandem, der seit 20 Jahren in der Suchtprävention arbeitet, und ich finde es sehr gut.
Die Droge bleibt immer die Droge, der weitere Umgang ist entscheidend, und ob etwas "als Ersatz" dienen kann, das harmloser ist.

Ich hab unlängst mit einer Alkoholikerin gesprochen, die eine ähnliche Geschichte hat, wie du, Lea. Sie ist seit 20 Jahren daheim, und hütet den Haushalt. Wenn ihr Mann abends heimkommt, und das Essen nicht gut war, ist er sauer, und sie unglücklich. Aber sie sagt selbst, sie möchte ihn um keinen Preis verlieren. da ertrinkt sie ihren Kummer lieber
im Alk. Und solang sie das so sieht, schauts schlecht aus.
Die Sucht hat eine Sprache, und wenn du sie richtig zu lesen verstehst, bist du danach wieder ein Stück weiter.
In dem Sinne, lea, alles Gute für dich!


Isabella


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Nutzer: again4711
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geschrieben am: 07.11.2003    um 22:11 Uhr   
zu was sollen solche statistiken gut sein?
sie können einen säufer eher abschrecken als helfen.

zumal sowas in wahrheit gar nicht zu berechnen geht, die anonymität ist viel zu groß.

den einen schritt zu tun - nämlich den ERSTEN schritt - darauf kommt es an.

einige schaffen es, andere nicht. einige schaffen es gleich beim ersten versuch, andere brauchen viele anläufe = entgiftungen, therapien.
einige schaffen es ganz ohne diese hilfsmittel, indem sie in selbsthilfegruppen gehen und ganz wenige (vielleicht) schaffen es ganz ohne arzt und gruppe. die zahlen weiß man nicht, weil sie so anonym sind, dass es keiner wissen kann.

was aus jenen wird, die in behandlung waren, kann man leider auch nicht berechnen, wie auch? in den selbsthilfegruppen werden keine strichlisten geführt. und nur weil einer trockener alkoholiker ist, geht er noch lange nicht zum arzt und stellt sich vor als solcher.

wie groß die zahl der rückfälle ist, kann also auch nicht exakt berechnet werden.

darauf kommt es gar nicht an für den einzelnen, da jeder nur seine eigene haut retten kann und nicht die der anderen.

also, gucke nicht auf die anderen, schau auf dich und tu für dich etwas - für niemand anderen.

die freunde und die angehörigen können auch nur für sich selbst etwas tun, weil alle ermahnungen beim trinker auf ablehnung stoßen.

wer die sauferei aufgeben muss/will, der holt sich die hilfe, das ist sicher. der will auch die hilfe von sich aus. wer weiterhin trinken muss, der tut es und wenn man ihn noch so weit fort schickt in therapie - das hat auch noch keinen abgehalten.
meilenweit wird ein alkoholiker gehen, nur um an seinen stoff zu kommen. weil er gar nicht anders kann.

ja, es ist ein fieser, mieser teufelskreis, in der tat :(
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Nutzer: Meditation_AA
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geschrieben am: 04.12.2003    um 20:39 Uhr   
Advent, Advent,
der Nicklaus brennt


erst brennt der Bart, dann brennt das Bein,
und dann das ganze Nickilein.
Vom Himmel hoch, da kommt er her,
sein Schlitten raucht und qualmt gar sehr.
Er stürzt ab in den nächsten Bach -
für heut fällt die Bescherung flach.
Was lernen wir aus der Geschicht?
Mit Feuerlöscher gibt's das nicht.

Der Nikolaus kommt zu AA

Der Bauer unterm Weihnachtsbaum
Vor Wut hat vor dem Munde Schaum,
als die Geschenke er gezählt,
und sieht, dass ihm sein Liebstes fehlt.
"Wo hast Du meine Flasche Korn?"
schreits Christkind an er voller Zorn.

"Der Nicklaus hat sie ausgetrunken
und ist ohnmächtig umgesunken.
Jetzt schnarcht er hinten in dem Schlitten
ihn weckt kein Schelten und kein Bitten.
Er säuft schon länger fürchterlich
so dass ich immer schäme mich..

Was mach ich nur, ich armes Kind
sofern ich keinen Helfer find?
Dann fällt nach dem Besuch in diesem Haus
in allen andern die Bescherung aus."
Den Landmann hat das so gerührt
dass er die Hilfe ausgeführt.

Rasch zog er dem besoffnen Santa Claus
den Mantel und die Stiefel aus.
Er klebte einen Bart sich an
und trat dann auf als Weihnachtsmann.
Zwar hatte er beim Schlittenfliegen
Malheur, dass die Rentiere die Kurve kriegen.

Doch klappte es letztendlich gut
den Bauern faßte froher Mut.
Sodass zuletzt in Afrika
die Bescherung dann zu Ende war.
Der Nikolaus war aufgewacht
und grölte: "Still Nacht, heil'ge Nacht."

Der Bauer, der ein schlauer Kopf
packt die Gelegenheit beim Schopf
und flog gleich nach Amerika
nach Akron zu der Ur-AA.
Er liefert ab den Nikolaus
und sagt: "Hier ist der Säufer Claus.

Er soll das Glas jetzt stehen lassen
in einem Jahr sei er entlassen
so dass an seinem ersten DOS
geht die Bescherung von ihm los."
Der Nicklaus im Entzugsdelir
sieht Nikoläuse statt Getier -

sie hatten rote Säufernasen
und mußten in das Röhrchen blasen.
Den Nicklaus hat das so entsetzt
dass er dann trocken blieb bis jetzt
und führt gut aus dank Bill und Bob
zu Weihnachten und sonst den Job.

Im Himmel trinkt er Apfelsaft
und findet in den Schritten Kraft.
Und was seit jener Nacht geschah
vollbrachten ein Bauer und AA.
Der Bauer aber freut sich sehr
Und trank auch keinen Tropfen mehr.

Weihnacht, wenn die Bescherung aus,
geht er zur AA mit Santa Claus.

Walter
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"Autor"  
Nutzer: Meditation_AA
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geschrieben am: 07.12.2003    um 15:38 Uhr   
La Pastora

La Pastora, im Alpenglühn
Torkelt herum die besoffne Sennerin.
La Pastora, La Pastora,
der Enzian zuviel heut war.

Den Alm-Öhi, den Alm-Öhi,
der ihre große Liebe war vergaß sie nie.
Dass sie der Alm-Öhi verließ
Sie tief in schlimme Trunksucht stieß.

Drei Flaschen Enzian an dem Tag
La Pastora wohl schlucken mag
Oh, einst so schöne Schäferin,
La Pastora, wo führt das hin?

Vergiß ihn doch, den Alm-Öhi,
das Saufen lohnt sich niemals nie.
Der Alpen-Bauer Hiasl
Trinkt niemals nie ein einzigs Glasl

Das hat gelernt er bei AA,
nimm dir ein Beispiel dran, La Pastora
denn hörst du nicht zu Saufen auf
so nimmt das Schicksal seinen Lauf

dann wird dein Job dir bald gekündigt
du im Kantonsspital entmündigt.
Das ist das Lied von La Pastora,
die auf der Alm schon weiße Mäuse sah.


- Getragene Melodie, wie Volkslied/Schlager La Pastora. -

WHU

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"Autor"  
Nutzer: Gast_Hansdampf
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geschrieben am: 10.12.2003    um 10:48 Uhr   
Wenn meine Hände zärtlich deinen Hals berühren
und meine Lippen deine feuchte Öffnung spüren
dann weiß ich du gehöhrst ganz mir-
Mein geliebtes Flaschenbier!
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"Autor"  
Nutzer: Meditation_AA
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geschrieben am: 16.12.2003    um 23:50 Uhr   
Männer mit Flügeln

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise,
sie müssen nicht schrein.

Oft sind sie alt und
hässlich und klein,
die Engel.
Sie haben kein Schwert,
kein weißes Gewand.

Vielleicht ist einer,
der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir,
Wand an Wand,
der Engel.

Dem Hungernden hat er
das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht
und er hört
wenn du ihn rufst
in der Nacht.

Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel.
Groß wie ein Pfahl
und hart wie ein Stein.
Es müssen nicht Männer
mit Flügeln sein,
die Engel.

(Rudolf Otto Wiemer)

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"Autor"  
Nutzer: Meditation_AA
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geschrieben am: 19.12.2003    um 19:01 Uhr   
DER ENGEL DER HEILUNG

Wenn wir das Wort Heilung hören,
denken wir sofort
an die Heilung unserer Krankheiten,
an die eigene Gesundheit.
In der ursprünglichen Wortbedeutung
heißt heil "gesund, unversehrt,
gerettet, ganz, vollständig, frisch,
ungeschwächt".
Und Heil meint "Glück, Gesundheit,
Heilung, Rettung, Beistand".

Der Engel der Heilung
möchte Dir Hoffnung geben,
daß Dein Leben gelingt,
daß es ganz wird,
daß Du alles, was in Dir ist,
annehmen kannst,
daß Du zu allem, was Du bist,
Ja sagen kannst,
daß Du sagen kannst:
Es ist gut so, wie es ist.

Damit Du das zu sagen vermagst,
müssen erst Deine Wunden heilen.
Jeder von uns trägt Wunden mit sich.
Wir sind verletzt worden
durch unsere Eltern,
auch wenn sie es noch so gut gemeint haben.

Wir sind verletzt worden,
wenn wir in unserer Einmaligkeit
nicht ernst genommen worden sind,
wenn man über unsere Bedürfnisse
und Gefühle einfach hinweggegangen ist,
wenn unsere Grundbedürfnisse nach Liebe
und Geborgenheit, nach Sicherheit
und Verläßlichkeit nicht erfüllt worden sind.

Wir sind verletzt worden
von Lehrern, die uns vor der Klasse
lächerlich gemacht haben,
von Priestern, die uns Angst
vor der Hölle eingeimpft haben.
Wir werden verletzt
durch unseren Freund oder unsere Freundin,
wenn wir nicht verstanden werden,
wenn sie uns an den empfindlichen Stellen treffen,
wenn sie in unseren alten Wunden bohren.

Der Engel der Heilung will Dir sagen:
Deine Wunden können heilen,
und sie werden heilen.
Allerdings bedeutet Heilung nicht,
daß Du sie überhaupt nicht mehr spürst.
Aber sie werden nicht ständig eitern.
Es wächst eine Narbe darüber.

Und dann werden sie zu Dir gehören,
ohne daß sie Dich am Leben hindern.
Sie werden nicht mehr
all Deine Energie auf sich ziehen.
Ja, sie werden Dich sogar lebendig halten,
sie werden zu einer Quelle des Lebens für Dich.
Deine Wunden werden durch den Engel der Heilung
zu einem kostbaren Besitz,
zu kostbaren Perlen,
wie Hildegard von Bingen sagt.

Denn dort, wo Du verwundet warst,
dort wirst Du offen sein
für die Menschen um Dich herum,
dort wirst Du sensibel reagieren,
wenn sie von ihren Wunden erzählen.
Dort wirst Du selbst lebendig sein.
Dort kommst Du in Berührung
mit Dir selbst,
mit Deinem wahren Selbst.

Ich wünsche Dir,
daß Dir der Engel der Heilung
die Hoffnung schenkt,
daß all Deine Wunden heilen können,
daß Du nicht einfach
von Deiner Geschichte der Verletzungen
definiert wirst,
sondern daß Du ganz
in der Gegenwart leben kannst,
weil Dich Deine Wunden
nicht mehr am Leben hindern.
Sie befähigen Dich
vielmehr zum Leben.

Der Engel der Heilung
möchte Deine Wunden in Quellen
der Lebendigkeit und Quellen
des Segens für Dich
und für andere verwandeln.

Wenn der Engel der Heilung
Deine Wunden geheilt hat,
dann wirst Du selbst
zu einem Engel der Heilung werden
für andere.
Dann werden andere
sich in Deiner Nähe wohl fühlen.
Sie spüren, daß sie Dir
ihre Wunden zeigen können,
daß Du sie verstehst,
daß Du ihre Wunden nicht bewertest,
sondern einfach annimmst.
Und sie werden spüren, daß von Dir
eine heilende Atmosphäre ausgeht.
Du projizierst Deine Wunden
nicht auf sie.
Du redest den andern
nicht Deine Probleme ein,
sondern Du bist offen für sie.
Sie können bei Dir
von ihren Verletzungen erzählen,
ohne Angst haben zu müssen,
als krank oder weinerlich
abgestempelt zu werden.
Du weißt gar nicht,
warum die Menschen
so gerne zu Dir kommen
und warum sie Dir so offen
von sich erzählen.
Es ist offensichtlich der Engel der Heilung,
der Deine Wunden verwandelt hat
und in Dir und durch Dich
auch andern vermitteln möchte:
Du bist gut, so wie Du bist.
Du bist ganz, gesund.
Auch Deine Wunden können heilen.

Anselm Grün

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"Autor"  
Nutzer: peck
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Registriert seit: 28.05.2003
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geschrieben am: 20.12.2003    um 15:10 Uhr   
Frohe und gesegnete Weihanchten!
Geändert am 20.12.2003 um 15:11 Uhr von peck
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"Autor"  
Nutzer: Meditation_AA
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geschrieben am: 31.12.2003    um 20:14 Uhr   
Jahresende

Nun ist das Jahr zu Ende,
wir reichen uns die Hände.
Es soll nun alles besser werden,
im Himmel hoch und auch auf Erden.

Doch die Erfahrung zeigt meist klar,
dass dies ein schöner Wunschtraum war.
Ein Neues Jahr das Datum schreibt,
der Mensch jedoch der Alte bleibt.

Ich kann jedoch die Hoffnung geben,
dass manches ändert sich im Leben.
Zu der von Gott gesetzten Frist
nicht weil es mal Sylvester ist.

g24h
Walter, Alkoholiker
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